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28 Days later

28 Days later
horror , großbritannien 2002
original
28 days later
regie
danny boyle
drehbuch
alex garland
cast
brendan gleeson,
cilian murphy,
naomie harris,
megan burns,
christopher eccleston, u.a.
spielzeit
112 Minuten
kinostart
5. Juni 2003
homepage
bewertung

8 von 10 Augen

Wer noch vor wenigen Jahren ernsthaft behauptet hätte, dass Anfang des 21. Jahrhunderts neue Zombiefilme über deutsche Multiplex-Leinwände flimmern würden, hätte vermutlich ungläubige Blicke geerntet. Für die ruppigen Streifen, die sich fast alle von George Romeros bahnbrechender "Dead"-Trilogie (bestehend aus "Night of the Living Dead", "Dawn of the Dead" und "Day of the Dead") inspirieren ließen, wollte sich in letzter Zeit eigentlich nur noch ein harter Kern begeisterter Horrorfans und - zumindest hierzulande - ein ebenso harter Kern übereifriger Jugendschützer interessieren. Beide Gruppen wurden mit immer neuen DVD-Veröffentlichungen der alten Klassiker und ein paar Amateurproduktionen einigermaßen bei Laune gehalten, doch in den Augen der allgemeinen Kinogänger-Öffentlichkeit war das Genre so tot wie die langsam umherwankenden Gestalten, die es bevölkerten. Wie jeder eifrige Zombiefilm-Gucker weiß, ist ein mangelnder Herzschlag jedoch noch lange nicht mit ewiger Ruhe gleichzusetzen, und so feierten die Romero-Leichen 2002 mit "Resident Evil" ihr unerwartetes Comeback in den hiesigen Lichtspielhäusern.

Auch Danny Boyles Regie-Karriere hatte in den vergangenen Jahren mit überzeugenden Lebenszeichen eher gegeizt. Nachdem er mit der bösen Thriller-Komödie "Kleine Morde unter Freunden" ein fabelhaftes Spielfilmdebüt abgeliefert hatte und der Nachfolger "Trainspotting" in Poster-Form an den Wänden sämtlicher Studentenwohnheime vertreten war, stießen der zu bemüht auf Kultfilm getrimmte "Lebe Lieber Ungewöhnlich" und das recht lahme DiCaprio-Vehikel "The Beach" bei Kritik und Publikum auf weitaus weniger Gegenliebe. Der einstige Hoffnungsträger des britischen Kinos schien sein Pulver verschossen zu haben oder hatte es zumindest in Hollywood etwas feucht werden lassen - der entscheidende Funke schien jedenfalls erloschen zu sein. Es war Zeit für einen Neuanfang: Nach zwei BBC-Produktionen und einem Kurzfilm jetzt also ein kleiner auf Digital Video gedrehter Zombiestreifen namens "28 Days Later".

Als der Fahrradkurier Jim aus einem mehrwöchigen Koma erwacht, merkt er schnell, dass die Welt nicht mehr so ist wie vor seinem langen Schlaf: Das verwüstete Krankenhaus ist menschenleer, und auch die Straßen Londons sind vollkommen verlassen. Gegen Abend sucht Jim Unterschlupf in einer Kirche und wird dort von einer Gruppe scheinbar Wahnsinniger angegriffen. Auf seiner Flucht vor den Angreifern erhält er überraschend Hilfe von Selina und Mark, die ihm schließlich erklären, was passiert ist: Ein äußerst ansteckender Virus, der bei den von ihm Infizierten extremste Aggressionen auslöst, hat England - wenn nicht sogar den ganzen Erdball - erfasst und die bekannte Zivilisation in den vergangenen 28 Tagen völlig zusammenbrechen lassen. Bei einem ihrer Streifzüge durch die Stadt treffen Jim und Selina wenig später auf Frank und seine kleine Tochter Hannah, die sich in ihrer Wohnung verschanzt haben. Nach dem Empfang einer Radioübertragung, in der alle Überlebenden mit dem Versprechen auf Rettung nach Manchester eingeladen werden, macht sich die kleine Gruppe auf die gefahrvolle Reise...

Klingt bislang nicht besonders originell? Ist es auch nicht. Und wird es im weiteren Verlauf der Handlung auch nicht mehr. Denn obwohl es hier strenggenommen gar nicht um Zombies geht - die mordlustigen Infizierten in "28 Days Later" sind weder tot noch kannibalisch veranlagt -, beschert Danny Boyles neuer Film dem Kenner besagter Romero-Trilogie reichlich Déjà-vu-Erlebnisse. Motive wie die ausgelassene Plünderung eines verlassenen Supermarktes oder die Gruppe zügelloser Soldaten, die sich letztendlich als größere Bedrohung als die Infizierten entpuppt, wirken doch sehr vertraut, und auch andere Endzeit-Klassiker wie "Der Omega-Mann" und "12 Monkeys" lassen gelegentlich grüßen.
Bei seiner eher mageren inhaltlichen Originalität setzt sich "28 Days Later" stilistisch jedoch recht deutlich von seinen großen Vorbildern ab. Die leicht verschwommene Video-Optik, die Boyle und sein Dogma-Film-erfahrener Kameramann Anthony Dod Mantle ihrem Streifen verpasst haben, hinterlässt allerdings einen etwas zwiespältigen Eindruck. Auch wenn dieser spezielle Look der trostlosen Atmosphäre durchaus zuträglich erscheint, wird man den Eindruck nicht los, dass gerade die beeindruckenden Bilder des menschenleeren Londons zu Beginn von der Verwendung traditionellen Filmmaterials noch profitiert hätten. Allerdings wurden gerade diese Szenen durch die weitaus höhere Flexibilität der Digitalkameras erst möglich gemacht, denn so konnten die Aufnahmen, für die der Straßenverkehr nur sehr kurzzeitig gestoppt werden konnte, in den wenigen zur Verfügung stehenden Minuten über die Bühne gebracht werden.

Bislang wäre "28 Days Later" also eine alles andere als neue Geschichte mit etwas streitbarer Umsetzung zu attestieren. Klingt wenig aufregend, doch glücklicherweise funktioniert der Film schlicht und einfach sehr gut und bringt die bekannten Elemente effektiv und spannungsfördernd zum Einsatz. Wo der knallige "Resident Evil" eher mit Hochglanz-Action und harten Ladies für Vergnügen sorgte, setzt Boyles Film weitaus mehr auf die Endzeit-Stimmung der einschlägigen Vorbilder und wirkt dementsprechend deutlich düsterer, schmutziger und ernsthafter. Die totale Auflösung der bekannten Ordnung mit den daraus resultierenden neuen Freiheiten und Gefahren fasziniert noch immer, und spätestens im packenden Finale trägt dann auch die Unmittelbarkeit der Video-Optik zur fiebrigen Intensität des Geschehens bei. Mit kleiner Ausnahme der etwas zu altklugen Hannah kann die Zeichnung der Hauptfiguren ebenfalls überzeugen, so dass selbst die obligatorische Szene, in der sich ein Sympathieträger mit dem verhängnisvollen Virus infiziert, hier deutlich dramatischer als in den meisten anderen Genre-Beiträgen wirkt.

Den festen Platz im Langzeitgedächtnis seiner Fans und Gegner hat das Genre des Zombiefilms natürlich auch wegen seiner oft äußerst zeigefreudigen Gewaltdarstellungen. Die beiden New-School-Beiträge "28 Days Later" und "Resident Evil" verzichten hingegen auf wirklich spektakuläre Zergliederungen, obwohl ein etwas höherer Splatter-Anteil Paul Andersons spaßiger Videospiel-Adaption angesichts der wenig zimperlichen Vorlagen eigentlich ganz gut zu Gesicht gestanden hätte. Bei Danny Boyle wirken die gelegentlichen Gewalt-Eruptionen durchaus schockierend, doch blutige Details werden durch das hohe Schnitt-Tempo der entsprechenden Szenen zumeist eher angedeutet als ausgiebig zelebriert. Dem angenehm rauen Gesamteindruck des Films tut dies jedoch keinen Abbruch, zumal die Spannungskurve zum Ende hin auch ohne die Freilegung menschlicher Eingeweide gekonnt in die Höhe getrieben wird.

Bezüglich Herrn Boyles Regie-Karriere darf der Daumen nach diesem feinen Horror-Streifen ebenfalls wieder vorsichtig nach oben zeigen. Die Frische und Energie seiner ersten beiden Spielfilme wird hier zwar nicht erreicht, doch da "28 Days Later" in vielerlei Hinsicht eh wie ein Debüt-Werk wirkt, besteht wieder begründete Hoffnung auf weitere Großtaten. Ganz abgesehen davon ist ein gelungener Beitrag zum Zombie-Genre auch und gerade im Jahr 2003 immer noch ein Anlass zur Freude.

Andreas Berger

10

Also ich kenne einige Horror und Splatterfilme und bin von diesem auf jeden Fall sehr begeistert! Ich find ihn besser als alle anderen.. ich hab den original Zombie 1+2 gesehn, Dawn of the Dead blabla.. und finde den hier einfach am geilsten..
vorallem dass die in dem Film rennen können.. das langsame rumgegurkse is stinklangweilig
Ich finde es is eine klasse Geschichte und gut gemacht
Ich habe nur noch eine Frag.. so ziemlich am Schluss.. wenn Jim in dem alten Haus Selina sucht.. in das Zimmer kommt wo der Schwarze unter m Bett liegt.. das Lied ist eine abgeänderte Version von "East Hastings," by Godspeed You! Black Emperor soweit ich weiß.. weiß jemand ob man irgendwo diese Melodie herbekommt.. also nicht dass Original.. ich bezweifel es aber bitte wenn es war hat oder weiß wo man sowas bekommt bitte sagen!!!!

Der Film ist super geil. Die Zobies sehen echt gut aus und erst der afang ist sau geil.

10

der film ist so gut ich hab ihn mir 10 mal angeguckt und er ist immer noch nich langweillig geworden
wenn ich könnte würd ich mehr geben

10

Ich fand diesen Horrorfilm sehr ungewöhnlich und war angenehm überrascht mal was anderes zu sehen zu bekommen. Man kann von diesem film nicht behaupten dass die handlung irgendwie vorhersehbar wäre und gerade das macht ihn so spannend. Die Bilder sind so düster und realistsch, dass sie sich ins Gedächtnis einbrennen. Besonders die menschenleeren Straßen vergisst man nichts o schnell wieder. Ich finde es schade, dass Danny Boyle in der fortsetzung nur noch als Produzent mitwirkt und werde mir 28WL deswegen auch eher nicht anschauen.

ich finde denn film lustig,ich muusste sogar lachen:)er sollte noch ein bischen schlimer sein zuerst hatte ich angst aber nach ein par minuten musste ich lachen weil das sehr unecht wwar weil es ja keine zombies gibt aber er war auf jeden fall lustig:)und manchamal auch bischen gruselig!!!

10

ich find den film richtig geil genau wie 28 weeks later die zombies? oder was das für dinger sind sind auch richtig geil gemacht mit ihrem blut spucken und sowas

MFG

Grausam..hab mich noch nie in meinem leben so über einen film aufgeregt... die protagonisten sind DUMM WIE BROT UND MACHEN ALLES WAS EIN NORMALER MENSCH NICHT MACHEN WÜRDE, WODURCH JEGLICHE "SPANNUNG" sich NUR NOCH IN AUFREGEN ÜBER DIE PROTAGONISTEN verläuft!!!!!!!!!!!!!!! die einzigen überlebenden Soldaten bzw. menschen sind natürlich übertriebene KINDERSCHÄNDER ...??? HALLO?? wer den FIlm gut findet hat definitiv keine Ahnung bzw den gleichen Intelligenzqouzient wie die Hauptdarsteller im Film... ( ach ja nebenbei können alte käfer nicht über riesige schrottberge wie z.b lkws fahren und so weiter) das sah alles so aus als ob der regisseur alle zuschauer verarschen will mit dem film
SCHLECHT SCHLECHT SCHLECHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ach und welcher normale Mensch verwandelt sich nicht aufeinmal in einen MEgasuperhelden dem kugeln nix anhaben können und der einfach mal so 10 soldaten tötet und mieß enrage geht und halb nackt im regen steht und ein auf psycho macht ?? ..oh man das ist einfach alles so trash das ich heulen könnte...und am meißten macht es mich traurig das hier so viele sagen gute story , spannend ... es ist genau das GEgenteil ..MÜLL

10

Der Film war einfach klasse, bedrückende Atmosphäre, coole Kameraführung, krasse Schockmomente und näturlich die Gesellschaffts kritische Einstellung und es gibt auf der DvD noch ein viel besseres alternatives Ende, indem Jim die Schussverletzung nicht überlebt, schöner bedrückender Abschluss für diesen Endzeit Horrorthriller

8

ich habe den film das erste mal auf dvd geguckt und ich muss sagen das ich von dem menschenleeren london beeindruckt binn.aber das war es eigentlich schon,denn die horrorefekte halten sich in grenzen.nur das ende ist auch gut,wo jim alle soldaten nacheinander mit hilfe eines infizierten kalt macht

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