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Zimmer 1408

Zimmer 1408
mystery-thriller , usa 2007
original
room 1408
regie
mikael hafström
drehbuch
matt greenberg, scott alexander
cast
john cusack,
samuel l. jackson,
mary mccormack, u.a.
spielzeit
94 Minuten
kinostart
13. September 2007
homepage
http://www.1408.senator.de
bewertung

6 von 10 Augen

 

Mike Enslin (John Cusack) war einmal ein engagierter, aber erfolgloser Autor. Jetzt ist es umgekehrt, denn mit seinen Reiseführern über spukende Häuser und Hotels erreicht er ein bemerkenswert großes Publikum. Ein Publikum, welches er allerdings verachtet, denn selbst glaubt Enslin keineswegs an übersinnliche Vorgänge und konnte für sich bisher noch jede "Legende" als hausgemachten Mumpitz enttarnen. Als ihm eine Postkarte vom New Yorker Dolphin Hotel mit der ausdrücklichen Warnung "gehen Sie nicht in Zimmer 1408" in die Hände fällt, beeindruckt ihn zumindest der clevere Marketing-Trick und er meldet sich prompt für den entsprechenden Raum an. Auch das angestrengte Bemühen des Hotelmanagers (Samuel L. Jackson), ihm die Übernachtung auszureden, hält er genauso für eine Show wie die angebliche, blutrünstige Vorgeschichte von Zimmer 1408 und seinen Opfern. Selbst als nach seinem Einzug plötzlich das Radio anspringt, Bilder auf einmal schief hängen und Dinge unter seinem Kopfkissen platziert werden, bleibt Mike gelassen. Aber es wird eine lange Nacht werden und er wird seine Meinung schon noch ändern.

"Zimmer 1408", soviel sei gleich gesagt, ist eine der besseren Stephen King-Verfilmungen. Dieses Prädikat ist für sich genommen allerdings noch nicht allzu aussagekräftig, wenn man sich die Masse der Adaptionen von Büchern des "King of Horror" vor Augen führt. Neben sehr, sehr viel Durchschnittlichem findet sich dort auch einiges an filmischem Müll und gerade mal eine Handvoll wirklich gelungener Werke, und das sind dann auch noch diejenigen, die sich nicht oder nur wenig im Bereich des Fantastischen bewegen, wie "Die Verurteilten", "Stand By Me" oder "Misery".
"Zimmer 1408" beruht auf einer der zahlreichen Kurzgeschichten des Horror-Meisters und uns erwartet dementsprechend eine in einigen Punkten abgeänderte und in vielen weiteren ausgeschmückte Kino-Version. Die - und das ist beim Thema des Films vielleicht dann doch etwas überraschend - hat ihre Stärken vor allem in der ersten halben Stunde, also in dem bei vielen Horrorstreifen sonst oft so schwerfälligem "Vorgeplänkel". Denn gelungen ist sowohl die Einführung des abgewichsten Zynikers Enslin, der eh schon alles gesehen hat und den das ganze Thema eigentlich auch nicht mehr die Bohne interessiert, als auch vor allem das höchst amüsante und dennoch unter großer Spannung stehende Einführungsgespräch zwischen dem Hotelmanager und seinem unwillkommenen Gast. Bei diesem kleinen Zweikampf zweier Vollprofis in ihrem jeweiligen Gebiet laufen sowohl John Cusack als auch Samuel J. Jackson zu großer Form auf und man wünscht sich reflexartig mehr davon, doch lässt die Handlung zwangsläufig für Jackson nicht mehr als diese bessere Gastrolle zu.

Den Rest des Films bestreitet Cusack nämlich fast allein, genauer gesagt allein mit sich und dem was das Zimmer ihm in den folgenden Stunden vorgaukeln wird. Und damit sind wir dann natürlich beim Knackpunkt angekommen und räumen auch von vornherein mal großmütig ein: Es ist sicher nicht einfach, das Publikum eine knappe Stunde mit einer einzelnen Figur in einem Amok laufenden Zimmer zu unterhalten, ohne dass es irgendwann langweilig oder albern wird. Gelöst wird diese Aufgabe dann zwar einigermaßen, mehr als ein "befriedigend" ist für diesen Abschnitt aber keinesfalls drin.
Denn solange sich nur eher kleinere Merkwürdigkeiten ereignen, sich der bedauernswerte Enslin die Hand verletzt oder auf dem Fenstersims herum turnt, bleibt die Stimmung noch gepflegt unheimlich. Wenn sich aber schließlich ganze Naturkatastrophen auf überschaubaren Quadratmetern ereignen und mittels Internet- und Faxgeräten ein multimedialer Overkill an Humbug einsetzt, wird die Grenze zur Lächerlichkeit das ein oder andere Mal mehr als nur leicht gestreift.
Hier zeigt sich dann auch wieder recht deutlich die Schwierigkeit, von King zu Papier gebrachte, oft eher psychische Schrecken überzeugend visuell umzusetzen. Und auch ein motiviert aufspielender John Cusack schafft es letztendlich doch nicht zu verhindern, dass der Story irgendwann gänzlich die Luft auszugehen droht und es für den Betrachter beginnt etwas anstrengend zu werden.
Bevor es endgültig soweit ist, bekommt man dann aber doch noch die Kurve zum Finale, denn auch die Macher befiel offensichtlich die korrekte Erkenntnis, dass dieser Film zwar nicht besonders lang ist, er aber auch keine zehn Minuten länger hätte laufen dürfen. Somit geht das Ganze noch in Ordnung und vom Aufenthalt in "Zimmer 1408" muss den Interessierten auch nicht zwingend abgeraten werden - jedenfalls nicht vom Kinosessel aus.

Volker Robrahn

Shining wurde in der Liste der gelungenen Stephen King Verfilmungen vergessen, selbst wenn Kubricks (Meister-)Werk dem "Meister" nicht zusagte.

7

Durchaus ein sehenswerter Film.Auch wenn einige Szene durchaus unlogisch sind..

3

Anfang langweilig, Mitte und Ende gehen. Bitte mit keinen großen erwartungen in den Film gehen. Schauspieleriches Talent ist nicht geboten und das Drehbuch relativ simple gehalten (spielt sich alles nur in einem Zimmer ab). Nicht empfehlenswert

8

Also, ich fand den Film eigentlich recht gut, muss aber zugeben, dass ich ihn nicht ganz verstanden habe.

P.S. Was ist bitte mit "The Green Mile", wenn hier schon von gelungenen Stephen King Verfilmungen gesprochen wird

9

!Endlich! mal ein Horrorstreifen, der nicht durch blutige, brutale zum Teil perverse Szenen besticht, sondern durch eine richtige Handlung mit Spannung und Gruselfaktor.

Ich hatte mir den Film am vergangenen Freitag im Kino angesehen und muss sagen, allerhand.
John Cusack spielt seine Rolle fabelhaft und realistisch.
Der einzige Schwachpunk des Filmes ist meines Erachtens das Ende, welches ich persönlich nicht sonderlich gelungen finde.

9/10 Digital Eyes

5

Ziemlicher 08/15-Streifen von der Stange mit nicht wirklich neuen Iden, aber guten Darstellern. Wirkliche Gruselstimmung kommt kaum auf und 2 kurze Erschrecker sind mir für einen Horrorfil wirklich viel zu wenig....da lobe ich mit die genialen "Descent" oder "The Ring"

6

Ach ja, Stephen King's 1408er Film... Ja, der Film gehört zu den wenigen gelungenen Umsetzungen. Nein, der Film bietet leider nichts neues was wir nicht aus anderen King Verfilmungen schon kennen. Das ganze erinnert teilweise irgendwie an -Rose Red-. Aber so ist eben Stephen Kings Einheitsbrei. Der Mann ist seit langem schon eine wandelnde Horror-Buch-Fabrik. Trotzdem muss ich das erste drittel loben (wie oben in der Rezension von Herrn Robrahn schon erwähnt). Dann folgt eben ein schwächlicher 08/15 Mittelteil und glücklicherweise zieht das letzte drittel den Film wieder ein wenig rauf. Atmosphärisch ist Zimmer 1408 zufriedenstellend. Hafström hätte da aber auf mehr Subtilität setzen sollen. Die Spannungsmomente springen dem Zuschauer manchmal viel zu deutlich entgegen und werden leider (so ist es bei zu vielen Filmen) von der Filmmusik im Voraus angekündigt. Der Film-Score wirkt anfangs noch schön dezent, teilweise unkonventionell und altmodisch, entpuppt sich dann leider als typischer Hollywood-Score. John Cusacks Charakter und der kurze Auftritt von Jackson sind wirklich gut gelungen. Doch leider wird die Tatsache viel zu früh klar, dass es sich tatsächlich um übernatürliche Ereignisse handelt. Das wird so deutlich und früh gezeigt, dass einem schon der Spaß vergeht. Da wird leider nicht lange mit dem Zuschauer gespielt. Trotzdem ist 1408 als eine unterhaltsame Alternative für einen spontanen Kinoabend durchaus zu empfehlen.

7

Der Film stellt eine gelungene Abwechselung zu den Schlächter-Horror-Filmen wie Saw dar, die sich in letzter Zeit ja häufen. Den Grusel von The Ring kann er zwar nicht erreichen, trotzdem ist er sehr sehenswert. Vor allem John Cusack ist großartig, absolut glaubwürdig, wie er feststellt, dass er doch noch was zu verlieren hat. Die Handlung weist vielleicht eine schaurige Episode zu viel auf, fast gewöhnt man sich zu sehr daran. Dass der Film aber gar nicht alles aufklären will und manches offen lässt, finde ich sehr gelungen.

6

Ja meiner Meinung nach fängt er gut an, aber dann passiert einfach zu viel übertriebener kram den man besser hätte darstellen können.

5

Die ersten 45 Minuten sind klasse aber danach verliert sich der Film in unlogischen und absurden Handlungssträngen.
Echt schade drum - hätte sonst ein guter Streifen werden können.

6

Korrekt, korrekt,

die ersten 30-40 min. sind klasse. Auch der noch Anfangs subtile Terror des Zimmers weiß zu gefallen. Davon hätte auch ich gerne noch mehr gesehen.

Minusgrade und Minitsunamis hätte ich nicht gebraucht.

Solide Horrorkost. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

4

naaaaaaaaajaaa....

war sehr gespannt auf den film.... aber bin leider enttäuscht worden.....

specialeffects sind ut.. dat wars aber auch schon ! die ersten 20mn gehen auch .. dann ... gähn

4

Hui, ich habe mich selten dermaßen gelangweilt. Ich mag S.K. und ich finde nicht, dass immer Blut spritzen muss oder kleine, weiß-geschminkte Mädchen aus Fernsehgeräten klettern müssen, aber ein wenig HORROR hätte dem Film gut getan. Stattdessen habe ich bei manchen Aufnahmen ewig auf diverse Gruselszenen gewartet, die dann wohl auch kamen, aber halt nicht gruselig. naja.

3 Augen kriegt der Film, weil ich Cusack sehr mag, und 1 gibts oben drauf wegen Samuel L Jackson. Der Film selbst is mies! Finde ich.

6

Und "The Green Mile" wurde ebenfalls vergessen! Da kennt wohl einer doch nicht alles ;-)

3

Fing gut an und wurde dann total blöd- und widersinnig. Gegruselt habe ich mich leider keine Sekunde.

6

Naja,für einen DVD Abend reichts....John Cusack ist in dem Film zum Ende doch noch gläubig geworden,hat sich mit dem Tod seiner Tochter endlich auseinandergesetzt und es akzeptiert das sie tot ist...das war wohl sein großes Problem.

9

wenn man es zulässt, einer der besten filmtrips, seit shinning.
John Cusack spielt brillant.

2

Handlung viel, viel zu dünn!!! Überhaupt keine Tiefe bezüglich des zentralen Handlungsrahmens(Zimmer) - keine Erklärungen, keine Hintergründe, z.B. ein verbindenes Element zwischen den Opfern.

Regisseur arbeitet folglich nur mit (übertriebener) Effekthascherei ohne jeglichen Hintergrund - das ist für echten Grusel zu wenig.

2 Augen für den Aufbau des Spannungsbogens zu Beginn des Films. Bezgl. des Rests: forget it!

6

Von Zimmer 1408 gibt es wie ich sah ja 2 Verschiedene Versionen , wobei bei der ersten Version der Hauptdarsteller überlebt und bei der Letzten er begraben wird. Auch die Handlung wurde etwas verändert so das ich mich frage wozu das ??! Wem der eine teil nicht gefällt nimmt dann den anderen teil oder was ???
Ansonsten ist der Film Klassisches Horror mittelmaß, nixs überwältigendes und Weltbewegendes, gilt für beide teile. Wobei mir das überraschte Gesicht der Mutter am Ende mehr gefiel als der hier überlebende Hauptdarsteller der das fast Kaputte Aufnahmegerät abspielte und die Stimme des eigenen Kindes vernahmen.

9

Meiner Meinung nach ist der Film grandios umgesetzt worden und wirkt für den Zuschauer, der das Buch nicht gelesen hat sehr spannend und manchmal auch wie ein Schocker. Meine Freundin und ich,wir waren da noch nicht 16 Jahre alt, wurden oftmals ziemlich über ein paar Szene wie die im Luftschacht geschockt.Trotzdem war Zimmer 1408 ein unterhaltsamer Film mit guten Schauspieler und ist sehr spannend gemacht worden.Daher 9 von 10 Augen.

1

Schrott, ganz einfach. Selten so gelangweilt.

10

der film ist klasse,er hat das gewisse misteriöse was ein film braucht und das kommt am ende wenn er seine tochter wieder auf dem tonbandgerät hört,ich finde hier sind leute dabei die einfach zu viel saw und den ganzen mist gesehen haben,der film war sehr spannden und gänsehaut bekommt man ja schon durch dieses radio...auch die leicht zynischen art des autoren macht mir spaß in dem film,er hat doch eine gewisse coolheit aber er hat sich genauso ins hemd ,,geschissen" wie ich! also der film ist sehr gut gemacht!

5

ja eigentlich hat man das schon dutzende male gesehen und im endeffekt ist es einfach zu wenig. jedenfalls meine meinung. und ich guck kein saw ;-)

außerdem finde ich daß john cusack leicht fett geworden ist.
scheint wohl dem schnaps nicht abgeneigt zu sein. na der wird halt auch nicht jünger.

kann man aber ansehen.

gruß aus berlin

7

ein wirklich solider film
besser hätte man die idee eines bösen Hotelzimmers wohl nicht umsetzen können .. wohl ein grundsätzliches problem bei Kingverfilmungen, nicht alles was im Buch schockt lässt sich visuell umsetzen.
besonders der öllig horrorfilmuntypische anfang des films hat mir gefallen.

7

Schöön schaurig, wenn man brav den Raum abdunkelt und sich auf die Atmosphäre einlässt. John Cusack finde ich hier wie schon in "Identität" wieder sehr gut und glaubhaft, es macht mir persönlich viel Spaß, mit ihm in seinen Mystery-Rollen mitzugehen.
Die Geschichte selbst erfindet das Genre-Rad natürlich wirklich nicht neu und hat keinen echten AHA-Effekt aufzubieten. Dafür gibts ein wenig Punktabzug.
Aber Gänsehaut als Selbstzweck ist auch mal nen schönen DVD-Abend wert, Also durchaus empfehlenswert!

5

Naja!
Hab den Film gerade zu Ende geschaut, und ich fand den Film in erster Linie strange! Man nehme ein Prise "Event Horizon", mische es mit "Shining", ein Löffel "13 Geister" und gebe ein bisschen Stephen King auf LSD dazu und man hat den perfekten psychodelischen Hotelzimmer Grusel.
Gefallen hat mir der Film spontan schon, mal schauen, wie ich ihn Morgen finde. Allerdings hat er auch etwas den Charakter eines "Gänsehaut" Buches für Erwachsene, und ist teilweise etwas zu undurchschaubar. Zwar wird am Ende alles zumindest oberflächlich aufgelöst, doch irgendwie unbefriedigend.
Es gibt einige Highlights, doch werden auch viele Gruselszenen "verballert" und ohne Hintergrund abgebrochen.
Die Schauspielerische Leistung finde ich jedoch enorm, großen repekt an den Hauptdarsteller John Cusack. Allerdings ein bisschen zu viel Liebe im Film!
Ein "Highlight" für Film/Fernseh Nerds ist der Gastauftritt von Tony Shaloub bekannt als Monk.
Um den Film auf einen Nenner zu bringen, der Film ist etwas undurchschaubar und Strange aber dennoch unterhaltsam!
Bin mir selbst noch nicht ganz einich!!! XD

Ach ja, ich vergas:
Was doch irgendwie schlecht an dem Film war, ist die Tatsache, dass die im Film mitwirkenden Charaktäre wirklich wenig bis gar nicht beleuchtet werden, was interessiert mich die Tochter, wer sind die "Geister", welche Rolle spielt am Ende "Samuel L Jackson"??? Auch die Geschichte des Zimmers bleibt rückblickend buchstäblich im dunklen.

Wiedereinmal haben die meisten Kinogänger diesen Film nicht verstanden. Es ist so schade wirklich. Horrorfilme machen nicht immer Sinn. Horrorfilme sind nicht immer gespickt mit grusligen Figuren à la Freddy Krueger oder Zombies oder einen Massenmörder der mit einer Kettensäge durch die Gegend läuft. Nein, man kann auch einen Horrorfilm konstruieren, der nur in einem einzigen Zimmer passiert. Nur um es mal anzumerken: Das Drehbuch dieses Films wurde nach Vorlage der Kurzgeschichte von Stephen King geschrieben. NATÜRLICH kann man dann nicht einfach aus einem Zimmer 20 machen. Das wäre ja humbug.
Kommen wir zum Film:
Mike Enslin, ein Autor, der nach seiner Pleite mit Romanen nun Spukhäuser, Spukschlösser oder eben Spukzimmer untersucht. Er mietet sich eben ein Zimmer, wo laut Gästen nachts viel passiert, wiederlegt es oder aber schreibt ironischerweise das Gegenteil.
Dann bekommt er eben diese Karte des Hotels, er will dieses Zimmer mieten, der Hotelmanager verbietet es, gibt ihm die "Akte" des Zimmers. Indem jeder einzelne tote Gast aufgeführt ist. Todesursache, sowie Fotos der Leichen. Er will trotzdem eine Nacht in diesem Zimmer bleiben. Auf Grund eines Rechtsanwalts findet er dann auch eine Lücke. Er darf in das Zimmer, eine Stunde.
Anfangs passiert nichts aufregendes. Er schaut sich die Bilder an, erkundet das Zimmer. Dann passieren einige merkwürdige Dinge: die Schokolade liegt auf seinem Kopfkissen, das Bett ist wieder gemacht, Bilder hängen schief zu guter Letzt wandelt sich das Zimmer, es gaukelt Mike Enslin was vor und will ihn so in den Wahnsinn treiben. "Niemand hat je eine Stunde überlebt" ja warum wohl?
Das Zimmer macht ihn verrückt, es spiegelt Vergangenheit wieder und Mike fängt an durchzudrehen. Es verletzt ihn, es sperrt ihn ein, schottet ihn ab und bringt ihn soweit, dass er Amok laufen würde.

Kurz und knapp: der Film ist einfach nur genial. Was man nicht alles aus einem Zimmer machen kann hat mich echt umgehauen. Cusack ist sowieso ein sehr guter Schauspieler, die Leistung die er erbracht hat ist wohl kaum von jemand anders so gut rüberzubringen.

Irgendwie auch typisch Stephen King: Erst ein Haus, was weiter wächst und tötet ein Zimmer, was verrückt macht und zum Selbstmord treibt. Das einzige fragwürdige ist tätsächlich die Vergangenheit des Zimmers, warum sterben so viele Leute darin? Warum hält es niemand so lange darin aus? Was macht das Zimmer so böse? Stephen Kings Antwort "Das Zimmer liegt unter einem Indianerfriedhof" kann hier wohl nicht verwendet werden. Allerdings wird man das wohl auch nie erfahren.

Kann meinem Vorredner eigentlich nur zustimmen.
Wer ein bluttriefendes Gemetzel sucht kann sich mit Descent zufrieden geben.
Wirklich Horror war der Film nicht, aber nichtsdestotrotz sehr gut gemacht und unterhaltend.

Allerdings ist es auch großartig einen Kitschfilm wie "the green mile" als geniales Kino zu verbuchen ;)

P.S: Noch eine kleine Anmerkung zum Schluß - besorgt Euch unbedingt die auf DVD oder BluRay erschienene Directors-Cut-Version!!!
Komplett neues Ende, daß viel plausibler und besser ist!

9

guter film

Zimmer 1408 präsentiert sich

6

Zimmer 1408 präsentiert sich unausgegoren irgendwo zwischen metaphysischer Subtilität und überladener Effektorgie, verschwendet deshalb dummerweise jede Menge Potenzial. John Cusack als sarkastisch, desillusionierter Grummelkopf relativiert hier allerdings einiges, vortrefflich

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