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Open Water 2

Open Water 2
thriller , deutschland 2006
original
open water 2
regie
hans horn
drehbuch
adam kreutner, david mitchell
cast
susan may pratt,
richard speight jr.,
niklaus lange,
ali hillis,
cameron richardson,
eric dane, u.a.
spielzeit
90 Minuten
kinostart
10. August 2006
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

Segelschüler bekommen schon in den ersten Theoriestunden, lange bevor sie eigenständig ein Boot führen können, eine Warnung vor einer Gefahr mit auf den Weg, die schon vielen Seglern das Leben gekostet hat: Es darf niemals die gesamte Crew zum Baden das Boot verlassen. Und man sollte beim Verlassen des Bootes auf hoher See niemals vergessen, die Bordleiter herunter zu lassen. Es ist nämlich so gut wie unmöglich, aus eigener Kraft an dem hohen, glatten Schiffsrumpf wieder an Bord zu gelangen. Wie lange man im Wasser überleben kann, hängt von der Wassertemperatur ab und davon, ob der Ankerplatz von der Berufs- oder Freizeitschifffahrt frequentiert wird - oder von Haien oder was sich sonst noch so in den Meeren tümmelt.
Die sechs Freunde in Hans Horns Regie-Debüt "Open Water 2" geraten in diese missliche Lage. Und die verzweifelten Versuche, die sie unternehmen, um zurück auf die sichere Yacht zu gelangen, nehmen einem vor Spannung den Atem.

Dan (Eric Dane) ist der typische All-American-Boy. Schon auf der High School der erfolgversprechende, beliebte und gutaussehende Mädchenschwarm, hat er es nun scheinbar geschafft und lädt seine alten Schulfreunde zu einem Törn auf seiner brandneuen Luxus-Yacht ein. Dans Ex-Freundin Amy (Susan May Pratt) reist mit ihrem Mann James (Richard Speight Jr.) und Baby an - und ist skeptisch, denn seit einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit leidet sie unter einer schweren Wasserphobie. Die Wiedersehensfreude mit Zack (Niklaus Lange) und Lauren (Ali Hillis) lässt sie ihre Angst jedoch überwinden und an Bord gehen.
Bald schnellt das Boot bei Wind und Sonne über das Meer, während die Freunde ausgelassen feiern. Eine Abkühlung ist notwendig, und James, Lauren und Zack springen mit Dans Freundin Michelle (Cameron Richardson) in das unergründliche Blau. Draufgänger Dan, an schnelle Erfolge gewöhnt, beschließt plötzlich, Amy mit einer Schocktherapie von ihrer Phobie zu befreien und stürzt sich mit ihr zu den anderen ins Wasser. Ein fataler Fehler, denn niemand hat daran gedacht, die Bordleiter herunter zu lassen. Alles, was die Freunde im Wasser zur Verfügung haben, sind eine Schwimmweste, zwei Tauchbrillen, ein Messer, ein aufblasbarer Delphin und die Badesachen, die sie am Körper tragen.

Mit dieser mageren Ausrüstung beginnt ein nervenzerreißender Kampf ums Überleben, dessen Ironie in der unmittelbaren Unerreichbarkeit des rettenden Schiffes liegt. Die Schiffbrüchigen lassen nichts unversucht, um zurück an Bord zu gelangen - und stoßen schnell an ihre physischen und psychischen Grenzen. Todesängste und energieraubende Schuldzuweisungen sorgen außerdem für lebensbedrohliche Zwischenfälle - und die jungen Eltern Amy und James leiden Höllenqualen, als sie hilflos die Schreie ihres hungrigen Babys im Inneren der Yacht mit anhören müssen. Es ist nie ganz klar, ob die Gefahr aus der Tiefe oder jene, die im Innersten der Protagonisten lauert, die größere ist, und schon bald ist ein erstes Todesopfer zu beklagen....
Werbefilm-Regisseur Hans Horn ließ sich für sein Kinofilm-Debüt von wahren Begebenheiten aus der Sportschifffahrt inspirieren. Zusammen mit dem Autoren-Duo Dave Mitchel und Adam Kreutner ist ihm ein dichtes, hochspannendes Psycho-Drama gelungen, das ohne Effekte auskommt und brillant mit den Ängsten der Zuschauer spielt. Seine Wurzeln im Werbefilm merkt man Horn dabei durchaus an; die Figuren bleiben klischeehaft, der Prolog mit seinen sehr platten Dialogen kann trotz um Authentizität bemühter, wackeliger Handkamera nicht über die Chio-Chipshaftigkeit der jungen Clique hinwegtäuschen. Den Bildern kommt eben dieser Ursprung Horns dann aber zugute - sie sind in der ganzen grausamen Ausweglosigkeit durchgehend hoch ästhetisch und unterstreichen die Gleichgültigkeit der übermächtigen Natur gegenüber der menschlichen Existenz.

Der Titel - ursprünglich war "Godspeed" nach dem Namen der Film-Yacht, dann "Adrift" angedacht - macht die zweifellos vorhandene thematische Verwandtschaft zum Vorgänger "Open Water" (2004) deutlich. Tatsächlich hatte Horn seinen Stoff schon vor dem Drama von Chris Kentis entwickelt, wurde in Hollywood aber ob der reduzierten, minimalistischen Story abgewiesen. Dabei ist Horns Film ein eigenständiges, hoch spannendes Werk, das sich mit einer weiteren Spielart eines Hochsee-Alptraums befasst und das dementsprechend auch mit einem eigenen Titel hätte gewürdigt werden sollen.

Miriam Flüß

müsst ihr denn über jdn film gleich anfangen zu lästern? lasst die leute doch einfach den film anschauen und sich ihre eigene meinung darüber machen!!! wenn sich einer den film anschauen möchte und vorher schaut wie die bewertungen sind, wir enttäuscht sein und sich den film nicht mehr anschauen!!!und das schadet der film industrie!!! aba nahja, ich fang ja auch schon an.

also ich habe mir den Film auf DVD angeschaut und finde ihn sehr gut. Ich muss dazu sagen, dass ich in meiner freizeit Langstreckenschwimmen auf offener see mache und dabei selbst schon einmal in Panik verfallen bin. Ich finde die Kraftlosigkeit und der schwindene Lebenswille sowie die langsam steigende Panik ist realistisch und gut dargstellt. Man braucht für diesen Film keine zusätzlichen Effekte oder sonst etwas.
Ich würde auch nicht meinen, dass die Personen als unheimlich dämlich dargestellt sind denn unter den Umständen ist es sehr realistisch dass junge Leute vergessen die Leiter auszufahren. Wer weiß vielleicht hätte auch ich derjenige sein können dem gerade in diesem Moment nicht einfällt die Leiter aszufahren. Somit kann ma sich gut in die Schauspieler reinversetzen.

7

"Open Water 2" ist ein eigenständiger Film,der mit "Open Water" nur die grobe Thematik gemeinsam hat( das Ausgeliefertsein auf hoher See),diese jedoch anders, und vor allen Dingen weitaus besser, darstellt. Die Spannungsschraube wird immer weiter angedreht, bis ins schier Unerträgliche. Kritikpunkte sind jedoch die mitunter etwas billig dargestellten Charaktere und die anfangs noch sehr hölzernen Dialoge. Insgesamt,trotz der angesprochenen Schwächen, sehr spannend und auf jeden Fall besser als "Open Water".

10

Traumfilm hab ihn schon sicher 10 mal angeschaut.

so jetzt mal schluss hier, die einen mögen den film, die anderen nicht, manche fühlen tiefe und andere weniger tiefe Sympathie für den regisseur, ich kann nur den kopf schütteln über die Einfallslosigkeit der Protagonisten und über die viel zu wenigen Versuche an bord zu kommen, vielleicht haben sie ja gedacht, erst mal ein bisschen warten und kalt werden, zwechs besserer Bewegung und dann 6 stunden später die ganze kraft zusammennehmen und aus dem wasser schnellen oder was...
der film vom Wattenmeer hätte Potenzial...

9

was für intelligenzbolzen hier ^^ im wasser ne räuberleiter is imma gut .ohne grund wo ma sich hinstellen kann würd ich sagn gehst da ma ziemlich schnell unter^^

10

Also in meine Augen habt IHR den film nicht mal halbwegs verstanden!!! Ich fand das super. Ich hab echt Gänsehaut bekommen, als ich den Film gesehen hab. Ihr hab doch echt keine ahnung:-)

10

Klasse Film!

Bevor ich es vergesse...
Eine Räuberleiter im Wasser ist unmöglich!
Bei manchen fehlt das "Logische Denken"^^

3

ich versteh auch nicht, warum sich keiner hinten am schiff festhällt...

bekloppte crew..natürlich funktioniert keine räuberleiter mit zwei leuten, aber die sind zu ähm 6 ? dann 5 leute einen kreis bilden und die leichteste (frau) klettert rauf..einfach aber ich würd sagen den amis wieder zu schwer :)

5

der Film war nicht der Hit aber einmal anschauen kann man sich den schon.
so nun zu dem Mythos ..Räuberleiter im Wasser..was machen denn Sychronschwimmerinnen ? Sie bilden einen Kreis im Wasser, eine Person schwimmt in die Mitte, diese wird mit allen Händen mit einem Ruck durch übermäßiges Strampeln nach oben katapulitiert ..wobei man bemerken muss dass Synchronschwimmer sogar noch Salti schaffen ;) Also machbar wäre das schon gewesen wenn sie zusammengehalten hätten und einfach an die Olympiade gedacht hätten. :P

7

also ich fand den film eigentlich klasse, obwohl ich den schluss nicht richtig verstanden habe...

6

also das mit der räuberleiter find ich auch hammer^^ so schlecht is der film doch gar nich und ängste und panik wird gut dargestellt auch wenn die charaktere langweilige dialoge haben es geht doch darum was wegen einem fehler passiert und nich um das doofe gerede und um den film einmal gesehen zu haben ist er echt sehenswert!

Also, die Story hat ja

4

Also,
die Story hat ja eigentlich Potential, denn die Situation unverhofft nicht mehr am Boot hochzukommen ist so schlecht gar nicht. Aber was der Film daraus macht...ohje!
Dass die Darsteller so überzeugend dreinschauen sind wie ein Eichhörnchen vor einem Stapel Winterreifen sei mal dahingestellt. Aber die Ideen (die weiter oben schon angesprochen wurden) mit denen sie alle wieder aufs Boot kommen wollen, sind an Blödsinnigkeit ja kaum noch zu überbieten: 1. natürlich geht eine Räuberleiter im Wasser, zumal man ja auch noch ein Plastedelphin und eine Schwimmweste hatte zur Hilfe, 2. warum muss der schwerste und muskulöste die Leine aus Badesachen herauf und nicht eine der schnieken Mädels, 3.Warum wartet man erst viele Stunden und fängt im Dunkeln an, ein versunkenes Messer zu suchen? usw.
Also Fazit: lieber 1,5h in die laufende Waschmaschine gucken - ist interessanter.

Schon mal Synchronschwimmen

3

Schon mal Synchronschwimmen gesehen? Ich bin ja wirklich kein Fan davon, aber meine mich zu erinnern, dass es dort eine Figur gibt, bei der eine Schwimmerin längere Zeit sehr hoch aus dem Wasser gehoben wird. Wieso soll es drei kräftigen Männern nicht möglich sein eine Frau kurz so aus dem Wasser zu heben, dass diese an Bord gelangen kann?

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