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Deathproof - Todsicher

Deathproof - Todsicher
trashfilm , usa 2007
original
deathproof
regie
quentin tarantino
drehbuch
quentin tarantino
cast
kurt russell,
rosario dawson,
zoe bell,
sydney poitier, u.a.
spielzeit
105 Minuten
kinostart
19. Juli 2007
homepage
bewertung

4 von 10 Augen
 

Grindhouse - das Filmprojekt = Grindhouse - die Kontroverse. Warum aus einem Filmprojekt plötzlich zwei wurden, darauf gehen wir an anderer Stelle ausgiebig ein, interessanterweise ist aber auch "Deathproof", Quentin Tarantinos Teil des B-Filmdoppels ein Film der zwei Teile. Seine Geschichte über den verrückten Killer Stuntman Mike (Kurt Russell), der mittels seines Stuntautos Jagd auf Frauen macht, beginnt in Austin, Texas. Dort macht er Bekanntschaft der Clique um die Radiomoderatorin Jungle Julia (Sydney Poitier), die mit ihrer Mädelstruppe in einer TexMex-Bar einen schön alkoholgetränkten Abend verbringen möchte, während Stuntman Mike eher Böses im Sinn hat. Nach Abschluss dieses Storyteils treffen wir eine neue Frauenclique, bestehend aus den Schauspielerinnen und Stuntfrauen: Abernathy (Rosario Dawson), Lee (Mary Elizabeth Winstead), Kim (Tracie Thoms) und Stuntfrau Zoe (Zoe Bell). Und auch sie machen Bekanntschaft mit Stuntman Mike und seinem (für ihn) "todessicheren" schwarzen Killerauto…

Was vor ein paar Wochen für David Lynch galt, muss man nun leider auch Quentin Tarantino attestieren. Sie wissen schon, die Butter, die Fische, die heilige Kuh, die Schlachtbank: Quentin Tarantino hat den ersten ziemlich schlechten Film seiner Karriere gedreht. Die Intelligenz und Kreativität, die zu Zeiten von "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" noch in fast jedem Meter Film zu spüren war, ist so gut wie nicht mehr vorhanden. Was immer man den bisherigen Tarantino-Filmen vorwarf - plakative Gewalt hin, Popkulturreferenz her - eines einte sie: Es ging immer um etwas. Ehre unter Dieben ("Reservoir Dogs"), Läuterung und Vergebung ("Pulp Fiction"), Altern mit Witz und Würde ("Jackie Brown"), selbst abstruses Familiendrama ("Kill Bill"). Natürlich war auch das schon ziemlich überzeichnet, wirkten manche Figuren wie Karikaturen, war vieles Selbstzweck, aber es war ein Kern vorhanden, um den sich alles drehte.
In "Deathproof" geht es um nichts. Schlimmer noch, es wird pompöses Gewese gemacht, obwohl es um nichts geht. Und noch schlimmer: Das einzige, um das es dann überhaupt geht, ist nur noch der Filmemacher Tarantino und sein elitäres Geek-Wissen, seine angeberischen Referenzen und Spielereien, sein Ego. Deutlicher als in jedem anderen seiner Filme sind die Figuren hier nur noch Lautsprecher, die Witz und Weisheit von Quentin Tarantino verkünden. Und von beidem ist hier nichts zu sehen und spüren.
An deren Stelle gibt es nur noch In-Jokes noch und nöcher, die wohl nur Tarantino selbst für genial hält: Regisseurkumpel Eli Roth ("Cabin Fever", "Hostel") spielt einen Aufreißer, Uma Thurmans Stuntdouble aus "Kill Bill" spielt gleich mal sich selbst und darf mit ihren Schauspielkollegen aus der zweiten Filmhälfte Witze über u.a. das Stand-In-Double von Daryl Hannah ("Kill Bill") machen. Amüsement sieht anders aus. Die Struktur ist gleich - und gleich bleibend erfolglos. Tarantino präsentiert seine zwei Damenquartette zu Beginn des jeweiligen Storyteils, die anschließend über ihre Dialoge vorgestellt werden sollen. Und dann wird erstmal gequatscht. Und noch mehr gequatscht.

Es wird viel gequatscht, unendlich viel, bis zur Schmerzgrenze, aber es wird nichts gesagt. Es kann ja auch nichts gesagt werden, weil es um nichts geht. Und so hört man nur endlose Belehrungen Tarantinos, die aus den Mündern der Jungdarstellerinnen wenig überzeugend hervorkommen. Da lernt man wieder, welche wenig bekannten Serien, Schauspieler und Filme gerade in Tarantinos Heimkino laufen und dass er echte Stunts CGI-Trickserei vorzieht.
Zu dumm nur, wenn er obendrein dann sein eigenes Geschwafel binnen Minuten Lügen straft. Denn wer in Interviews zum Film und durch seine Figuren im Film selbst die falschen CGI-Stunts abstraft und sich wie ein Möchtegern-Ghettobruder gebärdet, der so irrational wie dämlich "Keep it real" schreit, der sollte nicht bei der ersten Actionszene direkt CGI einsetzen, um seine Darsteller in Slow-Mo und en Detail zu massakrieren. Er sollte auch nicht eben jene Szene aus drei verschiedenen Blickwinkeln wiederholen, denn das sind Mätzchen der MTV-Generation, die Old School Quentin ja grade noch abgelehnt hat. Apropos Mätzchen: Dazu gehört auch die mutwillig auf alt getrimmte Erscheinung des Films, inklusive Bild- und Tonfehlern. Aber auch hier fehlt es an Konsequenz. Nach der Hälfte der Spielzeit verschwinden diese Elemente komplett und man fragt sich, warum es sie eigentlich überhaupt gebraucht hatte. "Keepin' it real"? Nee, lass mal.

Exzess und Redundanz scheinen die neuen Merkmale von Tarantino, Version 21. Jahrhundert, zu sein. Das betrachtete man schon mit Sorge im mit diversen Längen versehenen zweiten Teil von "Kill Bill", und hier gibt es dann eigentlich nur noch Längen und In-Jokes ob der In-Jokes willen, die den Film kein Stück voranbringen.
Bestes Beispiel der erneute Auftritt vom schon aus "From Dusk Till Dawn" und "Kill Bill" bekannten Texas Ranger Earl McGraw (nebst Sohn Nummer Eins), gespielt von Tarantinos Lieblingsschauspieler Michael Parks. Dessen Szene ist so dermaßen überflüssig und belanglos, dass man sich fragt, was sie in diesem Film zu suchen hat und warum zum Teufel sich Tarantino nicht einmal im Schneideraum zusammen nehmen kann und kritisch aussortiert.
Und dann kommt man zwangsläufig zur laut Harvey Weinstein eigentlichen "Essenz" des Films, die für den separat vertriebenen "Deathproof" wieder integrierte "fehlende Filmrolle": Tja, und was findet man hier? Mehr sinnloses Gequatsche und die obligatorische Fußfetischismus-Sequenz. Wenn das die Essenz des neuen Streifens oder gar Tarantinos künstlerischen Schaffens allgemein ist, dann muss man all seinen Kritikern nachträglich Recht geben, dann gibt es keine Essenz.
Tatsache ist, dass durch das zusätzliche Material der Film, der selbst in seiner kürzeren US-Version zu lang war, hier auf die Länge eines Epos aufgeblasen wird, und das mit Material, das gerade mal einem Kurzfilm zur Ehre gereicht hätte. Man wollte ihm ja schon bei "Kill Bill" im Schneideraum helfen, aber es bestätigt sich, dass Tarantino sich in jeden Schnipsel Film, das er dreht, verliebt, und seine Werke immer ausufernder, dabei aber auch belangloser werden. Wäre er bei den ursprünglich geplanten 60 Minuten und einem stringenten, schnörkellosen B-Film geblieben, "Deathproof" hätte vielleicht funktioniert. So ist "Deathproof" allerdings D.O.A. - dead on arrival.

Die Dialoge, zu Hochzeiten noch Prunkstück eines Tarantino-Werks, sind läppisch; die Rollen eine Zumutung. Außer Sexprotzerei oder "Wir sind so hart wie jeder Mann"-Gefluche ist Tarantino in dieser angeblichen Liebeserklärung ans starke schwache Geschlecht nichts eingefallen, außer der Ablichtung von Ärschen, Beinen, und Füßen, wo man ihm ja dank seiner starken Heldinnen keinen Sexismus mehr vorwerfen kann, gell?! Einzig Zoe Bell als "sie selbst" kann mit natürlichem Charme in ihrer Rolle ein wenig glänzen, während Tracie Thoms als ihre Stuntfrau-Kollegin zu viele mit dem bösen N-Wort durchsetzte Passagen der Marke "Ich spreche Samuel L. Jacksons motherfucking Dialoge als motherfucking hartes Weib" hat. Von den anderen Damen, selbst Hauptdarstellerin Rosario Dawson, bleibt nicht viel hängen.
Daher ist das Ganze nicht, wie Tarantino gern glauben möchte, sein "Eugene O'Neil-Stück mit heißen Tussis", sondern eine Ansammlung unglaubwürdiger und überzeichneter Frauenrollen, die überflüssige Dialoge runterrasseln. Eindimensionaler als hier waren Tarantinos Figuren nie. Die raren zusätzlichen guten Momente gehören auf Schauspielerebene dann auch der einzig erwähnenswerten männlichen Rolle: Der für Mickey Rourke (mit dem sich Tarantino kurz vor Drehbeginn überwarf) an Bord gekommene Kurt Russell zeigt, warum er sich ursprünglich als charismatischer Anti-Held in den B-Filmen John Carpenters ("Die Klappperschlange", "Das Ding") in Hollywood profilierte. Gerade seine herrlich überzogene Hysterie gegen Ende des Films sorgt noch mal kurzzeitig für Stimmung.

Aber wie sagen die Amerikaner so schön: Too little, too late. Passender geht es hier kaum, denn wenn sich dieser selbstverliebte, über weite Strecken schlicht sterbenslangweilige Film nach anderthalb Stunden dann endlich aufmacht, mit einer gut inszenierten Verfolgungsjagd den Zuschauer und sich selbst aus der Lethargie zu reißen, ist schon alles zu spät. Dieser Versuch, den Trashfilmen der 1970er zu huldigen, wird seinen Vorbildern daher nur auf eine sehr ernüchternde Weise gerecht: "Deathproof" ist schlichtweg nicht sonderlich gut, und das trifft auch auf viele der verehrten Filme zu. Wenn dies Tarantinos Ziel war, dann ist es ihm ohne Zweifel gelungen, den Vorbildern treu zu sein. Aber sind wir ehrlich, das war nicht das Ziel, wie Tarantino selbst zugibt. Er wollte den besten schlechten B-Film aller Zeiten machen, mit der aufregendsten Autoverfolgungsjagd aller Zeiten. Aber er hat nur einen lahmen schlechten B-Film gemacht, mit einer akzeptablen Verfolgungsjagd. Too little, Too late.

 

 

 

Simon Staake

10

Nach dieser vernichtenden Kritik bewerte ich mal das Double- Feature, welches ich mir in den USA inklusive der Fake - Trailer ansehen durfte: 10 von 10 Augen.

Und Death Proof als eigenständiger Film? 7 von 10 Augen. Der ganze Grindhouse- Charme geht durch solch eine Überlänge und Marketing- Verarsche verloren. Naja.

Ich liebe dennoch das Double Feature.

8

Offensichtlich hat hier der kritiker die essenz im film und im grindhouse nicht ganz verstanden. No problem, sonst ist der herr staake immer gut fuer ausgezeichnete reviews. In diesem fall jedoch knapp daneben.

ich habe beide Filme im Double Feature gesehen und als Double Feature inklusive Fake Trailer funktioniert das ganze und macht einen Höllenspaß.

Eine ernstgemeinte leichenbittermienige Cineastische Bewertung eines Grindhouse Movies und sei es auch von Quentin Tarantino gedreht halte ich für überzogen, beide Filme haben viel Spaß gemacht als Double-Pack und im Grindehouse Kontext.
Einzeln hätte mir Deathproof vieleicht auch nicht gefallen hinterher kommt man dadurch noch auf die dumme Idee diesen Film mit Tarantinos anderen nur für sich stehenden Filmen vergleichen zu wollen, was entschuldigung absolut hohl ist und voll am Thema vorbei geht.

Wichtig auch, sich die Filme bitte im Original Ton anzuschauen.
Ich freue mich schon auf die Filmszene bewertung von Planet of Terror.

Earl McGraw`s (nebst Sohn Nummer Eins) Auftritt in Death Proof ist übrigens gar nicht überflüssig, das weiß man aber alles erst wenn man Planet of Terror gesehen hat.

Diese Kritik ist too much, too early........

5

Erstklassige Kritik. Meine Hochachtung Herr Staake, wenn ich ihre Kritiken sonst oft nicht nachvollziehen kann, hier treffen sie den Nagel auf den Kopf. Ich bin großer Tarantino-Fan doch hier hat er mit seiner Dialogverliebtheit dermaßen übertrieben, als wolle er den Zuschauer verarschen. Rodriguez's Teil Planet Terror ist purer Zombie-Fun, Death Proof ist mehr als die hälfte der Zeit sterbenslangweilig. Wirklich Schade, aber die Grindhouse DVD werde ich mir trotzdem kaufen.
Hoffentlich wird Inglorious Bastards wieder so gut, wie man das von Tarantino erwartet.

4

Harter Verriss, aber durchaus richtig.
Ich denke Mr. T. hat sich, was ja sonst seine Stärke ist, zu sehr in sein sujet verliebt. Bei einem B-Movie kann das nix werden. Die Dialoge sind im Original ebenso schauderhaft btw. Das beide Filme hier separat vertrieben werden: OHNE WORTE.

3

pfui an den deutschen verleih, der die filme nicht im double-feature zeigt....zum film : der absolute tiefpunkt in tarantinos karriere, er ist inzwischen selbst auf dem niveau der von ihm protergierten "hostel" filme angekommen...selbst für selbserklärte trashfans wie mich hat der film rein garnichts zu bieten, handlung null, nur langweiliges gelaber etc. ...fast möchte man meinen er schafft sich mit dem film ne langerträumte wichsvorlage (mädels im 70er highshool-outfit)...rodriguez beitrag zum grindhouse projekt trifft dagegen den nagel auf den kopf, sein film ist eine "echte" hommage ans bahnhofskino, hut ab...auch die fake-trailer, allen voran rob zombies "werewolf-women of the ss", sind grandios...leute, spart euer geld also besser für rodriguez werk auf...es lohnt sich...

3

nochwas : herr staake, glückwunsch und reeeespect für die beste rezension seit langem....

ich habe mal ne Frage, an die frühen Zuschauer hier:

wie wurde den das ganze mit den Faketrailern in D umgesetzt?
werden alle Faketrailer vorher gezeigt?

In den Staaten wurde erst Machete gezeigt dann kam Planet of Terror und dann die anderen Trailer um anschließend mit Death Proof (60 min.) abzuschließen.

Ich kann mir schon vorstellen das eine Menge Energie flöten geht bei nur einem Teil auf 90 min gezogen, ich finde die Vermarktungsstrategie hier unerträglich zumal beide Filme sich aufeinander beziehen streckenweise.

Death Proof in der 90 min Version alleine bringt es wohl wirklich nicht, aber wie sonst sollten sie rechtfertigen einen einzelnen Film daraus zu machen wenn er nur 60 min geht?

Greetz

@ Julia

So weit ich weiß fallen die Fake-Trailer weg. Die Filme erscheinen nicht im Doppel und somit sollen angeblich auch die Fake-Trailer wegfallen. Wahrscheinlich werden diese dann später auf DVD dann Veröffentlicht.

ober verarsche, will ubedingt das double featur sehen, kann ma jemand bescheidsagen das die das in good old germany auch so laufen lassen sollen!!! hoffe das bis planet of terror erscheinen soll noch ne änderung vorgenommen wird und das doch noch im doppel in deutschland anläuft...

6

harte kritik, aber nachvollziehbar. auch finde death proof den schlechtesten aller tarantinos. ich bin ein echter fanboy, nenne mehrere seiner special editions als dvd mein eigen, aber hier war ich doch stark enttäuscht. ich habe das double feature gesehen und fand auch death proof unterhaltsam. das lag aber am adrenalin kick, den ich dank planet terror und den fake trailern hatte. wahrscheinlich hätte mir auch kochen mit biolek in schlechter qualität gefallen. death proof ist schwach, weil tarantino sich in seiner selbstverliebtheit verliert und es ihm nicht gelingt, aus seinen guten beobachtungen einen inhalt zu formen. am ende sitzt man fast kopfschüttelnd da, weil man nicht glauben möchte, dass das alles war, hat man doch fast 90 minuten darauf gewartet, dass es endlich mal losgeht. trotzdem muss ich sagen, schafft es tarantino, vielleicht auch durch seinen ihm voreilenden ruf, eine einmalige atmosphäre zu kreieren. man riecht fast wie es in den versifften bars riecht, man glaubt, dass frauen unter sich schon mal so reden und man kann sogar den verzweifelten bösewicht nachvollziehen. die leute, die den film nicht in der ur-grindhouse version sehen, und einen "echten" tarantino flick erwarten, werden übelst enttäuscht werden. hätte nicht sein müssen.

zum Glück bin ich mitllerweile dazu übergegangen, Filme die bei Filmszene verrissen werden auf jeden Fall zu schauen; und um Filme die hier gelobpreist werden, einen großen Bogen zu machen... Kann ich auch wirklich nur weiterempfehlen! bei Death Proof hat sich das Ganze wiedereinmal bewahrheitet, einfach nur genial der Film! Tolle Darsteller, tolle Action, tolles Gelaber... Und eins der besten trashigen Filmenden aller Zeiten!!
Natürlich ist es auch dieses Mal wieder so dass der Film auf imdb, moviemaze, filmrezension und und und ziemlich gefeiert wird, aber das sind wahrscheinlich alles nur Banausen, stimmts? ;)
schaut euch den Film an wenn ihr auf intelligente Unterhaltung steht, ihr werdets nich bereuen!

8

Kann mich meinem Vorredner nur anschliessen. Schaut man sich die Kritiken der anderen Filmwebsites an, punktet Death Proof und schneidet immer gut bis sehr gut ab. Aber gut: jeder hat seinen persönlichen Geschmack, ich halte mich an die Mehrheit der guten Kritiken.

8

Tut mir wirklich leid, aber ich kann dieser Rezension kein Glaubwürdigkeit schenken, weil die Bewertung, die auf dieser Seite zum Großteil wirklich zutrifft (Harry Potter, Stirb Langsam,....), hier einfach lächerlich erscheint. Ich habe den Film noch nicht gesehen, aber ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass der Film, (wie hier beschrieben wird), NICHTS ist. Sorry, aber das klingt für mich nach einer sehr von Vorurteilen, Misserfolgen in den USA und oberflächiger Betrachtung des Films beeinflussten Kritik (eher Verstümmelung). Will keine Werbung machen, aber seht mal auf FILMSTARTS.de, diese Bewertung klingt für mich durchaus Tarantino-mäßig und vor allem nachvollziehbar. Aber gut, gesehen hab ich ihn trotzdem noch nicht, also geb ich eine 8.

3

@ Mr. Meemurks
Wie kann man etwas bewerten, dass man noch garnicht gesehen hat? Ich habe DEATH PROOF gesehen, zwar nur in der GRINDHOUSE-Version aber schon auf diese trifft die Kritik mehr als nur zu. Vier Augen sind eigentlich noch recht wohlwollend für einen Film, der bedauerlicherweise vor allem eins ist:langweilig.

erst beschweren und dann ne bewertung abgeben ohne den film gesehen zu haben? ganz großes kino...

5

also, ausser ein Paar lustigen szenen ( fast alle szenen mit K.Russel) war der Film öde..naja

und noch was, ich hab zwar Planet Terror noch net gesehen, ABER ich gebe trotzdem schomal 10 PUNKTE :D :D :D

www.Mr.MeemurksDuKomischerDepp.de :D

4

Ein fast amüsanter Streifen, bis die viel zu langen Dialoge alles kaputt machen. Tarantinos Note kommt nur in einigen Dialogen wirklich zur Geltung. Der Rest sind belanglose Konversationen, die aus jeden Mädchenfilm hätten stammen können. Auch die Figur des Stuntman Mike ist so schwach gezeichnet und durchlebt eine so konfuse Wandlung, dass es schon traurig ist. Der Höhepunkt ist natürlich das abrupte Ende. Wenigstens das hätte man für den europäischen Zuschauer weiter ausbauen können, wie den Rest des Films. Da tut man sich diese ganzen unnützen Dialoge an(die wahrscheinlich im original verständlicherweise rausgekürzt wurden) und bekommt dann ein so plötzliches Ende geliefert, was irgendwie auch witzig wirken sollte... Der Film funktioniert wahrscheinlich nur im Douple Feature mit Planet Terror. Schade eigentlich! Für die Leinwand ist der Film überhaupt nicht geeignet. Eine DVD-Veröffentlichung wäre da viel sinnvoller und kultiger gewesen. Immerhin raffen wir Europäer eh nicht was ein Douple-Featur ist und was diese Art von Film soll (laut Weinstein).

8

Ich bin kein eingefleischter Tarantino-Fan, habe zwei Filme von ihm gesehen, möchte und kann nicht vergleichen. Presentiere also eher das Gros.
Mir hat der Film schlicht sehr gut gefallen. Alles andere als langweilig. Vielleicht bin ich das Format einfach noch nicht gewöhnt -- ungewöhnlich pur und alles sehr abrupt. Sehr brutal, sehr reduziert, sehr überzeichnet. Knackiges Ende. Keine richtige Handlung allerdings, aber ich dachte, das sei der Witz? Ein Minus sind vielleicht die langen Balla-Dialoge der Damen. Und auch die Brutalität en Detail, herumfliegende Gliedmaßen.
Kann ja sein, dass er seine eigenen "Maßstäben" nicht erfüllt, wie es einige sagen. Für mich als unbefangene wars ein -etwas anstrengender (zartbeseitet ;) - Spaß :)

QT's schwächstes Werk, meine Meinung! Und überhaupt, was soll eigentlich das Filmcover hier bedeuten. Geht die Liebe zum Trashkino der siebziger Jahre so weit, das man jetzt von anderen Filmen, in diesem Fall dem Klassiker "the Car" (dt. ein Teufel auf Rädern), das Cover klaut?kopfschüttel!!!

10

Herr Staake, Sie haben Mr.Tarantino nicht verstanden.
Ansonsten liegen Sie allerdings fast immer richtig mit ihren Kritiken.
Dieses Mal eben völlig daneben.

10

Das Double Feature rockt!!!! Kritik ist daneben. Schließ mich Tab an.

3

Ich habe mir soeben mit einigen Freunden den Film angeschaut und gleich nach der Vorstellung entbrannte natürlich eine heiße Diskussion um Quentin Tarantinos neuestes Machwerk. Die Beiträge reichten dabei von pathetischen Lobeshymnen bis hin zu vernichtenden Kritiken ob der Belanglosigkeit des Filminhalts. Ich für meinen Teil kann zwar nicht von Enttäuschung sprechen, denn dass der Film den Zuschauern geistige Höchstleistungen abverlangen würde, war bei einer Hommage an die B-Movies der 80er Jahre ohnehin nicht zu erwarten. Was ich aber schon bemängeln kann, ist die augenscheinliche Tatsache, dass der Name Quentin Tarantino mittlerweile nicht mehr für intelligenten, wenn auch stellenweise äußerst bluttriefenden Filmgenuss steht, sondern sich inzwischen nur noch als Konglomerat endloser Querverweise und Anspielungen präsentiert, während der eigentliche Sinn eines jeden Filmes, nämlich die Unterhaltung der Zuschauer, auf der Strecke bleibt. Mir kann doch niemand erzählen, dass die ebenso intimen wie ausufernden Gespräche der Darstellerinnen zu Beginn des Films auch nur annähernd Interesse für deren Charaktere wecken (höchstens für deren Bettgewohnheiten), geschweige denn eine Identifikation mit ihnen ermöglichen. Wer braucht dieses minutenlange Geschwafel über das promiske Verhalten dreier Weiber, zu denen ich als Zuschauer ohnehin keinen Zugang habe? Quentin Tarantino ist nicht mehr der richtungsweisende Prophet früherer Zeiten, sondern mutiert immer mehr zum Alchimisten, der aus dem Kult um die eigene Person seinen Nutzen zu schlagen weiß.
Quentin Tarantino im 21. Jahrhundert, das ist kein Garant mehr für einen unvergesslichen Kinobesuch, das ist ein Markenartikel geworden, mit dem man sich schmückt wie mit Dolce und Gabana, selbst wenn es beschissen aussieht.

7

Insgesamt kein schlechter Film. Die erste Hälfte ist ganz witzig und hat einen durchaus spannendem Höhepunkt. Da hätte man gut drauf aufbaue können. Leider nimmt die Unterhaltsamkeit jedoch danach sehr ab bis zum Showdown am Schluss. Also, ich sag mal, zu zwei Drittel sehenswert. Das reicht, um den Film empfehlen zu können. Aber man braucht sicher die richtige Art von Humor, um sich zu amüsieren. Die anderen Tarantinos fand ich insgesamt auch besser.

9

teilweise zu viel dialog, was aber nicht wirklich schlimm war. grandioser, ich wiederhole: grandioser film vom meister. war nach dieser rezension erst etwas skeptisch. der film unterhält blendend, also ich wäre nach vorstellungsende noch mal reingegangen! freu mich schon aufs doublefeature mit planet terror!

5

Ich muss der Kritik auch zustimmen. Der Film wirkt wie als ob gewollt und nicht gekonnt. Die kultigen zitate wirken nicht mehr frei heraus sondern bemüht und Anspielungen auf andere Filme nerven nach einigen Malen. Einzig und Allein der Soundtrack macht wieder Spaß! Die charakte deren ausufernde Gespräche wohl eine Beziehung aufbauen und Interesse erwecken sollten, waren keine coolen Bankräuber keine noch cooleren auftragskiller die sich für die Bedeutung der Worte "Nicht auffallen" oder über Fußmassagen unterhielten sondern einfach nur typisch nervige ewig partymachen-wollende-über-Kerle-ablästernde-Tussen.

Bei 11 Mio. Dollar Einspielergebnis (laut "Outtakes") brauche ich keine Kritik lesen und keine anderweitigen Kommentare.

Die Filme sind vergurkt und das 2-Filme-Konzept wird die Sache nicht retten, eher töten. Ich denke man muss schnell ins Kino denn in 2 Wochen ist Death Proof garantiert Death und aus allen Kinos verschwunden.

Schade drum.

10

Das Grindhouse-Doppelfeature bietet einfach perfekte Edeltrash-Unterhaltung, die ganzen Geek-und-Selbstreferenzien die Tarantino in seine Filme reinpackt stören doch keine Sau es sei denn man versteift sich darauf.. so wie sich bei MichaelBay-Filmen auf plakative Drehbuchzeilen zu versteifen, da verpasst man doch das eigentliche Spektakel... dass die Filme bei Grindhouse aufgeteilt und velängert wurden steht total im Kontrast zur ursprünglichen Idee deswegen wäre es angebrachter gewesen Death Proof allein garnicht erst zu bewerten, das gilt dann auch in ein paar Wochen oder wann auch immer für Planet Terror.. sie haben ja in der Gold-Rubrik ja auch nicht die verkrüppelte Version von Es war einmal in Amerika getestet, oder?

8

Habe mich gerade entschlossen, mir den Film noch ein zweites Mal anzusehen. Dafür gibt es einen Punkt mehr. Kurt Russel ist in seiner Rolle absolut sehenswert und auch Tarantino hat einen sehr witzigen, leider recht kurzen Auftritt. Und was das viele Gelaber angeht: Wer über Sätze wie "Schätzchen, Du bist so süß, in Deiner Gegenwart schmeckt selbst Zucker wie Salz." lachen kann (ich glaube, so hat er es gesagt), der wird sich auch mit dem Film gut unterhalten.

4

Für sich alleine genommen der insgesamt schwächste Tarantino-Film. Die ersten 75 Minuten sind relativ öder Quark mit langweiligen und viel zu langen Dialogen (bei Pulp Fiction war das noch saucool, hier nervt es bereits nach kurzer Zeit). Die Action in der letzten Viertelstunde ist allerdings geil, rettet den Film als ganzes dann aber auch nicht mehr :(

7

1. Der Film ist beim zweiten Mal anschaun sicherlich kaum noch erträglich, aber ich für meinen Teil fand das leere Gequatsche beim ersten Mal doch ganz amüsant.
2. 60 Minuten hätten nen besseren Film gemacht, auf jeden Fall. Trotzdem ist die 105min Version bei weitem nicht grottig.

3. Der Film hat mal wieder eines geschafft, weswegen ich Tarantino liebe: Er hat Szenen, die einem nie merh aus dem Gedächtnis gehn (wenn ich weniger häufig als die andren Tinos):
SPOILER: Der Frontalzusammenprall, in dreifacher Ausführung: Einfach blutig-brilliant.
Die Szene, in der blonde Stunfrau gegen Ende Kurt RAssel mit dem Rohr verprügelt: gut für hysterische LAchanfälle.

Wer Tarantino mag sollte nicht enttäuscht werden, auch wenns einer der schwächeren ist.

10

Der Film ist einfach nur brilliant, die Dialoge sind für mich wie im Flug vergangen und sie konnten mich einfach nur zum lachen bringen. Kurt Russel war als Stuntman Mike wirklich ansehlich und die Morde waren fantastisch. Die Mädchen waren verdammt sexy und witzig und die toughen Frauen haben ihre Sache auch spitze gemacht. Ich freu mich schon auf die DVD und auf Planet Terror.

9

ich fand den film klasse!!
tarantio hatte schon bessere momente, aber verglichen mit dem rest der zur zeit so auf zelluloid gebraten wird wars ja wohl doch eher spitze als mittelfeld!!!!
mal sehn wies hier bei uns so weitergeht, aber ich werd auf jeden fall versuchen das original auf DVD zu bekommen, also in der kpl. version.
mal schaun wie der in italien gezeigt wird, da bin ich nemmich die nächsten zwei wochen,....

10

Ich weiß nicht was mit dem Kritiker los war, aber Deathproof ist sicher der mit abstand beste Film des Jahres. Coole Dialoge die am Anfang vielleicht ein wenig zu lang ausgefallen sind, aber doch immer nie langweilig waren und dann eine zweite hälfte die einen einfach mitgerissen hat. Die zweite hälfte kann man wohl am besten mit einer Achterbahn fahrt vergleichen, einfach klasse so muss Kino sein und nicht anders.

2

Gut, dass es filmszene gibt, dessen Rezensenten sich noch wirklich mit den Filmen beschäftigen und nicht anhand der Presseblätter blind Kritiken verfassen. Insgesamt trifft es die Kritik genau. Zwar mag auch ich Tarantino, jedoch darf man auch mal seine schlechten Werke einfach scheiße finden.

Ich werde mir den Streifen trotz dieser schlechten rezension angucken und bin guter hoffnungen! nun gut dieser film mag nicht mainstream tauglich sein...aber das muss er auch nicht! auch wenn er dialoglastig ist wird er wohl nicht langweilig sein! denn wenn ich eins an tarantinos filmen liebe dann sind es die dialoge! tarantino is ein meister des films und wird es auch sicher noch bleiben ;)
eine frage bleibt nur für mich offen:
zwar wird das double feature nicht in den deutschen kinos kommen aber wird es sie auf deutsch auf dvd geben mit den fake trailern und alles?
in guter hoffnung und vorfreude auf den film lg

10

geiler Film vom Anfang bis Ende. Das Intro rockt, schon aufgrund des Eindrucks das der Film jeden Moment abreißen zu droht. Geile schnitte, mutig in dem Genre und für den Zuschauer neu und ungewohnt, aber halt einfach Gut! Tarantino get mit der Farbkomposition wieder ein paar jahre zurüch im look in dei 60er und verschafft so dem ganzen wieder einen ganz eoigenen Charme. Von mir bekommt der Film 10 Augen! danke Tarrantino! und weiter so!

10

Der Film ist der Hammer schlecht hin, auf jeden Fall ein echter Tarantino. Er ist auf jeden Fall eine Verbeugung Tarantinos vor dem weiblichen Geschlecht und vor allem eins: Frauen zu zeigen, die sich auch mal zu wehren wissen und einem vermeintlich hart wirkenden Mann so richtig alt und scheiße aussehen zu lassen. Ich glaube jede Frau wird sich beim schauen dieses Films heimlich beim schmunzeln über die vielen Anspielungen im Bezug auf die Weiblichkeit und die Waffen der Frauen ertappen und sich nun sicher sein, dass in Wahrheit die Frau das stärkere Geschlecht ist, das hat uns Tarantino damit zeigen wollen. :-) Hut ab für den Mut und vor allem dafür, dass es heute noch Leute gibt, die solche Filme machen!

10

Ich sehe das genauso wie du Dirk Lynch, schade das der Autor der Kritik das nicht verstanden hat und hier schreibt es geht in dem Film um nichts.

5

Ich neige dazu mich dem Filmszene Rezensenten anzuschließen. Der Film ließ leider jegliche Finesse in den langen Konversationen vermissen. Wobei mir dies besonders in der zweiten Hälfte übel aufstieß, da durch die (gewollt) plakativen Figuren der Umstand, dass zur zweiten Gruppe keinerlei Bindung aufgebaut wird (denn die parallelen zur ersten Gruppe reicht nun wirklich nicht), umso stärker ins Gewicht fällt. Allgemein sehe ich einen starken und äußerst unschönen Bruch nach der Hälfte des Films. Dieser trennt nicht nur die Storyline sondern auch wie von Herrn Staake beschrieben die filmische Umsetzung. Welchen Sinn hat es einen halben Film technisch interessant (innovativ halte ich für übertrieben)zu gestalten, wenn mangels konsequenter Umsetzung nicht einmal der Selbstzweck als Rechtfertigung in Frage kommt? Über die Selbstbeweihräucherung Tarantinos wurde ebenfalls genug gesagt.

Allgemein möchte ich noch anmerken, dass besonders bei diesem Film von vielen Rezensenten allein der Name Tarantino offenbar als objektiver Grund angesehen wird, um den Film posiiv zu bewerten. Selbst ansonsten äußerst fundiert argumentierende Autoren lassen sich hier zur reinen unreflektierten Auflistung der Element hinreißen, welche im Zusammenhang mit dem Regisseur schließlich toll sein müssen.... Da Filmszene hier eine Ausnahme bildet möchte ich auch gleich ein Lob aussprechen.

Letztlich ist der Film sicher nicht schlecht und bietet über verschiedene Strecken immer wieder gute Unterhaltung. Eine bessere Bewertung verspielt er aber durch enorme Längen und den oben angesprochenen holprigen Eindruck der den Übergang zur zweiten Hälfte
kennzeichnet und letztlich die deutlich bessere erste Hälfte in den Keller zieht.

Und selbst wenn es tatsächlich um nichts ginge - seit wann stört das die Rezensenten bei Filmszene? Wie uncool, in der Kritik zu "300" war es noch gaaanz klasse und innovativ, daß es in dem Film um rein gar nichts ging. Also wie denn jetzt, ihr Herren?

@Tab: Danke Tab, Du sprichst mir aus der Seele mit jedem Wort ;) :)))

2

klar versucht er mit den (endlosen) gequatshe den film cooler zu machen aber hey, das ist langweilig... gott war der langweilig!! wirklich richtig schlecht der Film!

So einen Inhaltfreien Film habe ich bis dato noch nie gesehen, und dafür wurde man auch noch mit verhältnissmässig wenig "Action" entschädigt.

kann diese ganzen honks nicht verstehen, die wegen dieser 2-3 action szenen anfangen zu schreien:" oh super Q.T Film... so wie ich kenne und liebe.... einfach nur schwachsinnig - genau wie der Film!!

8

Nach dem gestrigen Sichten von Death Proof werde ich das Gefühl nicht los, dass der Filmszene-Rezensent keine objektive Meinung über den Film gefällt hat. Ich finde sogar, dass er seine persönliche Abneigung gegen den Regisseur in seine Bewertung einfließen lassen hat.
Tarantino hatte schon bessere Streifen, aber dieser hier ist immer noch weit über dem Mittelmaß. Selbst Mainstream-Zuschauer freuten sich in der gestrigen Vorstellung über Dialogwitz und spielfreudige Darsteller.
Die einzigen Längen des Filmes konnte ich im längeren Gespräch der vier Weiber im Café in der zweiten Hälfte des Filmes ausmachen - dort wird der Film meiner Meinung nach etwas zäh, um im Finale dann noch einmal aufzudrehen. Meine weibliche Begleitung fand nicht mal, dass die angesprochene Stelle Längen hatte und hat die Höchstzahl vergeben.

Im Übrigen finde ich es sowieso blöd, sich auf ein Review bei einer Filmseite festzulegen. Früher konnte man zwar blind auf Filmszene vertrauen - heute sollte man die Vorzüge des Internets nutzen und sich eine "Fremdkritik" über das Vergleichen von mehreren Seiten bilden.

7

also ich fand den Film gut. Wußte nicht was mich erwartet und hab mich am Anfang gefragt wohin der Film denn nun will - als er dann an Fahrt aufgenommen hatte war's geil. Eigentlich ein Rachefilm für's Publikum. Tarantino bemüht sich, Stuntman Mike als das allergrößte Arschloch der Welt darzustellen (und das gelingt ihm ganz formidabel), um dann am Ende die Rachegefühle des Publikums (und der Mädchenbande) voll und ganz zu befriedigen. Oder hatte einer Mitleid mit ihm? *g* Sexistisch? Klar, aber mit Augenzwinkern, die Frauen sind bei Tarantino doch SEHR starke Frauen und da können sie auch gut und gerne auch sexistisch - oder eher sexy? - dargestellt werden. Quentin ist halt auch nur ein Mann.
Ich glaube viel weniger, daß der Film wirkliche Längen hat, sondern eher daß er unsere "modernen" sehgewohnheiten sprengt. Ich fühlte mich bei den Szenen und dem Verhalten der Charaktere (remember die Szene als sie von dem Redneck das Auto leihen) ein ums andere Mal an Filme wie Highway Chase mit Burt Raynolds erinnert - alles etwas tapsig, alles etwas trashig, und vor allem alles ohne rasante Schnitte sondern eher gemächlich (bis dann die Actionszenen losgehen). Wenn Tarantino das wirklich beabsichtigt hat, ist es ne große Leistung, denn wir werden mit unseren Sehgewohnheiten und vor allem unseren Erwartungshaltungen in bestimmten Szenen von "Death Proof" ziemlich vor den Kopf gestoßen - das Ende ist ein recht geiles Beispiel dafür. Das ist eher die Art Filme wie sie nachts um Zwei auf Kabel 1 laufen würden - und zwar aus den 70ern.

Nice!

ps. der Song im Abspann ist auch hörenswert...

10

Wenn Tarantino Wert drauf legen würde, wie viele Zuschauer seine Werke ansehen würden, dann hätte es kein "Pulp Fiction", "Reservoir Dogs" oder gar "Jackie Brown" gegeben, denn er wäre dafür schlichtweg nicht cool genug gewesen.
Warum wird er hier also nach Mainstream-Tauglichkeitskriterien abgeurteilt?
Wenn ich mir einen Tarantino ansehe, will ich neue Standards in Sachen "cool" sehen und genau das habe ich bekommen (die mutige Idee alleine schon SO einen Film zu machen sollte mindestens mit 5 Punkten bewertet werden, bei dem ganzen Einheitsbrei den man sonst so vorgesetzt bekommt)
Hier ist mal eine wirklich treffende Kritik von jemandem, der den Film verstanden hat:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25766/1.html

2

Das schönste an dem ganzen Tarantino-Scheiß ist immer, wie selbsgerecht seine Fans selbst die offensichtlich daneben gegangenste Szene verzweifelt mit Inhalt und Sinn gefüllt sehen wollen. Hier glaubt einer sogar, Tarantino wäre kein Mainstream. Von "neuen Maßstäben" ganz zu schweigen. Alles ist geklaut, zitiert, abgeguckt. Natürlich ist das gut gefilmt und Kurt Russell ist richtig geil. Das rettet aber weder das desaströse Drehbuch, noch die fade Umsetzung. Seht´s ein: "Deathproof" ist ein Armutszeugnis. Zitat-Overkill hin und her. Das Ergebnis ist ohne Witz, ohne Spannung, ohne Substanz. Der schlechteste Film, den ich bislang dieses Jahr gesehen habe.

10

Das Beste was ich in den letzten 12 Monaten gesehen habe! Nur Tarantino kann das fertigbringen. Tolle Dialoge einerseits und Action vom feinsten andererseits.

2

also, mal an einige vorweg: Hier wird nicht das Grindhouse-Doppelfeature bewertet ! sondern die mega-langweilige deathproof Version ! wenn man die 45 min. ganz extrem üble Langeweile rausschneidet, dann wär das alles ganz gut. Aber so ist das unerträglich. Die Dialoge haben nix mit alten Tarantinos gemeinsam. Nix cool. Einfach nur grottenschlechtes Gelaber.

2

@LederMaffay. Wie Henry schon sagt: Das ist nicht der Film, den Tarantino machen wollte (der ist nämlich nur 60 min. lang). Der hat halt keine Eier mehr wirklich das zumachen was er will. Kennen wir doch schon von Kill Bill (2 Teile). Der läßt sich da so grob reinpfuschen, dass es am Ende scheiße wird. "neue Standards/Maßstäbe" ? Das hat Maik schon richtig gebracht. Das ist immer alles geklaut. Neu ist da gar nix. Es ist aber gut gemacht, der letzte Feinschliff quasi.

@Kritik. Trift den Nagel auf den Kopf. Too little, too late !

10

sehr sehr geil!

10

für mich ist deathproof einer der besten filme die tarantino gedreht hat und hält ohne probleme schritt mit vorigen werken wie reservoir dogs etc..
gerade diese zwiespältige meinung über die qualität des filmes ist für mich was einen tarantino film ausmacht..so war es schon immer und wird hoffentlich immer so bleiben, die filme von quentin polarisieren und sind für das breite mainstream publikum nicht geeignet. darüber, dass der film hier in deutschland nicht als doublefeature gezeigt wird und das die vermarktung (trailer usw) hier wirklich zu wünschen übrig lässt kann ich nachdem ich den film gesehen habe großzügig hinwegsehen..
die anfangs belanglos erscheinenden dialoge sind immenz wichtig um dem film eine gewisse stimmung zu geben und die charaktäre der hauptpersonen zu zeichnen. zusammen mit der musik und den kammeraperspektiven erzeugen sie die individuelle note des films und haben ihn für mich und einige meiner freunde zu einem der besten filme dieses jahres gemacht..

Leider geht die Rezension völlig am Film vorbei. Man hat den Eindruck als hätte sich Herr Staake von einer bekannten linken Kunsttheorie belabern lassen. (Kurzfassung: Kunst ist nichts weiter als ein hohler Gestus zum Abfeiern der Künstlerpersönlichkeit. Kunst hat keinen Inhalt, sondern ist "pompöses Gewese", das den Schein von Bedeutung zu erwecken versucht und dadurch die Einzigartgket der Künstlerpersönlichkeit beschwören soll.)

Man hat richtiggehendend den Eindruck Staake subsumiert Tarantinos neuen Film unter diese verkehrte Theorie. Zu sagen in dem Film ginge es um nichts, ist eine ignorante Frechheit, ebenso die Unterteilung in Action und langweiliges "Gequatsche", das bloß aus Belehrungen Tarantinos bestehen soll. Die Dialoge sind alles andere als langweilig. Von In-Jokes hab ich auch nichts mitgekriegt. Da muss man schon Kritiker sein und danach suchen um selbige zu entdecken. Klar ist Tarantino eitel. Nur stimmt es halt nicht, dass er darüber das Erzählen vergessen würde.

9

die superblöde idee das angebliche in-getränk namens jägermeister in die synchronisation zu nehmen und dann ne flasche wild turkey zu zeigen ist für mich der einzige minuspunkt in der deutschen kinofassung. tarantino misst sich nur an seinen eigenen maßstäben und erneuert die mal wieder selbst. talent, die lässigkeit sein eigenes ding zu drehen und auffassungsgabe (was für dialoge!!!) sind zu einem überraschenden film verknüpft der in der zweiten hälfte die erste völlig aus den angeln hebt und ihr damit einen positiven sinn gibt. großes frauenkino!!

*spoiler*

allerdings mache ich mir ein wenig sorgen um die vierte lady auf der farm!! womöglich gibt s da noch eine rachedrama-fortsetzung...

3

3

@Joni:
"die anfangs belanglos erscheinenden dialoge sind immenz wichtig um dem film eine gewisse stimmung zu geben und die charaktäre der hauptpersonen zu zeichnen."
Das mag auf die zweite Frauengruppe etwas zutreffend sein, aber nicht auf die erste. Wozu gefühlte 3 Stunden sinnloses Geblabber bringen und dadurch Charaktere zeichnen, wenn dann innerhalb von wenigen Minuten alle tot sind?

@priscilla2603:
"tarantino misst sich nur an seinen eigenen maßstäben und erneuert die mal wieder selbst."
Stimmt, nur diesmal deutlich nach unten.

10

absolut cooler film! ist mir auch echt egal, ob der film eine hommage an grindhouse filme ist. er hätte mir auch gefallen, wenn er damit gar nichts zu tun hätte.
ich habe die amerikanische original fassung gesehen und fand die dialoge ganz fabelhaft. ich meine, so herrliches shit talking muss man sich erstmal einfallen lassen. die auftritte von quentin und eli sind zum kaputt lachen. kurt russel ist klasse, und irgendwie bin ich ganz froh dass der mickey nicht dabei war, ich glaub, das hätte nicht so gut geklappt mit dem. die figuren sind toll. die musik spitze. einfach ein super streifen, der perfekt inszeniert ist.
sehr schön fand ich auch, dass der film nach den ersten morden, die wirklich brutal rüberkommen, nicht gleich wieder so lustig wird wie davor, sondern erstmal die szene im krankenhaus dazwischen ist. deshalb fand ich den auftritt der ranger auch überhaupt nicht belanglos. dafür war das alles immernoch viel zu beklemmend und ernst.
keine ahnung in wie weit die deutsche übersetzung dem original gerecht wird. meistens klappt das bei so filmen ja eher nicht. wie soll's auch. andere kultur, andere ausdrücke da drüben in den staaten. frag mich eh, wann die hier in deutschland das mit dem synchronisieren mal lassen. ist doch albern, oder?
freue mich sehr auf planet terror, und jetzt hab ich mir gerade nochmal die kritik von st. staake durchgelesen...macht mich irgendwie wütend. so wie da der film verrissen wird, frag ich mich warum überhaupt 4 augen gegeben wurden? und warum immer mit alten tarantino filmen vergleichen? macht doch keinen sinn.
von mir gibt's auf jeden fall die 10, für den sympathischsten film der letzten monate. vielleicht geh ich morgen gleich nochmal rein.:)

9

@artur: Der Zuschauer soll die Charaktere kennen lernen und sich mit ihnen identifizieren damit der Schock um so größer wird, wenn Stuntman Mike sie mit seinem Wagen abschlachtet. Es wird ja eine Spannung aufgebaut, dadurch dass der schwarze Wagen auftaucht, den Arlene als bedrohlich wahrnimmt. Man weiß nicht so recht, was man von Mike halten soll. Ist er ein Stalker, einfach ein in die Jahre gekommener Stuntman, der sich von Jungle Julia hat manipulieren lassen, ein Psycho? Man weiß bis zum Schluß nicht, was eigentlich Sache ist. Und dann - Bum - die Katastrophe, der Schock. Das ist sehr ungewöhnlich. Der Schock entsteht dadurch, dass da keine anonymen Opfer dran glauben müssen, sondern Menschen, die man zu kennen glaubt.

Außerdem lassen sich Vergleiche anstellen zwischen den Mädchencliquen. Mit dem Wissen der ersten Metzelei, schaut man ganz anders auf das Geschehen. Wie und wann wird Mike diesmal zuschlagen, wird sich die Tat wiederholen? Das ist doch spannend.

9

also ich fand den film äußerst gelungen. gut, geschmäcker sind verschieden! aber, ich finde, wenn sich menschen so über einen film streiten, dann kann er nur gut sein ;) (kommt mir jetz ja nicht mit "alles bedingungslose tarintino-fans hier...")

3

10

Tarantino hat hier zwar ein zwei fehler gemacht OK aber in seiner eigentlichen Konzept Formel dem Grindhouse Double unschlagbar. Wer denn film nicht rafft,rafft Quentin nicht und sollte lieber bei Wächter der Nacht bleiben

7

Der Film hat wirklich seine Längen, aber ansich ein sehr cooler Film mit einer geilen Atmosphäre und einem sehr guten Ende!
Dass man 2 Filme aus dem Grindhouse-Projekt macht ist sicherlich nur eine Geldmacherei, keine Frage!
Aber ich glaube der Kritiker hier hat sich darüber so sehr aufgeregt und deshalb hier den Film schlecht gemacht bzw. ist schon mit sehr starken vorurteilen in den Film reingegangen!

9

Genial ist allein schon die Tatsache, dass eine Stunde lange Charaktere eingeführt werden, welche plötzlich binnen weniger Sekunden abgeschlachtet werden. Und dann geht das Ganze quasi von vorne los. Ist mir persönlich lieber als immer wieder ein- und den selben Film, wo ein dummes Teenyblondchen innerhalb von 5 Minuten eingeführt und getötet wird - nur um einen Aufhänger für einen einfallslosen Film zu bieten.
Aber die Reaktionen auf dieser Seite zeigen einfach mal wieder, wie sehr die Leute in alte Sehgewohnheiten verfallen sind. Dann sagen die einen, dass Tarantino immer das Gleiche macht, ohne zu bemerken, dass er der Einzige ist, der mal etwas anders macht und wir mit jedem seiner Filme ein Kunstwerk fernab vom Einheitsbrei genießen dürfen. Die anderen meinen dann, dass die Tarantino-Fans in jedem Stück Scheiße, den er macht ein Kunstwerk sehen, aber wenn das so sein soll, dann ist es eben so: wenn Tarantino einen schlechteren Film macht, ist dieser immer noch um Längen besser und einfallsreicher als die sonst angebotene Massenware.
Ich habe mir den Film nach dieser Kritik fast schon mit einer Art Hoffnung angeschaut, dass ich enttäuscht werde, aber ich war es nicht. Ganz im Gegenteil - der Film wird nach jedem Gucken besser.
Dankeschön!

7

Der Film hat definitiv was von Tarantino. Allerdings bin ich wohl mit viel zu hohen Erwartungen an den Film ran gegangen was meine Bewertung erklärt.
Hab mir irgendwie mehr vn dem Film versprochen.
Aber nachdem Tarantino seinen Namen ja auch für die sehr sehr schwachen Hostel Streifen(Haben den Namen Film nicht verdient) verkauft hat, naja was soll ich noch schreiben.
Hätte mir einfach mehr versprochen.

4

@DerDude: Halt, Moment! Tarantino WILL doch mit diesem Film bestimmte Sehgewohnheiten bedienen. Das ist doch die Idee hinter dem ganzen Grindhouse-Projekt gewesen. Eine augenzwinkernde Hommage an die kultigen Trash-Filme der B-Movie Ära.

Na und wenn er dann noch das gewisse Etwas, das Tarantino früher ausgemacht hat, dazugegeben hätte, wäre das ganze auch in der in Deutschland rausgekommenen Langzeitversion aufgegangen. Leider sind seine Dialoge diesmal auf Dauer einfach langweilig - das ist ihm doch früher nicht passiert.
Dann die abgedrehten Charaktere mit unheimlicher Coolness in jedem Knochen, die sich zynisch und mit einem trockenen Humor durch die Welt morden oder fluchen...das trifft in diesem Film nur auf Kurt Russel zu, und der ist wirklich der einzige Grund, nicht stinkig auf Tarantinos Anleitung der Schauspieler zu sein - er scheint´s ja doch irgendwie zu können. Nur warum merkt man das bei sonst keiner Person im Film?
Ich denke, Tarantino hat wirklich irgendwann nur noch die Texte runtergeschrieben ohne groß drüber nachzudenken. Verschwendung würd ich sagen.

Also mich hat der Film enttäuscht. Grindhouse als Ganzes kann klappen, aber von Death Proof allein bin ich maßlos enttäuscht und fühl mich sogar noch abgezockt.

2

Sehr gute Kritik!

Es ist nicht zu übersehen, dass sich Tarantino in diesem Film selbst beweihräuchert und sich daher ständig selbst zitiert. Weiter macht dieser Film keinen Sinn. Was nutzt das ganze Grindhouse-Gelaber, wenn es schlicht und einfach ein schlechter, brutaler, ideenloser und sinnloser Film ist? Ich erwarte von einem Regisseur, dass er inspieriert ist, etwas zu sagen hat und genügend Witz und Geist besitzt um etwas zu zeigen und zu vermitteln. Das alles trifft auf diesen Film nicht zu. Im Gegenteil, Tarantino zeigt sich als psychopathisch-selbstverliebter Fußfetischist, dem nichts besseres mehr einfällt als hohlen, kommerziellen Abfall zu produzieren. Hauptsache die Kasse stimmt. Anstatt dem Kino endlich mal zu mehr Freiheit, Ideen, Niveau und Intelligenz zu verhelfen, kommt hier irgendein aufgewärmter Retro-Mist in die Kinos, der nur noch mit platten Dialogen, wackelnden Frauen-Popos und Autoverfolgungsjagden aufwarten kann. Zwischendurch fliegen noch ein ein paar Körperteile durch die Gegend und eine Frau auf dem Beifahrersitz wird in ein Stück blutiges Fleisch verwandelt. Das ganze nennt sich dann bei gehirnlosen Kritikern und Trash-geilen Filmkonsumenten - Kult.
Bravo - ganz großes Kino!

4

hab den film diese woche mit nem freund gesehen und muss sagen das der film sehr langweilig war. diese ganzen tussen-dialoge waren voll fürn arsch. sinnloses gelabber übers ficken usw.
kurt russel sah ziemlich cool aus und auch cool-böse. die sprüche waren wie im ganzen film nicht so der brüller. das schlimmste ist auch noch das er am ende wie ein mädchen weint und verprügelt wird.
dies ist mit abstand der schlechteste film von tarantino. ich weiss gar nicht wie ich ihn bewerten soll.
ich vergeb mal 2punkte für den coolen "stuntman mike" und hiermit mein ich den namen und für die coolen musclecars.
4punkte sind diesem film fast schon zu viel, denn unterhalten konnte der mich keinesfalls.
die vermarktung des films ist absolute scheisse. der film verdient es bis zum geht nicht mehr "raubkopiert" zu werden oder am besten gleich liegen zu lassen. leider lernen diese scheiss großen studions das nie. immer maximalen gewinn zu machen rächt sich irgendwann. hiermit meine ich die deutsche version natürlich. ich bin mir allerdings sicher das man hierdraus keinen neuen besseren film machen kann.

3

Death Proof sieht aus wie gewollt und nicht gekonnt. Einfach zu viel Gelaber! Und ich meine nicht gelaber a la Pulp Fiction oder Jackie Brown, sondern stumpfsinniger Mist. Wo bleibt die Tarantino Note? Der Film ist langweilig. Als Kurzfilm vielleicht gut geeignet aber im Kino die größte Verarsche, nein, die größte Frechheit! Eine Hommage an die alten B-Movies? Ok, aber dann bitte mit ein wenig Witz und Intelligenz. Tarantino scheint mächtig arrogant geworden zu sein und sollte mal von seinem Kokain runterkommen...

10

Quentin Tarantino hat mal wieder volle Arbeit geleistet. Wers nicht checkt ist selbst dran Schuld. Cheers!

leck mich fett, der neue tarantino is da!
ich fand den film sahne, das ende war einfach nur die riesen verarsche, aber im positiven sinne ;). anders hätte mans nich machen sollen!
zugegeben an den stellenweise zu lang geratenen laberszenen kann man sich stören, muss man aber nich.
an vorgängern wie reservoir dogs oder pulpfiction kommt der film natürlich nich ran, aber es is neues tarantinofutter und was anderes hatter auch noch ausprobiert(oder will hier jemand pulp fiction teil 2 sehen? ).
hat mich jedenfalls sehr gut unterhalten und wenn ich mir überleg das ich mir den film wegen der rezension hier fast nicht angeschaut hätte... pah!

9

Ich denke das hier persönliche Missgunst gegenüber Tarentino dem eigentlichen Film vorgezogen wurde. Anders kann ich mir diese Kritik nicht erklären. Dies soll nicht als Beleidigung aufgefasst werden herr Staake. Es ist aber meiner Meinung nach alles sehr negativ bewertet worden.

Das es in dem Film um nichts geht ist glaub ich so gewollt und soll an dieses Trash-Grindhouse-feeling der siebziger erinnern. Was Tarentino aber aus null Handlung machen kann ist erstklassig. Sein Witz, seine innovativen Ideen spührt man meiner meinung nach in jeder minute des Films. Klar ist dies kein reiner Horrorfilm oder Actionstreifen...Wäre dies der Fall, dann müssten wir wohl alle Tarentino kritisieren. Aber dieser Film 100% Tarentino! Einfach gut!

1

Die Bewertung ist absolut richtig. Das war der zweitlangweiligste Film, den ich je im Kino gesehen habe. Einfach erbärmlich.

Die Tratschszenen der Hauptsarstellerinnen gehen ins Unerträgliche - und ich vertrage einiges, das könnt ihr mir glauben.

90 % belanglose Konversation, die ich an jedem Kneipen-Nachbartisch genauso mitbekommen kann und 10 % spannende Action. Das Verhältnis stimmt bei diesem Film einfach nicht. Und die Belanglosigkeit der Dialoge wird bis zum Exzess getrieben. Gekürzt wäre der Film sicher ein mords Spaß gewesen, aber so: nein danke.

ich finde bei so strak umstrittenen filmen sollte man vieleicht mal öfter 2 rezensenten mit mit verschiedenen meinungen ran lassen, oder hat jeder auf filmszene den film gehasst? würde auf jeden fall mal mehr aufschluss geben und es werden vieleicht nich so viele leuete von filmen, die derartig zerissen werden(und eigentlich doch ganz gut sind), abgeschreckt. dann muss man auch nich einige zeit später feststellen "fuck wiso hab ich mir das nich im kino gegeben!?"...

9

Allein die Tatsache, das Bewertungsmäßig von 1 bis 10 alles vertreten ist, zeigt ja schon, dass der Film einerseits nicht massentauglich, aber andererseits auf seine eigene Art einfach genial ist. Die Dialoge sind unheimlich witzig und kurzweilig, es fällt eben mitunter auf, dass der Film eigentlich hätte kürzer sein sollen. Aber insgesamt ist der Film trotzdem einfach klasse!

Absolutes Popcorn Kino!!!Klar hat der Film seine schwächen(wie zB die,im Reservoir Dogs-Stil gedrehte Unterhaltung im Cafe)
,aber Unterhalten war ich auf alle Fälle.!SPOILER! Allein schon wenn ich daran denke,wie Stuntman Mike Fast in Ohnmacht fällt,weil er einen Streifschuss abbekommen hat, könnt ich mich dotlachen.

Und Leute: ich weiss, die Erwartungshaltung ist natürlich relativ
nachvollziehbar aber dennoch fehl am Platze meiner Meinung nach.
Also hört auf seine Filme nebeneinander zu stellen;)

1

Wer vorgibt Tarantino zu lieben und Death Proof als gut bezeichnet, der aht keine Ahnung, sorry. Die Handlung ist, bis auf die Verfolgungsjagd am Ende, stinklangweilig und nichtssagend. Die Dialoge sind nervig und belanglos, einzig Kurt Russel macht seinen Part ganz gut. Und wenn der Film endlich an Fahrt aufnimmt ist er auch schon wieder zu Ende. Wenn man Tarantino geil findet, weil er einem irgendeine belanglose Scheisse vorsetzt, dann sollte man sich den Film ansehen. Wer Tarantino wegen seiner Originalität und seinen coolen Storys liebt: FINGER WEG!!!

aha @ djvader
hast ja echt ma n statement rausgehauen, da fühl ich mich doch gleich gut beraten, wenn mir jemand sagt was ich mögen darf wenn ich "echt" auf tarantino stehe. nur zur info ich glaube fast jeder liebt tarantino wegen seiner coolen storys und seiner orginalität. hmmm... aber ob die jez alle den film scheiße finden und der film nur von leuten gut gefunden wird die von tarantino keine ahnung haben?
also seine eigene meinung hier rauszuhauen is kein problem, aber wenn hier jemand mit solchem vorurteilsgelaber kommt und den leuten sagt was sie mögen sollen, nur weil er von sich auf andere schließt... der hat echt keine ahnung, sorry.

3

Eigentlich machen alle ihren Part gut... doch leider sind die Parts zu lang. Es ist schon bezeichnend, dass gerade Kurt Russel mit seiner doch recht spaerlichen Leinwandzeit das Glanzstueck des Films darstellt. Der Rest haette rigoros im Schneideraum gekuerzt werden sollen.

1

ich habe den film heute gesehen und war gnadenlos enttäuscht.

null sinn, szenen die in die länge gezogen werden, damit man ja auf 90 minuten kommt, unrealistisch bis zum erbrechen und insgesamt das schlechtteste was ich seit langem gesehen habe.

selbst die hier in der kritik noch gut wegkommende verfolgungsjagd ist einfach nur vollkommen daneben. wenn man nen SciFi movie machen will ok, aber da nach dem crash der damen auf Mike weiter zu machen und niemand ist verletzt, obwohl keiner der darsteller auch nur annähernd gesichert im fahrzeug saß, schlägt dem faß den boden aus.

kann man mich nicht wenigstens ein wenig glaubwürdiger verarschen ?

10

der Film ist einfach genial. Alles stimmte! Respeckt

4

Leider fand ich den Film auch sehr langweilig und zu dialoglastig. Aber es ist mal wieder typisch, dass ein geplantes Double-Feature bei uns in Deutschland geteilt wird. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass Deathproof (gut gekürzt) im Double-Feature mit Planet Terror gut funktioniert.

1

der film ist einfach nur langweilig und dumm... wer das nicht checkt ist selber schuld looool. p.s. habe andere tarantino filme gesehen die alle recht gut waren aber der ist nur langweilig.

10

Quentin Tarantinos Filme mag man oder nicht, was dazwischen gibts nicht!

Death Proof ist bis auf seinen peinlichen deutschen Beinamen (Todsicher) sehr geil gemacht.

Die Dialoge sind interessant/spannend/unterhaltend, die Kamera wieder perfekt alles im Bild und die Brutalität - ob physisch oder psychisch - hart aber herzlich!

Tarantino hat wieder ein Meisterwerk hingelegt, welches nur durch die dähmliche zweiteilung der Grindhouse Filme angenagt wurde!

Trotzdem - ein fantastischer Film.

1

die zeit eines tarantino ist nun auch vorbei

schrott, schrott und nochmals schrott

8

Ich habe einen schlechten Film erwartet, aber der kam nicht. Der Film spielte ironisch mit dem Trash, war selbst aber sehr durchdacht aufgebaut. Der erste Crash war abartig brutal und schlimm zu ertragen! Am besten gefielen mir das unheimlich gut eingefangene Gequatsche der Frauen und wie die Frauen in der zweiten Hälfte den Typ erledigten: Ein Riesenspaß! Und den sollte man absolut ernst nehmen! ;-)

10

Hatte auch einen schlechten Film erwartet... und ich habe den besten Film dieses Jahres gesehen! Endlich mehr unnötige Dialoge (die teilweise erschreckend nah an der Realität sind).
Hört nicht auf Herrn Staake...hört auf mich und schaut ihn euch an!

8

1

Als ich hier so die Kritiken gelesen habe und dann noch Quentin Tarantino davor steht, dacht ich da kann eigentlich nix schief gehn.

Der Film hat einzig und allein 2 Höhepunkte die den 1 Punkt von 10 rechtfertigen, den Crash zur Hälfte und wie die Tussies den Typ am Ende vermöbeln. Der Rest, sprich das durchgehend blöde und absolut idiotische Geschwafel der Weiber hat mich fast in den Wahnsinn getrieben!!!!

Einfach nur furchtbar! Ich musste wirklich mit mir selbst kämpfen, nicht einfach aufzustehen und zu gehen, wie es ca. ein viertel des Kinosaals getan hatte.

8

Ein dreckiger kleiner Film der mir echt Spaß gemacht hat, nicht mehr und nicht weniger. Natürlich war Tarantino schon mal brillianter. Wer aber zusätzlich noch ein Herz für fiese 70er Jahre Muscle Cars hat, bekommt außerdem noch einen wahren "Autoporno" geboten. Der Soundtrack ist übrigens wieder mal ne Bombe! Der Kritik muß ich insofern zustimmen, daß Frauenhintern natürlich etwas zutiefst ekeleregendes und
schreckliches sind. Naja, skandinavisches Autorenkino mit Emanzipationsthematik sollte man nicht erwarten. Aber man kann die Hornbrille ja auch mal zuhause lassen...

1

Hab den Film grade gesehen und meiner Freundin über Telefon ähnliches erzählt. Ewige Dialoge übers F... und Bl...Sex and the City lässt grüßen (da nervts genauso) Mal ehrlich. Sowas reden Frauen doch nicht. Wenn wir Männer es tun würden hätten wir keine Frauen. Und Frauenpower hin oder her. Die wenigsten Frauen können derart ins Gesicht schlagen ohne dabei sich sämtliche Mittelhandknochen zu brechen (aber darum gehts nicht). Also das ganze ist einfach nur ein furchtbar langweiliger Film in dem nix passiert. Da helfen auch herumfliegende Gliedmaßen nix mehr, schlichtweg ein billig hervorgerufener Schockeffekt. KLar der Film ist anders, und viele finden ihn deshalb 'cool'. Aber glaubt mir. Der ist echt anders und übel.
Naja. Hab jetzt noch jeden Tarantino im Kino gesehen. Für den nächsten tuts denke ich die Glotze auch.

9

schon mal ´ne aufnahme gemacht wenn 4 mädels in einem auto von A nach B fahren oder im café (wahlweise kneipe/wohnung/mittagspause etc) zuammen sitzen und sich stories erzählen ? nein ? das merkt man... aber gut so denn hier zeigt sich dass wenn jungs wüssten wie mädels wirklich sind gäben sie dafür wohl auch nur 2 punkte; also aufgepasst und weiter schauspielern : in wirklichkeit sind wir auch nach 5 long island icetea noch eloquent, gebildet und anständig - man merkt es bloß nicht mehr :-)

4

Lächerlich, wie hier die ganzen Tarantino-Anhänger "argumentieren":

"Ihr habt den Sinn nicht verstanden.."
"Frauenpower..., doch das starke Geschlecht..."
"Grööhl Tarantino blabla geil geil..."

Anscheinend sind manche schon so besessen, dass ihnen jede Form von Objektivität abhanden gekommen ist.

Die Dialoge sind dümmlich, bestenfalls langweilig. Eine Geschichte bzw. überhaupt einen Leitfaden hat der Film nicht.
Die Verfolgungsjagd am Ende und Kurt Russel verhindern glücklicherweise den Totalausfall.

2

gute Kritik
der film war langweilig und belanglos. nicht mal der hauptzweck UNTERHALTUNG wurde erfüllt. eineige kurze gute szenen sind nicht genug um den film zu retten.
nur weil tarantino draufsteht muss müll nicht gleich genial sein

Mir geht dieser ganze Frauenpower Hype auf die Nerven. Warum gibt es in jedem zweiten Blockbuster eine Amazone die machomäßiger und chauvinistischer ist als jemals eine vergleichbare männliche Rolle in den letzten 50 Jahren? Und jetzt macht Tarantino nur noch Filme mit solchen Mädels? Da schaue ich mir lieber die Deadwood Folgen an in denen die männlichen Charaktere keine immer verständnisvollen, ritterlichen Softies sind, sonder echte Arschlöcher.
Seit Pulp Fiction hat Tarantino keinen guten Fim mehr gemacht.
Prost

10

Die Rezension von Herrn Staake ist auch bei Deathproof ein todsicherer Kontraindikator - der Film ein absolutes Meisterwerk.

Danke Quentin!

Liebe Grüße

hab den Film nicht gesehen, aber wenn ich hier so die (negativen) Kommentare lese, war das wohl auch gut so.
Als ich den Trailer das erste mal im Kino gesehen habe konnte ich mich schon überhauptnicht mit dem "Konzept" des Films anfreunden und die (negativen) Kommentare bestättigen zu 100% das Bild was ich von diessem Film habe.

Planet Terror dagegen hört bzw. sieht da meiner Meinung nach schon viel interresanter aus.

Die Fake-Trailer sind überigens ausserst sehenswert und lustig, auf ihre trashige Art und Weise. (Man kann sie sich überigens auf YouTube angucken!)

NULL Augen!!!!!!!!!!! Tarantino ist Vergangenheit! Weltrekord: Langweiligster Film! Es ist beeindruckend, wie stark man nachlassen kann, und traurig. Apropos Aussage, WELCHE Aussage! 1 1/2 Stunden meines Lebens sind verloren, Danke!!!

9

Klar, mit Death Proof liefert Tarantino keine allumfassende Aussage über das Leben oder sonst irgendwelche Lebensweisheiten. Und natürlich sind die Inhalte der Dialoge meist aüßerst belanglos. Sicherlich sind die weiblichen Charaktere hier keine coolen Gangster, die die sich über so schwerwiegende Themen wie die kulturübergreifenden Unterschiede verschiedener Längensysteme, den neusten Burger oder die Enstehung von Madonna-Songs unterhalten. Seien wir doch mal ehrlich: Ist es nicht für alle Tarantino-Filmen markant, dass die Inhalte vieler Dialoge absolut belanglos sind und trotzdem (oder gerade deshalb) die Charaktere so interessant machen und den Film zur Enfaltung kommen lassen. Das kann man jetzt mögen oder nicht. Wär doch auch scheisse wenn alle die gleichen Filme mögen würden.

Death Proof ist kein Actionfilm und auch kein Horror-Film. Alle die mit dieser Erwartung in den Film gehen, könnten sicherlich enttäuscht werden, genauso wie diejenigen, die eine tiefgründige und komplexe Geschichte erwarten, die á la Pulp Fiction auf verschiedenen Zeitebenen spielt. Aber basieren nicht eigentlich alle Tarantino-Filme auf einer im Prinzip simplen Story (Gerade Reservoir Dogs & Kill Bill)? Was Tarantino daraus macht, ist doch immer wieder das Besondere. Also ich kenne viele Filme, die krampfhaft versuchen eine Handlung von größtmöglicher Substanz und Tiefe zu erzählen, aber bei weitem nicht so unterhaltsam und wirkunsvoll sind wie jeder noch so sinnfrei erscheinende Tarantino-Film.

Bei Death Proof muss sich Tarantino vielleicht sogar zu Recht vorwerfen lassen, dass er sich beim Rezitieren und zur Schaustellen seines Filmwissens etwas verliert. Auch das muss man mögen oder eben nicht. Aber das gehört, wie ich finde, zu einem Film, der als Hommage zu einer ihn prägenden Filmepoche zu verstehen ist, einfach dazu. Ich finde, dass er wieder einen aüßerst amüsanten Film gedreht hat, den er sich auch gerne selbst ansehen würde. Deswegen ist Death Proof auch absolut kein Mainstream-Kino für mich (das zeigen allein die höchst unterschidlichen Bewertungen hier). Man kann den Film jetzt vielleicht langweilig finden, weil die meiste Zeit nur geredet wird (dann müsste Jackie Brown aber auch ein extrem langweiliger Film sein, da ist das Verhältnis von "Gelaber" zu "Action" ja schließlich noch deutlicher Richtung Gelaber ausgelegt). Vielleicht finden ja auch viele Zuschauer, die den Film schlecht bewerten, Death Proof in seiner Erzählstruktur zu gewöhnlich, da Tarantino das erste Mal auf sein wohl markantestes Stilmittel, dem Hin- und Herspringen auf der Zeitachse, verzichtet.

Sicher ist Death Proof nicht Tarantinos stärkster Film. Es gibt schon ein, zwei kleinere Längen und auch die Dialoge sind nicht so messerscharf wie bei Pulp Fiction oder Jackie Brown. Ist doch aber auch nicht ganz so fair, jeden neuen Tarantino-Streifen mit dem quasi perfekten Pulp Fiction zu vergleichen oder sich generell bei der Bewertung auf seine alten Filme zu beziehen. Ich finde nämlich, dass es kaum einem anderen Regisseur dieser Zeit so gut gelingt wie Tarantino, Filme zu produzieren, die einfach für sich stehen trotz aller Zitate und offen zur Schau gestellten Vorbildern.

Fazit: Auch für sich genommen funktioniert Death Proof meiner Meinung wunderbar und ich habe mich hevorragend unterhalten gefühlt.

3

"mit einer akzeptablen Verfolgungsjagd" kann man eigentlich auch noch streichen...wenn man bedenkt, dass 2 440 PS Autos mit ner 100 über die Straße schleichen...ansonsten gute Kritik, war echt ein mieser Film

4

Tja, tja, tja, müde Sache von Herrn Tarantino, da gibts nichts zu beschönigen. Wie man auf die völlig vertrottelte Idee kommen kann, den Grindhouse-Gedanken einfach wegzuschmießen und zwei Filme daraus (woraus eigentlich?) macht, wo -zumindest beim Tarantino-Werk- gar nichts mehr funktioniert, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Herr Staake hat einfach vollinhaltlich recht. Unser Quentin hat sich selbst untertroffen.
Drei Mädels kommen zusammen und palavern zum Gotterbarmen: Belanglos
Da agiert ein selbsternannter Stuntman-Killer: Trostlos
Und dann treffen sich nochmal ein paar Mädels um dem bösen Mike den Garaus zu machen: Hilflos
Und das war´s??? Lieber Quentin,du hast dir mit diesem selbstbezogenen aufgeblasenen Machwerk selbst die Birne weggeblasen.

10

ganz grosses Kino,warum Tarantinos Filme eigentlich so beliebt sind?Keine Ahnung,Deathproof ist perfekt und fertig,und wird sich eh jeder angucken, warscheinlich immer und immer wieder...so ist das halt!

3

Ich frag mich allen ernstes, ob überhaupt Tarantino das Drehbuch allein verfasst hat. Ich nehme mal an, dass die Kurzfassung von ihm geschrieben wurde und für die Euro-Fassung haben die Weinsteins irgendeinen NoName-Typen beauftragt, der das ganze auf die vollen 90 Minuten gestreckt hat. Wenn ich mir die Langfassung zu Planet Terror betrachte und sie mit der Langfassung von Death Proof vergleiche, dann sollte Tarantino lieber auf dem DVD-Markt weiter arbeiten. Rodriguez ist hier der Meister und Tarantino (der auf den Preisverleihungen immer die größte Fresse von beiden hat) der Verlierer. Das hängt wohl auch mit Tarantinos überaus ausgeprägter Arroganz und Hochmütigkeit zusammen (vielleicht ist er ja auch Kokain abhängig).

1

Wir hatten uns auf diesen Fim gefreut ,jedoch haben wir diesen nach der hälfte ausgeschaltet , so etwas langweiliges haben wir selten gesehen wirklich entäuschend

8

also ich finde das ist ein kleiner dreckiger streifen!! und mehr will er auch gar nicht sein...

Kurt Russel kann es einfach immer noch, allein die Szene beim Einsteigen ins Stuntcar, er dreht sich zur Kamera und grinst den Zuschauer an, als ob wir nicht schon längst wissen würden was im nächsten Moment passieren wird...

Abzug gibts auf jeden Fall für die viel zu lang geratenen Dialogszenen... too much

2

Wer Pulp Fiction und Kill Bill kennt, der kann das was Tarantion hier abliefert nicht gut finden... schwache Leistung.

1

oh mann, leute ich bin eingeschlafen!!
planet terror war geil, ohne frage, aber deathproof...
wirklich mit abstand das mieseste was ich seit langem gesehen habe!!!

2

an alle die den film so hochhalten...
wenn tarantino 120 minuten lang eine gurke filmt und euch das vorsetzt werdet ihr sicher auch jubeln! anders kann ich eure positiv-bewertungen nicht verstehen!

klar tarantino hat gute filme gemacht, aber dieser gehört ganz sicher nicht dazu!!

die rezension passt perfekt, ihr wollt es euch aus ehrfurcht vor DEM tarantino nur nicht eingestehen...

10

perfekt

8

guter film, aber ich kann schon nachvollziehen was einige an ihm kritisieren. er ist eben nicht das was man erwartet.

10

deathproof 0 bester film auf dvd 2007 - grandiosgenial - bekennender stuntman mike fan !!! wusstet ihr das es von ihm eine action figur gibt? grandios oder? und von der geilen filmmusik müsse mer gar net drüwwer redde!

9

Der Kommentar von Mike trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist ein typischer Tarantino-Film nicht mehr und nicht weniger. Naja, etwas weniger als Pulp Fiction vielleicht schon. Aber die typischen Tarantino-Elemente, die man in jedem seiner Filme findet und eben mag oder nicht mag, sind auch hier drin. Wie kann man da bitte die fehlende Tiefe oder eine fehlende Aussage bemängeln? Das sind die falschen Kriterien. Ich hab mich jedenfalls mit dem Film sehr gut unterhalten und hab mich auch während der Dialoge überhaupt nicht gelangweilt. Gucke mir halt gerne sexy Tussen beim Trash-Labern an, wenn das ganze noch mit guter Musik untermalt wird. Selbst Kurt Russel beim Taco-Fressen hat mich gut unterhalten, da einfach witzig inszeniert.

5

ich habe nur deathproof gesehen und muß der kritk recht geben.

ich glaube tarrantino fällt tatsächlich nichts mehr ein. im endeffekt ein paar zitate aus seinen alten filmen, ne story die überhaupt nicht berührt und überhaupt: warum sollte jemand sowas machen wie dieser stuntman ?
das ist doch einfach nur unsinn.

aber natürlich habe ich auch hohe ansprüche an tarrantino und daher:
kann man ansehen. aber mehr auf keinen fall.

gruß aus berlin
++

10

Ich finde ein unglaublicher Film.
Inzwischen ist ja auch Planet Terror durch die kinos.
Das ein Film der (bei Rodrigurez fast zu erwarten) viel eher auf Nummer sicher geht. Spaß, Gewalt, Action. Keine Brüche, sehr verhersehbar, Spaß ohne Witz.
Ich hab mich etwas gelangweilt, später sogar geärgert. Nach dem fulminanten Einstieg mit dem Machete trailer hab ich gehofft, leider verschwendete Mühe.
Um wieder auf Death Proof zu kommen.
Ich finde der bisher beste Film seit Reservoir Dogs.
Ich hab nichts erwartet, die Kill Bill Filme waren mir persönlich etwas zu abgehoben.
Gekriegt hab ich ich pures, eigenständiges und originelles Kino. Der Film hat Längen, definitiv wahr.
Aber selbst die kommen bei mir auf die Haben Seite. Die halten die falschen Leute ab, ihn gut zu finden.

Ein Bravo für diesen Film!

9

an die leute, die den film noch nicht gesehen haben und sich abgeschreckt fühlen, aufgrund der teilweise arg schlechten kritik: bei diesem film ist es wirklich so, dass man ihn entweder richtig cool, oder stinkend langweilig findet.ich für meinen teil fand ihn trotz des immer selben gesprächsthemas der frauen ziemlich hammer!! gerade wegen kurt russel als stuntman mike!

9

Death Proof ist ein sehr gelungener Film.
Also die Kritik kann ich nicht nachvolziehen. Die Dialoge sind Basis eines jeden Taratinofilms. Und die Hommage an alte Roadmovies aus en 70-ern ist ihm sehr gut gelungen.
Der Film ist Kult und wer den Stil von Tarantino nicht kennt, dem kann man verzeihen,diesen Film nicht zu mögen.
Nicht so gut wie Pulp Fiction, aber ein echter Tarantino, mit all seinen Merkmalen.
Mal wieder ein klasse Soundtrack,Kurt Russel in seiner besten Rolle.
Schade nur dass die Filme getrennt veröffentlicht werden.
Aber ein Kultfilm und für Filmfans unauswechlich.

10

Ich glaube, nur wenige interpretiern den Film so wie ich, ich sehe ihn als eine völlig sinnfreie Hommage an Kino und Videos! Wer es wirklich aucheckt was Filme angeht hats gerafft: Der Clou ist, das Trash auch Kunst ist! Und ich hoffe alle "Möchtegern-Tarantino-Fans", die Pulp fiction cool und stylisch finden und sich deswegen z.B. T-Shirts davon kaufen, die die sich Reservoir Dogs geschnitten auf DVD im EMP bestellt haben versuchen verzweifelt einen sinn, eine message in Death Proof zu finden, denn es gibt für euch keinen! Für alle, die den Film so verstanden haben wie ich: Lang leben Vidotheken, Trash und Videokassetten!!!

10

Ich muss Josh zustimmen. Der Film ist klasse und ist so zu interpretieren wie er auch gemeint ist. Natürlich hat jeder seinen eigenen Geschmack jedoch stört es mich das die Kritik von Staake als Expertenmeinung dargestellt wird und dem Leser Vermittelt wird : "Das ist ein wirklich schlechter Film ... Finger weg!!!".
Das trashige an diesem Film muss natürlich seine Freunde finden aber das macht den Film nicht weniger excellent. Eine Hommage an die Exploitations Filme der 70ger.

8

Ich habe keine Ahnung, wann die Diskussion hier begonnen hat, geschweige denn, wann hier der letzte Beitrag getätigt wurde... ich schließe mich trotzdessen mal an.

Ich bin etwas voreingenommen an den Film herangegangen. Wenn man sich die Streifen "Pulp Fiction", "Kill Bill" oder andere dieser Kategorie anschaut, kann man ein gewisses Muster erkennen. Und mit der Erwartung, dieses Muster wieder zu erkennen, habe ich mir den Film angeschaut. In Bezug darauf bin ich in der Tat enttäuscht worden.
Dann habe ich erst festgestellt, was dieser Film eigentlich darstellen soll. Damit meine ich den gesamten Grindhouse-Kontext. Nachdem ich mich also mit diesem Thema beschäftigt hatte, konnte ich einen anderen Blickwinkel auf "Death Proof" gewinnen.

Mag sein, dass Tarantino sich in diesem Film nur selbst im dumpfen Scheinwerferlicht seiner Grindhouse-Lieblinge zelebriert. Aber es ist sein gutes Recht, es ist sein Werk. Und wie schon mehrmals erwähnt wurde, lässt sich der Film nicht mit seinen vorigen Werken vergleichen. Er sollte gesondert als "Grindhouse" betrachtet werden.

Nun zum eigentlichen: Die Auswahl der Musik ist zweifelsohne erstklassig. Die Vermischung von aktueller Neuzeit, der musikalischen 60er-70er Untermalung per Jukebox, dem Outback-Flaire einer kleinen Kneipe bzw. einer endlosen Landschaft und die zweifelsohne auschweifenden Dialoge, die ihre Sinnhaftigkeit nicht zu beweisen brauchen, kreiert eine schmalen Grat zwischen Gefallen und Nicht-Gefallen. Es ist Geschmackssache und mir hat es wirklich sehr zugesagt. Leider fehlt mir als Ergänzung noch das Schauen von "Planet Terror"... Ich bin gespannt.

Also kurze Wertungsübersicht: (Skala 1 bis 10)

Musik - 10
Spannung - 6
Story - 2
Atmosphäre - 10
Anspruch - 5

Alles in Allem bekommt er von mir trotzdem 8 von 10 Augen.

4

Herr Staake, sie haben mit Ihrer Kritik meinen Gedanken eine schriftlich ausführliche und hervorragend formulierte Form verliehen.
Hochachtungsvoll,
ich

1

Der mit Abstand größte Schund den ich in den letzten 10 Jahren im Kino gesehen habe. Knappe 2 Stunden hirnloses Weibergequatsche, welches in einer lahmen Verfolgungsjagd und einem beschissenen Ende mündet. Totaler Müll !!!

5

lol , manche würden es auch als sehenswert empfinden ,wenn Tarantino einen Eimer Scheiße ins Bild stellen würde, der noch ein bissel dampft =P . ALso als ein Meisterwerk im Filmgeschäft würde ich den Film nicht bezeichnen , meinetwegen kann man den Film als Kunstobjekt sehen ...Kunst muss ja nicht unbdingt unterhaltsam sein...^^, unterhaltsam ist der Film nur selten , leider... trotzdem gibt es 5 Punkte von mir , als Kunstobjekt , nicht als Film =P

1

So ein schlechter, langweiliger, belangloser, stupida, dämlicher, unnötiger, katastophaler, hirnrissig, schlechter Film. Er ist so mies so abgrund tief mies, dagegen ist Güle reinstes Parfum. Es gibt ein neues Wort für abgrundtief schlecht DEATH PROOF.

Jeder der diesen Film für gut hält, hat seine rosarote Tarentino Brille auf oder ist Taub, Blind und Schwer hörig oder und das glaub ich persönlich am meisten möchte eine Nacht mit Tarentino verbringen. Jedem anderem Regisseur hätte man schon gekreuzigkt, auf dem Scheiterhaufen verbannt und ins Meer geworfen

1 1/2 h dummes Frauengequasel über sex und sex und sex plus obszönitäten und sex, dies soll sich auf keinenfall positiv anhören, den die Dialoge sind like oben die ersten 4 Zeilen und noch mehr. Alles andere ist nicht der Rede wert, naja wirklich was anderes gibt es auch nicht.

oh gott... ich.. ich weiß nicht mehr... übelkeit, ohnmachtsgefühle.... löscht mein Erinnerungsvermögen.

Fazit:
Death Proof und noch schlechter

Habe ca. 30 Minuten des Films

Habe ca. 30 Minuten des Films gesehen und dann angewidert den Fernseher abgestellt. Habe mich ernsthaft gefragt, ob hier ein Sadist Regie geführt hat? Ich bin ja nicht zartbesaitet, aber wozu in Zeitlupe in verschiedenen Einstellungen -drei mal wiederholt - zeigen, wie Menschen förmlich zerfetzt werden - was soll das? Spätestens bei Reservoir Dogs fiel auf, dass Tarantino wohl einen Hang zu Splatter und Trash hat... aber der Film hatte zumindest noch eine Handlung. Death Proof ist eine Zumutung oder auf gut amerikanisch gesagt: what a bullshist.

kleiner Nachtrag ---- könnte

kleiner Nachtrag ---- könnte es sein, dass Tarantino hier mit untergründigen frauenfeindlichen Affekten spielen wollte? Nasty girls, they got was they deserve...? Wenn die Mädels nicht so zügellos, besoffen und bekifft gewesen sondern schön brav zu Hause geblieben wären, dann hätte Bad Mike euch nicht gekillt? Sollte es den Versuch einer tiefenpsychologischen Bedeutung gegeben haben, so ist das kräftig in die Hose gegangen, Quentin. Ein unterirdischer Film mit blödem Gequatsche mit Gewaltexzess. Fazit: "Die Spitzenklöpplerin" ist bloß langweilig, "Zombie" ist bloß Splatter. Die Mischung aus beiden ist Tarantinos Dead Proof und ist wie gesagt: Just Bullshit.

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