Gegen die Wand

sozialdrama, brd 2004
original
 
regie
fatih akin
drehbuch
fatih akin
cast:

birol ünel,
sibel kekilli,
catrin striebeck,
meltem cumbul, u.a.

spielzeit
121 min.
kinostart
11.03.2004
homepage
http://www.boxfish-films.de
bewertung

(6/10 augen)




 

 

 

 


 

Fatih Akin hat mit seinem neuen Film "Gegen die Wand" den Goldenen Bären der diesjährigen Filmfestspiele von Berlin gewonnen. Das ist für einen enthusiastischen deutschen Kinofan eigentlich Grund zur Freude, denn ein deutscher Film als Hauptgewinner bei der Berlinale kommt ungefähr so häufig vor wie beim Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Noch dazu ist Akin unbestreitbar einer der talentiertesten und vielversprechendsten Regisseure (siehe z.B. "Im Juli" und "Solino"), die die junge Generation hierzulande zu bieten hat. Wahrlich ein Grund zur Freude also. Eigentlich. Denn bei Betrachtung von "Gegen die Wand" kann man (oder zumindest dieser Rezensent) sich nicht des Eindrucks erwähren, dass die Entscheidung der Berlinale-Jury bestenfalls gut gemeint und schlimmstenfalls äußerst fragwürdig war.

"Gegen die Wand" fährt zu Beginn des Films der abgebrannte, 40-jährige Deutsch-Türke Cahit, Paradebeispiel eines daueralkoholisierten Thekenwracks der schlimmsten Sorte, der diesen stümperhaften Selbstmordversuch allerdings überlebt. Auch überlebt hat ihren versuchten Suizid die 20-jährige Sibel, die Cahit im Krankenhaus kennenlernt und die ihn fast postwendend bittet, sie zu heiraten. Der Grund: Sibel versucht verzweifelt, aus ihrem konservativ-traditionellen türkischen Elternhaus zu entkommen, und wenn nicht per Selbstmord, dann geht das nur durch die Hochzeit mit einem türkisch-stämmigen Mann. Cahit stimmt schließlich missmutig zu, und so formen die beiden eine Lebens- und Wohnungszweckgemeinschaft, ohne weitere Verpflichtungen. Doch während Sibel ausgeht, sich fröhlich durch die Gegend vögelt (die Bild-Zeitung hat erwartungsgemäß flink die Parallelen zum wahren Leben von Darstellerin Sibel Kekilli aufgezeigt, deren bisherige Filmographie vornehmlich aus Pornostreifen besteht) und ihre neue Freiheit genießt, erwachen in Cahit unvermeidlicherweise zarte Gefühle für die junge Schönheit, die wieder Ordnung, Freude und vor allem ein bisschen Hoffnung in sein Leben gebracht hat.

Der erneute Absturz ist leider vorprogrammiert, denn das hier ist keine verträumte RomCom (auch wenn die Prämisse dort besser funktionieren würde), sondern ein beinhartes Stück Kino, mit dem Akin zu den Wurzeln seines famosen Erstlings "kurz und schmerzlos" zurück kehrt - und das nicht nur beim Setting in den etwas wilderen Straßen von Hamburg-Altona, sondern auch thematisch, denn "Gegen die Wand" dreht sich vor allem um die speziellen Probleme von Immigranten der zweiten oder dritten Generation. Gefangen irgendwo zwischen dem traditionsbewussten Elternhaus und den verführerischen Versprechungen einer modernen Konsumgesellschaft steht Sibel stellvertretend für eine ganze Generation junger Türkinnen, die hier in Deutschland gerne frei leben würden, aber es häufig nicht können. Cahit wiederum hat seine ethnischen Wurzeln schon fast verloren: Er spricht nur noch gebrochen türkisch und begegnet den Bräuchen seiner Kultur vor allem mit Unverständnis. Durch diesen thematischen Schwerpunkt etabliert sich Akin nachdrücklich als Regisseur zwischen den Kulturen, der seine türkischen Einflüsse mindestens so stark berücksichtigt wie seine deutschen und so in der Tat einer der prägenden Filmemacher unserer multikulturellen Gesellschaft ist.
Entsprechend würdigt Akin auch die Trends zweier Filmlandschaften, denn im türkischen Kino tut sich zur Zeit eine neorealistische Bewegung auf, und diesen knallharten Realismus hat sich auch Akin für "Gegen die Wand" auf die Fahnen geschrieben: Mit geradezu erbarmungsloser Direktheit präsentiert er das selbstzerstörerische Dasein Cahits (im übrigen beeindruckend portraitiert von Birol Ünel, der in der Realität laut Akin ebenfalls viel mit seinem Charakter gemeinsam hat), in dessen Leben selbst Sex zur verschwitzt-verzweifelten, geradezu animalischen Triebbefriedigung verkommt. Zumindest für die erste Hälfte entsteht so ein hochgradig intensiver und stark inszenierter Kinofilm.
Dass das unbestreitbare Talent des Regisseurs allerdings nicht immer für einen durchgehend gelungenen Streifen garantiert, zeigt leider das zerfahrene Schlussdrittel. Eingeleitet durch einen bereits bemüht konstruiert wirkenden Höhe- bzw. Tiefpunkt, erweist sich dieser letzte Teil von "Gegen die Wand" als leidlich konfus und eindeutig unentschlossen. Jenseits der offensichtlichen ersten Wendung seiner Grundprämisse - die auch in jeder RomCom so zu erwartende Entstehung zarter Gefühle zwischen den Zweckehepartnern - scheint Akin nämlich leider nicht mehr viel eingefallen zu sein, wie es mit seinen Charakteren weitergeht. Brutal-realistisch wie der Film nun mal ist, gefällt ihm die Idee von einem konventionellen (obwohl nahe liegenden) Happyend überhaupt nicht, stattdessen verliert er sich im Schlussakt in zusehends zum Selbstzweck verkommenden Gewaltdarstellungen, die in ihrer Heftigkeit (gerade bei einer hässlichen Vergewaltigung) ebenso gewollt wie unnötig erscheinen. Währenddessen wandelt sich die Handlung zusehends zum dürftig zusammen gestrickten Flickenteppich, der mit zu vielen Ort- und Zeitsprüngen nicht nur den Drive des ganzen Films verkommen lässt, sondern auch deutlich das Gefühl vermittelt, dass Akin einfach nicht mehr richtig wusste, wo er mit seiner Geschichte hin will. So schaukelt sich der Film unentschlossen und entsprechend antiklimaktisch dahin bis zu einem durch und durch unbefriedigenden Schluss, der viel zu viele offene Enden zurücklässt. Das mag zwar auch realistisch sein, der Dramaturgie eines Kinofilms ist das aber trotzdem nicht zuträglich.

Angesichts eines solch enttäuschenden Schlussakts können auch Akins erfrischend-multikulturelle, inszenatorische Eigenwilligkeiten (wie die Umrahmung der Geschichte mit türkischem Folkloregut, vorgetragen von einer Band direkt am Bosporus) nur noch bedingt Freude bereiten. Sicher ist "Gegen die Wand" ein wichtiger Schritt in der Karriere Akins hinsichtlich seiner eigenen "Stimme" als Filmemacher, nichtsdestotrotz kann man aber nicht verschweigen, dass der Film nach starkem Anfang auch stark nachlässt und sich einfach zu billig aus der eigenen Handlung davonstiehlt. Fatih Akin ist ein unglaublich sympathischer und begabter Filmemacher, dem man für seine Laufbahn wirklich nur das Beste wünscht. Dennoch ist der Gewinn des Goldenen Bären für "Gegen die Wand" überraschend, wobei dies als negativer Euphemismus zu verstehen ist: Wie auch immer die Entscheidung der Jury motiviert war, verdient ist diese Auszeichnung - leider - nicht.

F.-M. Helmke

 



Name: alev
Email: orientalin2003@web.de
Bewertung: -

ich habe ihn noch nicht gesehen, aber ich bin mir sicher das akin in diesem film wiedermal eine genaue problematik getroffen hat..dieser film zeigt und so viele habe sowas ähnliches gelebt soviele türkinnen..
akin ist für mich der beste filmemacher ich bin als türkin stolz auf ihn und würde mir nichts lieber als eine starke rolle in akin seinen filmen darstellen wollen..ich wäre stolz drauf..kurz und schmerzlos war super im juli war soooooooo schön und lieb gemacht und gegen die wand wird ebenso super ankommen



Name: Pinar
Email: pinar2411@yahoo.de
Bewertung: -

Du kannst denn Film auch nicht gesehen haben sie beginnt erst am 11.3.04.

Aber ich denk mal das dieser film auch gut sein wird, wie z.B im Juli



Name: lukas
Email: lukas@ihutclan.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Im großen und ganzen kann ich dem Rezensenten nur recht geben.
Der Anfang ist überraus witzig und einfallsreich, doch leider schwächelt der Film im Schlussteil, der Witz geht verloren und es wirkt sehr lustlos. Der Film quält sich geradezu, nur um doch noch irgendwie wieder die Kurve zu bekommen, was aber nicht gelingt. Auch der Schluss ist eigentlich kaum überraschend, anders konnte der Film gar nicht enden, was es dann doch sehr langweilig macht. Thematisiert Akin im ersten Teil noch die Probleme von Sibel mit den türkischen Wertvorstellungen und das Leben in der Ehe, so verläuft sich der zweite Teil in den Gassen Istanbuls. Die Handlung wird in keinster Weise vorangetrieben und Akin versucht den Zuschauer mit eher abstoßenden Szenen noch zu fesseln, scheitert jedoch kläglich. Der Film lebt von der fantastischen schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarsteller (vor allem Birol Ünel überzeugt als ausgebrannter Alkoholiker), doch später können auch diese den Film nicht mehr retten.



Name: Julio
Email: juar0001@hotmail.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Nur eines möchte ich der weitgehend zutreffenden Rezension anfügen:

Der Schluß, so schlecht er auch eingebettet sein mag, er hat doch eine Message: Cahit geht alleine SEINEN Weg. Sibel entscheidet sich FÜR DIE FAMILIE (wenn auch diesmal die selbstgegründete). Hier schließt sich also der Kreis. Während beide zu Beginn des Films aus diesem, aus ihrem Single- bzw. Familienleben mit jedem Mittel ausbrechen wollen, entscheiden sie sich am Ende doch ganz bewußt für dieses Schicksal. Also doch ein Happy End, wenn auch jeder für sich - nicht untypisch für unsere zersplitterte, heterogene und sei-sie-noch-so-multikulti-Gesellschaft.

Die insbesondere gegen Ende des Films exzessive Gewalt finde ich auch unnötig und häßlich.



Name: André
Email: koehnan@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Hab den Film nun gerade gesehen und steh noch ein wenig unter dem Einfluß-man möge mir also Voreingenommenheit verzeihen.
Die Auszeichnung warenn mehr als berechtigt-mag die Aussage über das Schlußdrittel auch in begrenzten Umfang stimmen so kann jedoch nicht gesagt werden, dass hier die Story nicht vorangetrieben wurde-die exzessiv eingesetzte Gewalt hilft dem Film in dem Maße wie der Zuschauer mit Sybil zusammen beginnt zu begreifen, dass unbändiger Freiheitswille ohne Rücksicht auf Verluste nur destruktiv wirken kann. Sicherlich wirkt es ein wenig aufgesetzt, dass gerade in diesem Umfang zu zeigen, doch ohne diesen Part wäre eine wirkliche Auseinandersetzung mit Thema wohl kaum möglich gewesen-gleichzeitig setzt dieses Mittel auch einen starken Kontrastpunkt zu dem Anfangsdrittel in dem Sybil ihre Freiheit ungezwungen und ohne weitere Hindernisse auslebt. Ebenso wurde der Freiheitswille der Sybilfigur schon zu Beginn sehr drastisch dargestellt.
Am Ende stehen beide nicht da wo sie bereits am Anfang waren sondern im Gegenteil sie haben sich weiterentwickelt. Jedwedes andere Ende hätte den Film nur in die Tiefe gezogen und wäre dann wirklich in ROmCom-Bereich abgerutscht.



Name: Mark
Email: mfox@arcor.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ich hab leider durch den Rummel und einen Trailer mich verleiten lassen mir dieses "gesellschaftskritische" Machwerk anzuschauen.
Durch Drogen und Alk enthemmt und das klägliche Selbstbewustsein potenziert lebt eine sonst zukunftslose Türkin ihre Idee "tanzen, ficken, leben" aus. Super!
Der türkische Regisseur Fatih Akin kommt natürich nicht im mindesten darauf die ehernen Gesetze der islamischen Familie zu erschüttern. Sie stehen ständig wie ein Naturgesetz über dem Film. An den Grundfesten der Tradition wird nicht gerüttelt. Sie sind sogar hilfreich wenns z.B. mal darum geht einen unliebsamen Verehrer abzuwehren.
Und selbst das ist dann nicht schlüssig, denn Sibel wird verstoßen, weil ihr Mann ihre Ehre verteidigt hat und den Mann der sie beleidigt, erschlagen hat. Da hab ich wohl was nicht gecheckt.
Die erfolgreiche Schwester in Istanbul ist natürlich unglücklich weil sie immer noch ledig ist. Das funktioniert also gerade bei türkischen Frauen nicht, obwohl Erfolg ja doch sonst das Leitbild der Gesellschaft ist.
Dann kommen noch so unverständliche Szenen dazu wie in der Bar als sie total stoned gefickt wird. Was sollte das uns sagen? Als ob sie in jeder anderen Situation nein gesagt hätte.
Als positives Fazit des Films könnte man sagen: Zwei Türken weniger die der deutschen Sozial- und Gesundheitskasse auf der Tasche liegen.
Na das entsprich nun nicht meiner Meinung aber es hat was...
Über die sicherlich anerkennenswerte Leistung der Schauspieler braucht man jetzt nicht mehr sprechen.



Name: Heide
Email: heide.fuhljahn@filmszene.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Auch wenn die Kritik richtig ist, bewerte ich den Schluss nicht ganz so hart. Gerade die Zerfaserung und die Brutalität am Schluss zeigt meiner Auffassung nach die Entwicklung der Figuren, die durch ihre Prägung und die Ereignisse straucheln. Auch wenn dies zweifellos besser hätte umgesetzt werden können, und der Schluss nicht so beeindruckend ist wie der Anfang, ist es ingesamt noch ein weit überdurchschnittlicher Film.



Name: McJ
Email: McJ@McJ.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist eine Wanderung auf verschiedenen Graten - und es ist eine vollständig geglückte Wanderung. "Gegen die Wand" ist brutal und liebevoll; er hat harte Sex-Szenen aber ist im richtigen Moment auch von zartester Intimität; er zeigt uns die türkischen Deutschen in Deutschland und die deutschen Türken in Istanbul; er wirbelt die Klischees von (deutsch-türkischen) Männern und Frauen durcheinander; er bewahrt Traditionen und ist doch voll radikaler Brüche mit den Traditionen; er kombiniert türkische Liebeslieder mit Post-Punk und er hat zwei Hauptfiguren und -darsteller, die destruktiv gegen sich (und andere) sind und gleichzeitig voller Gier nach Leben. Und in "Gegen die Wand" liegen für den Zuschauer der kalte Schauer auf dem Rücken und das Lachen ganz eng beieinander.
Es gibt viele Szenen in diesem Film, die hätten mißlingen können. Und doch funktionieren sie und zwar ausnahmslose alle. Ein Beispiel: ganz zum Schluß, als Cahit mit Sibels Cousine im Hotel redet und er vom Türkischen ins Englische wechselt. Warum? So schlecht wird sein türkisch nicht sein, daß er darin nicht Sätze über die Liebe formen könnte. Und doch scheint es hier genau richtig: die Liebe zwischen ihm und Sibel ist nicht türkisch - sie ist auch nicht deutsch - sie ist etwas drittes, was eine andere Sprache braucht. Und dann die für mich beste Szene des Films: die Männerrunde beim Domino-Spielen (oder so etwas ähnliches) im Kontrast mit den Frauen im Zimmer daneben. In diesen wenigen Minuten spiegelt Fatih Akin alle Klischees über 'türkische' Männer und Frauen und zeigt gleichzeitig ihre Komplexität.

Sieht man Akins beiden letzten Filme, "Im Juli" und "Solino", würde man nichts wie "Gegen die Wand" vermuten. "Im Juli" war einfach eine wunderschöne, manchmal wunderliche Liebesgeschichte, die durch ihre ungewöhnlichen Pole Deutschland und die Türkei dem deutschen Film eine neue geographische Richtung eröffnet hat. Da fiel "Solino" dann deutlich ab. Hier litt Akin unter dem Problem, einfach zu viele gute Ideen zu haben und sich nicht auf eine konzentrieren zu können (z.B. die Geschichte des filmenden Bruders). Außerdem wurden die schönen Bilder des Vorgängers hier noch schöner, noch glatter, zum Teil fast schon unglaubwürdig. Insbesondere die Szenen in Italien waren fast schon kitschig. Kein schlechter Film, schon gar nicht nach deutschen Maßstäben, aber man sah Fatih Akin schon eher den unrühmlichen Bahnen von Sönke Wortmann und Konsorten folgen, deren Filme immer 'perfekter' und glatter wurden - und damit belanglos.
"Gegen die Wand" ist hingegen eine radikale Korrektur von "Solino" - hier gibt es EINE Geschichte - die dennoch extrem vielschichtig ist. Hier paßt die Filmsprache zum Inhalt - sie ist ebenso hart wie das Milieu, und doch gekonnt und nicht bewußt 'verrissen' (mich nerven ja diese unnötig verwackelten Handkameras wie bei "Halbe Treppe" extrem).
Herzlichen Glückwunsch, Fatih Akin! Viel Glück, Cahit und Sibel!
PS: Hier habe ich die Filmkritik von filmszene.de und die Kommentare dazu erst nach dem Kinobesuch gelesen. Ein Glück, sonst hätte ich wohl im letzten Drittel immer darauf gewartet, daß der Film nun endlich nachlässt, unnötig brutal wird etc. Das finde ich keinesfalls! Gerade die Szene, als Sibel verprügelt wird, bzw. verprügelt werden will ist genau diese Gratwanderung zwischen Hass auf sich selbst und Hass auf die Gesellschaft, zwischen Selbstzerstörung und unbändiger Stärke. Lukas: wieso hätte der Film nicht anders enden können? Sibel packt doch schon ihren Koffer, da ist es nicht so abwegig, daß sie mit Cahit fährt - man kann dann spekulieren, ob dies nur eine kurze ('Fick'-)Tour zwischen eigentlich ja Mann und Frau wird, oder sich beide nach drei Jahren vor die Bahn schmeissen, oder sie doch zusammen alt und glücklich werden (Cahit scheint ja mit 'Katharina' - die immer geschickt nur als Sub-Text mitschwingt - einmal ein anderer gewesen zu sein). Für mich sehr offen.
An Mark: wieso sollte Akin auch "die ehernen Gesetze der türkischen Familie erschüttern"? Aufgabe des Filmemachers ist es doch, Dinge zu zeigen und damit vielleicht als Reaktion gesellschaftliche Veränderungen auszulösen. Wenn also Akin die 'ehernen Gesetze' darstellt (was er m.E. ja sehr komplex und zerrissen tut), dann beschreibt er doch nur eine (filmische) Realität. Ob Du die gut findest oder nicht, ist dann doch die Frage. Akin selbst dürfte wohl kaum dahinter stehen (und, ja, ein Teilen vielleicht doch - aber das ist halt gerade das spannende, das Akin diese Deutsch-Türken nicht (nur) aus einer 'deutsch-westlichen', abstrakt-kritischen Position sieht, sondern z.T. auch aus dieser Kultur heraus).
PPS: Nota: Als ich gestern in Stuttgart im Kino war (der große Saal war voll), saßen ziemlich viele junge Türkinnen mit Kopftuch im Publikum. Ein interessanter Aspekt im Streit um das 'Kopftuch-Tragen'.



Name: hohenzollern
Email: hohenzollernlhotmail.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Fatih Akin ist zweifelos ein sehr sympathischer Filmemacher mit viel Kraft. Die angebliche Tiefe und intellektuelle Dimension seiner Filme existiert allerdings wieder mal nur in den lebensfernen Hirnen der Kritiker. Akin selber, das wird bei jedem Interview deutlich, ist weder ein intellektueller noch ein besonders tiefsinniger Mensch. Er wirkt eher verwirrt und naiv, wenn er über seine eigenen Werke spricht. Akin macht seine Filme technisch solide und intuitiv und er ist eine wichtige Kraft in Deutschland. Aber natürlich ist er hier mal wieder genau das richtige Festmahl für all unsere pseudointellektuellen, eifrigen , früher nie in Sport gewählten Filmkritiker, die in seinen Filmen lauter abstrakte Sachen sehen, die Akin nicht mal verstehen würde, wenn man sie ihm aufschriebe.



Name: nina
Email: xxx
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hallo Mark,
Habe auf der Suche nach Kommentaren von Kinobesuchern, für meine Hausarbeit, zufällig auch deinen Beitrag im Netz gelesen. Kann sein, dass es für dich schon wieder ganz lange her ist, aber es hat mich doch zu sehr gewurmt, und ich muss leider sagen, dass du voll daneben liegst!
Ich höre aus deinem Kom. nur deinen offenbaren Frust darüber heraus, dass du in den Film gegangen bist.
Deine ganze Stellungnahme hat diesen aggressiven Ton des Frustes... Du trifft an mehreren Stellen, vermutlich durch diese Empörung geleitet, in Bezug auf die türkische Gesellschaft und ihre Rieten falsche Aussagen!
Du hast keine türkischen Freunde, oder? Du warst auch noch nie in der Türkei stimmt´s? Du siehst dir lieber schöne Filme an...Nicht wahr? Finanziell frustriert? Kein Sex?
Wenn du den Eindruck haben solltest, dass ich zu hart urteilen würde über dich, dann lese doch vielleicht eben noch mal, was du seiner Zeit im Netz über diesen Film geschrieben hast!
Nicht jedem kann und muss dieser Film gefallen, das ist ganz klar. Doch überlegt doch einmal, weshalb es soviele Diskussionen über diesen Film gab! Er zeigt den Deutschen oder Nichttürken, wenn wir mal bei Deutschland bleiben, wie es in einer Deutsch-Türkischen Familie abgehen kann. Es iost eine Fiktive Geschichte, die allerdings viele Wahrheiten beinhaltet. Doch die Wahrheiten, sind nicht für jedermann in Einzelheiten erkennbar und einige von diesen Wahrheiten erscheinen wiederum zu fantastisch zu sein. Doch das täuscht! Wie kann ein Deutscher über die gezeigten Fakten als Übertreibung urteilen, wenn er doch gar nicht mit der Kultur des Türkischen vertraut ist? Wenn er nicht in Deutschland als Türke aufgewachsen ist,...
Viele von euch gehen etwas zu überheblich an die Auswertung des Dargesetllten: Sagt doch eingfach, dass er euch nicht gefallen hat, so wie ihr dass sonst auch tut, wenn euch mal ein Film nicht gefällt. Statt dass ihr euch so weit aus dem Fenster wgt und euch wie halbe Regisseure und wie Möchtegern- Türken aufführt. Es ist doch keine Shande einen Preisgekrönten Film nicht ein zweites Mal sehen zu wollen!



Name: nina
Email: xxx
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hallo Mark,
Habe auf der Suche nach Kommentaren von Kinobesuchern, für meine Hausarbeit, zufällig auch deinen Beitrag im Netz gelesen. Kann sein, dass es für dich schon wieder ganz lange her ist, aber es hat mich doch zu sehr gewurmt, und ich muss leider sagen, dass du voll daneben liegst!
Ich höre aus deinem Kom. nur deinen offenbaren Frust darüber heraus, dass du in den Film gegangen bist.
Deine ganze Stellungnahme hat diesen aggressiven Ton des Frustes... Du trifft an mehreren Stellen, vermutlich durch diese Empörung geleitet, in Bezug auf die türkische Gesellschaft und ihre Rieten falsche Aussagen!
Du hast keine türkischen Freunde, oder? Du warst auch noch nie in der Türkei stimmt´s? Du siehst dir lieber schöne Filme an...Nicht wahr? Finanziell frustriert? Kein Sex?
Wenn du den Eindruck haben solltest, dass ich zu hart urteilen würde über dich, dann lese doch vielleicht eben noch mal, was du seiner Zeit im Netz über diesen Film geschrieben hast!
Nicht jedem kann und muss dieser Film gefallen, das ist ganz klar. Doch überlegt doch einmal, weshalb es so viele Diskussionen über diesen Film gab! Er zeigt den Deutschen oder Nichttürken, wenn wir mal bei Deutschland bleiben, wie es in einer Deutsch-Türkischen Familie abgehen kann. Es ist eine fiktive Geschichte, die allerdings viele Wahrheiten beinhaltet. Doch die Wahrheiten sind nicht für Jedermann in Einzelheiten erkennbar, und einige von diesen Wahrheiten erscheinen wiederum zu fantastisch - Doch das täuscht!
Wie kann ein Deutscher über die gezeigten Fakten als Übertreibung urteilen, wenn er doch gar nicht mit der Kultur des Türkischen vertraut ist? Wenn er nicht in Deutschland als Türke aufgewachsen ist, wenn ...
Viele von Euch gehen etwas zu überheblich an die Auswertung des Dargesetllten heran: Sagt doch eingfach, dass der Fim euch nicht gefallen hat, so wie ihr dass sonst auch tut, wenn euch mal ein Film nicht gefällt. Statt, dass ihr euch so weit aus dem Fenster wagt, und euch wie halbe Regisseure und wie Möchtegern- Türken aufführt. Es ist doch keine Shande einen preisgekrönten Film nicht ein zweites Mal sehen zu wollen!



Name: Manuela Hempel
Email: m.hempel@pharmatechnik.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film total abgefahren. Ich stehe nicht so auf Deutsch/Türkische Filme, aber dieser hat mich sehr berührt. Ich habe gerade eine türkische Kollegin verloren. Sie war 28 und ist an Krebs gestorben. Sibel erinnert mich an meine Kollegin und sie hatte auch solch ein Leben geführt und nur durch eine Heirat mit einem Deutschen hat sie angefangen zu Leben. Sibel musste die ganze verlorene Zeit nachholen. Es geht vielen türkischen Mädchen so und ich glaube nicht, dass sie alle glücklich sind. Meine Kollegin z.B. war mit 25 Jahren noch nie in einer Disco. Ich konnte diesen Film gut nachvollziehen und fand ihn deshalb auch sehr gut gemacht. Die Schauspieler, sowie die Handlung waren wirklich gut. Nur das Ende (war natürlich ein logisches Ende) ich Liebe halt Happy Ends... und das habe ich in diesem Film vermisst. Aufjedenfall stimmt mich dieser Film zum Nachdenken.....



Name: eNerGY
Email: carpe.diem@freesurf.ch
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Mir scheint, dass die viele der gelesenen Kritiken sehr polarisieren. Es geht in diesem Film doch nicht tatsächlich um türkische Kulutur. Genau so gut könnte Sibel ein Mädchen aus einer schwarz-katholischen Gegend sein, die von ihren Eltern in ihrem Erwachsenwerden, sich Ausleben und Austoben gehemmt wird. Fakt ist doch, Sibel kommt mit den Represalien des Elternhauses nicht zurecht und sucht die grosse Freiheit. Wie dies im Film dargestellt ist, mag ein wenig entrückt von der Realität sein - wer kennt schon Frauen, die sich in nüchternem Zustand ohne ein einziges Wort mit einem Typen gesprochen zu haben, abschleppen lässt - doch der Kern der Botschaft kommt gut rüber. Actio = Reactio! Sibel holt im Übermass nach, was ihr so lange verwährt wurde. Diese Überreaktion kenn ich an mir selbst und hab sie x-ig mal beobachtet. Was Cahit betrifft ist der Film ein wenig dünn. Wir erfahren nur in ein, zwei Sätzen, wieso er so gebrochen ist.
Da sind sie nun, unsere zwei Protagonisten - Sibel und Cahit. Dass sie zueinander finden, ist aus meiner Sicht sehr realistisch, denn beide kämpfen doch gegen die selben Probleme an, auch wenn sie sich sehr unterschiedlich manifestieren.

Als als gut zu kommen schein, passiert was in jedem deutschen Film passiert:Es geht alles schief! Frage an deutsche Zeitgenossen: Wieso habt ihr im Film so einen grossen Hang zum Selbstzerstörerischem? Ist diese eine Gegenreaktion auf Hollywood's Happy Ends im Multipack?

Das Ende des Films ist allerdings sehr schwer verständlich und kaum nachvollziehbar. Wenn Sibel Cahit tatsächlich noch liebt, wieso bleibt sie dann bei ihrem uns unbekannten Mann. Ist es übrigens der Taxifahrer, der ihr das Leben gerettet hat? Dankbarkeit könnte dann der Grund sein. Nun, für mich immer noch nicht verständlich, schliesslich müsste Sibel Cahit gegenüber genau gleich fühlen. Auch er hat sie mal gerettet, ihr einen Sinn für's Leben geben.

Hmm, Fragen über Fragen. Antworten - reine Spekulation! Aber vielleicht ist es garade das, was den Film so gut macht. Das Leben ist doch auch voller unbeantworteter Fragen!!



Name: Constanza Silva
Email: constisilva@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo, mein Name ist Constanza, bin chilenin aber im Exil in Berlin (west)aufgewachsen. Was mich am meisten getroffen hat ist dieses gefühl, das im Film gut rüberkommt, zu zwei verschiedene Kulturen zu gehören, zwei verschieden Sprachen zu beherrschen, und vor allem das Gefühl zu haben "Wo gehöre ich überhaupt hin?".



Name: Stephan
Email: sevgilimhassas1@arcor.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

selam, ich komme gerade aus dem kino und fand den film echt voll super. er ist zu 100 prozent an der wirklichkeit dran.ic hselber bekomme das live mit weil ich in eine türkin verliebt bin und froh sein kann das ich noch lebe.tamam tesekkür ederim ver güle



Name: Melike
Email: MelikeAnar@hotmail.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich bin eine noch sehr junge türkin und meine eltern wollen ständig meinen freiheitsdrang zügeln weil sie angst haben dass ich mich von ihrer konservativen denkweise entfernen könnte. Ich persönlich fand den film einerseits ziemlich gut aber andererseits auch sehr bedrückend. Ich verspüre kein bedürfnis ihn noch einmal anzuschauen.



Name: Ibo
Email: Ibrahimoener@yahoo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ciao,
Fatih hat mit dem Film ein Meisterwerk mit der Darstellung dieser Subkultur geschaffen!!! Ein Film zu machen, der die Realität derartig genau darstellt ist mehr noch als lobenswert. Ich war erschrocken darüber, wie viele Frauen (nicht nur tükische) weinend aus dem Kinosaal raus kamen.
"Gegen die Wand" hat meiner Meinung nach einen bestimmten Nerv getroffen, hat des weiteren mit seinen tollen Schauspielern mich vergesen lassen, dass ich im Kino bin!!!



Name: cahit
Email: hab keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist echt der Megahammer. Hab ihn im Informatikunterricht der 11. Klasse vor ein paar Wochen gesehen. Dieses Sozialdrama geht echt unter die Haut. Und als Sibel von den drei Männer auf einmal verdroschen wird, ey, das war so geil. Nicht, dass ich Gewalt gegen Frauen gut finde, aber als sie dann nach mehr geschrein hat, und sie dabei diese 3 Typen so provoziert hat, fand ich geil. Und dann hat sie geblutet, und die Spucke mit dem Blut kam raus, wahnsinnn



Name: die andere
Email: .....
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein wunderschöner- ein sehr anrührender Film- in und trotz all seiner Zerrissenheit. Abgesehen von dem kulturellem/türkisch-problematischem Hintergrund ist die Problematik von fehlendem Lebensmut/sinn und der verzweifelten Konzentration auf den möglichen Sinngeber doch sensationell getroffen.
Gewarnt vor dem Film(ist doch fast ein Porno)finde ich die sexuellen als auch die Gewaltdarstellungen weder übertrieben noch unpassend, stehen sie doch alle für sich für ein Gefühl. Für ein gefühl der Ohnmacht- für eine verzweifelte, süchtige Anziehung der Hauptfiguren.

Meine Lieblingsszene ist definitv das Gespräch mit Selma im Hotel - ich finde diese Überwindung, dieses Geständnis mit unausweichlicher Klarheit - lange Zeit hatte er, es für sich als Gedanken und dann als Worte zu formulieren - sensationell gespielt. Eine andere Sprache dafür einzusetzen scheint mir Konsequent, da beide Sprachen(deutsch und türkisch) abgenutzt sind für vergangenes Leben,für Alltag.
Das Ende mag nicht wirklich zuschauerfreundlich zu sein,aber auch logisch. Nach dem sie sich begleitet haben,hat jeder sein eigenes Leben gefunden- ohne die Beeinflussung des anderen wäre das so nicht möglich gewesen.



Name: khouloud
Email: khouloud@voila.fr
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Le film est très bien mais des fois c'est très exagéré e.g je ne pense pas qu'un mec turc à Istamboul viverait avec une femme mariée à un autre et en plus aurait un enfant hors les liens du mariage.



Name: Endriu aus Polen
Email: andreas1983@wp.pl
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Den Film hab ich mir heute angeschaut und muss zugeben, dass er nicht schlecht war. Na ja, "nicht schlecht ist zu wenig aussagekräftig. Der Film hat mich zutiefst berührt. Vom Vorteil ist die realititsche Darstellung der Problematik, mit allen Detailen, die dazu gehören. Manche Szenen wirkten etwas pervers, was aber zu einer exakten Präsentierung notwendig war. Trotz der ganzen Dramaturgie setzt das filmische Kunstwerk (so kann man es zweifelsohne bezeichnen) optimistische Akzente über die heilende Wirkung der Liebe, die den niedergeschlagenen Cahit, der schon Gefallen am Leben verlor, aus der Hoffnungslosigkeitstiefe herausholte und sein Dasein mit einem neuen Sinn versah.



Name: Tatli Kiz
Email: hab keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo! Ich möchte an dieser Stelle Fatih gratulieren. Bei seinem Film kurz und schmerzlos habe ich seine Gala besucht. War echt Klasse ihn kennzulernen genauso wie anderen Darsteller. Ich möchte noch was zu Cahit sagen: Mein lieber Mann was mich würde echt mal deine Interessen interessieren, wie kann man das nur GEIL finden wenn jemand vermöbelt wird und dabei auch noch Blut spuckt? OK es ist zwar nur ein Film aber was wäre wenn sowas im Ernst wäre fändest du das dann auch GEIL? Vielleicht sogar mit dir passieren würde. Also zu deiner Äußerung kann ich nur den Kopf schütteln und sagen" Dieser Junge muß erst mal Erwachsen werden!"....



Name: Selcuk
Email: sellly@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Mehr Realitätsnähe geht nicht.



Name: Lee Cooper
Email: cooperleecooper@yahoo.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Eine kleine Sache zum Filminhalt:

Der Taxifahrer der Cahit ins Hotel fährt erzählt ihm,dass es angeblich in diesem Hotel spuken soll.

Ist es eventuell möglich,dass sich Cahit die Begegnung mit Sibel im Hotelzimmer nur eingebildet hat?
Die beiden verbringen die ganze Zeit nur im Hotelzimmer.Ist doch schon seltsam oder?

Ich will ja nicht eure "eindimensionale" Sichtweise zum verwackeln bringen ...aber diese Variante der Geschichte wäre auch ganz lustig.

Denkt mal drüber nach Leute.



Name: martyna
Email: m_a_r_a@op.pl
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

dieser film ist der besten deutschen film, den ich irgendwann gesehen habe. ;)
martyn aus polen



Name: Prof. Dr. med. John Milton
Email: John.Milton@GMX.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Kurz & knackig:
EIN MEISTERWERK!!

Das letzte Drittel ist etwas "schwächer" geraten als der Rest, dennoch ist der Film insgesamt ein absolut cineastisches Ereignis, ein echtes Meisterwerk eben.

Mein allerhöchste Anerkennung, Herr Akin. Tebrik ederim..

Mit freundlichen Grüßen
John Milton
Kassel, 29. Dezember 2006



Name: Max
Email: max@humancity.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film sehr bemüht.
Kulturdifferenzen wurden erhellend dargestellt - waren mir so nicht klar.
Schöne Orte und Aufnahmen (Hotel etc.).
Aber ein Film wird nicht dadurch liberaler, tiefsinniger, dass das Wort Ficken oft vorkommt. Ein pseudoliberales Klischee der Nach-68-Generation. Kommt häufig in Filmen vor.

Also - bemüht - aber nicht wirklich gut aus meiner Sicht.
Guter Underground aber ohne wirklichen Tiefgang.