Das Vermächtnis der Tempelritter

action-abenteuer, usa 2004
original
national treasure
regie
jon turteltaub
drehbuch
jim kouf, cormac & marianne wibberley
cast:

nicolas cage,
diane kruger,
justin batha,
jon voight,
sean bean, u.a.

spielzeit
120 min.
kinostart
25.11.2004
homepage
http://www.movie.de
bewertung


(7/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Der sagenumwobene mittelalterliche Orden der Tempelritter ist nicht erst seit Umberto Ecos "Das Foucaultsche Pendel" das Zentrum zahlloser Weltverschwörungs-Theorien - berechtigterweise, sagt man dem im 13. Jahrhundert zu enormer Macht und Einfluss gelangten Bund schließlich nach, nicht nur verborgene Schätze aus dem legendären Tempel von Jerusalem ausgegraben, sondern auch immense Reichtümer aus dem Rest des Orients und Europas angehäuft zu haben. 1307 vom Papst und dem französischen König Philip entmachtet, verschwand der Templer-Orden inklusive seiner vermeintlichen Schätze in den Untergrund - von wo aus er im Folgenden laut allen ernsthaften Verschwörungs-Paranoikern die Geschicke dieser Welt aus dem Verborgenen weiter lenkte. Schließlich soll auch der Geheimbund der Freimaurer eine Nachfolge-Organisation der Templer gewesen sein - und der wird dank solch illustrer Mitglieder wie George Washington, Benjamin Franklin und John Hancock unter anderem für die Gründung der USA verantwortlich gemacht. Und irgendwo auf deren Gebiet liegt seitdem angeblich auch der sagenumwobene Schatz der Tempelritter.
Wenn das mal kein Stoff für einen Abenteuerfilm ist, und genau das Richtige für Super-Produzent Jerry Bruckheimer. In dessen diesjähriger Groß-Produktion "Das Vermächtnis der Tempelritter" ist es nun an Nicolas Cage, sich auf die Jagd nach dem Templer-Schatz zu machen - als Archäologe und Historiker Benjamin Franklin Gates, dessen Familie seit sechs Generationen einen verschlüsselten Hinweis auf die Lokalität des Schatzes in ihrem Besitz hat ("The secret lies with Charlotte"). Im Gegensatz zu seinen Vorfahren gelingt es Gates, des Rätsels Lösung mithilfe des Millionärs Ian Howe (Sean Bean) zu finden - und stößt statt auf Reichtümer auf den nächsten Hinweis, laut dem sich die Schatzkarte nirgendwo anders befindet als auf der Rückseite der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung - das vielleicht am besten geschützte Stück Papier der Welt. Der ebenso geldgierige wie skrupellose Howe will das historische Dokument stehlen - und so bleibt Gates nichts anderes übrig, als mit seinem Partner Riley (Justin Batha) seinerseits einen Diebstahl zu versuchen, um die Unabhängigkeitserklärung zu schützen.

Jetzt bitte einmal kurz durchatmen. Denn wer meint, der Um-die-Wette-Diebstahl der Unabhängigkeitserklärung wäre genug Stoff für einen ganzen Film, hat sicherlich Recht, aber nicht in diesem Falle. Die abenteuerliche Entwendung aus dem amerikanischen Nationalarchiv ist nämlich nur der Aufhänger für eine rasante Schnitzeljagd, die Gates - nun in Begleitung der Archivarin Dr. Abigail Chase (Deutschland-Export Diane Krüger, die nach "Troja" schon den zweiten Blockbuster-Auftritt dieses Jahr verbuchen kann) - zu diversen weiteren historischen Stätten und Schätzen der USA führen wird, einer nicht enden wollenden Kette von Hinweisen folgend auf der Suche nach dem Templer-Schatz und mit Bösewicht Howe plus Konsorten immer auf den Fersen.
Der Film legt dabei von Anfang an ein beispielloses Tempo vor, das über die gesamte Laufzeit für Nonstop-Unterhaltung sorgt - allerdings auch bitter nötig ist, um den Zuschauern möglichst wenig Zeit zum Nachdenken zu lassen und so die immensen Löcher in der Story zu kaschieren. Ohne zuviel über den vererbten Geheim-Hinweis der Familie Gates zu verraten - schon bei dessen Aufdeckung in den ersten Filmminuten wundert man sich, warum es 200 Jahre gedauert hat, bis ein Gates ihn entschlüsseln konnte, wie Benjamin das überhaupt geschafft hat, und wie die besagte "Charlotte" dahin gekommen ist, wo er sie schließlich findet. Alles Fragen, auf deren Beantwortung "Das Vermächtnis" großzügig verzichtet - genauso wie auf die feineren Details sämtlicher anderen zentralen Ereignisse.
Das macht zum Beispiel den Diebstahl der Unabhängigkeitserklärung zu einer leidlichen Enttäuschung, weil der vermeintlich hoch komplizierte Coup zu einer simplen und extrem unglaubwürdigen Rein-und-raus-Nummer verkommt. Aber schon zu diesem Zeitpunkt sollte man sich damit abgefunden, dass hier niemand versucht, eine ernsthafte Geschichte zu erzählen. "Das Vermächtnis der Tempelritter" ist Unterhaltungskino ohne Bremse - hier wird von der ersten Minute an Vollgas gefahren, und schlüssige Details sind eine Sache für Schrittgeschwindigkeit. Wer also Spaß beim Kinobesuch haben will, sollte der altbekannten Weisheit folgen und sein Gehirn an der Kasse abgeben - denn ohne zuviel Mit- und Nachdenken bietet "Das Vermächtnis" immerhin superbes und sehr kurzweiliges Entertainment.
Da stört es dann auch nicht allzu sehr, dass Justin Bathas Riley als Sprüche klopfender Computerexperte ebenso aus Hollywoods abgegriffenem Stereotypen-Bilderbuch ausgeschnitten ist wie Diane Krüger als gleichermaßen intelligente wie bildhübsche Wissenschaftlerin (*gähn*), denn beide passen ihren jeweiligen Part überzeugend den Anforderungen des Films an und leisten ihren Beitrag zum Gelingen einer durchaus charmanten, wenn auch holprigen Räuberpistole.

Bei all seiner inhärenten Blödsinnigkeit - "Das Vermächtnis der Tempelritter" hat seine cleveren und großartigen Momente, verdient sich Szenenapplaus durch gelungene Nebenrollen für alte Recken wie Jon Voight und Harvey Keitel, und ist ein derart flotter Kinospaß, dass man ihm nicht wirklich böse sein kann. Klar ist er nicht viel mehr als Jerry Bruckheimers hirnfreie Variante von "Indiana Jones" - aber solange die unendliche Vorproduktions-Geschichte von Indi 4 weiter geht, ist das hier immerhin ein netter Lückenfüller.

F.-M. Helmke

 


Name: Archie
Email: Bundeslade@laden.com
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Oh nein...schon wieder die blasse Diane Kruger. In Troja mies und in Sehnsüchtig einfach nur langweilig.
Wann werden wir von so wenig Talent und Minimalausstrahlung endlich verschont?
Ansonsten Nicolas Cage als Indieverschnitt ist bestimmt klasse. Das kann ja nur gut sein. Und zwei Stunden Action mit viel Tempo ohne Hirn kann man sich zwischendurch schon mal geben.
Die Indiana Jones Filme glänzen ja nun auch nicht gerade durch besonders viel Tiefgang oder Logik ;-)) Aber schön und unterhaltend ist es trotzdem.



Name: -marius-
Email: schakal1111@aol.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ich hab den film bisher nur in der vorschau gesehen. dafür bin ich aber generell an diesem thema interessiert, seitdem ich den "da vinci code" gelesen habe. daher meine frage: wie heißt das buch, auf dem der film aufbaut (in englisch/deutsch).

danke,

-marius-



Name: Lilain
Email: Lilain@lycos.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Das einzigste was an diesem Film gut ist ist der Schauspieler Sean Bean.



Name: wesni
Email: no@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ marius:

so viel ich weiss beruht der film auf gar keinem bestimmten roman, sondern die drehbuch-autoren wollten etwas von dem grassierenden wahn um Dan Brown profitieren und ham die geschichte halt an den seinen romanen angelehnt.



Name: Frank-Michael Helmke (Red.)
Email: frankmichael.helmke@filmszene.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ marius & wesni:

Der Film basiert in der Tat auf keiner konkreten Romanvorlage. Wobei sich die Produktionsfirma beeilt, im Pressematerial besonders zu betonen, dass sich der Film nicht an Dan Browns "Da Vinci Code" anlehnt und die grundsätzliche Storyidee schon vor Veröffentlichung des Romans fertig war. Was angesichts der langen Produktionszyklen in Hollywood durchaus sein kann, und wie in der Rezension erwähnt sind Tempelritter und Freimaurer beliebter Gegenstand von Verschwörungstheorien, so dass nicht wirklich ein Zusammenhang mit dem "Da Vinci Code" bestehen muss. Übrigens behauptet die aktuelle Gerüchteküche, dass "Der Da Vinci Code" jetzt selbst verfilmt wird - mit Tom Hanks in der Hauptrolle.



Name: Tömmchen
Email: habichnicht@hatternicht.wirklichnicht
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Fast so schlecht wie Dan Browns Bücher über Verschwörungstheorien. Hoch lebe Wilson.



Name: Mareike
Email: M@reike
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist recht gelungen für einen gepflegten Kino-Abend ohne großen Anspruch und trotzdem gutem Unterhaltungswert.

Für die Geschichte wurde einmal mehr alles geschichtlich relevante von den Ägyptern über die Tempelrittern bis zu den Freimaurern verwurstet - Gott sei dank ohne groteske Verschwörungsklamotte.
Wer sich für sowas (literarisch hervorragend umgesetzt) interessiert sollte mal das 'Foucaultsche Pendel' von Umberto Eco lesen.



Name: mac-knife
Email: info@mac-knife.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Nach der Vorschau werde ich mir den Film natürlich anschauen.
Ich denke, daß ich mich auch in diesem Film prächtig amüsieren werde, da ich außer Chips und Kinoweingummies ohnehin nichts mitnehmen werde, schon garkeine allzuhohen Erwartungen an die intelektuelle Qualität.
Vielleicht wird sich mir ja in diesem Film offenbaren, was Diane Kruger für Hollywoods Besetzungsverantwortliche so aufregend macht. Das größte Manko an "Troja" war meiner Meinung nach, daß die Rolle der Frau, für deren Rückeroberung abertausende Männer und gewaltige Helden in den Krieg gezogen und gestorben sind, mit so einem hübschen, aber belanglos blassen Püppchen "Typ Uschi" besetzt wurde.



Name: Tobi
Email: Kauto@web.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ein Film der spaß macht, nicht mehr und nicht weniger.
Genau das richtige wenn man Popcorn-Kino sucht.
An manchen stellen mir etwas zu übertrieben, aber das is bei Hollywood ja eigentlich immer so und deshalb kann man ruhig ein Auge zudrücken. ;)



Name: Slartibartfass
Email: gunderman@gmx.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Durch die Storylöcher passen ganze Freimaurerlogen, ansonsten ganz amüsanter Indy-Verschnitt.
Wen hat noch alles die schreckliche (Original-??)Stimme von Diane Kruger genervt?



Name: Tobi
Email: Kauto@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

... anscheinend nur dich.
Ich fand die ok.



Name: Bernd
Email: berndb@web.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Mich hat die Stimme von Frau Kruger auch genervt, auch wenn sie in einem Akzent gesprochen hat (in der Synchro), der durchaus glaubwürdig rüberbringt, das sie eine Deutsche ist, die inzwischen die amerikanische Staatsbürgerschaft hat (ich beziehe mich da auf ihre Rolle). Aber trotzdem ist die Frau weit von jeglichem schauspielerischem Talent entfernt. Und ist mir ehrlich gesagt auch nicht sonderlich sympathisch.

Ansonsten ist der Film nette Unterhaltung die so ziemlich alle Klischees in Bezug auf Abenteuerfilme verwurstet (ausser der Tatsache das sich die Beteiligten hier nur in den USA rumgetrieben haben).



Name: CagemachwiederbessereFilme
Email: LasVegas@LV.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Also ich war in der Abendvorstellung von diesem Film und muß sagen das er sein Geld nicht wert war (8.40€). Naja vielleicht haben die ordentlich wegen der Lasershow vorher draufgeschlagen oder sind das jetzt die normalen Preise?
Aber zum Film muß man sagen das es einmal mehr wieder berechenbares Hollywoodkino war. Allein am Anfang, dieses lass uns mal alle Schiesspulverfässer einschlagen damit das schiff auch ja gleich in die luft fliegen ist wieder typisch. Das zieht sich dann auch durch den ganzen Film. Und von den Logiklöchern so groß wie der Schacht am Ende ganz zu schweigen. Die sechs Augen bekommt der Film, weil er wie es alle sagen nur Unterhalten will, weil Sean Bean und Harvey Keitel nicht schlecht waren und weil am Ende mal nicht wie üblich der gesamte Schatz vernichtet wird.
Eine Frage zum Schluss, waren das Amerikakritische Töne als Nicolas Cage die Stelle aus Unabhängigkeitserklärung zitiert (blabla gewählten Führer absetzen wenn er gegen Volk etc.)?



Name: timmey
Email: sachichnich@echt.nich
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

du bezahlst echt über 8€ fürs kino? ich geh gleich für 3 rein....



Name: Max
Email: max.hornig@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Dafür, dass der Film von Jerry Bruckheimer ist, hat er doch ein relativ hohes Niveau. Im Gegensatz zu seinen sinnlosen Actionfimen wie Pearl Harbor, Armageddon oder Fluch der Karibik verlangt er ein hohes Maß an Vorbildung insbesondere zu Religionsgeschichte und dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Die Darsteller spielen sehr überzeugend, Action tritt bloß im Hintergrund auf und die Spannung ist durchängig sehr hoch.
Allerdings gibt es auch ein paar Schönheitsfehler: die Selbstsynchronisation von Diane Krüger (schrecklich nervend) und das Ende. Als ich den Film sah, habe ich in meinem Kopf ein halbes Dutzend Varianten durchgespielt, wie der Film abschließen könnte, und am Ende haben sich die Drehbuchautoren doch für die schlimmste aller Lösungen entschienden: ein 100%iges Happyend (dieses Manko haben Matrix I und alle Herr-der-Ringe-Filme aber auch). Hier erkennt man das erste und einzige Mal, dass es ein Hollywood-Film ist.



Name: Babe Babs
Email: BabeVDfan@t-online.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Seltsam...die meisten fanden den Film irgendwie schlecht.

Ok, ok, ich gebe Euch ja recht...Vin Diesel in der Hauptrolle wäre natürlich viel besser gewesen, aber der Cage war auch gaaaanz süß.

Mir hat es trotzdem irgendwie gefallen. Ich hab mich amüsiert. Nur die Kruger hat wie in jedem Film mit ihr ein klein wenig gestört.

Herzlichst Eure Babe Babs



Name: Babehasser
Email: Forgetit@egal.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Babe Babs ist einfach nur doof und müllt die Foren mit blöden Vin Diesel Kommentaren zu. Soll das lustig sein? Ha...ha...ha, selten so gelacht. Dumpfbackentante :-(

Der Film war Käse mit vielen Löchern. Langweilig, unlogisch und nichts Neues. Forget it. Egal und Geld aus dem Fenster geschmissen.



Name: Babe Babs
Email: BabeVDfan@t-online.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Babehasser

Charmant, charmant.
Nun ja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht ;-)
Take it easy. Es ist nur eine Frage des Stils und der Verpackung.

Und ich bleib dabei...der Film war ok. Mit Vin hätte ich ihm noch ein Auge mehr aufgedrückt ;-)))



Name: Lars
Email: eisbaer742002@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film echt gut und zu allen "Möchtegernfilmkritikern" sag ich nur: "Ihr habt doch keine Ahnug", besonders zu denen, die etwas gegen die bildhübsche weibl. Hauptdarstellerin Diane Krugersagem. Macht Ihr doch mal nen Film und laßt Euch mal was einfallen, vielleicht seit ihr nur dumme Menschen, aber blöde Kommentare ablassen könnt ihr.



Name: C
Email: C
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Sehr amüsanter und kurzweiliger Film. Wer ihn kritisieren will, findet zwar genug Ansatzpunkte. Aber mich hat das nicht entscheidend gestört.



Name: Lestat
Email: Darkness@grave.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

@ Lars: Junge, setz die rosa Brille ab. Verliebte können nicht objektiv sein ;-)))

Diane Kruger war - wie meistens - klassisch fehl am Platz. Es bewahrheitet sich doch immer wieder (leider), ehemalige Modells können einfach nicht gut spielen. Schade. Hübsch ist sie, aber das hat glaube ich niemand bestritten.

Ansonsten war der Film gut und unterhaltend.



Name: Blobbb
Email: blobbb@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Naja, ohne ueber Diane Krugers schauspielerische Qualitaeten spekulieren zu wollen, sollte man sich klarmachen, dass man in diesem Film keine schauspielerischen Glanzpunkte setzen kann. Ich will keine Lanze fuer die Frau brechen, aber immerhin hat sie ein paar Lacher auf ihrer Seite und sieht gut aus - und mehr geht in diesem Film nun mal nicht ;-)

Ob sie jetzt sympathisch ist oder nicht, das muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Antipathie kann man aber nicht unbedingt als Aufhaenger fuer eine vermeintlich schlechte Schauspielerleistung nehmen.

Nicht wenig Antipathie hat zum Beispiel auch eine gewisse Kate Winslet fuer Titanic geerntet und wurde von vielen kurzerhand zur talentfreien Zone erklaert. Dumm nur, dass sie damals wie heute Auszeichnungen sammelt wie andere Briefmarken..

Also, vielleicht wirds ja noch was mit Diane Kruger... :-)



Name: FranzLang
Email: FLang@aol.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Da ist was dran und es besteht kein Zweifel, dass wir Diane Kruger auch weiterhin über einen längeren Zeitraum sehen werden.

Preise wird sie auch früher oder später ernten und gut bezahlt (weit über Leistungsniveau) wird sie ohnehin.
Mit Antipathie hat das m.E. nichts zu tun. Schlechte Leistungen lassen sich durchaus objektiv feststellen und bei Schauspielern wird es leider ganz schnell sehr offensichtlich. Fehlt die Ausstrahlung, das gewisse Etwas, Leidenschaft, Talent oder was auch immer, dann kommt einfach nichts dabei rüber. Das mag hart klingen, aber wer in der Öffentlichkeit stehen will, sich als Star bezeichnet, soviel Geld dafür bekommt und gut unterhalten soll, muss mit Kritik umgehen können. Auch mit harscher Kritik.
Selbst einfache oder vermeintlich schlechte Rollen können mit Leben gefüllt werden.

Es wird ja in Blockbustern auch nicht nach Talent besetzt. Hier zählt nur Kasse nicht Klasse.
Die Frau wird ausschliesslich wegen ihres Aussehens besetzt. Das bringt Quote und Kohle.

Dennoch Kritik darf geübt werden, man muss ja nicht alles akzeptieren, was einem die Hollywoodstudios so vorsetzen oder als gut verkaufen wollen.



Name: Martin
Email: aaa@aaa.aa
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Am Anfang dachte ich schon es mit einem nervigen B-Movie zu tun zu haben, aber dann wurde der Film doch recht nett und spannend. Also wie oben schon oft erwähnt gelungenes Unterhalungskino. Somit war der Kinoabend gerettet und der Film hinteläst einen brauchbaren Eindruck.



Name: piranhaz
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Wer Indiana Jones mochte und Nicolas Cage auch gut findet, den erwartet ein sehr unterhaltsamer Abend!



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Im Kino gesehen am 07.12.04

Meine Meinung:
Schatzjäger-König Indiana Jones und Schatzjäger-Königin Lara Croft haben Nachwuchs bekommen, und zwar in Form von Ben Gates alias Nicolas Cage. Herzlichen Glückwunsch den frisch gebackenen Eltern! :D Die Story dreht sich ja bekanntlich um einen Schatz der alten Tempelritter und diese Thematik erinnert mich natürlich prompt an die genialen "Baphomets Fluch"-Adventures, deren dritter Teil mich erst vor kurzem an die XBox gefesselt hat. Zur Auflockerung meines Postings streue ich daher mal ein paar Zitate von Nicole Collard und dem genialen George Stobbart ein - die beiden haben sowieso die besten Sprüche drauf. ^^

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George: "Du sprichst ein gutes Englisch für eine Französin!"
Nico: "Danke. Du sprichst ein gutes Englisch für einen Amerikaner!"
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Kommen wir aber endlich zum Film: Da Jerry Bruckheimer Ben's erstes Abenteuer produziert hat darf man davon ausgehen daß dieses rasant, laut, patriotisch und vor allem sinnfrei gestaltet ist - wie halt alle Filme von "Brucky". Bis auf den oftmals übertriebenen Patriotismus stören mich diese typischen Zutaten nicht weiter und Gott sei Dank hält sich der Pathos in "National Treasure" in durchaus erträglichen Grenzen. Zwar wird man als Zuschauer hier mit deutlicher Erfurcht vor den Gründervätern der USA und der Unabhängigkeitserklärung konfrontiert, aber immerhin wird nicht alle fünf Minuten eine US-Flagge ins Bild gehalten (in Zeitlupe versteht sich *g*) - das ist doch schon was!? ;)

Die Geschichte des Films ist recht simpel gehalten, eigentlich ist er über die gesamte Laufzeit eine einzige temporeiche Schnitzeljagd. Zu Beginn werden kurz die Charaktere eingeführt, es wir klar gestellt wer hier die Bösen und wer die Guten sind. Schließlich wird dann noch der Weg für ein Wettrennen geebnet, denn nicht nur den rechtschaffenen Ben Gates packt das Schatzsucher-Fieber, auch der skrupellose Ian Howe macht sich auf die Jagd und für Ben heißt das: In de Pötte kommen, denn er muß Ian immer einen Schritt voraus sein. Was folgt ist leichte Unterhaltung der routinierten Art. Überraschungen bleiben bei dem Rennen von Hinweis zu Hinweis irgendwie aus, Spannung wird nur bedingt aufgebaut wenn es hier und da zur Konfrontation zwischen Bens Team und Ians Leuten kommt und doch vermag es "Das Vermächtnis der Tempelritter" durch sein hohes Erzähltempo nie langweilig zu werden.
Bombast-Action darf man ausnahmsweise nicht erwarten, doch wie man an diesem Film sieht reicht die Hetzjagd nach einem Schatz mitunter vollkommen aus um einem Bruckheimer-Streifen genug Schwung zu verleihen. Dazu noch reichlich Humor, der zum Glück nie nervig wird, und die zahlreichen Rätsel und Hinweise die es im Film zu deuten gibt - fertig ist ein rundum gelungenes Unterhaltungsfilmchen das einfach Spaß macht.

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Nico: "Ich setze gerade meine erste und wichtigste Waffe ein!"
George: "Was ist das?"
Nico: "Geduld!"
George: "Davon habe ich schon gehört. Ist das nicht ein Ersatz für klares Denken?"
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Ein großes Plus dieses Streifens ist die passende Besetzung. Nicolas Cage als intelligenter, mutiger Held macht eine sehr gute Figur und wird dabei unterstützt von Deutschland-Export Diane Kruger (die sich so emotionslos selbst synchronisiert hat daß es schon wehtut!) sowie Justin Bartha als stereotyper Sidekick Riley. Letzterer ist eigentlich nur dazu da für lustige Sprüche zu sorgen und da ihm dies durchaus gelingt verzeihen wir dem Film mal diese 08/15-Konstellation, die man schon aus tausend anderen Filmen kennt. Etwas verschenkt hat man die Rolle von Sean Bean, der hier zwar wie immer als perfekter Bösewicht auftritt (seit "Goldeneye" sieht man ihn halt am liebsten in solchen Rollen), dessen Szenen aber insgesamt zu kurz und selten sind. Richtig klasse sind die kleinen aber feinen Nebenrollen für Harvey Keitel und Jon Voight, wobei mich die von Voight echt zum grinsen gebracht hat, spielt er doch praktisch seine Rolle aus "Tomb Raider" einfach weiter. :D

Mir persönlich haben in "National Treasure" etwas die abwechslungsreichen Schauplätze gefehlt. Nur zu Beginn gönnt man Ben Gates einen kleinen Ausflug in die Arktis, danach spielt sich die Suche nach Hinweisen bloß noch in normalen amerikanischen Städten ab. Schade eigentlich, an Schauwerten haben Indy, Lara und selbst George Stobbart da mehr zu bieten. A propos George Stobbart: Als alter Adventure-Recke ist dieser natürlich prädestiniert für das Lösen von Rätseln, doch vor Mastermind Benjamin Franklin Gates müßte auch er kapitulieren. Jahrhunderte alte Wortspiele und Hinweise werden in "Das Vermächtnis der Tempelritter" innerhalb kürzester Zeit gelöst, was zwar für die Rasanz der Handlung gut ist, aber nach einiger Zeit auch etwas lächerlich wirkt. Der Charlotte-Hinweis hat die Gates-Familie über Generationen beschäftigt, doch kaum ist dieses Rätsel geknackt gestaltet sich der Rest wie ein Spaziergang. Naja naja...

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George: "Ich habe diese falsche Nase in den Abwasserkanälen gefunden!"
Nico: "Hey! Was ist da drin?"
George: "Etwas, das früher mal bei jemandem in der Nase saß!"
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Fazit:
Mit "National Treasure" serviert uns Produzent Jerry Bruckheimer einen anspruchslosen Abenteuerfilm nach Schema F, der dank seines hohen Erzähltempos, sympathischer Charaktere, gelungenem Witz und ansprechender Schatzsucher-Atmosphäre absolut überzeugen kann. Mehr als kurzweilige Unterhaltung darf man freilich nicht erwarten, sonst könnte man von der holprigen und überraschungsarmen Story ebenso enttäuscht werden wie von einigen Ungereimtheiten. Ich persönlich habe mich blendend amüsiert im Kino, auch wenn ich mir abwechslungsreichere, exotischere Locations gewünscht hatte - so wie man's halt von Indy und Lara gewöhnt ist. Zu guter Letzt mein Wunsch an Hollywood: Verfilmt "Baphomets Fluch", George und Nico sind nun mal die Experten in Sachen Templer. *smile*

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Sergeant Moué: "Stopp! Keine Bewegung!"
George: "He - nicht schießen! Ich bin unschuldig! Ich bin Amerikaner!"
Sergeant Moué: "Können Sie sich nicht für eins entscheiden?"
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Cya,
Thommy

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"In Europa mußt Du immer selbst zum Drehort kommen, in Hollywood wirst Du jeden Tag von einer Limousine abgeholt!"
(Diane Kruger)



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Babehasser:
Kann man seinen Unmut nicht äußern OHNE jemanden gleich als "doofe Dumpfbackentante" zu bezeichnen?? Tztz, und dann hnter der Anonymität verstecken, das sind mir die liebsten...

@Babe Babs:
Vielleicht solltest Du wirklich mal weniger mit Vin Diesel kommen wenn es geht und wenn's nicht angebracht ist!? ;)

Gruß,
Thommy



Name: Babe Babs
Email: BabeVDfan@t-online.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ Cobra
Liebe(r) Cobra, Vin Diesel ist grundsätzlich immer angebracht!!! ;-)
Außerdem ist er filmisch sozusagen ein ganz besonderer Bewertungsmaßstab. So ähnlich wie ein Schulnotensystem, nur etwas versteckter oder verklausulierter.

Bsp.: Ein Film mit der Bewertung "das hätte Vin Diesel nicht besser machen können" bedeutet...na...volle Punktzahl...ein Spitzenfilm.

Eine Bewertung a la "Hey...dem Film fehlt einfach ein Vin Diesel"...wäre eher als mittelmäßig oder schlecht einzustufen. Bedeutet im Ergebnis, der Hauptdarsteller hat es nicht rüber gebracht.

Das kann immer mal anders formuliert sein. Schwer zu verstehen, aber so bin ich nunmal ;-) ... und man darf auch nicht alles was ich so schreibe oder sage so bierernst nehmen! So wichtig ist es dann auch wieder nicht. Eigentlich sollte ich mich ja von den Babehassern geschmeichelt fühlen ;-)))...und jetzt der Hammer, ich weiss tatsächlich, dass es real auch andere Männer außer Vin Diesel gibt. Tatsächlich. :-)))
Hey...wie wäre es mit Nicki Cage??? Wäre Euch der lieber? Der ist soooo süß ;-)

Übrigens: Anacondas hätten Vin Diesel und Nicolas Cage jeweils in einer Doppelrolle gut getan!!! ;-)



Name: Sternenzähler
Email: sternenzaehler@gmx.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ein klassischer Samstag-abend-Film zum schauen und vergessen.
Was mir allerdings positiv auffiel, daß die "Bösewichte" selbst
Ihrer Rolle mit Ironie begegnen. Auch geht nur eines
der "Ekelpakete" "drauf". Da für mich Humor in einem Film
immens wichtig ist, drück ich bei dem Film nur drei Augen zu.

Vin Diesel ist übrigens immer ein gutes Argument, wenn meine
Freundin sauer wird, weil ich ner Blondine hinterherpfeif;p



Name: kackekay
Email: kackekay
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

ein gut gemachter film,hatte mir aber leider mehr drunter vorgestellt,is einfach nen anderer abklatsch von indiana jones



Name: wavescapenet
Email: wavescapenet@web.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Nettes Popcornkino!
Hoffentlich gibts bald Indianer Jones 4.....



Name: uschi
Email: uschi@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

genau wie ich`s erwartet hatte - superschlecht. absolut blödsinniger hollywoodschmu. zu der story braucht man níchts zu sagen, aber fans von dan browns illuminati werden sich köstlich unterhalten!
diane krüger muß uverzüglich für eine himbeere nominiert werden, eine so durchgehend schlechte leistung bis hin zur nervigtsen snychronstimme aller zeten (hat sie selbst wahrscheinlich gemacht?)
fazit: spart euch die kohle



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Babe Babs:
Okay okay Du hast gewonnen, ich gönne Dir ja Dein patentiertes Vin-Diesel-Filme-Bewertungsschema. *g*

Bleib ruhig dabei, mich stört das nicht unbedingt. Ach und nur so nebenbei: Ich stehe mehr auf Softies, Vin Diesel wäre also nicht mein Fall... da schon eher Nicolas Cage. :D

Bevor ich's vergesse: Frohes Neues Jahr meine Gute!!! ^_^

Gruß,
Thommy



Name: Sarabande
Email: ps12@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Filme sind grundsätzlich immer relativ und durch das Auge des Betrachters zu sehen *gg.

Für mich war er sehr schön und hat mich gut unterhalten, zu sagen es sei ein billiger Abklatsch von Indi ist doch Blödsinn, warum sollte es nicht auch andere Abenteurer geben die etwas suchen. Wenn man die Gesamtheit des Filmes betrachtet, und darauf kommt es doch schliesslich an, ist er doch gut gelungen. Niemand sollte bei einem solchen Film erwartet haben das er viel zum Nachdenken gedacht war. Ich mein seien wir doch mal ehrlich, was erwaret Ihr bei einer solchen Storie ausser Unterhaltung *lach. Und die ist in dem Film gut rübergekommen.

Gruß Sara



Name: The Saint
Email: natürlich
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Er bekommt eine 10 von mir obwohl er nur eine 7 verdient hätte. Der Grund: Zuviele Menschen haben den Film hier zu schlecht bewertet; sie meinen das Geheimnis der Freimaurer und Illuminatis zu kennen! Und die es kennen lernen wollen, denken ein Film reicht aus. Der Film zeigt doch viele Dinge die spannend sind und evtl. so sein könnten. Klar Cage kann mehr, aber er viel nicht immer der Held a la ConAir sein! Indy bleibt Kult, egal ob tiefgründig oder nicht. daran kann man nichts messen, evtl. den 4 Teil sofern dieser je kommt.



Name: Knightrunner
Email: knightrunner@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Mir gefiel der Film sehr gut. Es hat Spaß gemacht, die Verschwörungstheorien zu verfolgen und Nicolas Cage und Diane Krüger zu sehen, wie sie das Rätsel lösen. Ich liebe Indie-Filme und dieser kann sich dort einreihen. Interessant ist auch, dass alles in Amerkika in der heutigen Zeit spielt und nicht in Ägypten, Israel oder sonstwo in der alten Welt.
Übrigens finde ich Diane Krüger süß. ;-)



Name: Frank
Email: -
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Gäbe es einen Oscar für den Schauspieler mit den dümmsten Gesichtsausdrücken – Nicolas Cage wäre ganz vorn dabei!

God bless Amerika!



Name: DIMITRI
Email: Dim
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

GUTES THEMA, SCHLECHTER FILM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ist ja sehr cool wenn es um Tempelritter, Schätze, Geschichte und um Action geht, aber hier in diesem Film fehlt einfach die Logik(...)

(übrigens: schlechte Indy und Mission imp. Mischung!)



Name: ilja
Email: ilja@online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der film ist voll cool.Mit den ganzen rätseln, hoffe dass es einen ähnlichen film dämnechst geben wird.



Name: Captain Carnage
Email: HamburgCityHustler@dieStadtanDerElbe.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Sehr netter Film mit vielen spannenden und witzigen Szenen, über die ich wirklich lachen musste. Nicolas Cage spielt ein seiner besten Rollen und kann mich als Schatzsucher auch voll überzeugen!



Name: Flab
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Super mega geiler film unbedingt mal angucken. lohnt sich! sehr interessante story, gut zum weiter interpretieren. wen es interessiert es gibt eine nette reportage von galileo über geheimbünde.