Vergiss mein nicht

surreale tragikomödie, usa 2004
original
eternal sunshine of the spotless mind
regie
michel gondry
drehbuch
charlie kaufman
cast:

jim carrey,
kate winslet,
kirsten dunst,
tom wilkinson,
elijah wood, u.a.

spielzeit
115 min.
kinostart
20.05.2004
homepage
www.vergiss-mein-nicht.film.de
bewertung


(9/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Filmkritikern wird von Anhängern des konventionellen Mainstreams gerne vorgehalten, dass sie einen Film schon dann als grandios gelungen hochjubeln, wenn er sich nur abseits der ausgetretenen Pfade bewegt, frei nach dem Motto: Alles was anders ist, ist gut. Es steckt durchaus ein Körnchen Wahrheit in diesem Vorwurf, denn natürlich konsumiert man als Rezensent teilweise unverantwortliche Mengen an standardisiertem "Middle of the Road"-Kram und ist für ein bisschen Abwechslung wirklich dankbar. Doch als Verteidigung kann man ebenso gut (und wesentlich wirksamer) das Argument heranziehen, dass dieses etwas andere Kino schlichtweg mehr zu bieten hat: Weil es Sachen ausprobiert, an die sich konventionelle Filmemacher gar nicht erst herantrauen, und Themen anfasst, die für Otto Normalzuschauer von vornherein als viel zu komplex und schwierig angesehen werden, glaubt man den Marketing-Experten in Hollywood.
Ein Paradebeispiel für dieses andere Kino ist ganz sicher der Drehbuchautor Charlie Kaufman, der sich mit wenigen Filmen zum neuen Schutzheiligen aller Leute entwickelt hat, die nach Frische und Innovation im Kino dürsten. Dabei hatte er aber auch Regisseure an seiner Seite, deren Anspruch in eine ganz ähnliche Richtung geht. Jüngst inszenierte der sehr experimentierfreudige George Clooney Kaufmans Skript zu "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind", zuvor begeisterten vor allem die Kaufman-Adaptionen von Videoclip-Legende Spike Jonze, der mit "Being John Malkovich" und "Adaption" zwei der schrägsten aber auch besten Filme der letzten Jahre kreierte. Beim neuesten Kaufman-Streich sitzt nun ebenfalls ein innovativer Videoclip-Veteran auf dem Regiestuhl: Der Franzose Michel Gondry inszenierte bereits das bisher schwächste Kaufman-Skript "Human Nature" (in Deutschland noch unveröffentlicht), und bringt seine Talente nun in kongenialer Form für die Adaption von "Vergiss mein nicht" ein - eine Story über Liebe, Beziehungen und den Wert von Erinnerungen - mit dem ganz speziellen Kaufman-Twist.
Und der bedeutet vor allem eins: Abstruse Story-Ideen. So lernen wir zu Beginn des Films den traurig-antriebslosen Joel Barish (Jim Carrey) kennen, der am Valentinstag aus einer Laune heraus nicht zur Arbeit geht und stattdessen ans Meer fährt, wo er die flippige Clementine Kruczynski (Kate Winslet) kennen lernt. Was sie und er nicht (mehr) wissen: Bis vor wenigen Tagen waren die beiden noch ein Paar, doch nach der schmerzhaften Trennung hatte sich Clementine von dem Gehirn-Spezialisten Dr. Howard Mierzwiak (Tom Wilkinson, "In the Bedroom") gezielt alle Erinnerungen an Joel entfernen lassen - eine Prozedur, die auch Joel durchführen ließ, nachdem er von Clementines Aktion erfuhr. In einem ausgedehnten Flashback bezeugt der Zuschauer nun Joels "Behandlung" durch Dr. Mierzwiak und seine drei Assistenten (Mark Ruffalo, "You can count on me";"Spiderman"-Freundin Kirsten Dunst und "Frodo" Elijah Wood), und begibt sich dabei mit Joel in seine Erinnerungen, die chronologisch rückwärts gelöscht werden. Während man so die Beziehung von Joel und Clementine quasi im Schnellrücklauf vorgespielt bekommt, versucht der ob seiner Entscheidung unsicher gewordene Joel verzweifelt, den Löschvorgang von innen heraus aufzuhalten.

Klingt das schräg genug? Das erste Urteil zu "Vergiss mein nicht" steht jedenfalls schon nach knapp der Hälfte der Laufzeit fest: Ja, sie haben's auch diesmal wieder geschafft. Aus Kaufman's verrückten Ideen strickt der visuell unglaublich begabte Gondry einen Film, der mühelos seinen Platz in der Schublade "So etwas hat man noch nie im Kino gesehen" findet und dabei einen flotten Stepptanz aufführt. Während der Film vom optischen Eindruck her leicht körnig und abgenutzt wirkt und so geschickt ein Gefühl von realistisch-bodenständigem Independent-Kino vermittelt, galoppiert das gebündelte Einfallsreichtum von Kaufman/Gondry in die andere Richtung davon. Gerade die ersten paar Minuten im Kopf von Joel entbehren jeglicher Beschreibung, mit solcher Rasanz werden hier visuelle Tricksereien serviert und Diskontinuität als Grundphilosophie hochgehalten. Da ist es dann völlig normal, wenn eine Person auf der einen Seite aus dem Bild rausgeht und auf der anderen wieder auftaucht, und mindestens die Hälfte der Zeit kann man sich nur staunend fragen: Wie zur Hölle haben die das jetzt wieder hingekriegt?
Sich zu sehr mit dem Hinterfragen des "Wie" aufzuhalten ist indes nicht empfehlenswert, statt dessen sollte man diesen einmaligen Bilderrausch in voller Wucht auf sich wirken lassen, denn nur höchst selten wird man in den nächsten Monaten pure Kinomagie in solch gebündelter Form serviert bekommen. Es gehört zu den größten Leistungen von Kaufman und seinen Kollaborateuren Jonze und Gondry, dem Publikum nachhaltig aufzuzeigen, was für Möglichkeiten das Medium Kino bereit hält, was sein visueller Zauber tatsächlich leisten kann, ohne dabei den Kontakt zu grundsätzlich menschlichen Dingen zu verlieren.
Denn hinter all den vor Phantasie fast überbordenden Spielereien der Kreativabteilung verbirgt sich eine Geschichte, die auf ganz prinzipielle Art und Weise den Wert von Erinnerungen und Erfahrungen (auch und vor allem der schlechten) hinterfragt und sich so dem Thema Identität fast schon existenzphilosophisch nähert. Wie schon in "Being John Malkovich" ist der abstruse Story-Ansatz (den es in all seiner Unglaublichkeit vorbehaltlos zu schlucken gilt, wenn man den Film genießen und begreifen will) letztlich nur kongeniales Mittel zum Zweck, um Antworten auf ganz universelle Fragen der menschlichen Psyche zu finden. Kaufman, der mit seinen abgefahrenen Ideen zunächst weiter weg von Normalität zu sein scheint als jeder andere zeitgenössische Drehbuchautor, erweist sich bei näherer Betrachtung als einer der intimsten Kenner des Menschseins: Er ist nicht nur beim Zuschauer, er ist in seinem Kopf.
Dass die Adaption auch dieses verrückten Kaufman-Skripts entscheidend mitgetragen wird von einem brillant aufspielenden Ensemble muss schon angesichts der vertretenen Namen kaum weiter erwähnt werden. Einen besonderen Lichtblick bietet indes einmal mehr der großartige Jim Carrey: Nach der "Truman Show" und dem "Mondmann" beweist der einstige Superclown hier erneut, dass er zu den besten Darstellern seiner Generation gehört und in seinen massentauglichen Komödien einfach nur chronisch unterfordert wird. Uns soll auch ein 20-Millionen-Gehaltsscheck für Schnellschuss-Ware wie "Bruce Allmächtig" recht sein, wenn Carrey dadurch die Möglichkeit bekommt, uns zwischendurch in Filmjuwelen wie diesem zu erfreuen.

Bei all den hochlobenden Worten soll indes nicht verschwiegen werden, dass auch "Vergiss mein nicht" an denselben Schwächen kränkelt wie die meisten Kaufman-Skripts. Da ist zum einen die Frage der allgemeinen Verträglichkeit: Kaufmans Anspruch, alles anders zu machen, ist für das konventionelle Kinoauge nur schwer verdaubar, und auch wenn der Kritiker und passionierte Filmfreak hier regelmäßig begeistert jauchzt, so muss man doch eingestehen, dass es für Mainstream gewohnte Kinofreunde doch ein bisschen viel Input auf einmal sein kann. Zum anderen beweist Kaufman auch bei "Vergiss mein nicht" sein ständiges Problem mit dem dritten Akt, also der Auflösung seiner Geschichten: Er ist genial im Aufbau und der Ausarbeitung einer Storyidee, doch wenn er erst mal in seiner Geschichte drin ist, will er nicht wieder raus - muss er aber. Ähnlich wie bei "Being John Malkovich" merkt man auch hier, dass die Macher am liebsten ewig so weiter machen würden wie im Mittelteil. Der Ausweg aus ihren wilden Phantasien erweist sich da bisweilen als etwas bemüht. "Deus ex Machina" sagt man im dramaturgischen Fachchinesisch zu einem Storyelement, dass kurz vor Schluss einzig zu dem Zweck eingeführt wird, um die verworrene Handlung auf die Zielgerade zu steuern. Einen solchen "Gott aus der Maschine" leistet sich Kaufman auch hier, was deutlich macht, dass selbst für die Werke eines Genies seiner Größenordnung ein bisschen mehr Struktur manchmal keine schlechte Idee wäre.

So bleibt "Adaption" zwar weiterhin die beste Kaufman-Verfilmung (auch weil sich dort der "Deus ex Machina" kongenial ins Gesamtkonzept des Films eingliederte und seine ganz eigene Aussagekraft entwickelte), "Vergiss mein nicht" reiht sich jedoch mühelos ein ins nach wie vor außergewöhnliche Gesamtwerk des Autors, das unser zeitgenössisches Kino immer wieder mit einer wertvollen Frischzellenkur bereichert und all jene Lügen straft, die denken, es gäbe nichts Neues mehr auf der großen Leinwand. Und jawohl, das allein macht ihn schon zu einem der besten Filme des Jahres, denn neue Abenteuer kann man nur abseits der ausgetretenen Pfade finden.

F.-M. Helmke

 



Name: The Insider
Email: insider@filmwelt
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

„And so we beat on, boats against the current, borne back ceaselessly into the past“ (The Great Gatsby)

Dies ist ein exzentrischer, beizeiten köstlich komischer Film mit einem weisen, tieftraurigen Herz. Es ist der beste Film aus der Feder Charlie Kaufmans, weil er ein emotionales Zentrum und Herz hat, etwas das seine bisherigen Scripts vermissen ließen. „Being John Malkovich“ und „Adaption“ waren natürlich enorm einfallsreich und smart – aber sie suhlten sich für meinen Geschmack zu sehr in ihrer eigenen postmodernen Cleverness, ohne dem Zuschauer eine Möglichkeit der Identifikation zu geben. Dies machte sie zu Anschauungsobjekten, nicht Herzensangelegenheiten. „Being John Malkovich“ und „Adaption“ kann man für Ideenreichtum, Witz und Machart bewundern, wirklich lieben kann man sie nicht. „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ (der deutsche Titel passt zwar irgendwo, ist aber enorm flach und plump, ergo Nichtachtung) bietet jede Möglichkeit der Identifikation, denn trotz absurder Einfälle, fragmentarischer Erzählform und SF-Elementen ist dies ein Liebesfilm. Und dazu einer der schönsten, den ich kenne. Hier wird das wahre Wesen von Liebe, gut und schlecht, erfasst. Die kostbaren, isolierten, lang erinnerten Momente des Glücks; der traurige, schleichende Beziehungstod durch Missverständnisse, Langeweile und Verschiedenheit der Charaktere, niedergeschrieben in schlechten Erinnerungen. Dieser Film hat so viele wahrhaftige Momente.

Jim Carrey (understated und komplett glaubwürdig, ein (der?) Karrierehöhepunkt!) und Kate Winslet sind großartig, Wilkinson, Ruffalo, Dunst und Wood leisten herausragende Support-Arbeit. Besonders wichtig: Endlich hat Kaufman es geschafft, einen vernünftigen Schluss zu ersinnen (und nicht einen Schluss, der sich mit seiner offenkundigen Schwäche mit Schlüssen befasst, wie in „Adaption“). Hier kommt der Film full circle und nach der vorausgehenden emotionalen Achterbahnfahrt findet der Film einen würdigen, passenden Abschluss. Selbst der oben angesprochene „deus ex machina“-Akt wirkt nicht verkehrt, denn er gibt dem Film sogar noch die Möglichkeit, seine Grundaussage zu vertiefen. Lieben heißt, auch die Fehler, das Unvollkommene, die Banalitäten in einer Beziehung zu akzeptieren. Diese mögen in schlechten Erinnerungen weiterleben, aber ihre Akzeptanz macht eine wahre, dauerhafte Liebe erst möglich. Und am Ende sind es dann sowieso die guten Erinnerungen, die überwiegen. Sentimentality is a tricky bitch."Can't repeat the past? Why, of course you can!", wie James Gatz sagen würde.

Und die Wahrheiten, die dieser Film aufzeigt, ketten ihn an „Big Fish“, der Ähnliches postulierte: Was sind wir schon mehr als die Summe unserer Geschichten, die Summe unserer Erinnerungen?

Anders als Burtons Film, der wie Kaufmans Script die bisher vorhandene Distanz (und damit emotionale Isolierung) aufgibt, erspart sich „Eternal...“ zu offensichtliche Manipulation (selbst wenn die beim „Big Fish“ so perfekt war, dass man sich trotzdem und vollen Willens drauf einließ), sondern findet einen ganz und gar einzigartigen Weg, seine Botschaften zu präsentieren. Da stören dann einige erzwungen wirkende exzentrische Momente oder die Tatsache, dass sich der Film wie viele Filme dieser Tage etwas zu lang anfühlt, wirklich nicht mehr.Die lange Wartezeit (Kaufmann brauchte drei Jahre für das Drehbuch) hat sich gelohnt, denn so konnte er mit Michel Gondry einen weniger gelungenen "Probelauf" hinlegen und gleichzeitig eine (emotionale)Reife erlangen, die den Film wie oben erwähnt zum besten Kaufman und wohl einem der Besten des noch jungen Kinojahres macht. Daher:

„Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ ist jetzt schon heißer Anwärter auf den Titel bester Film des Jahres.




Name: Raul
Email: gestern@sneak
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Also ich war gestern in der Sneak Preview und ja....der Film den wir uns erhofft hatten kam!

Kein Film in letzter Zeit konnte mich so fesseln wie Vergiss mein nicht. Eine wahre Freude zu sehen, dass es doch noch innovatives Kino gibt.

Und er hat auch etwas besonderes geschafft. Er hat sowohl meinen Kopf als auch mein Herz berührt. Das muss dem Film erst mal einer nach machen.*g*



Name: Thomas
Email: Thomas_v.K@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe den Film auch in der Sneak Preview gesehen und konnte das staunen nicht lassen..er ist so gut gemacht..mit so viel gefühl..herz und gibt einem den unglaublichen anreiz stundenlang drüber nachzudenken *g*
einfach genial! absolut zu empfehlen wenn man z.b. die truman show mochte..!



Name: quor
Email: danny4u@t-online.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

kommt bei uns nit im kino :(
so lol ej :(



Name: Gerhard
Email: dejavu@sms.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

großartig!



Name: Rico Bittner
Email: brico@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Endlich wieder einmal ein Film, der nach seinem Erleben bewirkt, dass man über das Gesehene sprechen möchte, jedoch aber gar nicht weiß, wo man beginnen soll, und man zunächst seine Gedanken diesbezüglich ordnen muss.

Filme wie diese lassen in Zeiten von "Trojas" und "Van Helsings" wirklich an das Überleben von Qualität auf der Leinwand hoffen.Denn...

...ein traumhaft herzlicher Film, eine intelligente Geschichte, eine überschäumende Fülle von stimmungsvollen Bildern, ein wahrhaft brillianter Jim Carrey, ein schaurig schöner Soundtrack. Das alles symbiotisch einwandfrei auf Zelluloid, wovon kein Zentimeter verschenkt ist, umgesetzt.

Man könnte noch tausend schwellgerische Sätze über diesen Film verlieren, ohne ihn auch annähernd treffend zu charakterisieren. Man kann dem einfach nicht gerecht werden. Deswegen an dieser Stelle einfach der Hinweis an alle Leute, die bewegendes, unvergessliches und tiefgehendes Kino erleben wollen: "In diesen Film gehen!"

P.S. Wenn Jim Carrey hierfür nicht für den kleinen goldenen Mann nominiert wird, dann wo niemals.



Name: Rico
Email: brico@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Endlich wieder einmal ein Film, der nach seinem Erleben bewirkt, dass man über das Gesehene sprechen möchte, jedoch aber gar nicht weiß, wo man beginnen soll, und man zunächst seine Gedanken diesbezüglich ordnen muss.

Filme wie diese lassen in Zeiten von "Trojas" und "Van Helsings" wirklich an das Überleben von Qualität auf der Leinwand hoffen.Denn...

...ein traumhaft herzlicher Film, eine intelligente Geschichte, eine überschäumende Fülle von stimmungsvollen Bildern, ein wahrhaft brillianter Jim Carrey, ein schaurig schöner Soundtrack. Das alles symbiotisch einwandfrei auf Zelluloid, wovon kein Zentimeter verschenkt ist, umgesetzt.

Man könnte noch tausend schwellgerische Sätze über diesen Film verlieren, ohne ihn auch annähernd treffend zu charakterisieren. Man kann dem einfach nicht gerecht werden. Deswegen an dieser Stelle einfach der Hinweis an alle Leute, die bewegendes, unvergessliches und tiefgehendes Kino erleben wollen: "In diesen Film gehen!"

P.S. Wenn Jim Carrey hierfür nicht für den kleinen goldenen Mann nominiert wird, dann wo niemals.



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

30.05.04

NOTE 2


Es gibt Filme die können mein Interesse weder durch bombastische Trailer noch durch irgendeinen Hype erlangen (z.B. "Troja"). Dann gibt es Filme von denen kenne ich nicht mal den Trailer, weiß nur wer mitspielt und ganz grob worum es geht - doch ich weiß ich muß den Film sehen. Hier ist "Vergiss mein nicht" ein gutes Beispiel, und ich bin verdammt froh drin gewesen zu sein! :)

Wer "Being John Malkovich" kennt, ein weiterer Film aus der Feder von Charlie Kaufman, kann so ungefähr erahnen was auf ihn zukommt. Nur wird in "Vergiss mein nicht" NOCH tiefer in die Psyche, in die Gedanken eines Menschen eingedrungen, hier spielt sich nämlich ein Großteil des Films im Kopf von Joel Barish (gespielt von Jim Carrey) ab. Der läßt seine Ex-Freundin Clementine aus seinen Erinnerungen löschen - ein Science-Fiction Element daß man einfach akzeptieren sollte in dem Film, nicht groß hinterfragen. *g* Der Zuschauer erlebt mit Joel zusammen die verschiedenen Stationen der Beziehung zu Clementine noch einmal - heftige Streitereien und unheilvolles Anschweigen genauso wie Momente des Glücks. Doch plötzlich rebelliert Joels Unterbewußtsein gegen den Löschvorgang, möchte diesen am liebsten stoppen. Aber wie soll das gehen wenn man betäubt ist und sich der Umwelt nicht mitteilen kann? Joel versucht Clementine in Erinnerungen zu verstecken die eigentlich gar nichts mit ihr zu tun haben. Eine Irrfahrt durch seinen Kopf beginnt, denn Dr. Mierzwiak der die Löschung vornimmt ist guuut in seinem Job. ^^

Ganz ehrlich, hier kurz zusammenzufassen was "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" so faszinierend und verdammt sehenswert macht ist schwierig. Alleine die Darsteller-Riege ist grandios: Die Hauptdarsteller Jim Carrey und Kate Winslet gehen in ihren Rollen richtig auf (Carrey verdient auf jeden Fall eine Oscarnominierung!). Kirsten Dunst, Tom Wilkinson, Elijah Wood und Mark Ruffalo stellen die Mitarbeiter der Firma dar die solche Erinnerungs-Löschungen vornimmt und unterstützen die Hauptdarsteller sehr gut.

Die Szenen die sich in Joels Kopf abspielen wurden visuell perfekt umgesetzt, und zwar mit wirklich tollen kreativen Tricksereien (alleine wie das Strandhaus auseinanderfällt!), aber nie mit irgendwelchen billigen Special-Effects. Dazu noch das etwas grobkörnige Bild und die verwackelte Kamera, die einen Hauch von Independent-Film suggerien - also optisch gibt es nichts zu mäkeln.
Richtig genial und die eigentliche intellektuelle Herausforderung des Films stellt seine Erzählstruktur dar. Nachdem "Van Helsing" mich am meisten aufgeregt hat weil dort der Zuschauer für strunzdumm gehalten wird, geht "Vergiss mein nicht" praktisch den umgekehrten Weg und fordert ziemlich viel Aufmerksamkeit - zumindest wenn man wirklich alles verstehen möchte. Verdammte Axt tat das gut endlich mal wieder einen Film zu sehen der das Hirn anregt! :D

Was den Film dann noch positiv von "Being John Malkovich" abhebt ist die Tatsache daß neben dem Kopf hier auch das Herz angesprochen wird. Eine Liebesgeschichte wie sie emotionaler und wahrhaftiger wohl schon sehr lange nicht mehr zu sehen war bekommen wir serviert. Die WAHRE Liebe besteht nicht nur aus "Friede, Freude, Eierkuchen", sie kennt gute Seiten genauso wie schlechte Seiten. Beziehungen halten doch heute kaum noch sehr lange (ganz zu Schweigen von EWIG), weil nur wenige verstehen daß man auch das Unvollkommene in einer Partnerschaft akzeptieren muß, die Fehler und Unzulänglichkeiten des anderen. Dies erkennen Joel und Clementine im Prinzip zu spät, haben aber Glück (oder isses Schicksal?) und bekommen am Ende des Films ihre zweite Chance.

Man könnte über diesen Aspekt lange diskutieren, oder über den Wert von Erinnerungen - auch den vermeintlich schlechten. Ist es erstrebenswert die traurigen und ärgerlichen Erinnerungen zu verbannen? Ginge es uns dann besser oder wächst unser Charakter an diesen miesen Momenten des Lebens vielleicht genauso wie an den glücklichen Zeiten? "Big Fish" und "Vergiss mein nicht" stellen prinzipiell dieselbe Frage: Was sind wir mehr als die Summe unserer Geschichten/Erinnerungen?

Fazit:
"Vergiss mein nicht" ist eine bewegende Lovestory, erfrischend tiefgehend (nichtsdestotrotz mit einer gesunden Prise Humor versehen) und handwerklich auf ungewohnte Weise umgesetzt. Die Geschichte wird dem Zuschauer mit stimmungsvollen Bildern (visuell einfach top!), cleverer Erzählstruktur und herausragenden Schauspielerleistungen nähergebracht. Wer Abwechslung von der anspruchslosen Einheitskost sucht die Hollywood uns im Normalfall serviert, der liegt hier genau richtig und wird wohl über ein paar kleine Längen im Film hinwegsehen können. Dafür gibt's endlich mal wieder innovatives Kino und viele gute Denkansätze für die "Gesprächsrunde danach"... :)

Tschau!
Thommy

P.S. Außer mir saßen noch 4 andere Personen im Kinosaal - 2 Jungs mit ihren Freundinnen, noch recht jung. Kommentar von einem nach etwa 20 Minuten: "Ich glaub das issen Drama!??" Ich denke mal die haben den Namen Jim Carrey gelesen und dachten es handele sich um eine Komödie im Stile von "Bruce Almighty" oder so - na ja daß Carrey auch ernste Rollen spielt scheint noch nicht zu ihnen durchgedrungen zu sein. :/

P.P.S. "Being John Malkovich" habe ich mir erst jetzt aus Neugier angesehen da mir "Vergiss mein nicht" so gut gefallen hat. Hatte eigentlich nix gutes über den Film gehört von anderen, doch ich wurde sehr positiv überrascht. "Being John Malkovich" find ich klasse, der ist so richtig schön abgefahren und es macht auf jeden Fall Spaß den Film zu gucken. ^^



Name: Jonathan Dilas
Email: jona@jonathan-dilas.dx
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Surreal-didaktischer Film für zwischenmenschliche Beziehungen

Erinnerungen definieren unser Verhalten und unsere Selbstbetrachtung, aber auch die Bewertung anderer Menschen. So geht der Regisseur Michael Gondry bei seinem neuesten Werk sehr ausgeklügelt vor und arbeitet geschickt auf eine Erkenntnis mit Gänsehautfaktor zu, die sich erst im letzten Satz des Filmes offenbahrt. Man fühlt sich wie in "Eyes wide shut", in dem sich die Essenz ebenso auf den letzten Satz konzentrierte, doch in "Vergiss mein nicht" wird dies um ein Vielfaches übertroffen. Anfangs kommt man sich vor, wie in einem deutschen DDR-Film, doch langsam wird die Geschichte eines Pärchens erzählt, das ihre Erinnerungen an ihren geliebten Partner löschen lässt, damit die unangenehmen Stunden keine Wirkung mehr auf die Beziehung besitzen. Doch während des Vorganges besinnt sich Joel darauf, dass er doch lieber einige Erinnerungen behalten möchte und es beginnt eine spektakuläre Flucht vor dem aktuellen Löschvorgang in seinem Unterbewusstsein. Das Drama spitzt sich immer mehr zu und es wird chaotischer und schmerzvoller für beide Partner, doch letzten Endes verstehen sie, welchen einfachen Weg sie hätten anstattdessen wählen können.
In ganz subtiler Art dringt der Film in das Bewusstsein des Publikums und entfacht einen Gefühlssturm erst zum Ende. Besonders gelungen ist der nochmalige Hinweis der Filmgesellschaft "Focus Release" als letzte Einblendung des Films. Man mag sich fragen, wieso der Regisseur den Komödianten Jim Carrey für die Hauptrolle auswählte und lässt Raum für vielerlei Spekulationen.
Fazit: Sehr sehenswert
(J. Dilas, www.jonathan-dilas.de)



Name: sahtouta
Email: sahtoua@lycos.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist echt Klasse



Name: Xana
Email: xana@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

HI

also ich weiss nicht was die leute vor mir hier gesehen haben aber bestimmt nicht diesen Müll von einem Film
ist eines der schlechtesten Filme dieses Jahres - epfehle es keinem sich diesen schrott anzusehen


mfg Xana



Name: Gott
Email: Gott@Himmel.un
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist ..
für Menschen mit Liebe in ihrem Herzen
für Menschen mit einem Leben
für Menschen mit Freunden
für gute Menschen.

Bei den Anderen habe ich einen grossen Fehler gemacht



Name: Sven de Raillard
Email: de-Raillard@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Amerikanisches Kino!
Der Begriff allein reicht, um sich würgend vor einem "Multiplex Cinema" aus der Kassenschlange zu schälen und weinend das nächste, gott-sei-dank immernoch vorhandene, Programmkino aufzusuchen. Dort darf man sich dann einen wirklich guten Film ansehen.

Fernab von "Troja", "The day after tomorrow" und sonstigem überflüssigem, großinszeniertem und (leider) fabelhaft bugetiertem, titanicschem Konsumgeplenkel, das immer tiefgreifender auch die europäische Kultur zu unterwandern sucht ("Hauptsache Ihr amüsiert Euch gut - auch wenn Ihr dabei absolut verdummt!"), zeigt man einen kleinen, kaum beworbenen Film namens "Vergiss mein nicht!". Und darf das wahr sein? Ein amerikanischer Film (!); Jim Carrey zeigt sich nach "Der Mondmann" und "Truman Show" wieder als phantastischer Schauspieler, ernst, dramatisch, reif. Ein Film mit wunderbarer Grundlage und unglaublicher Idee. Und auch dieser Film wird, was Besucherzahlen und somit den Ertrag anbelangt, niemals die Quoten der vorangenannten Filme erreichen. Und irgendwie ist das auch gut so; somit haben wir, die den Film einfach nur schön finden, dieses Werk für uns allein!

Und vergeßt nicht: Kauft Euch auch alle brav die "DVD-Spezialcollection" der Filme "Troja & Co."; denn nur so kommt Geld in die Kassen der amerikanischen Filmindustrie... "Abfallprodukte" wie "Vergiss mein nicht" haben dann auch eine Chance auf Finanzierung!



Name: Sven de Raillard
Email: de-Raillard@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Amerikanisches Kino!
Der Begriff allein reicht, um sich würgend vor einem "Multiplex Cinema" aus der Kassenschlange zu schälen und weinend das nächste, gott-sei-dank immernoch vorhandene, Programmkino aufzusuchen. Dort darf man sich dann einen wirklich guten Film ansehen.

Fernab von "Troja", "The day after tomorrow" und sonstigem überflüssigem, großinszeniertem und (leider) fabelhaft bugetiertem, titanicschem Konsumgeplenkel, das immer tiefgreifender auch die europäische Kultur zu unterwandern sucht ("Hauptsache Ihr amüsiert Euch gut - auch wenn Ihr dabei absolut verdummt!"), zeigt man einen kleinen, kaum beworbenen Film namens "Vergiss mein nicht!". Und darf das wahr sein? Ein amerikanischer Film (!); Jim Carrey zeigt sich nach "Der Mondmann" und "Truman Show" wieder als phantastischer Schauspieler, ernst, dramatisch, reif. Ein Film mit wunderbarer Grundlage und unglaublicher Idee. Und auch dieser Film wird, was Besucherzahlen und somit den Ertrag anbelangt, niemals die Quoten der vorangenannten Filme erreichen. Und irgendwie ist das auch gut so; somit haben wir, die den Film einfach nur schön finden, dieses Werk für uns allein!

Und vergeßt nicht: Kauft Euch auch alle brav die "DVD-Spezialcollection" der Filme "Troja & Co."; denn nur so kommt Geld in die Kassen der amerikanischen Filmindustrie... "Abfallprodukte" wie "Vergiss mein nicht" haben dann auch eine Chance auf Finanzierung!



Name: Hans
Email: hans@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Film ist beschissen

schaut euch einen anderen Film an



Name: drseltsam
Email: drstrangelove@filmszene.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein wirklich unglaublicher Film!
Dieser Film hat mich wirklich sehr begeistert! Ich hatte schon vorher viele Kritiken gelesen und hatte natürlich dementsprechend hohe Erwartungen(ich lese meistens viele Kritiken, bevor ich mir Filme anschaue, dass ist auch oft ein Problem, weil dann die Ansprüche oft sehr hoch sind). Ich wurde zum Glück nicht enttäuscht. Der Inhalt des Films wurde schon weiter oben mehr als treffend wiedergegeben, deshalb will ich nur wiedergeben, welchen emotionalen Eindruck dieser Film bei mir hinterlassen hat.Ich glaube, dass diesen Film die Tatsache so stark macht, dass die Charaktere von Joel und Clementine so real sind. Man kann sich mit ihnen identifizieren, findet sich teilweise in ihnen wieder, etwas was heutzutage in Charakterfilmen leider selten der Fall ist. Dieser Film ist so jenseits von jeglichen Klischees, die man im heutigen Kino findet.Die Hauptfiguren Sie sind einfach aus dem Leben gegriffen. Dazu kommt natürlich die Inszienierung von Michel Gondry, die an Ideenreichtum kaum zu überbieten ist. Er schafft es das geniale Drehbuch von Charlie Kaufman in wunderschöne Bilder umzusetzen, unterstützt von einem wunderbaren Soundtrack. Es ist auch für mich der bisher beste Film nach einem Drehbuch von Charlie Kaufman, da er es hier schafft sein überaus intelligentes und cleveres Drehbuch(ähnlich wie bei Adaption) mit einer emotionalen Ebene zu verbinden, was ihm meiner Meinung nach in seinen bisherigen Filmen nicht ganz gelang. Natürlich sollte man auch den Regisseur Michel Gondry nicht vergessen. Es ist ganz selten, dass ein Regisseur, der früher Videoclips gedreht hatte(Er ist für viele Videos von Björk, und einige von Daft Punk und den Chemical Brothers verantwortlich), einen solchen Film abliefert.

Auf jeden Fall ein Film für alle, die sowohl intelligent unterhalten werden wollen, als auch auf einer emotionalen Ebene berührt werden wollen.



Name: Claudia
Email: tossifrog@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Was soll man zu diesem Film sagen...
Fangen wir bei der Story an: Ungewöhnlich, aber originell.
Schauspieler: Jim Carrey und Kate Winslet haben schon öfters ihre Künste gezeigt (und bei Kate meine ich nicht "Titanic", denn sie hat große Chancen auf ihre vierte Oscarnominierung durch dieses Meisterwerk), Elijah Wood und Kirsten Dunst sind zwei aufstrebende Kinderstars, die allein wegen ihres Talentes noch nicht auf der Straße gelandet sind.
Film: Unglaublich. Einer der Filme, der einen zum Nachdenken bewegt. Lohnt sich für alle die Grips und einen Sinn für gute Filme haben.



Name: uaaah
Email: aga@bunga.unga
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

uaaaaaaaaaaaahh! röööööööööööhhh!
asaaaa muuuuuaaaaah krizz fatzzz
asaaa kaaaaaaaaaaaaa mmmmmmääaaaaaaah
kabunga ubanga asafa auuuuuuuu!
ixi fix asa abuza fuza rrrrrrrrrrrrrrrrrööööaaa.



Name: vicmackey
Email: flexterminator@gmx.at
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Jim Carrey in einer ernsthaften Rolle? Konnte ich am Anfang gar nicht glauben, musste mich aber eines Besseren belehren lassen. Der ist ja ein echter Schauspieler unter der Regie des "Being John Malkovich"- Genies Charlie Kaufman. Und mit im Paket eine hinreissende Kate Winslet, seit Titanic nicht mehr so gut!



Name: errtgre
Email: erazg@ehf.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

kreativ, originell, visuell umwerfend, romantisch - was für Herz und Hirn



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

"errtgre" hat es auf den Punkt gebracht - mehr braucht man nicht zu sagen.

Es stellt sich nur noch die Frage, wann endlich mal jemand den Übersetzern der Filmtitel das Handwerk legt. Aus "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" gerade bei diesem Film "Vergiss mein nicht!" zu machen, ist einfach nur grausam.



Name: McJ
Email: McJ@McJ
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Schliesse mich nur kurz den anderen hervorragenden Kritiken an: ein ungemein cleverer, absurder, lustiger Film, der gleichzeitig liebevoller und trauriger ist als die meisten anderen Filme in dieser Richtung.

Nur noch eine Anmerkung: Ewige Verdammnis in der Kinohölle für die Menschen, welche die deutschen Verleihtitel erfinden. "Eternal sunshine of the spotless mind" ist ein Originaltitel, der in seiner Verschrobenheit perfekt zum Film passt und die Zeile kommt auch noch im Film vor (jedenfalls im englischen Original). "Vergiss mein nicht" - was für ein langweiliger, durchschnittlicher Allerweltstitel.



Name: jörg
Email: jörg@immernoch_komplett_imfilm.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich höre gerade noch die Abspann Melodie des Films.
Kennt Ihr das Gefühl einen dicken fetten Kloß im Hals zu haben und kaum schlucken zu können?
So geht es mir gerade.
Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob ich mal eben heulen sollte.
Der Film hat mich berührt wie kaum ein anderer in diesem Jahr.






Name: Mario
Email: mario@liebediesenfilm.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der film ist perfekt. Vor allem aber auch für Menschen wie mich. Ich befinde mich in einer langjährigen Beziehung die ich als Geschenk empfinde. Nach diesem Film sogar etwas mehr.



Name: kristina
Email: greybiggy@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

mein absoluter lieblingsfilm! einfach genial!! nur wer sich nicht damit befasst und ihn nicht versteht (verstehen kann) findet diesen film schlecht!



Name: Desert Stranger
Email: desert_stranger@hotmail.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Einfach Top! Bin begeistert... Da kann man 2-3-mal sehen und immer noch was neues entdecken... und außerdem ist der film auch zum nachdenken... TIPP: lieber mit bestem freund / bester freunding zusammen gucken, denn man will ja sehr oft kuscheln :-))) Und ein glas Whiskey wäre auch vom vorteil :-)



Name: Rocke
Email: super@grandios
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich kann mich nur allen Rezensenten anschließen, die diesem Film 10 Augen gegeben haben. Einfach genial! Schade (oder vielleicht auch gerade nicht), dass nicht alle so empfinden...



Name: Astrid
Email: gotta.love@charlie.kaufman
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

yes!!!!! almost orgiastic!



Name: asd
Email: asd
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

alles wurde schon gesagt ... einfach genial...



Name: Frank
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Es ist immer wieder schön zu sehen, wie weit die Meinungen auseinander gehen. Von in den Himmel gehoben bis zu in den Boden getrampelt ist alles dabei. Besser polarisierende Filme als das ständige Hollywood-Mittelmaß, das schon im Ansatz aussage- und wertlos bleibt.
Ich finde den Film großartig!



Name: schabernack
Email: schabe
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film der mich 2004 emotional am tiefsten berührt hat.
Wundervolle Dialoge, orginelle Story, tolle Darsteller... und am Ende ein ganz dicker Kloß im Hals ;D



Name: Agnetha S.
Email: netha@mailme.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Das ist wirklich einer der wenigen Filme, die es wert sind, sie mehrmals hintereinander zu sehen. Besonders hat mich der Aufbau der Geschichte fasziniert. Es ist nicht wie in einem dieser typischen Liebesfilme: man schlatet an einer beliebigen Stelle ein, guckt ca. 2 min und einem ist der komplette Handlungsverlauf klar. "Vergiss mein nicht" ist da ganz anders: Diesen Film muss man einfach von Anfang bis Ende sehen. Er ist anspruchsvoll gestaltet, sodass es einem nie langweilig wird. Im Kopf muss man die Story verinnerlichen, da man sonst die Zusammenhänge nicht versteht. Ich liebe Filme, bei denen man wirklich aufpassen und mitdenken muss (bzw. kann...). Außerdem muss man - ob man nun will oder nicht - auch noch Stunden und Tage später an den Film denken, da er einen wirklich berührt und bewegt. Man nimmt in jedem Falle etwas mit auf den Weg, da dieser Film etwas widerspiegelt und etwas widergibt, was ich Liebe nennen würde. Er gibt einem die Hoffnung, weiterhin an die wahre Liebe zu glauben und darauf zu vertrauen, dass es doch Menschen gibt, die für einander bestimmt sind.



Name: Chimaira
Email: Chimaira@ooo.tv
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich gebe Kristina recht, wer diesen Film nicht heiligt ist einfach geistig beschränkt. Der beste Film den ich jemals gesehen habe! Nach dem Kinobesuch war nichts mit mir anzufangen - ich war einfach nur noch weggetreten. Alleine schon die Visualisierung sorgt für Gänsehaut - ansehen!



Name: Gernot
Email: gigaclaw@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Schöner Film, sehr bewegend, ebenso technisch sehr gut gemacht.



Name: Umbe
Email: Umbe@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ein richtig schöner und intelligenter Film,war bestimmt nicht einfach zu drehen,KLASSE umgesetzt !!!
Emotional und romantisch auf eine ganz anderen Art !!!
Mehr davon bitte !!!!



Name: ich
Email: gmx@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Mein Lieblingsfilm!!!!!!!!!



Name: Makake
Email: oha
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist einfach nur unglaublich schön. Ich hab noch über eine Woche jeden Tag daran gedacht.
Nach den tollen Kritiken hatte ich sowas erwartet, war nur etwas unter Druck gewesen, weil ich ihn meiner Familie so empfohlen hatte, jetzt musste er gut sein!
Und ich wurde nicht enttäuscht!
Jeder, der genug Hirn im Kopf hat, oder dem es noch um bestimmte Werte geht, muss diesen Film lieben. Die Schauspieler waren auch ein Grund ihn zu sehen, ich bin ein großer Jim Carrey-Fan (besonders aus der Truman Show), mag Kate Winslet als Schauspielerin sehr, und auch der Rest fügt sich grandios ohne abzufallen in die kleinen aber wichtigen Rollen ein.

Die Geschichte ist im typischen Kaufmann-Stil - unverhersehbar, etwas was heutzutage in Holleywood leider so selten geworden ist, alles ist dort ein Einheitsbrei: Kennst du eine Romantische Komödie, kennst du alle... dasselbe bei Sportfilmen, Action-Blockbustern, Comic-verfilmungen, etc. ... es gibt dort immer nur einige Filme die herausstechen und wirklich unterhalten oder ansprechen können. Meistens sind das allerdings Low-Budget-Filme, da nur dort ein Regisseur wirklich Freiheit hat (da die Masse der Menschen leider ziemlich dämlich ist).
Wer Kaufmann mag, sollte sich unbedingt mal Being John Malkovitch oder Adaption ansehen. Für mich eines (wenn nicht DAS) Drehbuchgenie überhaupt.
Das Ende lässt dann meiner Meinung nach keine Wünsche offen, wie anders sollte es laufen? Etwa kein romantisches Ende um aus dem Film eine Collage menschlicher Eindrücke zu machen und den Betrachter mit einem leeren Kopf und verzweifelter Miene zurückzulassen? Nein - das muss so und setzt dem Film die Krone auf.


Ich liebe diesen Film und die meisten anderen werden mir da zustimmen :D

MfG

Makake



Name: schlaflos
Email: naja@freenet.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich bin sprachlos.

Viel erwartet hatte ich ja nach "Being John Malkovich" und dieser Filmkritik hier - aber dass der Film SO rund ist, hätte ich nicht gedacht.
Ein optisches Meisterwerk, aber auch ein überragendes Drehbuch. Tolle Schauspieler - Jim Carrey und Kate Winslet waren nie besser, und auch jede Nebenrolle ist bis ins Kleinste glänzend besetzt - und die werden auch alle mit Leidenschaft gespielt.

Und wo soll da am Schluss ein Haken sein? Ich finde ihn nicht ... gerade der adelt diesen Film noch zusätzlich! Es ist also nicht nur ein visuelles Feuerwerk, sondern auch noch eine durch und durch runde Geschichte mit einer Aussage, wie es sie selten im Kino zu sehen gibt.

Ich bin immer noch ganz benebelt - weiß nicht ob ich die nächsten Tage ÜBERHAUPT noch irgend einen anderen Film ernstnehmen kann nach diesem Meisterwerk.

So, und jetzt gehe ich raus und entdecke das Leben :))



Name: alt153
Email: troglodyte@gmx.at
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Was zu diesem Film zu sagen ist, wurde gesagt.
Ich möchte nur wiederholen: "Mein Gott ist dieser Film gut! Anschauen, sofort!"



Name: Sepp
Email: kleiner_iltis@hotmail.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ein wirklich toller Film.
Aber bitteschön wer hat den verflucht nochmal die deutsche DVD-Hülle dafür entworfen? Der Text auf deren Rückseite hat nun gar nichts mit dem Film zu tun! Von wegen und "mitreißende romantische Komödie"! Als ich das gelesen habe, fürchtete ich schon, dass mir nun zwei Stunden "Die Braut die sich nicht traut" oder sowas bevor stehen.
Zum Glück wurde das DVD-Cover Lügen gestraft! Sehenswert.



Name: Michael
Email: Michael@Michael.Michael
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Eines der besten Filme die ich je gesehen habe!!!!



Name: daniel poggio
Email: csac8392@uibk.ac.at
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

keine ahnung, muss mir den film erst ansehen...........



Name: wolle
Email: csac4676@uibk.ac.at
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ich seh mir den film mit meinem freund daniel an!



Name: PUNK!!
Email:
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist ein wahres Meisterwerk!!!!!!!!!!!!!
Kate Winslet sieht (trotz oder wegen der blauen Haare) Super aus!!!!!
PRIMA FILM!!!!



Name: Thio-äther
Email: Sebastian.Menge@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Von meinen Vorrednern ist schon alles gesagt worden, ein großartiger Film, der auf seine eigene seltsame Weise glücklich macht.
Der beste Liebesfilm seit "Die Liebenden vom Polarkreis"!



Name: FILMKRTIKEr
Email: mausalex@gmx.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der film ist einer der besten filme die ich gesehen habe! genießt es! ich als filmkenner muss euch sagen : Unbedigt mid freundinn anschauen ;-)

ich fand den film klasse und bin begeistert von Jimm C. !

sehr gute leistung!

euer FimlkritikeR



Name: Ben
Email: van@vanruff.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film echt gut und die Besetzung hat bestens gestimmt.

Das Drehbuch war an ein paar ecken ein bisschen verwirrend (wie der Film angefangen hat) aber nachdem man wusste was los war war das okay...

Cooler Film und zusammen mit Weiblicher Unterstützung ist nur genießen angesagt.

MFG aus Berlin -> Ben -> VANRUFF



Name: kroko
Email: green_kroko@freenet.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Wer diesen Film schlecht findet, dem ist nicht mehr zu helfen. Denn wer schonmal eine halbwegs für einen wertvolle beziehung geführt hat, dem wird einiges bekannt vorkommen.
Und er ist.. unvorhersehbar.. =)



Name: IGIT
Email: igit.igit@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

10 keine Frage!



Name: Angst
Email: angst@irgendwo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ein echt nicer film-.-allerdings ist mit frau guckn n muss ;)



Name: Eliot
Email: schonerleben@traum.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein emotionaler Film für Menschen mit Empathie. Klasse Story, schöne Dialoge und Umsetzung. Gehört zu meinen absoluten Favoriten. Nachdenklich und doch fliessend anzuschauen. Bildergewaltig und sehr Nah an einem selbst. Kein Film für Zwischendurch. Empfehlung: In Ruhe geniessen und auf sich wirken lassen.

Zum Schluss blieb bei mir nicht nur ein gewaltiger Eindruck, sondern auch die Trauer, dass der Film so Einzigartig ist und nach mehr verlangt.



Name: sanela
Email: www vergiss interesse
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

cao sanela curu moja volim



Name: pete
Email: aksdjbn@sf.so
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

einfach genial!!! MUSS man/frau gesehen haben!!!
definitiv!
einer der wenigen filme die ich 2 mal gesehen habe und der erste den ich vorgestern und grad eben gesehen habe (also 2 mal in 3 tage)

totally crying