Unbreakable - Unzerbrechlich

thriller-drama, usa 2000
original
unbreakable
regie
m. night shyamalan
drehbuch
m. night shyamalan
cast
bruce willis,
samuel l. jackson,
robin wright penn,
spencer treat clark,
u.a.
spielzeit
107 min.
kinostart
28.12.2000
homepage
http://www.bistduunzerbrechlich.de
bewertung

(7/10 augen)

Plakat

 

 

 

Obwohl „The Sixth Sense“ bereits sein dritter Spielfilm war, ist M. Night Shyamalan - zumindest aus kommerzieller Perspektive - als der wohl aufsehenerregendste Regie-Newcomer der letzten Jahre anzusehen. Sein für Hollywood-Verhältnisse sehr subtiles Geisterdrama wurde mit nahezu einmütigem Wohlwollen aufgenommen und rangiert inzwischen auf Platz zehn der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Zwar weist Shyamalans neuestes Werk „Unbreakable“ zahlreiche Parallelen zu seinem Überraschungshit auf, was die grobe Thematik, Erzählweise und Besetzung angeht, anstelle einer vergleichbar einhelligen Begeisterung sind hier allerdings weitaus zwiespältigere Reaktionen zu erwarten.

Auch bei "Unbreakable" hat ein Charakter wieder eine ganz besondere Fähigkeit: Nachdem der Sicherheitsmann David Dunn als einziger Überlebender und noch dazu vollkommen unversehrt ein schweres Zugunglück übersteht, wird er von einem ihm unbekannten Mann namens Elijah Price kontaktiert. Der mysteriös wirkende Besitzer einer Galerie für Comic-Kunst leidet an einer seltenen Krankheit, die seine Knochen so zerbrechlich wie Glas werden ließ. Price fordert den leicht irritierten Dunn auf, sich an eigene Gesundheitsprobleme oder Verletzungen zu erinnern, was dem Gefragten unerwartet schwer fällt. Schließlich wird Price konkreter: Könnte es sein, daß David Dunn einer von den ‚Unzerbrechlichen‘ ist, von denen die Comics seit Jahrzehnten erzählen?
Um hier mal Klartext zu reden: In „Unbreakable“ geht es im wesentlichen darum, ob die von Bruce Willis dargestellte Hauptfigur möglicherweise ein Superheld ist, auch wenn gerade dieser Begriff im Film nur mit äußerster Vorsicht verwendet wird. Diese Zurückhaltung, mit der „Unbreakable“ offenbar auch vermarktet wird, läßt sich einerseits als Hinweis auf die ungewöhnlich hohe Ernsthaftigkeit ansehen, mit der der Film seinen Plot entwickelt, andererseits deutet sie jedoch auf ein sich abzeichnendes Dilemma bezüglich der Publikumsreaktionen hin. Diejenigen Zuschauer nämlich, die Superhelden-Comics und deren Verfilmungen prinzipiell als Kinderkram ansehen, könnten an der Thematik, mit der sie hier weitgehend unvorbereitet konfrontiert werden, schwer zu schlucken haben und dem Film mit leichtem Unverständnis begegnen oder ihn einfach als abstrus und lächerlich abtun.
Allerdings macht „Unbreakable“ schon durch seine eher besinnliche Erzählweise deutlich, daß es hier wohl keine fliegenden Männer in bunten Spandex-Kostümen zu sehen geben wird. Shyamalan setzt, wie schon in „The Sixth Sense“, von Anfang an auf eine ruhige, etwas bedrückende Atmosphäre, die den Einbruch des Übernatürlichen in das Alltagsleben der Protagonisten weniger unwahrscheinlich erscheinen läßt. Auf spektakuläre Action oder die Sinne betäubende Spezialeffekte verzichtet der Film ebenfalls, stattdessen dominieren zum Teil ungewöhnlich lange Einstellungen, in denen der mit seiner wahren Bestimmung hadernde Bruce Willis - der ja ironischerweise eine Zeitlang tatsächlich auf die Rolle des unkaputtbaren Weltenretters abonniert zu sein schien - auch hier wieder seine verletzliche Seite zum Vorschein bringen darf.
„Unbreakable“ gibt sich große Mühe, die Verwirrung seiner Hauptfigur und ihrer Familie ausführlich und nachvollziehbar darzustellen, der Film steht sich durch seine ehrenwerte Absicht, auch und gerade als ernsthaftes Drama überzeugen zu wollen, jedoch selbst etwas im Weg. Der Teil des Publikums nämlich, der mit der Idee des eventuellen Superheldentums keine grundsätzlichen Probleme hat, dürfte sich mit David Dunns Status wesentlich früher abgefunden haben als er selbst, so daß dem Mittelteil des Films ein etwas höheres Tempo ganz gut getan hätte. In einem direkten Vergleich mit „The Sixth Sense“, der sich aufgrund der hohen Anzahl an Gemeinsamkeiten beider Filme regelrecht aufdrängt, muß man „Unbreakable“ zudem trotz aller Ambitionen die deutlich geringere emotionale Wirkungskraft bescheinigen.
Bei aller bisher geäußerten Kritik soll jedoch nicht verschwiegen werden, daß Shyamalans Absicht, einen möglichen Superhelden glaubhaft in der uns bekannten Alltagswelt zu plazieren, große Beachtung verdient, schon allein weil diese Idee bislang wohl in keinem Film derart konsequent und ehrgeizig umgesetzt wurde. Während in Graphic Novels wie Alan Moores epochalem „Watchmen“-Epos vergleichbare ‚Was wäre wenn‘-Szenarien bereits auf sehr hohem künstlerischen Niveau durchgespielt worden sind, erlagen die meisten Verfilmungen mit Superhelden-Thematik der Versuchung, übermenschliche Kräfte mit möglichst farbenfrohen Effekten umzusetzen, ein Ansatz, von dem „Unbreakable“ denkbar weit entfernt ist. 
Noch interessanter erscheint der Film, wenn man bislang noch nicht offiziell bestätigten Gerüchten Glauben schenkt, die ihn als ersten Teil einer geplanten Trilogie darstellen. Aus dieser Perspektive würde auch das für viele Zuschauer vermutlich unbefriedigende, relativ offen gehaltene Ende gelungener und passender erscheinen, dem hier - eine weitere Parallele zu „The Sixth Sense“ - ein letzter Plot-Twist vorausgeht, der das bislang Gesehene wiederum in ein etwas anderes Licht setzt, ohne daß durch diese neue Erkenntnis aber ein derart drastischer Umkrempelungseffekt wie beim Vorgänger angestrebt würde. „Unbreakable“ wirkt manchmal ein wenig so, als habe man z. B. die kurze „X-Men“-Episode, in der die von Anna Paquin gespielte Rogue zum ersten mal mit ihren Fähigkeiten konfrontiert wird, auf Spielfilmlänge ausgearbeitet. Oder halt wie die erste Ausgabe einer Comicheft-Reihe.

Eine eindeutige Beurteilung dieses Films, über den man noch viele Worte verlieren könnte, fällt schwer. „Unbreakable“ beeindruckt als sehr interessantes, ernstes und ambitioniert-wagemutiges Werk, das für sich allein genommen aber nur teilweise gelungen wirkt und sich vielleicht doch etwas zu viel vorgenommen hat, zumal es dem selbstverschuldeten Vergleich mit Shyamalans vorherigem Welterfolg nicht standhalten kann. So wie seine Figuren ihre für sie bestimmte Position in der Welt aber erst im Laufe der Handlung herausfinden, könnte sich auch der wahre Wert dieses Films möglicherweise erst angesichts eventueller Sequels erschließen. Auch wenn zu befürchten steht, daß „Unbreakable“ bei Teilen des Publikums zunächst mehr Enttäuschung als Begeisterung auslösen wird: Der Gedanke, daß Herr Shyamalan mit dieser Geschichte noch lange nicht fertig sei, erscheint gar nicht mal unangenehm.
 
Bilder: Courtesy of Buena Vista International, Copyright 2000
Rezension: Andreas Berger
 
Name: kay
Email: psycho@hotmail.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Wenn man sich mit der Superhelden Geschichte abgefunden hat (was mir nicht schwerfiel) kann man den Film durchaus ziemlich toll finden. Allerdings nehme ich es dem Regisseur sehr übel, daß er anscheinend alle Zuschauer für Idioten hält! (Deshalb nur 6 Augen, denn sowas sollte bestraft werden!!!) Manchmal wären etwas subtilere Anspielungen und dezentere Kamerafahrten angemessener gewesen. Und trotzdem noch verständlich!!
Mr. Cape läßt grüßen!



Name: Lukas Bujnowski
Email: l_bujnowski@hotmail.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Die Frage die uns alle beschäftigt ist wohl: " Ist er besser oder schlechter als Sixth Sense?", und ich muss sagen weder noch, denn er ist anders.Während sich anfangs eine viel mysteriösere Atmosphäre aufbaut als sie bei Sixth Sense je erreicht wurde wird sie bald in den Wind geschossen und verwandelt sich in eine kindlich naive Superheldengeschichte die immer wieder zwischen Anspruchsvollem Kino und verspielten Kindheitsträumen schwebt. Dies spiegelt sich auch in der erneuten Zusammenarbeit zwischen Shyamalan und James Newton Howard wieder, der zwar stellenweise einen packenden Score schuf aber immer wieder in diese verspielten Töne hineingerät. Meiner Meinung nach sollte man die vergleiche zwischen Unbreakable und Sixth Sense lassen da man Shyamalan nicht auf sein Erfolgswerk reduzieren bzw. beschränken sollte. Wir alle erwarten eine atemberaubende Wendung am Ende von Unbreakable, da die meisten Sixth Sense genau auf diese reduzierten. Klar hat sie einen nicht gerade geringen Teil zur Qualität und zum Erfolg des Films beigetragen doch sind es weitaus größere Qualitäten die Sixth Sense zu einer Perle von Film machten.Aber zurück zu Unbreakable. Gewohnt ruhig und langsam erzählt Shyamalan seine Geschichte wobei er bereits in den ersten Szenen im Zug anfängt mit dem Publikum zu spielen. Mit einer interessanten Kameraführung und wirklich beeindruckenden Schauspielerischen Leistungen von Willis und Jackson werden wir in den Bann gezogen und erwarten mit Spannung was passieren wird. Teils vorhersehbare Wendungen treiben die Geschichte voran während diese auf den Höhepunkt zusteuert und sich in einer überraschenden jedoch keinesfalls unvorhersehbaren Lösung wiederfindet.Was Shyamalan wirklich beherrscht ist die feine Charachterzeichnung und die Führung der Schauspieler. Doch wofür er unseren Respekt und unsere Anerkennung verdient ist, das er in der Hektischen MTV - Schnitt - Ästhetik Generation es wie kaum ein anderer seines Jahrgangs beherrscht ruhig und spannend eine Geschichte zu erzählen bei der die Menschen und nicht das drum herum die tatsächliche Hauptrolle spielen wie es im guten altem Hollywood noch üblich war.Fazit: Shyamalan gelang es den ersten wirklich guten Superheldenfilm zu drehen bei dem man es sich vorstellen kann das er der Realität entsprächen könnte. Der den Held als Mensch darstellt mit seinen Schwächen und nicht als unbesiegbares Wesen im buntem oder lächerlichem Outfit.Schade nur das er bereits am Anfang mit dem Comicstatistiken Anfängt und diese kindliche Einlagen im Film nicht sein lässt den daraus schließen wir das er sich nur einen Kindheitstraum erfüllen wollte. Und der Schluss bei dem einem die Realität vorgegaukelt werden soll ist meines Erachtens nach lächerlich. Ansonsten einer der besten Filme des Jahres.



Name: Christian
Email: tuneman@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

...ob der Film nun der Beginn einer Triologie ist oder nicht - es ist meiner Meinung nach sekundär bei der Filmbeurteilung. Es geht ja nicht darum, den Film in einem großen Kontext zu sehen - nein, der Film allein sorgt schon für reichlich Unterhaltungsstoff. Ich werde mich auch weigern, Parallelen zu "The sixth sense" zu ziehen, auch wenn sie, zugegebenermaßen, vorhanden und daher diskutabel wären.
Nach dem Abspann bin ich mit einer leicht gespaltenen Meinung aus dem Kino gegangen: der Film ist klasse, keine Frage, aber zwei Sachen beschäftigten mich: Bruce Willis´Superheldentat gegen Ende des Filmes und Newton Howards heroische Musik dabei. Ich hatte während der Szene noch die Hoffnung, diese "Rettungsaktion" wäre nur ein Traum von Dunn, doch mit der Zeitungsmeldung wurde ich enttäuscht. Irgendwie passte das nicht in den Film, der geprägt ist von genialen Kameraeinstellungen und einer düsteren Atmosphäre. Sicherlich ist die Intention, den Comichelden dabei hervorzuheben, erkennbar, dennoch wirkte die Szene lächerlich.
Abgesehen von diesem "Ausrutscher" ist der Film wirklich sehr sehenswert - bei der Pointe am Schluss lief es mir ebenso kalt den Rücken runter wie seinerzeit bei "Sixth sense". Bruce Willis zeigt, dass er langsam zu einem ernstzunhemenden Schauspieler wird und Sam Jackson... was soll ich zu ihm sagen?... der ist einfach genial!!!
Hervorheben möchte ich auch noch die Szene im Bahnhof. Dunn steht wie in Trance in der Mitte der Halle und sieht die "Geheinmisse" von Menschen, von ganz normalen unscheinbaren Menschen. So etwas ist erschreckender als jeder Schockeffekt und wird mit so einfachen Mitteln erreicht.
Herr Berger, Sie haben recht, man könnte halbe Bücher über den Film schreiben, und ich will es hiermit auch belassen mit dem Verweis darauf, dass "Unbreakable" einen würdigen Abschluss eines mal mehr mal weniger guten Kinojahres darstellt und einen sicheren Platz in der Top 10 Hitliste 2000 einnimmt.



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Ich finde die o.g. Einzelkritiken etwas übertrieben. Nur weil man ein modernes Märchen (oder Comic) unspektakulär, ruhig und tiefgehend verfilmt, heißt es noch nicht, daß der Film "besonders wertvoll" ist.
Dem Film fehlt etwas, daß ihn zum Top 10-Film machen würde...




Name: noel
Email: mail@shadowmatrix.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

[von der Redaktion gekürzt, da zu viel vom Inhalt verraten wurde] ... der film leidet an dem gegesatz, den alltag einer durchschnittlichen familie mit ihren sozialen problemen darzustellen und auf der anderen seite das comic märchen zu verkaufen zu wollen. die dünne verbindung die zwischen beiden gestrickt wird, ist einfach zu dücnn, und so fällt der film schlicht auseinander. was bleibt ist ein häufchen, wo sich jeder etwas herausuchen kann, aber insgesamt nicht viel finden wird.



Name: willi
Email: www.proslowski@aol.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ein guter Film ,nicht mehr und nicht weniger.Leider ist der Erzählstil zu langsam
geraten.Was bei The Sixth Sense noch passte ist hier fehl am Platz und nervt zum
Teil auch.



Name: Scream
Email: paco.langjahr@gmx.net
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ein durchweg gelungener Film. Auch wenn er es natürlich schwer hat, es mit seinem Vorgänger aufzunehmen, sollte man ihn deshalb nicht unterbewerten. Die Superheldenstory wurde nur selten leicht übertrieben und Shyamalan schafft es genauso wie bei Sixth Sense, durch geniale Kameraeinstellungen und mystische Erzählweise die Story auf ruhige Weise ziemlich spannend zu inszenieren (Auch wenn er dann doch manchmal seiner Lust zu kleinen Schockeffekten unterliegt). Und was ihr alle gegen den Schluss habt, verstehe ich ebenfalls nicht. Man muss nicht jedesmal DEN Knüller erwarten. Und es soll mir keiner erzählen, er wäre darauf vorher gekommen. Im Nachhinein kann man immer behaupten der Schluss war vorhersehbar, war er aber bei Sixth Sense auch. Also, den Schluss mal aussen vor gelassen, auch wenn ich den Vergleich nicht sonderlich mag, kann Unbreakable es durch aus mit 6. Sense aufnehmen, wenn dieser auch durch etwas komplexere und einfach bessere Story und ein paar andere Faktoren einen Schritt voraus ist.



Name: Andre Krämer
Email: andre.kraemer@chefmail.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich kann mich der positiven Bewertung nur anschließen. Insbesondere die Kritik einer der Kommentare an der Kampfszene kann ich nicht teilen. Ich fand sie sehr faszinierend. Der Mörder in seiner orangenen Müllmannuniform und Dunn im blauen Regenmantel; Das sah alles so aus wie in inner _nicht_ überzeichneten Comicszene, auch gerade deshalb weil der Kampf nicht gerade sehr heroisch war, sondern eher hinterhältig und brutal. Eben ein Comickampf der in die (dunkle/harte ?) Realität übertragen wurde.

Einige werfen dem Film auch vor er wäre zu langatmig, während andere sagen, er würde den Spagat zwischen "Drama" und "Superheldenfilm" nicht schaffen. Diese beiden Aussagen widersprechen sich meiner Meinung nach aber geradezu. Hätte er _noch_ einfühlsamer die Gefühlswelt der Charaktere gezeigt wäre er laut A _noch_ langweiliger, und wäre er kürzer und Actionlastiger würde er laut B zurecht als Drama scheitern.

Meiner Meinung nach ein guter Film.

P. S. Leute hört auf in Genres zu denken, das geht nur bei schlechten Filmen.



Name: Jürgen Dittes
Email: juergen@hard-times.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich kann mich Andre nur anschliessen. Die Kampfszene musste muss sein, und passt auch gut in den Film an sich. sie fügte sich sehr schön in die reihe der langen Einstellungen ein, und hätte mit schnelleren Schnitten nur unpassend gewirkt. Die langen Einstellungen, standen sowieso sehr im gegensatz der Thematik, des Superhelden, mit dem man ja eigentlich Schnelligkeit, Agilität, Spntanität und ähnliches verbindet. (Die Einstellung im Zug war gut 2 - 3 mins ohne Schnitt) Was mir sehr gut gefallen hat, besser als bei the Sixth Sense, war dei Kameraführung, und hier Speziell die Farbgebung und das Verwendete Licht. Echt klasse.


-> EVTL. SPOILER <-
So war in Davids Wohnung das Licht immer warm und erdtööne waren die Dominaten Farben (zum ende hin immer Intensiver) wogegen Alijas Umgebung immer Grau (Anfangs) bis hin zu bläulich (Ende) dargestellt wird, und somit den Charakterentwicklungsprozess unterstreicht

Das die Handlung nicht grade realistisch ist, ist wahr, aber wer soetwas nicht sehen will, soll sich am besten nur Dokumentationen anschauen, den kein Spielfilm sagt vorher aus, nur Fakten darzustellen. (Die Weiterführung am Ende wirkt vielleicht, als wollte es realität vorgaukeln, aber dies muss es nicht gleich sein.

Naja anschauen lohnt sich, auch wenn die Handlung manchmal langsam vorangeht, und dann wieder kurze Spurts einlegt. Die erzählsturktur hätte kontinuirlicher sein können, aber so schlimm ist es nicht.


 

Name: patrick
Email: pfeiffer
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Nicht schlecht aber THE SIXTH SENSE hat mir persönlich besser gefallen. In THE SIXTH SENSE kamen mehr Grusel- und Schockeffekte vor also THE SIXTH SENSE ist um einiges besser. Aber der Schluss ist völlig unerwartet und fast genauso wie bei THE SIXTH SENSE!!!



Name: Gecko
Email: Vergessen
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Selten habe ich mich bei einem Film so schwer mit der Bewertung getan wie hier. THE SIXTH SENSE war meiner Meinung nach ein mittelmäßiger Film. Das lag zum Einen daran, dass man Willis den Kinderpsychologen nicht immer 100%ig abnahm, zum Zweiten an der hochgelobten Schlusspointe. Nicht, dass diese nicht überraschend gekommen wäre und das bisher Gesehene in einem völlig neuen Blickwinkel erscheinen lies. Nein, es geht um die Story-Holes, die die Kritiker in ihren Begeisterungsstürmen völlig übersahen und die das Grundgerüst des Films fast zu Fall bringen. Man sucht die ganze Zeit nach winzig kleinen Logiklöchern, die Autor und Regisseur Shymalan vielleicht irgendwo gemacht hat, übersieht dabei aber, dass diese eben viel offensichtlicher und eben auch gravierender sind. Aber nun zu UNBREAKABLE. Um eines gleich vorweg zu nehmen: mir persönlich hat er besser gefallen als THE SIXTH SENSE. Das lag zum Einen an der (subjektiv gesehen) deutlich interessanteren Thematik, zum Zweiten an Willis Leistung, der sich diesmal deutlich wackerer im Charakterfach schlägt als zuvor. Doch der allergrößte Pluspunkt von UNBREAKABLE heißt eindeutig NACHVOLLZIEHBARKEIT. Vollkommen glaubwürdig, in sich stimmig und einer inneren Logik exakt folgend wird hier die Geschichte eines Superhelden erzählt, der sein wahres Ich, seine wahre Identität, seinen Platz unter den Menschen noch finde muss. Die ganze Zeit weiß er, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt, aber er kann es sich nicht erklären und selbst als er die Wahrheit, sprich seine wahre Bestimmung erfährt, versucht er zunächst, diese zu verdrängen und als harmlose Spinnereien eines verwirrten Comoc-Händlers abzutun. Und wenn er dann gegen Ende seine übermenschlichen Kräfte einsetzen kann, geschieht dies auf auf absolut nachvollziehbare, glaubwürdige und vor allem äußerst unspektakuläre Art und Weise. Shymalan schafft es, dem Zuschauer glaubhaft zu machen, wie das Leben eines Superhelden unter uns aussehen könnte. Er verzichtet dabei auf jedwede Spezial-Effekte und sonstige Mätzchen. Die Kamera fängt sehr grobkörnige, ruhige Bilder ein, die den elegischen Erzählfluss und die düstere Grundstimmung perfekt unterstützen. Willis meistert seinen Part sehr souverän und sein eher lethargisches Spiel reiht sich nahtlos in den Rest des Films ein. Jackson spielt hier wohl den ungewöhnlichsten Part seiner bisherigen Laufbahn, meistert allerdings auch diesen souverän. Die Auflösung ist zwar kein Schock a`la THE SIXTH SENSE, dafür aber umso nachvollziebarer und durchaus auch verblüffend. Ein mutiger, erfrischend unkonventioneller Film ,der sich weit über den Hollywood-Standart hinaus hebt, eine für das Mainstream-Kino untypische Kameraführung aufzuweisen hat und mit einer äußerst innovativen Grundidee überrascht.



Name: Vegeta
Email: unbekannt
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

SUUUUUUUUUUUUUUUUUUPER!!!!!!!!!!
ALSO ICH MUSS SAGEN REGISSEURE M. NIGHT SHYMALAN HAT WIEDER GANZE ARBEIT GELEISTET (KLASSE MUSIK IN DEM FILM)



Name: bad
Email: bad2k@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ich verstehe ehrlich gesagt manchmal euer wertungssystem nicht.
mainstream produkte erhalten volle Punktzahl aber philosophische filme die einen Denkanstoss vermitteln leiden hier an Beliebtheit.
Ich fand den Film klasse.

Manchmal muss es halt nicht das Hirn aus / zurücklehn Filmchen sein das mich Abends unterhält sondern auch mal ein Film dem viel Konzentration gewidmet wird



Name: Wiesel
Email: Cyberweaze@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Keine Ahnung, ob alle anderen mehr verstanden haben als ich! Ist aber wahrscheinlich. Vielleicht darf man hier auch gar nicht diskutieren, sondern NUR rezensieren.

Schauspielerische Leistung, Stimmung, Kamera, Bilder: alles Top!

Ich habe gelesen, daß der Film "logisch" und "nachvollziehbar" war. Ich hingegen sehe doch einen gewaltigen logischen Fehler.
(SPOILER:)
Elijah Price sucht ein "Gegenstück" zu sich selbst. Er begründet seine Suche auf der Gleichmäßigkeit des "Spektrums". Wenn es einen wie ihn gibt (schwach, zerbrechlich), muß es auch ein Gegenstück am anderen Ende des Spektrums geben, mit gegenteiligen Eigenschaften (stark, unzerbrechlich)
Er könnte eine Art Gerechtigkeit suchen, eine Daseinsberechtigung für sein Leiden, nämlich, dass es auch jemand anderen gibt, der gutes tut, und Elijahs Schwäche vor Gott und ihm als sinnvoll erscheinen lässt.
Mit dem Ende ist aber Elijah plötzlich der Bösewicht. Ein "Freund" des Helden, der sich erst mit der Zeit als Erzfeind entpuppt.
Er ist doch aber eben kein klassischer Gegenspieler zu dem Helden (wie im Comic), sondern vielmehr ein Gegenstück. Ein schwaches Gegenstück ohne Stärken.
Seine Theorie über Comics als eine überzeichnete Realität in Bildern wird also im gleichen Moment betätigt UND verworfen.

Allein wegen dieser Unstimmigkeit habe ich viel über den Film nachgedacht, was ich eigentlich immer gut finde! Es bleibt aber falsch.




Name: TylerD
Email: PitBull242@sms.at
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

auch wenn der film keine action hat ist er SOOOOOO spannend das man diesen magel oim kino sowieso wieder vergisst!
merkt euch eines:
erst wenn wir alles verloren haben, haben wir die freiheit alles zu tun!



Name: S. Rose
Email: sascha_rose@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

bester film 2000!



Name: S. Rose
Email: sascha_rose@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

bester film 2000!



Name: kätzchen
Email: noname@sms.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

er war nicht schlecht, aber die filme zu vergleichen ist immer so eine sache.
ich finde es einfach nur scheiße das jeder den vergleich zwischen dem film six sense und unbreakable macht
ihr habt alle keine eigene meinung und erzählt alle den selben mist
ich fand den film geil.



Name: martin
Email: martin773377@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

klar dass sixth sense mit seinen logikfehlern, einem nicht wirklich überzeugenden bruce willis und einem kind, dessen leidende physognomie einem ganz schnell auf die nerven geht, kein überzeugender film ist. unbreakable ist in jeder hinsicht besser.
ein kleiner formaler fehler ist mir aufgefallen. die gezeigten comiccover sind alles andere als graphische meisterwerke. hier hätte man lieber einen zeichner buchen sollen, der sein handwerk versteht.



Name: Dirk
Email: dibein@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Mann, ist dieser Film ärgerlich. Dieser Sekten-Guru verschaukelte seine Zuschauer schon mit "The Sixth Sense" und später "Signs". Wer solchen Filmen mehr als 2 Augen gibt, ist wirklich hohl in der Birne. Denkt einfach mal nach und überlegt euch, was dieser Regisseur mit seinen völlig misslungenen Filmchen mitteilen will: Isch machen Dreck unn Leute gebben Geld dafür. Denken, isch habben Botschaft. Doll, nicht?



Name: Dirk
Email: dibein@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Schrieb ich eben von hohl ...?
Genau. Ich zähle mich dazu. Siehe Augenanzahl.



Name: msleonstar
Email: msleonstar@lycos.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

GREAT! SUPER SCHAUSPIELER! SUPER FILM! CHECK IT OUT!!! HEUTE (11.01.2004) 20:15 AUF RTL!!!



Name: Lukas Luft
Email: lukante@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ich bin total begeistert. Nicht nur, dass man zu den filmtechnisch ohne Frage gelungenen Aspekten (die Kameraführung, bei der jede einzelne Einstellung so ideenreich und für sich aussagekräftig ist, muss ich hervorheben) nichts außer lob verlieren kann sondern auch die feine Konstellation der Story. In dem Kontrast der beiden Haupt"figuren" spiegelt sich auch die viel kritisierte Disparität der Genrezugehörigkeit wider. Ich finde das höchst interessant und shyamalan lässt uns hier sicherlich absichtlich mit gemischten Gefühlen rezensieren. Da ist auf der einen Seite Elijah Price um den herum alles abgefahren,überzeichnet und eben comic-haft (z.b: der Rollstuhl) wirkt. Auf der anderen Seite haben wir David Dunn, der mit dem ganzen unrealen comic-quatsch nichts zu tun haben will, der genug Probleme mit sich selbst hat. Ein Punkt der den Film übrigens meiner meinung nach so glaubwürdig macht, ist das Verhalten Dunns in einigen Szenen: der Zuschauer folgt ihm auf Schritt und Tritt, identifitiert sich auch 100%, und dann verhält Dunn sich ganz anders als erwartet oder besser gesagt als in typischen hollywood-Movies.
In der Auflösung zum Schluss, deren erster Effekt das sich-an-die-Stirn-Fassen und sagen "das hätte ich doch wissen müssen" ist, steckt aber noch mehr. Auch Philosophisches. Denn erst die Tatsache, dass Elija nach seinem Gegenpart bzw seiner eigenen Identität sucht (indem er Katastrophen verursacht) macht ihn zum "Bösewicht" und auch Dunn zum "Helden". Man sieht also, wie konstruiert solches Klassendenken doch ist... die Festsetzung Elijas als Scgizophrenen finde ich sehr passend. Auf der Suche nach sich selbst ist er immer weiter in seine Phantasie(?)welt abgerutscht. Die Lösung für Dunn ist allerdings sehr enttäuschend. Analog zum oben genannten hätte mir besser gefallen, er wäre an seinen eigenen Zweifeln gescheitert. Denn auch er ist wie Elija Neurotiker, auf der Suche nach sich selbst. Mit dem unterschied, dass er sich keine Illusionen macht, was ebenso schlimm ist...
toller Film



Name: Schenks
Email: d@g.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Durchschaubare Story!
Einfach schwach



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Dauerschlecht! Der schlechteste aller Bruce Willis Filme!
Man o meter war ich im Kino gelangweilt!
Zum Glück hatte ich noch einen Schwager der mich am Ende des Films aufgeweckt hat!



Name: Andreas Hillerkus
Email: Webmaster@Laudeg.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Langweilig ohne Ende. Langgezogen. Lange nichtssagende Szenen. Keine Entwicklung, immer wieder das selbe. Entsätzlich langsame und langdauernde Abläufe. Und ein unverständliches nichtssagendes Ende. Einfach zum gähnen....



Name: Peter Waffenschmidt
Email: peter_waffenschmidt@gmx.ch
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film beschäftigt...



Name: jürgen dethlep
Email: hole_man11
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ihr seid doch sowieso voll die eierköpfe!!!
der film ist unserem niveau angemessen



Name: nick trent
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

heutzutage besitzen die wenigsten regiseure die faehigkeit auf solch geniale ideen zu kommen und sie noch dazu in einer so glaubhaften struktur umzusetzen.
fuer mich ist dieser film definitiv der beste den night abgeliefert hat (besser als sixth sense und weit besser als signs und the village).
es ist der subtile grundgedanke der story, der musikalische hintergrund, der bewusst grau-blaue kamerafilter, die szenen, die detailiert ausgearbeiteten hauptrollen und noch vieles mehr was diesen film hervorhebt.
was allerdings am erstaunlichsten ist, ist die tatsache das ein film mit einer relativ irrealen thematik (superhelden, das uebernatuerliche, etc.) zum nachdenken anregen kann, d.h. sofern man sich auf dieses werk einlaesst.



Name: mumu
Email: mumu@go.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

geil ihr loser



Name: fhd
Email: fhd@zaiyon.ath.cx
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film absolut beeindruckend, seit 2000 mein absoluter Lieblingsstreifen.
Um mal zum Vergleich zu Sixth Sense zu kommen - ich werde ihn nicht machen. Natürlich gibt es Parallelen, aber das ist wohl bei allen Werken eines einzelnen Künstlers so.
Ich fand die Story ganz und gar nicht durchschaubar, gerade das Ende hat mich fasziniert.

Der wahnsinnig gute Soundtrack tut sein übriges, die Atmosphäre ist einfach perfekt, und wenn ich einmal angefangen habe den Film zu schauen, kann ich nicht mehr aufhören, bis ich beim Abspann bin. Mir sind mehrmals beinahe die Tränen gekommen.

Etwas blöd finde ich die Rolle von Joseph - er wirkt etwas apathisch, zudem bringt der Schauspieler seine sture Naivität als bodenlose Dummheit rüber.

Trotz diesem kleinen Übel bin ich einfach nur fasziniert, IMO der beste Film aller Zeiten.



Name: Jos Wammes
Email: jwammes@bluewin.ch
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Guter Idee von Bruce mal was Anspruchvolles zu Spielen. Gute Atmospheregestaltung und Schauspielerleistung von alle beteiligten.
Die Filmmusik ist gut. Perfekte verbindung von Alltagtrübheit und Comic fantasie.. Respekt



Name: Purzel
Email: Purzel@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Super



Name: Xware
Email: xware@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Sehr guter Film, wunderschöne Musik.



Name: Horus
Email: luspliffer@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ihr oberschlauen Labertaschen vergesst, dass ein Film immer ein Film bleibt, egal wie nah er an die Realität heranreicht-oder dies eben nicht tut. Hauptaugenmerk sollte hier auf der Unterhaltung liegen und dieser Punkt ist für mich mit diesem Film mehr als nur erfüllt worden. Vor allem der genialistische Samuel L. Jackson, der Bruce Willis in diesem Film lässig aussticht macht diese Geschicht lebendig. Also Leute, wenn ihr euch das nächste mal darüber beklagt, dass ein Film zu unrealistisch sei, solltet ihr euch überlegen, warum ihr euer Leben auch noch auf der Leinwand sehen wollt- oder ahbt ihr etwa selbst kein echtes?



Name: Alex
Email: jana.gansaeuer@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film war sehr gut. Würd ihn immer wieder anschauen. Ich kann ihn nur empfehlen.



Name: Alex
Email: jana.gansaeuer@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der film war klasse. Würd ihn immer wieder anschauen. Ich kann ihn nur empfehlen.=)