filmszene-Spotlight: The Truth about the Oscars

Einleitung

In den Vor- und Nachwirren der diesjährigen Oscar-Verleihung fiel einmal mehr auf, wie wenig hierzulande doch über die eigentliche Funktionsweise und die Hintergründe dieser Veranstaltung bekannt ist. Diese Serie „The truth about the Oscars“ soll dem Abhilfe schaffen und dem geneigten Leser die Möglichkeit bieten, sich einmal umfassend darüber zu informieren, wer diese Preise vergibt, wieso sie überhaupt vergeben werden, und vor allem, nach welchen Gesichtspunkten. Denn mitnichten steht immer bedenkenlos die alleinige Qualität der erbrachten Leistung im Vordergrund, weshalb die Entscheidungen der Oscar-Akademie immer wieder zu wilden Kontroversen führen. Ich habe den Versuch unternommen, ein wenig Licht ins Dunkel der Entscheidungs-findung zu bringen, und die Serie vor allem mit zwei Zielen konzipiert:

1. Soll aufgezeigt werden, wie wenig die Oscars mit tatsächlicher filmischer Brillanz zu tun haben und daher auch nicht als Qualitätsmaßstab herhalten können
2. Beinhaltet die Reihe so etwas wie einen Grundkurs für Oscar-Tipper, anhand dessen es hoffentlich vielen Lesern möglich ist, bei zukünftigen Verleihungen eine hohe Zahl richtiger Vorhersagen zu treffen und so vielen Freunden systematisch das Geld aus der Tasche zu ziehen ;-)

In den ersten beiden Teilen wird die Oscar-Akademie kurz vorgestellt und erläutert, wie ein Film zu einer Nominierung kommt und wieso dieser Preis in keiner Weise als objektiv betrachtet werden kann. In den folgenden fünf Teilen werden dann alle Kategorien nach und nach unter die Lupe genommen, um zu zeigen, wie leicht sich in den meisten Fällen der Gewinner vorhersagen läßt und wovon sein Erfolg wirklich abhängt. Im letzten Teil werden dann noch ein paar Kuriositäten und anderes Wissenswertes aufgeführt.

Die Serie ist relativ knapp gehalten und bietet daher keine hochgradig detaillierte Einführung, fürs erste sollte es aber genügen, um das Verständnis für den Verlauf der Oscar-Verleihung zu erhöhen. Eventuell werden zukünftig noch weitere Teile die Serie ergänzen, jetzt aber wünsche ich erst einmal viel Spaß bei der Lektüre der ersten acht Kapitel.

Für Kommentare, Kritiken und Anregungen bin ich stets offen und dankbar.