Der schmale Grat

kriegsdrama, usa 1998
original
the thin red line
regie
terrence mallick
drehbuch
 
cast:

james caviezel,
adrien brody,
woody harrelson,
john cusack,
nick nolte,
sean penn, u.a.

spielzeit
 
kinostart
25.2.1999
homepage
 
bewertung

(9/10 augen)

Plakat


 

 

 

 


 

Leute, was für ein Film!
Die Handlung sollte mittlerweile geläufig sein: GI´s landen im Zweiten Weltkrieg auf der japanisch besetzten Pazifikinsel Guadalcanar. Landungsboote schaukeln in Richtung Strand - und wo die Ähnlichkeiten mit dem Soldaten James Ryan ansetzen, da hören sie auch schon wieder auf: Denn in dem Moment, wo bei Spielberg das Sperrfeuer losbricht und amerikanische Fetzen fliegen, passiert bei Malick gar nichts. Der paradiesische Strand ist menschenleer, völlig sinnlos hechten die Marines über den Sand und wundern sich. Scheinbar ewig müssen sie nun über die Insel tapern, bis die ersten japanischen Granaten einschlagen: Endlich wieder Krieg. 
Wo die Handlung bei "Saving Private Ryan" der elementare Bestandteil des Films ist, die Darstellung des Gemetzels ansich den Inhalt und die Botschaft ausmacht, da ist sie bei "Der schmale Grat" nur Beiwerk. Die brutal originalgetreue Darstellung des Sterbens fehlt ihm völlig, Malick benutzt den Krieg vielmehr virtuos als Kulisse für präzise Beobachtungen von Menschen und für ihre Philosophie. Dabei ist nicht etwa ein flammender Antikriegsfilm herausgekommen, sondern ein liebevoll gemachter, sehr lyrischer und ruhiger Film, den man von der ersten Minute bis zur letzten gierig aufnimmt. 
Das Geschehen ist unterlegt mit einem sphärischen Klangteppich, der teilweise sogar Dialoge und Schlachtenlärm überlagert. Immer wieder spricht eine nicht zu identifizierende, sonore Stimme aus dem off und philosophiert über das Leben, das Sterben und die Liebe. Und ständig streut Malick metaphorische Beobachtungen von Tieren und Pflanzen ein. Durch diesen ruhigen, schwebenden Charakter des Films wirkt "Der schmale Grat" um so mehr auf den Zuschauer, nicht bedrückender als "Der Soldat James Ryan", sondern einfach anders. 
In der ersten Stunde etwa bist Du verzweifelt bemüht, Gesichter, Namen und Stimmen auseinanderzuhalten. Ein aussichtsloses Unterfangen - denn die Soldaten sind allesamt dreckig und häßlich, einer ähnelt dem anderen. Das ist kein Zufall - Terrence Malick arbeitet die vielleicht einzige Botschaft des Films heraus: Die Menschheit besitzt eine einzige große Seele, wir sind allesamt Gesichter des selben Wesens.  Leute, die Du für wichtig hältst, verschwinden innerhalb von fünf Minuten wieder aus der Handlung, und die Perspektive wechselt immer wieder. 
Der Versuch, die Monologe aus dem off in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen, ist zwecklos: Sie kommen von verschiedenen Personen, befassen sich mit verschiedenen Dingen und driften teilweise ins Unsinnige und Kitschige ab - wie die Gedankengerüste von Menschen halt sind. 

Zu diesem freakigen Charakter des Films, der Beliebigkeit der dahinvegetierenden Charaktere, trägt die Besetzung bei:
Als der grotesk medienscheue Kultregisseur Malick das erste mal nach 1979 wieder eine Produktion plante - übrigens erst seine dritte - stand halb Hollywood Schlange. Die Hauptrollen wurden aber an relative Nobodys verteilt- einzig Sean Penn und John Cusack bekamen solche als bekanntere Schauspieler. Ansonsten glänzen beispielsweise Leute wie James Caviezel und Elias Koteas - schon mal gehört? 
Der ganze Rest begnügte sich bereitwillig mit Neben- und Kleinstrollen: Nick Nolte hat schon mal größere Parts gespielt, John "Pulp Fiction" Travolta tritt etwa zwei Minuten als General auf, Woody "Natural Born Killers" Harrelson hat nach einer Viertelstunde Feierabend, und George "From Dusk till Dawn" Clooney darf vier Sätze sagen (keine sechzig Sekunden). Wobei letzterer auch wirklich nicht länger in den Film gepaßt hätte. 
Trotzdem: die Qualität der Darstellung ist fantastisch - Vor allem Sean Penn und James Caviezel kommen irre rüber, und die Beobachtung der Charaktere gründen tiefer als alles andere, was Hollywood in letzter Zeit hervorgebracht hat.

Ich hoffe, "Der schmale Grat" kriegt jeden Oscar, für den er nominiert wurde.
In dem Bewußtsein, daß dies wahrscheinlich ein frommer Wunsch bleibt, verabschiedet sich

R. Leurs
 


Name: Umpf
Email: Kontakt@Umpf.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Hi,

ich weiß nicht, was ihr an dem Film so toll findet... ICH finde ihn nur noch langweilig!
Es muß zwar, trotz daß es ein Kriegsfilm ist, nicht 2-3Std. ununterbrochen in Dolby-Digital vorne und hinten Krachen, Splittern, Rattern... aber ETWAS mehr Action hätte dem Film gut zu Gesicht gestanden. Jeder, der aus dem Kino kommt projezierte irgendwas in die (Pseudo?)-Handlung... kapiert (OFF-Stimmen usw.) hat ihn aber letztendlich niemand. Wenn
man mit solch einem Film schon zum Andenken anregen will, dann klappt das mit Titeln wie "James Ryan" und "Full Metal Jacket" wesentlich besser...

Ich selbst, wie auch mein Kumpel (sowie eben div. andere) kamen etwas verstört aus'm Kino (Was haben die gemeint? Wieso hat der und der DAS und JENES gemacht/-sagt? Wieso verschwinden alle bekannten Schauspieler binnen Sekunden wieder???)

Naja, wie gesagt: Anstatt eine Szenerie über 1 Std. hinzuziehen (endloses palaber!) hätte man ein furioses Intro wie in "James Ryan" als Eröffnung bringen können...

Bye, UMPFi



Name: Homer
Email: thehomer@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Zuallererst: das soll ein Kriegsfilm sein. Ok, da laufen tatsächlich Menschen in Uniformen umher, schon mal ganz gut. Im Krieg wird gekämpft, tut man auch hier, auch gut. Aber mir kann keiner erzählen, daß die Philosophie eines jeden in einer Auseinandersetzung wichtig oder hervorzuheben ist. Nicht falsch verstehen: Krieg ist Hölle, Krieg ist sinnlos, Krieg ist verabscheuungswürdig. Ihn dann aber als Basis für psychologische Gratwanderungen zu mißbrauchen, ihn mit Tier- und Pflanzenaufnahmen auch noch zu entmaterialisieren, und schließlich dann die Lyrik und Ruhe als grandios und trefflich zu verkaufen, das ist schon pervers. Krieg ist nicht ruhig! Krieg hat keine Lyrik! Krieg kann und darf man nicht in träumerische und melancholische Sphären fehlleiten! Solche Auswüchse auch noch zu loben und dafür noch alle möglichen Oscars fordern, das ist abstoßend! Der Vergleich mit "Saving Private Ryan" ist zudem noch völlig unangebracht - die Schauplätze sind andere, die Schlachten unterschiedlich. Die Schlacht in der Normandie war ein Gemetzel à la Gettysburg aufgrund der scheinbar aussichtslosen Ausgangslage der Alliierten. Daß "Der Schmale Grat" da nicht mithalten kann, ist doch logisch. Und wenn Spielberg drastisch deutlich macht, welche Wunden der Krieg beim Soldaten verursacht, so ist das ehrlicher, bedrückender und vor allem abschreckender als die Schlacht zur zweitrangigen Nebenbeschäftigung verkommen zu lassen, wie es "Der schmale Grat" tut. Gut, daß "Saving Private Ryan" die verdienten Oscars absahnte! Gut, daß es solche Filme wie "Saving Private Ryan" gibt! Schlecht, daß es immer wieder Filme wie "Der schmale Grat" geben wird, die aus dem Krieg eine Plattform für Traumtänzer machen und den Zuschauer nicht desillusionieren und abstoßen. Denn das ist der Krieg nunmal. Abstoßend. Genau das hat "Der Schmale Grat" verpaßt zu erzählen. Schade ums Zelluloid!



Name: FP
Email: chairwalk@t-online.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Tut mir leid Homer, aber hier muss ich doch mal kräftig widersprechen! Malik will durch seinen Film den Krieg garantiert nicht als lyrisches Ereignis verkaufen. Er zeigt vielmehr wunderschöne Naturaufnahmen und paradisische Orte, als krassen Gegensatz zu dem Grauen des Krieges, dass er dadurch ja eher noch verstärkt.
Er zeigt dem Zuschauer eine urtümliche, faszinierende Natur, die scheinbar in sich stimmig ist, er zeigt die Bemühungen der Menschen, ihre Menschlichkeit zu bewahren, und zeigt aber gleichzeitig auch das Sterben und Morden. Nur macht er das Sterben und Morden nicht zum Mittelpunkt des Films, wie Spielberg in Private Ryan, sondern er stellt die zwischenmenschlichen Aspekte in den Vordergrund: Er zeigt Einzelschicksale von Personen, die zwar namenlos bleiben, dadurch aber auch symbolisch für alle Soldaten stehen.
Maliks Darstellung verwirrt den Zuschauer natürlich zuerst, denn seine Inszenierung stellt einen Bruch mit den gängigen Schemata dar. Aber sie macht die besondere Klasse des Films aus.
Eine der besten Szenen des Films ist meiner Meinung nach die Begegnung der Soldaten mit einem Ureinwohner, der diese Fremdkörper in seinen Paradis kaum beachtet, nur etwas ungläubig ansieht, als er an ihnen vorübergeht: Er versteht die Soldaten und ihre Beweggründe nicht, und dem Zuschauer wird klar, wie absurd die Soldaten und ihre Motive sind, wie absurd der Krieg eigentlich ist.



Name: Lars Weitbrecht
Email: LarsWeit@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich hatte mir diesen Film an einem dieser regnerischen und saulangen tage gekauft, an einem dieser Tage, an denen man nicht unterscheiden kann, ob dieses Drücken im Hals eine Erkältung oder ein Gähnen ist. In den ersten 30 Minuten dieses Filmes wusste Ich dann, das es ein Gähnen war. Das passiert mir nicht oft.
Dann aber schlug sich die Langeweile in Staunen um.
Woody Harrelson's Abgang gehört zu einem der besten in der Filmgeschichte- was will Ich mit einem "James-Ryan-Like"- zerfetzten Soldaten, wenn Woody Harrelson schon allein die Gewalt in Dialoge zeigen kann?!
"Der schmale Grad" raucht keine übertriebene Gewalt. Er ist poetisch.



Name: Vienna
Email: uli.schinhan@t-online.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Gääähhhhn. War leider in der Spätvorstellung in diesem Film und habe das letzte Drittel, oder sogar die Hälfte, verschlafen. Habe nur in kurzen Wachphasen meinen Freund gefragt "Was, paddeln die schon wieder oder noch immer?", und habe dann selig weitergeschlafen.
Kann mich an einige schöne Landschaftsaufnahmen erinnern, hat aber irgendwie nicht zum Thema gepasst. Muss man nicht gesehen haben.


 

Name: Cassandra Campbell
Email: kassandra@vollkoffer.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich muss zugeben, die ersten 3male als ich den Film zufällig auf Premiere World entdeckte bin ich verschlafen, aufgestanden oder hab etwas anderes gemacht weil er einfach langweilig und anfangs ohne zusammenhang bzw. verwirrend war. Erst als meine eigenartige Vorliebe für Sean Penn als Charakterdarsteller kam, hab ich mir den Film mal genauer angesehn. Von Anfang bis Ende durchgeschaut, was mich überraschte war.. das der Film dann wirklich mehr als gut rüberkam. Nicht einer dieser 0815 Kriegsfilme wo nur geballert, geheult und geschriehen wird. Nein, ich war wirklich überrascht. Schöne Naturlandschaften, Poetische Gedanken der Soldaten, das "abtauchen" der -Stars- ect. und besonders die "Beziehung" zwischen Sean Penn´s und James Caviezel´s Charakteren war wirklich schön. Witzig und Genial gemacht war eben diejenige Sache, das die großen Stars grad mal 5min. oder weniger bekamen und eher die unbekannteren den wichtigeren Part übernommen hatten.

Im großen und ganzen kann ich R. Leurs nur TOTAL zustimmen :)



Name: knusperschnitzel
Email: knusperschnitzel@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein wahres Meisterwerk! Dieser Film ist zugleich anstrengend und fließt dennoch wie ein ruhiger Strom. Hier triumphiert Poetik über manch unnötige Gewaltdarstellung anderer Filme. Das Gewalt 'nicht gut' ist, wissen wir nur allzu gut und haben es auch schon in unzähligen Antikriegsfilmen zelebriert, dieser Film geht tiefer, er fragt nach den Ursprüngen, und es ist das erste Mal daß ich dieses in so intenstiver, wort- und bildgewaltiger Art auf der Leinwand erlebt habe. Wer diesen Film langweilig findet, hat nichts verstanden.



Name: Kloetengemse
Email: Kloetengemse@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Als ich den Film zum ersten mal sah, dachte ich: "Oh man James Rayn war ja viel besser als dieser an manchen stellen eher langatmige Film". Ich dachte: "James Rayn zeigt wie der Krieg ist - brutal, abschreckend und pervers". Aber als ich den Film das zweite mal sah,weil ich mich an die hervorragende Kamera und an die fantastisch photographierten Bilder der traumhaften Landschaft erinerte, fiel mir auf, dass dieser Film ein poetisches Meisterwerk ist. Er zeigt den extremen Kontrast zwischen der so herlichen Natur und dem Krieg der in ihr statt findet. Dabei geht es dem Film nicht vordergründig um Brutalität, sondern um die Wunden, die innerlich den Soldaten zugefügt werden. Der schmale Grat geht an die ganze Kriegsthematik philosofisch heran, treibt dabei aber nie ins Kitschige ab. Das was mich an diesem Film außerdem fasziniert, ist das er so ruhig dahin gleitet, den Krieg aber nie aus den Augen verliert. Die hervorragende Musik trägt zusetzlich zu dem lyrischen Charakter des Filmes bei. Bei einer meiner lieblings Szenen erklingt diese fabelhafte Musik, wobei man sieht wie die GI`s sieht, wie sie ein japanisches Lager stürmen. Man sieht dabei wiederum nicht so viel Gemetzel, aber die schmerz- und angstverzerten Gesichter der Japaner wie auch der GI`s sagen alles.
Ich bin zu dem Schluß gekommen: James Rayn zeigt die Gewalt (was warscheinlich der Mehrheit besser gefallen wird, weil es so heftig in der Wirkung beim Zuschauer ist), aber Der schmale Grat hinterfragt die Hintergründe und ist dabei so hervorragend erzählt. Für mich mit PLatoon und Apocalypse Now der beste Antikriegsfilm den es gibt. Terrence Mallick hat super Arbeit geleistet und wem der Film nicht gefällt soolte ihn sich nocheinmal ansehen - auf die Dialoge und die sehr guten Schauspieler achten und ihn einfach wirken lassen, mit seiner Wort- und Bildgewalt. Trotz der vielen Stars, finde ich es gut das eher unbekannte Schauspieler im Vordergrund stehen. Schade fand ich, dass er keinen Oscar bekam und vorallem den Kameraoscar an James Rayn abgeben musste.



Name: Kloetengemse
Email: Kloetengemse@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Als ich den Film zum ersten mal sah, dachte ich: "Oh man James Rayn war ja viel besser als dieser an manchen stellen eher langatmige Film". Ich dachte: "James Rayn zeigt wie der Krieg ist - brutal, abschreckend und pervers". Aber als ich den Film das zweite mal sah,weil ich mich an die hervorragende Kamera und an die fantastisch photographierten Bilder der traumhaften Landschaft erinerte, fiel mir auf, dass dieser Film ein poetisches Meisterwerk ist. Er zeigt den extremen Kontrast zwischen der so herlichen Natur und dem Krieg der in ihr statt findet. Dabei geht es dem Film nicht vordergründig um Brutalität, sondern um die Wunden, die innerlich den Soldaten zugefügt werden. Der schmale Grat geht an die ganze Kriegsthematik philosofisch heran, treibt dabei aber nie ins Kitschige ab. Das was mich an diesem Film außerdem fasziniert, ist das er so ruhig dahin gleitet, den Krieg aber nie aus den Augen verliert. Die hervorragende Musik trägt zusetzlich zu dem lyrischen Charakter des Filmes bei. Bei einer meiner lieblings Szenen erklingt diese fabelhafte Musik, wobei man sieht wie die GI`s sieht, wie sie ein japanisches Lager stürmen. Man sieht dabei wiederum nicht so viel Gemetzel, aber die schmerz- und angstverzerten Gesichter der Japaner wie auch der GI`s sagen alles.
Ich bin zu dem Schluß gekommen: James Rayn zeigt die Gewalt (was warscheinlich der Mehrheit besser gefallen wird, weil es so heftig in der Wirkung beim Zuschauer ist), aber Der schmale Grat hinterfragt die Hintergründe und ist dabei so hervorragend erzählt. Für mich mit PLatoon und Apocalypse Now der beste Antikriegsfilm den es gibt. Terrence Mallick hat super Arbeit geleistet und wem der Film nicht gefällt soolte ihn sich nocheinmal ansehen - auf die Dialoge und die sehr guten Schauspieler achten und ihn einfach wirken lassen, mit seiner Wort- und Bildgewalt. Trotz der vielen Stars, finde ich es gut das eher unbekannte Schauspieler im Vordergrund stehen. Schade fand ich, dass er keinen Oscar bekam und vorallem den Kameraoscar an James Rayn abgeben musste.



Name: essay
Email: m-heimegger@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Es ist sinnlos, "Soldat James Ryan" mit "Der schmale Grad" zu vergleichen, auch wenn es nahe liegend scheint. Spielberg machte eine hervorragenden, notwendigen, eindrucksvollen Antikriegsfilm. Ähnlich wie "Im Westen nichts Neues", aber mit den Mitteln der Zeit, läßt er keine Hoffnung übrig, an Krieg etwas Gutes zu finden.
"Der schmale Grad" ist nur zufällig ein Kriegsfilm. Mallick stellt die grundlegenden Fragen des Lebens: Woher kommt das Böse? Das Schöne? Wie kann man solches zusammen denken, wenn dies überhaupt geht? Was ist der Mensch? Nun, am besten läßt sich das anhand eines extremen Hintergrundes darstellen. Tod, Schmerz, Leid sind brutal. Wie der Krieg. Deshalb ist Krieg eine geeignete Bühne für derartige Themen.
James Ryan ist ein hervorragender Antikriegsfilm.
Der schmale Grad ist ein meisterliches Epos über inneres Leid und Schönheit. Wer dazu (noch) keinen Zugang hat, sollte ihn dennoch nicht zwanghaft mit einer anderen Kategorie vergleichen wollen.
Es gibt wenig Grund, beide Themen zu vermischen.



Name: kloetengemse
Email: Kloetengemse@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich wollte noch etwas anmerken: 1. essay hat total recht! und 2. ich hatte in meiner ersten ausführung geschrieben, dass ich Platoon, ... sehr gut finde. ich steiche Platoon und nenne statt dessen The Deer Hunter. leute schaut euch den an, dann wisst ihr was neben dem Schmalen Grat ein antikriegsfilm ist (und achtet vor allem auf Robert de Niro!!).



Name: Walter
Email: valdez@sbox.tu-graz.ac.at
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Das Bewußtsein der eigenen Sterblichkeit- ansonsten verdrängt- im Krieg nicht so einfach beiseite zu schieben- als Anstoß, übers Dasein nachzudenken. Der Film hat mich über weite Strecken nicht überzeugt.
Mir schien der Tiefsinn vorgetäuscht.



Name: Marie
Email: marrymail@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Keine Frage - für mich der langweiligste, dümmste, überflüssigste Film aller Zeiten!!! Anti-Kriegsfilme gut und schön, aber dann bitte nicht in einer Länge von 2 Std. und 45 min., wovon man sich mindestens die Hälfte eh hätte sparen können.
Ich kann diesem Film absolut nichts abgewinnen, bin froh, ihn nicht im Kino gesehen haben zu müssen und ärgere mich, noch das Geld für die Videothek bezahlt zu haben!



Name: Julian
Email: ich@djjulian.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Hallo!
Hihi, ich habe den Film mit Marie geguckt. Hihi.
Für mich is die Schmach recht groß, da ich diesen grauenhaft langweiligen Film in der Videothek ausgewählt habe. Mist. ( Ich hab den übrigens bezahlt, Marie ;oP sagenhafte 2,6€ verlange man dafür... )
Schade, dass ich nich gelesen hab, was hinten aufer Hülle draufstand. Meistens soll da ja ne Handlung draufstehn, die gabs nur leider im Film nich ( zumindest konnte ich keine erkennen - auch nach 30 minütiger Diskussion nich )
Also, liebe Leute, guckt euch diesen Film nicht an, es ist _pure_ Zeitverschwendung und ihr ärgert euch nachher nur, dass ich nich auf mich gehört habt.
So, und weil der Film so grottenschlecht is, kriegta immerhin 1 Auge, weil weniger kann man nicht auswählen.

Haunse rein
-julian-



Name: Basti
Email: -basti@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo Filmfreunde,

sehr interessant was Julian und Marie über mir geschrieben haben.

Schade nur, dass für die Zwei die Kinderabteilung in der Videothek schon geschlossen hatte. Ansonsten hätten sie sich noch "Cap & Capper" oder "Susi & Strolch" holen können und hätten nicht nach diesen Erwachsenenstreifen greifen müssen.

Schade das Kleingeister über dieses Kunstwerk urteilen möchten, welches sie nicht ansatzweise verstehen wollen und auf Grund ihrer limitierten geistigen Kapazität auch nicht verstehen können.

Wir stellen fest,

nur wer sich mit der allgegenwärtigen Abscheu des Krieges auseindersetzen will und kann, ist fähig diesen Film auf sich wirken zu lassen und als einfühlsamen, manigfaltige Darstellung der Sinnlosigkeit des Krieges zu erfahren.

Ich gebe zu es ist ein ruhiger Film, der uns mit umheimlich schön gezeichneten Bildern eine Südseeparadies vorführt. Ein Paradies das schnell trügerisch erscheinen wird, zeigt sich doch bald die häßliche Fratze des Krieges unter pitoresken Palmenheinen.

Dieser Widerspruch - ruhig erzählt und von genial spielenden Schauspielern dargestellt- zieht sich wie ein roter Faden durch dieses monumentale Meisterwerk. Ein "schmaler Grad" eben zwischen der Schönheit und unbekümmertheit unsers Daseins und der häßlichen, barabarischen Seite dieses unseres Lebens.

In keinem anderen Anti - Kriegs Film davor wurde eine beklemmendere Atmosphäre geschaffen. Der Regiseur schafft es ein von Spannung umwobenes Bild aufzubauen in dem sich verschiedenen Charaktere ,scheinbar geeint durch ihre Uniform, formieren. Aber als findiger Beobachter merkt man schnell, dass die "verschworene" Bande eigentlich nur durch die gemeinsam Angst vor dem Feind eine Art Verbindung erfährt. Der Film stellt also auf abstrakte Weise die Frage: Sind wir nicht alle nur eine Einheit wenn wir gemeinsam Angst vor etwas haben?

Ich find darüber sollt man nachdenken!






Name: Daniel
Email: alex_delarge@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe den Film bisher 4 mal gesehen und bin ehrlich gesagt jedes Mal beinahe eingeschlafen (was vorallem an der doch etwas zu langen letzten Stunde liegt). Doch ich glaube, genau darin die eigentliche Stärke des Filmes entdeckt zu haben. Natürlich geht es um Krieg (und er wird nicht nur als Plattform für irgendwelche anderen Dinge genutzt, sondern in all seinen schrecklichen Facetten dargestellt), um Philosophie, um Tod, Leben und Schönheit. Aber was mich am stärksten emotional bewegt bei diesem Film ist die melancholische Ruhe mit der dieser Film so vor sich hinplätschert und den Zuschauer in einen Art Trancezustand versetzt. Unterstützt durch einen der großartigsten Filmscores aller Zeiten (und das, obwohl ich eigentlich kein Hans Zimmer – Fan bin) entsteht ein wunderschönes und bildgewaltiges Gemälde wie es meiner Meinung nach einzigartig in der Filmgeschichte ist. Hinzu kommt eine Sprache ("Deine Herrlichkeit..."), die einen einfach umhaut und Gedanken, die vielleicht nicht immer realistisch, aber kunstvoll (denn dieser Film ist ein Kunstwerk) erdacht sind und zum nachdenken anregen.
Wer sich über mangelnde Action oder Gewaltdarstellung ärgert, will sich meiner Meinung nach nicht wirklich von so etwas abschrecken lassen, sondern sich daran erfreuen. Klar ist "Der Soldat James Ryan" ebenfalls ein guter Film und Spielberg ein ausgezeichneter Regisseur, der sein Handwerk perfekt versteht (weswegen ich mir bisher noch nicht sicher bin, ob „Der Schmale Grat“ den Oscar für die beste Kamera wirklich besser verdient hätte), aber während eben bei Spielberg der Held zum Schluss stirbt und somit für eine herzerweichende, aber doch etwas unpassende Schlussszene sorgt (bei der dann auch noch die amerikanische Flagge wehen muss), gibt es bei diesem Film etwas, etwas für das es in Spielberg’s Film keinen Platz gab: wenn sich einer der Soldaten – im Gras liegend, während seine Kameraden um ihn herum sterben – einem Schmetterling zuwendet, der sich als Blatt getarnt hat und dabei der Krieg für einen kurzen Moment in Vergessenheit gerät und nur die Wunder der Natur einen Augenblick eines Lebens ausfüllen, dann ist das Poesie und wunderbar.



Name: Fresh
Email: kalina.ivo@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also ich bin nicht eingeschlafen und kann es jedem der auch etwas Anspruch in einem Fim erwartet empfehlen.
Alle anderen die nur sehen wollen wie Soldaten zerfetzt und Tonen an Munition verschossen werden können bei James Ryan bleiben.
Nicht jeder Film ist für jeden geeignet so einfach...



Name: Man-d
Email: gehteuchnixan@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist absolut spitze! Es ist kein Kriegsfilm in dem es nur ums Rumgeballer geht und ein wenig um die Geschichte. Das natürlich auch, aber Ryan ist es vor allem gelungen einen verdammt genialen Einblick in die Gedanken, Ängste etc. der Soldaten zu verschaffen. 100%-ig eindrucksvoll und packend!



Name: Alpha Quadrant
Email: fuck@fuck.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Genialer Film, man sollte ihn aber nicht unter dem Aspekt des Kriegs oder Action Flims sehen. Hat eine klare "philosophische" Ader....und schöne Natur Aufnahmen. Außerdem zu 95% wirklich gute Darsteller.




Name: Mario Radevic
Email: xmorning_againx@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist ein Stück Geschichte! Er setzt weder auf übertriebene Gewalt, noch auf den normalerweise überall verbreiteten US-Patriotismus. Er ist ein gelungenes Abbild der Gefühle der Soldaten die einen unwürdigen Krieg zu führen haben. Die philiophischen Aspekte sind nahzu perfekt, mir fehlen die Worte. Genial. das beste was ich in den letzten 15Jahren gesehen habe.



Name: Sven
Email: edler-ritter@gmx.li
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

So, jetzt möchte ich mich auch noch einmal äußern. Ich kann viele der obengenannten Thesen nicht nachvollziehen. Ob der Film wirklich zu 100% abschreckend ist, wage ich zu bezweifeln. Die natürliche Gemeinschaft kann meines Erachtens nach auch positiv auf Menschen wirken. Viele haben eine solche Gemeinschaft bisher nicht erlebt und sehnen sich eventuell nach einer Solchen.
Am Schlimmsten ist aber der ständige Vergleich zwischen diesem Film und Anderen wie Der Soldat James Ryan. Jeder Film hat seine eigene Philosophie und jeder Regisseur möchte, glaube ich, etwas anderes vermitteln, von daher kann man sich Vergleiche getrost sparen. Was ist außerdem mit Private Witt. Meines Erachtens kann man ihn recht eindeutig als Hauptperson identifizieren. Außerdem ist die Stimme, die regelmäßig erscheint, ebenfalls die von Private Witt. Allerdings kann es sein, wenn ihr euch so sicher seit, dass meine Quellen nicht richtig sind.
Gruß
Sven

P.S.: Findet ihr den Tod eigentlich alle wirklich so schlimm. Er hat doch nur "immer das letzte Wort".



Name: Masilo
Email: Masilo2003@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

The Thin Red Line ist in fast jeder Hinsicht interessanter als Private Ryan, wenn auch bei weitem weniger spannend. Ryan bietet einem fast keine Punkte zur Interpretation und ist abgesehen von äußerst realistischer Darstellung von Kriegsschlachten eher leichte Kost, zumindest im Vergleich zu Thin Red Line, dessen Bildsymbolik und extreme Wechsel zwischen Harmonie und Schlachtengetöse sehr viel stärker sind. Ich bin mir nicht sicher, ob sie nicht manchmal doch zu dick aufgetragen werden, denn spätestens bei der dritten Darstellung eines Unterschiedes zwischen harmonisch lebenden Naturvölkern und den alles zerstörenden Truppen möchte man dem Regisseur zurufen: Nimm den Holzhammer weg, ich habe es kapiert, Naturverbundenheit & Harmonie - gut, Krieg & moderne Technik - schlecht, nun mach weiter mit der Geschichte!
Der Film wirkt aber trotz der Längen, die man dabei empfinden kann, nicht langweilig, regt sehr zum Nachdenken an. Wenn man darin nicht eintauchen möchte, darf man sich wenigstens darüber Gedanken machen, ob der Regisseur mit Travoltas Kurzauftritt dessen zigste Karriere zerstören wollte. In der Szene passt für mich aber auch gar nichts ;)



Name: blödmann
Email: lramann@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

nun, so oft stand hier etwas von den gegensätzen, die "der schmale grat" darstellt. ist es eher nicht anders herum? zeigt dieser film nicht die einheit, das eins-sein von schönheit und terror, von liebe und einsamkeit? zeigen nicht die so oft einander gegenüberstellten bilder von tod (das sterben) und leben (die erinnerungen des einen soldaten an das traumähnliche und liebestrunkene tanzen mit seiner frau vor dem einzug) das elementare phänomen der natur, das in ein ganzes geht, so daß der krieg, die entmenschlichung keine abkehr von der natur ist, da dies unweigerlich zum menschen gehört, der auch natur ist. die blicke über die im wind wogenden pflanzen lassen atmen, innehalten, das aufnehmen, was wahr ist.
so wie tiere einander töten, so töten auch die menschen einander. man beachte den, meiner meinung nach, schlüsselsatz "Warum führt die natur krieg gegen sich selbst?" es ist nicht der mensch als solches, der tötet, es ist ein wesen, das der natur entsprungen ist, teil der natur.
mallicks filme atmen, sie lassen den zuschauer mitatmen. ein tip: schaut euch "in er glut des südens" an. auch dort sieht man zur meditation verleitende, wogende kornfelder. auch dort wird der zuschauer eingeladen, sich fallenzulassen. so erfährt man das ansinnen mallicks, sich in der natur einzubatten, weil wir dort herkommen.
"in der glut des südens" hat einen expliziteren religiösen charkter: die heuschreckenplage, biblischen ausmaßes, rafft alles dahin, nachdem der mensch sich seinem drang zur sünde hingegeben hat, was schließlich im tod des verantwortlichen endet. nur das kind, in seiner bloß beobachtenden naivität, darf weitermachen.

p.s. jeglicher vergleich mit irgend so einem anderen film aus der dumpfen küche hollywoods ist, naja, er ist, vornehm gesprochen, unangebracht...



Name: Film versteher
Email: MCBusDan@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich habe den film sehr oft gesehen und bin nahezu beeindruckt... die poetische einlage im kriegshintergrund habe ich noch nie in einem Film gesehen. ich habe mal versucht etwas poetisches zu schreiben...denkt/guckt euch dabei die szene an als die ammis den japanischen stützpunkt/bunker stürmen und denkt euch es wäre die "off stimme":
"Die Bosheit unserer,
geweckt im sturm und hass,

lässt die des Feindes verdecken,
unsichtbar erscheinen,
lässt sie verschwinden,

und und büßen,
lehren,
und uns die Frage stellen,
was uns vom Feind unterscheidet,
nichts.



Name: Phili
Email: Hijacker@msn.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo Leute!
Also ich finde diesen Film einfach nur grottenschlecht! So etwas langweiliges is ja fast schon unerträglich anzusehen. Dieser ist weit davon entfernt so gut wie Der Soldat James Ryan, Wir waren Helden oder Windtalkers zu sein.
MFG Phili



Name: miki
Email: Jiggy-Twist@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Oh Gott!
Alleine die Behauptung der Film hätte mehr "action" verdient, bringt mich schon zum Rasen!
Wenn ich dieses Wort höre kommt mir immer dieses "Äktschn-Sylvester-Ich-mach-euch-alle-fertig-Stallone" - Syndrom hoch! Zu dem Film darf man nicht weniger sagen als: VOLLKOMMEN !



Name: Knucklehead
Email: schaichvonbrunai@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Meine Faszination für dieses Genre muss ich nicht verhehlen:
Apocalypse Now!, Full Metal Jacket, Platoon, Tora!Tora!Tora!,
Der längste Tag, Stalingrad, Die letzte Schlacht,Das dreckige Dutzend, Saving Private Ryan, We were soldiers.
Und `Der schmale Grat`? Ganz einfach: Dieser Film ist die Referenz -der Maßstab, an dem sich alle vergangenen und kommenden Filme dieser
Thematik messen müssen.
Er hinterläßt als einziger bei mir nicht die Abscheu und das Grauen
abgetrennter Gliedmassen und versprengter Köpfe -das kennen wir zu
genüge- sondern Verständnis.

LG, Knuckle




Name: mhmm
Email: blq@as.ee
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Eine mißglückte 90er Kopie von "Apocalypse Now".



Name: lucas
Email: lucas3@gmx.at
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

"The thin red line" ist mehr als ein Kriegsfilm: Der Zuseher erlebt die unbeschreibliche Angst jedes einzelnen Soldaten hautnah; und diese Effekte auf den Zuseher konnten (bis auf wenige Ausnahmen) auch ohne herausquellendes Gedärm erreicht werden. Denken Sie an die Szene, in der die Soldaten den Hügel hinauflaufen. Einige Minuten lang sehen wir nur ihre Helm durchs Gras schleichen und doch ist dies eine der spannensten Stellen, auch wenn kein einziger Schuss fällt.
Die wahre Kunst einen hochkarätigen Film zu produzieren liegt nicht darin, möglichst aufwändige und teuere Szenen mit noch so vielen Spezial Effects zu drehen, sondern mit wenigen, einfachen Mitteln einen maximalen Eindruck beim Zuseher zu erlangen.
Zudem werden Verse und poetische Stellen eingebracht, und Naturaufnahmen, an denen sich Discovery Channel etwas abschauen könnte. Man lernt zu verstehen wie, noch so kleine Dinge im Kriegstreiben für einen Soldaten faszinierend wirken. (Bsp.: Das herunterlaufen eines Wassertropfens über ein Blatt)
So finden sich auch einige Symboliken im Film: Beachten Sie die Szene, in der ein verletzter Vogel im Gras liegt.

Dieser Film setzt meiner Meinung nach den Maßstab für einen ernsten und trotzdem esthätischen (falls dies das richtige Wort dafür ist) Kriegsfilm.



Name: Carsten
Email: XellsBurningRave@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einfach nur Super.Endlich mal ein Film wo man sagen kann:So haben Soldaten damals das Kriegsgeschehen auf"Der Insel der Verdammten" gesehen.



Name: was auch immer
Email: hjkjlfgQyahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

du fragst vielleicht nur, aber: das beste ist der film. und ich glaub ihr habt ihn alle nicht verstanden. der film ist gut, würde sogar sagen, mehr als gut. und wer das nict so findet, kriegt gleich in die schnauze.
ich hasse nämlich passifisten, die sind immer so scheiße aggressiv, die penner die.



Name: schnapsi
Email: jits@freenet.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

hey du sackgesicht
scheiß bewertung

richie



Name: Peter Willner
Email: PeterPWILLNER@AOL.COM
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Gut. Es teilen sich die Geister. Tuen sie ja immer. Interessant ist, daß viele (positive wie auch negative Bemerkungen) dem Film Antikriegsfilmwirkung absprechen. Ich denke, darum ging es auch nicht. Nach "Apocalypse Now" scheint mir das sowieso recht schwierig. Sicherlich aber bleibt Krieg als Thema so kompliziert, weil wir zum Töten aufgefordert werden von eben jener Gesellschaft, die das in den Gesetzbüchern verbietet. "Ich habe einen Menschen getötet und niemand kann mich deshalb belangen" sagt der Schütze, als er Erfolg hat. Mir scheint es, daß die Frage im Vordergrund zu stehen schein: Wir wissen, daß Krieg böse ist, wir haben "Apocalypse Now" gesehen, "Full Metal Jacket", "The Dear Hunter" usw. Die halbe Welt hat vor dem Irakkrieg aufgeschriehen, täglich werden schlimmste Lügen deutlich und wir machen einfach immer weiter. Was ist das, was uns wider besserer Einsicht jubeln läß, wenn schon wieder so ein Arschloch, meint: "Jetzt haben wir aber einen Feind, den wir umbringen müssen"?
Der Film macht unsere beschissene Situation sicherlich nicht besser, aber mir hat er sehr gut getan.



Name: ric-dee
Email: ric-dee@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Leute, leute, wie überall zu beobachten, gehen die Meinungen meist in nur zwei Richtungen: entweder ganz schlecht oder DAS Meisterwerk!
Ich muss mich, wie wohl die meisten hier, letzterem anschließen. Gründe wurden hier zu Genüge genannt.
Was mich beim durchlesen dann aber doch so richtig auf die Palme brachte, war nicht der ewige vergleich mit "Der Soldat James Ryan", sondern ein Vergleich mit "Wir waren Helden"! Ich war fassungslos!
Zitat von Phili: "Dieser ist weit davon entfernt so gut wie Der Soldat James Ryan, Wir waren Helden oder Windtalkers zu sein." WIE BITTE??? O.K. James Ryan halte auch ich für einen sehr guten Film, aber "Wir waren Helden" und "Windtalkers" sind doch zwei Kriegsfilme(NICHT ANTI-Kriegsfilme!!!), die an Patriotismus und Kriegsverherrlichung nicht zu überbieten sind. Besonders "Wir wa..." ist unrealistisch, unglaubwürdig, übertrieben kitschig und überladen mit Klischees!! Ganz ehrlich das war der schlechteste Krigsfilm, den ich je gesehen hatte! Wer diesen toll findet, ergötzt sich wirklich ausschließlich am "Knall" und "Stirb"!
Und mit einem Zitat von Basti möchte ich schließen und allen "Wir waren Helden"-Liebhabern sagen: "Schade das Kleingeister über dieses Kunstwerk urteilen möchten, welches sie nicht ansatzweise verstehen wollen und auf Grund ihrer limitierten geistigen Kapazität auch nicht verstehen können."





Name: danilo
Email: MCBusDan@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

mein urgroßvater war dort...
soviel er mir auch erzählt hat alles stimmt mit dem film überein und er öffnet mir nochmehr die augen



Name: Heerbert
Email: portstanley@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

zu all den vielen positiven Bewertungen habe ich nichts mehr hinzuzufügen, ausser vielleicht dass das Buch, also die Buchvorlage zum Film, auch nicht schlecht gewesen ist, wenn nicht sogar besser - wahrscheinlich sage ich das fast jedesmal wenn es um eine Buchverfilmung geht, weil selbst ein "perfekter" Film nicht die dichte Atmosphäre von einem "Kopfkino" beim Lesen eines Buches erreichen kann: somit die Beinahe-Maximum-Bewertung von 9 aus 10 Punkten, äh Augen!!!

(sorry, verzeiht mir meine Neigung zu elend langen Schachtelsätze....*hier-abgeschnitten*)




Name: Parker
Email: OlvrLw@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

soeben habe ich den film zum vierten mal gesehen .... und garantiert nicht zum letzten mal. als ich ihn damals im kino in der spätvorstellung sah, wäre ich beinahe eingeschlafen. mittlerweile liebe ich den film. er schafft es, eine unheimlich melancholische atmosphäre aufzubauen. die musik, die bilder, die poetische unterstreichung - einfach genial.



Name: TIGER
Email: TIGER@TIGER.NET
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist einfach Großartig.
Das ganze Konzept hat gestimmt.

ICH BEDANKE MICH BEI HERRN

T E R R E N C E M A L L I C K.



Name: max
Email: max@mg-designs.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Schön, dass es doch noch Menschen gibt die diesen Film verstehen...



Name: Krisch
Email: TailsK@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich will niemande beleidigen und mir was darauf einbilden diesen film vertanden haben zu wollen, ich interpretiere nur und ich glaube das ist das ziel eines wirklich guten regieseures,das sich jemand den film ansieht und sich seine eigenen hintergründe und vordergründe sucht sie weiter denkt und schließlich selber zu einem teil des films wird und das hat terrence mallick geschafft. mir hat dieser film jedenfalls die grausamkeit und vor allem die irrationalität des krieges so nahe gebracht wie kein anderer.am herausstechensten ist der kontrast der im film gezeigt wird nämlich der öftere szenenwechsel zwischen dem kriegsgeschen und der natur, vor allem den friedlichen lebenden eingeboren.Wie kann es sein das diese so ausgleichende natur etwas so verschwenderisches vorbringt wie den menschen?
der schmale grat ist ein wunderbar inszenierter film über das warum und alle anderen die mehr auf bumm,crash und bang stehen sollen sich bitte sowas ansehen aber nicht meinen sich über solch einen film ein urteil bilden zu müssen.



Name: shaolin
Email: armymur@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ok hallo erstmal !!!!!
ich will nur sagen das der film geil ist
und warum ist er so geil wegen der coolen musik



Name: pikki
Email: punkte61@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo Leute,
habe den Film vor einigen Wochen im Fernsehen verfolgt und muss sagen,
dass er mich vollends überzeugt hat. Das Werk scheint die Gemüter besonders zu spalten entweder hin zu himmelhochjauchzenden Lobpreisungen oder eben zu niederschmetternden Verrissen. Mir haben die Dialoge ausgezeichnet gefallen, in denen völlig verschiedene Sichtweisen und Umgangsormen mit dem Krieg offeriert werden, und mir fällt es dabei schwer, entscheiden zu können, wer denn nun im Recht ist. Ist es zum Beispiel Witt, der sich in ästhetische Horizonte flüchtet, oder der den Befehl zum Frontalangriff verweigernde Sergeant (habe den Namen vergessen), oder der kriegslüsternde General usw.? Alle Sichtweisen scheinen mir ihre Berechtigung zu haben, aber alle stoßen auch an ihre Grenzen, erweisen sie sich doch in der einer Situation als "lebensrettend" in der nächsten aber wieder als todbringend.



Name: Kenji
Email: Dunkler_Templer@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Diesne Film ist besser, als es "Der Soldat James Ryan" oder ähnliche (Anti) Kriegsfilme sein können. Ich habe einige gesehen, aber das war der erste (Anti)Kriegsfilm und einer der wenigen Filme der echte Charaktere gezeigt hat. Die Poesie, die Tragik, der Schmerz, die Hoffnung.. diesen Film ist ein Kunstwerk. Ein echtes Wahres Kunstwerk. Kein Billiges Bumm Bumm.. kein Patriotismus... oder eine so dämmliche Story wie in Spielbergs Film..

Und ich finde auch, das der Schmale Grat den Antikriegsgedanken, sehr gut rüber bringt. Ich fang ihn spannend.



Name: Ffag
Email: smogmon89@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich kann wirklich nicht verstehen (sorry Leute), warum manche Menschen den Film als kriegsverherrlichend ansehen. Ich habe sowohl Ryan, als auch "Der Schmale Grat" gesehen und muss sagen, dass letzterer das eindeutigere Plädoyer gegen den Krieg ist. Beim Soldaten James Ryan beschränkte sich alles auf das Morden, sinnloses, brutales Morden. Ob das im Krieg so ist, weiß ich (Gott sei Dank) nicht. Aber Ryan degradiert Krieg als absolut notwendig, die Sinnlosigkeit merkt man an manchen Szenen schon, aber dann sind da wieder die Schlachten, die alles Gute zunichte machen. Bei Der schmale Grat, zeigt ja gerade die wunderbare Darstellung der Natur, dass Krieg etwas sinnloses ist, denn welcher Idiot würde, wenn er die Wahl zwischen friedlichem Leben in diesem Paradies hätte, den Krieg und die Zerstörung wählen. Sicher, wer sich auf einen Anti-Kriegsfilm mit vielen Gemetzeln und null Nachdenken freut, wenn er ins Kino geht der ist bei Ryan auf der sicheren Seite, wer sich aber von den, zugegeben manchmal sehr verwirrenden Monologen und dem plötzlichen auftauchen und wieder verschwinden von DArstellen, nicht beeindrucken lässt und den Film noch einmal guckt der wird mit einer Botschaft gegen die Zerstörung belohnt. In meinen Augen, kann man "Der Schmale Grat", gut auf eine Ebene mit "Full Metal Jacket" und "Apocalypse Now" stellen.



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Genialer Kriegsfilm!!!!



Name: dubei
Email: nomail@exit.org
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Juhu,

bin nicht ganz schlüssig was ich davon halten soll. Einerseits schöne Bilder und ein wunderbar genialer Soundtrack für Tage zum Nachdenken aber andererseits ziemlich schwer dem eigentlichen Thema zu folgen. Worum es geht? Etwas sehr untypisches für Hollywood. Die Suche nach dem Sinn des Lebens. Das hier der 2.WK im Pazifik als Hintergrund gewählt wurde ist ganz klar ein kluger Marketing Schachzug der nicht hätte nötig sein müssen und wer selbst mal über seine Bestimmung nachgedacht hat wird dieser Film gefallen. Für alle anderen die Blut, Geschrei und Gedärme sehen wollen, suchen sich lieber einen anderen aus.

P.S. Eigentlich geht es ja in allen sogenannten Anti-Kriegsfilmen wie "Full Metal Jacket", "Apocalypse Now" und "Der Soldat James Ryan"
um die Frage "Warum?" von daher ist der Kriegshintergrund nur das reißerische Beiwerg.



Name: scheitan
Email: sscheitan@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

GENIAL!
der schmale grat ist der genialste film den ich je gesehen habe, soviel vorab. er ist weder ein kriegs noch ein antikriegsfilm sondern ein film über den menschen oder, besser, über die menscheit. man braucht diesen film nicht zu vergleichen, er ist nicht vergleichbar. das großartigste sind wohl die dialoge zwischen welsh und witt. in dieser rolle zeigt sean penn was für ein herausragender schauspieler er ist bzw. glaube ich nicht dass er auch nur irgendetwas in dieser rolle gespielt hat. witt:" fühlen sie sich manchmal einsam sgt.?" welsh: "nur wenn ich unter menschen bin". genauso geht es mir wenn ich mir dieses forum hier durchlese, 95% der poster verstehen diesen film nicht einmal ansatzweise. den restlichen 5% kann ich nur danken, denn sie zeigen mir dass ich als mensch´, hier auf dieser welt (und es gibt nur diese welt) nicht allein bin. wann war das, als wir brüder waren?



Name: Skip
Email: Maddy@freenet.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Gibt es den wahren und echten ANTI Kriegsfilm überhaupt?...ist nicht jeder Film,der den Zuschauer zum Nachdenken anregt ein solcher? Sicherlich gibt es nur wenige wirklich gute davon.Ich denke,der schmale Grat ist so ein Film...mal ganz abgesehen von den gewaltigen Bildern,der Musik und nicht zuletzt den Darstellern.Filme untereinander zu vergleichen bringt nicht viel(verschiedene Regisseure und deren Sicht des Films,verschiedene Handlungen,Schauplätze usw.....)es mag bessere geben,auf jeden fall gibt es eine Menge schlechtere..und auch das liegt im Auge des Betrachters,oder?



Name: Hubi
Email: Hubi@vollbio.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich muss zugeben ich hab den Film die ersten 2 mal verschlafen und beim dritten mal hab ich nebenher mit meinen Kumpels gelabert oder dummheiten gemacht.
Ungefähr ein 3/4 Jahr später steh ich in einer nicht unbekannten Drogerie und seh den Film für 9,99€ vor mir. Ich konnte mich erinnern das die Landschaft in der dieser Film gedreht wurde, wirklich atemberaubend war und das die wenigen Szenen die ich beim Dritten mal mitbekommen habe wirklich interessant, poetisch, tiefsinnig, emotional und mit dem wirklichen null + ultra an Filmmusik untersetzt war(von Hans Zimmer). Ich stand also vor dieser DVD, von der ich schon das Cover wirklich schön anzusehen finde, und schaute in meine Brieftasche und fand Gott sei Dank noch einen 10er.
DVD genommen, dem Kassierer gegeben, bezahlt, nach Hause gegangen und DVD reingeschoben. Diesmal schaute ich mir den Film alleine und ausgeschlafen an. WAOH, ich war überwältig. Nach den ersten 45min (die ich ja schon kannte), vergass ich die Zeit. Ich hab selten einen Film gesehen der so tiefsinnig und emotional ist. Der Schmale Grad berührte mich wie nur wenig andere Filme. Schon alleine den Trailer hab ich minderstens 100 mal gesehen. Ein wirkliches Filmspektakel über Kameradschaft und Freundschaft im Krieg das mit 7 Oscars nominiert wurde und trotzdem leer ausgegangen ist. Wirklich schade.

P.S.Hans Zimmer und John Williams sind die besten (Film)Komponisten unserer Zeit. Ach und ich würde gerne wissen wie die Melodie aus "Der Schmale Grad" heißt die Hanz Zimmer geschrieben hat. Und zwar mein ich die Melodie von dem Melanesischen Lied "Jisas Yu Holem Hand Blong Mi" die Hanz Zimmer mit einem Orchester vertont hat.



Name: Riccardi
Email: Gianluca_riccardi@yahoo.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

T. Riccardi


Der schmale Grad



Der schmale Grad ist ein Film, welcher dem Zuschauer einiges abverlangt, er ist keineswegs einfach zu verstehen, vor allem, wenn man einen „weiteren“ Kriegsfilm erwartet.

Anhand eines amerikanischen Infanterieeinsatzes auf einer japanischen Insel, der zum Ziel hat, einen Flughafen zu sichern, zeigt Regisseur Malick, wie paradox Krieg eigentlich ist und wirft mit seiner komplexen Erzählstruktur viele Fragen auf. Junge Männer werden in eine Schlacht geschickt, damit sie dort, zu rohen Gewaltigen werden, vor denen wir unsere Zivilisation eigentlich schützen wollen. Doch dies ist lange nicht alles, was der Film mitteilen möchte. Wenn man das weltweite Netz nach Analysen des Films durchstöbert, wird man erstaunt sein, wie extrem unterschiedlich diese ausfallen, doch eines haben alle gemeinsam, den Hinweis auf die Verknüpfung zwischen Natur und Mensch, welche Malick in seinem Film anspricht. Der ewige Kreis des Lebens und die Rolle, die wir Menschen darin spielen.

Um seine Geschichte zu erzählen bedient sich Malick einer ausgeprägten Symbolik innerhalb seiner Bildgestaltung: Rückblenden, Stimmen aus dem Off, Passagen ohne Dialog, lange Close-ups von Gesichtern und einer bedrückenden musikalischen Untermalung. Der Film ist voll von Metaphern, die sicherlich nur dem aufmerksamen Betrachter in vollem Umfang erschließbar sind. Der „einfache“ Fan von Kriegsfilmen wird mit vielen Einstellungen und Szenen des Films überhaupt nichts anfangen können. Jedoch hat alles in diesem Film seinen Grund und kein Baum oder Strauch wurde nur der Schönheit wegen gefilmt, genauso wenig wie das Krokodil, welches zu Beginn des Films ins Wasser gleitet und die Grausamkeit der Natur zum Ausdruck bringen soll. Ein weiteres herausragendes Beispiel ist der eingeborene Mann, welcher den auf der Insel gelandeten Truppen entgegen kommt. Er scheint von der gesamten Handlung losgelöst zu sein, er beachtet die Soldaten nicht, scheint sie nicht einmal zu sehen. In den verwirrten Gesichtern der Soldaten, kann man die Frage nach dem Sinn, des zu erwartenden Todes lesen - die Verteidigung der Zivilisation. Es gibt unzählige weitere Beispiele, wie den Baum, der von den parasitären Schlingpflanzen erwürgt wird (Natur ist grausam). Hunde, die Leichen fressen (Soldaten werden durch den Krieg der Gewalt gegenüber desensibilisiert). Der Vogel, der geboren wird als der Soldat stirbt (einige mögen denken, der Vogel stirbt, doch ich hab mir den Film nochmals im Original angeschaut und die Stimme aus dem Off sagt: „We come from earth and return to it“)
Die Rückblenden in Kombination mit den Stimmen aus dem Off erscheinen bisweilen fremd und auch hier lässt sich viel interessantes finden: So zum Beispiel der Soldat, der an seine schöne Frau denkt und sie dabei wohl eher unbewusst idealisiert, am Ende des Films wird sie ihm per Brief mitteilen, dass sie ihn verlassen will. Die Gedanken an sie, welche ihm Trost in schwersten Stunden waren, werden fortgerissen. So ergeht es vielen Kriegsveteranen, die aus der Schlacht zurückkehren, in ein Land für dessen Ideale sie gekämpft haben und dort nicht den Respekt und Dank erhalten, den sie sich erhofft und gewünscht hatten. Ganz im Gegenteil, man nennt sie Kriegsverbrecher und Kindermörder. Wie wäre ihre Moral im Kampf gewesen, hätten sie nicht ihre Träume von einer glorreichen Heimkehr gehabt?

Es gibt im Film keine wirklichen Helden, wie man sie aus anderen Kriegsfilmen kennt, auch bekannte Schauspieler, die normalerweise bis zum Schluss überleben, werden schon nach kurzer Zeit Opfer des Krieges. Es gibt keine Figur, an die man sich klammern kann, keinen Sympathieträger alle Charaktere sind der Geschichte untergeordnet, so springt die Handlung auch von einem Protagonisten zum Nächsten, niemand führt durch den Film, wie im Leben, jeder muss seinen Weg selbst finden.

Die Kombination von beeindruckenden Landschaftsaufnahmen, grausamen Kriegshandlungen mit schnellen Kamerabewegungen (z.B. Kampf im Dorf) machen den Film dynamisch und mystisch zugleich. Irgendwann stellt sich der aufmerksame Zuschauer die Frage nach dem Sinn des Krieges und durch das Bewusste oder Unbewusste erleben der zahlreichen Metaphern auch die Frage nach dem Sinn des Lebens. Die wohl zentrale Frage des gesamten Werks, deren Beantwortung bei jedem selbst liegt, Malick gibt kein richtig oder falsch vor.

Für mich persönlich war bei diesem Film interessant zu sehen, wie der Regisseur unser Dasein ständig in den Kontext zur Natur gesetzt hat, was in mir die Frage geweckt hat, ob es in unserer „Natur“ liegt zu töten und Kriege zu führen. Zunächst dachte ich an all die Tiere, welche andere Tiere töten und empfand dies als natürlich, man könnte also annehmen, dass es normal ist, dass wir Menschen ebenfalls töten. Doch wer genau hinsieht, dem fällt auf, dass wir nicht nur töten, sondern auch versklaven und ausbeuten und da werden die Kollegen im Tierreich ziemlich rar, denn außer uns gibt es nur noch eine Spezies, die andere versklavt und ausbeutet und dies ist die afrikanische Treiberameise. Um es kurz zu machen, ich denke nicht, dass töten oder das Führen von Kriegen in irgendeiner Weise in unserem Naturell begründet ist. Wir haben im Gegensatz zu den Tieren die Fähigkeit zu entscheiden und somit die Möglichkeit und Pflicht solch sinnlose Handlungen zu unterlassen. Leider nutzten wir unsere Möglichkeiten nicht. Ich denke, dass der Mensch mit großem Abstand der dümmste Bewohner des Universums ist und sollte es noch andere Lebewesen geben, dann gibt es sicherlich auch Umleitungsschilder, auf denen steht: "Bitte das Gebiet um die Erde weiträumig umfliegen". Meiner Meinung nach sind wir alle aus Einem und ich glaube, dass Malick uns dies auch mitteilen wollte, wir sind Teil der Natur, wir sind Natur. Trotzdem verhalten wir uns (meiner Meinung nach) nicht so.

Weiterhin stellt der Film meiner Ansicht nach auch die Frage nach dem Sinn des Lebens, die sich sicherlich jeder Mensch früher oder später einmal stellt. Für mich ist beruhigend zu wissen, dass es darauf keine Antwort gibt, niemand weiss, wo alles herkommt und niemand kann sagen, wo alles hingeht. Letztlich ist es der individuelle Glaube eines jeden Einzelnen, der dem Leben einen Sinn oder auch keinen gibt.




Name: sedimi
Email: Kosar@t-online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Meiner Meinung nach ist der schmale Grat ein poetisches Meisterwerk über den Kontrast zwischen Schrecken des Krieges und wunderschöner Natur. Der Film ist jedoch nicht für ein breites Publikum geeignet. Wer lieber auf Gedärme und zerfetzte Soldaten steht sollte zu den üblichen HURRA-PATRIOTISMUS Filmen greifen. Als ich den Film zum ersten mal sah dachte ich, James Ryan sei besser doch bei zweitem Hinsehen bemerkte ich die vielen philosophischen Aspekte und die Frage über den Sinn des Lebens die sich die Soldaten stellen. Der schmale Grat ist ein Kriegsfilm zum Nachdenken von dem Kleingeister ihre Finger lassen sollten.



Name: Parents
Email: delfossesandro@ziksuhr.ch
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ein merkwürdiger Filmgenre...
...Aber dass ungewöhnliche Meisterwerk entspricht einem Film,den man noch nie zuvor Erblicken konnte.
Die Filmmusik von Hans Zimmer probiert zu beeindrucken,durch ruhige schwache und doch sehr traumhaften Melodien...
Es bildet sich nach vielen Kriegsfilmen bei diesem Werk eine Evolution....Der Film probiert die Gewalt auf eine gewisse verstörte Art darzustellen,ohne dabei ein paar Liter Kunstblut oder Kleister zu versprühen...Er beruht nach wahrer Begebenheit und besitzt leider einige Längen,doch Die werden überdeckt durch die schönen Landschaftsbilder von bunten Vegetationen.....Es hat auch blutige Sequenzen indenen Männer mit zerfetzten Beinen gezeigt werden oder dem Zuschauer Blut auf die Kamera spritzt......Ich gebe 8 von 10



Name: ikarus
Email: lramann@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

was mir nach etlichem schauen dieses filmes immer noch nicht als endgültige antwort erschlossen hat, ist eine bestimmte szene: es ist die in der mitte des filmes, als die GI´s das japanische camp stürmen und einehmen. im gegensatz zu der vorherigen schnittechnik schießt alles schnell an einem vorbei, so daß ich mir nicht schlüssig bin, ob ich das richtig interpretiere.

ein getroffener japaner sitzt weinend, betend, schreiend (ich weiß es nicht mehr genau) am boden, und ein GI kniet sich nieder zu ihm und tröstet ihn, umarmt ihn (wie gesagt, ich weiß es nicht mehr sehr genau). im vorbeigehen wird er, der GI, von einem kameraden erschossen - in den rücken oder so.

das alles geschieht innerhalb weniger sekunden, ganz nebenbei, so, als hätte es keine herauszuhebende bedeutung. wenn ich die szene aber richtig erkannt habe, ist dies wohl eine der schlüsselzsenen:

ein mensch(!) erbarmt sich seines gleichen und wird daraufhin von seines (von der nation, der armee her) gleichen erschossen - weil er zu dem feinde sich herabließ, weil er anteilnahme zeigte und das starre freund-feind-schema beiseite ließ.

falls jemand mit dieser szene etwas anzufangen weiß, sie hinsichtlich meiner interpretation widerlegen oder bestätigen kann, bitte ich um antwort.

mfg, ikarus



Name: Warrior Soul
Email: Candlebox52@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Genial



Name: Digger
Email: dirk-thomas.kleebein@t-online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Digger,
ich bin Stuten-Andy der Härteste vom Kiez, Digger.
Digger der FILM ist der geiste Kriegsfilm wo gibt, Digger und ich komm aus Barmbek und Digger ich habe schon einiges gesehen.
Mann Alter ich war bei den Marines, voll die harte Kampfsau und so verstehstu? Digger, bei der Fremdenlegion habe ich Leute platt gemacht, Digger.
Digger dieser Film ist der härteste und geilste Film, den die Ammis gemacht haben, danach kommt aber gliech der HSV, Digger



Name: Nicy
Email: nicolegrandner@gmx.at
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich persönlich finde diesen Film am Anfang etwas langweilig!Doch als ich ihn mir fertig gesehn habe, saß ich mit Tränen da! Ich habe schon viele gesehen (Black Hawk Down,Der Soldat James Ryan oder Tränen der Sonne)aber dieser war einer der mich zu Tränen gerührt hat! Mit diesem Film hat man bewiesen,dass im Krieg jeder einzelne Soldat zählt! Es wird kein Mann zurück gelassen!!!



Name: Dennis
Email: BlackyDownDown@aol.com
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich gebe diesem Film 8 Augen, weil ich ziemlich cool fand und die Musik war richtig Traumhaft.

Ich fand denn Film : Genial



Name: IcCM@N2000
Email: icemann2000@tiscali.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also ich hab bis jetzt noch nie diesen Film gesehen und muss sagen was hier die Leute rein gepostet haben.
Ist einfach ein muss den Film anzuschauen.
Mein respeckt habt ihr ich werde mir den Film noch die Tage auf DVD kaufen gehen.



Name: Stephan
Email: StephanEbel@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

terrence malick hat mit diesem epos wirklich ein meisterwerk abgeliefert.
das wort welches diesen film wirklich gut beschreibt ist göttlich,
für mich der beste film der bisher gemacht worden ist.
die besezung ist zudem auch perfekt.durch die palette keine bushwähler und die besten schauspieler die es gibt allen voran sean penn und jim caviezel.
dieser film ist unbedingt empfehlenswert.



Name: James
Email: Hab keine
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich finde diesen Film ganz gut. Es ist mal etwas anderes. Ich finde man kann diesen Film auch nicht mit James Ryan oder mit Black Hawk Down vergleichen.Es sind ganz andere Handlungen und verschiedene Kriegsschauplätze.Wer sagt,da wäre keine Action drin hat meiner Meinung nach überhaupt keine Ahnung.Am Anfang wird die Handlung eigentlich gut besprochen.Also ich kann nur noch sagen geiler Antikriegsfilm.



Name: Knock
Email: xxx
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein episches Meisterwerk über das immer wieder sinnlose handeln der so intelligenten Menschheit.
Traumhafte Bilder und Musik.
Unbedingt empfehlenswert.



Name: Marsel
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Schmale Grat - Ein Film den man einfach sehen muss.
Ein Film zwischen Vernunft und Wahnsinn.
Ein Film der auf der einen Seite die Schönheit der Natur darstellt,auf der anderen Seite aber auch die Grausamkeit des Krieges.Diese gekonnte Mischung unterscheidet diesen Film von vielen anderen Antikriegsfilme.Hier gibt es keine Helden,kein Patriotisches Ende.
Somit ist der Schmale Grat schon jetzt ein Meisterwerk der Filmgeschichte,den keiner,der ihn einmal gesehen hat,vergessen wird.Uneingeschränke Empfehlung.



Name: Marsel
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Schmale Grat - Ein Film den man einfach sehen muss.
Ein Film zwischen Vernunft und Wahnsinn.
Ein Film der auf der einen Seite die Schönheit der Natur darstellt,auf der anderen Seite aber auch die Grausamkeit des Krieges.Diese gekonnte Mischung unterscheidet diesen Film von vielen anderen Antikriegsfilme.Hier gibt es keine Helden,kein Patriotisches Ende.
Somit ist der Schmale Grat schon jetzt ein Meisterwerk der Filmgeschichte,den keiner,der ihn einmal gesehen hat,vergessen wird.Uneingeschränke Empfehlung.



Name: eagle_vision
Email: Little_Mo@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich habe den film 4-5 mal angesehen...und jedesmal war ich entzückt angesichts seiner bildgewalt, seiner poesie und lyrik, seiner traumhaftigkeit. ein film der mich gänsehaut spüren ließ, ein film der mich sehnsucht spüren ließ...
herrliche kontraste zwischen dem krieg und nicht nur der natur...diese ungemein vor allem in psyschologischer hinsicht
intimen überblendungen zu ben chaplin und seiner frau hatten mitunter etwas sehr schwebend surreales und schwer greifbares an sich...die liebe, als das größte aller gefühle...
aber am ende siegt die vergänglichkeit der dinge auf erden.

der film ist zudem in vielerlei hinsicht inspirierend und nachdem ersten mal gucken saß auch ich sehr nachdenklich im sessel.
alleine mit der gewissheit etwas sehr wertvolles gesehen zu haben.
james ryan, black hawk down etc. mögen schocken, ok.
aber dieser hier...hat schlichtweg substanz. famos. einfach famos.



Name: Mone
Email: writetomone@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ich zweifle an meinem (Film-)Verständnis nach den so krass auseinanderklaffenden Bewertungen, aber ich selbst kann dem Film auch nur ein oder zwei Augen geben, weil ich ihn auch extremst langweilig fand und mich auch durchzwingen musste, ihn bis zum Ende zu sehen. Ohne Starbesetzung hätte ich wohl nach 10 Minuten abgeschalten.



Name: Frank Baumgarten
Email: frank_baumgarten@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Nachdem uns Spielberg mit seinen ersten 20 Minuten von "Private Ryan" überrollte und dann doch nur abgestandene, ja sogar blödsinnige Kost folgen ließ, ist es wunderbar, diesen Film zu sehen. Wenn er sich auch erst mit wiederholtem Sehen richtig erschließt, so wird doch von Anfang an die entmenschlichende Seite des Krieges deutlich. Dazu braucht es keine Superstars wie Hanks, keine im Mittelpunkt stehende Figur. Das einzige, was Malicks Werk vorzuwerfen sein könnte, ist das etwas Verkopfte. Ich halte es wie Wim Wenders: Es gibt keinen einzigen Anti-Kriegsfilm, aber "Der schmale Grat" kommt dem am nächsten.



Name: tom
Email: oellibger thomas.at aon at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich finde diesen film wahnsinnig geil esfliegen wortwörtlich die fetzen



Name: Herr Pes
Email: m@ettwurst
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein guter Film, bis er versucht philosophisch zu werden. Pseudointellektuelle Gespräche sind die Folge. Das mag zwar auch ganz schön sein, zu zeigen was die Soldaten so denken, aber ein bisschen sollte man da auch an den Zuschauer denken.....



Name: albert
Email: a.drache@gmx.ch
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der film ist ein bijoux.

hier dreht ein philosoph mit symbolischen gesprächen und bilder einen metaphysischen film. dabei sind form bzw. bilder und inhalt bzw. gesprochenes nicht zu trennen. jede szene ist in diesem sinne konzipiert.

der film gehört in meinen augen zu den grössten ihres genres, weil hier ohne zu "psychologisieren" die tiefsten winkeln des daseins beleuchtet werden. ein film der unsere seele berührt...



Name: Rissling
Email: Andreas.Rissling@t-online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich wollte diesen grandiosen Film nicht mit einem Film vergelichen wie "der Soldat James Ryan" sondern eher mit einen Buch. Und zwar nicht mit dem Buch zum Film sondern mit "Im Westen nichts Neues" oder "Mir selber seltsam Fremd". Ich finde diese beiden Bücher sind die besten und erlichsten Antikriegsbücher welche ich gelesen habe und sie haben von ihren Aussagen die selben wie die im Film "Der schmale Grat", nämlich Fragen und Gedanken die den Menschen im Krieg beschäftigen. Ein Beispiel wäre: In "IWnN" wird erzählt das der Soldat Naturverbunden ist und diese braucht sie aber auch zerstört. Diese Aussage trifft auch "der schmale Grat". Meiner Meinung nach ist es der beste Antrikriegsfilm bis jetzt. Vorallem gelungen ist es hier die Charaktere und deren Gedanken durch Poesie darzustellen.



Name: snowweb
Email: snowweb@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ICh hab ihn mir zwar noch ned ganz anschauen können aber das was ich gesehn hab hat mich sehr beeindruckt. für leute die sich mit diesem film nicht tiefer auseinsandersetzen können ist er nichts. für allle andern , die das tun ist er philosophisch sehr sinnvoll. Ich finde dieser film verdient es gelobt zu werden da er die kriegssituation für mich teilweise in ein anderes licht rückt



Name: Charlotte
Email: charlotteh@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einer der besten Filme überhaupt.
Eine Art der Vertreibung aus dem Paradies... Mallick macht so einfach und dennoch faszierend klar, was den Menschen einerseits ausmacht. Was ist der Mensch überhaupt? Warum tut er bestimmte Dinge?

"The thin red line" ist ein großartiger Epos.
Und für alle, die sich damit auch beschäftigen und nicht nur eine einfache Ablenkung wollen.

Gorßartig!
Außerdem eine super Besetzung!



Name: Toni
Email: toni-bc@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

sehr guter film. totaler kontrast zu spielbergschen usa (befreier) gg. deutsch (böser nazi) unsinn. der dt. "kraut", der sein messer genüsslich in den leib eines tapfer kämpfenden gi´s gleiten lässt, gibt ein reales bild von dem aufopferungsvollen kampf der superhelden von übersee. dass der amerikanische soldat an mensch und material in diesem kampf sowieso immer unterlegen war, konnte der gute steven auch eindrucksvoll in szene setzen. aber was soll´s- james ryan hat seine oscars, der schmale grat seine einzigartigkeit.
mich jedenfalls beeindruckt ein mg, das drohend und raubtierartig über eine wunderschöne vom wind in wellen geschlagene ätherische grasfläche kreist mehr, als ihre hämmernden pandents in james ryan. die erste szene, in welcher man überhaupt erst einmal etwas von irgendwelchen feindlichen aktivitäten mitbekommt ist beispielhaft für die sensibilität mit der mallick aufzeigt, dass krieg für alle beteiligten grauenvoll ist und kein prosaischer gut-gegen-böse-kampf.



Name: Hans-Josef
Email: pornsta69@hotmail.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

so a schas!



Name: pavlo
Email: stefan.puttkammer@db.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist das Siegel.Mehr geht nicht.Rosenfingrige Morgenröte-
etc. einfach nur genial.



Name: bloodhound
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich für meinen teil finde den film sehr gut.Denn es wird nicht nur immer herumgeballert sondern es werden sehr viele gefühle gezeigt wie angst schrecken usw.Man muss bedenken das es für die Soldaten nicht leicht war in diesem Krieg und genau das wird in diesem Film perfekt dargestellt.Ich hoffe die die diesen Film schauen das sie zufrieden sind.



Name: Bea
Email: Bea_lowner@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich hab den Film erst letztens wieder gesehen, und muss sagen ich fand ihn wirklich gut, aber als ich ihn im Kino gesehen hab, was ja 6 Jahre her ist, kam ich aus dem Kino ud hab mich geärgert für diesen Film Geld bezahlt zu haben.
Ich denke dass ich damals einfach noch zu jung für diesen Film war, Ich denke auch dass dieser Film nicht jedermans Sache ist!
Außerdem find ich es interressant, dass man den Film entweder sehr gut oder total bescheuert findet!



Name: Maura Hiasä
Email: www.Matthias-diesl@VR-Web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist echt super.



Name: BaC
Email: black
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

mein lieblingsfilm, mehr brauch ich ned zu sagen oder?



Name: The Professional
Email: nataku01@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo
das was einige Leute weit über mir geschrieben haben und dem film nur 1 ,2 oder 3 Sterne gegeben haben finde ich völlig schwachsinnig. Es dürfte wohl einer der besten filme überhaupt sein. man schreibt er sei zusammenhangslos usw... . dazu kann ich nur eins sagen: Sie verstehen den Film einfach nicht. sie sind schlichtweg einfach zu dumm dafür. dann sollten sie lieber filme wie susi und strolche oder police acedemy kaufen. die verstehen sie vielleicht.



Name: Jean
Email: jean.herrmann@hanse.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe diesen Film bisher 20 mal gesehen. Mehr muss ich wohl nicht sagen. Aber auch schön wie sich Kleingeister an diesem Film mit Kritik versuchen. Es gibt wenig Filme, die Referenzen setzen (z.B. Spiel mir das Lied..usw.). Das ist einer davon. Grossartig!



Name: daniel
Email: ...
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Kann mich The Professional nur anschliessen... unverständlich den Film mit ein oder zwei punkten abzutun. Wärend sich andere (s.o.) beschweren, die paar Euro fürs Ausleihen in der Videothek seien zum Fenster rausgeworfen ärger ich mich mitlerweile schwarz den Film nie im Kino gesehen zu haben.
Der Film ist wirklich grossartig gemacht und muss auch nicht zwingend auf Hintergrund, Botschaft etc. analysiert oder gar verstanden werden. Er begeistert finde ich vor allem in der vermittelten Atmosphäre, welche besonders in den "langweiligen" szenen sehr packend ist und einen richtig in den Film eintauchen lässt.



Name: chris
Email: wallace3781@aol.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Also, ich habe den Film noch nicht mal zu Ende geschaut. ich habe mir den Film gekauft, weil ich einen guten kriegsfilm sehen wollte. Ja geanu, mit viel Geschrei, Ballerei und Metzelei. So sehen normale Kriegsfilme eben aus.
Der schmale Grad ist KEIN Kriegsfilm. Ich möchte nicht abstreiten, dass er für viele schön, poetisch und ergreifend ist. Aber Poesie hat nichts einem Kriegsfilm / dem krieg selbst zu tun!
Also bitte ordnet den Film nicht in Kategorie "Kriegsfilm" ein. Ansonsten kann ich nur sagen: Wer auf echte Action-Kriegsfilme steht-Hände weg! Wer bei einem Film der nebenbei vom Krieg handelt, schöne Landschaften geniessen möchte und nachdenken will, sollte zugreifen!
ich habe eine original DVD zu verkaufen! Neuwertig! :-)



Name: shootingstar
Email: shootingstar@netcologne
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Schande über die Häupter jener, die diese geniale Meisterwerk verspotten.
Habe mir den Film schon meherere male angesehen und bin immer wieder beeindruckt von der Aussagekraft und der Botschaft, welche uns der Regisseur in diesem Epos vermittelt. Entgegen der Erwartung vieler die sich den film anschauen wollten und es auch getan haben, geht es hier vorrangig nicht um Spannung , Action und Gemätzel(eben nicht um Öberflächlichkeiten). Vielmehr spielt sich der Film auf einer tiefgehenderen Ebene ab, welche zugegeben nicht für jeden betrachter ersichtlich ist. Charakterisiert vorallem durch den sehr poetischen inneren monolog des private witt, die unglaublich schönen und gegesätzlichen Bilder und der tollen Musik beleuchtet der Film eben jenen "schmalen Grad" zwischen Schöhnheit und Graussamkeit,Leid und Glück, Hass und Liebe,welcher sich in der Situation eines Krieges besonders deutlich darstellt.
Dieser Film befriedigt nicht die trivialen Bedürfnisse der meisten Zuschauer sonder offenbart seine schönheit nur denjenigen , die unvoreingenommen an ihn herantreten und gewillt sind das ganze Ausmaß seiner Botschaft zu erfassen.
Fazit: geneial,poetisch,philosophisch,sehenswert



Name: Johnny W.
Email: braucht keiner zu wissen
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Es ist Punkt 2 Uhr nachts,
ich habe soeben den Film im Fernsehn gesehn und hab daran so viel zu kauen, dass ich, auf der Suche nach Interpretationshilfen erstmal jeden einzelnen Eintrag hier komplett durchgelesen haben. Nach den ersten fünf Minuten haben ich aufgegeben, zu versuchen, den Film voll zu verstehen und habe ihn einfach auf mich wirken lassen. Die Flut an Metaphern, philosphischen Einwänden und den Naturaufnahmen, bei denen ich mir sicher bin, das jede penibel durchdacht ist und voller Aussagen steckt, ist vom Betrachter unmöglich vollständig zu verarbeiten. Das wird schon deutlich, wenn man sich die Einträge hier mal anguckt: Ich denke, niemand, der hier gepostet hat, würde von sich selbst sagen, den Film vollständig verstanden zu haben und wenn jemand es doch tut, so würde ich ihm nicht glauben. Dieser Film ist einfach ein Kunstwerk, und zwar ein Gottverdammt gutes. Jeder betrachtet es aus einer anderen Perspektive, nimmt andere Fassetten wahr, spricht dem Autor andere Motive zu. Und ich denke, dass das genau das ist, was der Autor wollte und was Tarrence Mallick ausgezeichnet umgesetzt hat.

Eine Stelle, die ich für sehr wichtig halte, wurde zu meinem Erstauen in keinem einzigen Eintrag erwähnt:
Der Satz "Lass mich die Dinge sehen wie" zieht sich durch die gesammte erste Hälfte des Films, dann wird er beantwortet: "Ich sehe nur Dreck"
So sehr ich mich auch bemühe, mir gelingt einfach keine Interpretation, die mich selbst befriedigt. Soll es es theologisch interpretiern? Der Herrgott schafft das Paradies und wir sehen nur Dreck? Wenn diese Interpretation richtig ist, das Handelt es sich hier definitiv um eine Schlüsselstelle. Wenn dies eine Schlüsselstelle ist, dann muss ich sagen, ist dieser Film voll von Schlüsselstellen! Jede neue Antwort, die ich dem Film abringe Wirft 10 neue Fragen auf. Man kann mir erzähl, was man will, aber der Film ist ein Meisterwerk. Dieser Film gehört ins Louvre gehängt!

Vergleiche mit anderen Filmen sind meiner Meinung nach Zwecklos, aus dem einzigen grund, dass dieser Film innovativtief ist, und nicht die selbe vorgekaute Scheiße noch 1000mal warmmacht, wie die meisten anderen Filme, die in einigen Einträgen zum Vergleich gezogen werden.

Ich bitte die schreckliche Strucktur meines Eintrages zu entschuldigen, denn während ich hier schreibe, fallen mir immer wieder neue Aspekte auf. Was ich unbedingt noch erwähnen möchte, ist das, wie ein ein oder zwei anderen Einträgen schon erwähnt wurde, der Film keinerlei Urteil über die Handlungen der Charaktere fällt, obwohl es unglaublich viele konflickte gibt.

Es ist mittlerweile 2:30Uhr. Auch wenn ich noch stundenlang weiterschreiben könnte, möchte ich nun zu einem Ende kommen.

Abschließend möchte ich diejenigen, die diesen Film scheiße fanden, damit entschuldigen, dass sie ins Kino wollten und in der Kunstgallerie gelandet sind.

Für mich jedenfalls einer der geilsten Filme, die ich je gesehen hab.
Volle Punktzahl

Gute nacht.



Name: ML
Email: säter
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Die Frage: warum bin ich jetzt hier? warum so, in dieser Situation? Es gibt parallele Wahrheiten- sie finden statt am selben Ort und in der selben Sekunde-nur ist eine Person(z.B.ich) eben nur einer einzigen Wahrheit zugeordnet. Alles existiert parallel- jede Parallelwelt hat ihren eigenen Rythmus und eigene Gesetze- nebeneinander- und man kann andere "Welten" und Wahrheiten erkennen, kann aber aus seiner eigenen nicht fliehen- selbst wenn man andere Wahrheiten sehen, empfinden und berühren kann.Es ist die bitterste Wahrheit sich die eigene nicht einfach aussuchen zu können. Wir sind gefangen - wie auch immer...worin auch immer... Das zu akzeptieren ist eine der schwersten Erkenntnisse mit denen ein Mensch Frieden machen muss. So mancher verzweifelt zeitlebens daran.
Der Film führt(u.a.) diesen Aspekt deutlich vor Augen



Name: Hauptmann
Email: Hpt.Mueller1970@bundeswehr.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

hab ihn zum ersten mal gesehen und muss sagen, absolut beeindruckend
der soldat ist keine hirnlose tötungsmaschine, er wird in der heutigen realität und im film allzugern dafür missbraucht, aber "der schmale grat" zeigt was ein soldat ist, ein mensch mit gefühlen, leidenschaften und sehnsüchten
mit lachenden und weinenden augen betrachte ich nick nolte's figur
das bild des alles beherrschenden amerikanischen vorzeigesoldaten wurde buchstäblich zerfetzt als sich ein captain gegen einen unsinnigen befehl weigerte und doch hatte er letztendlich erfolg auf "seiner" insel
wer allein blut und gewalt sehen will, sollte sich diesen film nicht ansehen, geschweige denn einen kommentar über diesen film abgeben, welcher die eigene geistige inkompetenz unterstreicht
krieg ist das schrecklichste was einem menschen widerfahren kann
es gibt in ihm lokale helden, aber noch nie hat ein mensch allein die schlacht gewonnen, was uns doch viele filme aus der traumfabrik weiß machen wollen
aber auf die notwendigkeit von einigen kampfeinsätzen muss ich nicht näher eingehen, was zurfolge mich in meiner berufswahl immer wieder bestätigt hat

der film wurde mir von einem meiner rekruten nahegelegt, was mir letztendlich zeigt, dass unter den geistigen tieffliegern, machos und möchtegern-rambos, sich menschen befinden, die ihrer aufgabe in einer armee und später in der gesellschaft gewachsen sind

ein lob spreche ich denjenigen aus, die sich hier sehr differenziert und analytisch mit diesem film auseinander gesetzt haben



Name: Arzu
Email: wettervogel@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein nahezu perfekter, herrlicher Antikriegsfilm, Bilder die einen nicht verstören und dennoch die verheerende Gewalt und Sinnlosigkeit hinter dem ganzen in einem Krieg aufzeigen. Wer den Film sinnfrei, zu lang oder ihn einfach nur "doof" findet, der hat nichts begriffen.

P.S. John Travolta und George Clooney sind ausnahmsweise mal fehlbesetzt worden!



Name: Flori
Email: www.Flori @VR-Web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hey grass mann



Name: holle
Email: holle.bolle@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe vor einiger Zeit den Versuch unternommen, Kauf-DVD von den TOP-10-Filmen meiner Wahl zu erwerben. Ich habe nun "Magnolia" und eben diesen Film. Ich finde keinen weiteren, der in diese Kategorie vorstoßen kann. Kein Kubrick, kein Tarantino und kein Stone.

Werde es mal weiter bei Malick versuchen. "Badlands" erscheint im Januar 06 bei der Süddeutschen. Schade, dass der Mann nur insgesamt 3 Filme gemacht hat.



Name: Chris
Email: chris_amanda@arcor.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Hi!
Hab den Film bestimmt schon 10 oder 15 mal gesehen.
mir fällt nur immer wieder auf, dass der Film kein Ziel hat
und auch wenig Handlung.
Naja aber er übermittelt wirklich viel von der Dummheit der
Menschen im Krieg. Was unnötigeres als Krieg gibt es nich
und das hat dieser Film eindeutig vermittelt.
Ich selber war 2004 im Irak in einem Lazareth
als Sani.
vergleiche daher meine Erfahrungen mit solchen Filmen.
Kurz: "The thin red Line" ist einer der besten Filme, wenn man
einigermaßen bei der Realität bleiben möchte.
Allerdings etwas undurchsichtig.
deswegen nur 8 von 10

mfg Chris



Name: xxxxxxxxx
Email: xxxhjsg@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

cool endlcj mal einer der wirklich im krieg war! geb dir vollkommen recht mit deiner bewertung! weiter so


gruß matze



Name: Knock
Email: dargun@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo Holle,
Malick hat nicht nur 3 Filme gemacht :),
sein neustes Meisterwerk "The New World"
kommt am 25Dec ins Kino.
Freu mich schon ;)



Name: Stavros-Kroate
Email: monlight@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hi Leute!
Ich habe den Film DER SCHMALE GRAD vor ein paar Jahren im Kino zum ersten mal gesehen. Der Film hat mich aufgewühlt, hat neue Perspektiven für mich erschlossen, hat bei mir bleibende Fragen hinterlasse...bis heute. Ich weis nicht mehr genau wie alt ich damals war, es müssten so 14, 15 Jahre gewesen sein. Seit diesem Tag habe ich mir den Film sehr oft angesehen, aber dieses Gefühl was ich damals hatte als ich den Kinosaal verlies wier niemals wiederkehren. Mir fehlen die Worte um es zu beschreiben, er war so elektrisieren, ja es hat mich erwachsener gemacht. Ich bin zwar auch erst 21, aber ich möchte sagen, dass dieser Film so viele Gedankengänge der folgenden Jahre bestimmt hat. Witt war und ist für mich ein "Magier", der Held meiner Fantasie, das Ich was ich immer sein wollte. Bewahre Gott dass ich jemals in einen Krieg gerate, ich meine dies mehr auf seine Weltsicht bezogen. Ja, es ist nur ein Schauspieler, dem der Regisuer gesagt hat was er machen soll, aber mir kann man das nicht mehr nehmen. Dieser Film hat mich bis heute gefesselt.Einige von euch werden vielleicht lachen, aber er hat mich mit zu dem gemacht was und wer ich heute bin. Das ist mehr als ein Film, viel mehr.

Haut rein!
23.12.2005



Name: Martin
Email: kokolores@freenet.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo,
gestern den Film das 4. xgesehen und er wird von x zu x besser. Für mich nicht nur einer der besten Kriegsfilme sondern einer der besten Filme überhaupt.
Letzt noch gelesen das einige berühmte Schauspieler rausgeschnitten wurden, weil der Film sonst noch länger geworden wäre.
4 stündiger Directors cut? Her damit!



Name: badlt
Email: badlt@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist nicht nur ein Film über den Krieg, sondern ein Film über die großen Fragen des Lebens. Der Krieg dient nur als Kulisse, eine Kulisse vor der das Leben noch absurder erscheint, als es ohnehin schon ist. Der Krieg treibt, das Ganze sozusagen auf die Spitze, da die Menschen - ob sie wollen oder nicht - sich mit dem Tod auseinandersetzen müssen. Im Krieg kann man den Tod und das Leiden nicht hinter Krankenhausmaueren wegsperren. Alles wirde beschleunigt, der Mensch muss Antworten finden (zumindest bzw. nur für sich selbst).

Fazit: Dieser Film ist ein existenzialistisches Meisterwerk!!!!!!!!!!



Name: thotti
Email: thottihenze@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hi!

Also, ich mache meine BW hier mal kurz und bündig. Ich habe den Film inzwischen 4x gesehen und kann nur von ständig wachsender Begeisterung sprechen. Die Aufnahmen, die OFF-Stimmen untermalt von der tollen Musik (Frank Zimmer, gelle?) - einfach klasse. Meine Frau hasst Kriegsfilme, war aber ebenfalls schwer begeistert. Man muß diesen Film nicht verstehen, entweder man mag ihn, oder halt nicht! Ich finde es blöd, immer verzweifeld eine Message zu suchen - klar - Krieg ist kacke... das zeigen mir "normale" Kriegsfilme und auch "anspruchsvolle"! Also, was suche ich noch? Kunst in diesem Fall ist es, den Krieg als Nebensache dazustellen, die Schauspieler aber nicht vom Kriegsschauplatz weg zu bewegen. Klasse!!!!!



Name: harmonica
Email: terrencemalick@nirgendwo.welt
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ein absolutes Meisterwerk, gehört zu meinen Top 5.

Malick zeigt hier wieder mal seine Naturverbundenheit und dass die Menschheit genauso zum Werden, Vergehen und Sichbekriegen der Natur gehört wie alles andere Leben, auch wenn sie sich für was intelligenteres halten und Nationen mit Gesellschaften bilden (was man natürlich auch als Reviere und Rudel bezeichnen könnte)... aber das ist meine Meinung über Malicks Meinung, die er vertritt. Der Film beinhaltet genügend Interpretationsansätze für alle und das ist etwas was nur noch die allerwenigsten Filme von sich selbst behaupten können. Nur ist es keine angenehme Kost für Hollywood-Bummbumm-Freaks. Aber wenns ein Film für solche wäre, dann wärs ja auch nix besonderes und wäre der Film auch noch so brutal. Deshalb 10 Punkte und bitte bitte mit Zucker obendrauf an die Redaktion: Einen Eintrag in eure GOLD-Rubrik ;)



Name: Johannes
Email: jokoenig@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Schön, traurig, realistisch, persönlich, aufwühlend ............ schrecklich und wunderbar und und und ........

Der Film hat mich einfach nur umgehauen, werde ihn sicher noch öfters gucken, und er wird mich sicherlich noch eine weile beschäftigen.
Danke an alle beiträge vorher, hab sie alle gelesen und haben mir beim verständnis sicher geholfen.

Hach was ein film .....



Name: greenboy
Email: wegen spam nicht
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

kann mich allen vor mir (die mit den 10 digital eyes) nur anschließen.
nach wie vor ist es mir ein rätsel das es leute gibt die so tun als hätten sie kein verständnis für diesen film, nur weil gewaltszenen nicht nach ihrem "mediengeschmack" gedreht wurden. in einer zeit wie heute wo sich alles um "terrorismus" und die bewahrung der demokratie dreht hätte dieser film alle oscars die es gibt bekommen. wir schreiben das jahr 2006. kriege allgemein nutzen nur den profitorientierten idioten aber nicht den menschen - siehe irak.
MFG



Name: Eljoetheranger
Email: chrigu85@freenet.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

"Der Schmale Grat" macht schon im Titel deutlich, worum es in diesem Film geht: Um den schmalen Grat, den zu erobern sich eine Kompagnie nach ihrer Landung auf der Insel Guadalcanar aufmacht einerseits, den schmalen Grat zwischen Menschlichkeit und völliger Verrohung, und Entmenschlichung andererseits.

Der Film unterscheidet sich fundamental von den üblichen Kriegsfilmen und wie auch ich, wird wohl jeder mit seinen Erwartungen gefehlt haben, als er die Kinokarte kaufte.

Nicht die Action und der Krieg als Selbstzweck stehen im Vordergrund. In dieser Hinsicht werden viele Fans von Kriegsfilmen enttäuscht sein. Das zentrale Thema ist der Umgang des Individuums mit dem Krieg. Seine Sicht auf die Geschehnisse, seine Gedanken und Assoziationen. Wenn man sich deutlich macht, dass sich Krieg und der Alltag von Soldaten eben nicht nur aus Schlachten zusammensetzen, sondern dass die menschliche Seite, das Denken, der Umgang mit Tod, Schmerz, Trauer, Angst und Liebe in der Tat den Großteil des Soldatenalltags ausmachen, der wird sich schnell auf diesen Film einlassen können. Krieg wird nun einmal von Menschen geführt und Menschen bestehen aus Gefühlen und Gedanken. So betrachtet ist "Der schmale Grat" ein Kriegsfilm im eigentlichen Sinne, die üblichen Hollywood-Inszenierungen, a lá "James Ryan" dagegen Fixierungen auf die technische Seite, auf die Action.

Trotzdem kann ich gut nachvollziehen, dass viele Fans von Kriegsfilmen den "schmalen Grat" als langatmig empfinden, denn ihm fehlt eine einfach nachvollziehbare Handlung, die sich am Schicksal eines oder einiger weniger Protagonisten entlangarbeitet. Stattdessen wird das Empfinden vieler einzelner Soldaten in den Vordergrund gestellt, deren Blick durch die Kamera nachvollzogen. Wo man einen Zoom auf explodierende Bunker oder sterbende Feinde erwartet, zeigt die Kamera schon einmal einen inmitten des Schlachtens und Sterbens schlüpfenden Vogel. Gerade solche Brüche mit den Erwartungen sind es jedoch, die diesen Film sehenswert machen. Was könnte die Grausamkeit und den Wahnsinn, die Verletzlichkeit des Lebens besser veranschlaulichen, als dieses völlig hilflose Kücken, das inmitten des sinnlosn Mordens das Licht der Welt erblickt. Die Verletzlichkeit des Lebens könnte man kaum anschulicher machen, als in dieser Konfrontation von Geburt und Tod, von Anfang und Ende, von nacktem hilflosem Leben mit roher, blutiger Gewalt, in der einzig der Zufall über das Weiterleben des Kückens entscheidet. Sinnbildlich für die Gewichtung im Film ist die Szene, in der sich die Soldaten auf die Landung vorbereiten. Anstatt sich auf das Besteigen der Schiffe zu konzentrieren, das Aufnehmen der Waffen, anstatt die Kamera auf den Strand und die Landungsboote zu richten, bekommt der Zuschauer das Innenleben der Soldaten erzählt. Die Gedanken sind lauter als die Sirene, die an Deck ruft. Aber ist nicht dies ein realistischeres Abbild vom Krieg, als die Fixierung auf die Technik?

Diese Fixierung auf das Innenleben der Soldaten hat der Regisseur glänzend gemeistert. Er schafft es trotzdem, bzw. gerade durch diese Sicht, die Spannung aufrecht zu erhalten.

Nach all dem Lob jedoch auch einige Tadel. Die Monologe sind manchmal hart an der Grenze zur Langatmigkeit und sind teilweise sehr allgemein gehalten. Der Regisseur macht praktisch einen Rundumschlag, in dem er all die fundamentalen Fragen des Menschseins in knapp zwei Stunden stellt. Dass dies manchmal etwas beliebig wirkt, dürft klar sein. Dadurch, dass er so viele Themen streift, aber keins wirklich ausführt, lässt den Zuschauer ein wenig unbefriedigt zurück. Besser wäre es gewesen, wenn er sich auf eine oder zwei dieser Fragen konzentriert hätte. Der Mensch braucht nun einmal einfache Handlungsstränge, die er nachvollziehen kann.

Wie auch immer. Mein Fazit: Ein guter Film mit starken Bildern, in dem man immer wieder neues entdecken kann. Durchaus spannend, aber teilweise ein wenig langatmig und wirr. Trotzdem erhält er von mir sechs Punkte.




Name: Writer
Email: DaCheataStrikesBack@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Als ich ein Stück des Films nachts gesehen habe, habe ich ihn mir später sofort gekauft. Ich finde es gut, dass es auch noch Filme gibt die von Krieg handeln aber trotzdem gegen Krieg sind und vor allem nicht so patriotisch sind wie andere Kriegsfilme. Den Aspekt, dass die Spannung fehlt und der Film teilweise langatmig ist, finde ich nicht sonderlich gut. Wenn man gut aufpasst und richtig zuhört und vor allem auch mal bei einem Film mitdenkt, dann versteht man auch alle Andeutungen und der Film wirkt auch gleich richtig. So z.B. bei diesem Film, Kriegsfilmfanatiker überhören sicher die Gedichte und Erzählungen und warten nur auf die Kriegsszenen. Doch gerade die Philosophie in diesem Film hat mich dazu veranlasst ihn zu kaufen. Alles in allem, finde ich ist er sehr gelungen und auch wirklich interessant, Kriegsfilme mit philosophischen Elementen findet man sonst nicht grade leicht um es mal so auszudrücken.