Familie Klumps und der verrückte Professor

komödie, usa 2000
original
nutty professor 2: the klumps
regie
peter segal
drehbuch
barry blaustein, u.a.
cast:

eddie murphy,
janet jackson,
u.a.

spielzeit
106 min.
kinostart
21.9.2000
homepage
http://www.klumps.com
bewertung

(1/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Was findet der gemeine Kinogänger, gerade der amerikanische, eigentlich an Eddie Murphy-Filmen? Erfreut er sich an der unerträglichen Dämlichkeit des Seins? Der unerklärlichen Leere hinter der eigenen Stirnhöhle? Der große Erfolg von Murphys Produktionen der letzten Jahre erscheint unter normalen Gesichtspunkten absolut unglaublich, es sei denn man akzeptiert, dass die Grenzen des menschlichen Humors mit dem Lachen über das eigene Furzen schon ausgelotet sind. Was aber noch viel wesentlicher ist, als die Frage, was der Zuschauer in Eddie Murphy sieht, ist die Frage, wieviel er denn davon noch sehen will. Gab es im Vorgängerfilm mit sieben Rollen des eitlen Selbst- und Hauptdarstellers schon den absoluten Eddie-Murphy-Overkill, so setzt der gute Mann hier noch eins drauf: Dank Verjüngungsserum gibt es in der Geschichte noch Platz für eine weitere Rolle. Hallelujah! Die Fans werden innerlich jubilieren, gibt es unter ihnen wohl Abertausende, die die Sehkanäle immer noch nicht voll genug bekommen können. Was sie dann zu sehen bekommen, spottet allerdings jeder Beschreibung.

Die lächerliche Entschuldigung eines Drehbuches rückt denn auch wieder den sympathischen 200 Kg-Klumpen Dr. Sherman Klump (Murphy) in den Mittelpunkt, der im Vorgängerfilm von seinem wilden Alter Ego Buddy Love gequält wurde. Just zum Zeitpunkt von Shermans Romanze mit der bezaubernden Denise Gaines (Janet Jackson) meldet sich Buddy als Stimme in Shermans Kopf zurück. Um den Störenfried loszuwerden, unterzieht sich Klump einem Selbstversuch, dessen Auswirkungen ihn verdummen lassen. Doppelt ungünstig, dass der im Klonlabor zu neuem Leben erwachte Buddy Love (nochmals Murphy) ihm auch noch ein lukratives Verjüngungsserum gestohlen hat, das es unbedingt wiederzubeschaffen gilt. Gut, dass sich Sherman in diesen schwierigen Zeiten auf seine Familie (jawoll, bis auf einen alles Murphy) verlassen kann ...

So weit zur Geschichte, die eigentlich nichts anderes tut, als die diversen aneinandergereihten Peinlichkeiten zusammenzuhalten, aber auch das misslingt fürchterlich. Wie alles – aber auch wirklich alles – an diesem unglaublich miesen Streifen. Ein normaler Film ist mit einem Eddie Murphy gewöhnlich mehr als bedient, aber mit acht hat man den Bogen denn doch weit überspannt. Seine Darstellung reicht von unsagbar nervtötend (Buddy Love) bis hin zu halbwegs akzeptabel (Papa Klump). Erstaunlicherweise ist Eddie Murphys tour de force durch die verschiedenen Charaktere noch gar nicht mal das Schlimmste. Man muss Murphy zu Gute halten, dass er wirklich versucht, allen Rollen ein eigenes Profil zu geben. Da diese Rollen aber in Sachen inhaltlicher Tiefe etwa dem eines menschlichen Furzes gleichen (um einmal in den unappetitlichen Bildern des Films zu bleiben),werden hier auch nur Perlen, oder allerhöchstens Murmeln, vor die Säue geworfen. Und dieser Versuch Murphys ist denn auch das einzig ansatzweise lobenswerte in dieser haarsträubenden Zelluloidverschwendung.

Regelrecht geprügelt gehören die Autoren dieses Bockmists. Ihr Drehbuch bewegt sich konstant in einem Mikrokosmos zwischen Furzen und Ficken und lässt auch sonst keine Peinlichkeit aus, was zum Teil schwer bis gar nicht zu ertragen ist. Wie kann sich eigentlich ein Film verantworten, eine Liebesgeschichte zwischen der zarten Jackson und einem XXL-Murphy aufzubauen, in der Sätze à la „Es sind doch die inneren Werte die zählen“ oder „es geht nur um den wirklichen Menschen“ fallen, der aber sonst keine Möglichkeit auslässt, über Dicke, Impotente, Arbeitslose und weiß der Geier was noch herzufallen? Ob man in Reihen der Verantwortlichen wohl das Wort „Heuchelei“ buchstabieren kann? 
Richtig gehend ärgerlich wird es dann mit dem Erzählstrang um Klumps Verdummung. In den Schlussminuten wandert Klump als des Sprechens nahezu unfähige Parodie eines geistig Behinderten herum, was an sich schon schlimm genug ist. Dass Klump aber nur wenige Filmsekunden vorher noch einen großen Abschiedsmonolog an seine Liebste gehalten hat, ist in Sachen innere Logik nicht mehr zu fassen. Aber da sich die Logik dieses Films bereits unmittelbar nach dem Vorspann verabschiedet hat, macht das eh keinen Unterschied mehr. Um den Zweiflern dieser warnenden Worte die haarsträubenden Untiefen der Peinlichkeit inmitten dieses Drehbuchs vor Augen zu führen, soll nur kurz der einsame Höhepunkt – sprich: traurige Tiefpunkt –  erwähnt werden: Ein zwei Meter großer, auf Analverkehr mit Menschen fixierter Hamster, der aus seinem eigenen Hintern Kacke als Medizinballgrosse Geschosse abfeuert. Heißa, was haben wir gelacht.

Man will bei der Bewertung dieses unglaublichen Trauer- und Schauerspiels ja etwas einschränken – „jetzt mal ohne Vorurteil“ – aber da gibt es nichts einzuschränken; nichts, aber auch gar nichts zu revidieren: Alles ist schrecklich. Es ist unglaublich schwierig, diesem Mumpitz überhaupt noch etwas positives abzugewinnen. Vielleicht die Tatsache, dass dieser Film trotz Stars und großem Budget glorreicher Anwärter auf die inoffizielle Auszeichnung „Größter Trashfilm aller Zeiten“ ist. Aber auch das will nicht so recht fröhlich stimmen. Zu schlimm war dieser Film, zu groß ist die Gewissheit, das er trotzdem sein Publikum finden wird. Erschütternd.

P.S.: Der Schwachsinn hat hier in der Tat Methode und greift sogar auf deutsche Übersetzer über: Der Film mag ja im Original „The Klumps“ heißen, aber in Verbindung mit dem Begriff „Familie“ benutzt man immer die Singularform des Namens. Richtig wäre also „Familie Klump“. Aber offensichtlich leidet nicht nur der verrückte Professor unter Verdummung, sondern auch sämtliche Beteiligten dieses Projektes. Wie unglaublich passend.

Bilder: Courtesy of Universal Pictures, Copyright 2000

S. Staake

 

Name: David Hiltscher
Email: david.hiltscher@filmspiegel.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Kompliment für die Kritik, trifft es ziemlich auf den Punkt. So ein unglaublich schlechter Film ist mir auch noch nie untergekommen.



Name: Thomas Themel
Email: web010202@themel.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ich habe das Ende dieses Films nicht erlebt, nachdem die Grossmutter bei der Kosmetikerin die '... and when I felt a sharp pain in my breast I realized I was standing on my titties ...'-Line gebracht hat war es endgueltig zu viel.

Sollte es konsequenterweise in die Worst-Movie-Liste bei imdb schaffen, wirklich.



Name: Don Dani
Email: ch.unterrainer@uta-net.at
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ich schließe mich an und sage F..k!!!!!!!!!!!



Name: Michael
Email: bill.gates@microsoft.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ihr kennt euch ja alle nicht aus! Alleine schon die Szene mit dem kleinen unterm Eisautomaten ist ein Oscar wert!
Ich sehe diesen Film zwar nicht als Meisterwerk, aber er verdient es nicht so in der Luft verissen zu werden!


 

Name: Claas Hollfoth
Email: claas.hollfoth@firemail.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Mieser Film, aber nicht so mies wie ihr ihn bewertet! Dieser Scheißfilm hat garantiert keinen Oscar verdient Michael!
PS: Meine Homepage : Hip Hop, Basketball, Filmkritiken and more unter www.t-online.de/home/klaus.hollfoth

unbedingt anschauen!!!!



Name: *Dark Angel*
Email: erdbeerschnute@msn.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ihgitt!Wer über so ne Sch*** Möchtegernwitze lachen kann, dem kann man *sorry* aber wirklich nicht mehr helfen! Ich hab mir nur ein bisschen angeguckt in den Werbepausen von nem andren Film und hab Alpträume von diesem Fettsack bekommen! Ich frage mich mit wieviel Kissen die den wohl ausstopfen mussten! Die Kosten von den Kissen waren bestimmt teuer, als die, von dem Film ansich.
*kopfschüttelt



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Tja ich konnte dem Film auch net viel abgewinnen - echt eine Gurke! Vor allem wenn man bedenkt daß der erste Teil noch recht amüsant war...



Name: Vegeta
Email: unbekannt
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

ALso die eis zene war keinen oscar wert!
Aber wenn man bedenkt das Die ganze Familie Klumps (ausser der junge)
Von eddie murphy gespielt wird wow!
Uund ausserdem hat der Film nen Oscar gekriegt für die Beste Maske
das wars wert



Name: alena
Email: pinar@haefft.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

also ich finde es richtig gut



Name: Erna schabulski
Email: q@q.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

scheiss die wand nein wat war dat schön
sowat lustiches hab ích ned mehr geseh nseit der wiedereinführung von dr.odol medibolzen anno 1973



Name: dogfarm
Email: ecko_815@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der film ist hammer allein schon ´wegen den schwarzen,ausserdem ist janet jackson drin.also haltet euer maul.Alena ich mag dich lass von dir hören meine e-mail adresse hat du.



Name: Filmfan
Email: keine
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Zunächst muss ich einmal erwähnen,dass dieser Film für mich eindeutig zu den besseren Eddie Murphy-Filmen zählt. Murphy ist wieder mal in voller Aktion zu sehen und agiert in gleich acht Rollen.Die Masken sind allesamt perfekt und Murphy schafft es, jeder Figur eine gewisse eigene Note zu verleihen. Unangenehm wirken nur die manchmal sehr derben Zoten, von denen es aber zum Glück nur drei auf insgesamt 100 Filmminuten gibt. Allgemein bleibt festzuhalten,dass "Familie Klumps" keine Hitkomödie, aber dank eines entfesselt aufspielenden Eddie Murphy und toller Masken/Tricks ein lustiger Film für zwischendurch ist.



Name: priscilla2603
Email: priscilla2603@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

oh nein - bitte nicht zum größten trash aller zeiten ernennen sondern einfach nur väääääääärrrrrrrrrrrrrrrrgäääääässssssssssssssseen!!!!!!!!!!!!! da tut ja schon die vorschau weh!! warum gibt es eigentlich keine null punkte zu vergeben? oder minus zehn...