House of Flying Daggers

martial-arts-drama, china 2004
original
shi mian mai fau
regie
zhang yimou
drehbuch
li feng, zhang yimou & wang bin
cast

zhang ziyi,
takeshi kaneshiro,
andy lau,
song dandan, u.a.

spielzeit
120 min.
kinostart
06.01.2005
homepage
http://www.daggers.film.de
bewertung


(10/10 augen)




 

 

 

 


 

 

China im Jahr 859: Der Verfall der Tang-Dynastie ist nicht mehr aufzuhalten. Das "House of Flying Daggers", eine mächtige Rebellenallianz, attackiert regelmäßig den unfähigen Kaiser und seine korrupte Regierung und gewinnt auch immer mehr Unterstützung beim Volk. Selbst als die Regierung ihren Anführer ermordet, bleiben die "fliegenden Messer" gefährlich. Daher erhalten die beiden Polizisten Leo (Andy Lau) und Jin (Takeshi Kaneshiro) den Auftrag, innerhalb von nur zehn Tagen den neuen Anführer der Rebellen zu finden und festzunehmen. Gerüchten nach soll Mei (Zhang Ziyi), die neue blinde Tänzerin im Edelbordell Peony Pavillon, ein Mitglied der Rebellen, vielleicht sogar deren Anführerin sein. Nach ihrer Festnahme und einer fingierten Verhaftung Jins soll dieser Mei als vermeintlicher Gesetzesbrecher befreien und ihr Vertrauen gewinnen. Leo und Regierungstruppen wollen dann dem fliehenden Paar folgen und hoffen, dass Mei sie zu den "fliegenden Messern" führt. Jedoch wird das Spiel, das Jin Mei vorgaukelt, zum dramatischen Ernst, als er sich in sie verliebt. Bald werden Loyalitäten auf harte Proben gestellt...

...und mehr darf man dann auch schon nicht mehr verraten, ohne zuviel zu erwähnen. Aufgrund eines schwerwiegenden Detailfehlers wird allerdings, zumindest in der der Presse vorab gezeigten Fassung, viel zu wenig erwähnt. Aus ungeklärten Gründen wurde die Schrifttafel am Anfang des Films, die kurz die Ausgangsgeschichte umreißt, nicht übersetzt. Und so wird man ohne Vorwissen in die Geschichte geworfen, und man weiß bis kurz vor dem Ende nicht so recht, wer oder was die "fliegenden Messer" eigentlich sein sollen. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Fehler in der endgültigen Kinofassung korrigiert wurde. Filmszene-Leser wissen, siehe die ersten drei Zeilen der Inhaltsangabe, in jedem Fall Bescheid.

Das erste, was das geneigte Publikum auf jeden Fall noch wissen sollte, ist: Dieser Film ist großartig, ganz und gar großartig. Ach was soll's, sind wir doch gleich mal ganz mutig und hauen die richtigen Schwergewichte als Referenz raus: "House of Flying Daggers" vereint die visuelle Kraft eines Kurosawa mit dem Plot und ultimativ der Tragik eines Shakespeare-Stückes. So, jetzt haben wir's gesagt. Liegt ja auch nicht ganz fern: Kurosawa adaptierte Shakespeares "Macbeth" für "Kumonoso Ju" ("Das Schloss im Spinnwebwald") und "King Lear" für "Ran", Zhang Yimou erwies Kurosawas "Rashomon" und dessen vertrackter Erzählstruktur Referenz in seinem letzten Wunxia-Bilderbogen "Hero". Kreislauf der Referenzen, hier kommt er zur vollen Blüte.
"Hero" war durch seine stringenten Farbkodierungen schon visuell beeindruckend, aber dramaturgisch zumindest zwiespältig: Die elliptische Erzählstruktur und die zugunsten der beeindruckenden Schwertkämpfe zurückgedrängten Dialoge und Hintergrundinformationen verhinderten (zumindest in den Augen des Rezensenten) einen richtigen emotionalen Zugang zu den Figuren und damit auch ihrem Schicksal. Dieses Problem gibt es hier nicht mehr: Klassische, einfache Plotstrukturen um Liebe und Eifersucht, Loyalität und Pflichterfüllung, Verrat und Versöhnung - die großen Themen also - reichen aus, um den Zuschauern auch ohne ausladende Charakterisierung die drei Hauptfiguren nahe zu bringen. Diese werden von dem Hauptdarstellertrio auch überzeugend dargestellt: Zhang Ziyi (nach "Tiger & Dragon" und "Hero" anscheinend unersetzbar für die neue Martial Arts-Kinokunst) ist nicht nur wieder mal wunderhübsch, sondern wird auch von Film zu Film sicherer, Takeshi Kaneshiro darf hierzulande noch als frisches, sympathisches Gesicht entdeckt werden und die immer etwas glatte, maskenhafte Mimik von Veteran Andy Lau ("Infernal Affairs", "The Adventurers) passt perfekt zur Rolle des Leo.

Und dazu natürlich das wohl Hauptargument: die einzigartige visuelle Umsetzung. Wer weiß, das mag ja in Asien schon Heimatfilm-Kitsch sein, hier ist es einfach nur eins: wunder-, wunder-, wunderschön. Schon nach zehn Minuten darf die ausgebildete Tänzerin Zhang Ziyi zeigen, was sie kann, und danach steigert sich der Film in einen Bilderrausch, bei dem jedes set piece noch eine Schippe drauflegt. Wenn schon klotzen statt kleckern, dann so: nicht aufschneiderisch, sondern wie ein wirkliches Kunstwerk. Was hier mit Farben und Formen, Bewegung und Musik vollführt wird, ist fantastisch. Hier gehen einem wirklich die Augen über.
"House of Flying Daggers" ist ein Gemälde, das Schwertkampf kann; ein Ballett, das Bogenschießen beherrscht; ein Gedicht in Bild und Ton, das Dolche wirft. Für einen visuell schöneren Film muss man sehr lange suchen, für einen auch als Gesamtwerk beeindruckenderen ebenfalls. Denn auch wenn die Story und ihre Charaktere zugegebenermaßen der visuellen Umsetzung etwas hinterherhinken, sie sind immer noch stark genug, um den Film nicht in die gerade bei Asien-Importen doch immer mal wieder auftauchende "Stil statt Substanz"-Falle stürzen zu lassen. Nach der knappen Einleitung und der oft noch burlesken, leichtfüßigen ersten Dreiviertelstunde wandelt sich "House of Flying Daggers" dank mehrerer Plotwendungen (zumindest eine größere ist nicht ganz unerwartet) mehr und mehr zum Drama der Gewissenszwiespälte und großen Gefühle. Allerdings schlägt die Story derartige Haken, dass sich mancher vielleicht fragt, ob das alles überhaupt noch Sinn macht. Ja, tut es. Dies ist eine einfache Geschichte, kompliziert erzählt. Aber richtig aufgereiht hat das schon alles seine Richtigkeit. Man denke da zum Beispiel an Jins Frage, warum Leo ihm nicht die Soldaten vom Leib halte, die er und Mei dann notgedrungen töten müssten.

Eine gewollte Plotauslassung wird allerdings eventuell auf Unverständnis stoßen und soll daher kurz erwähnt werden: Nachdem am Ende alles auf eine große Schlacht zwischen Regierungstruppen und den Mitgliedern der "Fliegenden Messer" hinausläuft - wird diese nicht gezeigt. Aber auch das macht im Rahmen der erzählten Geschichte Sinn. Denn während es in "Hero" darum ging, wie das Einzelschicksal hinter der großen Sache zurücktreten muss, tritt hier die große Sache hinter dem Einzelschicksal zurück. Und konsequent zeigt Chinas Meisterregisseur Zhang Yimou nur das Schicksal seiner drei Hauptpersonen. Und das wiederum in wahrlich atemberaubenden Bildern.
Für dieses Finale mit der visuell aufregendsten Einzelszene war angeblich der zu früh einfallende Schnee in der Ukraine verantwortlich. Ukraine? Richtig, um den passenden Märchenwald für das Finale Grande zu finden, ging Yimou bis an die Europagrenze Asiens. Und wie sich dort ein noch blühendes Herbstfeld in Sekunden in eine atemberaubende Schneelandschaft verwandelt, das ist schon unglaublich. Digital nachgeholfen oder ein ukrainischer Wink des Himmels? Völlig egal. Wie hieß es doch in "Der Mann, der Liberty Valance erschoss"? "Wenn ihr die Wahl zwischen der Wahrheit und der Legende habt, druckt die Legende". Machen wir. Brillant ist es sowieso, denn wie auch Quentin Tarantino in "Kill Bill, Vol. 1" weiß Yimou, dass rotes Blut auf weißem Schnee am Besten zur Geltung kommt.

Die Kampfszenen selbst sind natürlich allesamt exzellent, haben eine fast Zen-artige Qualität. Man denke zum Beispiel an die umherfliegenden Dolche. Diese scheinen fast ein Eigenleben zu haben, einen eigenen Charakter. Es geht für sie nicht darum, linear von Punkt A zu Punkt B zu kommen, um jemanden zu töten, sondern wie der Dolch zu seinem Ziel kommt und wie er jemanden tötet. Ähnliches gilt für die Schwertkampfszenen, die wie in einem Musical perfekt choreographiert sind. Wem allerdings sogenannte "Baumflieger" schon immer suspekt waren, der wird hiermit nicht glücklich werden, denn wie schon in "Tiger & Dragon" und "Hero" werden hier die banalen Gesetze der Schwerkraft außer Kraft gesetzt. Erdanziehung ist nur was für gewöhnliche Actionfilme, hier schwebt alles. Und so packt "House of Flying Daggers" auch alles: die Sinnesorgane, das Herz, das Hirn.
Und weil es ja doch immer schwieriger wird, langjährige Filmliebhaber komplett aus dem Sitz zu hauen, wirft der Rezensent die Vorsicht aus dem Fenster und sich, statt sich mit seinen Aussagen nur herauszulehnen, gleich hinterher, indem er deklariert: Liebende, Unsternbedroht, im Dolchhagel? Unbedingt. Essentiell. Meisterwerk. Genug gesagt. Lasst die Dolche und Gefühle fliegen, Baby.

S. Staake

 


Name: Kommentar
Email: kommen@t.ar
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Hach herrlich Herr Staake :)



Name: hamwer
Email: hamwer auch
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Wow - Staake vergibt die volle Punktzahl und schreibt so begeistert, daß einem schon beim Lesen das Wasser in die Augen tritt! Ja is denn heut scho Weihnachten? Äh, ja.

Alles klar, der Film ist als Pflichtveranstaltung gebucht.

*So* macht Filmszene Spaß.



Name: pso-blecky
Email: pso-blecky@freenet.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Hab den Film heute gesehen (HK-DVD) und kann mich leider nicht 100% anschließen. Klar, der Film ist sehr gut und jedem Filmliebhaber (es sei denn er hasst Filme ohne Schwerkraft) würde ich empfehlen, diesen Film zu sehen, aber für volle 10 Punkte ist mir die erste 3/4 Stunde zu "dahinplätschernd".
Des weiteren gefällt mir Yimou´s Vorgängerwerk "Hero" insgesamt besser: Die Geschichte ist interessanter erzählt, optisch sogar noch besser als HoFD.
Persönlich fand ich das Setting auch nicht so toll, es werden mir zuviele "durch den Wald-reit/geh" Szenen gezeigt.

Soviel zur negativen Kritik, ansonsten hat herr Staake schon recht!

Also: ANGUCKEN!!



Name: MeisterFu
Email: asiaexperts@t-online.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Als Fan des asiatischen Films kann ich der Filmbesprechung nur uneingeschränkt zustimmen. Bei uns startet er leider erst recht spät in die Kinos. Er lief ja schon vor einiger Zeit u.a. auf den Filmfestspielen in Cannes und ist sogar schon auf DVD in Originalsprache zu haben. Der Film hat sich die vollen 10 Punkte verdient. In der Tat ein Meisterwerk. Bestes Kino und ein Genuss.

Aber...Vorsicht, die nachfolgenden Worte sind keine Kritik am Film.: Nicht jeder Filmzuschauer kommt mit dem Erzählstil, den akrobatischen Kampfszenen und der chinesischen Kultur klar. Man muss sich schon darauf einlassen. Asiatisches Kino und insbesondere die historisch angehauchten Schwert-, Fantasy- und Kampfkunstfilme sind nun einmal anders. Optisch fulminant. Rasant und toll gemacht.
Ich habe viele Bekannte, die sich weder mit den hervorragenden Tsui Hark Filmen z.B. Chinese Ghost Story, Tiger&Dragon oder mit dem "Vorgänger" "Hero" anfreunden konnten. Viele Freunde konnten mit den Filmen nichts anfangen.
Ich war fassungslos, weil ich von diesen Filmen immer total begeistert war. Aber so ist das nun einmal. Die Geschmäcker sind verschieden und Martial Arts muss man wirklich mögen, um diesen Film sehr gut zu finden.

Für alle Fans ein absolutes Muss. Ich war hin und weg. Genial. Ich vergebe 9 Punkte, weil der Film nicht für alle Kinofans geeignet ist. Für mich selbst 10 Punkte.



Name: Prophet
Email: asianfood@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Es wird genauso sein wie bei Hero und Tiger & Dragon.
Meister Fu hat recht. Die einen werden den Film lieben, die anderen werden ihn hassen. Es wird verbale Ausgüsse geben von "Sch..." bis "Göttlich" oder dem beliebten "Hammer".

Ich sage Euch, so wird es sein. Denn Martial Arts Filme werden immer kontrovers diskutiert. Es wird auch wieder über das Fliegen diskutiert werden. Überflüssig, aber so wird es sein.

Egal was sein wird oder geschrieben wird, der "Shi mian mai fu" ist über jede Kritik erhaben. Ein Geniestreich. Besser als Hero, besser als Tiger & Dragon und fast so gut wie "Chinese Ghost Story" ;-)



Name: tomblue
Email: tom_blue@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Habe den Film heute zum ersten - und gleich auch zum zweiten Mal - auf VCD gesehen und bin total begeistert! Einfach traumhaft! Nach dem
Geniestreich TIGER & DRAGON sowie dem hervorragenden aber doch sehr künstlichen HERO ist mit FYING DAGGERS das nächste richtig grosse Highlight asiatischer Kinokunst entstanden.

Zhang Ziyi liefert meiner Meinung nach ihre bisher beste
darstellerische Leistung ab und ist hübscher als je zuvor. Unvergessen die Szene als sie - aus dem Mund tropft das Blut - lächelt... Da schmilzt man nur so dahin...

Besonders lobenswert ist der sparsame Einsatz von Special Effects, ebenfalls wird auf die "Gemäldeszenen" a la HERO verzichtet, was dem Film sehr realistisch macht. Erinnerungen an Hongkong-Klassiker der frühen 90er kommen vor allem in den Waldszenen auf, die wunderschönen Sequenzen am Schluss erinnern sehr stark an HEIMWEG, ebenfalls ein Geniestreich von Zhang Yimou mit einer grossartigen Zhang Ziyi in einer ihrer ersten Rollen.

Beim Soundtrack bleiben ebenfalls keine Wünsche offen, einfach der Hammer. Somit bleibt folgendes Fazit: Vergleiche mit Alltime-Klassikern wie CHINESE GHOST STORY sind durchaus angebracht, durch moderne Mittel hat Zhang Yimou ein weiteres Mal eine uralte Story auf Hochglanz poliert und serviert dem Zuschauer einen atemberaubenden Cocktail an perfekt inszenierten Actionsequenzen - gepaart mit einer wirklich extrem bewegenden Love Story. And the Oscar for Best Foreign Movie goes to... HOUSE OF FLYING DAGGERS!! :-)



Name: Aiden
Email: nospam@plz
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Gleich vorweg geschickt: Crouching Tiger, Hidden Dragon war wohl einer der Filme die mich emotial tief bewegt und auch visuell fasziniert haben. Daher war ich nahezu felsenfest überzeugt, dass House of Flying Daggers nur ebenbürtig sein kann... tja - falsch gedacht.
Um obiger Kritik ein wenig den Wind aus den übervoll gegbähten Segeln zu nehmen: Weder Kurosawa noch Shakesspeare hätten an dem Film wohl sehr viel Freude. Es gibt nur zwei Duelle Mann gegen Mann (bzw Frau) und nur eines davon verdient überhaupt den Namen. Ansonsten beschränken sich die Fights auf "kämpfenden Halbgott gegen Masse dumpfer Schläger" und das hat man schon sooo oft gesehen, dass es einen wirklich nicht mehr als einen müdes Achselzucken entlockt, vor allem da die Kampfszenen in keiner Weise bemerkenswert sind, die visuelle Umsetzung ist zwar bemüht was Farben und Perspektive angeht, aber das war es auch schon - da ist man bei den 7 Samurai besser dran...
Rein dramaturgisch würde sich der gute William wohl im Grabe drehen, es gibt praktisch nur 3 Personen: die 2 Polizisten und das Mädchen Mei, alle anderen Personen bekommen bestenfalls eine einzige Szene oder dienen als Kanonenfutter. Ich denke, ich verrate nicht zuviel wenn ich sage, dass bei genannter Menage trois es zur klassischen Dreieckseifersuchtsbeziehung kommt, die aber derart kurz und einfallslos zustande kommt (die wechselnde Liebe nämlich) dass man kaum von Tragik sprechen kann. Wenn ich da an T&D und die knisternde, innige Liebe zwischen Lu Bai und Yu Shu Lien denke oder der Bandit und das Gouverneursmädchen... ach ja.
Auch die übrige Handlung ist sehr , äh, überschaubar gehalten, nach der Gefängnisflucht Mei und Jens passiert praktisch gar nichts mehr, sie laufen und laufen und laufen (immer mal durchwirkt mit einem 2 vs viele) und ...
Zu guter Letzt läßt auch, wie sich das gehört, einer sein Leben und das wars, weder erfährt man was über das Schicksal der Flying Daggers, noch über das der überlebenden Protagonisten und was aus dem Kaiser und seinem korrupten Reich wird interessiert doch eh nicht.

Fazit: Visuell sehr ambitioniert vorgetragen, aber inhaltsarm und mit ein paar 08/15 Massenkämpfen durchmixt. Schade, sehr schade.



Name: rizla23
Email: moinsen
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

wer auch nur einen hauch von affinität fürs asiatische kino hat sollte sich diese perle auf keinen fall entgehen lassen....



Name: Kessen
Email: lalala
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Alles ist wie es ist und es ist GUT!



Name: morgul
Email: morgul60@gmx.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Sehr schade !!!

Ich kann mich der Kritik von Aiden nur anschließen und hoffe dass nicht mehr Leute,den oben stehenden überragenden Meinungen folgend, mit zu großer Hoffnung ins Kino gehen.

Ich denke, dass sich House of Flying Daggers den Vergleich zu "Crouching Tiger, Hidden Dragon" sowie "Hero" gefallen lassen muss und dass er dabei nicht besonders gut wegkommt.
Denn seien wir mal ehrlich die Story handelt 80% der Zeit von 2-3 Personen die vor Soldaten weglaufen. (Langweilig) Das soll alles gewesen sein. Wo ist die charakterliche Entwicklung geblieben, denn man erfährt nichts von den Hauptdarstellern. Und dieser Fakt ist schrecklich bei einem Film der als Liebesfilm angelegt ist. Schlimmer jedoch ist die schauspielerische Leistung der Liebenden. Zu keinem Zeitpunkt im Film nimmt man ihnen diese Geschichte ab, denn dazu spielen sie einfach zu plump. Gestern im Kino gab es ständig Lacher und nicht weil der Film witzig war, sondern die Liebesszenen lächerlich, wie von zwei 5 Jährigen gespielt, aussahen.
Wo sind ist das Gespür für Sinnlichkeit, Witz, Charme und Erotik geblieben, welches Tiger and Drangon so genial gemacht haben.
Dort zwei Liebende, die sich nie berühren, immer nur anschauen und trotzdem knistert es und man nimmt ihnen diese versteckte Liebe einfach sofort ab.
Und was sollen geschickte Storywendung heißen, wenn es die gab dann beschränkte die sich auf die letzte viertel Stunde, wobei diese auch nicht der Weisheit letzter Schuss waren und das ist einfach zu wenig.

Macht alles nichts, denn "Hero" war auf kein Wunder an Geschichte.
"Hero" zeichnete jedoch eine optische Gewalt aus, die beeindruckend war. Ja die Kampfszenen sind besser als in vielen anderen Filmen, aber im Vergleich zu "Hero" wohl eher als minimalistisch anzusehen. Wobei diese stänigen Waldszenen auf dauer sehr langweilig waren.
Wie oben schon erwähnt 2 Personen gegen eine Horde dumpfer Soldaten ca. 90% des Films ... gähn.

Fazit: House of Flying Daggers geht als Film in Ornung, aber im Vergleich unter.



Name: Mandito
Email: a@b.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Bin absoluter Fan des asiatischen Kinos muss mich aber bei diesem Film auch der Kritik von Aiden anschliessen. Mit viel zu hohen Erwartungen bin ich insbesondere nach den faszinierenden Filmen Crouching Tiger... und Hero hineingegangen und enttäuscht hinausgegangen. Der Film kommt auf ganzer Linie nicht mehr an die obigen heran.



Name: Tommy9
Email: Tommy9@jesus.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ich war gestern drin und muss sagen, dass ich lange keinen so schlechten Film mehr gesehen hab. Ich bin ja sowieso kein Fan des asiatischen Kinos doch dieses Werk asiatischer Filmkunst war ja an Langweiligkeit nicht mehr zu übertreffen. Der Film war so schlecht, dass ich das Ende geradezu herbeisehnte. Das einzig Gute an diesen Movie waren die Kampfszenen, welche so schlecht waren, dass sie einen zum Lachen aufforderten.
Fazit: Aufgrund der lustigen Kampfszenen gebe ich diesem Höhepunkt des asiatischen Films noch 3 von 10 Digital Eyes!



Name: Joba
Email: Joba@Buckel.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Buuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhh!!!!!!
RAUS DIE SAU
Ein wirklich schlechter Japsen Film!!!
Wer kein Liebhaber asiatischer Filme ist solte sein Geld lieber für etwas anderes verschwenden.



Name: ricky
Email: lala@riri.com
Bewertung:              (5 von 10 Digital Eyes)
hero ist definitiv besser. der film ist eine enttäuschung für mich weil die erwartungen zu hoch waren. 10/10 augen ist übertrieben. fair wäre meiner meinung nach 7/10.



Name: Jonny
Email: jonny_steiert@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Was für ein fatastischer Film. Besser kann das Kinojahr nicht beginnen. Ich finde diesen Film sogar noch besser als Hero. So angetan bin ich das letzte mal nach HdR3 aus dem Kino gekommen. Wow.



Name: AngryAlex
Email: AngryAlex@gmx.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Handlungsarmes Chinamärchen in Edeloptik!!!

Ich habe den Film gestern in der Spätvorstellung gesehen und muss sagen, auch wenn meine Erwartungen nicht so hoch waren, das ich ziemlich enttäuscht wurde. Mehrmals hatte ich mit mir zu kämpfen aufmerksam zu bleiben und nicht ein wenig einzudösen. Nun, das mag zum einen daran liegen das es eben eine Spätvorstellung war, zum anderen das man sich wegen der Machart dieser Eastern-Märchen wie in einen Traum versetzt fühlt, aber zum Hauptteil lag es daran, dass der Film eine sehr dünne Geschichte erzählt hat, die nicht wirklich über 2 Stunden Laufzeit fesseln konnte. Während "Hero" und "Tiger and Dragon" eine interessante und komplexe Story, aber auch grosse und glaubwürdige Gefühle zu bieten hatte, serviert einem "House of Flying Daggers" weder das eine noch das andere. Es wirkt so als hätte man die komplette Handlung des Films wie einen Kaugummi auf zwei Stunden ausgedehnt, nur frag ich mich warum. Das ganze hätte man in einer halben Stunde abhalten können, um dann mit der Geschichte der Widerstandsgruppe und deren Funktion und Stellung zur Regierung des damaligen Chinas anzufangen. A la Robin Hood eben. Zhang Yimou lässt hier traurigerweise aber nur Texttafeln sprechen und behandelt die namensgebende Widerstandsgruppe des Filmtitels nur am Rand und stellt eine simple Dreiecksliebelei in den Vordergrund.
Aber leider wirkt gerade diese, die den Film tragen soll, irgendwie unecht und zu konstruiert. Von Shakespeare kann da wirklich nicht die Rede sein und von den epischen Ausmaßen eines Kurosawas erst recht nicht. Denn nach dem Gefängnisausbruch passiert eben nicht mehr viel. Immer wieder werden Soldaten auf Seite geräumt und nebenbei entwickelt sich eine etwas plumpe Liebesgeschichte.
Nun will ich den Film nicht nur schlecht reden, denn die Darsteller tun ihr bestes, um dem Drehbuch mehr Glaubwürdigkeit einzuhauchen und der Regiesseur versteht es wie kaum ein anderer uns hypnotisierende Bilder zu präsentieren, die einfach wunderschön anzuschauen sind. Dennoch wurde hier halt viel verschenkt.
Meiner meinung nach ein kleines Blendwerk.
Überdurchschnittlich bleibt der Film aber trotzdem!!!



Name: pso-blecky
Email: pso-blecky@freenet.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Joba:

Grandios Joba!
Das ist kein "japsen Film", er ist in Hongkong/China gedreht worden, das japanische Kino ist anders.
Wenn dir der Film nicht gefallen hat, ok, aber was du schreibst ist kein sinnvoller Kommentar.
Und wenn man kein Liebhaber des asiatischen kinos ist, sollte man ihn vielleicht doch angucken, weil er ja definitiv nicht zu den schlechten vertretern zählt und in vielen kinos läuft, es also gut möglich ist, mal ins asiatische kino rein zu "schnuppern"



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ich habe selten soviel konstruktive User-Kritiken hier gelesen. Und somit kann ich mich den Meinungen von "morgul", "Aiden" und "AngryAlex" kommentarlos anschliessen.



Name: crypto
Email: at@at.at
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

großartiger film, definitiv. die metaphorik der farben ist außergewöhnlich, die kritik am chinesischen system gerade so laut, dass man sie hört ohne dabei aufdringlich zu stören. die an sich simple geschichte lässt ausreichend spielraum für die optischen spiele und die beeindruckende choreografie der kämpfe. grandioeser start ins neue kinojahr...



Name: minimax
Email: minimax@max.tv
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

1. Wie kann man dieses poetische Meisterwerk von einem Film nur mit Tarantinos platter Haudraufnachäffe vergleichen?

2. Darf man einen Film ästhetisch finden, in dem so viel brutalst gemordet und gestorben wird?



Name: Name
Email: Email
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

"Wem allerdings sogenannte "Baumflieger" schon immer suspekt waren, der wird hiermit nicht glücklich werden, denn wie schon in "Tiger & Dragon" und "Hero" werden hier die banalen Gesetze der Schwerkraft außer Kraft gesetzt. Erdanziehung ist nur was für gewöhnliche Actionfilme, hier schwebt alles."

Ah, danke für diesen Satz. Das erspart mir wohl eine weitere Enttäuschung. Diese völlig abgehobenen Kämpfe jenseits aller Realität gingen mir schon in "Hero" und "Tiger & Dragon" auf die Nerven.



Name: Thomas
Email: thomas@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Tja, in einem Märchen, einer Legende, einer Sage oder einer Erzählung wird es immer und immer wieder atemberaubende und etwas unreale Szenen geben, die jedoch meiner Meinung nach genau solchen Geschichten das Faszinierende und Fesselnde geben.



Name: Dani
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich stimme der Kritik von Herrn Staake absolut zu.Ein grandioser Film,genauso wie es Hero schon war.Die genial choreographierten Martial Arts Sequenzen und die wunderschön gestalteten Szenerien schreien geradezu nach dem Ausruf: Endlich wieder Kunst im Kino!!!
Ich habe aber nicht damit gerechnet,dass es so viele schlechte und mittelmäßige Rezis hagelt.Es ist wirklich schade,dass das asiatische Kino hier in Deutschland immer noch nur einen Nischenplatz einnimmt.Dies hat es einfach nicht verdient!

@Joba:
Dies bleibt erstmal der dümmste Kommentar dieses noch jungen Kinojahres und du bist wahrlich ein absoluter Volltrottel!!!
Ich würde mal mein Vokabular neu sortieren,da deine Audrücke nicht mehr zeitgemäß sind.



Name: Billysan
Email: billysan@aol.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Habe mir den Film gestern angesehen:

Zunächst bitte ein Kommentar zu Hr. Staade: (bitte jetzt nicht allzu ernst nehmen)
Das Kraut, dass Sie geraucht haben, bevor Sie den Film gesehen haben, davon möchte ich bitte auch etwas, denn die 10 vergebenen Punkte halte ich persönlich für völlig überzogen.

Ich selbst finde solche Filme durchaus sehenswert und habe auch eine Affinität zu diesem Hongkong-Kino.
Aber leider habe ich den Eindruck, dass der Film im Vorfeld unnötigerweise hochgelobt worden ist, so dass man sich es schon gar nicht mehr traut, eine etwas negativere Meinung abzugeben.

Zum Film selbst: Der Film ansich möchte einen anderen Anspruch für sich geltend machen, als nur auf ein Kung-Fu Märchen abgestellt zu werden. Daher stellt er die tragische Liebesromanze in den Vordergrund. Aber muss denn die Tragik dieser Geschichte, zumindest für europäische Gemüter, so únendlich träge und zäh in die Länge gezogen werden. Da rutscht man wirklich schon des öfteren unruhig auf dem Kinosessel hin und her. Wenn dies die allseits gegenwärtige Handlung sein soll, abgehen von der kleinen Rebellion im Hintergrund, dann ist dies nicht wirklich viel und diesen Vorwurd muss sich der Film einfach gefallen lassen. Die Handlung ist einfach mauh und dünnflüssig.
Realitätsgrad: Wenn man sich solche poetischen Märchen ansieht, darf man logischerweise kein hohen Realitätsanspruch erwarten. Der Film will sich eben auch als poetisches Märchen verstehen und will auch nicht mehr sein. So weit so gut. Aber muss denn die Heldin mit einem Messer im HERZEN denn wirklich noch dreimal aufstehen, bevor sie dann das Zeitige segnet. Bei allem Verständnis hin oder her, aber das strapaziert denn dann doch die Nerven des Zuschauers, zumahl der Film dann an einigen Stellen ins Lächerliche abdriftet.

Kung-Fu: Ja sicherlich, die ganzen drei Kämpfe, die in diesem Film vorkommen sind perfekt inszeniert keine Frage. Aber es ist eindeutig viel, viel, viel zu wenig Kampfsport-Action in diesem Film. Die Hongkong Chinesen können es doch. Mehr Einlagen diesbezüglich hätten dem Film mehr als gut getan. Das endlose Geschwätz kann nicht wirklich überzeugen ,dass es sich um intelligente Poesie handelt.
Ausserdem gab es die Szene in dem Bambuswäldchen schon in einem Kung-Fu Film aus dem Jahr 1992 (name leider unbekannt), der wesentlich intensiver und schaulastiger war. Irgendwie kam das mir geklaut vor.

Natürlich heisst das jetzt aber nicht , dass es sich um einen schlechten Film handelt. Liebesromanzen aus China sind ja für uns Europäer schon immer gewöhnungsbedürftig gewesen.
Der Film bietet natürlich auch sensationelle Bilder und Landschaftsaufnahmen, die niemals störend, sondern immer beindruckend zu bestaunen sind. Sowas muss man einfach auf der grossen Leinwand sehen.

Fazit: Dieser Film ist auf keinen Fall eine filmische Perle. Perfekt ausgewählte Bilder reichen nunmahl nicht. Hero und auch Tiger und Dragon waren zumindest für mich besser.
Wer also solche Filme schon im Ansatz nicht mag, sollte ein Bogen ums Kino machen. Für alle anderen lohnt ein Blick jedoch durchaus.
Als ich aus dem Kino kam, wirkten die tollen Bilder noch nach, aber es fehlte einfach der nötige "KICK", deshalb wird der Film nicht lange in meinem Gedächtnis bleiben.

Viele Gruesse und viel Spass im Kino.



Name: Babe Babs
Email: BabeVDFan@t-online.de
Bewertung:                          (10 von 10 Digital Eyes)

Ein Film ohne Vin Diesel soll gut sein???
Oh...ja...tatsächlich. Das war er...und wie. Ich habe meinen geliebten Vin kein einziges mal vermisst.

Ich fand den Film einfach nur traumhaft schön.
Der Tanz der "blinden" Schönheit zu Beginn mit ihren herrlichen Kostümen akrobatisch und optisch und künstlerisch genial umgesetzt. Ein Kunstwerk, wie es schöner nicht sein kann. Soooo schön, dass einem die Augen überlaufen und man dauernd weinen könnte.
Ich war zutiefst bewegt und verträumt. Wundervolle Landschaftsaufnahmen, ein tragische Liebesgeschichte. Tolle Kampfchoreographien. Die Schauspieler fand ich ebenfalls klasse. Kino at its best und so muss es sein. Volle Punktzahl. Lasst sie fliegen. Ich liebe es.

Komisch finde, ich dass sich immer wieder Leute ins Kino bzw. in chinesische Meisterwerke verirren, die entweder den ganzen Film über die Augen und Ohren zugemacht haben oder so abgestumpft sind, dass sie den wahren Wert nicht erkennen können. Warum tun diese Leute sich das an? Wer zu so einem Film "Buuuuh" sagt, kann ihn nicht gesehen haben. Impossible. Ansonsten würde ich nur raten, Ihr wisst doch was Euch erwartet. Schaut dann lieber olle Äkschnfilme mit Bruce Lee oder die amerikanischen Jet Li Streifen.

Herzlichst Eure Babe Babs



Name: XNick
Email: xnick@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Hatte mir sehr viel von diesem Film versprochen - Besonders künstlerisch. Stattdessen stellt der Film schon mit den eingänglichen Schriftzügen historischen Anspruch, den er jedoch durch unrealistisch und flache Action-SZenen nicht erfüllt. Die Kampfszenen sind pompös, die Story wie von Donald Duck persönlich...Nette Bilder, sonst nüscht...



Name: flominatus
Email: flominatus@web.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Schön! Nicht mehr - nicht viel weniger. Aber hier fehlt das Herz. Schade, hätte mehr werden können.



Name: mani
Email: mani@gmx.at
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Hab mir den film gestern angesehen und verließ den saal enttäuscht. Ich liebe Tiger & Dragon und Hero, und nach der Rezession von Herrn Staake war ich mir sicher auch diesmal wieder begeistert zu sein. Dem war aber leider nicht so, denn der film schafft es nicht einen auch nur einen augenblick lang mit den charakteren mitfühlen zu lassen, und somit machte sich schnell langeweile breit.
Die 7 augen gehören ganz allein der wunderschönen optik (wenn hero auch hier um einiges beeindruckender war) und der ersten tanzszene.



Name: Jonathan Dilas
Email: webmaster@dilas-arts.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Verzwicktes Intrigenspiel in Wald und Wiese

Die neuen Meister, die die erfolgreichen Easterns, wie z.B. die traumhaft gut inszenierten Filme "Hero" oder "Tiger and Dragon", erschaffen haben, erreichten mit "House of Flying Daggers" eine kleine Erweiterung, wenn auch thematisch von den genannten Filmen abweichend, und spielt im 9. Jahrhundert Chinas. Leider reicht dieser Film nicht an seine Vorgänger heran, da die entscheidenen Kämpfe in ziemlich langweiligen Umgebungen stattfanden und Waldkämpfe stets mit allzu viel Gegenlicht gefilmt wurden. Doch trotz dieser Vorkommnisse ist die erste halbe Stunde sehr sehenswert und die Hauptdarstellerin Ziyi Zhang präsentiert einen berauschenden und fantastischen Tanz in einem gut geschmückten Bordell.
Ein wahres Spionage-Spiel zwischen Rebellen und korrupter Regierung findet sein Ende in einem sehr gedehnten, äußerst rührseligen und kitschigen Ende mit herzzerreißendem Finish.
Fazit: Sehenswert
(J. Dilas, www.dilas-arts.de)



Name: MariuZ
Email: thamariuz@hotmail.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Nun, die Erwartungen waren sehr hoch, vorallem nach dem fabelhaften Hero...leider konnten diese nicht vollständig erfüllt werden. An sich ein fantastischer Eastern, wunderschöne Martial Art Szenen, Fantastische Bilder...schaut alles so malerisch und schön aus.

Aber nun zur Story: Zum einen ist es schade das sich die Geschichte nur um 3 Charaktere dreht die leider nicht zu überzeugen wissen. Zumindest in der deutschen Version. Viel zu oft klingen die Schauspieler unfreiwillig komisch. Ich konnte mir mehrmals ein Lachen nicht verkneifen...nur um mich danach schon wieder darüber zu schämen.

cheers



Name: chinapfanne
Email: china@pfanne.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ja, es ist ein guter Film. Allerdings nicht so gut wie Staake behauptet (dessen Kritiken aber trotzdem immer toll sind). Gib's zu Herr/Frau Staake (weiß nicht was das S. bedeutet) du warst im Kino aus irgendeinem Grund saumäßig gut drauf.

Die Eingangstanzszene war wirklich toll und eindruckvoll. Überhaupt find ich den Film in den "Aktionsequenzen" am stärksten, weil man merkt dass darauf visuelle Phantasie verwandt wurde. Es handelt sich gerade nicht um einen Matrix- oder den 100sten Easternaufguss, sondern um eine orignelle ideenreiche Bewegungschoreografie. Die Szenen im Bambuswald sind traumhaft, märchenhaft. Dementsprechend geben sich die "Fliegenden Messer" irgendwie elfenmäßig in einem grünen Kostüm (trotzdem natürlich chinesisch) zu erkennen.

Der Schluß ist wirklich dramatisch, aber der Vergleich mit Shakespeare stimmt trotzdem nicht. Der Konflikt von Mei sich zwischen zwei Männern entscheiden zu müssen, ist wenig nachfühlbar. Das liegt zum einen daran, dass man über die erste Beziehung von Mei so gut wie nichts erfährt. Zum anderen kommen Gefühle meist durch Taten zum Ausdruck. Mimik gibts zwar auch, aber irgendwie scheint im Hinterkopf der Helden die Auffassung zu existieren, dass das Gefühl, das sich auf den Gesichtern zeigt auch eine Maske sein kann, die die wahren Gefühle verbirgt. Und so ist es ja auch. Wenn es um Leben und Tod geht, müssen die Protagonisten Farbe bekennen. Im Kampf äußern sich die wahren Gefühle. Das ist für Aktionkunst sehr angemessen. Hollywood könnte sich davon manchmal ne Scheibe abschneiden. Darin unterscheidet sich zhang yimou dann auch von Shakespeare.



Name: yep
Email: jawoll
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Was für ein endgeiler Film - bis auf die letzte halbe Stunde. "Die Tragik eines Shakespeare-Stückes" - Stimmt leider. Naja, Geschmackssache. Mir fiel dazu spontan ein:
"Genau deswegen haben wir damals bei uns in der Bande nie Mädchen aufgenommen!"



Name: Kaytan
Email: ich@da.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Also bis auf den Schluss kann man den Film gut gucken (wenn man diese Art von Filmen mag) :)
Der Schluss ist aber echt sch... Was anderes kann man da leider nicht zu sagen.



Name: Thomas
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Anders als die mache der vorherigen Kritiker haben mich die langsame Storyentwicklung, die vielen Waldszenen und die tatsächlich eher spärlichen Martial Arts Szenen nicht gestört.
Aber der Schluß ist meiner Meinung nach missglückt: Das überzogene Sterben-Wiederaufstehen-NochmalsSterben-... ruiniert den Gesamteindruck.
Und weil der Schluss nunmal ein sehr wichtiger Teil eines Filmes ist, hält HoFD den Vergleich mit Tiger&Dragon oder Chinese Ghost Story aber auch mit dem problembehafteten Hero nicht stand.



Name: iRoNic
Email: asdf@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

-
Zeitweise echt langweilig.
schlechter Schluss.
+
Kampfszenen waren meiner Meinung nach gut.
Schauspielerische Leistungen waren auch ganz okay, besonders die "blinde" Mei hat überzeugt.



Name: MvE
Email: meinradve@aol.com
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Erfreulich differenziertes Bild in den obigen Kommentaren. Wenn gute Kunst auszeichnet, daß sie polarisiert, dann ist der Film wahrscheinlich Kunst. Mich hat Tiger & Dragon auch stärker berührt, Hero habe ich leider nicht gesehen. Ich bin zwar normalerweise auch auf "gute Storys" fixiert, aber das scheint im Asienkino ja nicht immer die erste Geige zu spielen. Vor einer Woche habe ich "2046" gesehen, der zwar einem völlig anderen Genre angehört, aber ebenso großen Wert auf elegisch-malerische Bilder und Stimmungen legt. Wer das nicht als Hauptqualität eines Filmes anerkennen will, war hier sicher ebenso falsch wie die Freunde der Schwerkraft und Plausibilität (was sagen die eigentlich zu James Bond oder Star Wars?). Im Gegensatz zu anderen fand ich den Verzicht auf eine Auflösung der Bürgerkriegsfrage (wer gewinnt - und wer sind die Guten?) völlig plausibel, weil dieser Kampf in seiner mehrfachen Verwerfung der Fronten ja bereits stellvertretend zwischen den Protagonisten ausgetragen wurde.
Ähnliches gilt für die Kampfszenen: Diese sind, auch wenn sie nicht in Bambuswipfeln stattfanden, derart stark ästhetisiert und choreographiert, daß sie ebenfalls nur als Inszenierungen gesehen werden dürften. Bei Schwanensee passiert tendenziell auch immer dasselbe, das kann einem schon langweilig werden, andere nenne es Augenschmaus.
Zum Schluß noch eine Frage: In meiner Kinoankündigung wurde Gong Li als erster Name unter der Darstellern genannt - war das ein Irrtum aus Gewohntheit bei Yimou-Filmen oder ist sie mir nur entgangen?



Name: Vive la France
Email: vlf@laresistance
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Auch ich kann diese konstruktiven Kommentare nur freudig begrüßen, auch wenn ich Herrn Staakes Meinung nicht ganz teile. Meinen Vorrednern kann ich mich jedoch anschließen, dass dieser Film optisch unglaublich beeindruckend ist.

Trotzdem schneidet er für mich im Vergleich mit Hero nicht so gut ab, da er erstens manchmal zähflüssig vorangeht und zweitens am Ende einfach etwas kitschig wird. So wie auch in der Oper Leute ewig über ihr eigenes Sterben mit Dolch im Herz und im Hals singen können, so wird auch hier alles hinausgezögert, bis man nur noch denkt, entscheide dich, Mädel! Steh auf oder lass dich endlich fallen!

Ich habe diesen Film mit zwei Männern gesehen, die ihn beide vollkommen unkitschig fanden und nehme an, dass Frauen sich in eifersüchtige Männer vielleicht einfach nicht so gut hineinversetzen können.



Name: wesni
Email: wesni@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

klasse film, kommt zwar nich an tiger & dragon ran, aber besser als das künstliche hero ist er alle mal. bei hero dachte man am anfang noch: "ach wie nette farbspielerein", aber nach 2 stunden gings ja nur noch auf die nerven.
hier ist das besser. zawr sind die landschaften und farben wieder mal wunderbar eingefangen, trotzdem kommen die szenen und schauplätze realistisch rüber.



Name: Mr.Burns
Email: fds@asd.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

was ein schwachsinniger murks!
realitätsfremder gehts ja gar nicht mehr!
erst fliegen und sprigen wieder alle durch die lüfte und zum schluss wird ein schlachtfest mit literweise blut gefeiert
mein gott - zum abschalten oder aber wer gerne lacht: schaut sich diesen film an!!!



Name: tomblue
Email: tom_blue@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

@Mr. Burns & Co.

Wenn du dir mehr Realität wünschst dann zieh dir die Tageschau rein, geh aber um Gottes Willen nicht ins Kino! Ich habe es echt satt bei jedem asiatischen Film im Stil von Tiger and Dragon immer wieder die gleiche dumme Frage zu hören "Warum können die denn fliegen?". Hallo??? Komischerweise fragen das dann meistens die Leute, die sonst von Spiderman, Matrix & Co. ganz begeistert sind. Warum fragt da niemand nach der Realität???? Ich gehe ja gerade ins Kino um mir innovative & unterhaltsame Filme anzuschauen, das ich da keine 1:1 Umsetzung zum realen Leben erwarten kann ist mir dabei durchaus bewusst - gerade bei asiatischen Filmen, die eine völlig andere Kultur wiederspiegeln. Wem das nicht gefällt der sollte gar nicht erst in solche Filme geben und wenn doch wenigstens konstruktiv Kritik üben als prollo-mässig darüber zu urteilen wie unser "Experte" Mr.Burns....



Name: Dredg
Email: dredg@music.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Vermiest erst einmal ein Zwangstrailer der "Fantastischen Vier" auf DVD die Grundstimmung, bringt die hohe Erwartungshaltung den Film endgültig zum Erliegen - meilenweit entfernt von "Tiger & Dragon" und "Hero"! Einem langweiligen Start folgt ein langatmiges Ende, Überbewertet in jeder Hinsicht. Eine schwache Story, die auch schöne, allerdings mittlerweile zu oft gesehene Bilder und ein zugegeben dramaturgisches Ende nicht retten können. Sorry, aber da liegt der Rezensent weit daneben. Eigentlich ärgerlich!



Name: morff
Email: leg@en.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Schöne Bilder sind nichts wert, wenn die Handlung die davor abläuft einfach nicht taugt! Alles deutlich zu eindimensional

@Dredge: jopp, der "Zwangstrailer" auf der DVD war eine Frechheit!



Name: jacky chan
Email: ungar
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

ich pfant den Film scheise erwar so langweilig ich hab ganze z<
eit nur gebfurzt und in der Nase gepopelt.euer Freund jacki chen



Name: Jonny
Email: jonny-quilitz@lycos.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film großartig und GEIL.Der war superspannend.
"Vor allem Zhang Ziyi überzeugte in dieser Rolle)



Name: verrate mer net
Email: verrate mer erst recht@net.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Aufjedenfall eine wunderbare Komposition, doch der vergleich zu Tiger&Dragon ist nicht ganz nachzuvollziehen.Ist doch HofD eher ein auf hochglanz polierter asiatischer Film, der alte Formen aufarbeitet und in Hochglanz (fast schon steriel) darstellt, ist doch ein Film wie Tiger&Dragon ein so warmer und natürlicher Film. Keine Stilisierung, sondern alt und einfach unglaublich gut dabei.



Name: Bastian
Email: keine
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich möchte mich der Kritik von Herrn Staake anschließen, allerdings bleibe die Wehmutstropfen, die Aiden angesprochen, hat. Darum fällt meine Bewertung wesentlich niedriger aus als die Herrn Staakes.
Alles in allem ist in dieser Kommentarrunde viel konstruktive Kritik gefallen, hat mir gefallen und Spaß gemacht darin zu lesen. Allerdings kommt hier auch das große ABER:
1. Bitte rassistische Äußerungen jeglicher Art im Kopf lassen und besser gar nichts schreiben
2. Bitte wissen, was man schreibt
3. Die Personen fliegen, weil es im asiatischen Märchen eben üblich ist, dass Menschen hoher Macht, große Krieger, die ihren "inneren Frieden" gefunden haben und sich von den "Fesseln der Welt lösen" können eben die Anziehungskraft (zumindest teilweise) überwinden können. (ich hoffe, Ihr bemerkt, dass ich bewusst bildlich schreibe)
4. Bitte bitte, versucht euch wenigstens in ordentlicher Ortographie, manche Beiträge kann man nicht ohne Schmerzen in der Brust lesen ("ich pfant den Film scheise erwar so langweilig ich hab ganze z<
eit nur gebfurzt und in der Nase gepopelt.euer Freund jacki chen").