High Fidelity

komödie, usa 2000
original
high fidelity
regie
stephen frears
drehbuch
j. cusack, s. pink, s. rosenberg
cast:

john cusack,
iben hjejle,
todd louiso,
jack black,
lisa bonet,
catherine zeta-jones,
joan cusack,
tim robbins, u.a.

spielzeit
114 min.
kinostart
13.7.2000
homepage
www.highfidelity.movies.com
bewertung

(8/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Kennst du dieses Gefühl, wenn man kurz davor steht, die Verfilmung eines Buches zu sehen, das man absolut genial fand? Diese (oftmals berechtigte) Angst, daß der Film irgendetwas für dich kaputt machen wird, weil er deine Fantasie tötet? Den Film in deinem Kopf, der beim Lesen entstand, zum Film vor deinen Augen macht, der irgendwie anders und deshalb längst nicht so gut ist? Genau diese Angst hatte ich bei „High Fidelity“, der Verfilmung eines Romans von Nick Hornby, den ich schlichtweg für das beste Buch halte, das ich je gelesen habe. Doch die Angst war unbegründet: „High Fidelity“ ist so werkgetreu, so nahe am Witz und Geist seiner Vorlage, wie man es von einer Adaption nur verlangen kann. Und schon allein deswegen ein famoses Vergnügen.

Rob Gordon ist soeben von seiner langjährigen Freundin Laura sitzen gelassen worden. „Wen kümmert’s?“ sagt er sich, „es gibt andere Frauen, und mir haben andere Frauen schon viel mehr weh getan als du!“. Rob erstellt die Top 5 der schlimmsten Trennungen seines Lebens (eine von vielen Top 5 Listen in diesem Film), stellt beruhigt fest, daß Laura nicht dazugehört, und lebt sein Leben erstmal wieder alleine. Das besteht hauptsächlich aus Rumhängen in seinem Plattenladen „Championship Vinyl“, der nicht sonderlich gut läuft, mit seinen beiden Angestellten Dick und Barry. Und dieses Trio ist einfach unschlagbar: Jeder für sich eine wandelnde Enzyklopädie der Rockmusik, führen sie Diskussionen über den besten Song für einen Montagmorgen, machen sich über Kunden lustig, die „I just called to say I love you“ kaufen wollen, und sind sich generell darüber einig, daß es viel wichtiger ist, was du magst, als wer du bist. Für Leute wie Dick, Barry und Rob definiert sich ein Mensch über seinen Musikgeschmack. Daß dem nicht so ist, gehört zu den Lektionen, die Rob lernen muß, auf dem schwierigen Weg zum Eingeständnis, daß Laura sehr wohl in besagte Top 5 Liste gehört.

Wie sich bereits vermuten läßt, ist „High Fidelity“ vor allem eine Geschichte über Trennungsschmerz, wie man ihn leugnet, wie man ihn akzeptiert, und zu was er einen treibt. Im Zuge dessen kommt aber ein mehr als reichhaltiges Buffet anderer Themen mit auf den Tisch: Von so banalen Dingen wie das richtige Erstellen eines Compilation-Tapes, über ur-männliche Ängste wie daß ihr Neuer im Bett besser ist als man selbst, bis hin zu existenziellen Erkenntnissen wie die Tatsache, daß Frauen genauso langweilige Unterwäsche haben wie man(n) selbst, und die wirklich aufregenden Teile für solche Anlässe aufheben, wo sie wissen, daß sie in der Kiste landen. Rob ist ein Mensch, der sehr viel Zeit hat, sich über sehr viele Nichtigkeiten sehr tiefschürfende Gedanken zu machen. Vor allem das macht den unwiderstehlichen Charme von „High Fidelity“ aus, sowohl als Film und als Buch.
Daß es sich um eine beinahe kompromisslose Roman-Adaption handelt, macht sich vor allem dadurch bemerkbar, daß der grandiose John Cusack in der Hauptrolle die meiste Zeit mit dem Zuschauer spricht. Und eben weil der Zuschauer sozusagen als Mitwisser eingebunden wird, fühlt sich auch der Nicht-Kenner des Stoffes schnell gut aufgehoben, man ist halt „in with the joke“.
Warum „High Fidelity“ als typischer Feel-good-movie so außergewöhnlich gut funktioniert, wesentlich besser funktioniert als die meisten anderen Filme dieser Art, ist die spürbare Realitätsnähe der Charaktere: Wenn man das Kino verläßt, hält man es durchaus für möglich, einem von ihnen über den Weg zu laufen. Die Story vereinigt ein buntes Kaleidoskop an Figuren, die einerseits in ihrer Alltäglichkeit jedem bekannt sind, andererseits aber noch in keinem Film vorkamen, und so weitab sind von jedem Klischee. 
Man nehme z.B. die Laden-Gehilfen Dick und Barry, von Todd Louiso und Jack Black absolut brillant verkörpert: Sie sind zwei Typen, wie sie wahrscheinlich jeder schon einmal getroffen hat: Fan-Boys ohne Wenn und Aber, die es glücklicher macht, dir ihre Meinung zu erzählen, als eine Platte zu verkaufen, die in ihrem eigenen kleinen Kosmos leben, den Außenstehende nicht begreifen, während sie die Außenstehenden nicht begreifen. „High Fidelity“ macht klar, daß diese Jungs genauso bescheuert sind, wie jeder andere auch: Der Enthusiasmus, mit dem sie über Musik reden, sie leben und atmen, lässt einen erst milde lächeln, bis man begreift, daß man selbst ähnlich enthusiastisch über eine andere Sache ist. Filme, Bücher, Computerspiele, Blumen, Ikea-Möbel, was auch immer. Und wem diese Gemeinsamkeit klar geworden ist, der sieht Dick und Barry mit neuen Augen, und hat an ihren Streitigkeiten noch mehr Spaß.

„High Fidelity“ ist so gut, wie eine Verfilmung dieses Buches nur sein konnte. Warum er trotzdem nicht die Höchstwertung bekommt, liegt an den Dingen, die man vom Buch nicht in den Film retten konnte, und dementsprechend auch für den unbelasteten Beobachter fehlen: Die vielen Kleinigkeiten, die sich zu einem Gesamtbild zusammensetzen, das weit über Rob und seine Probleme hinaus geht. Der Film bringt enorm viele der pointierten Beobachtungen Robs auf die Leinwand, und sehr oft denkt man mit einem mitfühlenden Grinsen „Junge, du hast ja so recht“. Die Sache ist nur, daß dieses Gefühl beim Lesen des Buches viel weiter ging. Als Mann fühlte man sich endlich verstanden, und als Frau verstand man endlich, wie Männer wirklich denken. Der Film jedoch bleibt beim Unterhaltungswert stehen, auch wenn dieser natürlich von sehr hohem Niveau ist.
Trotzdem kann man „High Fidelity“ als Film nur jedem empfehlen. Eine ungemein intelligente, wundervoll konstruierte Komödie über die Irrungen und Wirrungen des alltäglichen Beziehungschaos im Leben eines außergewöhnlichen Jedermanns. Wem der Film gefallen hat, wird das wahrscheinlich sowieso tun, aber auch allen anderen will ich es ans Herz legen: Kauft euch das Buch! Bitte! Der Film ist absolute Klasse. Das Buch ist noch tausendmal besser.

Bilder: Courtesy of Touchstone Pictures, Copyright 2000

F.-M. Helmke

 

Name: Scream
Email: paco.langjahr@gmx.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Nun, die Story ist vielleicht nicht jedermanns Sache und die Kommentare direkt zum Zuschauer mögen vielleicht auch den einen oder anderen stören. Doch das sehe ich anders. Bei kaum einem Film hat man das Gefühl, dem Charakter so nahe zu sein, wie hier. Er könnte genau so gut genau neben einem stehen, ja er könnte genauso gut man selbst sein.
Die Charaktere sind insgesamt so gut beschrieben, dass man fast jeden glaubt, selbst zu kennen. Auch Dialoge und weiteres stimmen. Auch wenn der Film vielleicht ab und zu klitzekleine Längen aufweist, so machen das die Darsteller (Tim Robbins als Ian ist einfach GENIAL!!!, allein dafür lohnt sich der Film, auch wenn er wohl nur 5 Minuten zu sehen ist) machen das wieder wett. Auch sämtliche Gaststars haben sich wohl überreden lassen einen Part in dem Film zu übernehmen, man denkt, man sitzt in einem Film von Allen oder Altman. Hier ein paar Beispiele:
Lili Taylor, Catherine Zeta-Jones oder Bruce Springsteen (!!)
Insgesamt ein wirklich NETTER Film, für mich nicht DAS Meisterwerk, aber durchaus amüsant.



Name: me
Email: ski.beat@gmx.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Endlich wiedermal ein Film der zeigt das es auch ohne grosse Special-Effects resp. grossem Aufwand geht. Ein etwas aderer Film, wobei die Erzählungen von John Cusack im Film selber perfekt inszeniert worden sind! Meine Persönliche Lieblingsszene spielte im Plattenladen „Championship Vinyl“, wo der möchtegern Lover Ian von Bobs Ex (Laura) in den Laden kommt und ihm ein Gespräch aufzwingt. > Die 3 darauffolgenden Szenen wie Bob reagieren könnte sind einfach unbezahlbar.
Zu allem kommt noch die SUPER Musik "i love it", also es lohnt sich also nach dem Film nicht nur das Buch zu lesen sondern sich auch die Filmmusik zuzulegen.



Name: Meikel
Email: ian@hifidelity.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Als langjähriger Springsteen-Fan hatte ich mir den Film eigentlich nur wegen des ersten Kino-Auftrittes von Bruce (leider sehr sehr kurz, aber gelungen) angesehen. Doch der Streifen hat noch mehr zu bieten und gefiel mir besser als erwartet. Gerade exzentrische Musikfans und Männer (!) finden sich in einigen Szenen treffend porträtiert wieder.
"High Fidelity" ist kein ganz großer Film, aber allemal sehenswert.


 

Name: Frank Köncke
Email: frankoe@t-online.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Einer der wenigen Filme, wo ich nur die Hälfte ertragen habe. Die Figuren waren für mich lächerliche Witzfiguren, in denen ich mich in keinster Weise wieder finden konnte. Mag aber auch daran liegen, dass ich mich sowieso nicht sehr von Komödien angesprochen fühle.



Name: Felix Hanser
Email: felix_hanser@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Wunderbar leichter Film der es schaffte mich seit langem mal wieder richtig zu unterhalten. Cusack ist einfach spitze, und die schon öfter angesprochenen "Männer-Dejavues" lassen manchen Kerl grinsen. Ein "gute Laune Film".

sachen zum Lachen:
Cusack wundert sich die ganze Zeit über (mit dem Zuschauer) warum sie ihn verlassen will, verschweigt aber dass er (jetzt kommt's) während seine Freundin schwanger war mit einer Anderen Sex hatte*g* Cusack schafft es perekt immer das so männliche Denken rüberzubringen...manchmal könnte man meinen er sitzt dir gegenüber und erzählt es dir.

Und dann eben die Laden-Ian-Wunsch-Verprügel-Szene. Einfach herrlich.



Name: ViessMaN
Email: Buchta@uboot.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

John Cusack glänzt in dieser ich glaube schwierig zu spielenden Rolle. Wunderbare Story, wunderbare Schauspieler und geile Musik. Ein Traum von einem Film

ViessMaN



Name: Chrisi
Email: xxx@xxx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hey dieser Film ist nicht nur Kult sondern ein muss für alle filmkenner.!!!!

Dieser Film ist einfach der oberhammer!!! EInen cooleren film mit cusack hab ich noch nie gesehen obwohl er aufjedenfall ein hamma schauspieler ist!!!!!



Name: Martin
Email: rerer@erer.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Lesen lesen lesen. Der Film ist Schweine geil... aber das Buch haut voll auf die Kacke!



Name: anne
Email: anny.h@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hey!vor ein paar monaten hat mir mein freund dieses buch zum lesen gegeben und ich war einfach hin und weg.jetzt hab ich in der schule das angebot bekommen meine facharbeit über einen vergleich zwischen buch und film zu schreiben!hab natürlich sofort ja gesagt.jetzt hab ich nur ein problem:ich soll mit john cusack oder nick hornby kontakt aufnehmen.war schon stundenlang im netz hab aber keine gute kontaktadresse gefunden!falls jemand eine hat unbedingt an meine e-mail adresse mit betreff hifi schicken!wäre echt super nett!anne



Name: ibrahim
Email: bordo@ozcevikmobilya.com.tr
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

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Name: dielisse
Email: shesmile@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

gigantisch, mein absoluter lieblingsfilm. ein film den man immer und immer wieder sehen will/kann ohne das es langweilig wird! einfach nur noch geil!!!!!

www.lisse.de.vu



Name: bolwe
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Eine der besten buchverfilmungen die ich je gesehen habe neben "Im Westen nichts Neues"(US1936) und "Absolute Giganten"(Dtirgendwann um 2000). John Crusack hält mit kamera alle zwei minuten monologe,
welche die intention des filmes sehr authentisch wirken lassen.
und ie rollen bestzung von Rob, Dick, Ray und wie sie alle heissen ist genial... ganz klar ganz grosses kino(bzw. tennis, bzw.fussball)!!!!



Name: bolwe
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Eine der besten buchverfilmungen die ich je gesehen habe neben "Im Westen nichts Neues"(US1936) und "Absolute Giganten"(Dtirgendwann um 2000). John Crusack hält mit kamera alle zwei minuten monologe,
welche die intention des filmes sehr authentisch wirken lassen.
und ie rollen bestzung von Rob, Dick, Ray und wie sie alle heissen ist genial... ganz klar ganz grosses kino(bzw. tennis, bzw.fussball)!!!!



Name: Bigwilly
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einer der Besten Filme aller zeiten. Einfach grandios sehr schwer zuschlagen .



Name: toby
Email: tobi.frank@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der erste film wo ich dachte , dass is real so ist dass leben. Geiler film. Und John cusack in der überrolle . Super besetzungen der nebenrollen. Werd gleich morgen des buch kaufen.