Der Grinch

komödie, usa 2000
original
how the grinch stole christmas
regie
ron howard
drehbuch
peter seaman, jeffrey price
cast:

jim carrey,
taylor momsen,
molly shannon,
bill irvin, u.a.

spielzeit
110 min.
kinostart
23.11.2000
homepage

http://www.grinched.com

bewertung

(6/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Das amerikanische Volk hat auf seinem Weg zum bedeutendsten Land der Welt ein kleines Identitätsproblem: Man hat, im Vergleich zu anderen Nationen, kaum eine Geschichte, und Traditionen sind manchmal nur wenige Jahrzehnte alt. Die Kultur des Landes ist nach wie vor durchsetzt mit Kleinigkeiten, die ur-englischer Herkunft sind, und gerade deshalb eigentlich Hassobjekt Nummer Eins. Schließlich hat man lange genug dafür gekämpft, sich vom ehemaligen Mutterland unabhängig zu präsentieren. Das hat auch Auswirkungen auf so weltfremde Dinge wie Weihnachtsmärchen: Charles Dickens‘ berühmtes Werk „A Christmas Carol“ (über den reichen Miesepeter Scrooge, der an Weihnachten von drei Geistern zu einem besseren Menschen gemacht wird) war zwar seit jeher der Klassiker im englischsprachigen Raum, aber Dickens ist einfach eine Spur zu Englisch. Da kam es den Amerikanern gerade recht, daß einer aus ihrer Mitte, ein gewisser Theodor S. Geisel, unter dem Pseudonym Dr. Seuss im Jahre 1937 eine Geschichte zu Papier brachte, die zwar wesentlich weniger Substanz hatte als die von Dickens, dafür aber richtig schön kitschig war. So wurde „How the Grinch stole Christmas“ beinahe postwendend zum neuen Standardwerk der Vorweihnachtszeit, und hielt als Zeichentrickfassung von 1966 auch Einzug ins feiertägliche Fernsehprogramm.
Klar, sowas muß früher oder später verfilmt werden. Doch Dr. Seuss weigerte sich sein Leben lang, die Rechte für eine Hollywood-Adaption rauszurücken. Jetzt endlich, neun Jahre nach des Autors Ableben und nach langen Verhandlungen mit seiner Witwe, ist der todsichere Hit zumindest der diesjährigen US-Weihnachtssaison endlich da.

Die Geschichte selbst ist dabei wirklich so übermäßig mit Klischees bedeckt, daß es einem jeden Zuschauer ohne gewisse Affinität für den Festtag wahrscheinlich die Winterstiefel ausziehen dürfte: In einer Schneeflocke existiert das kleine Örtchen Whoville. Für die Bewohner dieser zauberhaften kleinen Märchenstadt ist Weihnachten das Größte und Tollste wo gibt. Nur einer teilt die allgemeine Begeisterung nicht: Auf einem Berg über der Stadt, gleich neben der Müllkippe, wohnt der Grinch, ein komisch behaarter, grüner Kerl, der Weihnachten zutiefst verabscheut. Die reizende kleine Cindy, die von dem fiesen Miesepeter keine Angst hat, versucht ihm die Freuden des Feiertages näher zu bringen, und ist dabei selbst auf der Suche nach dem wahren Geist des Weihnachtsfestes.
Die Geschichte verläuft natürlich extrem überraschungsarm, und daß der Grinch noch was ziemlich Gemeines in petto hat (siehe Originaltitel) ist auch klar. Hinzu kommen die per Preßlufthammer in den Kopf gezimmerten amerikanischen Wertvorstellungen reinsten Puritanismus, für die man schon ein gewisses Verständnis mitbringen sollte, wenn man nicht schon nach zehn Minuten schreiend aus dem Kino laufen will.
Hält man das allerdings aus, dann ist „Der Grinch“ der richtige Film zur Adventszeit. Die bunten und originellen Settings kommen in der selben fröhlichen Märchenoptik daher, in die sich jetzt jeder Weihnachtsmarkt zu kleiden versucht, die Bewohner von Whoville sind natürlich chronisch gut gelaunt und sowieso herzensgut. Alles ist einfach so, wie man es sich für ein perfektes Kaufhaus-Weihnachten vorstellt. 

Der eigentliche Star des Films ist natürlich der Grinch. Man kann kaum von Jim Carrey reden, denn er verschwindet so erfolgreich hinter der Maskerade, daß seine Gesichtszüge im Prinzip nicht mehr zu erkennen sind. Einzig das altbekannte Grimassieren und das wilde Rumgekasper sind so typisch Carrey, daß sowieso niemand anders unter all dem Grün stecken kann. Es macht schon Spaß, ihn bei all seinen kleinen Gemeinheiten und abgedrehten Freizeitbeschäftigungen zu beobachten, und genau hierdurch bezieht der Film auch sein Unterhaltungspotential. Ohne die konsequente Auflockerung durch die Grinch-Albereien wäre der Produktionsaufwand wohl kaum gerechtfertigt gewesen.

„Der Grinch“ ist einwandfrei produziertes, amerikanisches Familienkino und erzählt eine zutiefst amerikanische Geschichte. Was wohl der Knackpunkt ist, warum der Film selbst für Heile-Welt-Enthusiasten hierzulande kein einwandfreies Vergnügen sein dürfte. Der Film kritisiert zwar durch sein Statement, daß es an Weihnachten nicht (nur) um Geschenke geht, zumindest teilweise die Coca-Cola-Kommerzialisierung des Festtages, der wir schließlich den Weihnachtsmann zu verdanken haben. Eine wirkliche Antwort auf die Frage, worum es denn eigentlich dann geht, gibt es hingegen nicht. Was das amerikanische Problem mit Weihnachten aufzeigt: Ein Fest, dessen wichtigste Bestandteile Eierpunsch, Socken am Kamin, „White Christmas“ von Bing Crosby und eben „How the Grinch stole Christmas“ sind, ist zwar ein Fest mit Tradition, aber ohne Identität.
Aber wahrscheinlich gehen diese Überlegungen ein bißchen weit. Man kann „Der Grinch“ mit einem Auge auf amerikanische Eigenheiten betrachten und sich fragen, ob man diese plakativen Kitschigkeiten gutheißt oder nicht. Oder man läßt den Film einfach tun, wofür er eigentlich da ist: Eine einfach gestrickte, aber schön anzusehende und gut inszenierte Geschichte erzählen, und seine Zuschauer in die richtige Stimmung für das Fest der Feste versetzen. Nur schade, daß man nach dem Kinobesuch meistens nicht mehr Shoppen gehen kann.

Bilder: Courtesy of Columbia Tristar, Copyright 2000

F.-M. Helmke

 


Name: henner
Email: keine@e-mail.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich weiß nicht, warum viele sagen der Film ist "Scheiße".
Das waren bestimmt alles Proleten, die, wie es in dem Film schon angeklungen ist, total habgierig sind und in Weihnachten einfach nur Geschenke sehen.
Mir hat der Film total gefallen, also wer kein Prolet ist, muß sich den Film einfach anschauen, echt genial!!



Name: Anette
Email: LSAsuka02@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film einfach genial. Ich hab den Grinch schon 5 mal gesehen und ich finde ihn
total süß. Ich weiß wirklich nicht was an diesem Film scheiße sein soll. Falls es da draußen Fans vom Grinch gibt könnt ihr mir gerne schreiben.



Name: bianca
Email: firecandy@lycos.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

allein die szene mit der lederhose hat den film schon sehenswert gemacht
jim carrey war wiedermal spitze
nur diese ekelhafte ausstattung, dabekommt man ja zahnschmerzen


 

Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Durchaus unterhaltsam...



Name: Siegfried Bendix
Email: siegfried.bendix@freenet.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Witzig... ein grünes, hässliches Viech, was zu allem Überdruss auch noch Jim Carrey ähnelt, will das Weihnachtsfest kaputtmachen und reißt nebenbei auch noch einen blöden Witz nach dem anderen. Haha! Naja, für die ganz kleinen eben..



Name: Pinar
Email: pinary@haefft.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Für Kinder echt Klasse oder nicht??
Habs trotz gesehen



Name: Kieki
Email: kieki2208@hotmail.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ich fand ihn super und mein kind auch, nur das singen war etwas uncool



Name: Jens Detloff
Email: trixi_deje@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist einesame Spitze, meine Frau sagt, der Film iszt wie für mich bestimmt.
Der Film stellt eine hervorragende Charakterrolle der Einzelnen (Menschen)dar. Eine Gesellschaft wird dargestellt, welche sich von anders erscheinenden abwendet und diese verstößt.



Name: Jost
Email: rp10690@rp-plus.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Leider habe ich diesen erstklassigen Film erst im Dezember 2003 gesehen. Während meiner Suche im Internet mußte ich aber leider feststellen, daß jedoch niemand von den Kritikern überhaupt richtig gemerkt hat, worum es hier eigentlich geht.

Der Autor dieser Geschichte hält den Amerikanern unverholen den Spiegel vor die Nase. In einem Land, in dem mittlerweile nur Glamour und Show das Leben bestimmen, soll zu Weihnachten - dem Fest der Liebe und der Nächstenachtung - einmal gezeigt werden, daß das Problem der Integration der Andersartigen, sprich Farbigen (in diesem Fall Grünen) immer noch nicht zufriedenstellend gelöst ist. Viel zu beschäftigt sind die Bürger mit Geschenkekaufen, Lichtpräsentationen o.ä., daß sie ganz vergessen haben, daß der grüne Außenseiter ja nur deswegen ein Außenseiter wurde, weil er von Ihnen abgelehnt und daher "verstoßen" wurde.

Die Szene in der Schule, wo klar wurde, daß Martha den kleinen Grinch interessant findet, er das mitbekommt und ihr ein selbstgebasteltes Geschenk zu Weihnachten machen möchte, ist doch eigentlich DIE Schlüsselszene des gesamten Filmes. Denn nur aufgrund der blöden Bemerkungen der Anderen wegen seines "Bartes" ("Du bist doch erst acht Jahre alt und hast schon einen Bart") wird er ja veranlaßt, sich zu "rasieren". Der Unfall ist da doch schon vorprogrammiert. Es folgt die köstliche aber sehr tiefgründige Szene mit der Papiertüte. Die Lehrerin macht ihn zum Gespött und nur DESWEGEN haßt er ja Weihnachten und sein Herz wächst nicht mehr!! Er rennt weg und wird zum Außenseiter. Das Establishment (der Bürgermeister) versucht die Situation für sich zu nutzen. Das ist eins zu eins die amerikanische Realität.

Nun aber folgt die Botschaft des Autors: Macht einen Schritt auf die Anderen zu (Cindy!!) und versucht herauszubekommen, warum sie so sind. Nutzt dafür das Weihnachtsfest, denn das ist nicht das Fest von Kauf und Kommerz (Geschenke), sondern der Nächstenachtung!

Vielleicht hat der Autor sein OK zu einem Film ja nie gegeben, weil er eventuell daran gezweifelt hat, daß diese Intention genauso herüberkommt (denn die Amerikaner hatten und haben kein Gespür für Ausgewogenheit). Dieser Film jedoch hat bewiesen, daß es doch noch den Sensus für das gewisse Etwas bei den Amis gibt.

Spezielle Laudatio noch mal an Jim Carrey, der diese Rolle in unübertroffener Weise durch seine persönliche Eigenheit perfektioniert hat.

(Eigentlich 20 Augen)!!



Name: Hubi
Email: asdf
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich hab den Film leider auch erst im Dezember 2003 gesehen.
Der Film war für mich DIE Überraschung des Jahres 2003, ich hätte nie gedacht das er so gut sein würde. Allein schon Jim Carrey macht diesen Film zur purer Unterhaltung. Der Grinch ist wirklich ein Film den man sich einmal im Jahr pünktlich zu Weihnachten anschauen sollte (ähnlich wie Dinner for One an Silvester), einfach ein grandioser Film bei dem man sich ins Bett legen sollte und sich wieder so sorglos und gelassen wie in alten Kindertagen fühlen sollte. (Das Dorf und die Fahrzeuge waren einfach Spitze).



Name: Geeney
Email: hab ich auch
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist einfach nur megageil...muss man einfach gesehen haben! Es wird sehr überzeugend deutlich gemacht, dass unsere Gesellschaft leider sehr materiell eingestellt ist und den wahren Sinn von Weihnachten völlig aus den Augen verloren hat...schade eigentlich.
Für alle, die sich schon jetzt überlegen, was sie zu Weihnachten mal wieder geschenkt haben wollen, kann ich nur dringendst empfehlen, sich diesen Film anzusehen!!!!



Name: Nicolle
Email: Nicolle.M@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich finde den Film supersüß gemacht vorallem für Kinder aber auch für Erwachsene, regt sehr zum Nachdenken an!!!!!!!!



Name: mike
Email: guz2591@bellsouth.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

i like the film alot.



Name: Leandra
Email: Leaza92@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich fand dieser Film einfach super er war cool einfach interesant über Weihnachten!!!



Name: sven
Email: nö@lassmal.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

ein bisschen weniger grinch-gebrabbel hätte dem film gut getan. trotzdem ein schöner weihnachtsfilm für kinder, v.a. wegen der herausragenden ausstattung.



Name: Armano
Email: Armano-Yildiz@msn.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist echt nett darum gab ich eben die 10 Augen



Name: Melanie
Email: meschu05@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hey ich weiss auch nicht wieso das ihr so ein problem hat, oder ist es vieleicht weill ihr einfach die Homepage scheisse findet aber ich nicht ich finde sie gut!!! Also ihr müsst ihn unbedingt mal anschauen im ebay gibt es den film für 1 franken aber da bin ich am bieten!!!



Name: DDGV
Email: RDGRF
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

SDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD



Name: ich
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

die grimassen von jim carrey sind einfach die besten
(ich finde man sieht sie trotz verkleidung, also ich meine man sieht gleich dass jim carrey den grinch spielt)



Name: Felix
Email: _
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)


Super film,
da baby (grinch) ist total niedlich.
habe eine kuscheltier davon (rarität)
10 von 10 Augen (Toll :-)
Habe ihn uncut ab 12 Jahren !



Name: Der Grinch Fan
Email: jaja ich hab eine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

DER Film is soooo geil ich liebe ihn
der is witzig bisschen traurig aba trotzdem sau witzig
Die Grimassen von dem Grinch und der Hund is sau süß !!!



Name: mmief
Email: keine ahnung
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der ist einfach hammer