Die Daltons gegen Lucky Luke

komödie, fra 2004
original
les daltons
regie
philippe haim
drehbuch
michael hazanavicius, eric judor, ramzy bedia
cast:

eric judor,
ramzy bedia,
javivi,
marthe villalonga,
til schweiger, u.a.

spielzeit
86 min.
kinostart
25.08.2005
homepage
http://www.falcom.ch
bewertung


(2/10 augen)




 

 

 

 


 

Mit den wackeren Galliern Asterix und Obelix schuf der französische Texter René Goscinny zusammen mit seinem zeichnenden Kollegen Uderzo wahre Nationalheiligtümer der Grande Nation, die nach insgesamt sieben Kino-Animationsfilmen nun bereits die dritte Realverfilmung auf den Leib geschnitten bekommen - Filme, für die sich kein Megastar Frankreichs zu schade ist, im nächsten Asterix-Kinoabenteuer spielt immerhin Alain Delon den römischen Kaiser. Etwas anders verhält es sich da mit Goscinnys zweitberühmtester Schöpfung, dem ironischen Westernhelden Lucky Luke, den er zusammen mit Zeichner Morris schuf. Dessen einziger und ziemlich peinlicher Leinwandauftritt von 1991 war ausgerechnet dem italienischen Klamauk-Western-Alteisen Terence Hill zu verdanken. Und auch bei der ersten französischen Adaption sucht man eindrucksvolle Namen und Talente vergebens. Das Ergebnis ist entsprechend mies - und dank der deutschen Synchronisation noch ein bisschen schlechter.
Eric Judor und Ramzy Bedia heißen die zwei französischen TV-Komiker, die mit ihren bisherigen Kollaborationen noch keinen Ruhm jenseits ihrer Landesgrenzen ernten konnten - und das wäre wohl auch so geblieben, wenn sie sich nicht durch billige Besetzungsstrategien gleich zwei weitere veritable Filmmärkte geöffnet hätten: Den mexikanischen Ober-Gegner der Daltons gibt der spanische Komiker Javivi, und als Lucky Luke tritt hier kein Geringerer als uns Til Schweiger auf - und schon interessiert man sich auch in Deutschland für einen Film, der eigentlich nichts mehr als vollkommene Ignoranz verdient hat. Denn hier ist schon der deutsche Verleihtitel reinster Etikettenschwindel: "Die Daltons gegen Lucky Luke" vermittelt fälschlicherweise und bewusst den Eindruck, als würde es genau darum gehen. Tut es aber gar nicht: Eric & Ramzy scheren sich nämlich reichlich wenig um den Cowboy, der schneller zieht als sein Schatten.
Wie der Originaltitel verrät, geht es hier eigentlich nur um die Gebrüder Dalton - und wie schon in den Comics sind die "mittleren" zwei aus dem Quartett, Jack und William, kaum mehr als Staffage. Einzig wichtig sind der jähzornige kleine Joe (Eric Judor), und der strunzdoofe Lulatsch Averell (Ramzy Bedia). Letzterer ist trotz seines offensichtlichen Mangels an Hirnmasse der ewige Liebling von Ma Dalton (Marthe Villalonga), und darum will Joe sowohl ihr als auch allen anderen Kollegen, die sich ständig über ihn amüsieren, endgültig beweisen, was für ein großartiger Bankräuber er ist. Das Ziel der Daltons: Eine Hochsicherheitsbank in Mexiko (sprich: Spanien).
Was das jetzt mit Lucky Luke zu tun hat? Richtig, gar nichts. Til Schweiger als Revolverheld ist für die Handlung vollkommen unerheblich, taucht in insgesamt sechs Szenen auf und hat wahrscheinlich für die Anprobe seines "authentischen" (also: Comic-knallbunten) Kostüms mehr Zeit gebraucht als für seinen gesamten Dreh. Immerhin: Bei weniger als drei Minuten Leinwandpräsenz schafft es der dumm grinsende Til noch, sich von seinem Schatten an die Wand spielen zu lassen - muss man auch erstmal hinkriegen.
Ansonsten bieten "Die Daltons" 86 Minuten purste Langeweile, in denen man Eric & Ramzy bei ihren verkrampften Slapstick-Versuchen zusehen muss, während sich der ohnehin nur marginal vorhandene Ansatz einer richtigen Handlung leise zum Fenster heraus stiehlt und sich auf die Suche nach einem richtigen Film macht. Bekannte Elemente aus den Comics wie das sprechende Pferd Jolly Jumper oder Rantanplan, "der dümmste Hund westlich des Mississippi" (hier ein Computer-animierter Wauwau, dem man anscheinend eine Clownsnase aufmontiert hat), werden kurz abgehakt aber überhaupt nicht sinnvoll eingebunden - wahrscheinlich hatte man Angst, sie könnten den beiden Hauptdarstellern die Show stehlen.
Was im Original vielleicht einmal an dialogischem Witz vorhanden war (und es kann wirklich nicht sehr viel gewesen sein) wird schließlich komplett ruiniert von einer deutschen Synchronübersetzung wie aus den schlimmsten Tagen dieser Zunft. Wieder einmal scheint ein Synchron-Autor seine große Stunde als Gag-Schreiber gekommen gesehen zu haben, und schrieb großzügig die Original-Dialoge in völlig sinn- und witzfreien deutschen Nonsens um, der nur noch eines ist: bodenlos peinlich.

"Die Daltons gegen Lucky Luke" ist für deutsche Kinozuschauer also ungefähr so komisch und empfehlenswert, wie eine Synchron-Fassung von Tom Gerhardts "Siegfried" für unsere französischen Nachbarn wäre. Dass es dieser Film ohne die Drei-Minuten-Beteiligung von Herrn Schweiger wohl nie über die Grenze - geschweige denn ins hiesige Kino - geschafft hätte, kann man daher wohl nur als nachhaltiges Argument gegen europäische Zusammenarbeit werten. Und "Die Daltons gegen Lucky Luke" als absoluten Bodensatz der an sich großen Filmnation Frankreich.

F.-M. Helmke

 


Name: Michael
Email: eastface05@yahoo.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich war soeben mit Freunden in einer Vorschaupräsentation von diesem Film vor dem eigentlichen offiziellen Start.

Bereits nach etwa 15 Minuten stand der erste Zuschauer auf und verließ den Saal. Dieses Bild setzt sich fort, so dass überschlagsweise 50 Gäste weniger anwesend waren.

Das schöne am Film war die Musikauswahl, denn die überzeugte (zumindest wenn eine gute Soundeinrichtung vorhanden ist).
Altbekannte Songs an der richtigen Stelle, leider nciht immer.

Die Charaktere? Verdammt schlecht.
Die Sketche und den Humor aus der Zeichentrickserie kann dieser Film lange nicht halten. Selbst der 1991 gedrehte Streifen mit Terence Hill in der Hauptbesetzung war amüsanter als dieser "Müll".
Lucky Luke (Til Schweiger): cooler Blick, müdes Lächeln, Nebendarsteller!! eig nur zur Deko wie es scheint

Daltons: 4 Banausen, die dümmer sind als die Polizei erlaubt, aber der Humor so flach, dass es keinen von den Stühlen gerissen hat.

Rantanplan: nett gemacht, aber viel zu wenig daraus

Empfehlung: kein Geld für diesen Film ausgeben; es ist eine reine Zeit- und Geldverschwendung.



Name: tomblue
Email: tom_blue@gmx.net
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Der mit Abstand schlechteste deutsche Film des Jahres! Til Schweiger lässt sich immer mehr in absolut unpassenden Nebenrollen verbraten, echt schlimm womit er sich mittlerweile sein Geld verdienen muss...

Der grösste Witz ist aber das sich seine Rolle auf nur wenige Minuten beschränkt - Etikettenschwindel sondersgleichen.

Das sich das "Niveau" dieses an Dummheit kaum zu übertreffenden Trashfilm auf dem untersten Level bewegt wiegt besonders schwer, da auch hier Fördergelder verbraten wurden. Man fragt sich bloss wofür? Für die degenerierten Schauspieler? Für die total unwitzigen "Gags"?Eine Schande das für diesen Mist auch nur ein müder Euro Fördergeld verschwendet wurde während andere ambitionierte Projekte komplett privat finanziert werden müssen.

Fazit: Hier müsste man dem Kinozuschauer das Eintrittsgeld bezahlen, quasi als Entschädigung für diese optische Körperverletzung.



Name: MrTwister
Email: axelniesen@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

1. ists nen französischer Film

2. Till Schweiger und verbraten???? Der ist einer der schlechtesten Schauspieler Deutschlands!!!! Rate mal wieso er denn wieder in Europa ist; oder glaubst du etwa das es wie er sagt zur Zeit Projekte in Europa gibt... die wollten ihn in Hollywood nicht... Schlechte Schauspieler haben die mehr als genug....



Name: Tom Gerhardt
Email: Gerhardt@Worldwide.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Der Film stinkt
Guckt euch lieber meinen Film "Siegfried" an



Name: Sabine
Email: Sabine
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich werde mir diesen Film nicht ansehen. Wäre eventuell noch ein Event mit meiner Tochter gewesen, aber die vielen Verrisse lassen auf Geld- und Zeitverschwendung schliessen. Ganz davon abgesehen scheint Till Scheiger neuerdings der Garant für grottenschlechte Filme (Deuce Bigalow) zu sein. Filme in denen er mitspielt, werde ich wohl in Zukunft tunlichst vermeiden. Fand ihn eh nie besonders und jetzt schon gar nicht mehr. Kriegt der sonst nix mehr???



Name: luasi
Email: luasimuasiukikijujugaaaa@tippexe.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

grottig! mies! zum kotzen! würg würg würg....:(((



Name: nUc
Email: g00ve@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

is wirklich unglaublich schlecht dieser film ... ich habe kein einiges mal geschmunzelt --------> lachen hier unmöglich !!!
schaut euch siegfried oder deuce bigalow an ;)



Name: DER DA
Email: NIX
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

so schlecht isser auch nicht SCHLAUMEIER mach besser ABER DER FILM IST WIRKLICH LANGWEILIG meiner meinung ist deuce bigalow auch nicht unbedingt besser GUCKT euch LAND OF THE DEAD an der ist RICHTIG geil



Name: Karpuz
Email: karpuz@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

so ein Fuck Film
nicht einmal 1nen Punkt ist das teil wert

mfg



Name: Polly
Email: lucas@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Bei aller Kritik an Til Schweiger:
Die Szenen mit Ihm waren noch am erträglichsten, fand ich.
Vielmehr ging mir das infantile und überdrehte Geseiere der Daltonbrüder auf den Senkel.
Der Sombrero hat mir noch am besten gefallen.



Name: Tina Zahn
Email: tina_zahn@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Meine lieben Freunde Ich finde diesen Film suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper weil er zeigt dass solche Leute wie ihr es seid auch als Arschkriecher gelten könnten.Ihr seid alle Arasch -löcher.879564456456456 Euere Tina



Name: zahn
Email: zahn_tina@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Was habt ihr denn nur alle an dem Film auszusetzen ich finde ihn suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper weil ich finde dass dieser Film euch widergibt ,, Ihr seid alle Arschlöcher" Viele schlechten bösen träumen dass wünscht euch der Atomkrieg der euch aber auch bald besuchen kommnt Also seid gawarnt.



Name: JC
Email: auch
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ah......ja.......
Und warum sind wir alle ArAsch -löcher, liebe Tina?
hast Du den Film produziert, oder warum wünscht Du uns viele schlechteN böseN TräumeN nur weil wir ihn nicht mögen?
Auch hätte ich nicht gedacht, dass er uns widergibt, höchstens dass er uns wiEdergibt...Vielen Dank, jetzt sind wir gAwarnt dass der Krieg kommNt...

DeiEn JC

PS: Der Film ist Scheiße



Name: JC
Email: ja, hab´ ich
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Jawoll, Herr Helmke schlägt wieder zu...
Dieser, ja, nennen wir´s mal "Film" hat´s aber auch verdient...
Ich find´s fies, dass die Franzosendeppen Lucky Luke als Aufmacher dafür verwendet haben, obwohl der so gut wie gar nicht vorkommt...

Schäbig......schäbig...................................



Name: PhantomX
Email: hab ich :x
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

nach der kritik guck ich mir den nicht an oO



Name: Tom Gerhardt
Email: epikur12aol.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Leute, wer hat sich da unter meinem Namen eingetragen???? Das war eine Fälschung!!!!



Name: Marcel Schipper
Email: sylvia.schipper@t-online.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

"Die Daltons gegen Lucky Luke" ist mit Sicherheit kein Geniestreich, aber auch kein totaler Reinfall. Die Verfilmung der Lucky Luke-Comics präsentiert einige der Charaktere der Vorlage so gut, dass man meinen könnte sie wären aus dem Comic auf die Leinwand gesprungen:Die ältere,aber trotzdem ziemlich gewitzte Ma Dalton, der dümmliche Everett Dalton und der computeranimierte, niedlich daherquasselnde Rantanplan sind gut gelungen. Til Schweiger ist als Lucky Luke auch ganz nett anzuschauen und die digitalen Späße mit seinem Schatten sind auch recht kurzweilig. Eindeutige Schwachpunkte sind die dumme Geschichte und die unnötig überspannten Slapstickeinlagen, die einem nach kurzer Zeit ziemlich auf die Nerven gehen.Was bleibt ist eine mittelprächtige Comicverfilmung, die zwar durchaus unterhaltsam inszeniert wurde, aber nicht lange in Erinnerung bleibt.



Name: Viggi
Email: keine
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Der schlechteste Film seit der Jahrtausendwende, der es noch nicht mal verdient, dass wir uns hier hinsetzen und Zeit verschwende, um eine Kritik schreiben. Null Augen!



Name: FRui
Email: keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist und bleibt suuper ich würde mich mit euch ja streiten wollen. lieber JC du hast einen Schuss.Gruß FRui



Name: Viggi
Email: keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

"Die Daltons gegen Lucky Luke" ist mit Sicherheit kein Geniestreich, aber auch kein totaler Reinfall. Die Verfilmung der Lucky Luke-Comics präsentiert einige der Charaktere der Vorlage so gut, dass man meinen könnte sie wären aus dem Comic auf die Leinwand gesprungen:Die ältere,aber trotzdem ziemlich gewitzte Ma Dalton, der dümmliche Everett Dalton und der computeranimierte, niedlich daherquasselnde Rantanplan sind gut gelungen. Til Schweiger ist als Lucky Luke auch ganz nett anzuschauen und die digitalen Späße mit seinem Schatten sind auch recht kurzweilig. Eindeutige Schwachpunkte sind die dumme Geschichte und die unnötig überspannten Slapstickeinlagen, die einem nach kurzer Zeit ziemlich auf die Nerven gehen.Was bleibt ist eine mittelprächtige Comicverfilmung, die zwar durchaus unterhaltsam inszeniert wurde, aber nicht lange in Erinnerung bleibt.


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Name: Frogg
Email: keine
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

komödie, fra 2004
original les daltons
regie philippe haim
drehbuch michael hazanavicius, eric judor, ramzy bedia
cast: eric judor,
ramzy bedia,
javivi,
marthe villalonga,
til schweiger, u.a.

spielzeit 86 min.
kinostart 25.08.2005
homepage http://www.falcom.ch
bewertung
(2/10 augen)

























Name: Peter Produzent
Email: usw@aon.at
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hab durch eure reviews wahnsinnig lust bekommen, mir diesen film reinzuziehen.