Charlie und die Schokoladenfabrik

kinder-fantasy, usa 2005
original
charlie and the chocolate factory
regie
tim burton
drehbuch
ehren kruger
cast:

johnny depp,
freddie highmore,
david kelly,
helena bonham carter,
deep roy, u.a.

spielzeit
115 min.
kinostart
11.08.2005
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bewertung


(8/10 augen)




 

 

 

 


 

Tim Burton und Roald Dahl sind ein Traum-Duo, das leider nie die Gelegenheit bekam zusammen zu arbeiten. Burton, der Regisseur solch skurriler Meisterwerke wie "Edward mit den Scherenhänden" und "Big Fish", hatte gerade erst mit "Beetlejuice" seinen internationalen Durchbruch geschafft, als der legendäre Kinderbuch- und Kurzgeschichten-Autor Dahl 1990 verstarb. Nach der von ihm produzierten Dahl-Adaption "James und der Riesenpfirsich" (ein Stop-Motion-Animationsfilm) wagt sich Burton nun erstmals als Regisseur an eine Real-Verfilmung eines Dahl-Klassikers. Das in den USA enorm beliebte Kinderbuch "Charlie und die Schokoladenfabrik" wurde bereits 1971 erstmals verfilmt, damals mit Gene Wilder in der Hauptrolle des Willy Wonka. Diesmal spielt Superstar Johnny Depp in seiner vierten Kollaboration mit Burton (nach "Edward", "Ed Wood" und "Sleepy Hollow") den exzentrischen Schokoladenfabrikanten, der Einblick in seine verrückte Welt gewährt.

Titelheld der Geschichte ist der kleine Charlie (Freddie Highmore, von Depp aus seinem Film "Wenn Träume fliegen lernen" mitgebracht), der mit seinen bettelarmen Eltern und bettlägerigen Großeltern in einer klapprigen Hütte in der Stadt wohnt, die von Willy Wonkas gigantischer Fabrik beherrscht wird. Schon sein ganzes Leben träumt Charlie davon, einmal hinter die Tore des Süßigkeiten-Wunderwerks zu blicken - doch Wonka hat schon vor vielen Jahren alle seine menschlichen Mitarbeiter entlassen, und seitdem hat nie wieder jemand ein Auge auf ihn oder seine neuen Produktionsmethoden werfen können. Das ändert sich, als Wonka ein Gewinnspiel veranstaltet: In fünf Tafeln seiner auf der ganzen Welt vertriebenen Schokolade wird eine goldene Eintrittskarte versteckt, deren fünf glückliche Finder zusammen mit einem Erziehungsberechtigten die einmalige Gelegenheit zu einer persönlichen Führung von Willy Wonka durch seine Fabrik erhalten. Und siehe da: Nach einer anfänglichen Enttäuschung zählt Charlie schließlich doch noch zu den fünf Auserwählten - und entdeckt nun zusammen mit seinem Großvater Joe (David Kelly) und vier anderen Kindern plus Elternteil die aberwitzige, knallbunte, verrückte, skurrile und komplett überzuckerte Welt von Willy Wonka.

Der Schwachpunkt gleich vorne weg: Von hier an hat die Geschichte eigentlich nicht mehr viel zu erzählen. Ab dem Eintritt in die Wonka-Welt reduziert sich "Charlie und die Schokoladenfabrik" im Prinzip auf eine Nummernrevue, die ein spektakuläres Set nach dem anderen besucht. Dabei dezimiert sich nach und nach die Anzahl der Kinder, die alle ihrem jeweiligen Laster entsprechend eine Lektion lernen müssen (und so natürlich die pädagogische Botschaft fürs kindliche Zielpublikum transportieren).
Neben Charlie mit dabei sind: Der gefräßige deutsche Metzger-Sohn August Gloop (ein gerade in der Originalversion entzückend-übertriebenes Abbild eines germanischen Gierschlunds); das verwöhnte Prinzesschen Veruca Salt; die Kaugummi-kauende, überambitionierte Sportskanone Violet Beauregarde; und der Videospiel-süchtige, gewaltgeile Mike Teavee (sein Nachname verrät, was er in Dahls Originalversion für eine Vorliebe hatte - ein sinnvolles "Update"). Sie alle sind überzogene Klischees mit hohem Wiedererkennungswert, die eher Personifizierungen ihrer Schwächen denn eigenständige Figuren sind.

Daher ist auch für Nicht-Kenner der Geschichte relativ schnell abzusehen, was im Rest des Films noch kommt - Preise für Spannung oder Dramaturgie bekommt "Charlie und die Schokoladenfabrik" ganz sicher nicht. Aber darum geht's hier ja auch gar nicht: Wie nicht anders zu erwarten nimmt Burton sein Publikum einmal mehr mit in eine bizarre Welt, deren einzige Grenze die Fantasie ist - und die geht bei Burton bekannterweise ja ziemlich weit. Und auch wenn "Charlie" vor allem eine Kindergeschichte und damit auch ein Kinderfilm ist, werden auch erwachsene Filmfreunde hier sehr viel zu entdecken und zu lachen haben. Augenzwinkernd zitiert Burton berühmte Vorbilder wie Stanley Kubrick und David Lynch und spielt elegant mit perspektivischen Verzerrungen, die den Größenverhältnissen in Wonkas Welt immer wieder eine weitere absurde Note verleihen. Der kongenialste Kniff: Willy Wonkas ebenso gefolgsame wie kleinwüchsige Arbeiterschar, die Oompa Loompas, werden allesamt von ein und demselben Darsteller (Deep Roy) gespielt - und sind mit ihren durchgeknallt choreographierten Gesangseinlagen die heimlichen Stars des Films.
Da muss sich auch der nominelle Superstar Johnny Depp mühen, dass ihm nicht die Show gestohlen wird. Aber Depp wäre nicht Depp, wenn er nicht seine ganz eigene Shownummer abziehen würde: Sein Willy Wonka balanciert irgendwo zwischen unheimlich, verrückt, naiv und liebenswert - und auch wenn Depp geleugnet hat, dass dies eine Inspiration für ihn war: Es ist schwer, bei seinem ersten großen Auftritt nicht an die merkwürdige Erscheinung von Michael Jackson zu denken. Aber wo auch immer die Inspiration herkam: Depp trägt mit seiner wieder einmal punktgenau präsentierten Vorstellung dazu bei, dem Film eine konsequente Note unterkühlter Merkwürdigkeit zu geben, die den Zuschauer über lange Zeit ein latentes Gefühl der Gefahr mitgibt, anstatt dass er sich wohlig ins zuckersüße, kunterbunte Wonka-Universum fallen lassen kann. Schließlich sind wir hier immer noch in einem Burton-Film.
Der gar nicht so heimliche, eigentliche Hauptdarsteller von "Charlie und die Schokoladenfabrik" ist allerdings ganz klar Produktions-Designer Alex McDowell, denn seine atemberaubenden, hochkreativen und immer wieder überraschenden Sets sind die wahre Daseinsberechtigung für dieses Film-Bonbon. Vom Schokoladenwasserfall bis hin zum Nuss-Sortierraum - McDowell verleiht Dahls verrückten Ideen den typisch skurrilen Burton-Spin und erweckt sie zu beeindruckendem Leben.

Auch wenn es für kleine Kinder hier und da vielleicht ein bisschen eklig wird (wie gesagt: wir sind immer noch in einem Burton-Film) - "Charlie und die Schokoladenfabrik" ist insgesamt ein wirklich zauberhafter Kinderfilm mit zauberhaften Figuren in einer zauberhaften Welt. Ein buntes, leichtgewichtiges, unterhaltsames und sehr kurzweiliges Abenteuer, das sich mit seinem verqueren Witz ausnahmsweise wirklich für Jung und Alt gleichermaßen eignet.

F.-M. Helmke

 


Name: bolle
Email: bolle@
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

helmke hat mal wieder den alles gesagt was nicht gesagt werden musste.



Name: JohnnyDeppFan
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

super film!!!! sehr witzig und johnny depp spielt wieder super. mehr muss man, glaube ich, nicht sagen :)



Name: Altin delik
Email: adila-x@com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Mein Tochter wahr begeistert super Film ein Muss für Kinder



Name: charlie
Email: charlie@chocolatefactory.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

10 augen einfach mal um mr. depps phänomenale leinwandpräsenz zu würdigen.
ansonsten:
tolle optik
gelungener humor
kreative umsetzung



Name: kinomax
Email: kinomax@net.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ich finde diese Neuverfilmung von "Struwelpeter" (im wesentlichen ist es das nämlich) leider größtenteils zum Kotzen, der Anfang geht noch, aber dann kommen diese ganzen sadomasochistischen Kinderbestrafungsnummern die wirklich ziemlich eklig sind - wenn man mal davon absieht daß keine Körperteile direkt abgetrennt werden ergeht es den Kindern in dem Film um keinen Deut besser als in dem alten Vorbild, dessen Pädagogikwert man ob seiner Grausamkeit wohl anzweifeln darf. Schlimm dabei ist, daß die Kinder sich nicht einmal wirklich einer offensichtlichen "Sünde" schuldig machen - eigentlich nerven sie einfach blos (besonder Herr "TV", der zuletzt dran ist - was der nun falschgemacht haben soll hab ich nicht kapiert). Ansonsten ist der Film sicher sehr fantasievoll und aufwändig gemacht, unendlich viele Tricksequenzen, die sich sehr überzeugend mit dem Realfilm vermischen (größtenteils wenigstens, es gibt auch einige Ausnahmen) - Jonny Depp macht seine Sache auch gut, hat es aber auch nicht besonders schwer. Ein paar Lacher hat der Film schon, und einige sind direkt für Erwachsene zugeschnitten (z.B. die 2001 Sequenz und das eigentlich ziemlich jugendgefährdende "ich hatte gerade einen Flashback"). Das gößte Manko dieses eigentlich sehr liebevoll gemachten Films ist seine eigene Sünde, die im Grunde ebenfalls bestraft gehört: Das Auswalzen grenzenloser Schadenfreude an der unzureichend Motivierten dauerhaften Bestrafung dieser Kinder, gesetzt in kotzquietschbunten Bonbonfarben. Am Ende bekommt man die armen Gestalten nochmal der Reihe nach vorgeführt. Diese Boshaftigkeit kommt sicher von Roald Dahl selbst. Sollte man Kinder nicht Mitgefühl lehren statt Schadenfreude? Von den seltsamen Neo-Kolonialistischen Strukturen dieser Schokoladenfabrik wollen wir mal schweigen - obwohl der "Gastarbeiter"-Subtext auch wieder einer der amüsanteren Aspekte ist- und die Oopma-Loompas kriegen ja dafür ihre Kokoabohnen--- sind die doof! Oh Mist, jetzt werd ich bestimmt gleich irgendwie durch eine Schokoladenmachine gedreht weil ich so vorlaut den Film angegriffen hab... PÄDAGOGIK DES TERRORS



Name: kinomax
Email: kinomax@net.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ansonsten prädestiniert sich dieser Film in geradezu ins Gesicht schlagend offensichtlicher Weise, demnächst in allen möglichen Freizeitparks als Achterbahn/Geisterbahn aufgegriffen zu werden.
Irgendwie tut es mit leid, denn es gibt in diesem Film auch einige wirklich herzige Ideen (z.B. das Haus von Charlie, oder die ganzen "Eduard mit den Scherenhänden" - Reminiszenzen mit Willy Wonkas Vater, oder das Bierzenzilächeln von Frau Gloop, und einige wirklich lustige Wortwitze), aber das die meiste Zeit hat der Film absolut Übelkeit bei mir ausgelöst - all diese Bescheuerten knallbunten Maschinen, und nur um ungezogene Kinder fertig zu machen.



Name: ricky
Email: ricky@ricky.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Super Film mit geiler Optik und coolen Gesangseinlagen :) Es gibt keine langweiligen Passagen und die Schauspieler sind erstklassig. Ich werde ihn mir auf jeden Fall ein 2. Mal ansehen weil es so viel zu sehen und zu lachen gibt. Aufgrund des Fantasie-Charakters finde ich es absolut fehl am Platz irgendwelche (un)logischen Ausrutscher zu bemängeln oder dieses phantastische Werk in eine Schublade zu zwängen. ich wüsste nicht mit welchem Film man dieses Machwerk vergleichen könnte. Einzigartiges Meisterwerk!



Name: gudrun
Email: egretta@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe den Film in Originalsprache gesehen und war absolut begeistert von ihm. Die darstellerischen Leistungen der Hauptdarsteller und die Sets waren großartig. Die Bilder des Films haben mich begeistert und auch die Gesangseinlagen der Oompa Loompas und ihre Choreografie waren sehr gelungen, auch wenn ich leider nicht den gesamten Inhalt der Lieder verstanden habe. Der Film hatte viele Anspielungen und ironische Spitzen, die mir gefallen haben. Ich werde ihn mir sicher noch einmal in deutscher Synchronisation ansehen. Ein sehenswerter Film, der meiner Meinung nach trotz aller Bosheiten auch für nicht zu kleine Kinder geeignet ist und einen verzaubern kann.



Name: duesseldorf
Email: gloop@schokola.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Eines muß man dem Film lassen, er ist, bis auf einige Plattituden wie der Raum-Fahrstuhl, geradezu diabolisch vielschichtig, und nichts ist wie es scheint - die Rahmenhandlung ist ja schon absurd, aber was dann konsequent verdrehten Details innerhalb dieses Rahmens passiert dehnt alles am Ende beinahe in den Bereich eines abstrakten Kunstwerks hinüber.
Alles ist anders als man denkt, eine permanente Überraschung und Unterlaufung von Erwartungen, eine Symphonie massiv überbordernder Phantasien - insofern ein genialer Film.
Warum er stellenweise so fies sein mußte weiß letztlich nur Tim Burton - vielleicht Angst davor daß alles zu zuckerig wird?
Jedenfalls wird es sensible Menschen mit etwas zwischenmenschlichem Feingefühl an einigen Stellen schon etwas pieksen, wie erschreckend unmenschlich hier miteinander umgesprungen wird - und Kinder könnten von den struwelpeterartigen Horror-Schicksalen des dicken Augustus, der verzogenen Veruca, des gewaltgeilen Mike und der überergeizigen Violet schon Alpträume bekommen, auch wenn diese von vorneherein mitsammt ihrer Eltern quasi als entmenschliche Karikaturen dargestellt werden - das macht es leider nicht unbedingt besser, da man sich in einem Realfilm zwangsläufig doch, anders als bei Zeichentricks wie Tom und Jerry, eine emphatische Beziehung zu den Figuren aufbaut.
Man fragt sich warum nicht nach dem Vorfall mit Augustus Gloop alle schleunigst nach Hause rennen, den Krankenwagen holen, etc. sondern weiter mit Herrn Wonka durch seine Fabrik spazieren als wäre nichts gewesen - das verstehe wer will.
Wenn ein Kind um Hilfe schreit muß man ihm doch helfen... und nicht auch noch drüber lachen... oder?



Name: rizla23
Email: wasined
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

burton in allen ehren, aber dieser film ist sowohl für kinder und erwachsene völlig unbefriedigend und trotz massig fantasievollen einfällen einfach nur langweilig....das burton jetzt schon zum zweitenmal ein remake dreht gibt mir auch zu denken....



Name: violet
Email: marykate770@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hey, ich finde den Film suuuuuuuuuuuuper!!!
Aber ich würde gerne wissen, wie violet in real heißt,
weiß das einer von euch?



Name: Hartigan
Email: creep@yahoo-com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Der wohl schönste Kinderfilm für Erwachsene 15 von 10 Punkten



Name: Sabine
Email: Sabine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Super Film, aber Vorsicht! Nur für Liebhaber von schrillen und schrägen Bildern im Stil der Herrn Burton geeignet. Alles ist skurril und völlig abgedreht, Karrikatur eben. Dem Film jetzt pädagogische Uncorrectness vorzuwerfen, finde ich in dem Zusammenhang ziemlich albern. Mir hat's gefallen, dass die blöden Bälger, die doch nur symbolhaft für die diversen unangenehmen Eigenschaften stehen, auf passende Weise ihr Fett wegbekamen. Meiner 10jährigen Tochter übrigens auch. Wer schwarzen Humor nicht mag und auch kein Faible für schrillen Szenerien hat, sollte nicht in diesen Film gehen. Ansonsten ist es hervorragende Kinounterhaltung mit einem (mal wieder) großartigen Johnny Depp. Also, vorher informieren!



Name: Vampirella
Email: Daugther of Lillith
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Erstens - super Film. Hab ihn schon 5mal gesehen (einmal in OV) und komme immer wieder mit einem Grinsen heraus. Auch der dazugehörige Soundtrack sorgt bei mir immer wieder für gute Laune.

Zu der hier angesprochenen Kritik:
Der Film ist eine Verfilmung eines Buches. Wer also das Buch kennt, weiß was den Kindern passiert und deswegen finde ich es etwas erstaunlich, dass hier so darauf herumgehackt wird. Zu dem ist es ein überzogener, ironischer Film, was ja auch schon die Bonbonartige Optik sehr klar verdeutlicht. Ich bin daher doch sehr verwirrt, dass man verzweifelt versucht den Film pädagogisch und sozial vollkommen zu zerreißen, anstatt dass man sich einfach mal zurücklehnt und sich von Burtons typischen skurrilen, schwarzen Humor anstecken lässt, und dabei noch ganz nebenbei einen genialen Johnny Depp genießt. Nun ja, ist ja egal - ich hatte und habe meinem Spaß bei dem Film



Name: duesseldorf
Email: gloop@net.com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

@Vampirella
Ja, es ist die Verfilmung eines Buches, aber 1. Kennt das Buch kaum jemand und Deutschland (weswegen es unfair ist, zu erwarten daß man es vorher liest) und 2. Ist das Buch - wie bei Roald Dahl typisch, schon zynisch den Kindern gegenüber, aber es gibt eben doch einen Unterschied zwischen Lesen und "sich zurücklehnen und zuschauen" -
nicht daß ich den Film jetzt irgendwie schlecht finde, er ist sicher sehr fantasievoll gemacht, aber er ziehlt meiner Meinung nach mit der Art seines schwarzen Humors und der ultra-zuckersüßen Optik an Dahl etwas vorbei.
Der wollte ganz konkret kindliche Laster kritisieren- und diese Laster kommen im Film nirgendwo richtig raus, da die Kinder und die Dialoge von vorne herein total überdreht sind.
Ist denn Charlies zu Hause in irgend einer Form normaler als das von Augustus Gloop?
Gut, irgendwie sind sie arm, ehrlich und sympatisch - im gegensatz zum fetten, gefräßigen und unsympatischen Augustus.
Was ich dem Film vorwerfe ist schon, daß er die pädagogische Botschaft, die bei Dahl essentielle Berechtigung für das Mißhandeln der Kinder ist, im Film höchst unklahr bleibt.
Bestraft wird, wer nervt und unsympatisch ist.
Daß Kinder davon Alpträume bekommen können ist, so hat man den Eindruck, schon von Dahl so beabsichtig, und wer seine Bücher kennt, die teilweise auch verfilmt wurden (z.B. "Hexen hexen") weiß daß der Gute mit Kinderleben recht unzimperlich umgeht.

Für Erwachsene ist das sicher kein Problem, aber eigentlich will der Film ja soetwas wie "Cronenberg für Kids" sein -
ein zuckersüßer sadistischer Terrorstreifen, der mit den abgrenzungen zwischen schön und häßlich, appetitlich und ekelhaft, lieb und grausam jongliert.
Sicher kann man dabei spaß haben, man sollte sich nur vorher sicher sein, daß man schwarzen Humor und Schadenfreude klasse findet.



Name: sdg
Email: asdfzh
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Wiedermal klasse Leistung von Johnny Depp, obwohl Wonka eigentlich eine zu schwule Person ist!!!!
Jedenfalls der Film ist noch lustig!



Name: Ich
Email: keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist einsame Spitze endkich wird den gemeinen Dreckschratzen mal gezeigt dass sie nicht alles bekommen was sie wollen!



Name: A wea
Email: ------
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Würd ich mir nicht ansehen!!!! - Nicht einmal auf DVD!!!!!!!



Name: nekor
Email: nekor,amam@wertz.org
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Für Tim Burton fans ist der film eine muss-



Name: Jasmine
Email: creep@yahoo-com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

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Name: asdf
Email: sda
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

dfsa



Name: Cathleen
Email: @-@
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

absolut klasse Film.... hab weinend vor lachen unterm sitz gelegen und johnny hat mal wieder ne klasse darbietung abgegeben! nur zu empfehlen!!



Name: Rebecca
Email: hddew@toucansurf.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

The move was good



Name: Kurt Cobain
Email: MLosch1@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also ich fand den GEIL besonders jhonny depp



Name: CHRIS
Email: MERCADO
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

CHRISMERCADO



Name: zecke
Email: lollypop.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Too much sugar for my brain...Der Film war nicht schlecht, keineswegs, mit Realität hatte er aber nichts zu tun. Die Führung in der Fabrik war ein overkill an Farben, aber es ist ja ein echter Burton, deshalb geht das ja. Trotzdem fehlt diesem Film etwas, was in Burtons anderen Filmen vorhanden ist. Ich konnte nicht mitfühlen, mitfiebern, mitlachen. Der Film lässt einen kalt.



Name: cateye
Email: xxx
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Sehr guter Film. Schöne Kulissen, gute Schauspieler v.a. Johnny Depp!!!!!!!!!!)

Unbedingt ansehen auch wenn er ab 6 freigegeben ist.