Casino Royale

action-thriller, gb/usa 2006
original
casino royale
regie
martin campbell
drehbuch
neal purvis, robert wade, paul haggis
cast

daniel craig,
eva green,
mads mikkelsen,
judi dench,
giancarlo giannini, u.a.

spielzeit
141 min.
kinostart
23.11.2006
homepage
www.casinoroyale-derfilm.de
bewertung


(8/10 augen)




 

 

 

 


 

Die Debatte, ob Pierce Brosnan noch einmal die Rolle des berühmtesten Agenten der Welt spielen oder wer sein Nachfolger werden solle, war lang und abwechslungsreich, mit einer faustdicken Überraschung am Ende, welche die Puristen der Serie laut aufschreien ließ: Mit Daniel Craig sollte erstmals ein blauäugiger Blondschopf den bisher immer adrett dunkelhaarigen James Bond spielen; Craig, der eher den machohaften, herben Charme eines Dockarbeiters versprüht als die englisch-etablierte Gentleman-Attitüde des Meisterspions.
Lassen wir die Puristen jammern. Die Neu-Besetzung mit Craig war ein richtiger, wichtiger und sehr kluger Schritt für die Köpfe hinter der Bond-Reihe, denn trotz höchst zufrieden stellender Bilanzen des letzten Ablegers "Stirb an einem anderen Tag" ließ sich nicht leugnen, dass die Serie sich festgefahren hatte. War die Figur Bond als Relikt des Kalten Krieges schon Anfang der 90er akut vom Aussterben bedroht, hatte sich inzwischen das Genre am einstigen Vorbild vorbei entwickelt, und die gigantomanischen Weltbedrohungs-Szenarien der letzten Teile mit ihrem "Größer, Lauter, Abgefahrener"-Motto (bis hin zu einem Hauptquartier aus Eis und unsichtbaren Autos) schienen nur noch mit lautem Krach zu kaschieren, dass die Reihe in kreativem Stillstand verharrte. "Casino Royale" ist ein radikaler Schnitt, der nicht weniger als eine Neugeburt James Bonds versucht - und damit erfolgreich ist.

Den "Alles wird anders"-Neuanfang markiert bereits die traditionelle Eröffnungssequenz, die mit dem Markenlogo-artigen Pistolenschuss aufs Publikum nicht beginnt, sondern endet, und in harten Schwarz-Weiß-Bildern einen eiskalt und brutal agierenden Bond zeigt, der hier die ersten zwei Morde mit seiner Lizenz zum Töten begeht. "Casino Royale" war ursprünglich der erste Roman von Bond-Erfinder Ian Fleming, und der Film ist nur konsequent darin, somit auch die interne Chronologie der Reihe zurück auf Null zu stellen: Der neue Bond wird geboren mit dem allerersten Fall des Doppelnull-Agenten.
Nach der Vorspann-Sequenz (mit einem wenig eingängigen Titelsong, diesmal von Chris Cornell) folgt eine ausgedehnte, extrem spektakuläre Verfolgungsjagd zu Fuß, an deren Ende Bond kaum mehr als vier Dialogsätze hatte, sein Charakter aber schon bestens vorgestellt wurde: Es gibt sicher Leute, die schneller sind als er, aber niemand ist härter oder cleverer. Stilvoll hingegen kommt er nicht unbedingt rüber, und das wird sich auch über weite Strecken des Films nicht ändern: James Bond á la Daniel Craig ist eine knallharte, arrogante und latent gefühlskalte Maschine, die ihren Job erledigt - koste es, was es wolle. Geheimdienstchefin M (Judi Dench, wieder einmal mit einigen großartigen Dialogen gesegnet) bezeichnet ihn an einer Stelle als Schläger - und trifft damit den Nagel ziemlich auf den Kopf.

Und worum geht's jetzt eigentlich in "Casino Royale"? Mit der Antwort auf diese Frage lässt sich auch der Film selbst ziemlich viel Zeit, denn die von großartigen, schnellen und überraschend ausdauernden Action-Sequenzen dominierte erste Stunde widmet sich fast ausschließlich der Etablierung der neuen Bond-Figur, bevor die Handlung endlich richtig einsetzt. Bond ist den Machenschaften des Bankiers Le Chiffre (Mads Mikkelsen) auf die Schliche gekommen, der das Vermögen verschiedenster Terrorgruppen verwaltet und sich mit diesem Kapital dank Bond nun ein wenig verspekuliert hat. Als genialer Mathematiker und Poker-Spieler veranstaltet Le Chiffre deshalb ein exklusives Turnier mit gigantischen Einsätzen, um mit dem Gewinn seine Bilanz auszugleichen. Bonds Aufgabe: In das Turnier einsteigen, gewinnen, und so dafür sorgen, dass die einzige Überlebenschance des Bankiers ist, beim Geheimdienst über seine Kunden zu plaudern, bevor diese ihn für seine Kapitalvernichtung lynchen. Bond zur Seite stehen dabei der lokale Agent Mathis (Giancarlo Giannini, "Hannibal") und die Vertreterin des britischen Schatzamtes Vesper Lynd (Eva Green, "Die Träumer", "Königreich der Himmel"), die darauf achten soll, dass Bond nicht durch Unvorsichtigkeit zu viele Steuergelder in die Finanzierung des weltweiten Terrors investiert.

Das klingt für Bond-Verhältnisse alles andere als aufregend. Doch dieses Downsizing von den Weltvernichtungs-Plänen wahnwitziger Über-Bösewichter zu einem in die Enge getriebenen, für den Weltfrieden höchstens indirekt gefährlichen Gegenspieler geschieht hier mit voller Absicht. Nein, diesmal keine gigantischen Szenarien, welche die hohle Geschichte und die standardisierten Figuren verdecken sollen. Die relativ "kleine" Story lässt Raum für die Charaktere, die für Bond-Verhältnisse ungewöhnlich komplex ausgefallen sind.
Das gilt auch und vor allem für Vesper Lynd alias Eva Green, mit der es nach vielen vergeblichen Versuchen endlich gelungen ist, aus einem "Bond girl" einen gleichwertigen Gegenpart und nicht bloß ein Bikini-Vorführmodell zu machen. Die Beziehung zwischen Bond und Vesper steht dann auch im Zentrum des Films und verdrängt Bösewicht Le Chiffre deutlich aus dem Fokus. Was aber sicher nicht schadet: Als sinistre, leicht unheimliche Präsenz ist der gelegentlich aus den Augen blutende Le Chiffre durchaus wirksam, und für viel mehr wird er hier auch nicht benötigt.
Das Pokerspiel im titelgebenden Casino (das exotischerweise in Montenegro liegt) und die dortigen Ereignisse nehmen den Großteil der zweiten Filmstunde ein, und in deren Verlauf wird dann auch klar, warum die Filmemacher die einführende erste Hälfte so dermaßen mit Action voll gestopft haben. Für viel Spektakel bietet sich hier nämlich kaum Gelegenheit, und die (durchaus sehr gefährlichen) Attacken auf Bonds Leben spielen sich in einem weitaus kleineren Rahmen ab, als man es erwarten würde. Wohin mit seinen Erwartungen weiß man spätestens gegen Ende sowieso nicht mehr, wenn man eine Viertelstunde vor Schluss im Kinosaal sitzt und wirklich keine Ahnung hat, zu was für einem Showdown der Film kommen wird. Und ja, wir reden hier immer noch von einem Bond.

Mit welch geradezu provokanter Missachtung "Casino Royale" seinen eigenen Traditionen begegnet, macht schon eine einzige Szene klar: Bond geht zur Bar und bestellt einen Wodka Martini. Soweit, so gut. Der Barmann fragt: "Geschüttelt oder gerührt?" Antwort Bond: "Seh' ich so aus, als ob mich das interessiert?". Alles, was bisher unumstößlich Bond war, stand hier zur Disposition, und Vieles hat den radikalen Schritt nicht überstanden: Hier gibt es keine Miss Moneypenny und auch keine neuen Spielzeuge von Q, kein süffisantes Lächeln und kein stilvolles Töten, das in einem Bond noch nie so brutal und schmutzig war. Die Einflüsse der "Bourne"-Filme sind spätestens hier unverkennbar, und mit "Casino Royale" wird offensichtlich der Versuch unternommen, die Bond-Reihe in eine ähnliche Richtung zu lenken: Hin zu einer komplexeren Hauptfigur, hin zu mehr Realismus. Mit Daniel Craig hört James Bond (zumindest für diesen Film) auf, ein unzerstörbarer Anzug-Snob zu sein, und bekommt eine neue Erdung im schmutzigen und finsteren Geschäft der Top-Spionage.

Trotz einer Vielzahl mutiger und vor allem gelungener neuer Ansätze ist "Casino Royale" doch spürbar zu lang geraten und hätte auch 15-20 Minuten weniger vertragen. Dass der Film trotz seiner Unausgewogenheit und der (für einen Actionfilm) ungewöhnlichen dramaturgischen Struktur dennoch durchgehend unterhält, ist auch dem hervorragenden Drehbuch und den spitzzüngigen Dialogen zu verdanken. Diese stammen vermutlich zu nicht geringen Anteilen von Paul Haggis ("L.A. Crash", "Million Dollar Baby"), der die derzeitigen Stamm-Bond-Autoren Neal Purvis und Robert Wade in der Schlussphase der Buchentwicklung unterstützte. Ebenfalls einen sehr guten Job macht Regisseur Martin Campbell, der in "GoldenEye" schon einmal einem neuen Bond auf die Sprünge helfen durfte.

Und Craig? Er liefert eine einwandfreie, teils bemerkenswerte Vorstellung ab, aber der springende Punkt für ihn wird ohnehin nicht seine schauspielerische Leistung sein (ein bisschen weniger Lippen-Geschürze hätte es schon sein dürfen), sondern ob die Zuschauer den auf ihn maßgeschneiderten neuen Bond akzeptieren. Und es wäre traurig, wenn sie das nicht tun. "Casino Royale" ist nicht frei von Schwächen, aber ohne Frage die ambitionierteste und konsequenteste Neuausrichtung, die James Bond je erlebt hat. Der berühmteste Agent der Welt ist endlich im 21. Jahrhundert angekommen. Davon bitte mehr.

F.-M. Helmke

 


Name: Thorsten
Email: Bond
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)


...Bond geht zur Bar und bestellt einen Wodka Martini. Soweit, so gut. Der Barmann fragt: "Geschüttelt oder gerührt?" Antwort Bond: "Seh' ich so aus, als ob mich das interessiert?". Alles, was bisher unumstößlich Bond war, stand hier zur Disposition, und Vieles hat den radikalen Schritt nicht überstanden: Hier gibt es keine Miss Moneypenny und auch keine neuen Spielzeuge von Q, kein süffisantes Lächeln und kein stilvolles Töten, das in einem Bond noch nie so brutal und schmutzig war...

Tja, Ich find es nur bedauerlich, das selbst für solche wirklich sehr bekannten dinge wie der Martini oder Q, kein Platz gelassen wird. Dies ist kein James Bond Film mehr das ist ein "ganz normaler" film mit ganz grossen Aufwand.

Für mich endet wohl,bis hierhin die James Bond Reihe, mit einem der Besten Bonds P.B. und einem der Besten teile Die Annother Day.

Und angucken werde ich ihn mir nicht, vielleicht im Fernsehen um 22:15 wenn die Familie ja nicht mehr wach ist. Wenns nen Bond wär fänd ichs gut :D



Name: Schweizer
Email: Swiss
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Thorsten

Wie kann man nur so voreingenommen sein??

Im Internet gibt es diverse Filmclips die man sich ansehen kann. Was man dort sieht ist unter anderem der typische Bond-Humor und typische bondige Szenen. Einfach eher wieder im Connery-Stil. Und das ist sicher zu begrüssen.

Ausserdem bestellt Bond auch in CR seinen Martini geschüttelt. Es gibt nämlich zwei solche Szenen. Ich finde es etwas unglücklich dass im Review nur diese eine Szene rausgepickt wurde und somit ein falsches Bild vermittelt wird. Denn in der im Review beschriebenen Martini-Szene ist Bond angepisst wegen etwas (aus spoilergründen sag ich nicht wieso) und deshalb seine harsche Reaktion.
So radikal neu wie im Review beschrieben ist die Figur Bond nämlich nicht dargestellt.

Viele scheinen einfach die Connery-Ära vergessen zu haben. Daniel Craig spielt quasi eine Rohfassung der Connery-Ära, ohne aber den typischen Bond-Charme vermissen zu lassen. Das sieht man eben gut in den Filmclips.

Also würde ich dir, lieber Thorsten, mal empfehlen dem Film ne faire Chance zu geben.
Du wirst einen Bondfilm erhalten, der zwar Neuerungen beinhaltet, sich aber dennoch wie ein typischer Bondfilm anfühlen wird.

Q war übrigens im ersten Bondfilm und bei Roger Moores Einstand "Leben und sterben lassen" auch nicht dabei. Deswegen sind die Filme trotzdem Bondfilme und nicht was anderes. Ein Bondfilm wird durch mehr als nur die Figur des Q bestimmt.

Extravagante Schauplätze, schöne Girls, gute Action, typische Bond-Eigenschaften (Humor, Charme, etc).

All das ist auch in Casino Royale vorhanden.

Gib dem Film also ne faire Chance.

Grüsse



Name:
Email: gehtkeinen@was.an
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Die angeführten Neuerungen dieses Bonds sind für mich ehrlich gesagt endlich mal wieder ein Grund, einen Bond im Kino zu sehen.
Die moderneren Bonds waren doch allesamt Einheitsbrei, Fließbandschrott mit Roboterschauspielern und bloßes Effektgeheische. Die alten waren natürlich nix anderes, aber sie hatten einfach die besseren Hauptdarsteller, weniger optischen Overkill und haben heute den Kult-Bonus.

Schön, daß sich mal jemand traut, aus den früher erfolgreichen Zutaten etwas neues zu mischen und etwas Pfeffer hinzuzugeben. Besonders daß man sich teilweise an den Bourne-Filmen orientiert halte ich für großartig.



Name: Sapper
Email: hab' ich!
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich verstehe nicht, warum so oft Pierce Brosnan gelobt wird, der langweiligste Bond der gesamten Reihe, mit den langweiligsten Filmen der gesamten Reihe. Da war sogar noch George Lazenby besser. Dafür kann Brosnan (zum größten Teil) nichts, aber ein x-facher Aufguss eines veralteten Konzepts haut niemanden vom Hocker.

Darum ist es schön zu sehen, dass Bond wieder bei der Härte angekommen ist, die Ian Flemming wohl im Sinn gehabt hat. Von der Beschreibung her erinnert mich Craigs Bond mehr an Timothy Dalton als an Sean Connery, trifft das zu?



Name: Otto Fant
Email: blutsegler1572@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Scheiss Film!
Traurig was für eine blassblauge Weisse Pupe aus James Bond geworden ist.



Name: Grohm
Email: grohm@grohm.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich freu mich auf den Film.Vor allem, weil endlich Casino Royal verfilmt wurde und zwar nicht als klamauk^^Den in der Form wurde die Story vor Jahrzehnten schon mal verfilmt.

Einige meckern immer, was ich schade finde.Den was man nicht gesehen hat kann man nicht kretisieren ;)
Dank Ödipus, wissen wir aber wenigstens, warum sie Nörgeln.



Name: Gon
Email: gon@rise.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

An die Puristen: Man sollte sich den Film erst ansehen, bevor man ein vorschnelles Urteil fällt. Denn das Einzige, was in diesem Film zu 100% stimmt ist Daniel Craig... Durfte den Film gestern sehen und war wirklich überrascht, wie Connery-like Craig manchmal rüberkam... Ich stimme dem Rezensenten zu, dass er ein wenig zu lang geraten ist und man sich im letzten Drittel ernsthaft die Frage stellen muss, ob man noch in einem Bond- oder schon in einem Liebesfilm weilt. Doch auch das hat seine Gründe und legt den Grundstein für diese Figur, die ja nun mal, wenn man den Frauenverschleiß betrachtet, kein Kostverächter ist - nach Casino Royale weiß man warum. Man sollte den Film wirklich als Nullpunkt, wie - in diesem Zusammenhang verzeihe man mir den Vergleich - Batman Begins, betrachten. Oder will hier einer ernsthaft behaupten Batman & Robin wäre ein guter Film?

8/10 finde ich durchaus gerechtfertigt, erst recht wegen der ersten Stunde, die actiontechnisch und realistisch so einige Filme der letzten Zeit mühelos in den Schatten stellt. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Einsatz von Craig.



Name: Charly
Email: Charly@007.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich möchte bezweifeln, dass sich die Macher an so paranoiden Spionagewerken, wie den Bourne-Filmen orientiert haben.

Sie wollten Bond schlicht und ergreifend seinen Wurzeln, also wie ihn sich Ian Fleming eigentlich vorstellt, näherbringen, und das ist ihnen scheinbar auch hervorragend gelungen.

Gruß



Name: Pesi
Email: pesinecki@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Freue mich schon ewig auf den neuen Bond. Klar, Craig war auf den ersten Blick schon gewöhnungsbedürftig, aber ich gebe Gon absolut recht: Der Vergleich zu Batman Begins passt gut. Die Vorgänger haben sich nach und nach ausgeleiert, und aufgrund dieses puristischen, klaren Bruches macht es nun die Serie wieder absolut interessant.
Ich hoffe sehr, dass der Film den Leuten gefällt und noch weitere Craig-Bonds nach sich zieht.
Beim letzten Bond war nur die erste halbe Stunde wirklich gut, der Rest gewohntes Allerlei.



Name: Sucki
Email: Hatelovepain@hotmail.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

wenn jemand die bücher kennt wird er schnell merken das der bond hier.. genau der bond aus den büchern ist
und keine agenten tucke wie er in den letzten filmen war



Name: Lee Cooper
Email: cooperleecooper@yahoo.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich war schon als 8 jähriger James Bond!

Ich war auch mit 14 James Bond und habe mich unten an der Kinokasse voebeigeschlichen um die Altersbeschränkung aufzuheben!

Ich war mit 16 noch "Bonder" als James Bond und habe meine damalige Freundin stehen lassen um mit Kumpels den neuen 007 zu sehen!

Ich war mit 20 der James Bond schlechthin mit aufgemotztem Nissan 280ZX der ein wenig dem Aston Martin ähnelte ( mit viel Phantasie ).

Ich blieb auch James Bond nach Ausrutschern von Lazenby und weiteren Genossen!

Aber nun will ich nicht mehr James Bond sein ...nicht mit einer ,aus Not,auf cool gezüchteten,blonden Witzfigur namens Daniel Craig!

Ich werde mich damit abfinden,dass auch James Bond irgendwann sterben muss!



Name: Q
Email: Q@Bond.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

"Geschüttelt oder gerührt - wen kümmert's?"

Der neue Bond ist - verglichen mit P. Brosnan-Bond-Filmen - ein gänzlich anderer - und (auch zu meiner Überraschung) der vielleicht beste Bond seit langem!!

Was hab ich damals komisch aus der Röhre geguckt, als die Bond-Jury verlauten lies, Daniel Craig werde der nächste Bond sein. Okay, der gute Mann war mir schon sympathisch und hat in seinen bisherigen Filmen bereits gute Leistungen an den Tag gebracht, aber als Bond? Der? Nee..

Dachte ich. Denn trotz meiner Voreingenommenheit hab ich mir den jüngsten Bond schließlich angetan. Und bin angenehm überrascht worden!

Die Brosnan-Bond-Ära zeichnete sich durch gute, oft aber auch realitätsferne Action aus (nicht selten konnte man dsbzgl. nur skeptisch den Kopf schütteln). Und im Kern ging es immer darum, die Welt zu retten: Bond gegen gemeine Bösewichte, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Und Bond selber? Ein smarter, aber schon zu Gentleman-hafter Typ, dem die Klamotten ja nicht dreckig werden durften - unantastbar langweilig!

Mit dem neuen Bond ist nun damit endlich schluss! Daniel Craig verkörpert einen entschiedenen Agenten, der seine Mission beinahe wie ein Auftragskiller angeht - hart, schmutzig, brutal und cool (aber nie zu cool). Trotzdem bleibt er antastbar - sein Superheldenimage ist dahin. Glücklicherweise verkümmert er dabei nicht zu einer Heulsusen-Weichei-Figur wie jüngst Tom Cruise alias Ethan Hunt in M:I:III.

Bond ist zurück! Und jetzt geht's erst richtig los: Harte, "echte" Action (ohne sichtbaren Computer-Schnick-Schnack-Tricks), kleine, aber unterhaltende Story, ein etwas zu langer Atem (bzgl. der Filmlänge), okay, dafür aber ein weitestgehend entschädigender Unterhaltungswert auf höchstem Niveau - mit deinem blonden Agenten, der nicht der attraktivste, sex-appeal'igste sein mag, aber ganz klar zu überzeugen weiß!

Bravo an alle Mitwirkenden, vor allem an D. Craig, der Bond eine zunehmend attraktiver gewordene Seite entlockt, die sich mehr als sehen lassen kann. Wir wollen mehr..

Gruß
Euer Q



Name: Zeze21
Email: zeze21@zeze21.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Also nachdem ich den Film nun gesehen habe muss ich gestehen, soooo schlecht ist er nicht, aber eigentlich ist es auch kein James Bond film mehr. Wenn man (fast) alles, was man mit einem James Bond film verbindet, vergisst, Daniel Craig (der gar nicht soo schlecht ist, aber schlecht in die Rolle des James Bond passt) und eine Story nimmt die einen mittleren Samstag Abend film der Ard entspricht, dann hat man Casino Royale.
Ich bin nicht unbedingt ein fan der Aktionlastigen James Bond filme von Pierce Brosman, aber Casino Royale hat das problem, dass es (für einen James Bond film) schon recht wenig action bietet, aber auch gleichzeitig nicht den charme eines "from russia with love/liebesgrüße aus Moskau" hat.
Es ist ein eher durchschnittlicher Film, mit einem nicht schlechten Schauspieler, der allerdings nicht in die Rolle des James Bond passt (was allerdings nicht seine Schuld ist).
Ich würde vielmehr überlegen das Produktions - team auszutauschen, denn sowohl bei Die another day (film), als auch bei der Film version von Casino Royale hätte sich Ian Fleming im Grab umgedreht. Miss Moneypenny und Q (der ja schon tot ist) bzw R fehlen einfach gänzlich.
Würde der film nicht mit James Bond in verbindung gebracht werden und der film einfach nur als Casino Royale verkauft werden würde es keiner merken!
Meine Persönliche Meinung: KLONT CONNERY SOLANG ER NOCH LEBT, dann haben wir vielleicht in 20-30 Jahren wieder einen "echten" James Bond.



Name: alf onso
Email: ericsson_royale@web.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

2 zwei augen gibts für die eigentlich grandiosen action-szenen, die aber spätestens nach der 20. einblendung eines sony ericsson handys nur noch abnerven. product-placement in allen ehren aber so ein schnödes handydisplay auf ner riesen leinwand killt jede spannung.

es ist vollkommen richtig, dieser bond-streifen bricht mit allen - aber auch mit ALLEN bond-traditionen - nur gibts dafür leider keinen originellen ersatz. die doppel-null steht hier für null humor und null charme und für craigs hölzerne mimik hätten sie auch deen alten chucky norris ausgraben können.

was ímmerhin noch als rasanter actionstreifen begann, starb spätestens bei der pokerrunde im casino ericsson - äh, royale. dass man - laut herrn helmke bis kurz vorm schluss noch nicht weiß, worauf das ganze eigentlich hinauslaufen soll, ist auf jeden fall richtig, aber es interessiert auch koa sau mehr.

casino royale ist definitiv die derbste enttäuschung des kino-jahres 2006; wer aber noch kaufberatung für ein neues sony handy braucht, ist hier bestens aufgehoben.... bond-fans eher weniger. und sony-reklame gibts auch UMSONST im fernsehen.

P.S.: der titelsong nicht berühmt ist, gibt diesem schund den rest.



Name: LorettaLamas
Email: handywerbung@007.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen, dieser Film ist absolut in die Hose gegangen. Casino Sony ist der mit weitem Abstand mieseste Film der ganzen Reihe (selbst die Casino Royale Parodie von 1967 mit David Niven war unterhaltsamer!!!), was nur bedingt an Daniel Craig liegt, der als knallharte Tötungsmaschine einen zumindest körperlich überzeugenden Einsatz abliefert, doch wenn es grad mal nicht kracht und rummst,....und das tut es nach der ersten halben stunde eine ganze Weile nicht mehr...., dann wird der geneigte Bondfan mit lachhaftem Pseudocharakterdramageblubber zugeseiert und darf am Ende dann doch die vielleicht einzige Bondtradition des Films miterleben.
Bond-Feeling kommt hier bestenfalls dank der Musik von David Arnold gelegentlich mal auf, während man den Titelsong von Chris Cornell ebenfalls getrost in die Tonne kloppen kann. Einem rasanten Beginn folgt schier unendliche Langeweile, eine lachhafte Story (als ob es jetzt wirklich soooo viel intelligenter oder gar anspruchsvoller wird , nur weil Bond in diesem Filmchen mal keine Bösewichte jagt, sondern lieber mit ihnen pokert*gääääääääähhhhhhhn*), und man fragt sich im Minutentakt, was der Scheiss hier eigentlich soll. Achja, der Bösewicht.....muahahahaha......wie schlecht iss das denn bitteschön? Mads Mikkelsens Le Chiffre ist ein geradezu unfassbar dämliches Weichei und man hat ihn bereits vor dem Abspann schon aus seinem Kopf verdrängt, womit wir auch schon bei einem passenden Schlussfazit angelangt wären (man könnte zwar noch ein paar Dinge mehr verlieren über diese totale und endgültige Demontage all dessen, was Bond-Filme, egal unter welcher Besetzung, nunmal irgendwie zu Bond-Filmen gemacht hat... und weswegen man sie auch in der x-ten Wiederholung noch anschauen mag und kann...., doch es lohnt einfach nicht und würd hier auch nix rausreißen oder gar retten): Es muss irgendetwas wohl ganz schrecklich schief gelaufen sein, wenn das einzige, was von Casino SonyEricsson beim geneigten Zuschauer hängenbleibt, eben jene enervierende Dauerwerbeorgie für Popanzhandys ist. Ein Bondfilm ist das hier jedenfalls nicht mehr und das sage ich als treuer Fan der Gesamtreihe, nicht als Connery oder Brosnan-Fanboy, sondern als Bond-Fan. Wer genau sowas erwartet ist hier richtig, alle anderen sparen sich bitteschön Geld, Zeit und Nerven und zerstören sich lieber nicht ihr Bild von Bond nachhaltig mit diesem uncharmanten und über weite Strecken sterbenslangweiligen Actiondramagemurkse.
Sollte Daniel Craig es tatsächlich noch einmal in den Dienst Ihrer Majestät schaffen, dann wechselt bitte die Drehbuchschreiberlinge, den Regisseur und die Produzentenriege, die es tatsächlich bravourös geschafft haben, eine legendäre und in allen Generationen beliebte Franchise mit nur einem einzigen Film zu Grabe zu tragen.
2 Gnadenaugen für die ansich guten Actionszenen (wären sie denn keine Sonywerbespots) und für Daniel Craig, den ich zumindest per se nicht für einen miesen Bond halte, mir in dieser Form jedoch trotzdem nicht so wirklich zusagt.
So bitte nicht mehr!!!



Name: Robbi
Email: dobus@t-online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser "BOND" ist ohne zweifel der BESTE, ausgenommen der connery filme!
Denn Machern und Produzenten ist es hervorragend gelungen den 00-Argenten wieder an die spitze des thriller`s zu bringen. Es ist schneller geschnitten und der Film ist wesentlich realistischer als die brosnan-Ära.("die another day" 2002 der schlechste bond)
Auch wenn dieser film viele Bond fans verschrecken könnte, weil er so real ist und james ordentlich brutal zulangt,würde ich ihnen dringend raten diesen film des berühmtesten britischen-agenten der in dem 21 bond-film seinen 00-status noch hart erkämpfen muss unbedingt anzuschauen! Daniel Craig ist kurz nach Sean connery die nummer.2 der james bond Darsteller und keine fehlbesetzung wie die kritiker behaupteten!
"CASINO ROYAL IST TOP!"



Name: Hannes
Email: geht euch nix an
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hab nur den Trailer gesehen, aber Daniel Craig ist sicher nicht der Beste Bond Darsteller nach Sean Connery.
Die alten Filme waren Meisterwerke, jetzt ist es .. auch schon zu Pierce Brosman nur noch Haudrauf Action mit viele Effekten - Popcornkino eben, aber nicht das Zeug zum Klassiker.
Wird wohl so sein wie alf onso es beschrieben hat



Name: Goldfinger
Email: finger@gold.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

DAS IST KEIN BOND MEHR - DAS IST DER GESPIELTE WITZ!
SOZUSAGEN "NONSTOP-NONSENS"

10:1 wette ich dagegen,daß es Daniel "Düsen"Craig noch einmal schafft die Rolle des 00Agenten zu spielen.
Die Einspielergebnisse an den Kinokassen wird auch den blödesten Pruduzenten,Regisseur und Drehbuchautoren in seine Schranken weisen.

Craig ist eigentlich ein "netter"Kerl ..und dumm genug sich der Hoffnung hinzugeben mit der Bond-Rolle in die elitäre Schauspielriege emporzusteigen.
Doch vieles stirbt im Keim bevor es blühen kann ...und in diesem Fall ist das auch gut so!

Ruhe Er in Frieden



Name: der don
Email: aha@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@goldfinger

erstmal die Einspielergebnisse des Films in der 1. Woche

Domestic[USA]: $44,669,928 50.7%
+ Foreign: $43,407,886 49.3%
= Worldwide: $88,077,814

das ohne Germany, schonmal nicht schlecht. Jetzt kommt Thanksgiving..da wird er kaum nachgeben in der USA.
Soviel dazu, dass das boxoffice nicht stimmen wird ,)
Ich persönlich bin der Meinung, ohne den Film gesehen zu haben, dass D.C seinen Weg in HW gehen wird. Er hat auch vor Bond erstklassige Rollen gespielt. Nun wird er vermehrt Hauptrollen bekommen. Und meiner Meinung nach wird er nicht festgenagelt sein auf Bondkopien so wie es P.B. oft machen musste.



Name: Rusty
Email: heute nicht
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Für mich seit langer Zeit der beste Film, den ich mir angeschaut habe. Daniel Craig überzeugt mich vollends in der Rolle des skrupellosen Agenten. Zum Ende hin wurde der Film etwas langatmig, aber insgesamt bin ich heute über zwei Stunden lang gut unterhalten worden. Das es nicht mehr mit der bekannten James Bond Figur (mehr Gimmicks, mehr Frauen, mehr Explosionen) zu tun hat, stört mich in keinem Fall, denn letzten Endes waren die Charaktere in den letzten Filmen alle sehr sehr flach geraten, genau wie 007 selbst. In diesem Teil wird der Figur Bond endlich mal etwas Tiefe verliehen. Fans von Action mit etwas mehr Inhalt kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.



Name: Nostromo
Email: alfred.teichmann@gmx.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ein Bond der eher besseren Sorte. Zustimmung, dass nach der wirklich atemberaubenden ersten Stunde (klasse Action!) die zweite Hälfte zu langatmig geraten ist. Eva Green hat wohl ihr make-up aus Königreich der Himmel mitnehmen dürfen oder seither nicht mehr gewechselt ;-)
Die Wortspiele (Thema Moneypenny: Vesper stellt sich Bond vor: "I am the Money!" Und er: "And worth every Penny!") deuten teilweise die Entwicklungen in den "späteren" Filmen an. Logischer Knacks: als chronologisch erstes Bond-Abenteuer ist der Film so modern ausgestattet wie noch nie! WO sind nur all die Handys und Laptops bein Dr. No geblieben?
Fazit: sehenswert!



Name: MisterX
Email: habeichauch
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

@LorettaLamas

Stimme die voll zu. Nachdem ich den Film gesehen habe, stand auch für mich fest: netter Actionfilm, ABER wo ist hier James Bond?

Es fehlen einfach Charm, ein Lächeln, Q mit seinen Gadgets ....

Währe es kein Bond-Film, hätte ich 8 Punkte dem Film gegeben. Weil es aber ein Bond-Film ohne Bond Typische Elemente ist, bekommt der Streifen 5 Punkte.



Name: Sarah
Email: s.stada@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Finde es verwunderlich, dass Bond-Fans viel zum Kritisieren finden sollen. Der Film erinnert viel mehr an die alten Bonds mit Connery und Moore als es die Brosnan-Bonds getan haben. Verstehe nicht so ganz, was daran "21. Jahrhundert" sein soll. Ist eher wieder schön 70er-Jahre mit Charme, Witz und vor allem: Sehr wenig Geballer! :)



Name: James
Email: James@aol.com
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist ja soweit ok.  
Wenn nur diese fürchterliche deutsche Synchronisation nicht wäre!



Name: NONONO
Email: dr@no.gmx.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Für das "überleben" der Reihe neue Maßstäbe setzen?

Was ist denn das für ein Schmarrn?
Die Aussage ist ja genauso bescheuert wie ...für das überleben der Menscheit "frankenstein's monster" in der Öffentlichkeit zu legalisieren.

Casino Royale ist ein unterdurchschnittlicher Actionfilm.
Langweilig,einfallslos,primitiv und sehr weit davon entfernt ein BOND zu sein.
Daniel Craig besticht durch sehr überzeugende Gesichtslähmungs-Szenen die über den ganzen Film verteilt sind!
Hut ab sage ich nur!



Name: Elise111R
Email: nö@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

werde mir dne film morgen abend gönnen und will deswegen noch keinen kommentar direkt dazu abgegeben. was man aber aus dem bisher bekannt gewordenen absehen kann ist, dass sich die macher wirklich näher an ian flemming orientiert haben. ich perösnlich finde das nach dem wirklich übertriebenen spektakel von die another day gut. allen die meinen, dass das nicht dme wahren bond charakter entspricht, empfehle ich hiermit mal die romanvorlage von casino royal oder einige der anderen ersten bücher zu lesen. so ist der charakter james bond wirklich und casino royal ist eben bond unplugged.



Name: Horst
Email: Bond
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Finde Daniel Craig als Bonddarsteller gelungen.Der Film an sich währe spannender gewesen wenn man ihn 20 min. gekürzt hätte.
Noch eine Anmerkung zu Thorsten!
Die Sache mit dem MARTINI fand ich in Ordnund.Bond hatte zu diesem Zeitpunkt am Spieltisch sehr viel Geld verspielt! Deshalb diese "patzige" Antwort. So etwas ließ Bond recht menschlich aussehen.Ich währe genau so frustriert gewesen wie er.



Name: Berger
Email: Berger
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Also wenn man in den Film reinkommt und die ersten 30 -50 min vorbei sind denk man wow geiler Film schöne Aktion aber nicht so überdreht aber danach gehts nur noch abwärts im Casino wird er dann vergiftet und die rettung is einfach nur schwachsinn dann als man denkt der film ist endlich vorbei hört und hört er einfach nicht auf so sehr man sich auch wünscht dass jetzt endlich schluss ist und das richtige Ende is au irgendwie total Bond untüpisch das Ende steht schon nach der hälfte des Films zimmlich fest und es fehlt da einfach die Aktion. Was auch noch richtig nervt is dass man alle 5 min n anderes SonyEricson Modell in der Nahaufnahme sieht. Den Ford find ich jetzt nicht so schlimm weil er ja nur eine fahrt damit macht und da auch nix passiert



Name: Pesi
Email: pesinecki@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Habe ihn mir gerade angesehen. Wow, einfach wow. Wenn man mal von der ein oder anderen Länge absieht, ein wirklich spannender, überraschender und auch witziger Film. Da kommt mir gleich ein Vergleich mit Batman Begins in Erinnerung. Mehr oder weniger in lustloser POpcornromantik versunken, wurde durch das gelungene Auferstehen der Serie wieder neuer Pep reingebracht. Und der unterschwellige Humor des Films ist auch sehr passend eingesetzt. Wer an Craig rummäkelt, der kann scheinbar nicht mit Traditionen brechen. Zur Neuausrichtung gehört nunmal eine differenzierte Einführung des Characters, somit lassen sich die Längen auch verschmerzen. So puristisch und direkt hat es bislang keinen Bond gegeben. Einfach super. Einer der wenigen Filme, den ich mir ein 2tes Mal ansehen werde, einfach weil er so gut ist. Vergesst Connery, jetzt kommt Craig.



Name: nochmal pesi
Email: ? Ne, Steingut! Ha ha...
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Achja, zum Thema: product placement.
Mag sein, dass Sony, Aston Martin, Jaguar, Ford, Omega usw. ihre Produkte schön verpackt in Szene gesetzt haben. Aber? War das nun aufdringlicher als in anderen Filmen, speziell bei Bond? Wer hier immer von Tradition redet und Connery wäre der Beste, der hat vergessen, dass es schon seit Anfang der Reihe immer "Schleichwerbung" gegeben hat. Craig macht seine Sache gut, ist nicht so eine gelackte Parodie wie Brosnan. Bond wurde doch immer lächerlicher, comicartiger. Der letzte vergleichbar gute Bond war der zweite von Dalton. Brutal, aber ehrlich. Nicht zuletzt aufgrund der wunderbar realistischen Action-Szenen ist CR einer der Filme des Jahres.



Name: gudrun
Email: EGRETTA@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ein sehr gelungener erster James Bond mit Daniel Craig, der die Rolle, so wie sie in diesem Film angelegt war, sehr überzeugend und auch teilweise mit Humor und Augenzwinkern gespielt hat.Daniel Craig erinnerte mich etwas an Sean Connery und ist sicher keine schlechte Wahl, da er sowohl in den Action- als auch in den Charakter- und Liebesszenen überzeugend war und darüberhinaus einen sehr intelligenten Bond spielte. Eva Green als Vesper Lynd, Judi Dench als M und Mads Mikelsen waren in ihren Rollen ebenfalls überzeugend. Das Product Replacement nervte etwas, war aber auch in letzten James Bond Filmen sehr verbreitet, ich fand den Film allerdings zu keiner Zeit langweilig oder zu lang geraten. Auch war viel hintergründiger Humor vorhanden und die Dialoge besonders zwischen Bond und M und zwischen Bond und Vesper Lynd waren teilweise sehr gut und ironisch. Die Actionszenen waren ausgesprochen gut.
Ein alles in allem gelungener Film, der Actionfans aber auch viele James Bond Fans begeistern wird. Ich freue mich schon auf den nächsten Bond-Film mit dem charismatischen Daniel Craig.



Name: extravaganza
Email: pepper@t-online.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

der anfang ist ganz okay
die mitte zieht sich wie kaugummi auf dem kinositz
das ende scheint und scheint nicht kommen zu wollen

alles in allem ein normaler film
aber definitiv kein bondfilm



Name: km2051
Email: km2051@allweb.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Um mal die Kommentare bisher zusammenfassen: "Ich geh doch nicht in einen Bond um einen guten Film zu sehen."

Sorry, die letzten Bond Filme waren seelenlose Blaupausen-Cashmaschinen des immer selben Muster (fast schon auf Star Trek Niveau). Ich kann den Machern nur gratulieren, dass sie soviel Arsch in der Hose haben nicht "noch einen Bond" mit einem 71-jährigem Brosnan und fliegenden Raketenautos zu machen, sondern sich hinzusetzen und einen wirklich guten Film zu drehen.

An was der Film erinnert? An die ersten 3 Bonds. Und das waren nach meiner Meinung schon immer die mit Abstand besten der Serie.

Bravo! Mehr davon bitte.



Name: diditwo
Email: diditwo@gmx.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Endlich wurde das Image des englischen Lackäffchens abgelegt. So kann es ruhig mit JB weitergehen. Was mich am meisten gewundert hat, ist wie Daniel Craig, der in der Öffentlichkeit meistens dauergrinsend seine Publicityarbeit erledigt, dem englischen Superagenten so ein düster dreckiges Image verpasst, ohne jemals aufgesetzt zu wirken.

Das hier einige eingefleischte JB-Fans entrüstet auf die Barrikaden gehen ist nachvollziehbar. Diese wären aber auch diej(w)enigen, welche sich per Handschlag im Kino bei der veralterten Form begrüßt hätten.

Es wurde Zeit für eine komplette Überarbeitung der Hauptfigur (4 Jahrzente Geschichte sollten auch an JB net vorbeigehen). Solche drastischen Änderungen polarisieren halt die Fangemeine.

Daniel Craig mit Sean Connery zu vergleichen, ist wie der Vergleich von Äpfeln und Melonen (Sean Connery setze mit der Figur JB einen Meilenstein in der Filmgeschichte). IMHO ist die Besetzung mit Daniel Craig ein Volltreffer.

JB ist tot - es lebe JB.

Und wie heißt es so schön am Ende der Bond Filme ...


James Bond will retun ...

Und mit Daniel Craig ist das auch gut so ...



Name: Noah
Email:
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich war gestern ebenfalls in der Premiere und schliesse mich Herrn Helmke an. Bond wie "in alten Zeiten" zu drehen wäre Stagnation des Genres, was ein deutlich grösseres Verbrechen ist, als Neuerungen, die hier sogar sehr gut gelungen sind finde ich. James Bond ist härter, cleverer, ok etwas zu grobschlächtig, aber in seinem egoproblem doch irgendwie menschlicher. was hier ebenso wie in den zig anderen bondfilmen ziemlich fehlschlägt, sind grosse romantische dialoge zwischen wesper und bond, die glücklicherweise aber auch nur spärlich vorhanden sind, der rest sind herrlich bissige auseinandersetzungen bis sogar hin zu satirisch-genialen bemerkungen über den vodka-martini.
daniel craig spielt mit seinem sehr oft gefrorenem gesichtsausdruck dennoch besser als sein pseudostilvoller vorgänger brosnan. q habe ich etwas vermisst, die welteneroberungssachen ÜBERHAUPT NICHT! bravo! ich finde der film hat sich gerade in sachen bösewicht ausgezeichnet geändert. bis auf die kitschigen bluttränen ist der bösewicht äusserst menschlich und das ist gut so. umso glaubhafter sind seine blicke über den millionen auf dem casinotisch, die mir jedes mal das blut in den adern gefrieren liess.#
fazit:
-sony
-schluss ist enttäuschend
-bluttränen
-teils platte dialoge vor allem in liebeszenen
+craig
+mikkelsen
+musik
+humor
+green
+herrliche auseinandersetzungen mit dem egomanen bond



Name: Robert
Email: Robert
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Daniel Craig - Er trat an, hatte keine Chance und hat sie genutzt!
Vor der Premiere habe ich nur Positives gehört. Monate zuvor wurde Craig noch zerissen. Völlig zu Unrecht!
Der Film ist grandios gut und Craig ist stark - verdammt stark! Endlich mal kein 08/15 Bond a la P.B.!
Der Film ist spannend, voller Action, witzig und mit amüsanten Wortgefechten.
Fazit: Craig ist ein Glücksfall und hat mich zu 100% überzeugt, die Synchronstimme ist einfach geil.



Name: the Saint
Email: auch_die@hab_ich.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Alles nein! Bond ist Geschichte! Traurig...



Name: ex bond
Email: die_habsch_net@irgendwo.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

ein schöner film, mehr nicht...
hab ihn mir gestern angeschaut und würde ihn niemanden weiterempfehlen!!!!
das geld kann man sich sparen...kein Q, kein Stil, kein Bond einfach alles arm. die story sowieso....



Name: Tom
Email: Thomas
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Jeder (echte) Bond-Fan wird hier bitter enttäuscht werden!!!
Alles, was einen guten Bond ausmacht fehlt hier:
Das machohafte Auftreten, der englische Stil, Q, die technischen Spielereien, rasante Verfolgungsjagden mit dem Aston Martin...
Den schwitzenden Killer-Bond will echt keiner sehen!!
Ein Actionfilm - mehr nicht.



Name: spastische bronchitis
Email: behinderter wichskrüppel
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

der beste bond seit from russia with love



Name: thom
Email: rechtgeber@recht.com
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

ich seh gerade meinen vorschreiber -und dem kann ich fast nichts hinzufügen dieser film ist wahrlich nur was für behinderte wichskrüppel



Name: Mario
Email: 123@moppel.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Super! Nicht nur ein Bond, sondern endlich endlich wieder auch ein guter Film.



Name: anonymer
Email: hans
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

ich würd hier nicht reingucken, bevor man den film noch nicht gesehen hat. sonst muss man den film ja die ganze zeit mit nem hintergedanken gucken.ich hab ihn gestern gesehen, und es gab positive so wie negative eigenschaften.wie in jedem film.die story fand ich gut und die pokergeschichte auch. klar, is der bond jetzt härter geworden, aber hat keinesfalls an humor verloren.mit dem stil ist das so ne sache.jeder sieht ihn anders.was gestört hat, war wie schon gesagt diese scheiß schleichwerbung.hochpolierte modelle die demonstrativ mit dem logo aufgenommen wurden.wenn das jetzt so in den neuen filmen werden wird, gute nacht.alles in allem hat der film gut unterhalten und war relativ vielseitig. kann jedem empfehlen reinzugehn, man bekommt was für sein geld auf alle fälle geboten, ob bond fan oder nicht!



Name: Neo
Email: IchLibeBond@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist der absolute Hammer!!!! @lee cooper:das ist ja wohl absolute kacke die du hier erzählst....hast du den film denn überhaupt schon gesehn? @martin:bond fährt ganze 20 sekunden lang ford.....uuuiiii das ist aber furchtbar schlimm!!!!!!!!!!!(naja seinen aston fährt er auch nicht gerade länger^^....)



Name: m&m
Email: blöderfilm@blödd.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

egal ob bond oder nicht bond
der film ist einfach nur *kacklangweilig*



Name: KAI
Email: kai@kai.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Zitat Vesper gegen Ende des Films: "..über Dich (sie meint Bond) ..lache ich noch mehr!"

ALLERDINGS!! Dieser Bond ist wahrlich lachhaft.
Die Handlung ist ein Witz,Action ist total lächerlich,die armselige Filmmusik setzt dem ganzen die Narrenkappe auf.
Jedesmal wenn man nach 2 Stunden hofft das Leid des Zuschauers wäre zu Ende kommt eine weitere alberne Szene.

Aber wirtschaftlich bestimmt ein Erfolg.Das was man im Kino nicht einnimmt machen die Sponsorenbeiträge von SonyEricsson wieder gut (man kann es ja auch echt übertreiben mit der Werbung "kotz").

Und Daniel Craig ist definitiv ein "imsitzenwarmduscher" seiner Majestät!

Mit viel gutem Willen und einer Portion "gib IHM eine chance" Mentalität hätte man Craig eventuell doch noch "liebhaben" können ..aber das Drehbuch ist definitiv für den ARSCH!



Name: Gorgoroth
Email: EinWitz1666@yahoo.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Lachhaft!
Zuerst haben alle den neuen Bond zerrissen und verspottet, Weichei-Bond und dergleichen haben sie ihn genannt. Er wurde verhöhnt das er einen "Kindersitz" in der Karre bräuchte aufgrund seiner Größe und noch vieles mehr. Und jetzt? Jetzt heben diejenigen die ihn zuerst verspotteten oder sich kritisch äußerten ihn plötzlich in den Himmel! Aber alle, egal ob Zeitungen oder Kinoseiten, einfach ALLE, Ein Witz, Scheinheilliges Heuchlergesindel



Name: sr
Email: sr2004@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

großartiger film!



Name: Sith
Email: rudi@rudolf.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ihr könnt sagen was ihr wollt!! Das ist der beste Bond aller Zeiten!! Endlich mal mal etwas neues! Finde ich echt klasse, dass die sich nach 40(!!) Jahren endlich mal wieder was neues ausgedacht haben!
Der Erfolg spricht für sich (der erfolgreichste Start eines JB aller Zeiten!!!) Also stellt euch nicht so an mit Ford, blond und Q!!



Name: ricky
Email: ricky@ricky.com
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist leider ziemlich schlecht und dafür gibts haufenweise gute Gründe.

1. Die Story ist extrem langweilig erzählt. Gibt wohl auch nicht besonders viel her für einen Film. Als Buch ok aber der Film ist handlungsmäßig sehr dünn. Der Anfang ist noch ganz gut aber ab dem Zeitpunkt wo sie mit dem Pokern anfangen gehts abwärts. (Der Vorspann ist ürigens sehr cool gemacht finde ich. Wirklich gut gelungen.)

2. Synchronsprecher: Der österreichischer Karten-Geber-Heini ist sehr äzend! Alle sprechen Hochdeutsch (schlecht bis mittelmäßig synchronisiert) und dann kommt dieser Österreicher und spricht sich selbst... das zerstört die Stimmung und führt unweigerlich dazu, dass es im Kino zu Gelächter kommt.

3. Der Daniel ist SEHR SEHR weit davon entfernt mit den anderen Bonds mitzuhalten. Ich verstehe nicht wieso dieser Typ in den Medien so gelobt wird. Er hat rein GAR NICHTS von einem James Bond. 00-NIX! ;)

4. Product Placement: ABSOLUT NICHT ZUM AUSHALTEN! In fast JEDER Szene ist irgendwo SONY zu lesen und alle 5 Minuten spielt sich einer der Hauptfiguren mit einem Sony Vaio oder Sony Ericsson Handy! Das ist auf einem derart penetrantem Niveau, dass ich im Film einen ziemlichen HASS auf Sony entwickelt habe weil DAUERND jemand mit dem shice Handy herumfuchtelt. KRANK!! Noch dazu sind vor dem Film mindestens 4 oder 5 James-Bond Werbungen... angefangen von Fee über Heiniken bis zu Omega etc... sowas NERVT sehr!

Alles in Allem würde ich dem Film maximal 5 von 10 Punkten geben. Es ist ein x-belibiger Action Film (nicht besonders gut) mit einer Hauptfigur die zufällig James Bond heißt. Golden Eye war um WELTEN besser (alles was danach kommt ist Müll)



Name: moony
Email: moony@moony.com
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Dieser Bond ist nicht besonders herausragend!

Leider nur mittelmässig.



Name: Kinogänger
Email: scotland@forever.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

jeder der hier irgendwas vom -besten bond aller zeiten faselt- fährt filmtechnisch irgendwie neben der spur.
man weiss nicht,was produzent und regisseur sich dabei gedacht haben so einen überlangen werbefilm ohne hintergrundhandlung zu drehen!?
man kommt aus dem kino und hat das gefühl schnell nach hause zu gehen,eine connery,moore bzw. brosnan dvd einzulegen um den faden geschmack der letzten 141 min. aus der erinnerung zu spülen.

dabei habe ich mich seit monaten auf diesen film gefreut - vorfreude ist anscheinend doch noch am schönsten!

fazit ist:auch craig david wird gewisse fans haben -aber was heisst das schon? paris hilton hat ja auch fans



Name: lalelu
Email: lala@la.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

die ganze freaks die an jeder neuerung rummäkeln kotzen mich echt an.

ich finds gut das sich die produzenten endlich etwas neues einfallen lassen haben.

PS: hab den film gesehn un hab mir ihn an nächsten tach direkt nochma angeguckt.



Name: Klausthaler
Email: kstepan@web.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Der neue Bond hat auf ganzer Linie enttäuscht...Alle die ich kenne und die ihn bis jetzt gesehen haben sind der gleichen Meinung!
Die Story war absolut flach und die Sachen die einen guten James Bond Film ausmachen haben gefehlt...Statt satter Action erinnert mich der Film eher an eine Lieberschnulze mit ein paar Schiessereien.
Vor allem der sogenannte Bösewicht war in dem Film eine reine Enttäuschung...Es ging doch letztendlich nur darum das " Le Chiffre" seinen Arsch vor den Geldeintreibern retten will und versucht das verlorene Geld in einen endlos langen Pokerspiel zurück zugewinnen.Von Terroristen die die Welt bedrohen keine Spur und Bond hat nichtmal selber dafür gesorgt dass sein Widersacher zur Strecke gebracht wird.Und das Ganze für lächerliche 120 Millionen!
Die Charaktere des Films waren o.k.,sicherlich kann man hierbei über die Rolle von Daniel Craig als neuer Bond diskutieren aber ich finde dass er in seinem ersten Auftreten nicht überzeugt hat was wohl auch mit dem einschläfernden Inhalt des Films zutun hat...
Alle die den Film "geil" fanden haben wahrscheinlich keine Ahnung was einen guten Bond_Film ausmachen.
Das richtige Product Placement war in dem Film wohl wichtiger als eine
gute Inszenierung des Mythos James Bond!!!



Name: ricky
Email: ricky@ricky
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

alle die sagen, dieser bond ist der beste aller zeiten sind lügner. ich habe alle bonds gesehen und bin ein absoluter fan aber dieser müll ist hat mit james bond nix mehr zu tun. ein schwacher bis bestenfalls mittelmäßiger actionfilm... der klägliche versuch james bond neu zu erfinden.

vielleicht gefällt irgendwelchen teenies die noch nie zuvor einen echten james bond gesehen haben dieser film aber jeder normal denkender, halbwegs intelligenter mensch kann dieser film nicht gefallen. der film ist weder besonders spannend, noch intelligent oder witzig. ein absoluter reinfall der durch sony´s product placement komplett vor die hunde geht.



Name: piranhaz
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Für mich der beste Bond aller Zeiten!

Und ich mochte schon Pierce Brosnan und Connery sehr.
Das ist zweifelsohne eine neue Ära Bond.

-> Wer die Bourne Identität mag, wird diesen Film lieben. Sind ziemlich ähnlich, nur hier perfekt umgesetzte Actionszenen ohne dieses Rumgeeiere der Kamera wie bei Bourne.



Name: The Black Adder
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Teils-teils: Das ist Casino Royale und in der Tat kein gewöhnliches 007-Abenteuer, aber das ist in diesem Fall auch nur von Vorteil. ;-) Schluß mit welterobernden Klischee-Bösewichtern, trivialen Techniker-und Martini-Auftritten und endlich mal was neues!!! Das ist ein echt geiler Actionfilm und für einen James-Bond-Film schon vom Script her eigentlich zu gut!
- Ich muß dazu sagen, ich bin kein wirklicher Fan der Reihe, als Kind habe ich die Filme geliebt, vor allem wegen der technischen Gimmicks, so coole Autos wie den tauchenden Lotus fuhr sonst schließlich nur Fantomas. ;-) Später habe ich bemerkt, es waren Kinderfilme. Am Besten gefiel mir daher auch Roger Moore, weil der das mit Selbstironie rüberbrachte. Ich habe mich dann auch immer gefragt, wieso die Produzenten auch noch nach dem Ende der Sowjetunion weitergemacht haben, schon deshalb sagte mir Pierce Brosnan gar nichts mehr... -
Das ist wirklich ein ganz neuer Bond, ein Killer, der auch mal was auf die Fresse kriegt, einer der blutet und der Narben davonträgt. So tough war noch nicht mal Timothy Dalton. Und die Actionszenen haben es in sich, der Vorspann zeigt schon wo's langgeht. Gute Action auch deshalb weil sie ganz ohne computeranimierten Klimbim auskommt.
Und wer sich wegen der Lovestory Sorgen machte: ja, 007 darf sich diesmal sogar verlieben. Allerdings nur hier, schließlich ist der Film nach Ian Flemmings Buch Nr.1, sozusagen Bondman begins. Tja und er muß halt erst lernen, daß sowas in seinem Job nicht geht. - Ist übrigens auch kein Widerspruch zum vorher gesagten, da die Dialoge mit Eva Green weniger Süßholzgeraspel sind als bissig-witziger Krieg der Geschlechter. Und wenn Sie am Ende als Verräterin stirbt, kommt von ihm der kalte Kommentar "Die Schlampe ist tot".
Die Produzenten haben es tatsächlich geschafft, nach 44 Jahren und 20 Filmen nochmal unheimlich was aus dem Stoff rauszuholen, was eigentlich nicht zu erwarten war, und das mit Erfolg.
Und den Hardcore-Fans bleiben ja noch ihre Brosnan-DVDs... ;-)



Name: Pille
Email: nichts
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

An alle die sich echte Bond fans nennen und meinen das Q fehlt wäre scheiße, können keine echten fans sein denn in der vergangenheit hat Q auch das ein oder andere mal gefehlt!

Craig ist nach Sean Connery die Nummer 2, weil Connery ist unantastbare Nummer1.

Habe vor CR noch Diamantenfieber gesehen und CR hatte für mich wieder den Charme der ersten Bondfilme! Und Craig wird noch mehrer Bondfilme drehen, da bin ich mir sicher!



Name: noel
Email: noe@tdtd.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

gelungener bond und ein gelungener film.
wie mir scheint auch der einzige für die nächten monate. was ich vor dem bond film an lächerlichen vorschauen gesehen habe, läßt mich ob der filmkultur nur schauder: Déjà Vu, Apocalypto, Wild X-Mas. Auch wenn das hier nicht her paßt, aber wer bitte ist Zielgruppe dieser Sinnlosigkeiten?

Bond war wirklich großartig insziniert. Ich kann jedoch verstehen, dass Fast and Furious oder XXX Fans dabei unglülcklich werden.



Name: Envinyatar
Email: bd.envinyatar@gmx.ch
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Hmmm...

Ihr seid zu bemitleiden.

In Casino Royale ist Bond so wie Bond sein muss. Klar, er hat blonde Haare und blaue Auge, aber was solls. Daniel Craig ist als Bond eine absolute Bestbesetzung seit Roger Moore!
Die meisten hier haben echt keine Ahnung davon wie man einen Film schaut und diesen dann auch beurteilt. Arme Seelen seid Ihr!



Name: Herr Fehl
Email: fehl@t-online.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

zum film

das fehlen von Q ist ertragbar
das fehlen von action ist schmerzhaft
das fehlen von stil ist eine schande
das fehlen von spannung ist unerklärbar
das fehlen von technischen gimmicks ist verzeihbar
das fehlen von handlung ist sehr schade
das fehlen von James Bond ist eine katastrophe



Name: Menti
Email: Bla@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Mit der Filmszene Bewertung stimme ich im Grossen und Ganzen komplett überein :)

Definitiv der beste Bond seit Goldeneye, ob er besser als jener ist .. ich weiss es nicht.

Die meisten Actionszenen sind meiner Meinung nach sehr gut choreographiert und mal entgegen dem aktuellen Trend nicht ultraschnell geschnitten, so dass man nichts mehr erkennt.

Kritikpunkte meinerseits wären die Actionsequenz am Flughafen von Miami und die Verfolgungsjagd mit dem Aston und Vesper auf der Strasse.



Name: tulpe
Email: num@web.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

armselig,langweilig,armselig,langweilig,armselig,langweilig,armselig,langweilig

achja,bevor ich es vergesse - der film ist armselig und langweilig



Name: nachoman
Email: ggg@nachoman.commerz
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Grandios!

Absolut perfekt gelungene Parodie.Weiter so!



Name: ratta crash
Email: .
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Toller Film.
Passende Rezension. Neu und unendlich viel besser als die letzten Brosnan Bond-Filme. Zugegeben nicht mehr der ursprüngliche Bond, aber wie sagt "M" hier so schön: "Wie ich den kalten Krieg vermisse"
Naja und nach Ende des Kalten Krieges, darf man den "echten Bond" zwar vermissen, aber Man(n) kann den neuen mit überraschend positivem Fazit akzeptieren.

Ratta Crash sagt: Nix für die Zerschäumkanone



Name:
Email: gehtkeinen@was.an
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Um´s kurz zu machen:
Schwaches Ende und unglaubwürdige Liebesgeschichte.
Aber ansonsten - großartiger Film! Tolle, halbwegs realistische Unterhaltung mit ein paar Actionszenen mit dem Wow-Effekt und einigen lustigen Sprüchen oder Szenen mit Augenzwinkern.

Hoffnungslose Bondfans (ihr seid zu bemitleiden) sollten den Film meiden, genauso wie die Vertreter der homosexuellen Fashionbond-Fraktion (der hat ja blonde Haare und keinen Smoking an!). Leute die für Änderungen offen sind - oder einfach nochmal über das Bondkonzept nachdenken, und wo es nach Dalton hinführte - werden ihn klasse finden.



Name: j.strunk
Email: strunk@t-online.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Was ist das für ein Bond wo die Beseitigung des sooo bösen Bösewichts von anderen übernommen wird?

Was ist das für ein Bond der gefangenommen wird und nicht aus eigener Kreativität entfliehen kann?

Was ist das für ein bescheuerter Bond-Song?

Was ist das für ein stilloser Bauarbeiter den Craig da spielt?

Habe den Film am WE angesehen und war nach 2 Stunden aus Enttäuschung nahe dran den Saal zu verlassen.

Was ist das für ein Bond der aus Trauer heult und dann ne Stunde später die Frau die er so beweint hat mit "Schlampe" betitelt?

Was ist das für ein armer Film der in keiner Sekunde weiss ob er eine Romanze,eine Komödie oder ein Krimi werden will?

Was ist das für ein Scheiss sage ich da nur!

Jetzt wo alle Flemingbücher verfilmt sind ...bin ich ja mal gespannt was uns ab Mai 2008 für ein Klamauk erwartet.



Name: nik
Email: nik@check.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Was das für ein Bond ist? Keiner mehr für Kinder und Kindgebliebene. Im Vergleich mit dem neuen Film wirken alle bisherigen, auch die zu unrecht für die besten gehaltenen Connery-Bonds wie Comicverfilmungen. Der Realismus von CR übertrifft bei weitem den comichaften Stil, die comichaften Figuren und die comichaften Gadgets der alten Filme. Das macht seine Qualität aus. Wer sich über die Haarfarbe oder über die Tatsache, daß Bond ein Weichei sein soll, noch Gedanken nacht, dem ist nicht zu helfen - und er hat die hintergründige Ironie der Folterszene nicht verstanden....
Hier geht es eben nicht mehr um Äußerlichkeiten, sondern um die innere Entwicklung eines Mannes zur gefühlskalten Kampfmaschine. Das mag die echten Kerle unter den Zuschauern überfordern, ist aber seit jeher ein Qualitätskriterium von Agentenfilmen.

Bleibt die Frage, ob es sich bei CR noch um einen Bondfilm handelt....



Name: Internetter
Email: nomorebond@craig.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)


Netter Film.
Läuft ja eh nur sehr viel Müll im Kino zur Zeit.

Netter Film aber definitiv kein Bond-Film.Würde Craig nicht die schwere Last der Doppelnull tragen wäre es ein akzeptabler Film geworden.Aber diesen dünnen Stoff als Bond verkaufen zu wollen ist ein Witz ohnegleichen!



Name: Max Mustermann
Email: anonstar@anonstar.org
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

In Vorberichtserstattungen hieß es, Bond würde über mehrere Filme eine Freundin behalten.
Doch irgendwie ist sie am Ende gestorben oder nicht???
Und noch eine Frage: Welches Handy ist das, das im Film vorkommt??
(Weißes Modell von Sony Ericsson; K800i???)

PS: Den Film finde ich ist ziemlich geil, vor allem weil diesmal keine unsichtbaren Autos vorkommen und andere utopische Dinge...
Daniel Craig hat seine Aufgabe sehr gut gemacht.



Name: louie
Email: ne@du.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Einfach ein super Action Film. Craig liefert eine super Leistung ab. Ich war skepisch, verneige mich aber in Ehrfurcht. WOW



Name: held21
Email: held21@held21.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Also ich find ihn sehr gut. Zwar kein typischer Bond mehr Superschurken, Gadgets, Q und Co. und Schwächen im letzten Drittel. Aber sonst eine gelungene Neuausrichtung. Bond - Reloaded sozusagen.



Name: ja ja
Email: geht euch einen dreck@an.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

wollte ja zuerst 5 augen vergeben aber nach den ganzen überzogenen 8-10 auge meinungen muss ich die künstlich aufrechtgehaltene quote bisschen senken

nur 4 augen für diesen bescheuerten romeo und julia verschnitt



Name: held21
Email: held21@held21.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Also Sorry.Ich hab mich vertippt wollte nur 3 Augen geben.
Mehr ist nicht drin für die durchschnittliche Neuausrichtung.



Name: R2D2
Email: gehtniemand@wasan.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich kann einige Kommentare hier nicht ganz nachvollziehen. Zum einen wird Craig immer wieder mit Connery verglichen. Ich kann leider nicht die geringste Parallele zwiscchen Connery und Craig feststellen, zu unterschiedlich sind beide Charaktere. Zwar sagte Craig selbst, dass Connery die Figur geprägt hat und man sich am "Connery-Bond" orientieren muss, doch das sagte auch schon Timothy Dalton damals (er war eher mit Connery vergleichbar). Nach "Lizenz zum Töten" ist "Casino Royale" endlich (!) wieder ein realistischerer Bond-Film, und, vermutlich auch der beste der gesamten Serie. Zumindest wenn man sich an der Romanfigur des James Bond von Fleming orientiert, ist Daniel Craigs Interpretation fast zu 100% Konform mit der Darstellung des Buch-Helden. Es wurde auch Zeit! War Dalton seinerzeit viel näher am Roman-007 als es Connery und vor allem Moore waren, so deckt sich Craigs Bond fast vollständig mit Flemings knallhartem, kaltblütigen Killer. Körperlich passt Craig ohnehin perfekt: Groß und Athletisch - so beschrieb in Ian Fleming in seinen Büchern. Nun gut, er ist blond und nicht schwarzhaarig, für Erbesenzähler sicher ein Grund den Film madig zu machen. So brutal, so blutig und so Actiongeladen war noch kein 007 streifen zuvor. Und noch kein 007 zuvor war so dicht am "abkratzen" wie dieser, Craig stand ständig mit einem Bein im Grab. Genau so wie in den Fleming Romanen. Ich geh' davon aus dass all jene "Kritiker" und Hard-Core-Bond-Fans, die hier ihren geistigen Müll abladen, auch sonst etwas minderbemittelte Zeitgenossen sind, die noch nie einen Fleming-Roman gelesen haben (vermutlich sind sie dazu intellektuell gar nicht in der Lage), denn sonst würden sie verstanden haben, dass 007 in Casino Royale genau so tickt wie er vom Autor erdacht wurde - eben 100% James Bond 007, nicht mehr und nicht weniger. Brosnan und Moore machten aus James Bond eine Persiflage, Brosnan auf unfreiwillig tragisch-peinliche Weise, da er zuletzt abhob ins vollkommen lächerliche (Stichwort unsichtbarer Aston-Martin). Moore machte aus 007 absichtlich eine witzige Figur, das kann man mögen, keine Frage! Aber es hatt nichts mit dem echten Bond zu tun, passte aber in die 70'er Jahre.
Man kann am neuen Bond kritisieren, dass er an die "Bourne"-Filme erinnert - na und? Für mich persönlich ist "Casino Royale" der beste Bond-Film, gefolgt von "Lizenz zum Töten". Aber vermutlich deshalb weil ich die Fleming-Bücher las und man die Serie dadurch anders bewertet.



Name: eins auf auge
Email: auge@yahoo.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

ja ja ...gerade weil casino royale sooo toll ist ...ist wahrscheinlich momentan in der zweiten woche ein pinguin-animationsfilm auf platz eins der boxoffice in den usa

ja ja ...das leuchtet vollkommen ein

@ R2D2 kann es sein,daß Du dich gerne selbst reden hörst?

ich kann mich nicht erinnern in irgendeinem buch etwas von sony ericsson gelesen zu haben auf jeder dritten seite

daniel craig ist kein schlechter schauspieler aber dieser witzfilm schon



Name: Wody
Email: wody@wody.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Good stuff!
Der Film macht Laune und bringt gute Unterhaltung.

Gut fand ich:
- die Effekte rücken in den Hintergrund (nicht wie bei den letzten beiden Brosnan Bonds')
- Neue Charakterzüge bei JB
- Ein Aston Martin Fahrwerk taugt eben doch nichts
- Kein Q
- Keine Moneypenny
- Die beiden intensiven Dialoge zwischen JB und V.
- Die Wendungen in der Handlung vor allem zum Schluss

Schlecht fand ich:
- Brutale Anfangsszene
- Teilweise unmögliche Sprüche "Sehe ich so aus als ob mich das interessier"
- JB + M ...

Fazit:
Sehenswerte Unterhaltung, mit neuen Elementen. Einige Bond-Regeln werden verletzt, weggelassen oder neu definiert. Für Puristen: unakzeptabel. Für viele: Endlich was neues.



Name: DerHingucker
Email: ////
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich finde es schade, dass die meisten Leute mittlerweile nur noch Unterhaltung a la Vin Diesel gut finden und das das dann ein richtig guter Film ist. Solche Leute sind dann natürlich überfordert, wenn ein Actionfilm mal etwas mehr als nur Bumm-Bumm und Geballer bietet.
Und James Bond ist nun mal kein reiner Actionfilm, sondern ein - wie sagt man so schön - Agententhriller. Von daher ist es schön, wenn man nach ner Viertelstunde noch nicht weiss, wie der Film in 2 Stunden aushegen wird. Und diese Zeit nicht nur mit einer Aneinanderreihung von Actionszenen gefüllt wird.
Dieser Bond bietet alles, was ich mir unter einem guten Bond vorstelle. Vor Allem Spannung und natürlich Action. Getragen von einem guten Soundtrack (speziell den Titelsong con Chris Cornell könnte ich den ganzen Tag hören).
Man sollte hier immer bedenken, dass Bond hier noch ein Anfänger in seinem Job als Doppel-Null Agent ist und erst zu seiner Form, wie sie früher von Connery gespielt wurde, finden muss. Das finde ich sehr überzeugend dar gestellt. Während Bond am Anfang noch ohne Rücksicht auf Verluste wild drauf los prügelt, bekommt er zum Schluss schon ein wenig Stil. Ich denke mal, dass er in den folgenden Film an diesem Stil weiter arbeiten wird.
Diese Darstellung macht ihn zu einer glaubwürdigen Figur, mit der man mitleiden kann, in die man sich hinein versetzen kann.
Fazit:
Sehr gute Unterhaltung. Tolle Schauspieler, tolle Musik.
Angucken



Name: max
Email: maimilian@t-online.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Herrlich!

Absolut perfekt gelungener Witzfilm.Freue mich schon auf eine Fortsetzung - selten so gut gelacht.



Name: max
Email: maimilian@t-online.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Bevor ich es vergesse.

Der Titelsong ist unter aller Sau schlecht.
Ich kann deine Meinung nachvollziehen @DerHingucker wenn Du diesen Dreck den ganzen Tag anhörst!



Name: Frank
Email: buh
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Salute,

ein netter Action-Film, der mich zwei Stunden lang unterhalten hat, aber sicherlich kein James Bond. Bei James Bond geht es um Q, um unrealistsche Stunts und Szenen, was viele kinobesucher immer genervt hat. Habe jeden James Bond gesehen, aber das war kein Bond!



Name: Louie
Email: ne@du.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

@ max:
Der Soundtrack ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Ich habe kaum einen Bond gesehen (naja, sagen wir seit Moore), bei dem der Titelsong so die Grundstimmung des Filmes eingefangen hat. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.



Name: tom
Email: tom@tom.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

das hat mit james bond nichts zu tun
der film ist lächerlich



Name: DerHingucker
Email: ///
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich find es echt interessant, was sich manche Leute mittlerweile unter einem echten Bond finden. Überlegt doch bitte mal, womit ihr den Film vergleicht. Bei Bond geht es nämlich NICHT "um Q, um unrealistsche Stunts und Szenen". Bei Bond geht's - wie der Name schon sagt - um Bond sonst hieß der Film Q.
Sicher sind Q und seine Erfindungen tolle Erfindungen und ich mag sie sehr. Aber in diesem Film geht's nun mal darum wie aus dem Agenten James Bond der Spezialagent 007 wird. Da benötigt man nun mal nicht unbedingt einen Q.
Und überlegt mal, wer mit den unrealistischen Stunts angefangen hat. Man kann sich andere Filme ansehen, um unrealistische Stunts gezeigt zu bekommen. Ich finde nicht, dass diese einen Bond-Film ausmachen. Ihr habt doch sicherlich die komplette Reihe verfolgt und nicht nur die letzten Filme mit Pierce Brosnan, wenn ihr davon redet, was einen echten Bond ausmacht. Ich kann mich an keine unrelistischen Stunts errinnern bevor Pierce Brosnan zum Bond wurde und die fand ich, ehrlich gesagt, ein wenig albern, weil sie eben unrealistisch waren und daher nicht wirklich in einen Bond passten.



Name: Fleming
Email: ian@bond.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Stimmt @Hingucker DU hast voll den durch(GUCK)blick!

Die Weltraumstation in Moonraker war absolut realistisch für seine Zeit.
Auch sehr nachvollziehbar wo Bond ohne Fallschirm aus dem Flieger geworfen wird und sich "unterwegs" im freien Fall einen Fallschirm besorgt :-) herrlich!
Der Unterwasserfahrende Lotus ...super REAL sage ich nur.
Auch sehr realistisch das fliegende Auto aus dem Film der Mann mit dem goldenen Colt.
Realismus pur ..einen erloschen Vulkan *mal eben* zu einer unauffäligen Raketenabschusstation umzubauen in "Man lebt nur zweimal"
Das Tiefseelaboratorium von Carl Stromberg in Der Spion Der Mich Liebte ..fand ich am realistischsten *laber*
Die Luftkissengondel in Moonraker ist ein Wahrzeichen der Realität schlechthin.

So könnte man stundenlang über die realistischen Fakten in den Bondfilmen erzählen.

Fakt ist:Wenn ich einen BOND anschaue will ich keine Realität sehen.Ich will mir einen smarten Typen mit Stil anschauen der genau so aalglatt ist wie die Bügelfalte in seinem Anzug.
Ich will aussergewöhnliche Stunts sehen die zuvor noch in keinem anderen Film zu sehen waren.
Ich möchte einen Titelsong hören den man auch nach 20 Jahren nicht vergisst.
Ich möchte Spezialwaffen und Gimmicks sehen die so übertrieben sind,daß man drüber schmunzeln kann.
Ich will einen Bond sehen der seinen Gegner im Finale selbst und ohne fremde Hilfe beseitigt.
Ich will einen Bond sehen bei dem ich mich nicht langweile.

Wenn ich realismus sehen will schaue ich mir einen Tatort im Fernsehen an.

BOND und Realismus sind zwei Paar Schuhe und so sollte es auch bleiben!



Name: ???
Email: joint@strike.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

1. Craig als Bond war ok.
Das war auch schon das einzig gute. Der Film hatte überhaupt keine Tiefe. Nie wurde ich richtig gefesselt.
"Bond kriegt Haue, Bond zweifelt an sich und seinem Job." Das hat sich so vielversprechend angehört, doch der Regisseur hat nichts draus gemacht. Nur weil ein Mann länger vor dem Badezimmerspiegel steht, heißt das nicht das er zweifelt. Mit so einer Oberflächlichkeit wurde dieser Film gedreht. Ein Jammer.

Faszinierend war allerdings meine Reaktion auf den blonden Bond. Vor dem Film dachte ich über all die Leute die schon wegen seines Haares gemeckert haben, wie kann man nur so oberflächlich sein. Doch nach dem Film hat es mich auch gestört. Witzig!

Absoluter Höhepunkt war der schwarze Bombenleger am Anfang. Diese Parcourkünstler sind echt der Wahnsinn.



Name: der_schmidt
Email: jethosch@surfeu.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

puuh, ich bin sowas von enttäuscht! die gefühlten 79 minuten-szene am pokertisch: wir sehen zwei männern beim kartenspielen zu... fand das irgendjemand spannend??!! und dazu dieses langatmige gesäusel zwischen james und seinem (ziemlich schwachen) bond-girl. mann, was hab ich mir halle berry zurück gewünscht. auch in sachen bombast-action (neben einem extravaganten "ich will die weltherrschaft"-bösewicht ein elementarer bestandteil eines bondfilms, finde ich) guckt der geneigte fan ziemlich in die röhre. das versinkende haus in venedig war neben der guten anfangsaction das einzige, was mich zufriedenstellen konnte. der blonde bond d. craig ist in meinen augen das geringste problem. ich finde ihn nicht überragend, aber ok. ---------------- nach dem letzten bond haben ja viele kritiker gemeint, es sei zuviel mit high-tech-spielereien und selbstironie, es müsse eine "ernsterer" bond her. aber mit dieser selbstkastration haben sich die produzenten echt keinen gefallen getan! fazit: booooooringggg!!!!!



Name: Jan
Email: invincible1958@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Bester Bondfilm seit 1969

@Fleming: Gerade die von dir aufgezählten Filme (Moonraker und Co.) zählen zu den schlechtesten aller Bondfilme. Für mich sind die ultimativen Bondfilme:

1. Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969)
2. Liebesgrüße aus Moskau (1963)
3. Casino Royale (2006)
4. Lizenz zum Töten (1989)
5. In tödlicher Mission (1981)

Es geht um BOND, nicht um Q und die Spielereien. Die wurden immer dann besonders stark eingesetzt, wenn man keine Story hatte. Ich will einen Agententhriller sehen und keinen Action-Klamauk a la Moore und Brosnan.

Casino Royale hat die Stimmung des Romans perfekt eingefangen. Ich finde übrigens die zweite Hälfte des Films wesentlich besser als die erste.

Wie hier schon mehrfach richtig gesagt wurde: Bond soll sein Können zeigen, und nicht auf dumme technische Geräte zurückgreifen müssen. Ich will James Bond sehen (so wie Fleming ihn erschaffen hat) und keinen Superhelden im Smoking.

Ich hoffe fest, dass EON diesen Weg weitergeht, und nicht allzufrüh in das alte 08/15-Schema zurückfällt.



Name: Jan
Email: invincible1958@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Für alle, die den Film nicht verstanden haben. Hier ein sehr gut geschriebener Artikel:

http://www.weltexpress.info/index.php?artikel_id=25177



Name: Florian
Email: flo@spacezone.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein grandioser Bond.
Überhaupt der ERSTE Bond, der mir wirklich richtig zugesagt hat. Spannend von Anfang bis Ende.

Und das Wichtigste: Endlich mal realistisch. Den Klamauk der alten Bonds, in 1000 Bösewichter auf den unverwundbaren Bond schossen und ein Stunt nach dem anderen kam, denen Bond mit Tarnautos und anderen Erfindungen entfloh, waren nicht mehr ertragbar.
Genausowenig wie die Stories der alten Bonds. Irgendwelche Megabösewichter, die die ganze Welt mit einer Atombombe auslöschen wollten.

Ne, das ganze war zuletzt (die another day) so überzogen, dass man Bond nicht mehr Ernst nehmen konnte.
Der neue Bond ist düsterer, realistischer, nicht mehr so aufgebalsen und setzt lieber auf Charaktere und Spannung. Großartig! Auch die Tatsache, dass Bond hier nicht mehr unverwundbar ist, tut gut. Der Giftanschlag lässt einen doch spontan an Litvinenko denken.

Großes Kino! Die Bond-Saga beginnt hier und jetzt!



Name: Kid
Email: kid@web.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Schaut euch Cincinnati Kid mit Steve Mc Queen an wenn ihr einen coolen Pokerfilm sehen wollt.

Schaut euch Casino Royale an wenn ihr euch langweilen wollt.



Name: Leo
Email: l.l.mac@t-online.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Wenn die Bond-Saga hier und jetzt beginnt @Florian - dann ist es ja nun Zeit aufzustehen und zu gehen bevor der geistige Müll uns so sehr umnachtet wie Dich!




Name: Q
Email: Q@M.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

schon immer hatte ich mir gewünscht ein fan der bond-reihe zu werden, doch es fehlten in fast jedem teil gewisse, für mich essentielle, elemente, die es mir nicht möglich machten bond etwas abzugewinnen.
vor allem mangelte es an intelligenten storys, realistischen szenarien, und zuletzt mit brosnan auch an einen charismatischen darsteller.
wogegen der technische schnick schnack, kaum zu übertreffen im letzten brosnan teil, und die unglaublichen (im wahrsten sinne) stunts bereits jegliche realitätsgrenze überschritten hatten... wodurch bond nun gänzlich zum klamauk zu verkommen drohte.. .man denke an die surfing szene.
casino royal, gibt mir all das was ich von bond erwarte.
daniel craig IST james bond und kann sich meines erachtens nach mit connery auf eine stufe stellen. so freue ich mich auf die weiteren mit ihm geplanten teile.
übrigens, der film ist wirklich gut gelungen, spannend, spritzige dialoge, tolle stunts, tolle schauspieler, gute inszenierung.
9 von 10 Q,s





Name: perfect
Email: perfect@world.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

ITS NOT A BOND ,ITs A SONY



Name: lara
Email: lulu@t-online.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Unterdurchschnittlicher Kitschfilm ohne Handlung und Raffinesse.

Guck an und vergiss es schnell.



Name: The Black Adder
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kompromißvorschlag: Es scheint offenbar so zu sein, daß viele Beiträge frühere Bondfilme als überzogen und unglaubwürdig kritisierten, daß aber gleichzeitig mindestens ebenso viele Beiträge dies als den wahren Bondfilm empfinden und auch - ganz bewußt - sehen wollen.
Nun, über Geschmack läßt sich halt nicht streiten. Unstrittig dürfte aber auch sein, daß es so etwas wie ZEITGEIST gibt und daß jeder Bond-Darsteller zu seiner Zeit diesen Zeitgeist widerspiegelte: Connery die Sixties, Moore die Seventies usw. Und der Zeitgeist von heute wurde zuletzt halt mehr durch Filme wie "Bourne Identity" bestimmt - insofern ist es nur logisch, sich mit "Casino Royale" da anzulehnen.
Von daher stellt sich für mich auch nicht die Frage, wie Bond in Zukunft sein wird, nun wo alle Flemming-Bücher verfilmt sind: Nach dem Reload folgt das Remake! Schon Sean Connery war sich in "Sag niemals nie" nicht zu schade, "Feuerball" neuzuspielen. Wir dürfen gespannt sein, wie "Dr. No" oder "Diamantenfieber" im 21. Jahrhundert aussehen werden...



Name: Marc M.
Email: kontakt@marcmertens.info
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ein Topp-Film! Selbst meine Freundin (absolute JB-Hasserin) fand den Film ordentlich. Auch wenn Sie noch nicht restlos überzeugt ist.
Als Fan der "Bourne"-Reihe, habe ich mich gefreut JB hier wesentlich realistischer zu erleben. Die Dialoge sind teilweise der absolute Knüller!
Der Film ist eindeutig etwas zu lang geworden, aber die letzte Szene macht Hunger auf weitere Filme mit Daniel Craig. Ein guter Schauspieler und ich glaube nicht, dass er JB das letzte Mal gespielt hat. Steht für mich sehr nah an Sean Connery!
@all - reingehen und angucken, ist der erste "echte" Bondfilm und hat teilweise coole Elemente vom film noir. Gruß, Marc
Internettipp von mir: www.daedalus-visions.de



Name: nicholas f
Email: ffm@madnic@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

hab den längsten werbefilm von sony soeben gesehen ...ein grund mehr sich kein sonyprodukt zu kaufen

bescheuerte handlung

bekloppter gegenspieler

schwuler bonddarsteller

beknackter titelsong

langweiliges bondgirl

lähmende action

einschläfernde möchtegern dramatik

alberne dialoge

armseliger film



Name: Nachtmahr
Email: Neeeeee
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Sehr schöner Film, hat mir gut gefallen. Eines der sehr wenigen Highlights des Kinojahres 2006.

Verstehe nur nicht, warum den alle soooo Realistisch finden?!? Eine halbe Kompanie von Wachen schießt mit Sturmgewehren auf ihn und er kommt ohne einen Kratzer durch? Neeee!

Das is unterhaltendes Kino, aber mit der Realität hat das nichts zu tun.



Name: Benkinobi
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Für mich ist Sean Connery immer die wahre Verkörperung von James Bond gewesen und ist es auch immer noch.Seine kühle,zynische und arrogante Art haben für mich immer einen großen Reiz der 007-Streifen ausgemacht und für mich Bond definiert.
Nachdem ich kaum noch daran glauben wollte und konnte,das ein anderer einmal von seiner Art her die Rolle ähnlich spielen würde bin ich nun heilfroh über den neuen Bond,der Connery von allen am nächsten kommt.Der alte Charme der Filme wurde meiner Meinung nach gut in die neue Zeit zurück verfrachtet und gut mit modernen Komponeten kombiniert.
Darüber hinaus habe ich selten bei einem Bond so viel gelacht.
Die einzige Sache, die mir nicht besonders gut gefallen hat war die etwas lang geratene Liebessequenz.Diese hohe Sentimentalität fand ich ein wenig unpassend.
Ansonsten ist dies endlich wieder mal nach langer Zeit ein Bond-Film der mich wirklich begeistern konnte und meiner Definition von Bond (kaltblütig,zynisch,arrogant,witzig)nach Connery am nächsten kommt.
Weiter so!



Name: Lörenz
Email: l@s.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Jetzt will dieses dämliche Stück den Bond auch noch schwul machen, ich finde das geht zu weit. Bond war immer ein Ladykiller!



Name: mexx
Email: mexx@mexx.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

daniel craig ist der tuntigste imsitzenduscher aller zeiten



Name: kinomax
Email: no@niemalsmeinemailverraten.nein
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

"Generalüberholung??" Für mich war das eher ein eher äußerst rückwärtsgewandter Bondfilm.
Eine Zurückbesinnung auf den kalten Krieg - diesmal stehen sich im Hintergrund statt USA gegen UdSSR aber Westliche Welt gegen Terroristen gegenüber - (einmal bezeichnet M einen "versehentlich" getöteten Terroristen als "nicht mal echten Gläubigen, sondern nur einen kleinen Bombenleger" - hört sich leider verdammt nach einer äußerst fragwürdigen Gleichsetzung von Islamischer Religionsangehöriger=Terrorist an.
Eine Zurückbesinnung auf alte sexistische Rollenverteilung und das verhätltnis zwischen dem Macho-Menschenmännchen und seinen Weibchen.
Besonders lächerlich sind die Dialoge zwischen Bond und seiner ersten "Geliebten" im Film. Mit seiner "quasi-Ehefrau" hat er schon ein paar intelligente Äußerungen, aber das Schema "Bond der coole Killer Machohengst macht alle Frauen schwach" wir hier direkt aus den 60ern ins Jahr 2006 transportiert.
Der Anfang ist interessant - zuerst die an Tarantino erinnernde Killszene in schwarz-weiß am Anfang des Films, dann der Vorspann, der die Gewaltnote ins Computerspielhafte umdeutet und einen mit "Gewalt is garnicht so schlimm" Dauerpropaganda überzieht.
Der Film hakt eine "Bond-Nummer" nach der anderen ab, besteht eigentlich aus unendlich vielen Zitaten und Elementen früherer Bondfilme, und versucht es dabei irgendwie allen Recht zu machen.
Am schierigsten sind die Liebesszenen zwischen Bond und Vanessa - also sorry, aber diesen "von meiner Rüstung ist nichts übriggeblieben, ich gehöre ganz dir" gesülze glaubt man doch kein Wort - so ein Stuß.
Aber mein braucht sowieso keine Angst haben, daß dieser Bond irgendwas unternimmt was einen schocken könnte - daß ihm der schüttel-bzw.rührzustand seines Martinis egal ist ist nur ein kleiner Makel im vergleich zu den enormen antiquarischen Zugeständnissen an alte Zeiten, die der Film enthält.
Und das Pokerspiel ist ja wohl eindeutig zu lang - irgendwie zieht das im Jahr 2006 auch nicht mehr - wer interessiert sich denn heute noch für Poker?
In erninnerung geblieben ist mir auch die Szene in der Bond in seinem Autole sitzt, mit ultra-schickem Anzug, und dann seinen Schwanz rausholt - bzw. seine Schalldämpferpistole.
James Bond darf jetzt wieder James Bond sein, wegen des Kampfs gegen den weltweiten Terrorismus - ich hätte mir ja anstelle der Drehbuchschreibe etwas besser überlegt, wie ich die ganzen Referenzen an aktuelle Ereignisse (Folterskandale, amerikanische und isrealische Felhschüsse mit unschuldigen Opfern im mittleren Osten, generelle Kritik an den Geheimdiensten) in einem Film unterbringe.

Aber der Film hat schon genug zug, jedenfalls bis zu der ausgedehnten Pokersequenz in dem Hotel.
Nur mit der integration von Bonds "weicher Seite", also da hätte ich mir ja schon etwas mehr Intelligenz bei den Drehbuchschreibern erhofft - aber es mag sicher jede Menge weibliche Teenager geben, die auf dieses Gesülze abfahre... bitteschön!



Name: Steve O
Email: oakley@web.com
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Gebe KINOMAX oben vollkommen Recht.
Casino Royale ist eine zwanghafte Kopie von Dr No und Liebesgrüsse aus Moskau.

Aber diese Zeiten sind schon lange vorbei.Man sollte Legenden ,Legenden sein lassen und "neue" Legenden erfinden.Diese Kopie eines angeblich toolen Agenten ist nur was für verliebte Teenager!



Name: Dominik
Email: xxx
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Also ganz ehrlich - die Chancen für den neuen "Bond" standen alles andere als schlecht, um mir zu gefallen : Ich mag Daniel Craig, ich war und bin kein sonderlicher Freund der alten Bond-Filme, ich fand die Neuausrichtung von Anfang an eine gute Idee und craig hatte, wegen der Anfangs heftigen Kritik einen dicken Sympathiebonus bei mir. Ich ging also durchaus mit dem Willen in den Film, ihn zu mögen. Gelungen ist es mir indessen nicht. Selbst wenn man von dem Argument absieht, Craig wäre der falsche Mann für die Rolle des Bond, bekommt man nur einen mittelmäßigen, halbgaren Actionfilm zu sehen. Die Eingangssequenz ist notdürftig auf Bond gemacht, lang und uninspiriert. Die Action ist lahm und wenig spektakulär, weder aufwendig inszeniert noch anregend gespielt - und dennoch weit entfernt vom beklemmenden Naturalismus eines dokumentarischen "Children of men" oder "Stalingrad". Die humoristischen Einlagen sind zwanghaft arrangiert und unglaubwürdig - und das Bild eines superharten, toughen Killers kommt gar nicht auf.Bonds Gegenspieler wirken blass und farblos - legt sich der Agent jetzt nur noch mit halbblinden Asthmatikern an ? Die Pokerszene ist meiner Meinung nach auslaugend langweilig und irgendwie kommt die ganze Zeit wede eine düstere noch eine komische oder gar eine spannende Stimmung auf. Das Ende ist an stupidität kaum zu übertreffen und legt überdeutlich den Grundstein für den unvermeidlichen Nachfolger. Die Konfuse und dünne Handlung ist voller Löcher und unmotivierter Passagen. Da kann auch ein engagiert spielender Daniel Craig nichts mehr retten - seine schlimmsten Gegner sind die Lücken der Handlung. Alles in allem ein langweiliger Film, keinesfalls eine Neuerfindung des Bond, sondern ein schwacher Actionstreifen mit dem berühmten Namen. Ich jedenfalls war ziemlich enttäuscht und werde mir drei mal überlegen, ob ich mir den nächsten Pseudo-Bond noch antue.



Name: Markus B
Email: mmm@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Das ist der erste sogenannte Bond an dem garnichts stimmt.
Aber wirklich nicht das geringste!

Es gab ja früher schonmal Ausrutscher bei Bondfilmen.Aber es gab immer etwas was trotzdem gut war.

Bei Casino Royale ist ...
die Eröffnungsszene billig und einfallslos
der Titelsong lahmer als Valium
die sogenannte Action ist was fürs Fersehprogramm
die überzogene Romeo&Julia Einlage ist zum kotzen
der Blutweinende Gegenspieler ist echt zum BLUTWEINEN schwach
die Grimassen Craigs sind unvergleichlich bescheuert
das Bondgirl muss ein Sonderangebot gewesen sein
die Handlung ??? welche Handlung ?
die Action ?? welche Action ?

die Beste Szene ist die,in der Craig im Rollstuhl vor dem Sanatorium sitzt..genau dort gehört der hin!



Name: Ulf T
Email: habe ich
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Das ist der erste Bond der so uncool und brutal zu werke geht, past irgend wie garnicht zu einem Agenten der Majestät. Lange Dialoge mit sehr wenig Inhalt, kein richtiges Bond Girl, die schnellen Autos nur am Rande zu sehen. Sehr lange Szene im Casino ohne Spannung mit tausend Pausen... usw.
Dann die Handlung die sich wie Kaugummi den ganzen Film über hinzieht und zu guter letzt das Ende. Ich hoffe das die nächsten Bond´s wieder besser werden.



Name: jb007
Email: 007700@007.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Proletenfilm.



Name:
Email:
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Hello, Great site!
http://opetqy.275mb.com/



Name: Litz
Email: blalal
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Klasse Film, endlich mal ein harter, kalter, brutal cooler Agent wie ma ihn sich vorstellt. Klasse Popcornkino und als Poker-Freak find ich Casino Royal schon aus diesem Grund sehenswert.

Im Grunde stört mich die Neubesetzung nicht, im Gegenteil. Denn alles nach Connery hatte einfach keinen "taste" mehr.
Nix weichgespülter, schleimiger Agent mehr.
Neue Fans werden kommen (wie ich), die alten können ruhig gehen. gibts weniger rumgejammer......





Name: Thomas
Email: thom75@yahoo.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

ÜBER GESCHMACK LÄSST SICH STREITEN.
ÜBER DIESEN MISERABLEN BONDVERSCHNITT NICHT!



Name: Arndt
Email: arndt.reher@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Oh man ist der langweilig

ersten 45min sind noch OK
danach kommt der große Gähn



Name: Sepp
Email: nö@heute.nicht
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Toller Bond-Film. Nach "Stirb an einem anderen Tag" wollte ich mir eigentlich keinen Bond mehr im Kino geben. Aber dieser hier ist echt gut gelungen.

Wobei ich es sehr sympathisch finde, dass dieser Bond (Daniel Craig) sehr viel mehr Ecken und Kanten hat als noch zu Pierce Brosnans Zeiten.

Und der Film wirkt im Gegensatz zu den letzten Vorgängern auch um einies realisticher (auch wenn es natürlich genügend Film-Spinnereien gibt).



Name: chrissi
Email: chripla88@aol.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ein sehr gelungener film!
als bekennender bond-fan war ich nach den letzten bond sehr enttäuscht und dachte, dass dieser wieder mal in einer schwachsinnigen, bekackten effektorgie mit unsichtbaren autos und grottenschlecht animierten wellen und eisschollen ausarten würde.

das tat er nicht.

casino royale ist handgemacht, fast nichts kommt aus dem computer ( was inzwischen bei beinahe jedem film der fall und der grund ist, warum ich nur noch selten ins kino gehe ), die action ist zum ersten mal seit langem packend ( wenn auch manchmal etwas übertrieben -> der anfang erinnerte an einen hindernisparcour â la "revenge of worrier" )

die dialoge sind genial - 10/10 punkte
die darsteller durchweg gut - 10/10 punkte
die länge...zu lang - 9/10 punkte
die action...hätte etwas mehr sein können - 9/10 punkte
das ende...war überraschend - 9/10 punkte

der film war toll: 9/10 punkte ( keiner mehr, keiner weniger )



Name: Vered
Email: vzp@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Der schlechteste Bond aller Zeiten. Ich war gestern beim neuen Film von James Bond Casino Royal. Ich muß sagen ich bin ein James Bond Fan. Aber dieser Film war zum abgewöhnen. So einen Schrott hat man selten gesehen. Die Besetzung war mieserabel. Der Schauspieler Daniel Craig war kein Bond Gentlemen den man kannte. Kein Charme keine Höflichkeit. Kein schöner Körper. Nennt er doch seine Kollegin Blöde Kuh und lauter Unhöflichkeiten. Igitt, Igitt nein. Die Schauspielerinnen, beide Frauen zu Dünn und Unattraktiv für ne James Bond Frau. Der Bösewicht sah viel lieber aus als Bond und Bond hätte einen Kopfschuß verdient, so böse wie der aussieht. Also völlige Fehlbesetzung. Inhalt war auch nicht so toll dargestellt. Ab der Hawaiszene mit beiden erwartete man schon Sehnsüchtig das Ende und Ihren Tod. Ne also das war nichts. Rausgeschmissenes Geld. Für alle Bond Fans: Tut euch das nicht an! Ich habe es bereut und war gestern nach dem Film so miess drauf.



Name: wenn und aber
Email: blah@blah.com
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

wenn man den film nicht als bondfilm sieht
wenn man leicht im kino zufriedenzustellen ist
wenn man ins kino geht zum schlafen
wenn man nicht verwöhnt mit actionszenen ist
wenn man lindenstrassen-dramatik mag
wenn man einen schwulen hauptdarsteler sehen möchte
wenn man pokerspielern gerne zuschaut
wenn man im sitzen duscht
wenn man zuviel geld hat um es für diesen müll zu verschwenden

...

dann sehe man sich CASINO ROYALE an.



Name: Leo
Email: egal@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

leude leude,
offensichtlich geben hier ein paar verkappte star-trek-fans ihre meinung zum falschen film ab ...

tiefgründiger war ein bond noch nie ... Sean Connery ist der coolste Bond und Craig die coolste Sau als Bond!



Name: Manuel
Email: ja
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Bond hin oder her, ich hab mich im Kino schon lange nicht mehr so gelangweilt.

Durchnittliche Action und eine wirklich langweilige Story incl. völlig überflüssigem Liebesgesülze + Sonyhandymenüs im Minutentakt.

Poitiv: Craig war gar nicht so übel und ein paar lustige Textzeilen gab's auch.







Name: lol
Email: lolek&bolek@lol.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

gähnnnnn,kotz,würggg,spuck



Name: MANiTU
Email: ricola@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Zunächst einmal zu dem Streitthema überhaupt, das von nun an wohl die 007-Fangemeinde in Traditionalisten und Erneuerer spalten wird: Die Neudefinition wesentlicher Elemente der 007-Reihe.

Postmodernes Popcorn-Kino, wie es die letzten drei Filme vorbildlich vorgemacht haben, ist nun endlich Filmgeschichte. Wer eingängiges, weil kontur- und konfliktloses Kino mag, wird natürlich Pierce Brosnan und seiner artifiziellen, gekünstelten Filmwelt hinterhertrauern. Völlig zurecht. Wer Kino um seiner selbst willen sehen möchte, wäre bei einer Fortsetzung "wie gehabt" gut aufgehoben gewesen.
Aber: Der Kalte Krieg endete vor siebzehn Jahren, 9/11 war vor fünf Jahren, die Globalisierungswelle hat uns alle in "Old Europe" voll erfaßt - die Welt hat sich geändert, und das ist nun endlich auch bei den Machern der 007-Filme angekommen!

Diese Veränderungen können an dem Rahmengeschehen der 007-Reihe nicht vorbeigehen, ohne Spuren zu hinterlassen und zur fortlaufenden Erneuerung der Reihe beizutragen. Und für diesen Erneuerungswillen bedarf es einer großen Portion Mutes und Entscheidungswille, gegen die Traditionalisten, die am liebsten den Kalten Krieg wieder einführen würden, um für die 007-Filme "alter" Couleur den Hintergrund nicht zu verlieren. Endlich hat das Produktions- und Drehbuchteam diesen Mut zum Update, oder drastischer, zum Bruch mit alten, überkommenen Traditionen bewiesen.
Es war einfach an der Zeit, die Rahmendaten dieser Filmreihe neu zu
bestimmen. Das Rollenbild der Bond-Girls z.B. ist endlich mal auf eine vernünftige Weise revidiert worden, Frauen sind nun nicht mehr nur ein charakterloses Lustobjekt, sondern eigenständiger Bestandteil der Handlung und auch des Charakters 007. Es war auch an der Zeit, Abschied von einem Agenten-(Ideal)-Bild zu nehmen, das mit der Realität nicht im Entferntesten zu tun hat. Geheimagenten retten nicht andauernd die Welt und verschrotten teure Luxuswagen, ohne dass das irgendjemanden kümmert. Die Arbeit eines Geheimagenten ist skrupellos, schmutzig und kompromisslos. Es gibt kein besseres Bild dafür als die Szene im aktuellen Film, in der 007 sich im Hotel in Montenegro der beiden Schwarzafrikaner entledigt hat und sich blutverschmiert und schwer keuchend aufrichtet, um wieder an den Spieltisch zurückzukehren. Hier trifft das alte 007-Bild - der Beau im Smokinghemd - auf den neuen Typen - blutbesudelt und außer Atem.

Mit dieser grundlegenden Neudefinition des Charakters "James Bond 007" gehen dann auch - und das ist naheliegend - einige weitere Neuerungen einher: Action ist wieder "handgemacht", Schrammen, Beulen und Wunden sind wieder erlaubt, und auch ein austrainierter Geheimagent kommt nach anstrengendem Sprint aus der Puste - alles andere ist einfach unrealistisch.
Mit dieser radikalen, mutigen Neudefinition erfährt die 007-Reihe endlich wieder das Maß an Realitätsbindung, das von den Produzenten immer beabsichtigt war: Ein treffendes Sinnbild für die gegenwärtige gesellschaftliche und politische Lage zu sein, um darauf eine mehr oder weniger standardisierten filmische Antwort zu geben, wie es ein (fiktiver) Held machen würde, um ein paar Probleme dieser Welt zu beseitigen.

Soweit zu der allgemeinen Erneuerung dieser Reihe, die mit der Kritik des vorliegenden Films eigentlich wenig zu tun hat. "Casino Royale" ist als Handlungsvorlage für einen 007-Film eher exotisch. Dominierte bisher, vor allem in den Filmen mit Pierce Brosnan, die effektheischende Außenhandlung, kommt bei diesem Film die Innenhandlung viel stärker zum Tragen. Das muß sie auch, will sie die eher minimalistische Handlung, die ihren Höhepunkt lediglich in einem Pokerturnier (!) erfährt, spannend umsetzen. Ein Pokerspiel mit Protagonisten, die für den Zuschauer nichts bedeuten ist so langweilig wie eine entsprechende Live-Übertragung im Sportfernsehen. Daher ist es gut und richtig, in diesem Film der Charakterbildung von 007 und seinem Gegenspieler Le Chiffre hohen Stellenwert einzuräumen. Auch die ausführliche Vorstellung Vesper Lynds tut diesem Film gut, da sie damit endlich mal Abwechslung in die immergleichen Gut-Böse-1:1-Situationen bringt, abgesehen davon, dass damit endlich auch die überfällige Neuinterpretation des Bond-Girls erfolgt. Darum finde ich die ausgedehnten actionfreien Szenen in der zweiten Filmhälfte absolut berechtigt. Sie sind notwendig, um die radikale Neuinterpretation des 007-Komplexes glaubwürdig und für weitere Filme gut abgesichert erscheinen zu lassen - es ist eben kein unkontrollierter Traditionsbruch, der 007 in die zahlreiche Reihe der Actionstreifen à la Mission Impossible, Bourne etc. drängt.

Dass dieser Neubeginn mit Pierce Brosnan undenkbar ist, versteht sich von selbst. Das liegt weniger daran, dass man diese Zäsur mit dem gleichen Schauspieler nicht glauben würde, sondern vielmehr an den begrenzten darstellerischen Fähigkeiten Brosnans. Er spielte seine Interpretation des James Bond gut, aber eine Neuinterpretation traue ich ihm nicht zu. Dafür sind seine "Ausflüge" aus der 007-Rolle zu schwach, um ihm eine solche schauspielerische Leistung zuzutrauen, wie sie Daniel Craig hier erbringt.
Endlich, endlich macht es wieder Spaß, James Bond in Dialogen zuzuhören - und zuzusehen. Das Gespräch zwischen 007 und Lynd im Zug, 008 an der Hotelrezeption, mit M, das Posieren im Smoking vorm Spiegel - all das sind schauspielerische Einzelleistungen, die kein Effekt, kein Schnitt und keine Musik wettmachen können, wenn sie nicht erbracht werden. Dass er sich auch von der Physis her für diese Rolle gut eignet, liegt wohl in seiner Natur (siehe Spielbergs "München") und läßt ihn besonders in den Actionszenen so authentisch, wie 007 lange nicht mehr war, erscheinen.
Dass ein guter Schauspieler für seine Wirkung auf gute Gegenspieler angewiesen ist, ist in vielerlei Fällen das größere Problem. In "Casino Royale" ist zumindest mit Eva Green als Vesper Lynd ein ebenbürtiges Bond-Girl zu sehen. Sie beherrscht das direkte 1:1-Dialogspiel so gut wie Craig, und das macht hier das Salz in der Suppe aus. Zwar kaufe ich den Drehbuchschreibern ihr Finale ganz und gar nicht ab, in dem Lynd alle guten Vorsätze und ihre Liebe zu James Bond über Bord wirft, aber bis zu dieser wirklich unwahrscheinlichen und unrealistischen Kehrtwende spielt sie eine wirklich zeitgemäße und auch ebenbürtige Partnerin 007s.
Mads Mikkelsen bleibt hier hinter seinen Fähigkeiten völlig zurück, und die einzige, brauchbare Gelegenheit zur Profilierung wird ihm verwehrt: Die Folterszene im Frachtraum eines Küstenschiffers beschränkt sich leider auf das Schwingen eines dicken Taus und das Markieren entsprechend dünner Sprüche, die über das Standard-Psycho-Repertoire nicht hinausgehen. In dieser für beide, 007 und Le Chiffre, extremen Situation hätte ein ausgedehnter Dialog besser gewirkt, als eine hastig abgehandelte Folterung. Denn im Casino ist keine Zeit und Gelegenheit, diese Charakterzeichnung vorzunehmen. Denn so bleibt ein wenig unergründlich, wie die Charaktere sind und wie sie sich entwickeln.
Schade ist auch, dass Dame Judi Dench als M wieder mal nur bessere Statistin ist. Wer Dench mal in größeren Rollen oder sogar am Theater gesehen hat, weiß, was für Potenzial in ihr steckt. Wieder mal muss sie sich auf die Mischung aus Quotenfrau im Chefsessel, Gouvernante und verhärmter Mutter eines verlorenen Sohnes beschränken. Sowohl die Figur M als auch Dench hätten mehr verdient.

Zur technischen Realisation bleibt nicht viel zu sagen. Es ist angenehm, dass auf all zu offensichtliche Computerspielereien verzichtet wurde und dafür glaubwürdige, "nachahmbare" Action an ihre Stelle getreten sind. Wenn es in diesem Film eine Explosion größeren Ausmaßes gibt, dann ist das gefühlsmäßig schon eher ein Highlight, als wenn der Zuschauer schon durch ein Explosionsfeuerwerk derart abgestumpft ist, dass ein gletscherschneidender Laser nur Nebensache ist (wie in "Die another Day"). Die Kameraführung ist State-of-the-art, nicht mehr und nicht weniger, auch Beleuchtungseffekte sind eher spärlich und nicht als künstlerischer Ausdruck erkennbar. Ähnlich mittelmäßig ist auch die Musik, die nun (leider) auch beim gängigen Orchester-Score angekommen ist. Zwar nett bombastisch, aber die leicht gestrigen Instrumentierungen und Interpretationen der klassichen 007-Themen fehlen doch sehr. Dass mit Chris Cornell ein Unbekannter die ehrenvolle Aufgabe bekam, die Titelmusik zum Vorspann liefern zu dürfen, ist mir angesichts des Renommees dieses Auftrages unerklärlich. Entsprechend blaß ist das "You Know My Name" dann auch, ein Nichts im Vergleich zu legendären Titeln wie "Goldfinger", "GoldenEye" oder "Die Another Day". Zum Glück gibt es da jedoch noch den Vorspann selbst, der nach langer, langer Zeit ein wirkliches Highlight ist: In der Tradtion rein plakativ-graphischer Sequenzen wie bei "James Bond jagt Dr. No" oder, außerhalb der 007-Serie, "Catch Me If You Can", ist in diesem Vorspann nicht nur der Rückgriff auf alte Motive (mit dem schießenden 007) gelungen, sondern auch auf brilliante Art und Weise das Sujet des Films, das Pokerspiel, thematisiert worden. Weniger ist mehr - brilliant!

Rundum ein bis auf die erwähnte Kehrtwende in der Figur Vesper Lynds schlüssige, und vor allem wieder authentische 007-Film. Aus der eher kammerspielartigen Vorlage wurde ein guter Film gemacht, die zahlreichen Fallstricke wurden geschickt umgangen - denn diese Vorlage kann man auch leicht langweilig verfilmen. Der neue Mime Daniel Craig zeigt eindrucksvoll, was er kann, und warum er für diese Rolle bestens geeignet ist. Die überfällige Revision dieser "never ending story" hat geklappt. Darum meine Bewertung: 8 von 10.



Name: Peter
Email: Peter
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Schon der Vorspann war schlecht . Dann eine sehr tolle Action Sequence und dann nur noch langeweile bis zur nächsten Action. Dann kam die MEGALANGEWEILE bis zum Schluss als dann die letzte Action Szene kam. Ich bin ein großer James Bind Fan und muss ehrlich sagen der Film war echt Schlecht . Zudem war die Handlung auch noch total daneben . Die ständige SONY Werbung nervte schon sehr . Craig fand ich persönlich sehr gut . Kurz und gut : Langeweile Pur !!



Name: lutzelmann
Email: willkeinsp@am
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ MANiTU:

Chris Cornell ist ganz und gar kein Unbekannter.
Auch (oder gerade)Mainstreamern könnte/sollte der Name was sagen.
Ansonsten guter Beitrag.



Name: Etienne
Email: etienne@giga.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

helmke, wieder mal ein top review. stimme 100% zu. nur aufgrund des etwas schwachen endes nur 7/10 mit sehr viel lust auf mehr!



Name: NIKE
Email: nike@onlinehome.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Cool, cooler, Craig. WoW, mich hat schon lange kein Bondfilm mehr so mitgerissen wie dieser hier. Krachende Action, furztrockener Humor, hier stimmte einfach alles (die Folterszene war ja wohl der Oberbrüller !). Craig erweist sich als IDEALbesetzung, klasse !



Name: Echt BOND
Email: bond@bond.tr
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Nur was sich der Zeıt anpasst kann lange waehren, weshalb sich bond Filmme über 40 Jahre erfolgreich durchsetzten konnten.

Der neue Bond ist kein Movie sondern ein erstklassiger Cinema.

Ich bin überzeugt das viele den neuen Bond nicht akzeptieren weil sie sich nicht an die Zeit anpassen können, bin sogar überzeugt das Diese auch im Lebem unangepasst und unerfolgreich sind.

Schade... verpasst
Der Bond sollte heute echt sein und nicht mehr der dumme englische Stil Mann mit englischem Humor, den das ist veraltet und heute sehr haesslich. Englischer Stil geht verloren. Auch gut so.

Daniel Craig ist der beste BOND für heutige Zeit, so wie damals Sean Connery, Tmothy Dalton oder auch Pierce Brosnan.

Aber bitte, die ersten 45 minuten waren mit Musik, Action, Estetik, Koreografie und Darstellung in einer harmonie, was uns in den letzten Jahren die Filmbranche nicht bieten konnte.

Wenn das alles langweilig sein soll, dann stimmts mit der Einstellung nicht oder das Kino war schrott.

Ich habe mir Bond in Ankara im IMAX Kino angesehen und konnte nur wau sagen.

Der Beste Bond für diese Zeit



Name: lutzelmann
Email: willkeinsp@am
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

keine diamanten inner fresse, keine gletscherschneidenden laser, keine unsichtbaren autos und keine albernen gadges.

offensichtlich ist der film stark polarisierend, wobei ich die strengen kritiken absolut nicht nach vollziehen kann. die vorhergehenden 3 bonds mit pierce brosnan waren für mich lächerliche, alberne und spannungsfreie kinderfilme.
für mich einer der besten bond-filme, nur etwas spannender hätter er noch sein können.

zur schleichwerbung: scheiss drauf.

gut choreografierte action, der athletischste bonddarsteller aller zeiten, der auch noch schauspielern kann und nicht blond ist.

alles in allem eine vielversprechende und zeitgemäße
erneuerung der serie.



Name: wenn man
Email: -@-.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

wenn man den film nicht als bondfilm sieht
wenn man leicht im kino zufriedenzustellen ist
wenn man ins kino geht zum schlafen
wenn man nicht verwöhnt mit actionszenen ist
wenn man lindenstrassen-dramatik mag
wenn man einen schwulen hauptdarsteler sehen möchte
wenn man pokerspielern gerne zuschaut
wenn man im sitzen duscht
wenn man zuviel geld hat um es für diesen müll zu verschwenden

...

dann sehe man sich CASINO ROYALE an.



Name: greek nerd
Email: papaioannou06
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

der mit abstand langweiligste bond-film aller zeiten.



Name: priscilla2603
Email: priscilla2603@web.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

mal´n james bond mit knackarsch + nicht aus der alte-sack.de-kiste gekramt - kluger schachzug ...



Name: priscilla2603
Email: priscilla2603@web.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

ps:
dabei wollte ich den film ursprünglich nur wegen mads mikkelsen sehen - womit ich mich hier wahrscheinlich augenblicklich selbst ins aus befördere !



Name: James
Email: bond@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Sauber-absolut genial gelungen !!!Frohes Fest



Name: the maker
Email: maker@maker.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

toller film
passt super zu weihnachten
schön ruhig,einfühlsam,einschläfernd und langweilig
echt klasse zum entspannen



Name: Louie
Email: ne@du.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Na dann wünscht Euch doch wieder die unsichtbaren Autos und Leute, die aus dem Weltall auf die Erde fallen. Kaum wird Bond mal ein wenig realistischer passt es allen nicht mehr.
Wenn man es nicht mit einem Subraumfeld erklären kann, ist alles schlecht oder was?
*gähn*



Name: christina
Email: -------
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Ich hab mir den Film gestern angesehn und war am Anfang noch total begeistert von der schwarz-weiß Szene - aber dann kam der Titelsong: Mein Gott, wer hat denn diesen Penner erwählt das zu singen und dann das auch noch als ein Bond-Titelsong zu verkaufen??? Was ist denn aus stilvollen klasse Songs wie Goldfinger oder The World is not enough geworden? Diesen lächerliche Singsang hätte man auch als Boygroupsong verkaufen können.
Und dann die Handlung: seit wann wird denn der Kampf zwischen Bond und einem (überaus armseligen) "Bösewicht" am Pokertisch ausgetragen? Ich bin zwar begeisterter Hold´em- Zocker, aber ich durfte meinen pokerunkundigen Nachbarn erstmal erklären, warum Bond mit 7 5 auf der Hand gegen ein Full House gewinnt - also bitte erst mal Pokerregeln verinnerlichen, bevor ihr euch diesen Film anseht.
Die sogenannte "Lovestory". peinlich, einfach nur peinlich. Bond geht in Rente, weil er eine Frau liebt, die er nicht mal eine Woche kennt?? Und diese gesülzten Liebesszenen: Mein Gott, ich dachte ja, ich bin im falschen Film.
Und Bond als schweißtreibende Killermaschine, der jedem erst beinahe bis zur Bewusstlosigkeit die Fresse poliert und ihn dann eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken erwürgt oder wahlweise auch ertränkt - Bond ist hier ein nur ein menschenverachtender Killer.
Über den zweistündigen Sony-Spot ist hier schon zu Genüge diskutiert worden.

Wäre der Film einfach nur als Actionfilm angepriesen worden, hätte er von mir 7 bekommen, weil er uns aber als "einer der besten Bonds aller Zeiten" verkauft wird, gibts nur 4.



Name: jake
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Kleiner Tipp an die Make-up-Artists: Eva Green sieht so stark geschminkt- wie beim Pokern z.B. - einfach FURCHTBAR aus!! Im Zug bzw. im Bad, wo sie kaum bzw. gar nicht geschminkt ist, ist die Frau bildhübsch!



Name: None
Email: None
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

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Name: Ersttäter
Email: willkeineantworten
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich habe den Film erst heute gesehen, kührt mich wohl nicht zum massgebenden Bond Fan. Den ersten habe ich dennoch vor 30 Jahren im Kino gesehen - Der Spion der mich liebte -. Top,und auch dieser Top. Bond war damals überlegen und ist es, der zeit angepasst, heute auch !
Die Naivität und der damalige Charme wurde sicherlich abgelegt.Herausgekommen ist ein super Action Blockbuster in überlegener Bond Manier. Ich würde auch keinen Film für eine kleine Gruppe drehen die nicht losslassen können, sind zu wenige.



Name: Steeldust
Email: Steeldust@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Für mich persönlich einer der besten Bonds !
Ich mochte das übertriebene ( Moonraker ) und das übertechnisierte ( DAD ) nie wirklich leiden, und obwohl ich ein großer Brosnan-Bond-fan bin, muss ich sagen, dass mich Daniel Craig mehr als überzeugt hat. Für mich ist sein Bond der überzeugenste. Auch und gerade, was Ian Flemings Bond betrifft.
Bis jetzt habe ich den Film 2x gesehen und ich werde sicher noch mal Geld investieren und den Streifen ein drittes Mal im Kino schauen.



Name: torsten
Email: ist gerade aus!
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ich mag ihn, den daniel. ich mag sie, die vesper. ich mag ganz besonders das, was sie miteinander zu bereden haben oder besser gesagt das, wie sie es tun... ich mag sogar "herrn mende", der so bescheuert daher kommt, dass man mal bisschen locker werden kann beim erwarten irgendwelcher knackiger dialoge.
eigentlich mag ich den ganzen film, weil ich kein verbissener so-hat-ein-echter-bond-film-zu-sein-mensch bin und es großen spaß macht, das publikum bei den schlüsselszenen zu beobachten (mittlereile 3mal gesehen!) wie unterschiedlich die zuschauer direkt im film reagieren ist schon spiegel dessen, was hier geschrieben wird: von höchster aufnahmebereitschaft bzgl. der feinen dialoge und zugegebenen kleinen handlungshäppchen hin bis zu entrüstetem gemecker, wenn man sich dann mal auf die schenkel klopft oder lachend den kumpel ansieht...

muss doch keiner zum film ins kino. ist doch icht wie in der schule!!!
aber blöde und unsachlich rummeckern muss doch auch keiner. kann man ja aber. und das - habe ich den verdacht - können die am-alten-klischee-bond-hängen-gebliebenen super gut.

ich mag DAS nicht!

und vespers ende mag ich auch nicht. aber schon klar - heiraten hätten die beiden ja sowieso nicht können. dann hätten wir ja nicht das glück, daniel noch einmal zu bekommen!

ich freue mich!



Name: DB
Email: --
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Oh Mann, immer diese Miesredner. Ich meine jetzt auf solchen Seiten hier, man hat echt das Gefühl, da steht keine ernsthafte Kritik hinter, noch nicht einmal mehr der Film selbst. Der Hass hat sich verselbstständigt und führt manche kranke Seelen sogar dazu, mehrere Hass-Beiträge zu schreiben, was aber absolut niemanden sonst interessiert. Daher mein Tipp: Jungens, macht was Schöneres. Geht mal raus (ja, euren Computer könnt ihr auch mal ausschalten!). Vielleicht wird dann auch der PISA-Test und die Rechtschreibung wieder besser ;)
(ich meine besonders solche Vorschreiber wie "thom" oder solche, die alle, die den Film gut fanden, als "Lügner" beschimpfen.^^)

Zum Film: Er hat mir sehr gut gefallen, da anspruchsvoller inszeniert als die meisten, besonders die letzten Teile der Reihe. Die Filmstruktur ist James-Bond untypisch: Kein gewaltiges Showdown, keine Riesen-Popcorn-Feuerwerke, sondern Konzentration auf die Storyline. Auch wenn die gegen Ende etwas schwächer wird, hebt sie sich sehr sehr wohltuend von den kindischen Werken der Brosnan-Ära ab.
Bei den letzten Bond-Filmen habe ich mir gespart, ins Kino zu gehen. Für Nur-Action gebe ich keine 7 Euro aus. Da bin ich lieber in komplexere Agenten-Thriller gegangen. Meine Entscheidung für den Kinobesuch fiel erst, als ich die positiven Stimmen hörte, dass der neue Bond härter und realistischer ist. Und die Entscheidung hat sich gelohnt. Das spiegelt ja auch einen Zielgruppenwechsel. So kenne ich viele, die sich nach vielen Jahren oder zum ersten Mal einen Bond im Kino reinziehen. Kurz: Ich mocht die letzten Bonds und auch viele ältere nicht. Aber dieser hier hat mir sehr gefallen. (Dass einige auf Grund angeblich fehlender Traditionen [was ich nicht ganz nachvollziehen kann; oder ist damit gemeint, dass der lächerliche Firlefanz nicht mehr dabei ist?] den Film schlecht finden, deutet auf eine sehr verkrampfte Erwartungshaltung hin, denn das hat ja mit Filmqualität nicht mehr viel zu tun.)
Fazit: Supi



Name: None
Email: None
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

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Name: None
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Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

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Name: NONE
Email: NONE
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Na ja, der ein oder andere Aspekt, der hier schon angsprochen wurde hat mich auch gestört, ich hätte es auch gerne gesehen wenn die klassischen Stilelemente eines Bond Filmes eingesetzt worden wären. Aber man kann unter Umständen auf Q, technische Spielereien oder auch den MEGA Bösewicht verzichten. Ob mehr Humor oder Eleganz oder weniger ist Ansichtsache.

ABER - dieses ätzende product-placement ist nicht auszuhalten, inklusive dem Auftritt von Herrn Branson (Virgin) am Flughafen. Ich habe nur darauf gewartet, dass am Ende noch der Hinweis auf die Fortsetzung von 007 nur für die PS 3 erfolgt. War den Machern das Risiko eines finanziellen Flops zu groß und brauchten das Geld?



Name: Bond 2006
Email: brauchichspam@de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Der neue Bond bedeutet eine Zäsur in der bisherigen Filmreihe, keine Frage. Die einen begrüßen das, weil die Bondfilme von mal zu mal aufgemotzter an Action und Phantastereien wurden, die anderen kritisieren es, weil die besagten Attribute für sie einen wahren Bondfilm ausmachen. Die Reaktionen fallen also wie erwartet unterschiedlich aus. Wahr ist, dass es Stilveränderungen immer gegeben hat. Connery hat seinen Bond trotz allen unrealitischen Beigaben noch ernst genommen. Wenn sich Moore in den Siebzigern mit Gegnern wie Beißer schlug, kam das dem Humor einer Bud Spencer-Klopperei schon ziemlich nahe. Schon Dalton bedeutete in den Achtziger einen Bruch. Weniger Witz, nun Härter und die Bondrolle wieder ernsthafter gespielt. Aber auch die Bondfilme mit Brosnan sind ein Spiegelbild ihrer Zeit. 10 % Story, 90 % Action. Es knallt an allen Enden und Ecken. Und im Zuge der Bondfilme etablierte sich in den Neunzigern die Gattung Actionfilm, der noch einige Jahre zuvor fast allein als Synonym für einen Bondfilm galt. Nun standen neben Bond andere coole Actionhelden wie ein Ethan Hunt in M:I, und bei Charlies-Angels nahm die Action noch absurdere Ausmaße an. Um aus all dem herauszustechen, hieß es im nächsten Bond noch eine Schippe drauflegen und noch eine. Nun wer die Geister rief, wird sie halt nicht mehr los. Aber wenn etwas bis zum Übermaß gesteigert wird, gibt es irgendwann einen Knall und die Kehrwende tritt ein. Und die war überfällig. Nun heißt die Devise, hin zu mehr Realismus. Batman‘s Return“ hat es vorgemacht.
Für mich, der seit 30 Jahren alle Bondfilme im Kino gesehen hat, ist der neue Bond ein Meilenstein. Bond steht in CR mehr als je zuvor im Mittelpunkt, gerade weil manche Nebenfiguren fehlen und die Gegenspieler klein ausfallen. Es geht um seinen Einstieg als Doppelnull-Agent. Es liegt auf der Hand, dass er als Anfänger nicht gleich den ganz großen Auftrag erhält. Er muss sich erst bewähren, und Craig darf sicher irgendwann auch noch die Welt retten. Wer glaubt, es käme Bonds Charakter nicht zu, sich zu verlieben, der verwechselt Ursache mit Wirkung. Gerade die Erfahrung, die er in CR mit seiner Partnerin macht, liefert die Erklärung für sein späteres Verhalten Frauen gegenüber. Wer also Eva Green als Vesper in CR als übliches Bondgirl sieht, hat ein Verständnissproblem. Und wenn James Bond ganz am Ende mit seinem Gegner abrechnet, dann tut er es nicht für seine Majestät, sondern für Vesper Lynd. He did it never better.



Name: Bond 2006
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

(Nachtrag zur Bewertung)



Name: Lennard-big-bond-fan
Email: undercouver@jkl.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Total cooler film
viel action und funny
ist echt weiterzu empfehlen



Name: aston
Email: martin
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Habe mir dem Film angesehen und bin enttäuscht... Daniel Craig ist zwar besser, als er zuvor von den Medien verkauft wurde (Schwimmwestenträger, Automatikfahrer, Sitzpinkler???), jedoch ist JB zu einem Triple X Abklatsch geworden; getreu nach dem Motto: Hau drauf und Schluss!!. Dass Moneypenny und Q nicht vorkommen, ist vielleicht noch logisch nachzuvollziehen, da dies ja der "erste" Bond-Einsatz sein soll, aber wer hat dann den Vanquish S mit dem Defi im Handschuhfach ausgerüstet? Und warum hat M als Frau sich seit 34 Jahren nicht mehr blicken lassen (dazwischen machte den Job ja ein Mann)? Mir persönlich fehlt der technische Schnickschnak der alten Bond-Filme aus den 60'er - 80'er Jahren.
Die Handlung ist bis zum Showdown in Venedig noch nachvollziehbar, aber aufgrund der Liebesszenen kitschig und langatmig. Merkwürdig ist nur, warum der Bösewicht schon mitten im Film sterben muss. Ab Venedig wird's merkwürdig: Der Bösewicht mit der einseitig getönten Brille wird im ganzen Film zuvor nie erwähnt und die Zuordnung zur Handlung bleibt offen (Handlanger von Vespa Lind???) und man hat das Gefühl, dass der Schluss offen bleibt, um noch eine Fortsetzung zu drehen, bis der letzte Schurke dennoch am Lago weis der Geier wo zur Strecke gebracht wird. Übrigens; allen anderen Vorschreibern zum Trotz ist die Versenkung des Palazzo in Venedig ein Fake und am Computer animiert, also hier auch Montage im Film.

Fazit: Handlung teilweise langatmig und abstrus, DC besser als erwartet. Empfehlung: Lieber abwarten, bis CR auf DVD zu haben ist und ausleihen; ist billiger als 'ne Kinokarte, denn der Film ist das teure Geld nicht wert.



Name: Bond, Craig Bond
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

@ aston und alle Traditonalisten:

Ein guter Film definiert sich nach sich selbst, und nicht nach Übereinstimmungen mit seinen Vorgängerfilmen. Man darf die Bondfilme auch nicht so eng betrachten, wie die Folgen einer Fernsehserie. Ob M mal Frau oder Mann ist, ob Felix Leitner mal schwarz oder weiß ist und ob Bonds erstes Abenteuer erst jetzt verfilmt wird, das alles spielt keine Rolle, wenn man die einzelnen Bondfilme als eigenständige, unabhängige Filme betrachtet. Wenn die Filmbrache immer nur beim Altbewährten bleiben würde, sähen wir heute vermutlich noch Stummfilme im Kino. Genau so wie sich der Film fortentwickelt, entwickelt sich die Bondreihe fort, und die Darsteller wechseln und mit ihnen der Stil. Seit Connery aufgehört hat, gibt es diese Diskussionen um den wahren Bond. Wer kein Bond ist, und wie Bond zu sein hat. Craig wurde ja schon vor Filmstart abgelehnt. Da hieß es, er wäre ein Weichei, nun stellt sich heraus, er ist einigen zu hart.
Wie auch immer. CR orientiert sich an der Buchvorlage, ist Bond pur und nichts anderes. Dieser Bond ist hart, nicht weich gespült. Wenn er tötet, tut er es kaltblütig, weil er seine Gefühle abschaltet. Das ist allemal passender, als wenn er dabei süffisant lächeln würde wie Roger Moore. Töten ist keine Gaudi, wie es uns ein Film wie Mr. & Mrs Smith glauben macht, wo das Liquidieren so beschwingt mit leichter Hand vollzogen wird.
Dieser Bond ist beileibe kein Abklatsch irgend eines billigen Actionhelden. Nein, Craig definiert die Bondrolle neu. Härter, echter, ehrlicher. Er ist Agent, mit der Lizens zum töten. Das ist ein schmutziges Geschäft und kein Abenteuer, wie es uns die Bondeihe Jahrezehnte lang glauben machte.
Noch kein Bond hatte bisher soviel Dramatik zu bieten. Die Beziehung zwischen Bond und Vesper prägt den ganzen Film. Sie hat mehr Format als das Geknutsche mit allen bisherigen Bondgirls zusammen, die nie viel mehr als Staffage waren. Wer damit nichts anfangen kann, und alle fünf Minuten seine Actioneinheiten braucht, soll in einen Vin Diesel gehen. Denn dieser Bond ist mehr als pure Action, auch wenn der heutige Kinogänger nur noch an Action gaffen gewöhnt ist. Computeranimationen werden zwar sofort erkannt, nur mit dem Verständnis der Handlung hapert‘s.

Der Typ mit der getönten Brille war beileibe kein Handlanger von Vesper, sondern, im Gegenteil, er war der Oberschurke und hatte Vesper in der Hand. Vesper's Freund wurde vom Syndikat gekidnappt, die drohte ihn zu töten, wenn Vesper nicht mit der Organisation zusammenarbeitet. Als Vesper sich in Bond verliebt, befindet sie sich erst recht in der Zwickmühle. Wenn sie mit Bond ein neues Leben beginnen würde, würde ihr Freund getötet werden, würde sie aber das Geld dem Syndikat bringen, würde sie Bond verlieren. Bond hat dies alles erst später von M erfahren. Auch dass Vesper ihn gerettet hat, als sie den Oberschurken überredete Bond freizugeben, der nach der Beseitigung Le Chiffres in die Hände des Syndikats gefallen war. Bond wäre ansonsten weiter gefoltert und irgendwann getötet worden, da er ja nicht gewillt war, das beim Pokern gewonnene Geld herauszurücken. Vesper konnte das Syndikat allerdings davon abbringen, in dem sie mit ihm den Deal einging, Bond zu hintergehen und über ihn an das Geld zu kommen, um es der Verbrecherorganisation auszuhändigen.
Le Chiffre war übrigens der Handlanger, der nur das Geld der Organisation verwaltete, und es zu seinem Pech verspielte. Mitte des Filmes stirbt also nur ein Bösewicht mittleren Kalibers, weil er nach einer Frist, das Geld nicht zurück beschaffen konnte. Der wahre Bösewicht erhält dagegen am Ende eine ganz persönliche Aufwartung von Bond, James Bond.



Name: S. Franz
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Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ Craig Bond
Mir hat der neue härtere Bond auch gut gefallen. Allerdings verwechselst du den Mann mit der Brille, der erst in Venedig auftaucht, mit Mr. White. Mr White tritt schon in der ersten Szene in Afrika auf und gehört der Terroroganisation an, an die der MI6 heran will. Auch wenn es diesmal der Vorstellungskraft des Zuschauers überlassen bleibt, so sollte man sich über dessen Schicksal am Ende des Filmes keine großen Illusionen machen. Es hat keine inhaltliche sondern rein stilistische Gründe, wenn das Filmende, ähnlich wie die Eröffnungssequenz, sich etwas von den Vorgängerfilmen unterscheidet.
Die Handlung war anspruchsvoller, weniger naiv als sonst, aber keinesfalls abstrus, sondern realistischer als bei anderen Bonds, wo es um die üblichen Weltherrschaftsfantasien ging. Einziger Kritikpunkt ist das nicht nachzuvollziehende Verhalten von Vesper im Fahrstuhl, als sie den Schlüssel abzog. Alles in allem aber ein klasse Einstand für Craig.