Cars

animationskomödie, usa 2006
original
cars
regie
john lasseter, joe ranft
drehbuch
j. lasseter, j. ranft, jorgen klubien, dan fogelman, u.a.
mit den stimmen von:

daniel brühl,
bettina zimmermann,
reinhard brock,
rick kavanian,
christian tramitz, u.a.

spielzeit
116 min.
kinostart
07.09.2006
homepage
www.cars-derfilm.de
bewertung


(7/10 augen)




 

 

 

 


 

Seit seinem legendären Debüt mit "Toy Story" (1995), dem ersten vollständig computeranimierten Spielfilm, ist das Pixar Studio der unangefochtene Musterschüler im Animationssektor. Seit einem Jahrzehnt begeistert Pixar mit jedem neuen Werk Publikum wie Kritiker gleichermaßen, erntete mit Superhits wie "Findet Nemo" oder "Die Unglaublichen" ebenso große Lobeshymnen wie Einspielrekorde, und hat sich als neue Macht am Markt etabliert, vor der selbst Branchen-Primus Disney in die Knie ging: Dessen Versuche, mit eigenen Produktionen gegenzuhalten, scheiterten zuletzt kläglich mit "Himmel und Huhn", weshalb man zum einzig probaten Mittel griff und den Shooting Star komplett aufkaufte. 7,4 Milliarden Dollar war Disney der Deal wert, und seitdem haben die kreativen Köpfe von Pixar wie "Toy Story"-Erfinder John Lasseter das alleinige Sagen über den Animations-Ausstoß des Disney-Konzerns.
Aber wie das bei jedem Musterschüler so ist: Mit jeder weiteren Eins, die er nach Hause bringt, wächst unweigerlich die Frage, wann er das erste Mal nachlassen wird. Die Antwort: Jetzt. Und das kommt nicht einmal sonderlich überraschend, denn dem jüngsten Streich "Cars" fehlte schon von vornherein das Superhit-Gefühl, das man bislang noch bei jedem Pixar-Film schon nach Ansicht des allerersten Teaser-Trailers gehabt hatte. Ein Film über sprechende Autos machen, das mag für John Lasseter ein lang ersehnter Kindheitswunsch gewesen sein, doch das breite Publikum stellte sich die berechtigte Frage: Und das soll eine so tolle Idee sein wie ein Film über Monster in Kinderzimmern oder eine Undercover-Superheldenfamilie?

Haupt-"Figur" von "Cars" ist der Rennwagen Lightning McQueen, ein Neuling in der Rennserie um den Piston Cup, aber schon aussichtsreicher Titelkandidat. Nach einem spektakulären Unentschieden im letzten Rennen der Saison soll es zwischen den gleichauf liegenden Titelanwärtern - Neuling Lightning, dem seine letzte Saison fahrenden Dauer-Champ The King und dem verbitterten ewigen Zweiten Chick Hicks - zu einem Entscheidungsrennen in Kalifornien kommen. Doch auf dem Weg dorthin verschlägt es Lightning aufgrund sehr widriger (und komischer) Umstände in das Wüstenkaff Radiator Springs, wo er weit abseits der ihn verehrenden Autowelt zur Strafe für angerichtete Schäden die Hauptstraße neu teeren soll. Mit dem näheren Kontakt zu den ebenso schrulligen wie weltfremden Bewohnern des Örtchens warten auf den überheblichen Einzelkämpfer McQueen auch ein paar wertvolle Lektionen, die aus ihm einen besseren Menschen, äh, ein besseres Auto machen sollen.

Wem das irgendwie bekannt vorkommt, der muss sich nicht wundern: Arroganter, erfolgreicher Großstädter, den es auf dem Weg zu Ruhm und Reichtum in Kalifornien in ein verschlafenes Nest im Nirgendwo verschlägt, wo er durch die bodenständigen Anwohner ein paar wichtige Dinge fürs Leben lernt, das erinnert doch sehr an "Doc Hollywood" mit Michael J. Fox, und bedeutend cleverer fällt die Story des neuen Pixar-Films leider auch nicht aus. Womit sich die Skepsis angesichts der Grundidee "sprechende Autos" auch schon bestätigt, denn so richtig nach einer guten Geschichte klang das einfach nicht, und das ist es auch nicht geworden. Arg konventionell und ohne nennenswerte Überraschungen spult man hier übliche Handlungsstandards ab, die sich in zahllosen "real-life" Spielfilmen bewährt haben, und baut darauf, dass man die Sache mit der ureigenen Pixar-Brillanz im Detailreichtum noch rausgerissen bekommt.
Das wiederum klappt ziemlich exzellent, vor allem, wenn man "Cars" in den direkten Vergleich mit dem Konkurrenzprodukt "Robots" aus dem letzten Jahr schickt. Hier wie dort wurde eine eigene Welt gänzlich ohne Menschen kreiert, einzig bewohnt von den titelgebenden Maschinen. Doch während "Robots" sich in Bemühungen erschöpfte, alles Menschliche möglichst Eins zu Eins ins Roboterische zu übersetzen und dabei kreatives Potential, Humor und Charaktergefühl vermissen ließ, investierten die Macher von "Cars" ihre Mühen an den richtigen Stellen und versuchten gar nicht erst vergeblich, ihre Welt in allen ohnehin widersprüchlichen Details zu erklären (das Fehlen von Händen und Füßen in einer von Autos bevölkerten Welt wirft doch eine Menge Fragen auf, wie das alles überhaupt funktionieren oder entstanden sein soll). Sei's drum, hat man sich gesagt, und einfach mit dem Grundkonzept Spaß gehabt. So sind im Universum von "Cars" dann sogar die Fliegen kleine, beflügelte Autos, Traktoren sind das Äquivalent zu dummen Kühen auf der Weide (was zu einer der witzigsten Szenen im ganzen Film führt), und generell gelingt es, menschliche Charakterzüge sehr treffend in entsprechende Automodelle zu übersetzen.
Die Einwohner von Radiator Springs sind in dieser Hinsicht ein wundervoll gelungener Haufen, vom Feuerwehrauto, das nah am Wasser gebaut hat, über einen hispanischen Tuning-Macho, der sich einfach selbst "pimpt", bis hin zu Hippie-VW-Bus und Army-Jeep, die sich als Nachbarn im Dauerzwist befinden. Dass sich hier für Lightning McQueen auch noch ein love interest (der schnittige Porsche Sally Carrera) und ein neuer bester Freund (der etwas unterbelichtete Abschleppwagen Hook) finden, versteht sich von selbst. Auch wenn es schlussendlich immer noch Autos bleiben und die meisten Figuren kaum über den Stereotyp hinaus kommen, den sie verkörpern sollen: Sie alle bekommen immer noch mehr Charakter und Identität verliehen, als es bei den farblosen Blechkameraden aus "Robots" der Fall war.

Nachdem der Film nur schleppend in Gang gekommen ist und Lightnings Charakterwandlung während seinem Aufenthalt in Radiator Springs ein eher verhaltenes Tempo vorlegt, dreht "Cars" gegen Ende qualitativ merklich auf und kann seine bis dahin vielleicht etwas unbeteiligten Zuschauer doch noch rühren. Denn wenn John Lasseter seine motorisierten Helden sich in die gute alte Zeit des Autoseins zurück erinnern lässt - als es noch keine schnurgeraden Autobahnen, sondern sich in die Landschaft einbettende Straßen gab, und eine Fahrt kein möglichst schnelles Reisen von A nach B, sondern ein Erlebnis für sich war - dann kann man sich auch im Kinositz dieser Nostalgie nicht entziehen, auch wenn es eigentlich eine uramerikanische Ode ans sinnlose Spritverbraten ist. Aber was soll's, wer seine Auto-Nostalgie so gut verkaufen kann, von dem lässt man sich gern beschwatzen.
Vor allem, wenn das auch noch so gut dabei aussieht: Im gewohnten Maße schraubt auch "Cars" die Detailtiefe und Realitätstreue der Animation wieder ein Stückchen höher, die phänomenalen Panorama-Aufnahmen der unberührten, weiten Natur sind auch deshalb so atemberaubend, weil sie fast fotorealistisch wirken. Womit Pixar erstmals Bilder gelingen, in denen man sich richtig gehend verlieren kann. So hilft auch die visuelle Stärke von "Cars" über manchen Klischee-Dämpfer in der Story hinweg - diesen Film zu sehen ist bereits eine Freude für sich.
Eine Freude für die Lachmuskeln ist "Cars" natürlich auch, aber die Gag-Dichte und Trefferquote liegt doch spürbar unter dem üblichen Pixar-Schnitt. Inwiefern sich die deutsche Synchronisation negativ auf den Witzquotient auswirkt, wird sich zeigen müssen. In der Original-Fassung mit Sprechern wie Owen Wilson, Paul Newman oder Bonnie Hunt exzellent besetzt, steht zu befürchten, dass ein Gutteil des sehr regionalen Humors um amerikanische Hinterwäldler und ihre Eigenarten in der deutschen Fassung verloren geht (ganz abgesehen davon, dass man hierzulande berechtigterweise Schwierigkeiten damit hat, die amerikanische Faszination für Autorennen in langweiligen Oval-Kursen nachzuvollziehen). Die Armada von mehr oder weniger passenden Promi-Synchronsprechern, die teilweise in Kleinstrollen kaum länger als eine halbe Minute zu hören sein werden, wird allein durch ihre Namen nicht viel rausreißen können. Und Leute wie Niki Lauda, Cora Schumacher oder Franziska van Almsick sind bislang den Beweis noch schuldig, ob sie für so eine Aufgabe überhaupt zu gebrauchen sind. Ein garantierter Lacherfolg ist aber wie immer bei Pixar der Abspann, in dem die Einwohner von Radiator Springs unter anderem ins Autokino gehen - und Pixar-Filme gucken.

Trotz vieler toller Ideen und einer erneuten Zurschaustellung aller herausragenden Pixar-Eigenschaften (inklusive des nach wie vor spürbaren Willens, das gesamte Herzblut des Teams in einen Film zu stecken, anstatt das Teil einfach nur fertig zu bekommen, wie es die Konkurrenz tut) bringt der Musterschüler diesmal dennoch nur eine Zwei nach Hause. "Cars" scheitert ein wenig an seiner flachen Geschichte und den selbst auferlegten Einschränkungen, die Autos als Hauptfiguren nun mal mit sich bringen (das begrenzte Ausdrucks- und Bewegungsvermögen ist das offensichtlichste Beispiel). Aber: Selbst der bisher schlechteste Pixar-Film sollte die Konkurrenz immer noch locker ausstechen können um den Titel als bester Animationsfilm des Jahres. So ist das halt mit Musterschülern: Selbst, wenn sie nicht so gut sind wie sie können, sind sie immer noch besser als alle anderen.

F.-M. Helmke

 


Name: Jörg
Email: Jou
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Grandiose Kritik.

Bin gespannt auf den Film und wie ich dann zur Kritik stehe.



Name: Thomas
Email: thomas_filmszene@trash-mail.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Habe den Film gerade im Sneak gesehen. Als klar wurde das es sich um einen Streifen mit sprechenden Autos handelt (also gleich am Anfang), war ich sehr versucht sofort zu gehen, bin dann aber doch bis zum Ende geblieben. Und so schlimm wars dann denn doch nicht.
Selbst wenn es den von Herrn Helmke zu Recht erwähnten "Doc Hollywood" nicht geben würde, wäre es immer noch eine einfallslose und vorhersehbare Story. Aber der Detailreichtum der Animation und die sehr guten (englischen) Sprecher entschädigen.
Ich kann mich obiger Kritik also nur anschliesen (auch wenn ich 6 Punkte für angemessener halte).



Name: zelig
Email: egal@egal.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich rege mich ja gerne auf, wenn in diesem Forum Leute Kommentare zu Filmen ablassen, die sie noch gar nicht gesehen haben. So werde ich das selbst auch diesmal unterlassen. Stattdessen ein Kommentar zur Kritik von F.-M. Helmke:

Selten hatte ich den Eindruck, daß jemand aufgrund der Ansicht des Trailers haargenau die gleichen Schlüsse gezogen hat, wie man selbst. Als eingeschworener Pixar-Fan dachte ich mir beim Schauen des Trailers: was’n Blödsinn. Der Funke springt null über. Waren ansonsten die Teaser-Trailer des jeweils anstehenden Pixar-Streifens schon für sich sensationell (sowohl bei „Monsters Inc.“ als auch bei „The Incredibles“) und einnehmend, hatte ich diesen Effekt diesmal überhaupt nicht. Das kam eher rüber wie ein schwacher Abklatsch der bisherigen Pixar-Werke. Eine Art Fingerübung für die Praktikanten – und so scheint es ja auch zu sein, wenn man der Kritik glauben mag. Und genau das werde ich diesmal auch brav tun und mich schon mal auf den folgenden Pixar-Film in (hoffentlich) altgewohnter Qualität freuen.



Name: Övgü
Email: www.onur.duezguen@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieses Film ist so kras das mine Freude es gebrad wollten aber ich habs nicht getan weil mein Bruder hat sich das Film mit sein eigenes Gelt gekauft hat also ich fans sehr toll.



Name: Kenneth
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Mir ist schleierhaft, warum man bei der deutschen Synchro vorwiegend auf Promi-Namen setzt und nicht auf professionelle Sprecher. Tramitz & Co. sind zwar unschlagbar, aber Schumacher, Lauda, Danner sowie Heiko Waßer können einfach nicht synchroniseren und machen ihre "Charaktere" kaputt. Echt schade!



Name: rizla23
Email: wasined
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

storymässig für pixar eher ein armutszeugnis...viel zu dünn, viel zuviel (vorhersehbarer) leerlauf...wer sich wirklich einen gut gemachten animationsfilm ansehen will sollte sich lieber für den grandiosen "monster house"(unbedingt in 3D) entscheiden, da wird wenigstens eine geschichte erzählt.....



Name: elise111s
Email: nocomment
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich kann den überwiegend negativen Meinungen zum Film hier überhaupt nicht zu stimmen. Schwierig zu sagen woran das leigt, aber ich vermute, dass sie alle nciht os wirklich viel für Autos übrig haben, denn wenn man das hat, muss man dne Film einfach lieben. Da spielst es gar keine Rolle, ob die deutsche Synchro des ein oder anderen deutsch sprachigen Promis etwas holprig klingt, dass tolle an der Sache ist ja gerade, dass solche Größen wie Niki Lauda, Mika Häkinen und Michael Schumacher im film sind. Wohlgemerkt in einem Film über Autos, was doch irgendwie ziemlich gut passt.

Des Weiteren, werden sie auch unter den Real Life Filmen, kaum einen Film im Themenbereich Motorpsort oder Autos finden, der eine richtig gute Story hat. Auch hier gilt, das ist gar nciht so gravierend. Ein guter Auto-Film braucht so etwas nicht zwingend. Solche Filme Leben von den Autos, den Strecken/Landschaften, vom fahrne und natürlich vom Sound. Das alles passt in Cars, wie angegossen. Die Story ist dabei nur hilfreiches Beiwerk, mit dem für solche Animations/Kinder Filme üblichen moralischen Zeigefinger.

Es ist also eine Frage, welche Kirterien man zur Bewertung heran zieht. Ergänzend muss aber definitiv auch mal ein Lob für die Liebe zum detail erwähnt werden. Es erfordert zwar vom Zuschauer höchste Aufmerksamkeit, doch dann sind an allen ecken und Enden witzige und nett gemacht Details zu erkennen (beispiel: Kondensstreifen am Himmel haben Reifenprofil). Zudem war ich auch von der Teife des Films überrascht. Er steckt voller Symbole. So beschreibt beispielsweise das all morgendliche Duell zwischen Army Jeep und VW Hippie Bus auf lustige art und Weise aber ebenso prägnant den inenpolitischen Konflikt, während des Vietnamkrieges. Dass die Apelltrompete des Jeeps dabei durch Jimi Hendrix Stars bangled banner beantwortet wird, dürften wohl die wneigen der jungen Zuschauer bemerken, für erfahrene Kinogänger jedoch eröffnet dieses Detail überraschende Perspektiven. Das nru so als beispiel.

Fazit: Jeder der früher mal mit Siku autos gespielt hat und jeder der auch nur ein bischen für Autos oder Motorsport über hat, sollte sich Cars unbeidngt ansehen und wird es mit Sicherheit nicht bereuen. Wer eher zur Barbie Puppen Fraktion gehört sollte es wahrshceinlich besser lassen, aber man guckt ja auch keinen James Bond Film, wenn man Fan von Liebeskomödien ist.



Name: Jörg
Email: Hab ich
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Muss der Bewertung im Großen und Ganzen zustimmen. Netter Film, an dem sich die allermeisten anderen zeitgenössischen Animationsfilme 'ne dicke Scheibe abschneiden könnten, aber von der Genialität der früheren Pixar-Filme doch ein gutes Stück entfernt. Eigentlich unfair, eine solche Erwartungshaltung, aber eine leichte Enttäuschung verspürte auch ich - was wie gesagt nix daran ändert, dass der Film im Grunde sehr ansehnlich ist.

Das ist auch der größte Pluspunkt, der nun wirklich genial ist: Die Grafik. Unglaublich, was die Zauberer von Pixar da auf die Leinwand gezaubert haben. In diesem Punkt ist "Cars" ein erneuter Meilenstein. Schade, dass der Plot so vorhersehbar und das ganze Setting nur bedingt charmant ist.

Größtes Manko liegt in der deutschen Version begründet. Ich finde, mittlerweile nimmt die Praxis, "prominente" Sprecher zu benutzen, doch ein wenig überhand. Gut, Michael Schumacher für nen kleinen Gag am Ende, das ist ertragbar, aber als ich gleich zu Beginn diese beiden hirnamputierten Torfnasen hörte, die auch die Formel-1-Rennen kommentieren, hätte ich schon gleich kotzen können. Und auch Niki Lauda, der eine zwar kleine, aber wichtige Rolle spricht, hat dafür so viel Talent wie ne Kuh fürs Autofahren. Das tat richtig weh - ich empfehle die Originalversion.

Alles in allem ein netter Film. Pixars Ruf ist dadurch nicht ruiniert, aber bei ihrem nächsten Film sollten sie doch wieder ein bisschen aufdrehen.



Name: Steffi
Email: ohne
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich glaube dass Ihr hier alle zuviel erwartet habt. Es handelt sich bei "Cars" um einen Kinderfilm der mit FSK 0 zugelassen ist. Ich war gestern mit keinen beiden Kindern 2 + 3 Jahre alt und die fanden den Film klasse. Mit einer grandiosen und super-speziellen Story hätten die nichts anfangen können.
Nochmal - ein Kinderfilm - nix für Erwachsene !



Name: Mys
Email: ohne
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Also die früheren Pixar Filme waren für jedes Alter, und bei dem hab ich auch die Hoffnung



Name: zelig
Email: egal@egal.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@steffi:
Also bei „Toy Story“ hätte man rein vom Titel her eher davon ausgehen können, daß die Handlung nur auf Kinder zugeschnitten ist – war dann erfreulicherweise aber auch ein Riesenspaß für Erwachsene. Daß Pixar es dann ausgerechnet bei einem Film mit dem Titel „Cars“ (Führerschein ab 18) nicht hinkriegt, zumindest eine ähnliche starke Geschichte für Kinder UND Erwachsene zu entwerfen, ist dann doch schade …



Name: chris
Email: ------
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Die Kritik von Herrn Helmke triffts ganz genau: Der Film kommt nur schleppend in die Gänge, wird aber (leider erst) im letzten Drittel des Films mit jeder Minute besser.
Einfach nur schrecklich und nervtötend war hingegen die Synchronstimme von Niki Lauda: welch eine katastrophale Fehlbesetzung! Heiko Waßer und Christian Danner waren noch annehmbar, hoffentlich war dies aber ihr einziger Ausflug ins Filmgeschäft. Gelungen fand ich hingegen aber die Gag-Einlage mit Michael Schumachers Stimme, die kam überraschend und war klasse.

Insgesamt ein gelungener Film (nicht nut für Kinder bis 6 ), aber schaut ihn euch lieber in der Originalversion an, um euch diese grässlichen deutschen Stimmen zu sparen !



Name: Litz
Email: ajkhka@laikjsas.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Finde den Film als sehr gelungen und jung und ALT ;-).
Nur muß ich auch sagen das mir die engl. Syncro besser gefällt....die deutsche Version macht den Film zum Teil kaputt...professionelle Syncro Sprecher wären besser gewesen. (HauptAugenmerk liegt auf den Kommentator-Deppen, und hätte ich das mit dem Schumacher am Ende nicht gewußt, erkannt hätte ich ihn nicht....)




Name: Lukas
Email: nixda@gehteuchnixan.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich finde den Film auch total gelungen aba z.b. Lauda hätten die stecken lassen können



Name: Lukas
Email: nixda@gehteuchnixan.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

sry bewertung vergessen



Name: Andreas
Email: Andreas
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Netter Film aber nichts besonderes . Die Promi-Stimmen waren unheimlich daneben . Insbesondere Nikki Lauda hat überhauptnicht gepasst . Ich stimme dem Vorredner zu das man doch zukünftig wieder Profis ans Werk lassen sollte . Dieser Promiwahn nervt einfach. Ansonsten habe ich mir bei der Monate langen Werbung ein bissel mehr Handlung gewünscht . Luigi und sein Gehilfe fand ich am besten. Die Traktoren waren auch sehr gelungen.



Name: nicole
Email: silvia@rsnweb.ch
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich habe den film schon auf dvd!



Name: Storm
Email: NJSM
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Muss auch zugeben, als Pixar Fan entäuscht worden zu sein. Da haben sie solch Grandiose Filme wie Monster AG, Toystory, Die Unglaublichen etc... gezaubert und dann das ?!? Ok zugegeben einige stellen sind schon recht witzig, aber die Synchronsprecher die aus der Formel 1 kommen sind nur PEINLICH , bis auf die kleine Rolle mit M. Schumachers Stimme war der rest nur Müll und absolut nicht überzeugend. Hier hätte man Echte Synchronsprecher/Schauspieler nehmen sollen ! Die Story hat mich nicht umgehauen, auch gab es nicht genug Gags oder Seitenhiebe wie in anderen Pixar Filmen. Kinder wird der Film aber sicherlich gefallen. Auch mir gefielen Luigi und sein Gehilfe, aber das wars dann auch im großen und ganzen ;)



Name: Christoph
Email: em@il.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Meiner Meinung nach ist dieser Film für jeden der früher mit Matchbox Autos, Siku Autos, HotWheels und wie sie alle heißen gespielt hat ein absolutes muss! Es werden wirklich wieder Kindheitserinnerungen wach.
Auch haben mich die Promisprecher nicht gestört.. ich fand es sehr nett, Niki Lauda in der Rolle des alten Rennwagens zu hören. Klar, er und die anderen Promies sind meilenweit weg von einem Profisprecher, aber irgendwie war es eine erfrischende Abwechslung diese "unverbrauchten" Stimmen zu hören.

Einziger kritikpunkt von mir ist, dass die Trailer zu viele witzige Szenen aus dem Film verraten. Dadurch haben die Witze die bereits im Trailer gezeigt wurden viel von ihrem Humor eingebüßt.

Aber ansonsten.. wie gesagt, ein klasse Film!
Von mir bekommt er die Note 1.



Name: der der den film gut fand
Email: jou
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich weiss nicht welchen film die jenígen gesehen haben die sich hier so negativ auslassen. de´r film hat genau das ereicht was er acuh sollte. eine verdammt kurzweilige und humorvolle unterhaltung. und dass vieleicht die trailer nicht so sind wie man sie sonst kennt haben sie doch auch ereicht nicht zu viel zu veraten und auch nicht die einzigen guten szenen aus dem film zu sein. auch wenn die story für einige als total abgedroschen scheint rückt sie sich hier doch in ein ganz anderes licht. wir erleben einmal alles aus der sicht von nichtlebewesen. und wenn man sich andere storys mal so vorstellen würde bekäme mal alte filme doch auch mal wieder ganz neu aufgelegt.
ich finde den film sehr gut und kann ihn nur empfehlen.



Name: Dorian
Email: Dorian.gray@chello.at
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Die Handlung:

Also da gibt es ein Rennen, das heißt Piston Cup. Das ist in ganz Amerika berühmt. Und in diesem Rennen muß sich das kleine Auto LIGHTNING MCQUEEN beweisen. Aber das Rennen geht unentschieden aus. Und so wird von der Behörde entschiede dass das kleine Nascar Auto zum Entscheidungsrennen nach Los Angeles muß. Sein Kontrahenten KING und HICKS wollen das nicht wahr haben und so stimmen sie widerwillig zu das Rennen zu wiederholen.

Jeder verspricht sein Bestes zu geben. LIGHTNING inzwischen macht sich 0 Sorgen da er von sich absolut überzeugt ist, da er eben das beste und schnellste und schönste und berühmteste Auto der Welt ist. Er macht sich mit seinem Freund den Truck MUCK auf den Weg nach L.A.

Durch einen Unfall landet er in der Wildnis und kommt so unverhofft nach einer Polizeikontrolle nach Radiator Springs, wo er dann nachdem er die einzige Straße kaputt gemacht hat, auf Befehl vom Richter Doc HUDSON die Straße teeren muß, mit der alten schweren Teermaschine BESSY. Dort freundet er sich auch mit der Porschefrau SALLY an.

Hier an der Route 66 kommt fast keiner vorbei, und so kennt ihn auch keiner, Keiner weiß wie berühmt er ist, und so nimmt man ihn einfach wie er ist, als einfacher Wagen. So freundet er sich mit den 2 Reifenwechsler und Autohausbesitzern LUIGI und GUIDO an und dem Abschleppwagen HOOK.

Meine eigene kleine automatische Meinung:

Kurzer Titel, Langer 117 Minütiger Film, kontroverse Meinungen. Wieso? Nun, der Titel ist kurz weil es nur ein Wort ist, und trotzdem sagt der Film fast alles aus über den Inhalt. Lange kam mir der Film vor weil er anfangs etwas langweilig war, und nachher, überhaupt gegen Ende sehr stark zugelegt hat. Auch wenn ich mich selten mit einem Auto bisher identifiziert habe. Anatomisch haben ja Männer keine Reifen, bei Frauen wäre das natürlich praktisch wenn man die ins Ehebett schieben könnte. Praktisch auch nur dann wenn sie so aussehen würden wie ein Blauwal. Trifft auf ungefähr 50 % der Fettleibigen zu. Männer brauchen natürlich keine Räder oder Reifen. Wozu auch. Muskeln und Hirn, das zeichnet und so stark aus das wir eigentlich gar nichts anderes brauchen, und wozu braucht das starke Geschlecht schon Reifen? Maximal den Gummi, der für die Reifen auch irgendwie verwendet wird, wenn auch nur im Wort, ja den kann Mann brauchen und sollte auch haben, aber das ist ein anderes Thema.

Kontroverse Meinungen, ja im Kino hört man dauernd wem nuscheln. Kam mir vor als wäre ich in einem Schützengraben im 1. Weltkrieg an der Front zu Russland, dort wo es so arschkalt ist, und dauernd plappert wer. Entweder fragen Kinder die Eltern oder Eltern die Kinder, meistens waren es eh die Kinder die dauernd herumgequatscht haben. Ich bin da nicht so, ich habe ja meine bessere Hälfte die ich fragen kann. Kinderfilm, ja das ist er, allerdings da lacht man nicht so viel über den Film, der Film ist eher romantisch und vor allem eine gute lebensechte Geschichte, sie reflektiert das normale Amerikanische Groß Kotz und Schleimspuren Leben.

Der Film ist irgendwie wie das Leben, du hast dauernd was zu tun, und nichts klappt, so wie bei unsrem Lightning McQueen. Nicht Steve McQueen. Und was klappt nicht bei dem? Tja das Leben auf die Reihe bringen. Er hat viel Geld, viel Ruhm, aber das wichtigste fehlt ihm, Freunde, eine Familie und ein geregeltes Leben. Was braucht der Mensch oder in dem Fall schon Ruhm wenn doch alles andere viel wichtiger ist? Da kommt er auch drauf. Der schnellste Protagonist eines Filmes bis jetzt. Übrigens kann man das mit Fug und Recht behaupten. Ich habe zumindest noch nicht gesehen dass irgendein Schauspieler so schnell gelaufen ist wie dieses kleine süße Auto im Film.

Den Film könnte man ungefähr in die Zeichentrickversion von „Doc Hollywood“ einräumen. Ein arroganter selbstverliebter Großstädter will nach Kalifornien um groß raus zu kommen. Es verschlägt den Hauptdarsteller des Filmes nach einigen Problemen in ein Provinznest, wo er von bodenständigen Bewohnern wieder lernt das Leben zu lieben und den wahren Sinn des Lebens kennen zu lernen.

Anfangs war der Film ziemlich schleichend, aber spätestens seit dem Zeitpunkt wo der kleine Rennwagen in der Provinzstadt war, hat der Film zugenommen. In dem Kaff geht alles langsam, die Straßen sind nicht geteert, und man benutzt das Auto von A nach B zu kommen und nicht als Götze wie heute die Leute in der Großstadt. Tja, pfui, böse Städter. Verwöhnte Arschlöcher. Ab dem Zeitpunkt tauchen im Film viel mehr Details auf als vorher, die Panoramablicke der Gegend, die Büsche, Kakteen, der Witz kommt rein. Vielleicht war das beabsichtigt, um den Krassen Unterschied zu zeigen von, Ich habe alles und mir fehlen Freunde, überleitend zu, Hier bist du ein armes Würstchen, hast nichts, und kriegst aber mehr im Endeffekt raus als woanders.

Denn hier stimmen Farben und das ganze Leben, die Luft und die Liebe ist auch gefühlsecht, so wie es Blausiegel den Kunden verspricht. Die Flache Geschichte hier hatte meiner Meinung nach zu viele Aufhänger und hat sich zu viel vorgenommen. Komödie, Romantik, Spannung und Sinn des Lebens, das passt nicht in einen Familienfilm. Anfangs wollte ich aus dem Kino flüchten, im Endeffekt hat mir der Film sehr gut gefallen, aber nur ab der 50 – 70. Minute.

Im Original sprachen Owen Wilson und Paul Newman Rollen, in der deutschen Übersetzung wurde das zu den Charakteren so unpassend gemeistert das ich mir dachte, ich wohne auf einem anderen Planeten. Ich finde das Cara Schumacher, Niki Lauda und Franziska von Almsick nicht geeignet sind Rollen zu sprechen. Cara ist zwar ne geile Frau von Michael, aber als Synchronsprecherin für Ihre Rolle komplette ungeeignet wie ich finde.

Ein paar Informationen zum Film:

John Lesseter der Erfinder der Animation im Kino, er hat ja 1995 den ersten Computer Zeichentrickfilm rausgebracht, das war damals „Toy Story“, also sein ganzer Konzern für den John Lesseter arbeitet, das ist Pixar, den Konzern hat ja Disney, der Disney Konzern für 7,6 Milliarden US $ aufgekauft im Jahr 2006.

Übrigens hat ursprünglich der Titel anders gelautet „Route 66“, der Titel wurde aber im Jahre 2002 auf „Cars“ geändert, damit der Film nicht mit der gleichnamigen Fernsehserie aus den 1960er Jahren verwechselt werden würde. Für die deutsche Fassung war ursprünglich „Cars - Autos wie wir“ vorgesehen, und das blieb er dann auch. Lightning McQueen, das süße kleine Rennauto mit Zunge, ist ausgestattet mit Lightyear-Buzzard-Reifen, eine Parodie auf Goodyear-Eagle-Reifen und auf Buzz Lightyear aus Toy Story, der ja auch von John Lasseter ist.

Einige der Sponsorenaufkleber auf den Rennautos verweisen auf frühere Pixar-Projekte. So ist zum Beispiel die Zahl „2319“ auf einem Auto zu sehen. Diese Nummer war der Code der Kinderaufspüragentur aus Monster AG. Die Nummer „95“ von Lightning McQueen ist eine Anspielung auf das Erscheinungsjahr von Toy Story 1995. Die Nummer der Figur Chick Hicks ist „86“, erneut eine Anspielung auf ein Erscheinungsjahr eines Pixar-Kurzfilms, nämlich Luxo Jr.. Dann noch, bei der Überfahrt nach Kalifornien, da gibt es auf der Interstate Autobahn, einen Cameo-Auftritt der Vögel aus Pixar's Kurzfilm For the Birds. Ist nur ganz kurz.

Der Sponsor des Kings, also von dem einen Auto im Film, heißt Dinoco, die Tankstelle aus Toy Story.
Die Fliegen (bzw. Käfer), die in dem Film vorkommen, sind kleine VW-K
äfer mit Flügeln. Und die sehen wirklich nett aus. Schade dass es so was nicht gibt. King ist eine Referenz auf dessen englischen Synchronsprecher Richard Petty, der als Rennfahrer ebenso genannt wurde und einen #43 Plymouth Superbird fuhr – im Film ist es ein #80 Plymouth.

Ein Wagen wurde auf der Motorhaube mit einem Apple-Logo und der Nummer "84" versehen, ein Hinweis auf den ersten Macintosh, der 1984 vorgestellt wurde. Und zwar ist das kein Auto sondern ein Computer. Die Handlung weist erstaunliche Übereinstimmung mit „Doc Hollywood“ aus den frühen 90ern oder Footloose aus den frühen 80ern auf. Ist auch beabsichtigt. Und im Abspann laufen im Autokino von Radiator Springs Pixar-Filme mit Autos als Hauptfiguren. "Lightning McQueen" ist übrigens eine Hommage an den Schauspieler und leidenschaftlichen Rennfahrer Steve McQueen und das ist wohl klar dass man das weiß. Der Film hat übrigens weltweit 466 Millionen US $ eingespielt und alleine in den USA, 214 Millionen US $. Und das bei einem Budget von 120 Millionen US $.

Fazit:

So gesehen ist das ja eigentlich ein richtiger Familienfilm. Die Musik ist nett, sie ist nie übertrieben, die Aufnahmen und die Geschichte wird aber der zweiten Hälfte des Filmes besser, die Langeweile lässt nach und anfangs noch ein langweiliger Film für Kiddies, entwickelt er sich bald zu einem romantischen Gesellschaftsdrama, Marke Disney.

79 von 100



Name: Daniela
Email: vorhanden
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich kann mich, der hier meist negativen Meinung zu diesem Film nicht anschließen. Unser Sohn ist gerade 3einhalb Jahre alt und fährt voll auf diesen Film ab. Man darf nicht vergessen, das dieser Film schließlich in erster Linie für Kinger gemacht ist, nicht umsonst FSK 0 hat. Wenn der Film wirklich so schlecht ist wie viele sagen, warum wurde er dann sogut besucht und hat weltweit so viel Geld eingespielt?
An alle die den Film noch nicht gesehen haben: Unbedingt mit euren Kindern, oder ohne ansehen. Prädikat: SEHENSWERT!!!!



Name: kackekay
Email: Kaiser_KG@gmx.net
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

gähnnnnnnn,war ein echt langweiliger film,ich war sehr enttäuscht,2stunden für ein animationsfilm ist viel zu lang



Name: jagi
Email: jagi22@hotmail.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

dieser film ist sau geil



Name: Is egal
Email: --------
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der film war sau gut ej besser ald die anderen und das war auch gerecgt die 2 stunden also