Bait - Fette Beute

action-komödie, usa 2000
original
bait
regie
antoine fuqua
drehbuch
andrew & adam scheinman
cast:

jamie foxx,
david morse,
doug hutchinson,
mike epps, u.a.

spielzeit
120 min.
kinostart
17.5.2001
homepage
www.baitmovie.com
bewertung

(5/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Schon der Beginn von "Bait" ist nicht gerade realistisch zu nennen: Die Federal Reserve Bank mitten in Manhattan wird relativ problemlos um 42 Millionen Dollar erleichtert, obwohl sich die beiden Täter im Verlauf des Raubzugs gewaltig in die Haare kriegen. Zwar wird John (Robert Pastorelli) relativ bald gefaßt, erliegt jedoch schon beim ersten Verhör seinem schwachen Herzen. Da weder sein Partner Bristol (Doug Hutchinson) noch die Polizei unter Führung des rauhbeinigen Finanzfahnders Clenteen (David Morse) einen Schimmer haben, wo die "fette Beute" steckt, sind beide entsprechend angefressen. Zur falschen Zeit am völlig falschen Ort befindet sich wieder mal Kleinganove Alvin Sanders (Jamie Foxx). Nach dem gescheiterten Einbruch in eine Fischfabrik teilte der sich nämlich kurzfristig die Zelle mit dem dahingeschiedenen John. Und nun sind alle überzeugt, daß der ihm bestimmt das Versteck der 42 Millionen verraten hat. Und da Alvin somit eine Art letzter Strohhalm der verschiedenen Interessengruppen ist, wird er prompt freigelassen und ohne sein Wissen mit einem Peilsender ausgestattet. Dieses in seinem Mund verankerte Wunderteil zeigt den Cops nicht nur wo er gerade ist, sondern läßt sie auch in bestem Stereoformat an sämtlichen Unterhaltungen teilhaben während sie darauf warten, daß Obergauner Bristol mit Alvin Kontakt aufnimmt. Der versucht währenddessen wieder einmal sein Leben in den Griff zu kriegen, und Clenteen und seine Leute haben alle Hände voll zu tun, die nahezu täglich drohenden neuerlichen Verhaftungen Alvins doch möglichst zu verhindern.

"Bait" ist eigentlich eine typische Videopremiere. Handlung und Charaktere aus verschiedensten Filmen zusammengesucht und alles dann eine Nummer kleiner als bei den Vorbildern umgesetzt. Jamie Foxx, der in den USA seine eigene Fernsehshow hat und dem Kinopublikum letztes Jahr in "An jedem verdammten Sonntag" erstmals auffiel, spielt hier quasi die Will Smith-Rolle aus "Der Staatsfeind Nr.1". Gutmütig, aber ahnungslos und umgeben von lauter Hightech-Spezialisten. Der auf "Psychos" abonnierte Doug Hutchinson (schon in "Akte X" und "Millennium" spielte er ständig ähnliche Rollen) gibt hier einen "John Malkovich für Arme", so sehr ist sein hochintelligenter, ruhiger und höflicher Killer der entsprechenden Figur aus "In the Line of Fire" nachempfunden - ohne allerdings auch nur annähernd so bedrohlich zu wirken. Aber auch wenn Hutchinson kein Malkovich ist und Foxx kein Will Smith, so verrichten sie ihre Sache doch auf akzeptablem Niveau. Herausragend agiert dagegen David Morse - was nicht überrascht wenn man auch seine letzten Leistungen in "The Green Mile" und "Dancer in the Dark" gesehen hat. Sein Finanzfahnder Clenteen ist ein harter, fast brutaler Hund ,der mit seiner Präsenz jede Szene allein ausfüllt und dabei trotzdem immer irgendwie liebenswürdig bleibt. Schließlich weiß er, daß der arme Kerl mit dem Peilsender im Gebiß ja eigentlich gar nicht so übel ist. Außerdem will er diesen Job auch nur so schnell wie möglich erledigen und wieder nach Hause. Herrn Morse ist jedenfalls zu wünschen, daß er demnächst auch mal in einer größeren und besseren Produktion eine Hauptrolle spielen darf.

Im weiteren sind die Kreativen bemüht, das Publikum bei Laune zu halten und spulen dabei alle Zutaten ab, die dafür wohl nötig scheinen: Verfolgungsjagden, Schießereien und Explosionen sowie zwischengestreute harmlose Späße und Kalauer zur Auflockerung. Die Ausgangsidee wird dabei allerdings weder moralisch (Ist es überhaupt vertretbar den ahnungslosen Alvin ohne sein Wissen zu benutzen und zu gefährden?) noch logisch (Macht es überhaupt Sinn soviel Aufwand zu betreiben, wenn keiner weiß ob Alvin überhaupt irgendjemanden zu Täter oder Beute führen wird?) hinterfragt. Nun gut, schließlich hat man sich diese Geschichte ja auch extra so hübsch zusammengeschustert, da wird man sie nicht selbst in Frage stellen. Der Zuschauer darf dieses sehr wohl, muß es aber nicht wenn er sich lediglich anspruchslos unterhalten lassen will. "Bait" bietet diese Art Unterhaltung allemal und bedarf keinesfalls einer Warnung vor Zeit- oder Geldverschwendung. Was allerdings auf die Wertung drückt ist die mit vollen zwei Stunden eindeutig zu lange Laufzeit des Streifens. Speziell zum Finale hin wird's immer zäher und man hätte sich hier wirklich dazu durchringen sollen 20 - 30 Minuten im Schneideraum zu lassen. Dann wäre aus "Bait" noch ein recht rasanter und kompakter Actionfilm geworden.
So leider nicht ganz.

Bilder: Courtesy of Warner Bros., Copyright 2000

Volker Robrahn

 


 

Name: RTRF
Email: HingisKan@web.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Die Idee von "bait" ist eigentlich nicht schlecht aber auch nicht wirklich neu, und die Späße wirken irgendwie, platt und nicht komisch.
Die Actionszenen können im großen und ganze überzeugen, retten den Film aber nicht.
Auch die LAufzeit ist viiieeel zu lang.
Fazit: Nur für Actionfreaks!!



Name: bob
Email: leider nicht verfügbar
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Hi
der film "bait" kam am samstag 23.7.05 im fehrnsehr
doch da ich sehr müde war konnte ich den film nicht zuende sehen.
Aber das was ich bisher gesehen habe war richtig geil
-die storie
-die sauspieler
-die umsetzung
-die masken
- alles in einem


PERRFEKT


so das ist mein kommentar zu diesem kalasse film
ich weis nicht ob ihr die hir vor dem computer hängen den film
"der staatsfeind Nr.1"
gesehen habt. ich fand den film vergleichlih mit eurem:
-in beiden filmen kommt hohe technik vor
-in beiden wird jemand verwanzt
-nur euer ist viel lustiger
-deren ist etwas spannender

Tschüss und bringt bald noch sonen film raus



Name: We$tW00D
Email: the_adress7@hotmail.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

also zuerst zu dem film
der film is ganz nett aber nichts besonderes.
er ist eine art mischung aus "Staatsfeind #1" und "Metro",wobei diese beiden Filme ich mehr als nur gut fand.
"Bait" vermag es aber nicht mich richtig zu fesseln, was jedoch nur an den Schauspieler liegt.
Jamie Foxx is in letzter Zeit zu dem wohl beliebtesten Schwarzen nach Samuel L. Jackson geworden, doch in diesem Film ist seine Frisur einfach zu dumm. Dann wäre da auch "dieser Böse",also wirklich der Mann sieht sowas von nicht angsteinregend aus, also das macht mich richtig sauer. Jamie Foxx mit Muskeln bepakt und dann dieser kleine Brillenträger. Ich möchte nun nichts gegen Brillenträger sagen, jedoch trägt dieser Trottel so eine scheiß altmodische Brille, bitte kooomm-sogar der kleine SOhn von Alvin im FIlm könnte den kampfunfähig machen und ihm dann auch noch diese Synchrostimme von Kiefer Sutherland zu geben.Ich könnte noch Zeilenlang weitermachen und erwähnen was mich an dem so stör doch ich höre nun mal auf.

@bob
also wenn du schon ne Wertung abgibst dann bitte nur wenn du nicht müde bist.So viel Schwachsinn steht da in deinem Komentar und dann auch noch "in eurem film" wessen euren bitte?Wenn du die Filmmacher meinst solltest du nicht " die hir vor dem computer sitzen" schreiben.
aus schluss fertig



Name: Mohammad
Email: Mohammad.Vakili@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

einer der schlechtesten actionfilme der 2000er.
foxx ist kein will smith, und bait ist kein staatsfeind nr.1.
albern