American Psycho

psychothriller, usa 1999
original
american psycho
regie
mary harron,
andrzej sekula
drehbuch
b.ellis,
m. harron,
g. turner
cast
christian bale,
willem dafoe,
jared leto,
reese whitherspoon,
samantha mathis u.a.
spielzeit
120 min.
kinostart
07.09.2000
homepage
http://www.americanpsycho.com
bewertung

(8/10 augen)

 

Für alle, die Bret Easton Ellis‘ Buch „American Psycho“ nicht kennen: Kein Problem, denn vielleicht seid ihr einfach zu jung und dürft es gar nicht lesen - es steht auf dem Index. Als „American Psycho“ 1991 heraus kam, sorgte es für einen Sturm der Entrüstung aufgrund seiner expliziten Gewaltdarstellung vor allem gegenüber Frauen, und somit landete dieses Buch fast überall auf der Welt auf dem Index oder ist erst ab 18 freigegeben. Im Jahr 2000 hat nun eine Frau die Geschichte um Patrick Bateman verfilmt.

Dieser Patrick Bateman (Christian Bale) ist ein klassischer Yuppie im New York der Achtziger. Er hat alles: einen Job in der Firma seines Vaters, viel Geld, Designeranzüge, eine gutaussehende Freundin und eine noch besser aussehende Geliebte. Das Einzige, was Patrick Bateman zu fehlen scheint, ist nach eigenen Aussagen etwas, was einer Seele gleichkommen könnte, er selbst sagt sogar, dass sie gar nicht existiert. Bateman besitzt viele Hobbies: Musik, in Clubs gehen, Frauen, heiße Dreier auf Koks ... Unschuldige zu erniedrigen, zu schlagen und zu töten. Sein Blutdurst wird im Lauf der Jahre immer größer und auch das letzte bisschen Verstand scheint langsam verloren zu gehen.

Wer das zugrundeliegende Buch gelesen hat und es liebte (wie ich), wird auf dem Weg ins Kino wahrscheinlich etwas skeptisch sein, ob man diese Erzählung überhaupt gut verfilmen kann. Aber seid beruhigt: Der Film schafft es, den Geist des Buches vollends rüber zu bringen, obwohl einige Handlungsstränge hinzugefügt wurden, um dem Streifen einen roten Faden zu geben, da das Buch eher eine Aneinanderreihung von Ereignissen ist.

Alles, was „American Psycho“ zu einem Bestseller machte, besitzt auch der Film. Die ca. 2 Stunden sind gespickt mit schwarzem Humor, daß es fast schon peinlich und erschreckend ist, wie witzig Gewalt sein kann. Präsentiert wird ein satirischer Blick auf die Reagan-Ära. Der Materialismus ist auf seinem Höhepunkt und es gibt keinen oberflächlicheren Menschen als Patrick Bateman. Er trainiert seinen Körper wie ein Verrückter, zieht sich sehr gut an, gebraucht mehr Schönheitsprodukte als die meisten Frauen und streift sogar einen Regenmantel über, bevor er jemanden mit einer Axt köpft. Patrick kennt seine Musik, seine Restaurants und Clubs, er kennt alles, was gesellschaftlich auch nur irgendwie relevant ist, aber er ist unfähig, eine normale menschliche Beziehung zu führen. Gefühle wie Liebe, Vertrauen, Freundschaft oder Begriffe wie Bewusstsein und Realität sind ihm fremd. Er ist so selbstbezogen, dass er selbst beim Sex mit zwei Frauen mehr auf sich selbst als auf die beiden Bräute schaut.

Es ist unglaublich, was Harmon da erschaffen hat. Sie hat es geschafft, Patrick Bateman ein Gesicht zu geben, und aus einem eher frauenfeindlichen Buch einen eher frauenfreundlichen Film zu machen, ohne dabei das Buch zu verändern. Die einzigen starken Charaktere in diesem Film sind die Frauen, alle Kerle sind schlichtweg Idioten. Neben der Regisseurin sind auch die Schauspieler brillant: Chrstian Bale ist Patrick Bateman (was er hier schafft, hätte DiCaprio, der eigentlich Bateman spielen sollte, nie auch nur im entferntesten hingekriegt), er verkörpert einerseits das perfekte Böse, andererseits einen bemitleidenswerten Menschen, der nicht zu Gefühlen fähig ist. Chloe Sevigny als Jean, der einzige Mensch, dem Bateman gegenüber so etwas wie Liebe zuläßt, spielt sehr einfach und gibt dadurch ihrem Charakter die Tiefe, die er braucht, um glaubwürdig zu wirken.

Aber der Höhepunkt des Films sind die Ausstattung und der Soundtrack. Alles, aber auch alles sieht aus und hört sich an wie in den Achtzigern. Eine unglaubliche Leistung.

Natürlich ist bei der Verfilmung eines so gewalttätigen Buches wie „American Psycho“ die Frage nach der Gewaltdarstellung äußerst wichtig. Ja, der Film ist krass, aber nicht übertrieben. Dennoch sollte man Leuten mit schwachem Gemüt von „American Psycho“ abraten.

Alles in allem erfüllt dieser Streifen alle Erwartungen, ist genauso brillant wie das Buch. Wie dieses schafft es auch der Film, schwärzesten Humor und schockierende Gewalt zu einer guten Geschichte über einen Mann auf der Suche nach seinem Selbst zu kombinieren. Und das in einer Welt, in der das, was du kaufen kannst, definiert, was du bist.

 

 

Bilder: Courtesy of Lions Gate Films, Copyright 1999

P. Hoch
 

Name: Stefan Müller
Email: Muellaner@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist Großartig! Ich habe das Buch verschlungen und bin wirklich sehr angetan vom Film. Ich habe Ihn in Orginal mit D-Untertitel gesehn und weiß nicht wie die deutsche Synchronstimme sein wird. Desweiteren hat das Buch/Film einen guten Einfluss auf mich. Ich treibe mehr Sport meine Wohnung sieht aus wie geleckt und meine Auswahl an Körperpflegeprodukten steht Batemans in nichts nach...:-)



Name: Anonymus
Email: jennycordas@hotmail.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Im Großen und Ganzen ein... abartiger Film. Ich hab den Film in Malta in Original gesehen und muss sagen, dass man bei dem Film perverse und psychopatische gedanken hegt. Einersteits ist der Film so krankhaft, dass man darüber lachen muss und andererseits fragt man sich, ob man nicht auch schon ein Psycho ist.
Fazit: Ein sehenswerter Film



Name: Olli
Email: 123@abc.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Hätte nicht gedacht, dass dieses Buch so ansprechend und dennoch zeigbar verfilmt werden könnte. Christian Bale ist famos.



Name: David
Email: Hure@doglover.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist einfach nur geil! Die Handlungen und Gedanken der Hauptfigur sind so abstrakt, dass man vor Krassheit anfängt im Kino zu lachen! Für mich ist dieser Film mit "Green Mile" der beste des Jahres!!!



Name: Benny
Email: bstoehr@t-online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Nicht schlecht Herr Specht, ein echt krasser psycho Film.
Während einige meiner Sitznachbarn im Kino vor Ekel fast vom Hocker gefallen sind, ahbe ich köstlich amüsiert.



Name: Lars
Email: saebelfeld@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Irgendwie ist dieser Film abartig. Aber man findet richtig gefallen daran. Christian Bale scheint an seiner Rolle richtig spaß zu haben. Er spielt dieses Ekel einfach toll. Wer einen Horrorfilm oder etwas ähnliches erwartet wird entäuscht. Aber dieser Film ist einfach sehenswert und irgendwie ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft, wo schon Kinder den Markenfetischismus erliegen. Zeig was dann bist du was. Ein kleiner Patrick Bateman steckt wohl in jeden von uns.


Lars



Name: Jess
Email: Jazzica_Simpson@hotmail.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich kenne das Buch nicht, der Film hat mir gefallen. Schwarzer Humor at its best.
Mir bleibt nur ein Rätsel, warum der Kritiker meint, der Film sein "krass" in puncto Gewaltdarstellung. Vielleicht bin ich anderes gewohnt, jedenfalls fand ich ihn sehr harmlos. Kaum etwas wurde explizit gezeigt, meistens angedeutet.



Name: eddi
Email: snatcher@gmx.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist gut, leider kann er der Vorlage nicht das Wasser reichen.
Patrick Batemans Welt ist keine Welt des 'schwarzen Humors' sondern eine Welt ohne Emotionen. Der Film wirkt teilweise lustig, das Buch nicht.
Christian Bale ist so gut, dass man Angst hat diesen Mann in echt zu treffen.
Wer das Buch nicht kennt, kommt mehr auf seine Kosten...



Name: Christian
Email: necronomicon_1982
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist einfach wunderbar und der Soundtrack ist geradezu göttlich !
Ein Frage habe ich aber. Als am Anfand Partick Bateman sich selbst vostellt wird dies durch eine exzellente Klassikmusik untermalt.
Kann mir einer den Titel nennen ?

MfG
Christian



Name: Christian
Email: necronomicon_1982@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hab meine Mailadresse nicht richtig angegeben, falls jemand den Titelweis bitte mir umgehend mailen !

necronomicon_1982@web.de

Danke



Name: Björn
Email: pmx80@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ich weiß echt nicht, was alle an diesem Film finden!! Ich fand ihn (bis auf den Hauptdarsteller)einfach nur schlecht. Ich lese das Buch inzwischen zu dritten mal, und es ist einfach genial!!!! Ich finde es einfach nur arm, dass die besten Szenen im Film weggelassen wurden. Natürlich kann der Film nie so gut wie das Buch sein, aber ich denke, wenn man den Film 120 Minuten lang gemacht hätte, dann hätte man alle WICHTIGEN DETAILS abdecken können!

MR Burns

PS: Checkt den aus: www.zichtenhatsch.de



Name: Freddy
Email: k.A.
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Hi!

Ein super Film und ein super Buch.. Der Soundtrack stimmt, die Story stimmt, die Effekte stimmen, das Bild, die Story, die Schauspieler - alles Genial! Den 1 Punkt Abzug gibt es nur, weil das Buch göttlich ist und der Film dem Buch nicht das Wasser reichen kann. Aber darum geht es ja auch nicht. Wenn ich das Buch nicht gekannt hätte, gäbe es von mir 10 Punkte.

Wer Ihn noch nicht gesehen hat... KAUFBEFEHL oder LEIHBEFEHL!

'It's hip to be square!'

Freddy



Name: Konca
Email: MolyGD@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Klar,der Film war echt hammer...aber keiner gibt zu dass er den Film gar net gerafft hat?!Oder kann mir jemand des Ende erklären?



Name: Schenki
Email: b.summers@gmx.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

OK der Film war einfach Hammer! Das Buch ist natülich besser, aber mal ehrlich gesagt. Ob Herr der Ringe oder irgend ein anderes Buch. Die Verfilmung hat nie die Ansprüche eines Buches! Im Buch werden die sachen viel ausführlicher Erklärt! Manche Gewaltszenen wurden rausgeschnitten, aber wenn die das alles in den film inpretieren würden, würde der film 4 Stunden dauern, also:

GEILER HAUPTDARSTELLER,
UHRGEILER SOUNDTRACK, = G E I L E R F I L M
TOLLE STORY, (1000 Punkte)



Name: HJS
Email: hjs@redseven.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Den Roman fand ich erfrischend und originell, aber den Film eher bescheiden. Er kam mir auch viel zu kurz vor, vieles fehlte. M.E. keine gute Verfilmung wie etwa "A Clockwork Orange".



Name: Benkinobi
Email: nope
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Wer das Buch gelesen hat,müßte von diesem Film eigentlich enttäuscht sein.Ich finde den Film wirklich lahm und Pat Bateman hat teilweise etwas richtig Dummes in seiner Art.In meinen Augen keine wirklich gelungene Literaturverfilmung.



Name: Böhnemann
Email: sag@ich.net
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Also wer das Buch gelesen hat, weiss warum ich sone miese Bewertung abgegeben habe.
Sehr schlechte Verfilmung eines sehr guten und genialen Buches!



Name: paradise
Email: b@dort
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film hat schwere Kost zu einem vielleicht zu leichten Feinschmeckerhappen verarbeitet. Das war wohl nötig, damit ein breites Publikum diesen Film sieht und sehen darf (16er freigabe). In Anlehnung an das Buch hatte ich mir im ersten moment etwas mehr mut zur Langeweile und zur Gewalt gewünscht. Denn wer hat sich nicht dabei ertappt, daß er während des lesens irgendwann von den beschreibungen der servierten köstlichkeiten, designermode etc. gelangweilt wurde, während die gewaltszenen sich - und dazu muß man gewalt nicht mögen - wesentlich interessanter lasen. Der Figur im Film konnte man auf diese Art nicht näher kommen, aber man muß bei der verfilmung eines solchen buches auch abstriche machen können. So lebt denn der film vor allen Dingen durch das buch, das man gelesen hat. Die Schauspieler allerdings machen vieles wieder wett - sevigny, dafoe, bale sind eine schöne besetzung und lassen in ihrem spiel genug platz für den film.



Name: John Lee
Email: Yakuza_Killer@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist abartig und faszinierend zugleich! Ich habe das Buch gefressen und war sehr angenehm von dem Film überrascht. Alles ist gut aber, was sehr wichtig ist, nicht übertrieben dargestellt. Man fühlt sich immer mehr in einer psychopatischen Welt gefangen; fühlt sich von den Gewaltakten abgestoßen und sieht doch fasziniert zu.
Christian Bale spielt seine Rolle als Pat Bateman nicht nur, er LEBT sie; er lebt sie so intensiv aus, dass man fast Angast haben könnte, dass sie ihm zu gut gefällt.Einfach brilliant!



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Na ja... ich würd sagen einmal gucken reicht und der film bleibt net in Erinnerung... Mittelmaß...



Name: Georg
Email: Genius_4you@hotmail.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Das Buch ist sehr gut, richtig fesselnd! Aber der Film ist leider nur einer von vielen, die man sich Anschaut und wieder für lange Zeit verstaut. Ist eine Nette Verfilmung, doch trifft die Interpretation des Autors leider nicht gut genug.



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

"Ein Mann auf der Suche nach sich selbst." Aha...

Ich konnte recht wenig lachen, denn es wird einem unmißverständlich klar, dass Bret Easton Ellis nicht weniger gestört ist als sein Protagonist Patrick Bateman. Die Indizierung des Buches ist für mich somit nachvollziehbar, denn ob Buch oder Film, die Geschichte ist krank und völlig abartig.




Name: WER ERKLÄRT MIR DEN SINN??
Email: hab keine
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ehrlich gesagt peil ich den Film wirklich nicht!! Hab das Buch nicht gelesen! Aber ich habe wesentlich mehr von dem Film erwartet! Vielleicht kann mir ja mal einer den Sinn des Films erklären? Warum metztelt er alle ab? Weil er keine "Seele" besitz, sprich null Gefühle? Das ist der Sinn 120 minütigen Abmetzelns? Warum steht in dem Bankautomaten "FEET ME A STRATE CAT?????????" Und warum ist in Paul´s Wohnung am Schluss eine Oma und alles ist neu gestrichen?

UND WARUM WAR PATRICK´S ANWALT VOR ZEHN TAGEN MIT PAUL ESSEN???? OBWOHL ER.. (Will ja nix verraten!) Also, kann mir das jemand erklären?



Name: P.B.
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

"Weil er keine "Seele" besitz, sprich null Gefühle? Das ist der Sinn 120 minütigen Abmetzelns?" -ich hoffe dass die Mehrheit dieses Forums nichts dagegen hat, wenn ich nicht weiter auf diesen Post eingehe.

Vor kurzem bin ich auf eine negative Filmkritik gestossen:
http://www.dooyoo.de/literatur_presse/buch/american_psycho_ellis_bret_easton/_review/581490/
kann mir jemand erklären, was der Verfasser mit folgendem Statement meint!? Ich zitiere: "Aus beruflichem Interesse habe ich mich auch gefragt, welche psychische Krankheit der Protagonist wohl haben soll. Hämophagie? Hämophilie? Hämodipsie? Verbunden mit einer antisozialen Persönlichkeit? Und woher das gekommen sein soll? Ich komme zu keinem Ergebnis."
Meines Wissens handelt es sich bei Hämophilie um eine Blutkrankheit -Hämophagie ist ein Naturwissenschaftlicher Begriff und Hämodipsie hab ich noch nie gehört. Auch wenn der Verfasser den Sinn von "American Psycho" nicht verstanden hat, scheint er gebildet zu sein. Weshalb verwendet er Begriffe, die -offensichtlich- nichteinmal er kennt? -oder lieg ich falsch und habe etwas falsch verstanden?

Tipp: Lest das Buch. Spätestens dann lernt man die schauspielerische Leistung Christian Bale`s zu schätzen.




Name: Thomas Rudolph
Email: rudolph@go4more.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Also ich hab das buch zwar nicht gelesen kann mir aber denken das es viel besser ist als der Film weil man das ja von anderen verfilmten Romanen kennt. Trotzdem ganz so schlecht war der Film nicht. Ich glaube das ende verstanden zu haben kann es aber nicht erklären weil es ja ausdrücklich untersagt wird.Aber dabei zuzusehen wie Patrick Bateman immer mehr dem Wahnsinn verfällt und den Bezug zur Realität verliert gibt einem zu denken. Deswegen auch die Szene mit dem Bankautomaten, dort stand "Füttere mich mit einer herumstreunenden Katze", während vor 1 Minute noch eine solche um seine Beine strich als er Geld abholen wollte. Da zeigt sich wieder wie abrupt der Drang zum töten erscheint. Patrick hebt das Kätzchen hoch streichelt es,liest die Botschaft am Geldautomaten (Welche ja wohl nur in seinem kranken Kopf dort steht) und zieht eine Waffe und will die Katze abknallen. Das Ende war ziemlich sozialkritich und machte die Gesellschaft um Patrick Bateman verantwortlich.

Gruß an alle weiteren Konsumenten des Filmes( oder Romans)
ps: Tiere tun mir im Film immer mehr leid wenn sie sterben als Menschen,seltsam nicht?



Name: Olli
Email: olivergoltz@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

....köstlich, die Darstellung des Prestige-Junkies Patrick Bateman hat definitiev 4-7 Oscars verdient...trotz der wahrhaft depremierenden
Grundaussage des Films, war ich nicht in der Lage, mein völlig unkontrolliertes Lachen abzustellen, unwiederstehlich, die tiefgreifenden, sozio-psychologischen Definitionen von Mr.Bateman bezüglich des musikalischen Schaffens von Phil Collins und J. Lewis and the News, äloquent und beiläufig vorgetragen, währen gleichzeitig
die Axt zum tödlichen Hieb geschwungen wird...besser kann man das Bild einer völlig sinnentleerten, seelenlosen "Kapital-Gesellschaft" wohl nicht zeichnen...mehr davon



Name: Hobbyphilosoph
Email: phil@cybergail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich möchte hier nur einige Bemerkungen zum Ende und damit zum Verständnis des Films bringen, ohne dabei mehr als nötig zu verraten. Ich denke, eine Schlüsselbemerkung ist '...aber im Inneren'... 'Im Inneren bedeutet gar nichts...'. Es wird klar, dass die Grenzen zwischen Realität und Wahnvorstellung der Hauptperson nicht exakt auszumachen sind. Dieser Zusammenhang zeigt sich auch in der Szene, in der Jean die Dokumentation der Phantasien Bateman's in dessen Terminplaner entdeckt. Das Ende ist in jedem Fall offen. Wichtig ist jedoch die Erkenntnis, dass sich Menschen mit derartigen Phantasien einer Therapie entziehen können, die Katharsis sogar verweigert wird: '...Dieses Geständnis war völlig bedeutungslos.'
S.

Noch eine Bemerkung zu P.B. : Ich kenne diese negative Kritik nicht, aber ich denke, dass der Autor mit der Aufzählung von zusammenhangslosen bzw. erfundenen Krankheiten seinen Ausführungen lediglich einen sehr ironischen oder gar sarkastischen Unterton verleihen will.



Name: cobe
Email: nobody@the.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Meiner Meinung nach steht der Film dem Buch in nichts nach. Die Szenenverlußt tat der genialen story keinen Abbruch, im Gegenteil, der Verlauf des Filmes hat mir sogar um einiges besser gefallen.

Seit diesem Film ist Bale mein Schauspieler No1. er ist der einzige nachvollziehbare Grund Schwul zu werden ;).

ps. SCHAUT EUCH UNBEDINGT EQUILIBRIUM AN !!!!
(Story is ok, Bale is einsamme Spitze)



Name: der sinn
Email: dborgel@downside.co.uk
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Im film wird durch verschiedene Andeutungen (der anwalt hat mit dem einem "ermordeten" noch gerdet) + diverse andere (die wohnung des einen opfers wurde laut aussage der frau nie von demselbigen bewohnt; bateman jagt mal eben mit ner pistole 2 autos in die luft; die eine frau rennt schreiend in einem hotel rum und niemand merkt etwas, usw.) darauf hingewiesen das das ganze nur ein TRAUM war. Im buch ist das nicht so deutlich gezeigt...



Name: Kid
Email: Kid@erinonline.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Seeeeeeehr starker Tobak... aber gleichzeitig auch recht faszinierend, wie Patrick Bateman auf einen wirkt - ich habe noch nie so einen unsympatischen Menschen gesehen. Ein verwöhnter, oberflächlicher Yuppie, ein Mensch, mit dem ich schon aus Prinzip nichts zu tun haben möchte, der in einer Welt lebt, die ich gar nicht so genau kennen will... und der des Nachts Hostessen und Pennbrüder absticht. Es fällt schwer, zu dieser Figur eine Beziehung aufzubauen, was für diese Art von Film eigentlich Pflicht sein sollte. Hannibal Lecter wurde bei seinen Greultaten immer noch irgendwie bewundert, für seinen Stil, seine Eleganz. Dieser Bonus fällt bei Bateman weg.
Ehrlich gesagt fiel es mir in dem Film auch recht schwer, so etwas wie schwarzen Humor zu erkennen... dafür ist Christian Bale einfach ein zu guter Schauspieler. Man kauft ihm diese Rolle einfach zu sehr ab, man hat wirklich das Gefühl, dass dies auch im echten Leben hätte passieren können. Diese Grenze zwischen Fiktion und wirklichem leben ist bei keinem Film so undeutlich wie hier.
Allerdings muss man sagen, dass der Film durch sein Ende einiges wieder gutmacht. Ja, es gibt einige Anzeichen dafür, dass alles nur ein traum war... aber man traut es den Menschen in diesem Film wirklich zu, diese mehrfachen Morde einfach zu übersehen und wie gewohnt weiterzumachen. DAS ist in meinen Augen die wahre Leistung des Films: Man kann sich aussuchen, welches Ende einem besser gefällt.



Name: Cat
Email: keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich muss auch sagen, eine grandiose Darstellung von Christian Bale.
Ich habe das Buch gelesen und muss sagen, besser hätte man dieses Buch nicht verfilmen können. Großes Lob an die Regisseurin.
Im weiteren finde ich den Film durchaus verständlich.
Bateman ist in seiner Welt (sprich kranke Psyche) gefangen, dass er Realität und Vorstellung nicht mehr unterscheiden kann.
Man sollte sich den Film wirklich ansehen, sonst klingt das etwas dämlich, oder ihr lest am besten das Buch.
Ein großartiger Roman mit kritischem Unterton.



Name: Raphael
Email: raphi@r4phy.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einfach ein genialer Film in den man sich meiner Meinung nach super rein versetzen kann. Es ist einer herausragende Leistung wie Christian Bale hier spielt, gibts noch andere Filme mit ihm? Ich kenne bislang keine weiteren.
Der Film ist aufjedenfall zu empfehlen, wenn nicht sogar ein "Muss".