25 Stunden

drama, usa 2002
original
the 25th hour
regie
spike lee
drehbuch
david benioff
cast:

edward norton,
philip seymour hoffman,
barry pepper,
rosario dawson,
brian cox, u.a.

spielzeit
135 min.
kinostart
15.05.2003
homepage
http://25thhour.movie.com
bewertung

(9/10 augen)








 

 



 

Es ist Zeit für einen neuen Spike Lee Joint. Und mit "25 Stunden" legt der streitbare Anführer des New Black Cinema einen seiner besten Filme vor. Ohne den manchmal arg störenden didaktischen Zeigefinger oder den metaphorischen Vorschlaghammer, mit denen er Filme wie "It's Showtime" entscheidend schwächte, inszeniert Lee "25 Stunden" als einen Film, der auf vielerlei Ebenen funktioniert: Charakterporträt, Ensemblefilm, New York-Reminiszenz. Im Grunde genommen also nichts atemberaubend Neues in seinem 14. Streifen, aber Lee schafft hier eine ausgewogenere Mischung als in vielen der Vorgängerfilme und mit dieser "Mische" schmeckt auch der Joint dann ganz fantastisch.

Beim Titel "25 Stunden" war der Übersetzer leider wieder mal nicht genau genug, denn eigentlich müsste der Film wie im Original "Die 25te Stunde" heißen. In eben dieser 25. Stunde beginnt für Monty Brogan (Edward Norton) ein neues Leben. Ein Leben hinter Gittern. Sieben Jahre wird der ehemalige Drogendealer in den Knast gehen müssen, und nun bleiben ihm 24 Stunden Zeit, sich von Freunden und Familie zu verabschieden. Seine Freunde, da ist zum einen Francis Xavier Slaugherty (Barry Pepper), ein Finanzbroker der Marke jung, dynamisch und erfolgreich. Und da ist Jacob Trumbell (Philip Seymour Hoffman), ein schüchterner, beruflich und privat zutiefst verunsicherter Lehrer. Die drei eint eigentlich nichts außer ihrer Freundschaft seit Kindertagen. Dann wäre da noch Naturelle (Rosario Dawson), Montys atemberaubend hübsche Freundin und schließlich sein Vater (Brian Cox), der sich die Schuld am Schicksal des Sohnes gibt. Mit all diesen Leuten gilt es für Monty, in der letzten Nacht in Freiheit reinen Tisch zu machen. Und noch eine zusätzliche Komponente sorgt für Zündstoff: Monty will in den verbleibenden Stunden noch herausfinden, wer ihn bei der Polizei verraten hat. Und dass diese Person aus seinem engen Umfeld kommen muss, steht eigentlich außer Frage...

David Benioffs Skript mag so stark sein, weil er sein eigenes Werk adaptiert hat. Oder aber, weil er ein Gespür für feine Dialoge hat. Wahrscheinlich beides. Fakt ist, dass "25 Stunden" ein Film ist, der nicht von größerer Action lebt, sondern eigentlich nur von Worten und Gesten. Benioffs geschliffene Dialoge - ob nun Nortons lässiges Angraben von Naturelle im Flashback oder das unnachahmliche Gespräch zwischen Pepper und Hoffman über Francis' Junggesellen-Rating - wirken echt und glaubwürdig, hinterlassen Wirkung beim Zuschauer. Noch deutlicher, wenn seine Figuren kaum etwas zu sagen haben, wenn sie angesichts von Montys Situation herumdrucksen oder leere Parolen hervorbringen. Denn "25 Stunden" ist nicht nur ein Film der Worte, sondern auch der Gesten, genauer: einer einzigen Geste. Die Leute umarmen Monty, als wollen sie ihn nicht gehen lassen, als sei dies das letzte Mal, dass sie ihn greifen, dass sie ihn spüren können. Und Lee trägt dieser so wichtigen Geste, die mehr kommuniziert als es die Figuren verbal können, Rechnung. Umarmungen werden mehrmals gefilmt, von anderen Blickwinkeln, werden schnell hintereinandergeschnitten. Der Augenblick ist so schnell vorbei wie die eigentliche Umarmung. Aber die Botschaft ist klar und filmisch hinreißend, trotzdem simpel und unsentimental präsentiert.

Spike Lee wäre nicht Spike Lee würde er nicht gerade in diesem Film - seinem ersten nach den Ereignissen des 11. Septembers - wieder einmal seiner Heimatstadt New York eine Liebeserklärung auf den Leib schreiben. Darum gibt es hier Blicke auf Ground Zero, und die Kneipe von Montys Vater wird von New Yorker Feuerwehrmännern frequentiert. Das mag im Rahmen der eigentlichen Geschichte von "25 Stunden" eigentlich überflüssig sein und für manchen Betrachter sogar aufgesetzt wirken, besser als peinlich berührte Retuschen der Twin Towers ist es allemal. Zudem gelingen Lee hier einige der stimmungsvollsten Aufnahmen, die er passend ambivalent mit pakistanischer qwwali-Musik unterlegt. Und wer von Lee einen Film erwartet, der diesen Ereignissen nicht irgendwie Rechnung trägt, der ist sowieso schief gewickelt. Zumal die Idee Sinn macht, den elegischen Abschied Montys auch von New York als traurig-aufbauende Hommage, als zwischen Andenken und Weitermachen schwankende New York City Serenade zu verstehen. Die Stadt spiegelt ihren bald verlorenen Sohn wieder.

Man mag nur Edward Norton auf dem Filmplakat abgebildet sehen, aber dies ist alles andere als eine eitle Edward Norton Show. Ganz im Gegenteil, nach Betrachten des Films ist man fast enttäuscht, wie wenig Norton sich eigentlich auf den Präsentierteller gestellt hat. Aber sein Charakter Monty ist eben kaum aktiver Held der Geschichte, eher ein passiver, kontemplativer Pol, um den die Dinge kreisen. Und Norton, wirklich mal gänzlich ohne ein Gimmick, das ihn auch durch den ansonsten drögen "The Score" noch durchrettete, geht in seinem Charakter auf und lässt angenehm zurückhaltend anderen Raum zum Glänzen.
Als da wären: Barry Pepper und Philip Seymour Hoffman. Von Hoffman ist man nichts anderes als grandiose Leistungen gewöhnt und bekommt sie auch, Pepper bleibt aber die eigentliche positive Überraschung des Films. Sein Charakter des eben nicht stereotypen Yuppies ist wesentlich dreidimensionaler als man nach der knappen Exposition denkt, und als die Anzahl der Opfer steigt, die er für seinen Freund Monty bringt, bröckelt auch seine selbstsichere Fassade auf. Pepper spielt dies ambitioniert und äußerst überzeugend. Dazu dann noch Hoffman, der als unglücklich in eine Schülerin (Anna Paquin in einem netten Edelcameo) verliebter Lehrer wieder mal beweist, dass er und Kumpel William H. Macy Hollywoods beste Wahl für das Darstellen von vermeintlichen Loser-Typen sind. Rosario Dawson ist als Montys Freundin überzeugend genug (und wirklich supersexy), aber besondere Erwähnung verdient dann noch Brian Cox. Der sieht mittlerweile dem Brando aus den frühen bis mittleren Siebzigern ähnlich wie aus dem Gesicht geschnitten und spielt auch so gut. Ein ebenso beeindruckender Kurzauftritt, wie er ihn kürzlich in "The Ring" hatte. Dieses Ensemble spielt auf höchstem Niveau, aber es sind Pepper und Hoffman, deren Leistungen im Gedächtnis bleiben werden.

Visuell dynamisch, stilvoll und trotz betulichem Erzähltempo äußerst packend nähert sich der Film der titelgebenden 25. Stunde. Und dann - Überraschung - erlaubt sich Lee, der alte Pessimist, am Ende sogar noch eine positive Note. Nicht unbedingt ein Happy End, aber zumindest die Möglichkeit dazu, eine Utopie. Auch das gab es bei ihm bisher eigentlich nicht zu sehen. Und auch, wenn er sich dann eine halbe Minute zu lang in dieser erträumten Idylle aufhält, es passt. Lee vollzieht den umgekehrten Radikalismus, ausnahmsweise muss auch Träumen noch erlaubt sein. Radikal war Spike Lee und das bleibt er, so oder so, for better or worse. Diesmal ganz eindeutig zum Besseren. Ein Film, dessen Dialoge, Bilder und Darstellerleistungen bei einem bleiben.

S. Staake

 


Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Welcher Gehirnamputierte konnte diesem Film so viele Augen geben??????? Es ärgert mich wirklich!
Wir waren heute in der Sneak Preview in Würzburg und mussten uns diese Scheiss angucken! Nichts gegen die Schauspieler, die waren wirklich klasse! Aber die Story:
25 Stunden Vögeln, Dummbabeln, 16jahre alte Titten anschauen, Drogen konsumieren, ne baustelle ansehen, verwöhnte Freunde haben, ......
Sprüche wie:" Ey labert dein Bullenfreund immer soviel Scheisse, wenn er dir einen bläßt!?"
Was soll dieser Schwachsinn!
Was mich wirklich ärgert ist eine solche Bewertung von filmszene.de!
Das ist einfach eine Katastrophe! Dieser Film ist für den Fernseher gut! Und noch nicht einmal da wird er mit dem Tatort konkurrieren können!
Der Regisseur hat vollkommen versagt!
Kein Anfang, kein Mittelteil, kein Schluß! Spike Lee versteht es sehr gut die Charaktäre zu Leben zu versetzten! Das ist aber auch das einzige! Die Charaktäre labern sich dumm und dämlich! Es wird einfach langeweilig, denn es kommt von einem Gespräch zum anderen! Es wird auch von jedem Gespräch zum anderen versau.....! Das ist kein Kinofilm für jedermann!

Diese Film ist nichts für Intellektuelle Menschen! DESWEGEN BITTE SPAREN SIE SICH IHR GELD UND GEHEN SIE IN EINEN ANDEREN FILM!

Nocheinmal: Dieser Film hat kein Auge verdient! Dreiviertel aller Sneak-Preview Zuschauer sind schon vor ablauf des Filmes gegangen! Na und ist das nicht eine Bewertung!
Bitte liebe Filmszene.de leute schmeißt diesen (ich sags mal ganz direkt weil es mich wirklich ärgert!) Idioten raus!
Danke



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@web.de
Bewertung: -

Hiermit entschuldige ich mich bei dem Verfasser dieses Textes!
Jeder hat seine eigene Impression eines Filmes! Unsere unterscheiden sich zwar, dennoch habe ich kein Recht jemanden als Idioten zu bezeichnen, der sich die Mühe gemacht hat, einen Text zu einem Film zu schreiben und dem evtl. Zuschauer die Möglichkeit gibt sich in diesen hineinzuversetzen!!!
ENTSCHULDIGUNG!



Name: Keyzer
Email: keyzer@keyzer.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Hatten den Film auch in der Sneak in Würzburg und bei uns sind insgesamt nur 2 Leute rausgegangen und es kam ein ordentlicher Schnitt von 2,9 heraus.

Mir persönlich hat zwar bei dem Film irgendwie etwas gefehlt, aber so schlecht wie du ihn fandest war er auf keinen Fall!



Name: Sunspecter
Email: Sunspecter@t-online.de
Bewertung: -

@Marius Jaekel: Drogen? Oder weshalb dieser Stimmungsumschwung...?



Name: Der Traband
Email: traband@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

@ Marius Jaekel: Lass mal die Drogen weg, dann klappt's auch mit dem Filmegucken. Vielleicht bist du ein wenig überfordert mit "25 Stunden". Es gibt doch auch noch Filme wie "Johnny English" oder "Swimfan".



Name: omat
Email: hzspaesse@yahoo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist mit Leichtigkeit einer der Filme des Jahres. Dass ihm in den obigen Einträgen nur 6 bis 7 Augen gegeben wurde finde ich erstaunlich. Ich komme gerade aus der Vorstellung und bin immer noch hellauf begeistert. Ich habe den Film hier in Spanien im Original gesehen. Möglicherweise wirkt er in der deutschen Übersetzung weniger eindrucksvoll?

Übrigens finde ich es interessant, dass dieser Film "nichts für Intellektuelle Menschen" ist. Schau doch mal im Duden nach, was die Bedeutung von intellektuell ist, Marius. Du wirst erstaunt sein!



Name: waldi
Email: waldi.bauer@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Habe mir am Wochenende den Film angesehen und ich muss sage ich bin hell auf begeistert. Aus 2 Gründen bin ich reingegangen. Der erste, Spike Lee führte regie und der zweite, Edwart Norton in der Hauprolle (das kann gar nicht schlecht werden). Der Film wirkte absolut realistisch und die Darsteller waren klasse. Musik und Filmszenen passten zueinander. Gesten, Dialoge und wie das ganze in Szene gesetzt wurde, absolut genial. Mein Fazit: Sehr sehenswerter Film und vielleicht auch für diejenigen (oder gerade deshalb), die genug haben von dem geballere, stumpfsinn gewaltübertriebener manch anderer Filme.



Name: tip
Email: tina@tonline.de
Bewertung: -

Man kann nur froh sein, wenn man fast zwei Stunden mit markig männlichem Getue hinter sich gebracht hat. Wie wäre es mit Inhalten und Gefühlen statt praller Männlichkeit. Der Film ist was für New Yorker - für alle anderen Menschen ist er belanglos.



Name: waldi
Email: waldi.bauer@web.de
Bewertung: -

@ tip: kann gar nicht verstehen was du hast, war doch genial der film oder? :-)) übrigens, um new york ging es gar nicht sondern um die karaktere. die darstellung der stadt in manchen szenen war nur eine homage vom regiesseur. ;-)



Name: dr.kino
Email: dr.kino@kinofilme.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

einfach bestens



Name: Tom
Email: tom@t-omline.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich schon lange keinen so guten Film mehr gesehen, der die Themen Freundschaft, Vertrauen, Abschied so dicht behandelt. Die Dialoge mögen in der dt. Fassung teilweise befremndlich wirken, in der OF sind sie es aber nicht.



Name: Mupfel
Email: visit.mse@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ja, dieser Film ist gut. Auch wenn man sich danach schon etwas fragt, was die ein oder andere Szene veranschaulichen sollte. Aber je mehr man darüber nachdenkt, desto brillianter wird er. Und Edward Norton - hey, mir fehlen die Worte! Einfach klasse!!!
@ Marius: Du spinnst wohl! Grad so ein Film regt doch zum Nachdenken an und ist daher für solche Leute bestimmt, die Intellekt besitzen.



Name: cool hand luke
Email: hwd@gmx.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

absolut meisterlich. dynamische charaktere, statt klischeehafter good guy-bad guy-scheiße. hab die unglaublich authentisch wirkenden konversationen genossen (drei mal bis jetzt).
u. noch respekt dem herrn marius vom ersten beitrag. hast es geschafft mich zu meiner ersten onlinekritik zu bewegen.

ps: kann man ein linker patriot sein?



Name: Martin
Email: Martyy@gmx.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Im Film geht es nicht so sehr um die Handlung. Nein mehr sind die Charaktere wichtig. Allem voran Edward Norton der schon mehrmals seine Klasse unter beweiß gestellt hat. 25 Stunden ist ein klassischer Schauspielerfilm ohne Zeigefingererhebung. Neben den überzeugenden Philip Seymour Hoffman und Berry Pepper sind Rosario Dawson und Anna Paquin einfach nur nett anzusehen.



Name: Nina
Email: blumi@everymail.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich zitiere nochmals 'Ein Film, dessen Dialoge, Bilder und Darstellerleistungen bei einem bleiben'. Stimmt, man hat das Gefühl so nah dabei zu sein, dass man Monty am liebsten von seinem Schicksal befreien oder Jacob in den Arm nehmen möchte. Montys Angst, die im Dialog mit Francis im neon-blauen Licht über der Tanzfläche rüberkommt, hat mir mal kurz die Kehle zugeschnürt und Philip Seymour Hoffman ist (wie auch schon in Magnolia, Happiness - ja, eigentlich immer) einfach grandios! Fazit: einer der ganz großen Filme!



Name: MariusJaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Nunja ich brauche keinen Duden um das Wort Intelligenz aussprechen zu können! Wie ich sehe haben fast alle 10 Augen gegeben!
Da hier soooooo viel Leute unterwegs waren um diesen traumhaften Superquatsch anzuschauen muss ich sagen: "99Prozent der Deutschen hat dieser Film nicht die Bohne gejuckt!"
Das bestätigt mich wiederum!!!!!



Name: patrick
Email: pino@de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo geil. edward norton rulez mehr kann man da einfach nciht sagen



Name: MissDurden
Email: zahlmanntom@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Mir fällt schwer auf wie viele menschen den unterschied zwischen film und entertainment (nicht im duden suchen heißt unterhaltung)noch nicht kennen. Nun entertainment ist das was dir im kino vor lauter dolby usw das letzte stück hirn rausbläst, weder handlung noch dialoge beötigt weil die masse schon jahrelang erfolgreich verblödet wurde. Ach ja und "25 Stunden" ist das perfekte beispiel für film und eben weil 99% der deutschen den film nicht gesehen haben besitze ich jetzt einfach mal die Frechheit spike lees joint kunst zu nennen. denn verständniss für kunst kann man ja nicht jedem abverlangen!



Name: MariusJaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung: -

An Miss Durden!!!

Wichtig ist selbverständlich mir einen Unterschied zu erklären den es gar nicht gibt! Aber hinsichtlich dieses Textes und der Unterstellung darin, ich sei erfolgreich verblödet worden muss ich sagen: Wahnsinn, da schauen wirklich intelligente Leute diesen Film!!
Bestätigt mich wiederum!!!




Name: nils
Email: wesni@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

fand den film saugeil: geile schauspieler, geile dialoge, geile musik!

@MariusJaeckel: wer ground zero nicht von einer normalen baustelle unterscheiden kann, sollte sich wenigsten einmal im jahr die tagesschau ansehen und sich nicht nur die ganze zeit lehrreiche sendungen wie "explosiv" oder "taff" reinziehen.



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung: -

Wieso kann ich Ground Zero nicht von einer normalen Baustelle unterscheiden? Woher willst du das wissen?

Seit wann sind Sendungen wie "Explosiv" oder "Taff" lehrreich? Oder war das etwa ironisch gemeint? Du bist ja ein Schlitzohr, tztz!!!!

Warum muss ich mich hier eigentlich für dumm erklären lassen nur weil ich den Streifen einfach nur schlecht fand????

Da du nichteinmal gescheite Satzkonstruktionen zustande bringst und auch keine Groß- und Kleinschrift, lasse ich diese Kritik ebenfalls an mir vorbeilaufen!!!
Pseudointellektuelle leute wie Nils gibt es genug!!!
Ich sehe übrigens jeden Tag die Tagesschau!!! Daher weiß ich auch, das die Amerikanische Außenpolitik durchaus mit zu dem Drama geführt hat! Dafür benötige ich aber dennoch keinen Film der mal kurz auf die Baustelle zeigt!!!



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist wirklich gut, sehr bewegend. Vor allem die fünf Hauptdarsteller hinterlassen einen brillianten Eindruck. Viele Schlüsselszenen des Films beeindrucken.

Punktabzüge gebe ich für die Thematik des 11. September. Ohne Zweifel ist die Stadt New York einer der Hauptdarsteller dieses Films. Daher gehören auch die Anschläge und die Stimmung, sechs Monate nach den Anschlägen, unweigerlich dazu.
Jedoch sind die Bilder zu gewollt und einfach zuviel eingesetzt, beinahe in jeder zweiten Szene präsent. Einen Bezug zur Geschichte Monty Brogans hat das nicht, auch wenn es Spike Lee so sehr möchte. Ihm zu Gute halten muss man aber, das all dies vornehm-zurückhaltend eingesetzt wird.

Ebenso fraglich ist der unterschwellig erhobene Zeigefinge gegen die Polizei und die "unfairen" Rockefeller-Drogengesetze. Ein wenig überflüssig, denn es ist ohnehin schon bedenklich, eine weiße, intelligente und im Herzen gute Hauptfigur zu nehmen, welche letztendlich das Vermasseln des Lebens bereut, nicht aber die schmutzigen Taten...

Alles in allem wohl das beste Drama des Jahres.



Name: loli
Email: xyz
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

an missdurden
ich kann ihnen voll und ganz zustimmen. genialer film, genial insziniert!



Name: nils
Email: wesni@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ganz einfach kann ich das wissen, denn in deiner obersten bewertung sprichst du von "ne baustelle anglotzen"...dabei ist Ground Zero ein Ort der sich verständlicherweise tief in das verständnis der new yorker und amerikaner eingebrannt hat, und da dieser film sowieso eine ode an new york ist ist ja klar dass der 11.september in irgendeiner form behandelt werden muss, und wie spike lee dass gemacht hat ist einfach grandios, nicht aufdringlich und doch keinesfalls zu übersehn



Name: mcRebe
Email: mrebenti@freenet.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

genialer film!
anfangs dacht ich; das wird nichts doch mit der zeit versetzt man sich so sehr in den film, dasses einfach eine ziemlich perfekte handlung ergibt. ich habe oft gedacht norton geht gleich jeden moment in die luft - schießt um sich oder was auch immer. *g*
naja... hatte mir halt n hollywood-film erdacht aber bin positiv überrascht, dass dem nicht so ist.




Name: Edward Norton Fan
Email: Edward Norton Fan
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ohne Worte



Name: Sebastian
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Hammer! Lange keine Gänsehaut mehr bei nem Film bekommen...



Name: carsten
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der Film hat mich auch überzeugt, ich finde die 9 Augen durchaus korrekt. mich stört es nicht das der film in den medien so untergegangen ist, nur dass der preis der dvd immer noch so extrem teuer ist :(



Name: Wildbilly
Email: ---
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist ohne Frage die beste amerikanische Produktion seit mehreren Jahren leider lief dieser Film fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Was ihn so großartig macht? Es ist ein Film ohne Effekthascherei, ohne aufgesetzte Gewalt- oder Sexszenen. Dieser Film und seine leise, elegische Art sprechen für sich. Tolle Regie, ein wunderbar vielschichtiges Drehbuch, grandiose Darsteller, traumhafte Kamera, gefühlvolle Musik….ich kann mich vor Superlativen kaum retten, was diesen Film angeht. Jeder in diesem Film kämpft nicht nur gegen die Trauer und die Verlustangst wegen Monty, sondern auch gegen die eigenen Schwächen und moralischen Untiefen. Und er hat Szenen, die man seinen Lebtag nicht mehr vergessen wird:
Edward Nortons Abrechnung mit New York und sich selbst, die Prügelei zwischen Norton und Barry Pepper, die ohne Ton stattfindet oder das fiktive Happy-End, das Montys Schicksal noch trauriger erscheinen lässt.
Und allen die diesen Film nicht mögen sei gesagt: Es verlangt niemand das ihr ihn toll findet, aber wenn er so schlecht ist, bringt wenigstens sachliche Argumente und nicht irgendwelche verbalen Tiefschläge. Das zeugt nur von der Unfähigkeit andere Meinungen zu akzeptieren. Kritik sollte mehr als Selbstbestätigung sein. Frei nach dem Motto: “Ich finde den Film grottenschlecht. Nun müssen ihn alle grottenschlecht finden und jeder der ihn gut findet hat sowieso keine Ahnung.“ Dieser Film ist nicht schlecht, nur weil ihr ihn vielleicht schlecht findet. Genauso wenig wird er gut, nur weil ich ihn gut finde, aber ich versuche zumindest schlagende Argumente zu finden. In diesem Sinne….



Name: Bianca
Email: bianca.wondrak@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist einfach nur genial...echt! Und ich bin der Meinung, das die meisten, die den Film scheiße finden, nicht den Gribs haben, ihn zu verstehen! Der Film ist anspruchsvoll, denn dort wird nicht alles mit Worten besprochen...sondern viel Gestikuliert!
Wieder mal ein absolut gelungener Film mit klasse Schauspielern!
Edward Norton ist ein brillianter Mann!



Name: Oscarman
Email: ----
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Alleine die stelle vor er über die ganze stadt herzieht, ist 5 augen wert, guter film



Name: vicmackey
Email: flexterminator@gmx.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

WOW...! Spike Lee and Edward Norton at it`s best!!!!
Zweifelsohne der beste Film, den ich bis jetzt gesehen habe, und das waren viele. Spike Lee lässt es sich natürlich auch diesmal nicht nehmen, etwas Politik in das Ganze miteinfliessen zu lassen, das stört aber nicht im Geringsten.
Edward Norton gibt eine der besten männlichen Hauptdarsteller- Performances aller Zeiten. Barry Pepper und P.S.Hoffman brillieren ebenfalls an seiner Seite nahezu perfekt.
Einfach ein rundum perfekter Film über ein diskutables Thema, ganz zu Schweigen von der "Fuck-Speech". Gänsehaut pur!!!



Name: Roecke
Email: roecke@freenet.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ich bring es mal auf den Punkt: super Schauspieler, langweilige Story! Der 11. September war sicherlich für Spike Lee (wie für alle Menschen, besonders aber für New Yorker) ein bewegendes, wenn nicht traumatisches Erlebnis. Dies jedoch so plakativ (immer wieder Ground Zero mit Betroffenheitsmusik) darzustellen, geht einem das spätestens nach einer Stunde ziemlich auf die Nerven. Sicherlich gelingt es Lee, Emotionen zu wecken, aber leider wirkte der Film einfach nur langweilig.
Es kann allerdings sein, dass ich, wenn ich den Film evtl. noch mal sehen sollte, mein Urteil revidieren muss, denn manchmal wirkt ein Film erst beim mehrmaligen Sehen.



Name: Martin
Email: *
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Gute Atmosphere & Schaupspieler. Nur an der Story hakt es etwas zu sehr



Name: MefmAn
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

HAMMER!klasse schauspieler,klasse story,klasse soundtrack, klasse ...

ist einfach alles perfekt,mehr kann ich dazu nciht sagen.



Name: diana
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ich hab den film nicht im kino gesehen,war aber trotzdem begeistert.Edward Norton gehöhrt zu meinen lieblingsschauspielern und hat in diesem Film mal wieder bewiesen,das er einfach genial ist.Okay es passirt nicht viel,trotzdem überzeugte er durch seine ruhige Art und seine fantastischen Schauspieler.Das Ende zeigt alles ist möglich und lässt einen hoffen das Monty vielleicht doch Besserung wiederfährt.



Name: marwi
Email: marwiiiiiiiiiiiiiiiiiii
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich hab den Film noch nicht gesehn,aber ich will ihn mir unbedingt ansehn.Erstens,weil Edward Norton mitspielt.das muss doch gut sein.Er hat auch schon in Zwielicht bewiesen,wie toll er is.Der mann is soo brilliant.Warum hat er IMMER noch keinen Oscar?
Und zweitens:Es gibt zur zeit so viele schlechte Filme,die nur auf Hollywood,Action und Collness getrimmt sind.Ich hab schon lange keinen vernünftigen Film mehr gesehn(besonders im Kino nicht).
Es ist toll,mal einen Film zu sehen,der etwas tiefer geht und,wie einige hier sagen,Gänsehaut hervorrufen...

Ich bin jedoch erst 15 Jahre alt.Ihr scheint alle etwas älter zu sein als ich.Lohnt es sich denn für mich,den Film anzugucken?Hab ich genug Intellekt um das zu verstehn?



Name: Rattenstolz
Email: the_rat@freenet.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein unglaublicher Film! Wenn man sich erstmal darauf eingelassen hat, ist er einer der stimmungsreichsten Filme überhaupt. Gerade dieses Verlassen aufs Feeling macht ihn riskant. Locker zwei Drittel der Story werden nicht durch Dialoge, sondern einfach nur durch Atmosphäre übertragen. Wer dafür nicht offen ist, wird an dem Film keine Freude haben. Was für eine gigantische Szene am Fenster überm Ground Zero:Mal eben 2-3 Minuten eine Einstellung am Stück ohne Schnitt. Im wahrsten Sinne atemberaubend...



Name: Eddy
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein spitzen Film, wie auch erwartet schließlich spielt auch einer meiner lieblingsschauspieler Edward Norton in diesem Film mit, der auch schon in Filmen wie "American History X" und "Zwielicht" sein schauspielerisches Talent bewies.
Der Film ist für die Art von Menschen, die auch gerne mit der Rolle fühlen können und nicht bloß auf Entertaiment aus sind.



Name: Dr. Ephraim Knauer
Email: kengaroo_68@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Liebe Filmfreunde!
Zunächst mal möchte ich meinen Unmut über den deutschen Titel des Films äußern: "25 Stunden" ist so schlecht übersetzt wie man aus dem Mund riecht, nachdem man in Knoblauch eingelegten Hundekot gegessen und sich danach drei Tage nicht die Zähne geputzt hat. Schließlich geht es um die "25th hour", Himmelherrgott, kann man denn heutzutage nicht mal mehr ein bisschen Detailliebe erwarten?! Wenn ich in meiner aktiven Zeit als Gynäkologe, Dermatologe und Gefäßchirurg so schlampig gearbeitet hätte, wären mir meine Patienten und vor allem Patientinnen schreiend davon gelaufen. Schreiend vor Schmerz, möchte ich betonen. So, noch mal zum Film: Spike Lee schuf mit "25th hour" ein Werk, das ans Herz und an die Nieren geht, ohne schleimig oder kitschig zu sein. Zugegeben, das Ende geht in eine "gefährliche" Richtung, kriegt aber die Kurve souverän. Besonders erwähnenswert neben der Regie von Lee ist der Score von Terence Blanchard, das Drehbuch von David Benioff, der auch die hervorragende Romanvorlage geschrieben hat und die superben Leistungen der Darsteller. Rosario Dawson erinnert mich übrigens ein kleines Bisschen an eine meiner Patientinnen, die ich vor mittlerweile über zwanzig Jahren als Gynäkologe behandelt habe: Sie hatte ebenfalls diesen einzigartigen Teint, wunderschöne ausdrucksstarke Augen, die einen sofort gefangen genommen haben, große, aber nicht zu große, von der Natur (damals gab's Silikon nur zum Abdichten) perfekt geformte Brüste mit dunklen Brustwarzen an exakt den richtigen Stellen und einem Körper mit mehr Kurven als die schönsten Pass-Straßen in den Alpen zu bieten haben. Ich werde sie wahrscheinlich nie aus meinem Kopf kriegen, obwohl ich aufgrund meines Alters schon sehr vergesslich bin. Linda, wenn Du das hier liest, melde Dich bei mir, Du würdest einem alten Mann die Freude seines Lebens bereiten.
Ich grüße Dich und alle Freunde des guten Films, Dr. Ephraim Knauer



Name: Mondkalb
Email: xxx
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

An MariusJaekel

Ich schaue mich hier und kann muss sagen du stehst eigentlich alleine dar, mit deiner Meinung. Bringt dich das nicht zum nachdenken? Ich als Videothekar, empfehle denn Kunden oft die 25 Stunden von Spike Lee und kann fast mit 100% Gewissheit sagen, das der Film gut bei den Kunden angekommen ist. Ein Hoch auf die 25 Stunden. Hat wirklich Spaß gemacht und würde ich mir immer wieder angucken.

Für mich sieht es aber so aus als wäre dem Herr Jaekel einbißchen langweilig oder braucht er nur ein bißchen Aufmerksamkeit? Auf jeden Fall bekommt er die hier von mir.

Entschuldigt liebes FilmszeneTeam das ich an dieser Stelle wieder damit anfange auf den Jaekel rum zu hacken, aber ich konnte es ir nicht verkneifen.
Die Kritik vom Staake hat mir sehr gut gefallen.



Name: DerNetteMann
Email: Slap-Nuts@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich finde es ist einer der besten filme dich ich je gesehen habe :-)
ganz nebenbei weiss jmand wie der song heisst der in der disco gespielt wird



Name: Felix
Email: XxX
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Klasse Film, zu dem wohl hier alles schon gesagt wurde! ;-)
Ein Auge Abzug gibt es allerdings für die andauernde Einbringung der "Stars and stripes".