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Es stand nicht mehr allzu gut um die Star Trek-Franchise im Jahre 2001. Während lange Zeit sogar zwei TV-Serien gleichzeitig liefen und auch alle zwei Jahre ein neuer aufwendiger Kinofilm gedreht wurde, hatte das Interesse zuletzt doch stark nachgelassen. Was zum einen sicherlich an einer gewissen Sättigung des Publikums lag, andererseits aber auch an einer nicht zu leugnenden Einfallslosigkeit von Seiten der Autoren.
Es hatte sich ja schon in den beiden vorherigen Staffeln angedeutet, und als feststand, dass auch "Voyager" wie die beiden Vorgänger-Serien wieder genau sieben Jahre lang laufen würde, war eines klar: Am Ende dieser siebten Staffel würde die Crew endlich zurück zur Erde gelangen. Dadurch fokussierte sich die Aufmerksamkeit des Publikums natürlich sehr stark auf die letzte Folge und viele konnten es kaum erwarten, das nun unvermeidliche "Happy End" zu sehen zu bekommen.
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Borg-Charakter für mehr Sex im - in dieser Hinsicht meist recht biederen - Star Trek-Universum sorgen würde. Bei dessen ersten Auftritt im "Skorpion"-Zweiteiler konnte man das auch noch nicht unbedingt vermuten, denn besonders attraktiv wirkte die als junges Mädchen assimilierte Borgdrohne Seven of Nine in ihrer Montur ja gerade nicht.
Als im Jahre 1993 feststand, dass die siebte Staffel der immens erfolgreichen Serie "The Next Generation" definitiv auch deren letzte sein würde, begannen bei der Produktionsfirma Paramount sofort einige kreative Köpfe zu rauchen. Denn nachdem sich herausgestellt hatte, dass der Markt durchaus zwei parallel laufende Star Trek-Serien verkraften konnte, galt es die zu dieser Zeit florierende Franchise weiter optimal zu vermarkten.
Es gibt verdammt viel zu entdecken und gerade zu rücken, wenn man sich mit der klassischen TV-Serie "Mission: Impossible" beschäftigt. Verbinden doch viele Zeitgenossen mit diesem Titel seit einigen Jahren nichts Anderes als die leidlich erfolgreichenKinoabenteuer des von Tom Cruise dargestellten Spezialagenten Ethan Hunt.

Nach sechs überaus erfolgreichen Jahren wurde der Vertrag für die "Next Generation"-Serie 1993 noch einmal um ein weiteres Jahr verlängert. Dabei gelang es dann auch, sämtliche Hauptdarsteller (die ihren Marktwert seit Beginn der Serie deutlich gesteigert hatten) zur Unterschrift für weitere Folgen zu bewegen. Die Aussicht, direkt im Anschluss an das Ende der Serie den Sprung auf die große Kinoleinwand zu wagen, dürfte dabei für zusätzliche Motivation gesorgt haben.