Serien

Point Place, Wisconsin, Ende der 1970er Jahre. In der Clique von Eric Forman (Topher Grace) hat sich nicht viel verändert, seit wir sie das letzte Mal sahen. Chefzyniker Hyde (Danny Masterson) lebt noch immer im Haus der Formans und genießt es, die üblichen Familienstreitigkeiten zwischen Eric und seinem grummeligen Vater Red (Kurtwood Smith) oder seiner zickigen Schwester Laurie (Lisa Robin Kelly) weiter anzustacheln.
1998 ging auf dem amerikanischen Fernsehsender Fox eine Sitcom auf Sendung, für die sich partout kein geeigneter Titel gefunden hatte. Etliche Namen, basierend auf Rocksongs der Handlungs-Ära, wurden ausprobiert: "Out In The Street" (nach dem Titelsong der Serie von Big Star), "Teenage Wasteland" (aus dem Who-Klassiker "Baba O'Riley") oder auch "The Kids Are Alright" (ebenfalls "The Who").
Auch ein neuer Anfang findet einmal ein Ende, und so fand auch "Deep Space Nine" nach sieben Jahren seinen Abschluss (eine Obergrenze, die für Star Trek-Serien seit "The Next Generation" als in Stein gemeißelt zu gelten scheint). Wie es sich für den innovativsten, einfallsreichsten und packendsten Ableger des Trek-Universums gehört, war natürlich auch dieser Abgang etwas ganz Besonderes.
Die Besonnenheit und Genauigkeit, mit der die kreativen Köpfe hinter "Deep Space Nine" das Gesamtszenario der Serie weiter entwickelten, glich für die Zuschauer fast schon einer Geduldsprobe. Seit der Einführung des Dominion am Ende der zweiten Staffel gab man sich Mühe, die Bedrohung durch diesen scheinbar übermächtigen Gegner aus dem Gamma-Quadranten immer größer und gefährlicher werden zu lassen, der entscheidende Schlag blieb jedoch aus.
Als 1995 die dritte Staffel von "Deep Space Nine" ihren Verlauf nahm, standen eigentich alle Weichen auf durchstarten: Die Vorgänger-Crew von der "Next Generation" hatte sich vom Fernseher auf die Kinoleinwand verabschiedet; in der letzten Episode der zweiten Staffel hatten große Konflikte mit dem Dominion ihre Schatten voraus geworfen; und nach zwei erstaunlich ordentlichen Anlaufjahren hatte man auch bei "Deep Space Nine" im dritten Jahr endlich das richtige Gefühl für die Charaktere und deren Interaktion gefunden.