Editorial: Lucas, führ uns zum Schotter - Der akute Zuschauerschwund des Hollywood-Kinos

 

Hollywood hofft: Möge
die Weltraum-Saga endlich
aus der Krise führen

Der letzte Teil der "Star Wars"-Saga war kaum 24 Stunden auf den Leinwänden dieser Welt angelaufen, als Kinos und Filmverleiher dies- und jenseits des Atlantiks bereits erste neue Rekordzahlen angesichts des fulminanten Besucheransturms vermeldeten. Der damit einhergehende Geldsegen wird nicht nur George Lucas glücklich machen - der mit Merchandise-Produkten und allseits eingeflochtenen Crosspromotion-Deals vom Trinkbecher bis zur Chipsdose bereits jetzt ein paar weitere hundert Millionen sein Eigen nennen dürfte - sondern vor allem einer Industrie eine schwer benötigte Atempause gönnen, die ihren eigenen Krisenstatus kaum länger unter den Teppich kehren kann.
Der amerikanischen Filmindustrie laufen die Zuschauer davon. Diese nicht zu leugnende Tatsache konnte man in den letzten drei Jahren noch recht erfolgreich kaschieren, denn auch wenn die tatsächlichen Zuschauerzahlen in den US-Kinos seit 2002 um 7,5 Prozent zurückgegangen sind, schlug dieser Schwund dank leichter Inflation und stetig steigender Ticketpreise bisher nicht auf die nackten Box-Office-Einnahmen durch. Und weil die amerikanischen Kinocharts in Dollarmillionen gemessen werden (nicht wie hierzulande an den tatsächlichen Besucherzahlen), herrschte offiziell immer noch eitel Sonnenschein in der Traumfabrik.
Doch damit ist jetzt Schluss: In den Monaten vor dem "Star Wars"-Start verzeichneten die amerikanischen Kinokassen in zwölf aufeinander folgenden Wochen einen Einnahmenrückgang im Vergleich zum Vorjahr - ein fast historischer Rekord. Im Vorjahresvergleich sind die Besucherzahlen in den ersten fünf Monaten 2005 um ganze acht Prozent eingebrochen, die Einspielergebnisse um fünf (steigende Ticketpreise federn weiterhin die schlimmsten Gewinneinbußen ab). Ein empfindlicher Einnahmenverlust, den die großen Hollywood-Studios bereits letztes Jahr über sich ergehen lassen mussten. Denn ohne den fulminanten Erfolg von Mel Gibsons "Die Passion Christi" (der in den USA bereits 330 Millionen eingespielt hatte, bevor im Mai die offizielle Blockbuster-Saison begann) wären die Box-Office-Zahlen schon im letzten Jahr so ernüchternd ausgefallen. Da Gibson seinen kontroversen Jesus-Film mit eigenen Mitteln und ohne Studio-Unterstützung realisiert hatte, bekamen die big players des Filmbusiness von diesem einzigen fetten Kuchen des letzten Frühjahrs nicht einen Bissen ab.

Bis dato der größte Hit des
Jahres: Will Smith als "Hitch"

Ein ähnlich durchschlagender Erfolg, mit dem sich die Box-Office-Resultate dieses bisherigen Jahres schön rechnen ließen, war niemandem beschert: Der bis dato erfolgreichste Film 2005 ist ein Überbleibsel aus dem Vorjahr. "Meine Braut, ihre Schwiegereltern und ich" räumte am Weihnachtsstartwochenende bereits 70 Millionen Dollar ab und legte nach der Jahreswende nochmal gut 200 Millionen oben drauf - mehr als der größte "echte" 2005er-Filmhit "Hitch, der Date-Doktor" geschafft hat (180 Millionen). Ansonsten sucht man lange und vergeblich nach vorzeigbaren Erfolgen. Abgesehen von den familienfreundlichen Filmen "Der Babynator" und "Robots" hat bislang keine kalkulierte Studio-Produktion die magische 100-Millionen-Grenze durchbrochen, "Robots" muss zudem als Enttäuschung gewertet werden, blieb er doch ein gutes Drittel hinter den Einnahmen seines Quasi-Vorgängers "Ice Age" zurück. Hoch budgetierte Kracher wie das Keanu-Reeves-Vehikel "Constantine", Ridley Scotts "Königreich der Himmel" oder die Wüstenabenteuer-Schwarte "Sahara" enttäuschten auf dem heimischen Markt, ihr Einspiel blieb weiter hinter den Produktionskosten zurück.

Der Grund für die Flaute ist so einfach wie offensichtlich: Das Produkt kann nicht mehr überzeugen. Oder klar und deutlich ausgedrückt: Die meisten Filme sind einfach scheiße. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage auf der Internet Movie Database - der größten und meistgenutzten Film-Website der Welt - bezüglich der dauerhaften Box-Office-Krise, antworten 63 Prozent der Nutzer, dass sie das aktuelle Filmangebot einfach nicht interessieren würde. Wer kann's ihnen vergelten: Die Frühjahrsmonate sind fast schon traditionell die Müllhalde der Hollywood-Studios, in denen all die Produktionen abgeladen werden, die zu schwach und/oder zu schlecht sind, um im heiß umkämpften Sommermarkt bestehen zu können. Das bedeutete dieses Jahr vor allem Horror-Dutzendware wie "Boogeyman", "Amityville Horror" oder "Hide & Seek", sowie afroamerikanisches Spartenprogramm wie die dröge Familienklamotte "Sind wir schon da?", die derbe Matronen-Komödie "Diary of a Mad Black Woman" oder das langweilige Klassiker-Remake "Guess Who" - sechs Filme, die aufgrund mangelnder Konkurrenz allesamt auf Platz Eins der Box-Office-Charts starteten, von denen aber keiner das Publikum überzeugen konnte. Die höchste erreichte Durchschnittswertung unter den IMDB-Benutzern: Eine magere 5,8 auf der 10er-Skala.

Bis dato der größte Flop:
Die Voll-Katastrophe "xXx 2"

Es ist kaum zu leugnen: Reichten die simpel kalkulierten Erfolgsformeln Hollywoods bisher zumindest noch für eine ausgeglichene Jahresbilanz, scheinen die Zuschauer die ewig gleichen Schemata langsam wirklich nicht mehr sehen zu wollen. Paradebeispiel: Das Sequel, seit fast einem Jahrzehnt die meist geschröpfte cash cow im Filmgeschäft, versagt dieses Jahr endgültig ihre Dienste. "Miss Undercover 2", "Ring 2", die "Schnappt Shorty"-Fortsetzung "Be Cool" oder "xXx 2": Alle blieben um durchschnittlich 50 Prozent hinter dem Einspiel ihrer Vorgänger zurück, "xXx 2" - mit einem Budget von 90 Millionen eigentlich als erster Action-Superhit des Jahres konzipiert - ging mit knapp 25 Millionen Einspiel nach drei Kinowochen sogar geradezu spektakulär unter.
Die leisen Gewinner dieser Krise - wenn es sie überhaupt gibt - sind die weniger dick promoteten, aber dafür einfach guten Produktionen: So konnte die fabulöse Independent-Tragikomödie "Garden State" schon im letzten Herbst vom desaströsen Abschneiden einiger schnell abgesetzter Hollywood-Streifen profitieren, vakante Multiplex-Leinwände belegen und überraschend hohe Zuschauerzahlen verzeichnen. Und Clint Eastwoods ebenso ruhig erzählter wie vermarkteter Oscar-Gewinner "Million Dollar Baby" durchbrach kürzlich tatsächlich noch die 100-Millionen-Grenze - fünf Monate nach seinem Start.

Setzt sich Qualität jetzt doch durch? Ganz so schnell vielleicht noch nicht, aber wenn es so weiter geht wird sie bald vielleicht das einzige sein, was sich rentiert. Und dann setzt sie sich doch durch. Denn Hollywood braucht die konstanten Einnahmen seiner kleineren Produktionen, um damit die prestigeträchtigen Mega-Blockbuster zu finanzieren - die müssen inklusive DVD-Auswertung nämlich inzwischen oft über eine halbe Milliarde Dollar einfahren, um angesichts horrender Produktions- und Werbekosten überhaupt rentabel zu sein. Wenn das breite Publikum Hollywoods einfallslose Standardkost also nicht mehr schlucken will, dann müssen sich die satten Produzenten schon aus wirtschaftlichen Gründen endlich mal wieder Mühe mit ihren Produkten geben. Um das Filmjahr 2005 nicht mit einem fetten Minus abzuschließen, braucht Hollywood auf jeden Fall weit mehr als nur einen "Star Wars"-Film - eine ganze Trilogie wäre gut ….

Update: Zwei Wochen später haben die Box-Office-Zahlen die schlimmen Hoffnungen der Analysten bestätigt. Zwar gelang "Episode 3" wie erwartet ein fulminanter Start und über 300 Millionen Dollar Einspiel sind bereits sicher - dennoch konnten die Gesamt-Einnahmen an den Kinokassen auch in den ersten zwei "Star Wars"-Wochen nicht die Marke des Vorjahres übertreffen. Obwohl "Episode 3", der Shrek-Nachfolger von Dreamworks Animation "Madagascar" und die Adam-Sandler-Komödie "The Longest Yard" allesamt über 60 Millionen einspielten am vergangenen Feiertags-Wochenende in den USA, blieb das Gesamtergebnis trotzdem fünf Prozent unter dem des vergleichbaren Vorjahres-Wochenende, als sich "Shrek 2" und "The Day after Tomorrow" die dicksten Stücke vom Box-Office-Kuchen abschnitten. Damit erreicht die Negativ-Billanz ihre 14. Woche - und es ist anzunehmen, dass sie sich fortsetzt, nachdem auch die erste große Blockbuster-Welle ihr nichts anhaben konnte.

In den täglichen User-Umfragen auf der IMDB ist man derweil weiter auf Ursachen-Suche: Kürzliche Umfragen ergaben unter anderem, dass gut die Hälfte aller Teilnehmer der Auffassung ist, dass die Qualität der großen Blockbuster-Filme in den letzten Jahren zurückgegangen ist, und dass aufgrund der steigenden Ticket-Preise drei Viertel der Teilnehmer seltener und/oder mit genauerer Sorgfalt bei der Filmauswahl ins Kino gehen. Womit dann wohl endgültig der Punkt erreicht wäre, an dem höhere Ticketpreise ihren selbst verursachten Zuschauerschwund in der Bilanz nicht mehr auffangen können.

 

Frühere Outtakes und Editorials:

11.08.2004: Von leeren Hirnen und leeren Leinwänden - "Daniel, der Zauberer"
20.10.2002: Cool war gestern - der Imagewechsel der Zigarette in Hollywood
13.06.2002: Der "Augenblick" währt ewig - Die 100 größten Kinoschnulzen
01.04.2002: Hollywood hungert sich hässlich
29.08.2001: Arnie for President!
02.06.2001: Herold des Herrn
16.05.2001: Stürmer und Dränger
10.05.2001: Früher war alles besser - "Almost Famous" und der Glaube an andere Zeiten
30.03.2001: Schein und Sein - Diktiert der Erfolg die Sexualität eines Stars?

 



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

"Die meisten Filme sind einfach scheiße." Ganz im Ernst, so ist es. Was in vergangener Zeit in den Kinosälen an die Leinwand projeziert wurde, war teilweise nicht mehr zu ertragen. Ich fragte mich immer wieder, wie diese oder jene Story überhaupt bis ins Kino durchgekommen ist. War da während der gesamten Produktion kein Mensch, der mal den Finger hob und sagte, "Hey Leute, was wir hier machen ist Müll, das können wir so nicht ins Kino lassen"? Nein. Stattdessen sah man die üblichen Making-Offs, in welchen die Darsteller über die Genialität des Stoffes philosophierten und die unglaublichen Fähigkeiten des Regisseurs hervorhoben. Man nahm es ihnen schon lange nicht mehr ab.
Aber warum gab es keine Qualität? Warum hatte man ständig das Gefühl, die Filmemacher seien nicht mit Enthusiasmus und Motivation bei der Sache. Wo waren Künstler, die ein Werk erschaffen wollen? Wofür bekommen Roberts, Pitt, Cruise etc. ihre abartig hohen Millionengagen?

Offenbar war es oftmals durchaus so, dass man den Zuschauer einfach verarschen wollte. Lockmittel wurden benutzt, wie überzeugende, geniale Trailer oder vielversprechende Sequels. Inzwischen hat man den Dreh aber raus: Je besser der Trailer, desto schlechter der Film. Mehrteilige Kinofilme sieht man sich auch besser nur noch an, wenn "Herr der Ringe" draufsteht. Und Sequels sollte man grundsätzlich meiden, auch wenn ganz selten gute Filme dabei sind.

Andererseits, die Nachfrage bestimmt auch das Angebot. Wenn ich zurückblicke und mir allein mal die Kritiken der Leser hier vor Augen führe, so ist der Anspruch der Masse gesunken und auch der größte Schrott kann unerklärliche Erfolge einfahren. Man hatte auch mehrmals den Eindruck, dass sich viele nicht eingestehen wollten, dass der gerade gesehene Film einfach ein Totalausfall künstlerischen Schaffens war. Oft war die Story sehr vielversprechend und man hat sich auf Interessantes und Faszinierendes gefreut, sich selber schon ausgemalt, wie die Geschichte wohl aussehen könnte. Aber dann war da nur langweiliger Murks aus der Klischee- und "alles-schon-mal-gesehen"-Dose und man sah sich nach der Vorstellung an und sagte "Schade".

Umso glücklicher bin ich, wenn man sieht, dass die Zuschauer endlich aufwachen und sich nicht jeden Film kritiklos ansehen.

PS. Wenn mich nicht alles täuscht, kommt man nur über die "Updates" zu diesem Editorial. Das muss geändert werden, denn es wäre schade, wenn dieser lesenswerte Artikel übersehen wird.



Name: tomblue
Email: tom_blue@gmx.net
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Kann mich euren Gedanken sowie meinem Vorredner nur anschliessen. Es fällt immer schwerer einen anständigen Film im Kino zu finden für den man bereit ist die 7 bis 10 Euro (je nach Wochentag & Filmlänge) abzudrücken. Schliesslich will man was sehen für sein Geld. Und während man früher mit ziemlicher Sicherheit in einem gross angekündigten Blockbuster zumindest jede Menge gute Action & Spannung (wenn auch oftmals keine logische Story) geboten bekam - z.B. in fast jedem Schwarzenegger-Film - so kann man sich mittlerweile meist nur noch auf Mundpropaganda verlassen. Ein guter Trailer macht noch keinen guten Film (siehe "Alien vs. Predator).

Ich persönlich bevorzuge immer mehr Filmkost aus Asien: Movies aus Hongkong/China , Südkorea, Indien, Thailand und Japan bieten etwas, was dem Hollywood-Mainstream mittlerweile fast völlig verloren gegangen ist: Innovation & Überraschung. Hier bekommt man noch Geschichten und Bilder zu sehen, die einem den Mund vor Staunen offen stehen lassen ("Tiger & Dragon", "Hero", "Flying Daggers", "Kung Fu Hustle", Shaolin Soccer", "2009 - Lost Memories" um nur einige wenige zu nennen). Ein Grossteil dieser Filme muss sich schon längst nicht mehr hinter Grossproduktionen aus Hollywood verstecken, im Gegenteil: In Sachen Kamera, Action-Choreographie und Schnitt setzen viele Fernostler die Messlatte so hoch an, das amerikanische Produktionen gerade noch hals albwegs gelungene Kopien durchgehen.

Ein weiterer Grund für die oftmals sehr gute Qualität der fernöstlichen Produktionen ist das - im Vergleich zu Hollywood-Blockbustern - extrem geringe Budget, welches sehr sparsam und überlegt eingesetzt werden muss, was eine unheimliche Kreativität zur Folge hat, die ich bei amerikanischen Filmen so vermisse. Für die 25 Millionen Dollar-Gage, die manche Hollywood-Schauspieler einsacken kann man in Fernost nicht nur einen sondern gleich mehrere Filme drehen - inklusive einige der bekanntesten Stars des asiatischen Kinos als Hauptdarsteller.

Anstatt also nur auf teuer produzierte Blockbuster zu setzen und erfolgreiche Filme aus Deutschland, Frankreich und Fernost in nachgedrehten, amerikanisierten "Remakes" zu verwursten sollten einige Hollywood-Bosse mal überprüfen ob die Relationen überhaupt noch stimmen: Welcher der 20-Millionen Dollar-Stars ist tatsächlich noch seine Kohle wert? Brauche ich einen dieser Stars um die Leute ins Kino zu locken? Vielmehr sollte man mehr auf neue Ideen und vor allem gute Storys setzen, denn diese waren in den letzten Jahren mehr als rar.



Name: Martin
Email: -
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ich würde zwar nicht soweit gehen, die meisten Filme als Scheiße zu bezeichnen, aber sie kommen zweifellos über das Mittelmaß nicht hinaus. Der Grund liegt M.E. meist in schlechetn oder mittelmäßigen Drehbüchern. Statt eine spannende Story mit gut entwickelten Charaktären und guten Dialogen auf die Leinwand zu bringen, konzentrieren sich die Filmemacher auf visuelle Effekte. So auch beim neuesten Starwars, wo versucht wurde, diese Grundzutaten eines guten Films durch ein Feuerwerk von Kampfgetümmeln zu ersetzen. Ich gucke mir ja auch gerne gut gemachte visuelle Effekte an, das klappt aber eben nur begrenzt. Zunächst müssen Story, Charaktäre und Dialoge stimmen. Da haperts meist beträchtlich.



Name: wesni
Email: jepp
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

kann mich allen artikeln nur anschliessen, muss aber noch was hinzufügen:

ich glaub nich unbedingt das die filme wirklich schlechter werden -es gab auch vor jahren schon genug schrott welches massig geld gemacht hat- und die einnahmen nur deswegen so viel fallen.

viel mehr ist das angebot des internets einfach zu gross und zu verlockend, man bekommt ja jeden film spätestens ein paar tage nach dem kinostart in passabler bis guter qualität aus dem netz - und zwar völlig kostenlos!
während man früher in die stupiden actionkracher ins kino gegangen ist und eintritt gezahlt hat um sich zu überzeugen wie schlecht der film ist, lädt man ihn heute einfach runter...

das ist für mich der absolute hauptgrund für den gewinneinbruch. und ach ja, dadurch haben auch die kleinen produktionen wie "garden state" höhere kinozuschauerzahlen, da kleine produktionen viel schwerer übers internet zu besorgen sind. sie profitieren quasi noch durch diesen massiven missbrauch.



Name: ich hab keine Ahnung!!!
Email: ich-hab@keine-ahnung.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

@wesni:

Ich finde was Du schreibst ist absoluter Quatsch. Wenn es so wäre dann würden wir kaum noch Blockbuster sehen. Es gehen immer noch mehr als genug Leute ins Kino so das es sich für alle immer noch rentiert. Das problem ist ja auch nicht unbedint das die Firmen keinen Gewinn mehr machen sondern viel eher das sie weniger gewinn machen, was aber bedeutet sie machen nach wie vor noch Gewinn. Auch wenn in dem Artikel steht das einige Filme hinter den Kosten bleiben. Die Produktionsfirmen sollten sich überlegen den tollen Schauspielern die Gage mal zu kürzen. Ich finde es nicht in Ordnung das z.B. eine J. Roberts oder ein B. Pitt ca. 20 Mil. für einen Film abräumen. Überleg mal wenn Du 2 solcher Stars schon in einem Film hast welche Kosten das sind ohne das auch nur 1cm Film verschwendet wurde, an Filmen wie Oceans 12 kann man das ja wunderbar erkennen. Der Müsste eigentlich schon 250 Mil. in der produktion gekostet haben bei der Besetzung!! Die Qualität des Filmes ist ja mehr als beschissen, ich kann mir kaum vorstellen das es wirklich Leute gibt denen dieser Film gefallen haben könnte!?!?! So und noch die kinopreise also 7-10 Euro pro Karte für einen Film ist ja schon eine Frechheit und das ist wohl auch einer der hauptgründe warum das Ganze den Bach runter geht. Wenn die Preise nicht gesenkt werden (ich weiss es gibt Kino Tage), generell gesenkt werden dann wird sich dieser Trend auf jedenfall durchsetzen, wer hat den so viel geld das er mit 2 Kindern und 2 Erwachsenen regelmässig ins Kino gehen kann?? Da sind ja schon im Vorfeld mind. 28 Euro weg ohne Trinken, Popcorn oder Eis. Also kostet ein Kinobesuch in der Besten Konstellation 50 Euro und das für einen Film. Das sind die wahren Gründe warum das Kino und die Filmindustrie den bach runter gehen und natürlich die meisten schwachsinnigen Filme!!!!