Südkorea

10
10/10
Schande über uns, dass wir so lange dafür gebraucht haben, den besten Film des letzten Jahres zu würdigen. Aber nun ist Bong Joon Hos Überraschungs-Oscargewinner gratis auf Amazon Prime Video zu sehen, also wird es allerhöchste Zeit, "Parasite" zu preisen.
7
7/10

Nach einem kleinen, aber feinen Hollywood-Ausflug (“Stoker“) kehrt der südkoreanische Regisseur Park Chan-Wook nun wieder in seine Heimat zurück. Dort feierte er einst mit “Oldboy“ und “Sympathy for Mr. Vengeance“ seine größten Erfolge und sorgt nun mit dem Erotik-Thriller “Die Taschendiebin“ bei vielen Kritikern erneut für Aufsehen.

9
9/10

Alle Mann in Deckung, hier kommt die Science-Fiction-Bombe des Jahres. Leider wohl nur in wenige Kinos, aber Genrefreunde sollten sich bemühen, ein Programmkino ihrer Wahl aufzusuchen, denn als ernsthafter Fan des Genres darf man die raren Highlights nicht verpassen.

6
6/10

"Das Hausmädchen" ist ein Film, der gleich unter bösen Vorzeichen beginnt. Es ist ein ganz normaler Abend in einer koreanischen Großstadt. Menschen gehen in Bars, in Diskos, essen, flirten, haben Spaß. Auf dem Markt kochen Frauen an Ständen und schenken Bier aus. Dann zeigt die Kamera ein Mädchen auf einem Balkon, es springt in den Tod.

5
5/10

Nach 13 Jahren wird die schöne Lee Geum-ja aus dem Gefängnis entlassen. Ihr Fall hatte einst die Öffentlichkeit bewegt, denn kaum jemand mochte glauben, dass die geständige junge Frau tatsächlich einen kleinen Jungen entführt und grausam getötet hatte.

9
9/10
"Bin Jip" bedeutet leere Häuser - und genau die sind der bevorzugte Aufenthaltsort des Hauptcharakters im elften Film von Koreas Hochgeschwindigkeits-Filmer Kim Ki-Duk. Der brauchte nur neun Jahre, um das schöpferische Dutzend voll zu machen (sein nächster Film "Hwal" ist bereits fertig), die Arbeit an "Bin Jip" von der ersten Drehbuchzeile bis zum letzten Schnitt hat sogar angeblich nur zwei Monate gedauert.
6
6/10

Einige Jahre nachdem ein in Seoul stationierter amerikanischer Militärarzt hunderte von Flaschen mit giftigen Chemikalien in den Fluss Han entleeren ließ, zeigen sich die verhängnisvollen Folgen dieser Aktion. An einem sonnigen Herbsttag steigt eine unheimliche Kreatur aus dem Wasser und sorgt für Panik unter den Müßiggängern am Flussufer.

7
7/10

Gewalt. Bei Kim Ki-Duk geht es meistens um Gewalt. Sie ist in seinem filmischen Werk allgegenwärtig. Mal obszön-pervers, mal befreiend-unschuldig und manchmal auch sinnlos-gelangweilt. Aber letztendlich ist es immer wieder das Symptom der Gewalt, das seine meist verzweifelt umherirrenden Protagonisten als einzigen Ausweg aus ihren inneren (manchmal auch äußeren) Isolationen begreifen. Die Ursachen sind wahrscheinlich in der Vergangenheit des Regisseurs zu suchen: "Ich wurde sehr militärisch aufgezogen.