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Dear Wendy
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| Name: ozan1000 Email: ozan1000@web.de Bewertung: o oh, herr staake hat wieder zugeschlagen..:-) Ich stecke in einem moralischen dilemma. zum einen bin ich ein grosser bewunderer des regisseurs und des drehbuchautors, andererseits ein fan von herrn staakes rezensionen( nicht immer inhaltlich einer meinung, aber definitiv stets stilistisch on top!)(was übrigens auch auf herrn helmke zutrifft..) Zugegeben, es ist eines der schwächeren filme vinterbergs/triers, aber die 3 mickrigen pünktchen hat er meiner meinung nach nicht verdient. das einzige was man dem film vorwerfen kann ist, dass er zu konkret und fast schon oberflächlich stellung bezieht("holzhammer"). Aber vielleicht muss man das ausprobieren in zeiten, in denen uns hollywood auch mit nicht weniger holzhammermethoden glorifizierende propaganda filmen zumüllt. vorsicht, ich will hier nicht auf politischen pfaden marschieren, die schon längst breitgetreten worden sind. ich sage nur dann bitte auch die gleichen kriterien für gewisse mainstreamproduktionen anwenden, und dies nicht mit einem" schrecklich patriotisch und glorifizierend, aber es unterhält uns("popcorn-kino")abtun. Was mir besonders weh tut ist, dass diese rezension wahrscheinlich nicht auf sehr viel gegenwehr stossen wird, da der film viel zu klein ist..ich erinnere mich an eine gewisse "phone booth" rezension, die aufgrund der moralischen und politischen ansichten des rezensenten wesentlich grössere wellen geschlagen hatte..aber das war eben mainstream kino, welches bei all der kritik gut unterhalten hat. aber jetzt schweife ich ab... eins hat herr staake bei mir definitiv erreicht: einen faulen, langjährigen leser und fan der filmszene, der sich mit seinen kommentaren zu filmen auf dieser site oft zurückhält, aus der reserve gelockt. Als letztes bleibt mir nur zu sagen:auch wenn es mir weh tut, weil ich inhaltlich anderer meinung bin, ein rezensent der seine meinung ohne kompromisse und rücksicht auf verluste vertritt, dabei unterhaltsam und stilsicher ist, seine "persönliche" note miteinbringt( einen "staake" oder "helmke" erkenn ich aus 1000 rezensionen:-) dem gebührt mein respekt. bleibt nur zu hoffen herr staake ereilt nicht das schicksal von herrn helmke und er bleibt uns noch lange erhalten, und wenn er einige der neuen rezensenten zur mehr eigeninitiative und mut zur eigenen "note" ermutigt, kann ich wieder ruhig schlafen. P.S. so selten wie ich hier poste, seien mir meine ausschweifungen gegönnt, habe heute den papst gesehen und bin gut drauf:-) |
| Name: Björn Email: egal...@egal... Bewertung: ( von 10 Digital Eyes) Eine Frage hätte ich: Was ist denn das Schicksal von Herrn Helmke? Mir ist zwar aufgefallen, dass er zunehmend weniger Rezensionen verfasst, ich hatte dem jedoch nicht so große Bedeutung beigemessen. Verabschiedet er sich etwa von der Filmszene.de? Danke für die Auskunft im Voraus. |
| Name:
Frank-Michael
Helmke
Email: frankmichael.helmke@filmszene.de Bewertung: ( von 10 Digital Eyes) @ Björn: Um die Frage nach meinem Verbleib zu beantworten: Seit Beginn meiner Tätigkeit für Filmszene war ich Student, mit genug Flexibilität und Freizeit für Pressevorführungen, um hier auch mit vielen Rezensionen aktiv dabei zu sein. Das Studium fand allerdings im letzten Herbst sein Ende, und seit ein paar Monaten bin ich nun Teil der arbeitenden Bevölkerung. Der Filmszene bleibe ich trotzdem auch weiterhin als Chefredakteur (und Autor einer gelegentlichen Rezension hier und da) erhalten, von einem Abschied kann also absolut keine Rede sein. |
| Name: Liquid Email: - Bewertung: der kritiker sollte sich wohl besser eine andere profilierungsplattform suchen, oder bekommt er in der redaktion zu wenig ansehen, und muß diesem umstand hier mit ungerechtfertigten wertungen, wo der zynismus einfach fehl am platz ist, versuchen etwas entgegenzusetzen? dear wendy verdient eine bessere note. |
| Name: Shackleton Email: ghsh@gmx.de Bewertung: ( von 10 Digital Eyes) Man kann im Kino sitzen und Dear Wendy nach zehn Minuten schon abschreiben. Eine weitere Geschichte, die als Konstrukt der Amerika Kritik von Lars von Trier dient. Dann kann man anfangen nach Kritikpunkten zu suchen und wird sie in den Film auch finden. Man könnte aber auch nach zehn MInuten entscheiden, dem Film trotzdem eine Chance zu geben und wird dann im Laufe der Geschichte positiv überrascht. Die Entstehung der Dandies ist toll in Szene gesetzt. Das Stottern zur Anerkennung ist nur eins von vielen amüsanten Details. Wenn man dann nochmal nachdenkt, entdeckt man im Film auch noch allegorische Elemente, die nicht so einfach sind, wie die, die in der Rezension erwähnt werden. Das Entstehen einer Parallelwelt in der Mine - ihrem Tempel - und das spätere Schänden dessen durch die Polizei, ist zum Beispiel eine interessante Sache. Wenn der Film dann zu Ende ist, wird man eher der Meinung sein, dass er zwar kein Meisterwerk ist, aber deutlich mehr als 3 Punkte verdient hat. Aber groß wundern muss man sich scheinbar auch nicht, wenn neuerdings schlechte Blockbuster wie Brother Grimm hier fast die volle Wertung bekommen. |
| Name: sssssss Email: ssss Bewertung: Lars von Trier und Thomas Vinterberg zählen zu Dänemarks Filmemacherelite und den Begründern von Dogma. Das blutige Außenseiter-Drama „Dear Wendy“ führt ihre Wege in einem Film zusammen und die Spannung dieses Aufeinandertreffens ist ebenso groß wie die Erwartung an etwas Außergewöhnliches. Die Hoffnung wird jedoch nicht erfüllt, „Dear Wendy“ enttäuscht zwar nicht wirklich, aber bei Kalibern eines von Trier und Vinterberg wäre mehr drin geDas typische Verlangen Pubertierender, sich in streng definierten Gruppen mit Initiationsriten und klaren Hierarchien von der Außenwelt abzugrenzen, wird hier in ein Extrem gezogen. Früh deutet sich an, dass hinter diesem kindlichen Spiel mit regelrechter Verkleidung, Verstecken und Verbünden bitterer Ernst steht. Jamie Bell, der schon als tanzender Knirps bei aller körperlichen Schmächtigkeit dem Billy Elliot überzeugende Kompromisslosigkeit verlieh, balanciert auch hier die Schwebe zwischen abhandenem Selbstwertgefühl und unbedingtem Eintreten für ein Ideal perfekt aus. In den zarten Zügen zeugen die entschlossenen Augen von einer gewissen Unnachgiebigkeit. "Dear Wendy" Die Story funktioniert als Teenager-Drama, bis die Figur des Sebastian auftaucht. In dem stimmigen Set-Design entsteht eine Atmosphäre, in der die recht konventionelle Figurenzeichnung schnell in den Hintergrund gerät. Dass der einzige zu diesem Zeitpunkt tatsächlich Straffällige ein Schwarzer ist, bleibt ohne zwingende Bedeutung und dient lediglich der Ingangsetzung des tragischen Geschehens durch die Großmutter. Wenig überzeugend auch, dass diese Großmutter ebenfalls bis an die Zähne bewaffnet ist. Mit Sebastian bricht die reale Welt in das geheime Verlies der „Dandies“ ein. Immerhin wird ihm die Ehre zuteil, die Widersprüchlichkeit von Waffenbesitz und Pazifismus aufzuzeigen. Schonungslos hält er seinen „Bewährungshelfern“ den Spiegel vor, in dem sie ehrlicher Weise erkennen müssen, dass sie ohne Waffe weiterhin Schwächlinge sind. Damit legt Vinterberg den Finger in eine gesellschaftliche Wunde, die wieder und wieder aufzuklaffen droht: Wer sich ohne Hilfsmittel, sei dies nun eine Machtposition, Geld, Statussymbole oder eben Waffen, nicht von sich aus stark fühlt, der wird immer in Versuchung sein, diese Hilfsmittel einzusetzen. Spätestens dann, wenn seine Stärke herausgefordert wird. Die Grundidee für dieses Statement ist durchaus gelungen. An vielen Stellen stolpert die Handlung jedoch über hölzerne Dialoge oder über platte Konstruierungen in den Figuren und ihren Beziehungen untereinander. Beide, von Trier und Vinterberg, haben schon ergreifendere Werke vorgelegt. |
| Name: spamkiller Email: spams@2kill Bewertung: (- von 10 Digital Eyes) Liebe/r/s "ssss", warum so lieblos einfach den Text einer anderen Filmseite hier reinposten? Selber keine Ideen? Schleichwerbung ohne Werbung? Langeweile? Der Platz könnte sicher zu Besserem genutzt werden, wie auch der meiner Mail. Aber was der Unsinn soll interessiert mich doch. |
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