The Punisher

action, usa 2004
original
the punisher
regie
jonathan hensleigh
drehbuch
jonathan hensleigh, michael france
cast:

tom jane,
john travolta,
rebecca romjin-stamos,
will patton, u.a.

spielzeit
124 min.
kinostart
10.06.2004
homepage
http://www.punisher-derfilm.de




 

 

 

 


 

 

Liebe/r User/in,

eigentlich sollte an dieser Stelle eine ganz normale Rezension sein: Besprechung, Bewertung, das volle Programm. Das Schicksal meinte es anders. Die Pressevorführung zum Film war auf einmal missing in action oder lost in translation, auf jeden Fall nicht da. Womit der Herr Bestrafer jetzt von uns ungesehen über die Leinwände metzelt und meuchelt. Da aber der Punisher im Gegensatz zu anderen Superhelden wie Spiderman oder Hulk außerhalb der Comicbuchgemeinde so gut wie unbekannt ist, haben wir als kleinen Service für Euch ein paar Informationen zu Herrn Frank Castle, dem Mann mit dem Totenkopflaibchen, zusammengetragen.

Zu erst einmal ist Herr Castle gar kein Superheld. "Super" deswegen nicht, da er keine besonderen Fähigkeiten oder Superkräfte hat. Zumindest ist das Definitionsfrage, denn Castles einzige besondere Fähigkeit ist es, Leute brutal um die Ecke zu bringen. Und "Held", da wird es auch schwierig. Der Punisher war nämlich einer der ersten Antihelden der Branche, der die besonders in den 1980er Jahren populäre Welle an "Dark Heroes" anführte. Die Helden wurden immer desperater, brutaler und waren im Extremfall (und so einer ist der Punisher) nur noch minimal vom Abschaum zu unterscheiden, den sie bekämpfen. Frank Castle sticht da besonders heraus, denn ohne Umschweife geht er als psychopathischer Massenmörder durch. Legitimiert wird dies nur dadurch, dass seine Gegner eben noch bösere Buben sind. Trotzdem bringt ihn diese kompromisslose Gewaltbereitschaft und Kaltblütigkeit auch regelmäßig mit den "guten" Jungs im Marvel-Universum in Konflikt, was immer gerne in Gastauftritten in den jeweiligen anderen Serien genutzt wurde.

Erschaffen wurde er 1976 und war voll ein Mann seiner Zeit. Der Vigilantenfilm konnte in den USA Riesenerfolge feiern, angeführt von "Dirty Harry" Clint Eastwood und Charles Bronson in "Ein Mann sieht rot". Mit letzterem teilt Castle auch den Verlust seiner Familie als Motivation zum Bösewichter killen. Zudem erschien in dem Jahrzehnt, in dem zunehmende Straßenkriminalität erstmals als Massenphänomen ins Bewusstsein der Leute rückte (damals noch ausschließlich auf New York konzentriert), ein einzelner, schießfreudiger Vigilant wie Castle als Radikallösung des Kriminellenproblems fast logisch.

Aufgrund der in den 1980er Jahren weiter bedenklich steigenden Verbrechensraten in den USA (wo sich Los Angeles allmählich anschickte, New York den Rang als Mordstadt Nr. 1 abzulaufen), war Selbstjustizthematik immer noch ein beliebtes Thema und es daher wenig verwunderlich, dass sich auch der Punisher gut verkaufte und sich Ende der 1980er Jahre/Anfang der 1990er Jahre zum populärsten und meistverkauften Comic in den USA entwickelte. Auf seinem Höhepunkt gab es drei reguläre Heftserien des Punisher, dazu unzählige Specials, Gastauftritte etc. Es war zuviel des Guten. Die extreme Übersättigung des Marktes mit Totenkopfsymbol links und rechts und überall war den Lesern in der Tat zu viel, und so brach der Absatz der Punisher-Hefte dramatisch ein, bis sie allesamt eingestellt wurden.

Auf dem Höhepunkt seiner Popularität gab es 1989 dann die erste Verfilmung des Punisher. Erstaunlich, wie sehr sich dieser B-Film in die Actionfilme der Zeit stellt, in denen das Vigilantentum erneut eine kleine Hochzeit hatte. Und so kann man "The Punisher" in einer Reihe mit Ende der 1980er Jahre produzierten ‚Meisterwerken' der zynischen Brutaloaction wie "City-Hai" Schwarzenegger, "City-Cobra" Stallone und "City-Regenwurm" Van Damme stellen. Dargestellt wurde der Bestrafer übrigens von Dolph Lundgren, dem mittlerweile fast vergessenen B-Film-Überactionhelden aus Skandinavien mit der Beschaffenheit eines Kleiderschranks in allen Belangen (Körpermaße, Gestik, Mimik, Schauspieltalent). Der Film selbst wurde von Fans des Comics enttäuscht aufgenommen, besonders aufgrund der angeblichen fehlenden Ähnlichkeit zum Original. So fehlte den Leuten das Totenkopfshirt und ein Bösewicht aus der Serie. Neben diesen üblichen Fanboybeschwerden kann man aber nicht übersehen, dass "The Punisher" in der Lundgren-Variante ansonsten den Ton und die Vielschichtigkeit der Vorlage genau trifft. Denn als stumpfer, brutaler und extrem simpler Actionreißer ist er ziemlich genau das, was der Comic (zumindest größtenteils) auch ist.

In Comicform wiederbelebt wurde der Punisher vor ein paar Jahren vom Quentin Tarantino des Comicbuchs: Garth Ennis, der Nordire, der auf absolut unnachahmliche Weise Blutiges und Witziges, groteske Dialoge und schlimmste Gräueltaten, abgeschmeckt mit einer großen Portion unerwarteterer Romantik, verband. Am gelungensten fand dies im sehr zur Lektüre empfohlenen, absolut abgefahrenen Epos "Preacher", statt. Ennis erzählte die neuen Punisher-Geschichten im von ihm altbekannten schwarzhumorigen Stil, erhöhte damit die Qualität der Serie deutlich und fügte ein paar Nebenfiguren ein, die auch den Sprung auf die Leinwand geschafft haben. Dies sind Castles Mitbewohner: der dicke Mr. Bumpo, die schüchterne Joan und Spacker Dave, der an allen denkbaren Orten gepierct ist. Obacht bei der Filmversion ist geboten, da die Rolle der schüchternen Joan in der Gestalt der deutlich attraktiveren Rebecca Romjin-Stamos (Mystique aus "X-Men") leicht abgewandelt wird und offenbar auch als love interest für den Herrn Punisher dient. Dass John Travolta als Mr. Saint halblange Haare hat, weist ihn schon mal eindeutig als Bösewicht aus (Merksatz: Längere Haare bei Travolta = böser Bube). Und der Bestrafer selbst?

Thomas Jane, im Actiongenre vielleicht noch am besten als Haifisch-Bekämpfer aus "Deep Blue Sea" in Erinnerung, nennt sich jetzt Tom. Das ist markiger und sieht auf dem Filmplakat besser aus. Unbestätigten Berichten geheimer Informanten zufolge soll Tommy ja auf der Leinwand brutal die Kampfsau rauslassen, um die in seiner Kindheit aufgebauten Aggressionen abzubauen, als man ihn wegen seines femininen Namens ärgerte ("Ach guck mal, da kommt ja die kleine Jane"). Allerdings meckerten die ersten kritischen Stimmen aus Übersee, dass der Jane-Punisher eben völlig charakteruntypisch Psychospielchen mit Bösewicht Saint und seiner rechten Hand Mr. Glass (von Will Patton ist wie immer solider Support zu erwarten) treibt. Bestätigte Gerüchte wissen gar von einer Feuerhydrantattrappe, die beim Rachefeldzug eine Rolle spielt. Und das klingt jetzt doch ein wenig albern und deplaziert. Wie auch immer, man darf gespannt sein. Solide, auf Hochglanz polierte B-Film-Action dürfte es schon sein. Nur die Erwartungen sollte man wohl nicht zu hoch hängen. Denn aus dieser Vorlage einen wirklich guten Film zu machen, dazu bedürfte es schon eines Geniestreiches.

So, und nun viel Spaß beim Erledigen unserer Arbeit,

Euer Filmszeneteam

S. Staake

 


Name: Taulmarill
Email: -
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

ich bin zu müde und zu entteuscht um mich hier noch weiter über den film auszulassen. folgender telepolis artikel gibt meine meinung sehr gut wieder

Zahnloser Punisher http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/kino/17620/1.html



Name: Ein verärgerter Leser
Email: byme@home.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Wie wäre es, in eine reguläre Kinovorstellung zu gehen, anstatt rumzujammern? Ganz so wie der "normale" Kinpgänger. Oder ist das zuviel verlangt? Oder sind Sie sich dafür zu elitär?



Name: noch ein verärgerter leser
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

dafür ist sich das filmszene-team zu schade. wenn man pressevorführungen gewöhnt ist geht man doch nicht zusammen mit 'normalen' kinogängern in einen kinosaal...



Name: Egon
Email: nein
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Eure Website ist ja schon früher nicht durch gelungene Kritiken aufgefallen. Diese schlägt dem Fass den Boden aus.

01. Film nicht vorab sehen können? Schade! Geht am Donnerstag in die Nachmittagsvorstellung! Dann ist für eine pünktliche Besprechung noch immer gesorgt. Viele Kinos sind nachmittags sogar billiger.

02. Ja, eine Feuerhydrantenrolle spielt eine Rolle in dem Rachefeldzug. Auf eine recht witzige Weise sogar. Sie wird nicht für Gewalteinwirkung genutzt, falls darauf angespielt wird. Es wirkt auch nicht alber, auch nicht deplaziert. Deplatziert wirken eher solche Mutmaßungen.

03. Der Kick in Richtung Thomas Jane steht einer Kritik nicht gut an. Auch als ironischer Seitenhieb entbehrt es jeglicher Qualität. Er ist letztendlich: dümmlich. Um nicht zu sagen: albern und deplaziert. Stillos sind die Mutmaßungen über die Namensverkürzung. Als ob das von Interesse wäre. Als ob das etwas wäre, worauf nicht noch der Dümmste kommen könnte, gesetzt den Fall, er verschwendet seine Zeit mit solchen Mutmaßungen Marke "Klatsch und Tratsch-Ecke aus der Bild".

04. Ein Film kann nur innerhalb seines selbstgesteckten Systems "richtig gut" sein, gesetzt den Fall, es gäbe objektive Kriterien dafür, was "richtig gut" ist. Gibt es aber leider nicht und der Blick in die Filmgeschichte beweist, wie viele Kritiken, die sich auf vermeintliche Objektivität stützten, letztendlich verblasst sind. Abenteuerlich ist es da, einem nicht gesehenen Film bloß aufgrund der Koordinaten, in denen er sich bewegt, das Potenzial zur Güte zu haben. Sagt ja keiner was, wenn ihr mit Actionfilmen nichts anfangen könnt. Aber bitte, bitte - kommuniziert das dann doch bitte auch so.



Name: Frank Castle
Email: andre_wentzel@yahoo.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Falls jemand die Möglichkeit hat den Film in der OV zu sehen sollte er sie nutzen. Die ist nämlich ungeschnitten (bis auf eine Stelle wo ich mir nicht sicher bin).

Der Film an sich hat mir sehr gut gefallen. Ein Actionfilm im Stil der 80er Jahre, wo Männer noch "richtige" Männer sein durfen. Der Film ist dort ernsthaft wo es sich gehört und dort selbstironisch wo es passt.

Thomas Jane macht seine Sache recht gut.

Von mir gibt es 8/10 Punkten



Name: Sebastian
Email: -
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Was für ein Mist!!! Ich kann bei guter Unterhaltung wirklich auch mal ein Auge zudrücken, was die Handlung, geschweige denn die Logik, angeht. Auch auf Moral kann man verzichten, wenn es denn
halt zur Story passt. Aber was soll das?? Das Mega-Punisher-Symbol in Flammen als Abschluss ist ja schon echt funny, aber als dann noch der pseudo-coole Kommentar des ehemaligen von Moral und väterlicher Besorgnis geprägten Frank Castle von wegen "...nennt mich den Punisher..." kam, haben einige im Saal nur noch losgelacht. Viele Weitere habe ich beim Verlassen der Vorstellung nur den Kopf schütteln sehen. Meiner Meinung nach wurde die Zielgruppe, die dieser Streifen wirklich hätte ansprechen können, mit der FSK 18 schon von vorn herein ausgeschlossen.

3 Augen für John Travolta, bei dem es mir wirklich Spass gemacht hat, ihm und seiner vom Drehbuch oder Comic oder wie auch immer geschriebenen Rolle zusammen mit seiner Familie zuzusehen. Kann zwar nicht verstehen, warum er die Rolle überhaupt angenommen hat, finde aber, dass er das beste daraus macht. Mit einer gewissen Ironie meiner Meinung nach. Vielleicht hat er mir gerade deswegen gefalen.

Aber warum gibt es kaum Actionfilme, die zugleich unterhaltsam und auch ernst zu nehmen sind?

Würd mich echt mal interessieren, was ihr von dem Film haltet!



Name: Unwichtig
Email: probleme@filmszene.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Liebes Filmszene-Team,
anscheinend habt ihr echt 'nen Schatten - gibt es jetzt keine Punisher-Review eurerseits - und das nur, weil es Probleme mit der fuckin' Pressevorführung gab!?



Name: FraMi Helmke (Chefredakteur)
Email: frankmichael.helmke@filmszene.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Lieber verärgerter Leser, noch ein verärgerter Leser, Egon, Unwichtig und alle weiteren, die sich noch über unsere "Kritik" zu "The Punisher" beschweren wollen,

Wie unschwer aus dem Text zu erkennen, handelt es sich nicht um eine Filmkritik und soll es sich auch nicht um eine Filmkritik handeln. Der Text ist gedacht als Informationsquelle zur Geschichte des Punishers und für Details über die Neuverfilmung, soweit wir diese liefern können, ohne den Film gesehen zu haben. Wir sind leider nicht in der Lage, jede Woche sämtliche Neustarts zu sehen und zu besprechen, weil dafür einfach Zeit und Arbeitskräfte fehlen, und wie so viele andere Filme wäre auch der Punisher in dieser Form unbesprochen und ohne irgendeinen Text an unserer Site vorüber gegangen.
Ich finde es offen gestanden ein bißchen sehr traurig, dass wir dafür, dass wir in diesem Falle zumindest soviel Hintergrund-Info liefern wie wir können, auch noch übel angegriffen und beleidigt werden. Wenn das der Dank dafür ist, dass man seinen Lesern soviel Service bieten will, wie im Rahmen des persönlich Möglichen liegt, können wir uns das in Zukunft wohl sparen. Dann wird man wenigstens nicht dafür angeschnauzt, dass man überhaupt was getan hat.




Name: Der verärgerte Leser
Email: egal
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Lieber Herr Helmke,

dass in Folge personeller Kapazitäten nicht jeder Film einer Startwoche rezensiert werden kann, ist hier nicht das Thema. Das ist einfach so und wird wohl jeder Leser akzeptieren.

Was mich jedoch zur Weißglut treibt, ist die maßlose Arroganz, mit der dies hier begründet wurde. Es gibt keine Pressevorführung? Dann boykottieren wir den Film eben. Eine "normale" Verstellung kommt für uns nicht in Frage.

Geht's noch? Eine haarsträubendere Argumentation ist mir persönlich selten unter gekommen...



Name: björn
Email: fib247@hotmail.com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)


Lieber verärgerter Leser,

ich glaube Sie sehen die Sache schlicht und ergreifend falsch! Ich kenne die Arbeitsweise von filmszene.de nun wirklich nicht im Detail, allerdings vermute ich, dass eben in der Regel die Filme besprochen werden, zu deren Pressevorführungen die Filmszene-Redakteure eingeladen werden. Oder eben Filme, an denen die Redakteure als Filmliebhaber ein besonderes Interesse haben. Die erste Alternative wird es wohl im Falle von "The Punisher" und Herrn Staake gewesen sein.
Da dann eben diese Pressevorführung nicht statt fand, entschloss man sich zumindest etwas an Hintergrundinformationen zu diesem (immerhin potenziellen) Blockbuster zu liefern. Dies ist, wie Herr Helmke schon anspricht, ein Service. Denn damit bekommt man schon wesentlich mehr Informationen zum Film, als das bei anderen Streifen der Fall ist, die von den Filmszene-Redakteuren ungesehen und unbesprochen jede Woche anlaufen. Wie Sie selber anmerken, "ist das (ja auch grundsätzlich) einfach so und wird wohl auch von jedem Leser akzeptiert". Warum also hier der Ärger? Sie/Wir bekommen doch mehr, als bei ungesehenen Filmen üblich. Ich kann keinem einzigen Satz aus Herrn Staakes Rezension die Argumentation entnehmen, die Sie dort hineininterpretieren.

Wo entdecken Sie, dass Herr Staake / filmszene.de den Film boykottiert, weil es keine Pressevorführung gab? Ich kann diese Argumentation jedenfalls nirgends ausmachen.

Vielmehr habe ich das Gefühl - vielleicht nicht in Ihrem Fall, verärgerter Leser - dass hier seit einiger, bestimmter Rezensionen (Stichwort: Nicht Auflegen!) grundsätzlich jeder Beitrag von Herrn Staake "angefeindet" wird. Und das ist einfach ungerechtfertig, denn auch wenn man wahrlich nicht immer seine Meinung teilen kann/muss (so wie Ich), so kann man ihm fundiertes Fach- und Hintergrundwissen definitiv nicht absprechen.

In diesem Sinne, hoffe ich jedenfalls auch weiterhin Hintergrundinformationen über welche Filme auch immer zu erhalten (insbesondere auch von Herrn Staake).



Name: Hab' ich
Email: habich@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Dann hätten sie diesen "Service" ganz einfach weglassen sollen, statt das Nicht-bewerten des Films mit dem Aufall der Pressevorführung zu entschuldigen. Da bleibt nicht mehr vile als die Interpretation, dass es sich hier um ein arrogantes Pack handelt. Und hier kann auch kein Mensch sagen, dass sich keiner den Film anschaut, weil kein Interesse besteht, denn sonst hätten sie diesen Service definitiv nicht hier rein gebracht. Es ist noch nicht zu spät für eine normale Rezension!



Name: Sebastian
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hallo??? Hat jetzt schon jemand den Film gesehen???
Das beweist wieder mal, dass für einige die persönliche Kritik an der Filmszene-Rezension bedeutsamer ist als die Kritik am Film selbst. Dann richtet doch bitte ein Mecker-Forum ein. Und diejenigen, die sich wirklich über einen Streifen informieren bzw. darüber diskutieren wollen, müssen sich nicht erst durch diese ganzen "ich hätte das ja alles viel besser gemacht" -Kommentare durchkämpfen.
Wenn einem eine Seite nicht passt, dann soll man halt wegbleiben.
Oder selbst besser machen.



Name: Sascha the SnakeHunterSW
Email: info@saschawegner.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Um mal zum Thema zurückzukommen :


Der Kinosommer geht Schlag auf Schlag weiter und so lief letzte Woche ein weiterer Marvel Film an : The Punisher

Ich habe den FIlm schon vor 2 Wochen in einer Sneak sehen dürfen und war wieder einmal froh über eine gute Marvel Umsetzung.

Der Inhalt des FIlms ist recht leicht zusammen gefasst und vielleicht nicht sonderlich spektakulär. Frank Castle ist ist Special Agent beim FBI und überlebt immer wieder die spektakulärsten Dinge. Frank beschließt einen letzten Job anzunehmen, bevor er sich auf einen Bürojob freut und dieser letzte Job hat es in sich. Während ein Waffenschmuggel unterbrochen werden soll, kommt der Sohn des mächtigen Unterwelt Bosses Howard Saint (J.Travolta) ums Leben.

Saint wird von seiner Familie angestachelt Frank und desses ganze Famlie zu töten was auch in einer massaker ähnlichen Szene passiert. Nur durch Zufall überlebt Frank und beginnt einen Rachefeldzug gegen Saint. Dieser Rachefeldzug wird zwar von wirklichem Gemetzel begleitet der hart an der Schmerzgrenze ist aber keiner hat wohl etwas anderes erwartet. Gerade das Ende des Films ist verdammt gut durchdacht und wirklich nett anzuschauen. Sollte dieser Film gut in den Kinos ankommen, steht sicher nichts einer weiteren Fortsetzung im Weg. Ist bei Marvelfilmen ja gang und gebe.

Bei Punisher wurde sich sehr stark an die Marvel Vorlage gehalten und die Besetzung der Charaktere mit John Travolta und Tom Jane ist wirklich gelungen. Gerade Travolta spielt so genial wie selten zuvor und Tom Jane schaut teilweise aus wie ein Junger Christopher Lampert.

Für mich als Marvel Fan ist diese Umsetzung wirklich Traumhaft gelungen



Name: Kanem
Email: doch_egal_sein
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Hintergründe und Informationen sind ja schön und gut, aber es hilft alles nichts, wenn der Film einfach nur schlecht ist:
Der Regisseur hat sich an die Comic-Vorlage gehalten.
Und wie:
Häufig bekommt man den Eindruck, dass er das Storyboard erstellt hat, indem er die einzelnen Bilder aus dem Comic ausgeschnitten hat, sie in regelmäßigem Abstand auf ein Blatt papier geklebt hat und die Zwischenräume dann mit verbindenden Elementen aufgefüllt hat.
Dadurch entstehen zum einen haarstäubende Brüche, zum anderen fehlt für viele Sachen auch eine Erklärung, die die Story halbwegs verständlich machen würde.
Apropos verständlich: eine solch schlechte Übersetzung habe ich schon lange nicht mehr in einem Film erlebt. Das fällt besonders bei englische Redewendungen auf, die wortwörtlich ins deutsche übertragen wurden, was sich natürlich hoffnungslos gestelzt anhört.
Auch sonst weiß man nicht genau, woran man in dem Film eigentlich ist. Während der ersten (eher langweiligen) halben Stunde kommt der Film ziemlich realitätsnah daher, aber spätestens wenn die skurrilen Mitbewohner und "der Russe" auftreten, kann man eigentlich nur noch verständnislos den Kopf schütteln. Gar nicht zu reden von dem brennenden Totenkopf aus brennenden Autos am ende des Films. Im Comic mag das ja schön und gut sein, auf der Leinwandwirkt das alles entweder übertriben oder einfach nur seltsam.

Und sonst: wirklich spannend ist der Film nie, die Action ist mäßig bis flach (woran wohl auch die ungeschnittene Fassung wenig genändert hätte), unterbrochen von zum Gähnen langweiligen Szenen. Die Logigfehler und unglaubwürdigen Zufälle tun mit der überflüssigen und schlecht rübergebrachten Romanze ein Übriges, um den Spaß an diesem Film gegen Null gehen zu lassen.



Name: Elektro
Email: blablub
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

erspart euch den Kinobesuch, der Film ist hierzulande leider geschnitten :(



Name: ich
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@elektro:
nur weil maximal eine minuten rausgeschnitten wurde ist der film mies???



Name: Punk
Email: fuck@zensur.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Weg mit der Zensur!
Diese Bastarde sollen uns das Denken überlassen!



Name: fghfgfg
Email: is@nich.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ich möchte hiermit auch eine Lanze brechen für die Redaktion der filmszene.
Ob eine überlange Nicht-Rezension eines Films zu veröffentlichen nun eine geschickte Aktion war oder nicht sei mal dahingestellt. Man sollte sich dennoch stets vor Augen halten, dass diese Seite auf ehrenamtlicher Basis der Öffentlichkeit bereitgestellt wird und gezwungen wird man ja nun wirklich nicht sie zu besuchen. Auch ich bin hin und wieder etwas ungehalten über einige Beiträge der Redaktion, aber aufgrund des bereits erwähnten Sachverhalts hat man die sprichwörtliche Faust verdammt nochmal in der Tasche zu machen, anstatt sich unter dem Mantel der Anonymität hier verbal auszutoben und die Autoren beispielsweise als Pack zu bezeichnen. Kritik muss erlaubt sein, aber deswegen muss jemand seinen Unmut nicht zu Pöbelein und beleidigungen ausarten lassen. Das ist eine Frage des Anstands und des Respekts.
Mir bleibt nur zu hoffen, dass sich die filmszene wegen solchen Beiträgen nicht entmutigen lässt weiter zu machen und akzeptiert, dass es unter den vielen Lesern immer welche gibt die sich gerne mal so richtig aufregen, weil sie es sich vermutlich fernab des PC nicht trauen würden.



Name: Odin
Email: odin@nido.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Die Bonzen-Kritiker von Filmszene machen ja voll die Szene weil sie nicht in die Pressevorführung dürfen, häh!? Scheiss-Elends-Kritiker sind sich wohl zu fein wie Normalos ins Kino zu gehen oder was!?
Spastis!



Name: fghfgfg
Email: is@nich.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

@Odin: Und du Odin bistn echter Superkritiker, was?



Name: Odin
Email: f***@dich.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hier geht es aber nicht um mich.



Name: Odin
Email: KommandoSturm@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Aber wenn Du Lust hast können wir uns mal am Hamburger Hauptbahnhof treffen und ich polier' Dir die Fresse.



Name: Bonzenfreund
Email: gibts@vormHauptbahnhof
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Na Odin, Du bist ja der tollste Typ weit und breit, was? Pöbelst nur rum, anstatt irgendwelche Argumente vorzutragen (vermutlich, weil Du den Film nicht gesehen hast und selbst wenn Du hättest, Dir nach dem bisher gezeigten Argumentationspotential vermutlich sowieso nichts Intelligentes eingefallen wäre), und drohst den Leuten dann noch ganz lässig, Ihnen aufs Maul zu hauen. Es gab ja schon einige Minderbemittelte, die in der Anonymität des Internet hier irgendwelchen Mist posten, aber Du gehörst ganz eindeutig zur Spitzenklasse. Wann werden Du und deinesgleichen bemerken, dass hier kein Mensch euer Gepöbel lesen will? Dein Argument, die „Bonzen“-Kritiker (wie wird man eigentlich Bonze, wenn man für umsonst arbeitet, Du Intelligenzbestie?) wären sich zu fein für einen normalen Kinobesuch strotz auch nur so vor Unwissenheit und zur Schau gestellten Dummheit. Wie jedes andere Magazin ist die Filmszene auch, so ist zumindest anzunehmen, an bestimmte Arbeitsweisen gebunden und da gehören Pressevorführungen mit zu. Sonst würden die ja auch nicht existieren, gell?!
Alles in allem null Punkte für deine dämlichen Nichtbeiträge.



Name: Chris
Email: stephen.hawking@pro-wheelchair.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Noch schlimmer als diese nervigen Internet-Pöbler finde ich diese achso intelligenten Klugscheißer, die auf einen Satz eines Pöblers mit zwanzig Phrasen antworten, die an Überfluss kaum noch zu toppen sind. Angenommen, dieser Pöbler, ist wirklich so dumm - dann ist in diesem Falle der Bonzenfreund mindestens gleich dumm in seinem Verhalten - oder erwartet er wirklich, dass der Pöbler draus lernt oder sonstwie reagiert, ausser vielleicht mit noch mehr Schwachsinn oder - wie ich in diesem Fall glaube - Provokation.
Ausserdem finde ich es wirklich ganz schön merkwürdig, dass das Team etwas zu diesem Film schreibt (Infos usw.) aber keine ordentlich Review (nach-)liefert. Ein gewisses Interesse dürfte doch bestehen - grad wegen all der Bemerkungen hier und nicht zuletzt wegen dem seitens des Teams durchgeführten Halbreviews (andere Filme wurden schon ganz weggelassen...).
Und falls der Bonzenfreund jetzt ankommen sollte und damit argumentieren will, dass mein bemerkung ebenso sinnlos ist - nunja - ich glaube, er hat doch ein wenig Grips um das zu kapieren - auch weil ich einen Menschen nicht gleich nach einem oder zwei Texten in eine Schublade schiebe und als Spitzenklasse-Internet-Pöbler oder sonstiges bezeichne - das hat nämlich auch ein Bisschen mit Anstand zu tun - und wenn es um Anonymität geht - ich kenn keinen, den die Eltern Bonzenfreund genannt haben... ; )



Name: Takeo
Email: d@sn'tex.ist
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hallo zusammen,

zunächst mal: WAS GEHT DENN HIER BITTE AB.

Nicht nur das sowohl jegliche Beschwerden, als auch Drohungen hier total sinnlos und absolute Zeitverschwendung sind, nein, man muß es auch noch bis zum bitteren Ende durch Exzerzieren.

In sofern wundert es mich nicht, dass keiner was zum Film schreibt, denn bei dem Verhalten was hier an den Tag gelegt wird ist nämlich noch keiner Alt genug sich den Film anzuschauen.

Ein großes Lob an die Redaktion die uns dieses Medium "KOSTENLOS" zur Verfügung stellt und mit nicht unerheblichem Aufwand dafür arbeitet, dass wir von vornerherein prüfen können ob es sich lohnt sich den Film anzusehen oder nicht. Sonst würden wir nämlich alle blindlings ins Kino gehen und im nach hinein darüber ärgern "Mann, war der Film Scheiße". Aber bekannter maßen ist ja UNDANK der Welten Lohn. Also von mir mal ein großes "DANKE SCHÖN" (in besonderem Maße Herr Staake, der ja schon aus Prinzip Ziel solcher Angriffe zu sein scheint) an die tapferen Autoren die sich für ihre Arbeit auch noch so en Müll anhören dürfen.

@All Wenns euch nicht passt, dann lest es nicht. Die Renzension ist die Meinung der Autoren, ist als solche Subjektiv und kann klar in Frage gestellt werden. Aber mit Argumenten und nicht mit Beleidigungen. Bildet euch gefälligst ne eigene Meinung bevor ihr die von anderen Frage stellt, und stellt sie dann hier ein.

Viel interessanter hätte ich an dieser Stelle nämlich eine Diskussion über die Zensur gefunden. Die bei diesem Film wohl wieder Gewaltet hat bis dort hinaus. Ich bin volljährig und kann selber entscheiden was ich sehen möchte oder nicht. Da brauch ich nicht irgendeine Komission die mir das vorschreibt, bzw. etwas vorenthält. Deswegen werde ich mir diesen Film nämlich auch bestimmt nicht im Kino anschauen, für einen unvollständigen Film bin ich nicht bereit Geld auszugeben. Jugendschutz ok, kann ich nachvollziehen, dass manche Filme, Inhalte oder Gewaltdarstellungen für jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet sind. Aber warum brauchen wir so etwas für über 18 jährige? Die sind schließlich VOLLjährig und somit für ihr Verhalten (was eventuell durch solche Filme beeinflußt wird) selber verantwortlich. Es liegt nun mal in der Natur des Menschen sich an Gewaltdarstellungen zu ergötzen (schlimm genug), aber Brot und Spiele sind es nun mal nach denen der Pöbel verlangt, also gebt uns Spiele. Und wenn die Spiele wegen Zensur Ausfallen geht der Pöbel auf die Barikaden. Also schafft die Zensur für sowieso nicht Jugendfreie Filme ab. Es ist nämlich eine Beleidigung unserer Intelligenz, als ob wir nicht selbst über Richtig oder Falsch entscheiden könnten.

So, Dank und Gruß
Takeo



Name: Tim
Email: tim_olejnik@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Beste Film aller Zeiten einen Punisher sollte es geben Tom Jane kein anderer Schauspieler hätte diese Rolle besser hinbekommen Respekt!!



Name: filmmeister
Email: www.@punish.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

dieser film ist so geil.tom jane ist der beste für diesen job



Name: nitneroc
Email: ...
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

en allemant je comprend rien mais chouette film ^^



Name: Jan
Email:
Bewertung:        (2 von 10 Augen)

Stumpfsinnige, sinnlose und zusätzlich völlig ironiefreie Action-Orgie und dreiste Verherrlichung der Selbstjustiz. Und würde man versuchen, den Film über einfach sein Gehirn auszuschalten, um sich von den andauernden Explosionen und den ziemlich brutalen Kämpfen berieseln zu lassen, sollte man auf keinen Fall mit kurzweiliger Unterhaltung rechnen, denn "The Punisher" ist sterbenslangweiliger, unorigineller Action-Schrott ohne Verstand.



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