... und dann kam Polly

komödie, usa 2003
original
along came polly
regie
john hamburg
drehbuch
john hamburg
cast:

ben stiller,
jennifer aniston,
philip seymour hoffman,
debra messing,
alec baldwin, u.a.

spielzeit
90 min.
kinostart
04.03.2004
homepage
www.alongcamepolly.com
bewertung


(4/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Witzig sein ist eine Kunst, die schwer zu beherrschen und noch schwerer zu erklären ist. Die Grenze zwischen einem brillanten Gag und einem absoluten Rohrkrepierer ist schmal, und wenn man Pech hat, landet man immer nur auf der schlechten Seite, wie ein herunterfallendes Marmeladenbrötchen. John Hamburg, seines Zeichens Autor und Regisseur von "... und dann kam Polly", machte bisher auf sich aufmerksam als Co-Autor von "Zoolander" und "Meine Braut, ihr Vater & ich" - zwei beim Publikum extrem erfolgreichen und zumeist auch sehr witzigen Komödien. Eine sichere Bank für gute Lacher, mag man meinen, doch weit gefehlt: Mit seinem neuen Film landet Hamburg so zielsicher im Territorium der witzfreien Langeweile, dass man sich ernsthaft fragt, wie er jemals den Weg woanders hin gefunden hat.

Schon die Grundidee der Story ist alles andere als einfallsreich: Da haben wir Reuben Feffer (Ben Stiller, Allzweck-Waffe für Komödien dieser Art, siehe "Verrückt nach Mary" und "Meine Braut, …"), bester Risiken-Bewerter in der ganzen Versicherungsbranche und ergo leicht neurotischer Fachmann dafür, wie man brenzligen oder gefährlichen Situationen aus dem Weg geht. Nach der Hochzeit zu seiner Traumfrau Lisa (Debra Messing aus der TV-Serie "Will & Grace") ist er eigentlich wunschlos glücklich, wenn die ihn nicht gleich am ersten Tag der gemeinsamen Flitterwochen mit einem dahergelaufenen Tauchlehrer betrügen würde. Am Boden zerstört kehrt Reuben nach Hause zurück und läuft bei einer Ausstellung ganz zufällig seiner alten Schulfreundin Polly Prince ("Friends"-Star Jennifer Aniston) über den Weg. Und nun bitte raten, was als Nächstes passiert.

Dass sich hier ein Pärchen suchen und finden wird, ist fast schon zu offensichtlich, um es überhaupt aufzuschreiben, das Haarsträubende an dieser Story ist jedoch ihre vollständige Unglaubwürdigkeit. Polly wird als chronisch sprunghaftes und chaotisches Individuum eingeführt - der Gegensatz zum planungsgeilen Reuben muss sein und ist schließlich Motor der ganzen Geschichte. Dumm nur, dass man sich schon nach wenigen Minuten denkt: Die beiden passen überhaupt nicht zu einander. Hier zieht auch das gute alte "Gegensätze ziehen sich an"-Argument nicht, denn Reuben und Polly sind schlichtweg zwei Charaktere, die in der Realität nichts miteinander anzufangen hätten und auch im Film genau so wirken - was wohl auch den Darstellern insgeheim klar gewesen sein muss, denn Stiller und Aniston kriegen nicht den kleinsten Funken an Leinwand-Chemie zustande.
Sich sonderlich lange mit der Glaubwürdigkeit der Geschichte aufhalten bringt ohnehin nichts, wurde sie doch offensichtlich mehr schlecht als recht zusammengeschraubt, um als kaum verhülltes Gerüst für die geplanten Gags zu fungieren - was spätestens dann offensichtlich wird, wenn die ehebrüchige Lisa nach einer guten Filmstunde aus dem Nichts wieder auftaucht und sich versöhnen will, und vom Publikum tatsächlich verlangt wird, dass es diese Wiedervereinigung als eine ernsthafte Alternative für Reuben und somit als dramatischen Konflikt akzeptiert ("Klar nehm ich dich zurück Schatz, warum sollte ich einer Frau nicht vertrauen, die sich am ersten Tag unserer Flitterwochen von einem dahergelaufenen Franzosen vögeln lässt!").
Akzeptiert man "... und dann kam Polly" also als plot-technisch ziemlich hirnlose Komödie, kann man immer noch auf ein paar gute Lacher hoffen - doch wird auch hier enttäuscht. Mit der glorreichen Ausnahme von Schauspiel-Gott Philip Seymour Hoffman, der in der Nebenrolle von Reubens bestem Freund Sandy Lyle (einem ehemaligen Kinderstar) beinahe alle guten Szenen und Gags des Films auf sich vereint, liegt der Streifen auch in dieser Hinsicht brach. Statt dessen präsentiert er eine - für einen vermeintlichen Comedy-Profi wie John Hamburg - fast schon erschreckende, ideenlose Amateurhaftigkeit. Ein paar Beispiele:
- Reuben verträgt kein exotisches Essen, hat aber trotzdem keine Einwände, als Polly auf ihrem ersten Date in ein marokkanisches Restaurant will. Abgesehen von der Frage, warum er überhaupt dort hingeht (zu diesem Zeitpunkt ist er noch nicht verliebt genug, um das nur ihretwegen zu tun), ist der folgende Witz natürlich vollkommen vorhersehbar - und deswegen grausam unkomisch. Wie erwartet sitzt Reuben im Restaurant, schwitzt wie ein Schwein und muss ganz dringend mal aufs Klo. Er entschuldigt sich, geht auf die Toilette und muss feststellen, dass die einzige Kabine dauerhaft besetzt ist - und dann Schnitt. In der nächsten Einstellung stehen beide vor Pollys Wohnung, Reuben muss immer noch aufs Klo, aber die Sturzbäche von Schweiß inklusive aller Flecken auf seinem Hemd sind auf magische Weise verschwunden - hier fehlt offensichtlich eine ganze Szene, und eine mäßig aufgebaute Pointe verpufft erbärmlich in der Luft.
- Lisas Tauchlehrer-Liebhaber ist ein fescher Franzose namens Claude, dessen in der Karibik etwas deplaziert wirkende Nationalität sich wohl auch nur dadurch begründet, dass ein französischer Dialekt ja wirklich so was von komisch ist. Der Versuch, diesem rein funktionalen Nebencharakter durch das alberne Aufsetzen eines Akzents eine komische Note abzuringen, geht leider voll nach hinten los - auch wenn der ansonsten sehr talentierte Hank Azaria die Rolle übernimmt.
- Aus ähnlichem Grunde ähnlich unwitzig: Der Part des Multimilliardärs Leland van Lew, dessen chronisch halsbrecherischen Lebensstil Reuben für eine mögliche Lebensversicherung bewerten soll. Auch hier kann sich der Charakter für keine Sekunde von seiner offensichtlichen Funktion (Reuben in noch mehr riskante Situationen bringen, in denen er nicht sein will) befreien, und auch hier kann der aufgesetzte Akzent (diesmal australisch, da der ganze Charakter eine offensichtliche Karikatur von Virgin-Chef Richard Branson sein soll) kaum noch einen Brüller retten.
In der Tat sind John Hamburg so wenig neue Witze eingefallen, dass er einfach ein paar alte nimmt und diese bis zur Unerträglichkeit wiederholt. So darf sich Polly als Haustier ein erblindetes Frettchen halten, welches in seiner ersten Szene natürlich erst mal gegen die Wand rennt - und in seiner zweiten, und dritten, und vierten, und fünften. Ähnlich häufig muss Philip Seymour Hoffman auf glattem Fußboden ausrutschen und seine mangelhaften Basketball-Fähigkeiten demonstrieren - komisch ist das alles höchstens einmal. Wenn überhaupt. Auf diese Weise ruiniert Regisseur Hamburg auch noch die wenigen gelungenen Lachmomente seiner größtenteils ideenfreien Komödie, und dem Publikum damit den gelungenen Kinoabend.

Dass dieses Projekt für keinen der Beteiligten sonderlich wichtig zu sein scheint (für Ben Stiller war's wohl mehr ein schneller Dreh für zwischendurch, Jennifer Aniston muss angesichts des baldigen Endes von "Friends" halbwegs im Geschäft bleiben, und Gaststars wie Alec Baldwin huschen anscheinend auch eher für die schnelle Kohle über die Leinwand) tut der Sache natürlich auch kein Gutes, bei solch dürftigem Ausgangsmaterial hätten aber auch Stars auf der Höhe ihrer Kunst nicht mehr viel retten können. Wenn sich John Hamburg mit seinen Beiträgen zu zwei Hit-Komödien die Chance auf Starkino-Regie verdient hat, dann hat er sie mit diesem lahmen Versuch auch gleich wieder verspielt. Dafür kriegt Polly definitiv keinen Keks.

F.-M. Helmke

 



Name: boom shakalaka
Email: yaba@yahoo.com
Bewertung: -

what kind of freak is writing this critique :-P



Name: dennis
Email: dennis2000@gmx.net
Bewertung: -

der freak ist zufälligerweise der chefredakteur



Name: wicklein
Email: -
Bewertung: -

Der letzte Satz dieser Kritik hat mir definitiv mehr Spass bereitet als es eine Komödie diese Art je könnte.



Name: Jan
Email: grosshirn@kleingeist.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich weiß nicht warum ihr den Film schlecht bewertet, ich habe viel gelacht, und das steht bei einer Komödie im Vordergrund.
Der Film ist nicht Anspruchsvoll, aber ich denke, dass, wenn man lachen
will kein Anspruch vorhanden sein muss, und die Story muss auch nicht
unbedingt die beste sein.

Ich hab mich köstlich amüsiert, viel gelacht, daher 7/10 Augen.



Name: Poffelchen
Email: keine@aol.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Also ich habe den Film gestern gesehen und fand ihn auch gut. Er hat auf jeden fall mehr überzeugt als scary movie. Kann den film empfehlen



Name: Jan
Email: teslaj2003@yahoo.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Zwei Augen für Jennifer und den Gag: ,,Ich habe geschurzt. Gefurzt und ein bißchen Scheiß war dabei.''
HAHA, Saukomisch, das Teil.



Name: mems
Email: pochkuh@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film super!! GAnz ehrlich ich finds schade ,dass es manche Menschen die Kritiken schreiben es einfach übetreiben müssen um sich zu profilieren. Es gibt zwei Extreme und diese seite mit ihren ganzen Kritiken befindet sich schon serh lange auf einem Extrem und zwar dem auspflückenden übetriebenen filmekritisieren . Klar man so ausfürhlich neutrak und detailliert Kritisieren obwohl das schwer möglich ist da Filme immer ein subjekt subjekt bezug haben den man nicht einfach trennen kann. trotzdem sollte sich der herr chefredakteut mal eine frage stellen :bin ich neutral bei der bewertung ?? weil immer filme die in der allgemeinheit wirklich guten anklang finden ,hier dermaßen aufs niedrigste neiveau gebracht werden das man wirklich denkt holywood würde nur alle 100jahre einen guten streifen rasubringen . ich rate zur goldenen mitte !!!

Ich verabschiede mich hiermit und werde es demnächst meiden meine kinobesuche mit hilfe dieser seite zu planen .


Au revoir



Name: Th3 - V@mpire
Email: Vampire-Lord_of_Hell@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film trotz der sehr laffen und altbackenen Story auch sehr amüsant. Leichte Kost, größtenteils gute Lacher. Es ist kein Geniestreich aber einen Blick ist der Film auf alle Fälle Wert.
Was die Kritiken hier angeht: Die Spaßvögel hier, die wissen eh nicht was sie hier so alles schreiben! Da oben in seiner Rezension lässt Herr Helmke es so aussehen, als wäre "Zoolander" ein ganz passabler Film mit John Hamburgs Beitrag und auf alle Fälle besser als "...und dann kam Polly" und wen man sich dann mal seine Rezension zu "Zoolander" anschaut: "Wer die Vorschau gesehen hat, kann sich den Rest getrost schenken" Und auch nur vier Punkte.

Insofern Leute, gebt einen feuchten Dreck drum, was die hier alles verzapfen.



Name: david
Email: davidschmutzler@hotmail.com
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

>>GAnz ehrlich ich finds schade ,dass es manche Menschen die Kritiken schreiben es einfach übetreiben müssen um sich zu profilieren. Es gibt zwei Extreme und diese seite mit ihren ganzen Kritiken befindet sich schon serh lange auf einem Extrem und zwar dem auspflückenden übetriebenen filmekritisieren.<<

dazu sind wir doch hier?

der film is schon witzig, und man mag auch manchmal das gefühl von ernsthaftigkeit verspüren.
aber er ist eben lieblos gedreht worden, ohne wirklich außergewöhnlich zu sein.

@all- kein film der begeistert.
in anbetracht von dilmen wie requiem oder fear and loathing einfach zeitverschwendung.
lest lieber bücher!



Name: McJ
Email: McJ@McJ.de
Bewertung: -

An mems,

Deine Kritik der Kritiker trifft m.E. nicht.
Du schreibts (leider in einer fast schon unverständlichen Grammatik/Rechtschreibung) "da Filme immer ein subjekt subjekt bezug haben den man nicht einfach trennen kann". Wahrscheinlich sollte das heißen, Film anschauen ist subjektiv (wenn, kommt nur ein Subjekt-Objekt Bezug in Frage). Klar, aber warum forderst Du dann gleichzeitig neutrale Kritiken?!
Und dass " filme die in der allgemeinheit wirklich guten anklang finden ,hier dermaßen aufs niedrigste neiveau gebracht werden" stimmt auch aus zwei Gründen nicht. Erstens, wo ist die Logik? Publikums-/Kassenerfolg gleich hohe Qualität? Hollywood ist nun mal primär eine Unterhaltungsindustrie und wie z.B. in der Pop-Musik ist drängelt sich nun mal an der Spitze der Hitparade nicht unbedingt die Qualität. Ausnahmen bestätigen aber Gott sei Dank die Regel (z.B. Herr der Ringe u.v.a.m.). Zweitens, kommen auch massenkompatible Filme hier in der 'Filmszene' immer relativ gut weg. Es gilt also auch nicht, das Massenerfolg Qualität ausschliesst. (Für wirkliche Filmverrisse, empfehle ich www.filmtext.com, da werden selbst die anspruchvollsten Filme niedergemacht - bringt mir dann auch nix mehr).
Also, viel Spaß im Kino!



Name: BB
Email: a@b.c
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film ganz köstlich!!
Hätte nicht gedacht, das der so gut ist!
Habe viel gelacht im Kino und mir fast dabei in die Hose geschurzt



Name: bonita
Email: chibee@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Also bekanntlich steht ja nicht jeder auf Ben Stillers Art von Humor, aber allgemein kann man doch sagen, dass der Film recht lustig ist, ob man sich nun identifizieren kann oder nicht (muss ja nicht jeder ein blindes Frettchen zuhause haben oder Probleme mit scharfer, exotischer Kost haben). Aber auch wenn die Story nicht wirklich oscarreif ist, muss doch nicht alles so ernst genommen werden (wie es in der Kritik oben rüberkommt!), denn auch "sinnlose" Witze ohne tiefgründige Moral können gut sein und man kann sich stattdessen einfach nur im Sessel zurücklehnen und die lustigen Szenen genießen! Mal ehrlich, wer musste zum Beispiel bei der Reißverschlußszene in "Verrückt nach Mary" nicht lachen?!? In diesem Film ist es nicht anders und wer sich gerne amüsiert und Ben Stiller und Jennifer Aniston auf liebenswerte Art komisch findet, sollte sich dieses Werk auf garkeinen Fall entgehen lassen!
viel Spaß



Name: jack
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Fand den Film echt nicht schlecht! Ben Stiller, wie man ihn halt kennt, aber nicht zu peinlich wie ich finde. Sicher kommt er "Verrückt nach Mary" nicht das Wasser reichen, aber ich glaub das wird kein Film wirklich schaffen! In anbetracht dessen find ich es auch nicht angemmessen, diese beiden Filme zu vergleichen und infolge daraus "...und dann kam Polly" VIEL zu schlecht zu bewerten. Sicher trifft er nicht jeden Geschmack, aber seid fair! Ist gibt ja nun wirklich einige schlechtere Streifen, und wie soll man die bewerten, wenn man hier 2 Augen gibt? Ich hätte ihn mir fast wegen der hier abgegebenen Kritik nicht angesehen!! Und nun muss ich sagen, dass er besser war als die Dinger, die ich in den letzten Wochen gesehen hab!



Name: Basti
Email: David_Hoppe@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Warum habt ihr den film so schlecht bewertet??????
Ich habe den film selber gesehen und ich fand ihn echt gut.
Auserdem ist die hauptsache bei einer komödie doch,dassman lacht!
Also;0



Name: susiku
Email: lulu@gmx.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ich finde es gibt bessere Filme. Aber die Kritik ist definitiv viel zu hart.



Name: ginko
Email: stunk@gmx.de
Bewertung: -

der film war wirklich si gotterbärmlich schlecht, dass neben dem preis auch die vertane zeit reut. jennifer aniston spielt wie immer völlig talentfrei das was sie kann: das etwas chaotische, aber dennoch süße mädchen von nebenan. und ben stiller hat wohl schon nach einigen drehtagen gemerkt, dass der schuss nach hinten losgeht und strengt sich nicht wirklich an. bei der langweiligen, uninspiririeren und unlustigen drehbuchvorlage ist das aber auch kein wunder.

für mich gehört der film ganz klar in die kategorie: filme, die die welt nicht braucht.



Name: gerald
Email: gerald@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also ich hab mich amüsíert.
Die Schauspieler waren klasse, die Jokes auch, und die Krankenhausszene war das absolut komischste was ich je gesehen hab!
Also unbedingt gucken

PS: Masi Oka hat seine Rolle als Wonsuk prima gespielt!



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

29.03.04

NOTE 2-


Vom Trailer her hatte ich nicht wirklich viel erwartet, ich dachte mir da kommt ein nette kleine Komödie auf mich zu die mich kurzfristig unterhält und die ich dann schnell wieder vergesse. Doch "Along Came Polly" (O-Titel) war besser als ich dachte, ich wurde positiv überrascht!

Größter Pluspunkt des Films ist eindeutig Ben Stiller. Sicher, im Prinzip wärmt Stiller mal wieder seine altbekannte Rolle auf - liebenswerter Verlierertyp stolpert von einer peinlichen Situation in die nächste -, doch da dies seine Paraderolle ist und er sie besser beherrscht als die meisten anderen (man denke an "Meet the Parents" oder den genialen "Flirting with Disaster") denke ich mir: Was soll's? ^^ Es gelingt ihm mühelos auch Ekel-Witze gut rüberzubringen und diese nicht als peinlich dastehen zu lassen. Eine Eigenschaft die bei "...Und dann kam Polly" nötig ist, denn der Humor kommt hier mitunter schon relativ derb daher.

Jennifer Aniston bleibt im Vergleich recht blass, zieht den Film aber zum Glück auch nicht runter oder so.. nur ist sie hier austauschbar finde ich.
Erwähnenswerter sind da schon die Nebencharaktere, die zusammengenommen einiges zum Gelingen des Films beitragen. Alec Baldwin als Reubens Chef ist köstlich, Philip Seymor Hoffman als Reubens Freund Sandy ist sogar noch besser. Dann noch der französische Tauchlehrer oder das blinde Frettchen Rodolfo - hier haben sich die Drehbuchautoren ein Lob verdient. :)

Zum Plot braucht's keine großen Worte, es ist eine einfache Geschichte die ausreicht um den Zuschauern einen amüsanten Einblick in das Leben von Sicherheitsfanatiker Reuben Feffer zu gewähren - und genau um den geht es ja im Film. Da ist die Romanze mit Polly Prince nur Mittel zum Zweck und DAS wiederrum läßt einen die Schwächen dieser Rolle (oder von Aniston?) schnell vergessen.

Schade finde ich daß der Trailer ein bißchen zu viel offenbart hat und somit witzige Szenen vorweggenommen wurden, die zwar im Film dann immer noch gut ankommen, die aber "unvorbereitet" noch besser auf mich gewirkt hätten. Ähm, wenn Stiller beim Basketball mit seinem Kopf gegen den verschwitzen nackten Oberkörper eines dicken äußerst behaarten Mannes prallt dann ist das im Trailer lustig und im Film auch. So gesehen... ;)

Fazit:
Flippige Chaotin meets Sicherheitsfanatiker. Aus dieser Konstellation wird ein Film gestrickt der mit Situationskomik, teils albernen und derben Witzen sowie liebenswerten Charakteren fabelhaft zu unterhalten weiß und der trotz aufgewärmter Ben Stiller Rolle uneingeschränkt zu empfehlen ist - zumindest für alle die etwas mit Stillers Humor anfangen können... und meine Wenigkeit LIEBT seinen Humor! Ich bin also parteiisch! :D

By the way: Wer von uns traut sich nach diesem Film noch ruhigen Gewissens irgendwo in 'ner Kneipe zuzugreifen wenn Nüsschen auf dem Tisch/Tresen stehen? *LOL*

Cya,
Thommy

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"Ein Film zum Vergessen und vollkommen überflüssig!"
(J. Armbruster, Filmstarts.de)



Name: Winterkirsche
Email: spam@alert.net
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Hey, ich fand den Film ziemlich lustig. Wäre ich nach der Kritik hier gegangen hätte ich ihn mir sicher nicht angesehen. Da ich mir aber fast jeden Sch... ansehe kommt man auch mal in den Genuss eines amüsanten, lustigen Filmes. Wie weiter oben schon steht. Ist ne Komödie und sie soll lustog sein. Ist er das? Ja, ich (das Kino) habe viel gelacht.

Heute schon geschurzt?*g*



Name: Nachtfalke
Email: nachtfalke@bb.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Einfach eine super Komödie die bis in die Nebenrollen exzellent besetzt ist.
Kommt zwar nicht ganz an "Verrückt nach Mary" ran aber trotzdem empfehlenswert.



Name: Pollyspelz
Email: Frettchen@pelzig.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Eigentlich mag ich Ben Stiller gerne.
Hier ging er mir leider auf die Nerven. Was für ein Looser. Der Film harmlos und nicht sehr originell. Zwei oder drei Lacher reichen nicht für einen guten Film. Und die Fäkalwitze waren einfach nur doof. Polly go home.



Name: melly
Email: melly@haefft.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

keine ahnung!!
ich habe den film noch nicht gesehen!!
aber nur schlechtes gehört!!
aber frettchen sind sooo süß!!
melly



Name: lorelai
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

na ja, es giebt bessere filme, aber er war meiner meinung nach trotzdem gut!



Name: ally
Email: -
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

die ratte war cool, und als die gegen die wand gelaufen ist,hab ich mich schrottgelacht und die ratte,die die kissen kaputt gemacht hat, war doof, böse ratte.



Name: Sandy
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ja okay, mancher Gag ist natürlich Geschmackssache, aber das kennt man ja. Die durch die Bank weg verrückten und seltsamen Charaktere, egal ob nun realistisch oder nicht(wen interessiert das bitte?), sorgen für einen unterhaltsamen Filmabend.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und hatte einfach Spaß, auch ohne dass in einem Film dieser Art die wichtigen Fragen unserer Existenz geklärt wurden^^;)



Name: B&L
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

wir findn den film sinnlos aber er ist sehr lustig und zu empfehlen!
Leider ist nirgns im Internet eine Zusammenfassung für unser referat zu finden!!!!!!!
lg Babsi und Lena



Name: B&L
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

wir haben noch immer noch keine Zusammenfassung!!!! *gg* :P

:P lg B&L



Name: ???
Email: ?@?
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

???
????????????????
???????!
???



Name: maru
Email: maruu@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Na gut,
Allgemein gesehen kein Must See Film, aber für mich immernoch 8/10 Wert,
weil mich die Filmstory in mein Leben irgentwie rein passt ;)

Trotzdem komisch... könnte Kritik verstehen.



Name: te one
Email: eichenqhotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

gut



Name: gery
Email: sittingbruno@gmx.net
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Finde die Kritik ausgesprochen gut und für diesen Film absolut zutreffend.

Warum er wenigstens noch einen Punkt kriegt - weil es noch viel schlechtere Filme gibt



Name: hansmaulwurf
Email: hansmaulwurf@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

OK, der Film wurde von Herr Helmke verrissen, hat aber zu ca. 90% positives Echo von uns Lesern bekommen. Scheint ja irgendwas nicht zu stimmen! Bevor oder nachdem ich einen Film sehe, ziehe ich immer Eure Seite zu Rate! Manchmal trefft Ihr den Nagel auf den Kopf und manchmal hab ich das Gefühl, Ihr hattet einfach einen scheiß Tag gehabt, und mußtet Euch an irgendwas abreagieren!
Zum Beispiel der Satz von Herrn Helmke:"Mit Ausnahme von Schauspiel-Gott Philip Seymour Hoffman, der...beinahe alle guten Szenen und Gags des Films auf sich vereint, liegt der Streifen auch in dieser Hinsicht brach." Es mag ja sein, daß P.S.Hoffmann ein genialer Schauspieler ist! Er spielte aber in diesem Film einen Super-Assi-Proll und seine Gags waren "Rob Schneider-Niveau" (in die Hosen scheißen, etc.) Das war ohne Zweifel lustig, aber mir scheint, Herr Helmke kann sich nur dann zu einem Lachen herablassen, wenn ein Oscar-Preisträger dafür verantwortlich ist!
Wenn dann aber ein Comedy-Meister wie Ben Stiller sich redlich anstrengt, und es kommt erwartungsgemäß was Gutes bei raus, heißt es bei Euch nur "für Ben Stiller war's wohl mehr ein schneller Dreh für zwischendurch". Was wollt Ihr eigentlich?
Langer Rede kurzer Sinn: Der Film war viel lustiger, als ich es mir nach Eurem unnötigen Verriss vorgestellt habe!



Name: kst
Email: kst@web.de
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

gar nich´soooooooooo schlecht



Name: carry
Email: mmm@mmm.de
Bewertung:   

ich find meistens kommt es bei filmen auf die pers. meinung drauf an!!! Und in dem fall auf den pers. humor...



Name: mel
Email:
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Also ich find den Film voll süß.
er hat genau den Anteil Humor und Liebe, wie er gut ist :)



Dein Kommentar zu diesem Film:
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Bewertung: von 10 Augen