Die Reise der Pinguine

dokumentation, fra 2005
original
la marche de l'empereur
regie
luc jacquet
drehbuch
luc jacquet
mit den stimmen von

andrea loewig,
thorsten michaelis,
adrian kilian

spielzeit
80 min.
kinostart
13.10.2005
homepage
www.diereisederpinguine.de
bewertung


(7/10 augen)




 

 



 

 

Huch, was ist denn das für ein Kinojahr? Potentielle Blockbuster wie "Die Insel" bleiben einsame Eilande, während eine kleine Tierdokumentation ganze Kontinente erobert. "Die Reise der Pinguine" ist wohl die Überraschung des Jahres: Ein Film über Kaiserpinguine in der Antarktis, der wenig überraschend Pinguine und die Antarktis zeigt - und sich in den USA dennoch zum Überraschungshit und zur zweiterfolgreichsten Dokumentation aller Zeiten (überflügelt nur von Michael Moores "Fahrenheit 9/11") mauserte. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass der Film von verschiedenen Gruppen je nach Gusto ideologisch interpretiert und so mit mehr Sichtweisen versehen wird, als man sich zunächst vorstellen kann.

Es ist März: Die Kaiserpinguine springen aus dem Meer an Land, versammeln sich zu Kolonnen und beginnen ihre Wanderung ins Landesinnere der Antarktis, diesem unwirtlichsten aller Kontinente. Im April erreichen sie nach mühsamer, watschelnder Wanderschaft ihr Ziel: das Archipel von Pointe Géologie. Dort beginnt die Partnersuche. Sie schreien und schnarren und finden schließlich ein Gegenüber, dem sie schweigend gegenüberstehen, bis das Liebesspiel beginnt. Ende Mai legt das Weibchen stehend ein Ei, welches es sofort auf den Füßen balanciert und in seine Bauchfalte nimmt. Wenige Sekunden auf dem Eis und das Ei wäre gefroren, die Fortpflanzung für dieses Jahr gescheitert. Am Tag danach kommt die technisch schwierigste Aufgabe: Das Ei muss vom Weibchen zum Ausbrüten ans Männchen gegeben werden, wiederum mit nur minimalem Kontakt zum ewigen Eis. Die Mutter ist so entkräftet, dass sie zum Meer muss, um sich dort satt zu fressen und später wiederzukommen, um das Küken zu füttern.
Die Männchen müssen noch weitere zwei Monate ausharren, bis sie endlich zum Fressen ans Meer können. Der Winter in der Antarktis kommt, die Tage werden kürzer, dann wird es gänzlich Nacht um die Tiere herum. Eisige Stürme von bis zu 250 km/h toben über das Land.
Die Weibchen fressen unterdessen. Manche von ihnen werden von Seeleoparden gerissen, was gleichzeitig das Aus für ihre Küken bedeutet, die nun nicht mehr gefüttert werden können. Nach ihrer Rückkehr zur Kolonie (wieder etwa 200 Kilometer) füttern die Mütter erst einmal ihre frisch geschlüpften Küken, und nun endlich dürfen die Männer zum Fressen ans Meer zurück. Sie werden sich so lange abwechseln, bis der Nachwuchs groß genug ist, um sich selbst zu ernähren und ans Meer zu kommen. So geht es jahrein jahraus; jeden März beginnt der Marsch der Pinguine aufs Neue.

Die religiöse Rechte in den USA (die ihre Anhänger zuletzt für "Die Passion Christi" mobilisierte) sieht in diesem Tierfilm Parallelen zum Auszug Moses aus Ägypten; den Beweis, dass die Natur von Gott gelenkt wird; und auch noch die moralische Darstellung von Monogamie und korrekter Kindererziehung. Dies mutet etwas amüsant an, da dieselbe Gruppierung sich gleichzeitig über die Darstellung von - man glaube es kaum - Pinguinsex beschwert. Dummerweise wird schon am Anfang des Films klar gestellt, dass die Pinguine sich nur für ein Jahr als Pärchen zusammentun, was sogar noch kürzer als die durchschnittliche amerikanische Ehe sein dürfte. Die Pinguine, die nicht rechtzeitig von ihrem Partner in der Brutpflege abgelöst werden, lassen das Küken einfach sterben, um sich selbst zu retten - soviel zur hingebenden Elternschaft. In Singapur hingegen propagieren Feministinnen den Film als Paradebeispiel für allein erziehende Eltern. Auch diese Interpretation scheint ein wenig gewagt.
Dass der Film auf diese Weise "vermenschlicht" wird, lässt sich allerdings auch auf den einzigen großen Fehler des Regisseurs: Luc Jacquet zurückführen, der seine Pinguin-Bilder von Mama, Papa und Küken mit von menschlichen Erzählern gesprochenen Dialogen unterlegt, was bei Zuschauern mit geringer Kitschtoleranz ganz und gar nicht gut ankommen wird. Den Ausdruck "in unserer Oase der Liebe" kann man irgendwann einfach nicht mehr hören. In der englischsprachigen Version hätte man wenigstens Morgan Freeman ("Million Dollar Baby", "Die Verurteilten") als Erzähler erlebt, bei dem auch der größte Schmonsens nicht mehr gar so schmalzig klingt. Auf Deutsch gibt's dagegen nur Thorsten Michaelis (Hauptmann Stummel aus "NVA", Synchronsprecher für Wesley Snipes), der sich vermutlich auch fragte, was er da erzählen muss.
Was dafür fehlt (für eine ordentliche Dokumentation), sind notwendige und wichtige Hintergrundinformationen über den Kaiserpinguin, seine Feinde und seinen Lebensraum. Denn die Pinguine nehmen nicht ohne Grund die Strapazen der Wanderung ins Landesinnere auf sich, sondern können nur auf diese Weise überleben, weil ihnen die Nachkommenschaft sonst wegstirbt, sobald in den Küstenregionen die Eisschmelze einsetzt und der Grund unter ihren Füßchen verschwindet. Gleichzeitig werden in "Die Reise der Pinguine" die Raubvögel, die possierliche Küken fressen wollen, nur als "Monster" bezeichnet, während der Zuschauer gern wüsste, was für einen seltsamen Vogel er auf einmal vor sich hat. Ebenso gehen zwar Homepage und Presseheft zum Film auf die Klimaerwärmung und ihre Auswirkung auf die Pinguine ein, der Film jedoch leider nicht.
Der Elektro-Soundtrack der französischen Sängerin Emilie Simon ist Geschmackssache. Auf jeden Fall gibt sie dem Werk eine recht moderne Note, die sich von der Klassik-Untermalung manch anderer Tierdokumentationen abhebt. Doch passte bei "Nomaden der Lüfte" die Musik noch besser zu den Bildern und wurde zudem häufiger eingesetzt.

Bei soviel Kritik ist die Frage gerechtfertigt, warum der Film dennoch so eine hohe Wertung erreicht. Da sind zum einen die Bilder, die meisterhaft gedreht und ausgezeichnet montiert sind. Hier kann man in berückend schönen Einstellungen schwelgen, die nicht langweilen, obwohl man über eine Stunde lang nur Pinguine in der Antarktis sieht. Auch die Unterwasseraufnahmen zeigen die Kunstfertigkeit der Kameramänner. Man muss zusätzlich bedenken, dass hier eine Filmtruppe ein Jahr im Eis der Antarktis ausharrte und auf dem Bauch liegend bei lebensfeindlichen Temperaturen und beißendem Wind einen Haufen Pinguine filmte. Erfrierungen traten auf, die Filmausrüstung kam an ihre Grenzen und die Gruppe konnte nur filmen und filmen, ohne die Möglichkeit, sich das bisherige Material anzusehen und zu wissen, ob es gut ist. Diese Grenzerfahrung hat sich jedoch gelohnt, da dieses Gefühl des Überlebens in Kälte, Dunkelheit und Eis, welches für die Pinguine selbstverständlich ist, sich in den Aufnahmen auch dem menschlichen Publikum offenbart und beinahe physisch fühlbar wird.

So ist "Die Reise der Pinguine" ein Film über das Überleben dort, wo Überleben eigentlich nicht möglich ist. Nach dem Filmbesuch wird man sich jedenfalls der kuscheligen Wärme im eigenen Wohnzimmer noch bewusster sein als sonst. Wer Interesse an mehr Hintergrundinformationen zu den Kaiserpinguinen hat, dem sei das reich bebilderte gleichnamige Buch zum Film empfohlen, beziehungsweise der Besuch der Homepage www.DieReisederPinguine.de. Denn schließlich soll nicht vergessen werden, dass es sich hier um einen Film über Pinguine handelt - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was die religiöse Deutung des Films betrifft, so sagte Regisseur Luc Jacquet selbst dazu in einem Interview, dass sie ungefähr so sinnvoll ist, als wenn man "Superman" auf Verteidigungsstrategien analysieren würde.

M. Semenowicz

 


Name: Sandra
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Meine Wertung ist für viele sicher unverständlich und drastisch. Aber es ist immer subjektiv und ich werde es auch erklären. Zumal ich hier die Kommentare beginne.

Die Dokumentation ist wundervoll, die Bilder einzigartig. Man spürt, mit wie Gefühl und Geduld die Franzosen hinter der Kamera standen. Grandios, mehr kann man nicht sagen, man muss es sehen. „Sehen“ ist das Stichwort. Denn hören sollte man nicht. Der Kommentar bzw. die Synchronisation aus dem Off ist nicht nur unpassend, das ist vollkommen schwachsinnig. Trotz großen Bemühens konnte ich mich einfach nicht damit anfreunden, es störte den gesamten Film bis zur Unerträglichkeit und macht ihn unnötig kitschig. Abzug von vier Augen.

Diskussionen über Vermenschlichung, Religion und Evolutionstheorie überlasse ich anderen, ich finde all dies unsinnig.

Wie auch immer, die Kinokarte war es trotz aller Kritik wert. Vielleicht kann man sich ja schöne Musik auf dem mp3-Player zusammenstellen und zum Film hören.



Name: Michael
Email:
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen:

Die Bilder sind atemberaubend, einfach sensationell! Die Kommentare überflüssig bis störend und der Soundtrack einfach lachhaft. Es fängt gleich mit einem Lied bei den Eröffnungsszenen an, da singt eine Frau (oder sollte ich sagen, ein Kind) mit einer Babystimme ein völlig schwachsinniges Lied. Und es wird leider nicht besser. Ist mir völlig unverständlich, wie die Filmemacher beim Ton so daneben liegen konnten. Man sagt den Franzosen ja sonst immer ein gewisses Gespür für Ästhetik nach, das haben sie auch mit den grandiosen Bildern bewiesen, aber bei der Vertonung haben sie versagt.

Dabei gibt es sehr gute Beispiele wie das wesentlich besser gehen kann. Der Soundtack zu "Koyaanisqatsi" (ok, schon etwas älter...) oder zu "Nomaden der Lüfte" oder "Mikrokosmos" ist da um Klassen besser.

Mein Tip: Nehmt einen MP3-Player mit ins Kino mit Eurer Lieblingsmusik und genießt die einzigartigen Bilder! Obwohl ich Motörhead oder Rammststein nicht unbedingt empfehlen würde, eher Pink Floyd oder Tangerine Drean. Aber das ist ja schließlich Geschmackssache.



Name: TryPod
Email: VollKrassDerTyp@yahoo.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

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15.10.2005

Den Film habe ich noch nicht gesehen, aber im Vorfeld gab es ja genug Berichterstattung.

Zum Thema "Vermenschlichung": Es geht hier um den knallharten Überlebenskampf, dem sich die Tiere täglich stellen müssen. Irgendwelche Kommentare aus dem Off, die das anders darstellen und womöglich verniedlichen wollen, verderben mir bereits im Vorfeld die Lust, den Film anzuschauen.

Gruß

TryPod

www.silent-impact.com

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Name: Pongi
Email: autohaus@gmx.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Das der Film hervorrangende Naturaufnahmen hat wurde ja bereits gesagt. meiner meinung nach ist aber der soundtrack zu diesem film auch wirklich herrausragend. Es handelt sich selbstverständlich um eine Frauenstimme. Was die Erzählperspecitve aus der sicht der pinguine angeht bin ich auch leicht anderer meinung als die ersten beiden vorgänger denn ich finde das es eine recht gute idee ist die leider nicht ganz perfekt ausgeführt worden ist. manchmals nervt es etwas das einige sätze 3 mal wiederholt werden ansonsten war das ganz in ordnung. Eine vermenschlichung der Tiere liegt meiner meinung in keiner weise vor. Alles in allem eine brilliante Tier und Naturdokumentation in einer etwas anderen art die man unbedingt sehen muss.



Name: pongi
Email: autohaus@gmx.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Anders als meine Vorgänger über mir muss ich sagen das mir der Soundtrack zu dem Film ausgesprochen gut und gefallen hat . Es handelt sich hier selbstverständlich um eine Frauenstimme. Was die Erzählperspective aus der Sicht der Pinguine angeht muss ich sagen das ich erst Skeptisch war aber als ich den Film geshen hab fand ich es überhaupt nicht störend. Das einzige was ich da bemengeln kann das einige sätze 2-3 wiederholt wurden was ich als störend empfunden hab. Der Film gesamt ist eine hervorrangende Dokumentation mit brillianten Kameraufnahmen. ich kann den film nur weiter empfehlen.



Name: tania
Email: tanjabloch@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ich muss auch sagen,dass ich den soundtrack sehr sehr passend fand&vorallem wunderschön!!!wie von einem französischen film nicht anders zu erwarten ein wahnsinnig toller emotionaler film,der es schafft,dass man glücklich aus dem kino kommt...



Name: pusteblume
Email: die-pusteblume@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

der film ist atemberaubend schön, die bilder wie wohl niemand bestreiten wird fantastisch und ich finde die musik einfach genial - ich hab selten vorher eine so anrührend-dramatisch wundervoll dargestellte liebesszene gesehen, die doch nicht überzogen wirkt. ich bin sehr froh das es menschen gibt die solche filme drehen ...!

und ein wort zur musik-kritik: sicher ist diese art von tierdokumentation geschmackssache, abgesehen davon ist die musik genial und passt ausgesprochen gut zu den bildern und dem filmgefühl.



Name: MuMu
Email: hallo_90@gmx.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

ich war mit meiner schule da und bin fast eingeschlafen aber es ging!



Name: Roland Uldschmidt
Email: R.Uldschmidt@t-online.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Kurz gesagt: Grandiose Natur- und Tieraufnahmen aber ein weitestgehend fürchterlicher Soundtrack. Auch der Einfall mit der Erzählweise aus der Sicht der Pinguine sorgt für Punktabzug (einfach kitschig bis nervtötend).

Trotzdem absolut empfehlenswert.



Name: G. Brent
Email: yorkshiredales@t-Online.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ich muss schon staunen, wie sehr der Film der Mehrheit der Kritiker zu gefallen scheint - allerdinges vermute ich, dass diejenigen - sensiblen - Menschen, denen der Film Albträume und tiefe Trauer verursacht hat, sich auch nicht mehr äussern mögen.

Ich und meine Frau sind mitten im Film gegangen, wir konnten die Grausamkeiten, die uns da geboten wurden, nicht mehr länger ertragen - spätestens, nachdem eines der kleinen hilflosen Küken - noch eben der entschwindnden Mutter (traurig) nachblickend - einen Moment später von einem Vogel gefressen wird. Meine Frau hat die halbe Nacht geweint.

Ich weiss nicht, welche menschliche Kälte dahintesteckt, einen solchen Film "schön" zu finden und Kindern zu empfehlen - ist man heute so cool?

Ich habe nichts gegen Dokumentarfilme, die die (manchmal) grausame Wirklichkeit des Überlebenskampfes in der Natur realistisch wiedergeben. Richtig - gerade für das Überleben in einer so lebensfeindlichen Natur wie der Antarktis dürfen nur die stärksten und geschicktesten überleben, um die Erhaltung der Art zu sichern. So ist das Gesetz der Natur.

Aber Was erleben wir in "Die Reise der Pinguine", immerhin einem Kino- sprich Unterhaltungsfilm?

Da werden die - ja durch den aufrechten Gang schon sehr menschenähnlichen Pinguine durch die entsprechende Selektion der Aufnahmen, das Zeigen der "Gesichter", und vor allen Dingen untergeschobene poetische Dialoge und Musik noch weiter vermenschlicht oder zumindest stofftierhaft verniedlicht. Wir haben es also nicht mehr mit "Naturwesen" zu tun, sondern mit halbfiktiven Figuren in einem Unterhaltungsfilm.

Es wird dem unvoreingenommenen Zuschauer suggeriert, dass die Tiere menschliche Gefühle haben - der Zuschauer identifiziert sich mit dem Schicksal dieser Tiere weil sie ein Gesicht und eine Stimme und - vor allen Dingen - menschliche Gefühle bekommen.

Und dann werden (und das hauptsächlich) unvorstellbare Grausamkeiten dargestellt: Einem ungeschickten Pinguin-Päarchen rollt das Ei in den Schnee - in Zeitlupe wird gezeigt, wie das Ei kaputtfriert und die Mutter es traurig betrachtet (man "sieht" förmlich die Tränen der Mutter). Genauso die Mutter, die Ihr erfrorenes Kind betrachtet (Off-Komentar: "Die ganze Mühe umsonst"), und weil das ja noch nicht genug unterhaltsam zu sein scheint, wird einer Mutter ihr kleines Wuschelküken von einer anderen Mutter entrissen ("Kommentar" des Kükens: "Fast hättet Ihr mich erdrückt!").

Und das soll "schön", "realistisch", "faszinierend" sein. Da schreiben welche, der Film sei überhaupt nicht "langweilig" - ich fasse es nicht - welche Form von Sensibilität steckt hinter solchen Aussagen - was empfinden Menschen bei solchen Bildern und was veranlasst sie zu solchen Aussagen?

Würden die gleichen begeisterten Naturfreunde einen Film akzeptieren, in dem in Zeitlupe gezeigt wird, wie ein Kind von einem Auto zermalmt wird, während es zu seiner Mutter auf die andere Straßenseite laufen will - nur weil sowas in der Realität durchaus passiert?

Vielleicht fällt mein Kommentar durch den Rost der Zensur, wenn ich diese Wort benutze: Aber ich finde das pervers! Hier werden nach dem Muster des reality-Fernsehens grausamste Lebenssituation als Nervenkitzel verkauft.

Angesichts der Schmerzlosigkeit und Gefühlskälte, mit der der Fim gemacht wurde kann das positive an dem Film nicht honorieren. Ich wünschte, ich hätte ihn nie gesehen.



Name: Samedi
Email: rainer8523@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

War mit meinen beiden Mädels dort. Die Texte fand ich schon etwas nerfig, meine Kids (8 & 11) waren aber hin und weg!



Name: ISA
Email: .
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ein wirklich süßer Film, für die ganze Familie. Ob Kinder, Mama und Papa oder Oma und Opa, dieser Film ist für alle sehenswert. Wirklich süß gemacht, diese Reise der Pinguine. Den Sounstrack finde ich auch sehr passend. Wirklich sehenswert!



Name: H. Bell
Email: Horst.Bell@t-online.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Habe den Film mit Frau und zwei Enkeln (Junge 5 Jahre, Mädchen 9 Jahre) gesehen.

Der Film in seiner Aufmachung mit den wenigen Elementen, Eis-weiss/blau, Schnee-weiss, Himmel-blau/grau, Wasser-blau/dunkel und natürlich den kaiserpinguinen in den verschiedenen Lebensaltern, hat uns Oma/Opa und Enkel voll fasziniert.

Keine brutalen Schnitte, keine überlauten,schreienden Musikszenen,

sondern eine sanfte und dennoch in Teilen dramatische Darstellung der Lebensumstände in der Arktis.

Auch heute noch, zwei Monate nach dem Filmbesuch, werden noch einzelne Szenen erzählt und Bilder aus der Erinnerung gemalt.

Aus den Harry Potter Filmen, die die Enkel mit ihren Eltern besucht haben, ist nicht so viel übrig geblieben.

Ein Film zum erholen.

Ein Film, wirklich sehens- und empfehlenswert.



Name: Buffy
Email: sandra_jennifer_block@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe den Film mir auch angesehen und ich fand ihm super und fand es auch nicht kindisch das es mit einem gespräche war.
Aber ich denke das der film auch geschmackssache ist! Mir liefen teilweise die tränen runter weil ich es traurig fand .
Ich finde den Film einfach Klasse únd Super und man kann was lernen



Name: pooti
Email: pooti@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich finde den Film auch genial. 2 Punkte Abzug wegen den Kommentaren, den Soundtrack würde ich mir am liebsten auf CD holen, wenns nicht so teuer wäre.
Zu dem Beitrag von G. Brent: Man soll die krassen Szenen doch nicht "schön" finden! Und die meisten Menschen tun das bestimmt auch nicht, aber das (Über)Leben der Pinguine scheint nun mal ne Qual zu sein.

Meines Wissens ist der Kinofilm auch erst gedreht worden, nachdem eine Doku so viel positive Resonanz bekommen hat.

Ich finde, den Film muß man gesehen haben!



Name: Sarah
Email: -
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Tolle Bilder, die uns hier durch harte Arbeit geliefert werden. Warum man diese dann aber so verpacken muss, ist mir ein Rätsel. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Musik ist schlecht, ebenso wie die Vertonung der Pinguine.



Name: name
Email: email
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

ELENDE LANGEWEILE!!!

Bis zum Schluss hab ich diesen Quatsch nicht durchgehalten. Da stehen die Pinguine rum und erzählen dem Zuschauer, dass sie gleich nach rechts gehen werden. Und siehe da - das tun die dann auch. Dann steht man weiter dumm rum und sagt dem Zuschauer, dass man nun mal nach links gehen würde... richtig - auch das wird dann gemacht. Und so gehen die Pinguine dann von links nach rechts, von vorne nach hinten und wieder zurück. Hin und her. Und zwischendurch steht man dumm rum und lässt kindische Sprüche ab...aber dann geht`s los: nach rechts (Oder war`s nach links?).

Jede TV-Doku - und sei es über den Schweissgeruch pubertierender Ameisen ist aufregender und informativer als diese Schnarchvorlage...

Einen Punkt für den schönen Himmel



Name: Bert
Email: -
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist der gröbste Unfug, den ich je gesehen habe. Die tollen Aufnahmen wurden durch Bild- und Toneffekte zum Teil extrem verfälscht (Zeitlupe, -raffer, usw.). Es gibt während des Filmes keine sinnvollen Informationen. Nur blödes Gequatsche. Und dieses behämmerte Gelaber erweckt den Eindruck, Pinguine seien ihr gesamtes Leben, den ganzen Tag nur in Angst und Panik vor der "namenlosen Kälte", an die sie sich offenbar nie gewöhnt haben. Nach diesem Film hat man einfach das Bedürfnis, alle Pinguine einzufangen und in unseren Zoo zu bringen. Die Pinguine hier müssen es einfach besser haben... naja. Dazu noch diese nervige, unpassende Musik. Da wünscht man sich sogar Heinz Sielmann zurück.

Warum dieser Film noch einen Oscar bekam, ist in meinen Augen unbegreiflich.

Auf der DVD soll es eine isolierte Tonspur geben. Ich wäre dankbar, wenn jemand berichten könnte, was da denn genau isoliert wurde. Und es gibt eine sehr viel bessere BBC-Doku über Pinguine, welche diesen Film um Längen schlägt. Hier wird auch Vieles sehr gut erklärt.



Name: Heide-Pawlik
Email: @ Online. de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ich finde das sie diesen Film sehr gut gemacht haben,da ich die Pinguine sehr mag und ich moechte das sie noch lange Leben auf der Erde Es gruest sie herzlich Heide



Name: ---
Email: ---
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Echt genial diese Dokumentation. Ich kann nur sagen kaaaaufen !!!!!



Name: julia
Email: @bla.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

An G. Brent:
Ist das nicht ein bisschen übertrieben, die halbe nacht zu heulen weil ein küken gefressen wird? weint deine frau denn auch immer wenn sie hühnchen isst? sowas nennt man NAHRUNGSKETTE...

Der film ist genial.. nicht nur die bilder sondern auch die musik. die stimmen sind da, um den gedankengang der pinguine darzustellen und bringt mehr spannung rein, als wenn nur die bilder gezeigt würden.



Name: ///
Email: !!!
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist so geil !!!
Schon die Musik von Emile Simon ist so schön.
Im übrigen der Film ist nicht langweilig sondern stellt da wie es den Pinguinen in wiklichkeit geht und ich finde cool das sie darüber eine doku gemacht haben!!!



Name: BoozyBrains
Email: benny.kurz@gmx.net
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den soundtrack absolut genial! Und die Synchronstimmen sidn in meinen Augen einfach mal was neues. Finde, der Film ist gelungen!



Name: Jason
Email: jakiro@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

@ G.Brent: so ein weicheiiges Gewäsch hab ich ja noch nie gehört, meine Güte, von einer Dokumentation kann man doch wohl nicht erwarten, dass sie die "unschönen", nicht rosaroten dinge und Geschehnisse, die man sich gern wie Gummibärchen reinstopfen würde nur um deiner mental anscheinend absolut instabile Frau zu Liebe ausschneidet und dem Zuschauer, insbesondere Kindern, denn dieser Film ist mit seiner eher Märchenhaften Erzählweise doch besonders an diese Zielgruppe gerichtet, diese vorenthält und und ein absolut falsches Bild davon vorgaukelt, wie Dinge in der Natur ablaufen. Natürlich ist durch die "spezielle" Erzählweise, der "Vermenschlichung" der Pinguine, Nähe aufgebaut worden und kein realistisches Abbild im Sinne von traditionellen Dokumentarfilmen entstanden, aber der Film wäre ohne dies auch nicht im Stande gewesen, so viele Menschen zu erreichen, sondern lediglich von in Schulen in irgendwelchen Naturprojekten gezeigt worden. Ich weiß nicht, was du von Dokumentationen erwartest, aber singende Vögel oder spielende Affen sind in keinster Weise spannend und informativ. Vergiss bitte nicht, dass die unglückliche Dinge wie das der Pinguin sein ei verliert, auch geschehen, wenn sie nicht gefilmt werden.
Also, insgesamt kriegt der Film von mir Neun von Zehn Punkten, die Komentare waren in meinen Augen tatsächlich sehr schmalzig und zum Teil nicht rührend, sondern peinlich.



Name: Aron
Email: whazzup@shithappens.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Aus dem, was ich vorher über diesen Film gehört hatte, schloss ich, dass es sich um eine gut gemachte Dokumentation handelt. URGH! Weit gefehlt: was ich über das Leben der Kaiserpinguine gelernt habe, könnte ich in 2 kurzen Sätzen zusammenfassen...werde ich aber nicht tun, denn es ist die Mühe nicht wert. Man mag sich darüber streiten, ob Tiere in einem Dokumentarfilm so vermenschlicht dargestellt werden sollten; ich bin kein grosser Fan dieser Art der Darstellung, aber das machen andere Tierdokus auch so, also Schwamm drüber. Und ja: die Bilder sind atemberaubend! Warum also nur 4 Augen? Simpel: der Soundtrack NERVT NERVT NERVT!!! Diese widerliche Gepiepse von Emile Simon ist nicht zu ertragen und passt NULL zu den Bildern. Beim ersten Lied hab ich noch an einen Ausrutscher geglaubt...bis mir klar wurde, dass ALLE Songs von der gleichen...naja, nennen wir sie der Form halber "Künstlerin", sind. Dazu dieses völlig sinnfreie Gebrabbel. Hey BoozyBrains...bei dir ist der Name Programm, oder? Und ISA...ich weiss, in einigen Kreisen hat es sich noch nicht rumgesprochen, aber "ein Film für die ganze Familie" ist kein Lob...so was sagt man über Kommödien mit Jim Carrey. Nun ja...ich bin ein echter Tierfreund, aber nach dem Film hatte ich das Gefühl, ein paar Pinguine erschlagen zu müssen. Oder alternativ Emile Simon.



Name: kackekay
Email: kackekay
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

ja ganz ok,aber man muss für den film,in stimmung sein,da es nunmal fast 90min nur um pingus geht,aber ansonsten tolle kameraaufnahmen,tolle bilder