Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

historien-drama, brd 2006
original
 
regie
tom tykwer
drehbuch
tom tykwer, bernd eichinger, andrew birkin
cast:

ben whishaw,
alan rickman,
rachel hurd-wood,
dustin hoffman,
karoline herfurth, u.a.

spielzeit
147 min.
kinostart
14.09.2006
homepage
http://www.parfum.film.de
bewertung wellinski

(8/10 augen)
bewertung semenowicz
(5/10 augen)





 

 

 

 

 

 

Anmerkung: Auch die Filmszene-Redakteure sind manchmal verschiedener Meinung - und manchmal sind sie sogar so überzeugt von ihren jeweiligen Standpunkten, dass wir die Gelegenheit für eine Doppel-Rezension nutzen. Darum zwei Bewertungen, und zwei Rezensionen.

Rezension Patrick Wellinski:

Es war sein Lebenstraum. Bernd Eichinger, seines Zeichens Deutschlands erfolgreichster Film- und Fernsehproduzent, hatte schon vor 20 Jahren versucht, die Rechte an Patrick Süskinds Erfolgsroman "Das Parfum" zu erwerben. Das Erstlingswerk des medienscheuen Autors ist nach Erich Maria Remarques "Im Westen Nichts Neues" der erfolgreichste in deutscher Sprache verfasste Roman der Nachkriegszeit. Mehr als 15 Millionen verkaufte Exemplare, des in 45 Sprachen übersetzten Werkes, das schrie schon kurz nach dem Erscheinen 1985 nach einer Leinwandfassung. Im Jahr 2000 bekam Eichinger dann endlich die Zusage von Süskind, der sich bis dahin nicht überzeugen lassen wollte.
Schnell wurde dem Produzenten bewusst, dass man diesem besonderen Stoff nur mit einer speziellen Akribie und voller Sorgfalt begegnen konnte. Somit wurde mit Tom Tykwer ein seit seinem weltweiten Erfolg mit "Lola rennt" international sehr geachteter Regisseur mit ins Boot geholt, der ein ebenfalls international bekanntes Schauspielensemble dirigieren sollte. Kurzum, das ganze Projekt stinkt nach Erfolg.

Mit Gestank beziehungsweise Geruch sind wir dann auch schon bei der Geschichte dieser für hiesige Verhältnisse fast beispiellosen Big-Budget-Produktion. Im vorrevolutionären Frankreich wird Jean Baptiste Grenoullie (Ben Whishaw) auf einem Fischmarkt unter äußerst kuriosen Umständen zu Welt gebracht. Früh wird ihm bewusst, dass sein stark ausgeprägter Geruchssinn ihm eine Welt öffnet, die für den Rest der Menschen scheinbar nicht existiert. Aus seinem sich immer mehr steigernden Verlangen, alle Gerüche der Welt zu kennen und zu konservieren, erwächst eine mörderische Obsession, die ihn zu einem der gefürchteten Mörder macht. Denn Grenouille stellt fest, dass er den schönsten Geruch der Welt nur von jungen, unschuldigen Mädchen gewinnen kann.

Vor dem Mut der Macher muss man den Hut ziehen. Denn schon mit dem Inhalt der Vorlage wird ein gewaltiges Realisierungsproblem deutlich, dem man sich erstmal stellen muss: Wie schafft man es, eine Geschichte ins Kino zu bringen, die vorrangig in der Welt der Gerüche und Düfte spielt? Umso mehr mussten das Team um Eichinger und Co. ihre Kreativität spielen lassen, und die erfreuliche Nachricht ist: Es ist ihnen im Großen und Ganzen gelungen.
Es fängt mit der äußeren Aufmachung des Films an. Tykwer hat kein lächerliches und überkandideltes Kostümfilmchen gedreht. Das ist ihm sehr hoch anzurechnen. Er ergötzt sich nicht an den Prachtbauten und der Kleiderordnung dieser Epoche, was nur unnötig Zeit stehlen würde und die Geschichte um keinen Deut vorantreibt. Viel mehr begeben wir uns in die stinkenden, dreckigen und versifften Straßen von Paris oder Grasse. Die Menschen haben (wenn überhaupt) verfaulte Zähne, sie laufen in zerrissenen schmutzigen Kleidern durch die Stadt und müssen oft verdorbenes oder verfaultes Fleisch essen. Mit diesen Aufnahmen gelingt es dem "Parfum erstaunlicherweise, die Eindrücke so lebendig zu machen, dass man sich auch ohne das Geruchsempfinden genug ekelt, um sich effektvoll in diese Welt einfühlen zu können.
So wird dank den sehr dichten Kamerabildern eine dunkle, bedrohliche Atmosphäre erschaffen, die nicht zugunsten billiger und aufgesetzter Schockmomente verkauft wird, sondern durch ihre subtile tiefgründige Spannung ein Gefühl des Unwohlseins im Betrachter auslöst; eine Angst oder besser eine Ahnung, die sich zu Beginn des Films im Kopf einnistest und sich während der gesamten Laufzeit nicht wieder legen mag. Eine solch dauerhafte emotionale Wirkung gelingt Blockbustern so gut wie nie.

Bravourös ist auch die dezente und nie aufdringliche Hintergrundmusik, für die Regisseur und Co-Autor Tykwer mit ein paar Freunden selbst sorgte. Ohne die aufdringliche Dominanz zum Beispiel eines Hans Zimmer-Soundtracks ("Fluch der Karibik" u.a.) dient die Musik als gelungene artistische Untermalung für die schattige Ästhetik des Films, für den viele Szenen nur bei Kerzenschein gedreht wurden. Dadurch schafft Tykwer in seinen Bildkompositionen immer wieder dunkle und unscheinbare Räume, in denen die Protagonisten oft nur schemenhaft zu sehen sind.
Tykwer versteht es meisterhaft, den Duft oder den Geruch, der im Plot immer allgegenwärtig ist (ob nun in einer Parfumerie oder in den schier endlos erscheinenden Lavendelfeldern Südfrankreichs), nicht nur visuell erlebbar zu machen. Manchmal sind es auch perfekt inszenierte Kleinigkeiten, wie ein mit Parfum beträufeltes Tuch, das kraftvoll in die Luft geschlagen wird und wie durch eine unsichtbare Hand die ganze Leinwand durchquert. Tykwer nutzt hier geschickt die Methode der Assoziation, vergleichbar etwa mit der Darstellung des Ringes in der "Herr der Ringe"-Trilogie. Wie der Ring bei Peter Jackson quasi ein Eigenleben verspüren ließ, so wird unter Tykwer der Geruch der Düfte allgegenwärtig und dadurch auch "spürbar". Die ihm oft attestierte visionäre Kraft stellt der Regisseur hier ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis.

Die Großproduktion ist auch in die kleinste Nebenrolle hervorragend besetzt. Neben einigen vornehmlich von deutschen Schauspielerinnen besetzten weiblichen Rollen (z.B. Jessica Schwarz und Corinna Harfouch) brillieren vor allem zwei große Männer des Darstellerkinos. Zum einen der den meisten Kinogängern als Severus Snape aus der "Harry Potter"-Reihe bekannte Alan Rickman, der hier den reichen Kaufmann Antoine Richis verkörpert, dessen Tochter Laura zum begehrtesten Objekt von Grenouilles mörderischer Jagd wird; als einziger ebenbürtiger Gegner nimmt er den Kampf gegen Jean Baptiste auf. Zum anderen Hollywoodveteran Dustin Hoffman als italienischer Parfumeur Giuseppe Baldini, bei dem Grenouille sein Handwerk lernt. Dabei entwickelt sich ein ähnlich intensives Machtspiel zwischen den beiden wie einst zwischen Salieri und Mozart in "Amadeus". Außerdem besitzen beide (Rickman als auch Hoffman) eine hervorstechende und auffällige Nase, was perfekt die Essenz des Films unterstreicht.
Einzig und allein der Hauptdarsteller Ben Whishaw bleibt ein Fragezeichen. Der bis dato eher auf Theaterbühnen agierende 26-jährige Engländer kann leider nicht völlig überzeugen. Seine schmächtige Statur und sein nettes Gesicht können nicht immer die akute Gefahr ausdrücken, die von einem Mörder ausgehen soll. Zu oft versteckt er sich hinter einem nichtssagenden Blick.
Whishaw scheitert hier aber nicht an mangelndem Talent, er muss sich einem grundsätzlichen Problem geschlagen geben, welches schon in der Romanadaption lauert: Die Geschichte über den Mörder Grenouille wird im Buch ausdrücklich passiv erzählt. Der Hauptcharakter kommt selten bis gar nicht zu Wort. Was in Buchform wunderbar funktioniert, kann in verfilmter Version kaum klappen. Im Kino wird dem Zuschauer eine Figur erst dann wirklich nahe gebracht, wenn sie redet. Wir erschließen sie durch das was sie sagt im gleichen Verhältnis zu dem was sie macht. Ein Ungleichgewicht schwächt die Tiefe einer Figur erheblich. Um diese Schwierigkeit zu bewältigen, benutzt Tykwer vor allem am Anfang einen Off-Erzähler, der oft ganze Passagen romangetreu vorliest und dadurch schon fast den Eindruck eines Hörbuchs mit Bilduntermalung erweckt. Zum Glück lässt diese Technik mit steigender Laufzeit nach.

Auch wenn es Momente gibt, in denen die Dramaturgie aus dem Rahmen springt, ist der Gesamteindruck mehr als nur positiv. Er übertrifft in mancher Hinsicht sogar die meisten Hoffnungen, die man in eine solche überbordende Big-Budget Produktion setzen kann. "Das Parfum" gelingt das Kunststück, den Grundgedanken des Romans in kinogerechte Bilder zu übersetzen, ohne sich der Komplexität der Vorlage zu beugen und sklavisch jede Einzelheit realisieren zu wollen. Tom Tykwer beweist einmal mehr, dass er mit seinem Talent Produktionen jeder Art und Größe sicher bewältigen kann. Und Bernd Eichinger darf sich glücklich schätzen, seinen Lebenstraum doch noch verwirklicht zu haben. Es ist ein Genuss, diesem Traum beiwohnen zu dürfen.




Gegenposition Margarete Semenowicz:

Sehnsüchtig erwarteten viele Leser des gleichnamigen Süskind-Romans von 1985 die Verfilmung, die so lange als undenkbar galt (sogar der Autor weigerte sich ewig, die Filmrechte überhaupt zu verkaufen). Nun ist das Werk endlich fertig und schon die Namen machen neugierig: Da gibt es die feine Riege der angelsächsischen Meister Hoffman und Rickman, die Klasse der deutschen Nachwuchsschauspielerinnen mit Jessica Schwarz und Karoline Herfurth, und auch erfahrene deutsche Semester wie Corinna Harfouch und Otto Sander (als Erzähler) sind vertreten. Tom Tykwer und Bernd Eichinger arbeiteten vereint an der teuersten Produktion der deutschen Filmgeschichte (das Budget lag bei immensen 50 Millionen Euro). Doch was passiert, wenn man Klotzen statt Kleckern kann? Es sieht auch danach aus. Statt ein einheitliches Meisterwerk zu präsentieren, wollten Eichinger und Tykwer zu viel und bekamen es leider auch.

Das fängt schon bei den Bildern an, die Tykwer und seinem Kameramann Frank Griebe fraglos grandios gelungen sind. Es wäre nur besser, wenn sie sich bei ihren großartigen Einstellungen etwas gemäßigt hätten. Zu viele selbstverliebte, endlose Kamerafahrten tragen in ihrer Ausgedehntheit zu dem allgemein schon vorherrschenden Gefühl der Langeweile bei.
Und diese herrscht zuhauf: Die Handlung dümpelt zwischenzeitlich dermaßen langatmig vor sich hin, dass man sich in einer bebilderten Erzählung wähnt und die Stimme des Erzählers bald nicht mehr hören mag, der den undankbaren Part zugeteilt bekommen hat, wortreich das Innenleben des undurchschaubaren Protagonisten zu erläutern. Nach der ersten halben Stunde "Grenouille fühlte..." und "Er merkte..." oder auch "Er spürte…" möchte man gerne weiterspulen. Da hilft es nicht einmal, dass dieser Erzähler Otto Sander ist, der mit seiner wundervollen Stimme schon den Engelsmonologen in Wim Wenders' "Der Himmel über Berlin" Flügel verlieh.

Dann ist da der Hauptdarsteller Wishaw, der zwar immerhin seiner Figur angemessen hässlich daher kommt, aber dafür sein Spiel nicht ganz unter Kontrolle zu haben scheint. Während er die meiste Zeit mit einem gefühllosen Gesichtsausdruck herumläuft, so spielt er in Szenen, die nach Gefühlsregung riechen, so überkandidelt, dass der Zuschauer eher befremdet ist, besonders in der Szene, als der Bursche dem Scharfrichter vorgeführt werden soll und als aristokratischer Hampelmann auf der Holzbühne kraftvoll mit den Armen wedelt.
Auch die sonstige Riege der ausgewählten Schauspieler reißt den Film nicht aus dem Mittelmaß, von denen manche ohnehin nur überaus kurz auftreten (Jessica Schwarz darf als Prostituierte genau eine Szene lang nackt rumzicken, steht dafür aber groß angekündigt auf dem Filmplakat). Dustin Hoffman wiederum scheint im falschen Film zu sein und spielt den alternden Parfumeur Baldini wie eine Auferstehung seiner Figur aus "Tootsie". Das ist zwar witzig, passt jedoch nicht wirklich zu der bis dahin als düster etablierten Grundstimmung des Films.

Solche Gegensätzlichkeiten finden sich auch in anderen Aspekten und tragen dazu bei, dass der Film insgesamt uneinheitlich wirkt. Während sich die Crew sehr viel Mühe mit der Darstellung der stinkenden Schmutzigkeit des damaligen Paris und seiner Bewohner gab, so sind die Menschen in der Orgienszene, in der sich alle ästhetisch befummeln, plötzlich wunderschön, sauber und keinesfalls von Karies, Pickeln oder Narben entstellt. Auch die Sets sind mal großartig, mal befremdlich - besonders die Brücke, auf der Parfumeur Baldinis Haus steht, sieht nach billiger CGI aus.
Auch die Musik ist eher bombastisch angelegt. Die Berliner Philharmoniker geben alles, doch leider wird der Film davon teilweise erdrückt. Auch hier wäre Mäßigung besser gewesen.

Der Aspekt, der für viele diesen Film als unverfilmbar erscheinen ließ, nämlich die filmische Umsetzung von Gerüchen, ist dafür mit extremen Close-Ups von Nasen, Caravaggio-nachempfundener Beleuchtung und den rasanten, an "Lola rennt" erinnernden Kamerafahrten von Geruchsobjekt zu Geruchsobjekt (die tatsächlich die Wahrnehmung entferntester Düfte erfahrbar machen) vorzüglich gelungen. Schließlich liefert der Film auch ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Atmosphäre beim Dreh auf die Leinwand überträgt: Auf dem Fischmarkt (eine der interessantesten Locations des Films) wurden zum Beispiel vor Drehbeginn 2,5 Tonnen Fisch und eine Tonne Fleisch verteilt. Den Schauspielern und Tom Tykwer hat es wohl ziemlich gestunken, doch dadurch entwickelte sich eine Dynamik, die auch den Zuschauer den Duftkosmos einer vergangenen Epoche einmal hautnah erleben lässt.
Tom Tykwer ist es also immerhin gelungen zu leisten, woran vorher am meisten gezweifelt wurde, nämlich filmisch darzustellen, worum es in "Das Parfum" eigentlich geht: Gerüche. Und zumindest davor sollte man den Hut ziehen.

Bilder: Courtesy of Constantin Film, Copyright 2006

P. Wellinski / M. Semenowicz




Name: Hardy
Email: hans@mail.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Vielen Dank für diese Doppelrezension. Macht den Film ja gleich doppelt interessant...



Name: toni
Email: typ.mann@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich bin sehr sehr skeptisch!
Mag ja alles irgendwo schön, toll, gut, oppulent geworden sein. Die Schlußszene soll mit La Fura Del Baus gedreht worden sein. Vielversprechend!
Aber oftmals bin ich der Meinung dass es Bücher gibt die untouchable sind. Wie auch Musikstücke die gecovert werden.
Jean Baptiste ist für mich kein schmalhans mit HM -taugliches Gesicht! Vor 20 Jahren konnte ich mir nur einen Depardieu dafür vorstellen. Oder einen De Niro. Wie gesagt, dieses Buch wollte ich schon immer verfilmt sehen. Aber jetzt habe ich fast schon Bammel davor. Gehört es doch neben American Psycho, Fegefeuer der Eitelkeiten, Blechtrommel, Michelangelo (Stone), und Umberto Ecos Pendel zu den Büchern, die mich, fast täglich, begleiten und beeinflusst haben.
Ich werde meine Kommentar dazu nach der Premiere abgeben. Denn ich kann es wahrscheinlich doch nicht lassen....



Name: Johann
Email: mail@kasuch.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Interessante Rezensionen. Denn die "Zeit" hat gerade den Versuch den Geruchssinn durch dutzende Nahaufnahmen der Nase zu vermitteln zerissen. Ich kann mir auch schwer vorstellen, dass dies so gut gelungen ist, wie in der zweiten Kritik umrissen.



Name: Bommel
Email: -
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Man muss sicherlich nicht "alle Einzelheiten sklavisch übertragen", aber nur den "Grundgedanken kinogerecht zu übertragen" ist bei diesem Film einfach zu wenig. War klar, dass Eichinger und vor allem Tykwer ihren persönlichen Stempel aufdrücken müssen. Unerträglich aber, dass sie Grenouille, den Mittelpunkt des Films, bewusst fehlbesetzen und charakterlich verändern. Einfach zum Kotzen.



Name: Puffer
Email: abc@abc.abc
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Generell halte ich Doppelrezensionen für Unsinn. Ein Magazin muss für eine bestimmte Meinung stehen, was somit natürlich wegfällt. Anyway, ich schlage mich klar auf die Seite von Margarete Semenowicz (gute Kritik). Nach einer netten Einführung hat mich die Geschichte gelangweilt. Tykwer erstirbt in schönen Bilder an der Tücke des Objekts, der Unverfilmbarkeit des Romans.



Name: derbuckel
Email: salva99@hotmail.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kann mich nur meinem Vorredner anschliessen ! Bitte keine Doppelrezension . Ich möchte von der Stiftung Warentest ein "GUT" oder ein "Mangelhaft"!!! Spass beiseite, wenn Rezension liest man sich durch... Kommentare geben Bestätigung oder Gegengewicht, was ist daran schlecht !!!



Name: Jörg
Email: Jou
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hm, ich lehne es eigentlich ab, Talkbacks zu Filmbesprechungen zu geben, die ich noch nicht gesehen habe, aber ich muss einfach meinen beiden Vorrednern mal kurz widersprechen.

Warum sollte es pro Filmseite (oder Filmzeitschrift oder Tageszeitung oder sonstigen journalistischen Medien) nur eine Meinung pro Film geben? Im Gegenteil, ich halte Doppelrezensionen für außerordentlich interessant, hilfreich und inspirierend. Vor allem natürlich, wenn sie konträr sind.

Warum? Nun, Filmrezensionen bilden niemals die "Wahrheit" ab. Sie zeigen nur eine Meinung. Und eine interessante Diskussion entsteht nur durch die Vielfalt von verschiedenen Meinungen. Darum mag ich diese Seite ja so sehr, weil hier durch die Talkbacks weiterführende Diskussionen entstehen. Warum also nicht zwei redaktionelle Rezensionen? Sie sind nur der Grundstock für das Geflecht aus Meinungen zu diesem Film. Ich finde das gut.

Denn: Im Grunde ist jeder Kinobesucher ein Kritiker. Jeder bildet sich ein Urteil, jeder kann mitdiskutieren. Das ist in meinen Augen das Salz in der Suppe bei der Wahrnehmung und Reflektion von Filmen.

Also wegen mir ruhig öfter mal Doppel- oder gar Dreifach-Filmkritiken. Ich bin dafür.



Name: Alathriel
Email: alathriel@google.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Jörg: BRAVO!! (alathriel erhebt sich und klatscht, weil endlich jemand die Wahehit sagt, Danke)



Name: Haenser
Email: felix_hanser@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

"... so sind die Menschen in der Orgienszene, in der sich alle ästhetisch befummeln, plötzlich wunderschön, sauber und keinesfalls von Karies, Pickeln oder Narben entstellt."

--> Man frage sich nach dem "Warum?" und könnte auf den Gedanken kommen, das perfekte Parfüm schaffe wie im Roman - hier nun visualisiert - eine perverse Verliebtheit und Verklärtheit...



Name: Ruchlos
Email: nase@zwergnase.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Haenser: Das sehe ich auch so, in der Massenszene wird einfach die Parfümwirkum (auf eine andere Art) visualisiert. So wie es die Verfasserin von Rezension 2 ja gleich selbst schreibt, einen Absatz später.

Bin gleichfalls gespannt auf den Film.



Name: rolando
Email: ja
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Viel mehr begeben wir uns in die schicken, sauberen und aufgeräumten Straßen von München oder Köln. Die Menschen haben (wenn überhaupt) blendend weisse Zähne, sie laufen in zerrissenen teuren Kleidern durch die Stadt und müssen oft verdorbenes oder verfaultes Fleisch essen.

Mahlzeit :-!



Name: jenny
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ich bin eigentlich gegen doppelrezesionen.es ist klar,dass kritiker öfters anderer meinung sind.dies wird bei doppelrezesionen nur öffentlich gemacht.auch bei anderen,"einfachen" filmkritiken sind die leute verschiederner meinung nur hat es da wohl niemand zu interessieren.
meine meinung:entweder doppel- ODER einzelrezesion.entscheiden sollte man sich schon...



Name: Rainer Fuchs
Email: diefuchsens@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich hab den Film gestern in der Vorpremiere gesehen und kann nur sagen, mir hat der Film gefallen und viele Details die in Filmkritiken bewertet werden, fallen mir als Otto-Normal-Seher überhaupt nicht auf.

Ich würde den Film jederzeit nocheinmal anschauen und kann nur Mut machen sich seine eigene Meinung zu bilden. Meiner Meinung nach ein "must-see"!

Viel Spaß im Kino!



Name: jose
Email: chicala@hotmail.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich kann TONI nur zustimmen. ICh stehe allem sehr kritisch gegenüber, weil ich mir sicher bin, dass ich, nachdem ich den Film gesehen habe das gewisse etwas fehlen wird, der Geruch und die Seite des Buches die nicht einmal der beste Produzent der Welt hevorbringen kann: Grenouilles Brilanz und seine Einzigartigkeit!
Jose



Name: quentino
Email: sdfg@ysfg.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

also ich muss sagen, dass mir der Film sehr gut gefallen hat. Ich habe das Buch gelesen und ich hatte das Glück, dass Tom Tykwer anscheinend ein ähnliches Verständnis von dem Buch hat, wie ich selbst. Er trifft meiner Meinung nach in den wichtigen Szenen den Nagel auf den Kopf!Tolle Umsetzung, aber wie immer lautet das Fazit: Lest das Buch auf jeden Fall! Der Film (obwohl er wirklich gut ist) reicht einfach nicht an das Buch heran!



Name: Stan
Email: -
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Einfach nur grauenvoll. Da mag man noch so toll in die Nasen gezoomt und die unzähligen Statisten in die schönen Kostüme gezwängt haben, es ist eine inhaltsleere und seelenlose Vorstellung. Schlimmer noch, Regisseur und Produzent sind mit dieser Aufgabe einfach überfordert und es ärgert und langweilt nach gewisser Zeit einfach nur noch, dass der Roman einfach verfehlt wurde.



Name: Elessar
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Nach den ersten Kritiken habe ich schon Schlimmes befürchtet, zum Glück hat es sich als unbegründet erwiesen. Es gibt nur wenige Stoffe die derart schwierig als Film umzusetzen sind: ein Unsympath als Hauptcharakter, der wiederum so gut wie nie spricht, die große Rolle von Gerüchen und Düften etc...
Und ich kann nur sagen Hut ab vor Tywker und seinem Team, wenn auch nicht so beißend sarkastisch wie das Original (wie auch?) ist ihnen die Umstzung im Großen und Ganzen gelungen.
Ben Wishaw hat mir sehr gut gefallen, sein nuanciertes Spiel ergab genau den Grenouille, den ich beim Lesen immer im Kopf hatte. Auch die Kritik an Hoffman kann ich nur schwer nachvollziehen, er ist ein herrlicher Baldini. Die Bilder, die Sets, der Soundtrack: alles stimmig, wie aus einem Guß. Und dann die vielen kleinen genialen Momente wie das z.B. erwähnte "Wandern" des Tuchs bei seiner vermeintlichen Hinrichtung. Es ist natürlich kein Popcorn-Kino, aber wer mit dieser Erwartung in den Film geht, hat die zwangsläufig folgende Enttäuschung eh verdient.
Sehr erstaunlich übrigens, was heute bereits alles eine FSK ab 12 bekommt, vermutlich werde ich langsam alt...



Name: Jörg
Email: Jou
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Guter Film, der vor allem eines deutlich macht: Gute Bücher sind unverfilmbar.

Abseits der Vorlage betrachtet, hat Tykwers Film durchaus Qualitäten, obwohl ich erstaunt bin, dass er (also Tykwer) sich nicht mehr getraut hat. Gerade nach dem hochdynamischen "Lola rennt" und dem trotz seiner Langsamkeit ungeheuer intensiven "Winterschläfer" war ich der Meinung, dass für das "Parfum" eine Mischung der beiden Inszenierungsstile das Richtige gewesen wäre. Doch dem Film fehlt es insgesamt an Intensität, obwohl es paradoxerweise durchaus einige intensive Momente gibt. Dem Drehbuch mangelt es an Dramaturgie - nach dem fünften "Grenouille schleicht sich an eine Jungfrau ran" fragt man sich, warum hier keine Variationen inszeniert wurden, wo es doch an anderen Stellen relativ radikale Anpassungen gab.

Mir stieß bitter auf, dass beispielsweise Madame Gaillard derart kurz kam. Und die bizarre Buch-Episode umd Taillard-Espinasse und sein letales Erdfluidum hätte die Chance geboten, etwas Schwung in den Plotverlauf zu bringen - dass sie ganz fehlt, war eigentlich zu erwarten (auch im Buch ist sie eine Art komödiantischer Abstecher), aber nun fehlt sie halt wirklich.

Regie und Kamera sind insgesamt gelungen, aber gerade einem filmisch denkenden Menschen wie Tykwer hätten Szenen von noch größerer Intensität gelingen können. Grenouilles erstes Riechen des Mirabellenmädchen ist ein inszenatorisches Meisterwerk, von dessen Art es aber im Verlauf des Films zu wenige gibt.

Mein Fazit: Schon als ich von der Produktion hörte, wusste ich 1. Das Buch kann nicht verfilmt werden, und 2. Tykwer gehört zu den wenigen, die es vielleicht schaffen könnten. Jetzt, nach Ansicht des Ergebnisses weiß ich 1. Das Buch kann nicht verfilmt werden, und 2. Tykwer ist ein Könner, aber kein Regie-Gott. Schade.

Ach ja, ganz im Ernst: ich wäre interessiert, was wohl Leute wie Quentin Tarantino, mit Eiern in der Hose, aus dem Stoff gemacht hätten. Nun werden wir das nie erfahren...



Name: Cine-Girl
Email: rossignol.rose@web.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Manche Bücher sollten, nein, dürfen einfach nicht verfilmt werden.
Trotzdem. Nachdem ich das Buch hinreißend fand, musste ich jetzt natürlich auch den Film sehen. Eine Enttäuschung.
Grenouille, im Buch ein kaltes Genie und kaum Mensch, wird im Kino zu einem seltsamen Dummkopf, der sich wirklich in das Mirabellen-Mädchen (im Film wohl etwas zu "flirty") zu verlieben scheint. Er ist fasziniert von IHR, ihr Duft scheint zweitrangig.
Als er - eigentlich - die Idee fasst, ein Liebe inspirierendes Parfum aus dem Duft der bezaubernsten und reinsten Jungfrauen (im Film nur 13 statt 25) zu kreieren, ist er wahllos: greift sich mal die, mal jene.
Ist er im Original noch darum bemüht, die Frauen schlafend oder zumindest vollkommen ruhig zu töten, um ihren Duft nicht durch Angstschweiß oder dergleichen zu verunreinigen, kommt er im Film von vorne, sieht seinen Opfern in die Augen,... wobei diese ihn ohnehin, nähert er sich auch von hinten, sofort wahrnehmen. Aber weshalb?
Grenouille selbst riecht doch gar nicht... -
Und: ist das nicht der eigentliche Kern der Geschichte?
Egal, im Kino zählen eher nackte Mager-Frauen - zwischen Lavendel optisch übrigens hervorragend in Szene gesetzt.
Zwei Dinge nehme ich den Film-Machern wirklich übel:
1.: Die wunderschöne Laure Richis wird zu einer englisch ausgesprochenen "Laura"
Und 2.: Am Ende hält sich der Erzähler nicht einmal mehr an den Buchtext. So wird etwas aus dem in seiner Simplizität der Aussage (für meine Begriffe) bestechend schönem Schlusssatz "Sie hatten zum ersten Mal etwas aus Liebe getan." ein "Denn (?) sie hatten, so glaubten sie, zum ersten Mal in ihrem Leben etwas aus reiner Liebe getan."



Name: Horst
Email: Köln
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Guter Tip!!!
Man sollte sich erst mal den Film ansehen und dann vielleicht das Buch lesen. Für mich gehört der Film auf Platz 1 der Kinocharts.Schöne Bilder, eine hervorragende Camera und gute Musik.Was will man mehr??? Und keine abgenutzten Schauspieler.



Name: gigi
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

mir geht es so ähnlich wie quentino. das schöne an dem buch ist eben dass es trotz der genauen beschreibungen und - meiner meinung nach - des teilweise übertriebenem schlechtmachens von grenouille - interpretationen zulässt.

man kann die person grenouille wie einen kaltblütigen kalkulierten mörder sehen, der eigentlich rache sucht, weil er selber keinen geruch besitzt und somit nie ein 'richtiger' mensch sein könnte - er will sich der schönsten gerüche der welt bemächtigen und dadurch so eine art 'übermensch' zu werden.

man kann aber auch die sache von der menschlich(er)en seite angehen und seine motivation woanders finden - in seiner einsamkeit, in der erkenntnis das er nie 'menschlich' genug sein kann, um zu lieben und geliebt zu werden. und seine taten sind der versuch, diese empfindungen zu erzielen - das war auch die art, wie ich ihn gesehen habe.

ja, und auf dieser menschlicheren seite spielt der film - grenouille wird einem so nahe gebracht, dass man sich mit ihm fast identifizieren könnte, oder wenn nicht, ihn zumindest versteht. whishaw macht meiner meinung nach eine hervorragende rolle, seine mimik und gestik wiedergeben genau den grenouille den ich mir vorgestellt hatte. ich fand keine szenen zu pompös und an keiner stelle die musik störend.. und ja, es gibt noch so feines wie die szene mit dem handtuch oder das aufspüren des mirabellenmädchens, oder dustin hoffmann in der baldini-rolle. es passt einfach alles.


es ist halt eine verfilmung und nicht das buch selbst - man kann doch nicht erwarten, dass alles bis ins detail stimmt. in der filmsprache gibt es eben ganz andere ausdrucksweisen und diese sind hier verdammt gut getroffen.




Name: gigi
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

was vergessen: was mich lediglich gestört hat war die präsenz des erzählers. ich finde der film wäre auch ohne das ausgekommen.



Name: sif
Email: sif@herzeleid.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Der Film - sehr gut. Der Film einer genialen Geschichte. Das Buch geht das ganze top-down an, wo die Geschichte eine Figur schafft, einen übertrieben hässlichen Grenouille. Der Film hingegen betrachtet das Thema bottom-up, wo der Charakter die Geschichte entwickelt. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist der Erzähler, der den Eindruck hinterlässt, dass die Geschichte auch ohne Grenouille existiert.
Im Endeffekt trägt der Film die Unterschrift des Regisseurs und des Produzenten, das Buch - die des Autors.
Als ich das Plakat gesehen hatte, hab ich gleich an eine deutsche Produktion mit amerikanischem Geschmack gedacht. Bin aber positiv beeindruckt und kann den Film nur weiterempfehlen.
Kompliment an die Beteiligten, und kann nur stolz sein, dass in Deutschland solche Filme produziert werden.
sif



Name: Hase
Email: green_rabbit@freenet.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Hab erst kurz vor dem Film das Buch gelesen, und nicht gedacht, dass der Film so gut wird. Ist wirklich klasse geworden! Sehr zu empfehlen.



Name: Noah
Email: noahhofmann@gmx.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

+schöne bilder
+sehr sinnliche momente
+darsteller
+musik teilweise

-lang
-schleichendlangsames erzähltempo
-teilweise überpathetische momente



Name: Arndt
Email: arndt.reher@gmx.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Naja,
die erste halbe Stunde ist ganz unterhaltsam. Danach wirds doch arg dröge. Bin zum Ende des Films kurz eingenickt.
Vorteil: War im Anschluß immerhin ausgeruht um den Rest des Abends genießen zu können



Name: Harmonica
Email: Grenouille@Bredouille.fr
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

also für mich bis jetzt der Film des Jahres, weil fähige Leute einen genialen Stoff umgesetzt haben... bei der Kritik kann ich durchaus verstehen, dass es schwierig ist alle Aspekte im Film unterzubringen, aber bitte, dieses leidige Thema führt immer zum selben Punkt: Filme sind Filme, Bücher Bücher. Beides vergleichen ist dumm, weil man dann automatisch das eine verurteilt und der Genuss hinten ansteht, weil die ganze Zeit nur am Vergleichen ist. Filmisch gesehen ist dieser Film perfekt, ein grandioses Machwerk, so wie das Buch für ein Buch ein grandioses Machwerk war und ist... noch ein Nebengedanke am Schluss: Es ist schön und gut zu sagen, dass der Film es leider nicht schafft, Gerüche rüber zu bringen. Man kann ja im Kino gut und gerne versuchen, den gezeigten Dingen Gerüche zuzuordnen, aber gut funktionieren kann das schon aus reiner Logik kaum... so, liebe Rezensenten dieser Welt, nun sagt mir doch mal, wie ihr es geschafft habt, beim Lesen des Buches plötzlich die Dinge zu riechen die da beschrieben werden !? Das gestaltet sich bei geschriebenen Wörtern ebenso schwierig wie bei Bildern, denn Auge, Ohr und Nase sind nunmal drei völlig grundverschiedene Sinneswahrnehmungen die für sich funktionieren, aber mit einem Auge kann man ebensowenig hören wie mit der Nase sehen oder mit dem Ohr schmecken... oder eben mit Auge und Ohr riechen bei Buch wie bei Film... also finde ich diesen Kritikpunkt doch mehr als fragwürdig... man könnte jetzt natürlich sagen, dass der Film genau deshalb misslungen ist, aber das Buch ist es ja auch nicht, das Gelingen des Buches wie des Films liegt an der Faszination des Stoffes an sich und nicht an den tollen Beschreibungen der Gerüche so beherzt sie auch sein mögen..
schluss aus!



Name: Mona
Email: dagmar.burdenski@t-online.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Guter Film!!! Keine Frage. Ich muß jedoch sagen, für meinen Geschmack etwas zu lang.1 3/4 Stunden bis 2 Stunden wäre auch ok gewesen.Der Schluß war eben etwas langgezogen für meinen Geschmack.



Name: toni
Email: typ.mann@gmx.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Ich habe es getan und mir angesehen!
OK, der Film ist OK! Aber eins steht fest: das Buch habe ich Jahrelang in meinen Gedanken gehabt! Den Film, wie viele andere, werde ich nicht noch einmal sehen müssen, er wird mir nicht nachgehen. Gesehen und gut ist! Ich hatte mich auf die Schlußszene gefreut als ich gelesen hatte das LA FURA DEL BAUS mitgewirkt hat. Und jetzt? Ich denke, dazu hätte es nicht der Katalanen bedurft.
Ich glaube, wenn man Twyker und CO heute sagen würde, sie durften nochmal was ändern oder neu filmen gäbe es da eine Szene die mit Sicherheit dabei wäre. Die Henkers/Orgienszene! Ein Film mit so einem Aufwand und so einen großen Budget und dann diese lausige Darstellung einer Hochdranmatischen und wichtigen Szene. Die Schauspieler sehen in die Kamera und warten auf die Regieanweisung um im Extase zu fallen. Wie schlecht. Das befummeln hatte mit Erotik so viel zu tun wie meine Sonntagsbrezel mit Hummer. Nix. Langweilig und schlecht geschauspielert. Was auch schlecht gemacht ist sind die grafischen Elemente im Film. Das hatte nichts mit Rechnerleitungen eines Harry Potter oder Ringe Film zu tun.
Wie schon in meiner ersten Anmerkung (lese ganz oben) ist für mich die Besetzung, Jean Baptiste´s trotz guter Leistung fehlbesetzt! Da muss ein anderes Kaliber her.
Gut war die Erzählstimme. Ich denke nicht, wie jemand anderes schreibt, dass sie unnötig ist. Teilweise waren die details und die Kulisse sehr gut und detiliert gemacht. Aber immer ein bißchen studioatmosphärisch. Mein Gott, was solls. Im Grunde sind die meisten froh dass der Film nicht das Niveau des Buchrés hat. Das wollten wir doch - und das würde es jedem Regisseur der Welt schwer machen. Und das wei Süskind auch! Schon immer!
Für einen Auslands-Oscar wird es sicherlich mitreden können. Mehr werden die Amis nicht zulassen. So! Genug PARFÜM! Schaut Euch ADAMS ÄPFEL an.



Name: zelig
Email: egal@egal.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Stinkt nicht zum Himmel – ist aber auch nicht rundheraus dufte.

Wenn man all’ die Kritiken und Anmerkungen querliest, habe ich nach der Beschau des Films den Eindruck, ich könnte mich einiger Tröpfchen von hier, einiger Spritzer von da und dort bedienen, das Ganze einmal kurz durchgeschüttelt und fertig wäre meine persönliche „Parfüm“ Kritik-Essenz.

Tom Tykwer hat die Sache nicht richtig in den Sand gesetzt aber der Romanvorlage in der Verfilmung auch kein wirklich eigenes künstlerisches Profil verschafft. Eine Entstellung oder Verzerrung des Romans kann man ihm wahrlich nicht vorwerfen. Seine Bemühung, den Roman kongenial in eine filmische Form zu übertragen ist immer präsent. So geht der Schuß nicht nach hinten los – aber gleichsam auch nicht nach vorne.

Ein Vergleich mit der Verfilmung des Bestsellers „Der Name der Rose“ drängt sich auf – nicht nur, weil auch damals Bernd Eichinger produziert hat. Dort wie hier hatte ich den Eindruck im Rahmen filmischer Möglichkeiten eine adäquate, bebilderte Version des gelesenen Buches (in logischerweise gestraffter Form) geliefert bekommen zu haben, die handwerklich in Ordnung ist. Aber eben auch nicht mehr.

Kamera, Ausleuchtung und Ausstattung beim „Parfüm“ sind einwandfrei und mit viel Liebe zum Detail versehen. Auch wenn mich Erzähler im Film eher nerven – (wenn schon, dann ist Otto Sander die richtige Wahl) richtig störend ist das nicht.

Das erste Drittel des Filmes ist sicherlich das Interessanteste: Die Einführung des Hauptakteurs in das Frankreich der damaligen Zeit ist gelungen und ähnlich lebendig und greifbar wie in der literarischen Form. Anklänge an die Welt eines Charles Dickens drängen sich dort auf. Dustin Hoffman als Besetzung des aus der Mode gekommenen Parfümeurs Baldini bringt etwas Farbe in das ansonsten eher austauschbare Ensemble. Tatsächlich zieht sich der Mittelteil mit der Aneinenanderreihung der Mädelmorderei etwas. Insgesamt läßt der Film einen doch recht kalt und versteht nicht wirklich, tief zu bewegen.

Ganz schön zu sehen, daß der deutsche bzw. europäische Film solch eine Produktion stemmen kann, mit der man Hollywoodvergleiche nicht scheuen muß. Die Zukunft des eigenständigen europäischen Films liegt dann aber doch woanders („Der freie Wille“, „Sommer vorm Balkon“, „Lichter“, „Volver“, „All or nothing“ etc.)

Deshalb werde ich dem Tipp hier von Toni folgen und mir „Adams Äpfel“ antun.



Name: Hermse
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kein Eintrittsgeld fürs Kino wert.

Ich kenne den Roman nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen dass es das gleiche Erlebnis ist dieses Buch zu lesen wie diesen Film zu sehen. Der Hauptdarsteller ist schauspielerisch ein Totalausfall. Völlig unüberzeugend. Selten einen so schlechten Mörder gesehen wie in diesem Film. Er war genauso Angsteinflößend wie ein "Scary Movie"-Streifen. Der Film hat es geschafft den Dreck der damaligen Zeit zu zeigen, aber nicht im Entferntesten den Ekel gegenüber des perversen Mörders.
Der Film kann sich nicht entscheiden ob er witzig oder spannend sein soll. So ist er nichts von beiden. Der Erzähler aus dem Off läßt zudem auch noch eine Art von Märchenatmosphäre aufkommen.
Außerdem fallen schon beim ersten schauen des Film arge Logikfehler auf. So kann ich mir den Roman nicht vorstellen.
Das Ende des Films ist dann nur noch lächerlich und macht die wenigen guten vorhergehenden Momente des Films kaputt. Man geht aus dem Kinosaal und fragt sich warum man sich das angetan hat.

Mehr als Verständlich das Herr Süßkind sich solange gegen eine Verfilmung gewehrt hat. Er wird es höchstwahrscheinlich bereuen.



Name: Shagrath
Email: lass-mich@in.ruhe
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Es gibt selten Filme, wo die Meinungen derart auseinander gehen. Die Bewertungen reichen von Meisterwerk, über Mittelmaß bis hin zur gequirlten Scheiße. Meiner Meinung nach ist der Film bis auf ein paar zu sehr ausgedehnten "Riechszenen" am Anfang überdurchschnittlich gut geworden. Die Schauspieler wurden gut gewählt und agieren trotz des teils sehr jungen Alters überzeugend und gekonnt. Dustman Hoffman machte trotz seiner rosa Bäckchen Spaß und Alan Rickman's Sauerteigblick war diesmal sogar recht angebracht. Die Bilder sind perfekt auf den Roman abgestimmt, sind stimmig, düster und gut ausgearbeitet. Die wichtigsten Passagen des Buches waren enthalten, obwohl es ja im Buch knapp doppelt so viele Morde gab, allerdings wurde das im Film durch die "Akkorde des Parfüms" gut gelöst. Insgesamt ist das Werk sein Geld wert gewesen und hat mich als großen Freund des Buches überzeugt.



Name: toni
Email: typ.mann@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Shagrath
wer bitte behauptet dass dieser Film ein Meisterwerk ist????
Meisterwerke heißen normalerweise auch: Apokalypse Now, Raging Bull, Marathon Man, Es war einmal in Amerika, Der letzte Kaiser, Pulp Fiction, Big Fish, Deutschland Stunde Null, Das Wunder von Mailand, die Brücke, Zeit der Zigeuner, Der mann der die Sterne machte, Alles üer meine Mutter, City of God, der Pate, .......Aber das Parfüm!?!? Kein Meisterwerk.



Name: Echnaton
Email: @aol.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Es ist erschreckend mit welchen Erwartungen - und das merkt man auch an den Kritiken - die Besucher ins Kino gehen. Ich habe leider die Beobachtung machen können, dass man sich mit einer Tüte Popcorn und 'nem Bier nur schwer darauf einlassen kann. Da kann man den Film nicht nur nach der Dramaturgie und seinem Unterhaltungswert beurteilen. Dieser Film ist ein Stimmungsfilm! Was kann man gegen die Erbarmungslosigkeit und die leichte, kühle Spannung bis zum letzten Mord sagen?

Auch im Buch ist Grenouille kein Hannibal Lector! Er ist im Roman eher nüchtern beschrieben. Gerade im Film ist dieses Verhältnis zu den Nebenfiguren fast 1:1 übertragen: Starke charakterliche, gut gespielte Nebenrollen mit einem etwas menschlicher wirkenden, "blassen" Grenouille.
Und das ist der Mut der Filmemacher: Der Versuch einer Interpretation des Buches: Grenouille habe alles nur getan, um geliebt zu werden. Die erfolglose Suche nach Liebe und Identität- die Liebe zum Mirabellen-Mädchen?

Starke Bilder als Pendant zu den Gerüchen, stimmungsvolle Musik - ich kann Patrick Wellinski nur recht geben: Es ist bemerkbar, was "Herr der Ringe" für eine Wirkung auf den Film hatte.



Name: Filmgucker
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ein sehr sehenswert Film, den man nur jedem Zuschauer empfehlen kann!
Bin selbst mit wenig Erwartung ins Kino gegangen, konnte jedoch positiv überascht werden. Wellinski fasst den Film gut zusammen; anzumerken sei aber noch, die tolle Kameraführung, den Plotaufbau und das Spannungshandling.

Einen Minuspunkt gibts von mir, da die hüllenlose, schockierende Darstellung, die am Anfang sehr gut gelungen war, leider nicht bis zu letzt durchgezogen wurde und man sich im Laufe des Films etwas bedeckter hielt.

Zwei Minuspunkte für die wirklich schlechte Besetzung des Hauptdarstellers! Es kam so gut wie gar nichts rüber-schade eigtl.
Komme damit auf 7 points insgesamt.

Der Kritik von Frau Semenowicz kann ich hingegen überhaupt nicht beipflichten...
- das erste mal seit langem, dass mir nicht eine Sekunde langweilig war
- gerade die Kameraeinstellungen empfand ich als überaus gelungen und keineswegs übertrieben
- Die Musik empfand ich ganz im Gegenteil, sehr zurückhaltend und hintergründig (waren Sie im selben Film?)
- Die Hoffmanszenen fand ich toll und keineswegs unpassend, vielmehr erfrischend.

So long...



Name: martin
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Zweifells ein großartiger Film. Ich denke, viel besser hätte man den Stoff nicht verfilmen können. Grandiose Bilder, fesselnde Armosphäre, zum Teil hervorragend gespielt. Lediglich der Schluss enthielt mir zuviel überzogene und schlecht gespielte Theatralik. Dafür allerdings hat Dustin Hoffmann einen Oskar für seinen Baldini verdient.



Name: Karuna
Email: evacalaminus@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also,

an dem Film finde ich nichts zu kritisieren...Die Atmosphäre ist kongenial, Grenouille vielleicht ein wenig zu rührend....erst heute meine ich die Geschichte zu verstehen...der Film offenbart eine verlorene sehnsüchtige Seele.....sehr intensiv dargestellt.
Überhaupt nicht langweilig...nicht eine Sekunde. Dagegen erinnere ich mich, daß ich beim Buch immer mal einige Seiten übersprungen hatte, weil es so langatmig war.
Werde jedem, der nur annähernd litererarisch interessiert ist , den Film empfehlen.

Apropos...Du meine Güte, was geht in einem Autor vor, der sich sowas ausdenkt? Das mu´ß eion einmaliger Coup gewesen sein..denn vergleichbares hat Süskind nicht mehr geschrieben.



Name: Pinobär
Email: alles@klar.org
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Die vielen verschiedenen Rezensionen haben irgendwie auch nicht die letzte Klarheit gebracht, also ab ins Kino und ein eigenes Bild gemacht. Fazit: natürlich kann man das Buch nur schwer mit dem Film vergleichen, aber herausgekommen ist ein anspruchsvoller Film, der den Kinogang seit langem mal wieder zum Vergrnügen machte. Absolut sehenswert!!



Name: lisa
Email: xmasarmadillo@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Das einzige was mir an dem Film echt nicht gefallen hat, war dass der Zuschauer erst zusammen mit Grenouille selbst erfuhr, dass er keinen eigenen Körpergeruch hatte. Dabei war das doch der Grund weswegen er von Geburt an ein Aussenseiter war! Die Leute haben ihm unterbewusst misstraut und ihn aus merkwürdig wahrgenommen weil etwas fehlte, aber sie wussten nicht was es war. Ich hab mich die ersten 30 Minuten total geärgert, weil das nicht erwähnt wurde undn ich dachte die ganze Zeit nur "Wie soll denn jemand der das Buch nciht gelesen hat jetzt verstehen warum er so ein Aussenseiter ist und warum er so besessen von Gerüchen ist??". Das hätte man gleich mit einbringen müssen. Schon dass seine Mutter ihn unterbewusst ablehnte hatte mit dem mangelnden Geruch zu tun. Eigentlich baut die ganze Geschichte und Grenouilles Lebensgeschichte nur darauf auf!
Dass der Zuschauer diese Tatsache erst mit Grenouille zusammen entdeckt im Film, in der Höhle, fand ich einfach viel zu spät!
Sein fehlender Eigengeruch war der Motor für sein Tun und Handeln und das wäre von Anfang an wichtig gewesen im Film, damit der Zuschauer die Besessenheit Grenouilles annähernd "versteht".



Name: der Don
Email: jfox@cinema.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

sein fehlender Geruch wird ihm im Buch auch erst später selbst bewußt...;



Name: asdf
Email: asdf
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Während zu Beginn noch die Wahrnehmung von Gerüchen eindringlich (wenn auch nicht besonders subtil) gelungen ist und Whishaw grandios einige Fehler (Hoffman fehlbesetzt, Erzählstimme unnötig) auffangen kann, wird spätestens in der Höhlenepisode klar, dass Tywker einfach nicht die Klasse besitzt, eine Bilderwelt zu finden, die dem Roman ebenbürtig wäre. Desweiteren ist Grenouille im Film falsch ausgelegt. Trotz Romanzitat ("eine der gottlosesten Gestalten des Jahrhunderts").



Name: blubbe
Email: @
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Deutsche, lasst das Filme machen besser bleiben!
Und Filmeszene sollte das Punkte vergeben aufgeben!
Für diesen Schrott gebe ich höchstens 3 Sterne!
Das war der letzte Deutsche Film den ich gesehen haben,
einfach nur Dreck der Film! Mehr brauch ich nicht zu sagen!



Name: tomblue
Email: tom_blue@gmx.net
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

positiv:

- perfekte Atmosphäre und super Umsetzung des "dreckigen" Paris
- hochkarätige Besetzung
- sehr gute schauspielerische Leistungen aller Beteiligten
- dafür das es ein deutscher Film ist wirkt es sehr teuer & proffessionell

negativ:

- Film kann dem Buch keinesfalls das Wasser reichen
- an zu vielen Stellen langweilig und öde
- teilweise sehr unpassende Filmmusik



Name: PiTi
Email: info@burgswolf.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Wer Filme wie z.B. "Das Schweigen der Lämmer" und ähnliche als fesselnd und grandios empfindet, der sollte in "Das Parfüm" nicht ohne Partner gehen, damit man sich auch anderweitig beschäftigen kann :-) Ich verlange von einem Kinofilm, dass er mich auch noch Tage später beschäftigt und während der Vorführung in seinen Bann zieht und nicht dazu bringt, mich lieber mit der Freundin oder der Tüte Harribo zu beschäftigen. Nunja, Filme sind auch wohl Geschmacksache. Aber was solls. Die Filme, die ich in den letzten 2 Jahren vorgesetzt bekam waren allesamt dazu angetan, mich im Kino mit etwas anderem zu beschäftigen. "Das Parfüm" macht da leider keine Ausnahme ...



Name: meuti
Email: angelo@hotmail.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ich finde den Film total überbewertet. Eine nette Einführung, viele Frauen mit roten Harren, aber dann folgen nur schöne Bilder und eine vorgezeichnete Geschichte ( -vielleicht weil soviele Leute das Buch schon gelesen haben), in der nichts spannendes mehr passiert. Weder wird es wirklich gesellschaftskritisch, noch bekommt die Hauptfigur ein Wendung, sondern ist alles nach fünf Min. gesagt und erzählt. Und zu versuchen den Geruchssinn auf die Leinwand zu übertragen ist meiner Meinung nach total misslungen.



Name: Harmonica
Email: warumemailaddyimmereintragen@filmszene.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

@PiTis Freundin.. tja ich glaube zumindest sie hat den Film verstanden :D



Name: Storm
Email: NJSM
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

OK der Film ist sehenswert, kenne das Buch nicht ! Muss aber auch zugeben das ich bei Deutschen Filmen immer Skeptisch bin sie mir anzuschauen. War somit Positiv überrascht ! Bis fast an Ende hat mir der Film gefallen ! Nur als er dann zum Henker geführt wurde und die Menschen alle wie auf Droge waren als sie den Geruch von Grenoullie Parfum wahr nahmen war sehr stark unrealistisch ! Ich mag einfach keine Filme mit Dummen Ende, wie damals der Horror Film von Stephen King "Es". Von daher nur 8 Augen !



Name: LeeCooper
Email: cooperleecooper@yahoo.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist so schlecht wie der beissend stinkende Fischmarktgeruch zu Beginn der Sitzfleischfolter im Kino!



Name: Asura
Email: asura666di@com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

sorry aber der film war nur öde und schlecht!!!



Name: priwjet
Email: mistale@hotmail.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)


nach langen zögern hat mich die neugier gestern doch ins kino getrieben.
10 points.
ich habe auch das buch gelesen.
rein ins kino.
in den sessel fallen lassen und sich durch den film treiben lassen mit den grandiosen bildern und der dazupassenenen musik ! bravo





Name: Vindaloo
Email: balleroon@hotmail.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Muss voraussetzen, dass ich das Buch nicht kenne. Die Aussage des Films ist also kurz gesagt: Eine Mixtur aus Leichengerüchen macht einen engelsgleich und lässt einem das Volk zu Füssen liegen!?! So ein imperialer Kaiser-Schmarren!
Ben Wishshaw spielt seinen Part so hölzern, dass man ihm nächstes Mal bestenfalls eine Rolle als Notenständer zudenken sollte. Das Werk gräbt sich einem wahrlich nicht ins Gedächtnis ein, dazu fehlt einfach die Spannung und die Intensität der Rollen. Ganz klar, der Film ist ein einziger Hype, langatmig inhaltsleer und überflüssig, das ganze stinkt wie ein alter Fisch!



Name: lutzelmann
Email: willkeinsp@m
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Nach geteilten Kritiken waren meine Erwartungen allerdings nicht überbordend, immer eine gute Voraussetzung für einen klasse Kinoabend.

An meinen Vorredner: O.K., absolute Hochspannung hat sich nicht eingestellt, aber hölzernes Spiel? Wie soll man denn einen Quasi-Kaspar-Hauser wie Grenuille spielen? Mit extremer Mimik?

Die kritischen Maßstäbe, die hier von einigen angelegt werden, erschließen sich mir nicht ganz und bringen mich dazu zu glauben, daß solche Superkritiker noch nie einen wirklichen Scheißfilm gesehen haben.

An alle Unvoreingenommenen: angucken!



Name: carrie
Email: carriebradshaw@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich fand den film einfach klasse....ok...es haben einige dinge aus dem buch gefehlt,aber das geht ja auch nicht anders...das buch war klasse und er film war besser,als ich anfangs erwartet hatte!!



Name: Filmfrau
Email: mussdasimmersein@filmszene.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ein verdammt guter Film. Ich stimme meinem Vorredner zu, die Verfilmung war nur Tywker zuzutrauen. Bin aber der Meinung, dass er es hinbekommen hat. Respekt!



Name: Nasenmann
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist sehr gut! Tolle Schauspieler, tolle Kulissen, tolle Regie!!! Tykwer hat es wirklich geschafft, ein unverfilmbares Buch zu verfilmen...
erinnert an die unsinkbare Titanic! Naja, egal!




Name: Nasenbär
Email: RoGi1@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film war wirklich sehr gut und mit vielen atemberaubenden Szenen geschmückt. Die Filmfiguren hatten alle Topbesetzungen!!!
.....allerdings war das Ende zu zäh und zog sich besonders mit der Orgie auf dem Marktplatz sehr lange.

...Aber trotzdem super!!