Ocean's Twelve

gaunerkomödie, usa 2004
original
ocean's twelve
regie
steven soderbergh
drehbuch
george nolfi
cast

george clooney,
brad pitt,
catherine zeta-jones,
julia roberts,
matt damon,
andy garcia,
vincent cassel,
don cheadle, u.a.

spielzeit
120 min.
kinostart
16.12.2004
homepage
http://www.oceanstwelve.de
bewertung

(5/10 augen)




 

 

 

 


 

 

"Sie sind ALLE wieder da" lautete im Trailer das Hauptargument zur Fortsetzung von "Ocean's Eleven", der sich ansonsten sehr geheimnisvoll gab und keinerlei Bilder aus dem Film selbst zeigte. Dass es Steven Soderbergh gelungen ist, die komplette Riege von Neben- und Hauptdarstellern sowie diversen Superstars aus seiner höchst erfolgreichen Gaunerpistole erneut gemeinsam vor der Kamera zu versammeln, ist dann auch tatsächlich bemerkenswert, bei der Ausgangssituation von Teil Zwei aber auch fast schon notwendig. Denn nachdem der im Vorgänger geleimte Casinobesitzer Terry Benedict (Garcia) die Aufenthaltsorte seiner Erzfeinde gesteckt bekommt, sucht er prompt jeden Einzelnen von Ihnen auf, um seine Forderungen explizit zu verdeutlichen: Rückzahlung der gestohlenen 160 Millionen Dollar plus Zinsen und zwar fix. Was sich als schwierig erweist, da Danny Ocean (George Clooney) und Kollegen deutlich bessere Diebe als Geldanleger sind und vom großen Vermögen das Meiste bereits verprasst haben. Der neue Plan: Eine Reihe von mittelgroßen Raubzügen im darauf völlig unvorbereiteten alten Europa, speziell in Amsterdam und Rom. Zu Hilfe kommt den Bedürftigen dabei wieder Dannys Frau Tess (Julia Roberts), aber auch die Gegenseite hat aufgerüstet. Die clevere Europol-Agentin Isabel Lahiri (Catherine Zeta-Jones) und der französische Meisterdieb "Night Fox" (Vincent Cassel) legen den Elf das eine oder andere Steinchen in den Weg.

Wobei sich einer von diesen beiden dann schließlich doch noch als die titelgebende "Nummer Zwölf" erweisen wird, falls sich das jemand fragen sollte. Insgesamt hätten wir dann ein Kontingent von rund 15 Hauptdarstellern. Das ist zwar eine tolle und spaßige Sache, macht aber eigentlich auch nur dann Sinn, wenn - wie noch im Vorgänger - jeder davon eine klar bestimmte Aufgabe und Funktion hat. Da wir es diesmal aber eben nicht mit einem großen, ausgeklügelten Plan samt eindeutig definiertem Ziel zu tun haben, sondern mit allerlei kleinen und meist gar nicht mal so toll ausgeführten Scharmützeln, führt dies zwangsläufig dazu, dass ein paar der Figuren eben einfach nur noch "da" sind und gar nicht unbedingt gebraucht werden.
Wobei Soderbergh es offensichtlich für einen amüsanten Twist hält, seinen Charakteren jetzt jede Menge schief gehen zu lassen und deren Mythos als "Superhirne" damit gründlich zu demontieren. Ist aber auch nicht weiter schlimm, denn im Grunde genommen ist ja alles eh nur ein Spiel, in dem es das Ziel ist, den anderen immer einen kleinen Schritt voraus zu sein. Und dabei verzeichnet eben mal die eine und mal die andere Seite einen kleinen Erfolg: Bluff und Gegenbluff, rein in den Knast und mit neuem Westentaschentrick gleich wieder raus. Dem spielfreudigen Ensemble dabei zuzusehen ist durchaus amüsant, und der eine oder andere geistreiche Dialog oder köstliche Spruch fällt natürlich auch noch ab. Eine stringente oder gar spannende Handlung ergibt das aber nicht und auf Dauer ist dieses Konzept auch etwas ermüdend, was sich besonders im zähflüssigen Mittelteil bemerkbar macht.

Der neue Film von Steven Soderbergh erinnert in vielen Punkten an seinen letzten, und das ist leider kein Kompliment. Denn mit "Voll frontal" lieferte der Erfolgsregisseur vor kurzem ein recht sperriges Machwerk ab, welches weder das Publikum sehen wollte noch die Kritiker leiden mochten. Der selbstreflexive Ausflug von "Voll frontal" in das Innenleben Hollywoods und seiner Stars machte eigentlich nur dem Regisseur und seinen Mitwirkenden selbst Freude. Aber weil zumindest die dann wirklich Spaß hatten und weil Mr. Soderbergh sie so gut versteht, kommen eben auch alle, wenn der Meister wieder ruft, und drehen dann mit "Ocean's Twelve" eine Art "Voll frontal light": Einen verspielten, in viele kleine Einzelteile zerfallenden Film, der diesmal jedoch auf einen bereits etablierten Titel baut und immer noch mit so viel Action und Witz gefüllt wird, dass das Mainstream- Publikum dabei nicht wirklich verschreckt wird.
Und vielleicht merkt dieses Publikum ja nicht einmal, welche Spielchen man hier treibt, wenn die brave Tess zum Gelingen des nächsten Coups beitragen soll indem sie sich als der große Filmstar "Julia Roberts" ausgibt, dem sie ja ein wenig ähnlich sieht. Vielleicht finden die Zuschauer das ja auch einfach nur total lustig, zumal der nächste coole Überraschungsgast schon in der Ecke wartet. Und wenn er damit dann durchkommt, kann man Mr. Soderbergh wohl nur noch zu seiner Cleverness gratulieren, postmoderne Arthouse-Mätzchen in eine alles in allem sehr durchwachsene Fortsetzung integriert zu haben, der es an Esprit, Witz und Tempo des Erstlings mangelt.

V. Robrahn

 


Name: nlos
Email: @home
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Schöne Bilder. Story: naja. Wenig bis null Atmosphäre über den gesamten Film. Ich habe den Film in einer Sneak-Preview gesehen. Ich kenne den ersten Teil nicht, vielleicht wäre es dann besser gewesen.



Name: Erna Schabulski
Email: r@w.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

ne wat war dat schön

besonders der eine da und am ende als die in das casino kommen und einen witz nach dem anderen erzählen weil sie ja alle sooo verrückte dinge erlebt haben
hahahahahahaha ne wat war dat lustich

so und jetzt muss ich kacken
tschuss eure erna



Name: eremit
Email: krumm@whikings.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Oh das war nix.

Den hochgelobten ersten Teil werde ich mir vielleicht noch ansehen, aber der zweite Teil hätte auch bei der Oscarverleihung gedreht werden können. Da sind die mitwirkenden Hauptdarsteller schließlich auch Stammgäste. Der Film hält sich hauptsächlich damit auf die Schokoladenseiten der Hollywoodgrößen detailliert zu zeigen.
Handlung? Spannung? Dramatik?
Sollte man nicht erwarten. JEder der einzelnen Schauspieler hat bessere Filme gedreht als diesen. Von ihrer Leistung will ich garnicht sprechen. Sie haben überhaupt keine Zeit ihren Rollen irgendein Leben einzuhauchen.
Ein Auge für die aussergewöhnliche Besetzung. Eine Auge dafür, dass der eine oder andere Gag zündet und hier und da auch das ohne Zweifel vorhandene schauspielerische Vermögen durchkommt. Ansonsten war es wahrscheinlich die überflüssigste Fortsetzung seit Rambo III.
Schade.



Name: Milbe
Email: im@bett.co.gg
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Bei mir kommt der Film etwas besser weg. Sicherlich sind Fortsetzungen immer so eine Sache und auch hier war ein Sequel eigentlich unnötig, da der erste Teil alles aufgeboten hat, was einen guten Film ausmacht. Dennoch schlägt sich der Film recht gut. Die Coolness und der nötige Witz sind vorhanden, die Musik ist toll und auch die Erzählweise mitsamt Kamera und Schnitt stimmen.
Die Schauspieler haben zwar kaum Raum, um sich zu entfalten, aber es macht Spaß, ihnen zuzusehen.
Da hat es in der Vergangenheit wirklich schlimmere Filme und Fortsetzungen, welche dann mehr Augen bekamen.






Name: Jean
Email: jupp
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

OK, ich habe ein paar Mal gelacht. OK, es gab auch was für's Auge. Aber auf gar keinen Fall sollte man bei diesem Film sein Hirn einschalten, das kann den Filmspaß nur trüben. Selten habe eine so dermaßen an den Haaren herbeigezogene Story gesehen... Ups! *dochHirneingeschaltet*



Name: klar
Email: ebenfalls
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Schade.

Teil 1 schnurrte wie ein Uhrwerk, alles paßte zusammen - vollkommen hanebüchen, aber in sich sinnig, wenn man sich drauf einläßt. Und geschmeidig produziert.

Teil 2 ist dagegen ein hölzerner Abklatsch, der versucht, das Uhrwerk Teil 1 zu imitieren, sich aber darauf beschränkt, einen Haufen Zahnrädchen auf den Tisch zu schmeißen und sie während der letzten Viertelstunde so zurechtzuschieben, daß es bei flüchtiger Betrachtung wie ein Uhrwerk aussieht.

Auch ohne das Hirn einzuschalten - Lästermäuler werden am Unterschied zwischen Teil 1 und 2 ablesen, inwieweit die veranschlagte Intelligenz des (amerikanischen) Zielpublikums zwischenzeitlich gelitten haben mag...

OK, ein paar Lacher gab's schon, und die Wiedersehensfreude war auch da. Aber das reicht hinten und vorne nicht.

Und Steven Soderbergh? Der ehemalige Hoffnungsträger, der den Spagat zwischen Kunst- und Kommerzkino so perfekt beherrscht, wie es M. Nacht Shyamalamadingdong gern täte? Kniet nun augenscheinlich doch vor dem Chefsessel der Mittelmäßigkeit...



Name: Fireball
Email: fireball29@gmx.net
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Also dat war wohl ein Griff ins Klo!!!



Name: seeker
Email: nichschonwieder
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Die Schauspieler hatten mehr freude am Drehen als die Zuschauer beim sehen.
(Ja, dass reimt sich)

Ne also wirklich, tolle Schauspieler die alle ne WAHNSINNS-Gage bekommen haben und ne richtig gut Zeit zusammen hatten.
Doch leider haben das Publikum nie den selben Spass beim gucken: Unlogisch, unglaubwürdig und es kommt ein Franzose vor (ja auch das ist ein minus Punkt)

Gruss
der seeker



Name: NIKE
Email: 1607-461@onlinehome.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Als verschachtelte Komödie funktioniert der Film sehr gut, wenn man allerdings eine 1:1-Fortsetzung des 1. Teils erwartet, der im Gegensatz dazu viel geradliniger war, wird man enttäuscht, klar. Hier steht diesmal kein Raubzug im Vordergrund.




Name: Hirbo
Email: hirbo@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)


mann war das ein Schice Film
habe mich selten so gelangweilt

da sind sogar 1 Punkt zuviel für diesen mist von einem Film

mfg Hirbo



Name: gsdfjlblsdfkbhj
Email: bsklbnsklbn
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

DER FILM WAR GANZ GANZ SCHLECHT!!!
Nein im Ernst, tolle Schauspieler, die so in der Besetzung wahrscheinlich kein zweites mal für einen Film arbeiten.
Ein paar coole Lacher, Schmunzler und so sind schon drin. Aber das wars. Das wars restlos. Und jetzt die MINUSPUNKTE:
Eine Logik ja nicht einmal ein Ansatz von Logik ist in den Film nicht zu finden. Eine Story die restlos scheisse ist. Eine für ein solch dünnes Thema viel zu lange Filmlänge. Aber eigentlich dass wichtigste:
Was ist dieser Film? Ein Krimi, Klaumauk, Komödie? Ich weiss es nicht!
Ich mag Filme zum Nachdenken (Fight Club, American Beauty etc.) Und ich glaube der Regiesseur wollte hier so einen gelungenen Genremix, der stilvoll, cool und neuartig, lustig sein sollte, machen. Rausgekommen ist allerdings einer der langweiligsten Filme die ich bisher gesehen hab. Sicher sind Filme Geschmackssache, keine Frage! Aber Leute was ist an diesem Film aufregend?



Name: schmeister
Email: schmeister@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ihr Hirnis,
das war bei weitem der intelligenteste Film im letzten Monat.
Ich glaube ihr seid zwischendurch mal wegtreten und habt die Handlung nicht verstanden. Anders kann ich mir diese schlechten Beurteilungen garnicht erklären. Jeder einzelne der Hauptdarsteller spielt tausendmal besser als im Vorgänger und hält dadurch die wunderbar leichte Atmosphere dieser genialen Gansterkomödie. Die Regie erreicht durch einen gezielten und genauen Einsatz dezenter Stilmittel mehr als alle CGI Studios gemeinsam machen könnten
Basta



Name: rizla23
Email: wasined@denisaw
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

lieber schmeister, welche handlung denn bitte...du meinst wohl diese aneinanderreihung auf "cool" getrimmter szenen die vordegründig mit noch "coolerer" musik unterlegt wurden um auch dem letzten klar zu machen wie toll dieser film sein soll. nee, dieses machwerk ist mit abstand das übelste was das filmjahr 2004 zu bieten hatte, ausser troja vielleicht...das in beiden filmen brad pitt eine hauptrolle spielt sollte uns, und mehr noch ihm, zu denken geben....



Name: anonym
Email: anonymo@anonym.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

der film war ok



Name: piranhaz
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hab ihn gestern im Kino gesehen. Der Film ist einfach geil! Man muss sich auf die Coolness und lockere Sprüche einlassen, und schon kommt man aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Die Identifikation mit den Charakteren ist sehr hoch aufgrund des hohen Sympathiewerts. (Empathiewerts -Insider ;-)) Das macht den Film so gut, und...
... überraschende Wendungen sind wahrlich vorhanden!
Die Schauspieler hatten sichtlich Spaß an der Arbeit. Und dafür auch noch (so viel) Geld zu bekommen...

Sehr schön gemacht, Herr Regisseur.




Name: Axel
Email: x@hamburg.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Hat uns allen (5) überhaupt nicht gefallen. Für mich der langweiligste Film 2004. Spritzige Dialoge und überraschende Wendungen??? Wer war da in einem anderen Film oder auf Drogen?



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Im Kino gesehen am 21.12.04

Meine Meinung:

Was passiert wenn etwa ein Dutzend Hollywood-Stars, die gemeinsam in einer tollen Gaunerkomödie gespielt haben, am Wochenende Ausgang bekommen? Sie treffen sich zum gemütlichen Beisammensein, unternehmen einen kleinen Trip nach Europa, lassen dabei eine Kamera laufen und verhökern das Bildmaterial später als Fortsetzungsfilm. So ungefähr muß das bei "Ocean's Twelve" (kurz: O12) abgelaufen sein, jedenfalls dem Endergebnis nach zu urteilen.

Auf dem Papier klingt alles sehr schön: Alle Schauspieler des Vorgängers sind wieder an Bord, hinzu kommen noch ein paar neue Topstars. Die Story ist umfangreicher geworden und die Location beschränkt sich nicht mehr nur auf Las Vegas, sondern führt unsere Gaunerprofis auch an verschiedene Orte in Europa. Tja, daß dies für einen guten Film nicht ausreicht zeigt O12 leider eindrucksvoll.

Was genau machte "Ocean's Eleven" eigentlich so sehenswert (dem würde ich 9/10 Augen geben)? Nun, es machte einfach Spaß den vielen spielfreudigen Schauspielern dabei zuzusehen wie sie den großen Coup rund um das Bellagio-Casino ausgetüftelt und durchgeführt haben. Dabei kam jedem Charakter eine eindeutig definierte Rolle zu, der Ablauf war flott und die Dialoge gewitzt, dann noch das äußerst geschickt eingesetzte Stilmittel der Rückblende und die Konzentration auf ein übersichtliches Setting sowie allgemein eine geradlinige Story - da stimmte einfach alles und das Ganze hatte Stil!

Teil 2 hebt sich von diesem Schema gekonnt ab.. nur leider im negativen Sinne. Die Geschichte dreht sich diesmal um die Wiederbeschaffung des vor drei Jahren erbeuteten Geldes, denn Terry Benedict hat'n Mörderhals auf die Jungs und möchte Bares sehen - und das möglichst schnell. Schon allein die Tatsache daß Danny Ocean und seine Mannen sich derart unter Druck setzen lassen von Mr. Benedict wirkt unglaubwürdig. Als die Truppe dann nach Europa reist bekommt sie es einerseits mit der Ermittlerin Isabel Lahiri zu tun, andererseits droht Konkurrenz in Form des Meisterdiebes "Nachtfuchs". Von beiden lassen sich Danny und Co. so einige Male austricksen und das Bild der genialen Verbrecher wird systemathisch in Stücke gerissen. Der Zuschauer fragt sich ein ums andere mal: Handelt es sich hier wirklich um die Truppe die im ersten Teil stets Herr der Lage war und die dort eines der besten Sicherheitssysteme überhaupt mit links überwunden hat? Man mag es kaum glauben, so viele Fehler begehen sie plötzlich in O12. Das nimmt den Charakteren natürlich viel von ihrer Coolness.

Der Handlung an sich würden neben dem Attribut "komplex" auch "konfus" oder "überladen" passen. Dabei sorgt die Verschachtelung der Abläufe absolut nicht für ein Mehr an Spannung, stattdessen verliert sie schnell ihren Reiz und vermag den Zuschauer auch durch zahlreiche Wendungen (selbige sind oft eh Blödsinn) oder die neu eingeführten Figuren nicht wirklich bei Laune zu halten. Wenn man bedenkt wie einfach die Story von "Ocean's Eleven" gehalten war und wie wirksam diese rüberkam. *seufz*

Das einzig positive an dem Film sind natürlich die bereits bekannten Charaktere, die auch hier einige großartige Momente haben. Amüsante Sprüche und durch gelungenen Wortwitz versüßte Dialoge gibt es durchaus, diese sorgen auch für einige Lacher und lassen den Kinobesuch dann doch nicht völlig unnötig erscheinen. Zu mehr als einer "5+" langt es trotzdem nicht, dafür sorgen schon allein zwei selten dämliche Stellen im Film die man einfach gesehen haben muß um sie zu glauben (ohne die wären's noch 4/10 Augen geworden): 1. "Nachtfuchs" tänzelt durch die Laserstrahlen! Ja was war denn das bitte schön für eine völlig lächerliche Szene??? 2. Tess als Julia Roberts Doppelgängerin! Also ich bin immer noch fassungslos ob dieses blödsinnigen Einfalls, der dem Film mehr schadet als alles andere. Nur der kurze und recht lustige Auftritt von Bruce Willis vermag diesen Schwachfug etwas auszugleichen.. doch ich frage mich: Wieso hat niemand Dannys Ähnlichkeit mit George Clooney bemerkt? Und sieht nicht Linus ein bißchen aus wie Matt Damon? Rusty könnte auch als Brad Pitt durchgehen und Frank sieht diesem Bernie Mac verblüffend ähnlich, oder? Daß diese Europol-Ermittlerin einer gewissen Catherine Zeta-Jones nicht unähnlich ist sei nur am Rande erwähnt. Schade daß Terry Benedict nicht zur Truppe gehört, der ist ja wirklich das absolute Ebenbild von Andy Garcia finde ich. Schon erstaunlich, ne? *Augen roll*

Fazit:
Man hätte die Schauspieler auch in Rainer Callmunds Konferenzraum setzen können ("Mr. Soderbergh, Sie können gehen, Sie haben frei!" *lol*), denn das einzig gute an dem Film sind die gewitzten Dialoge der Darsteller und die lockere, an ein Urlaubsvideo erinnernde Spielfreude der Truppe. Die Story von "Ocean's Twelve" ist zu verwirrend und uninteressant, zusätzlich haben mich ein paar völlig absurde Szenen ziemlich verärgert. Spannung kommt praktisch gar keine auf und der lässige Stil des Vorgängers wird nicht einmal ansatzweise erreicht. Vielleicht hätte man doch wieder einen großen Coup in den Mittelpunkt rücken sollen, dann wären vielleicht auch einige Figuren nicht so verloren durchs Bild gehuscht wie das nun leider der Fall war. Ich empfehle jedem die DVD des ersten Teils und rate jedem vom Kinobesuch des zweiten Teils ab...

Rien ne vas plus!
Thommy

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"Niemand hat geglaubt, daß wir diesen Film machen könnten. Logistisch ist es äußerst prekär, eine Besetzung dieses Umfangs und dieses Kalibers in einem Drehplan von 77 Tagen unterzubringen. Was die Sache einfacher machte: Alle wollten liebend gern wieder mitmachen!"
(Produzent Jerry Weintraub)



Name: Josepha
Email: josepha.mayer@gmx.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

also,vielleihct hab ich ja zuviel erwartet,aber umgehauen hat mcih der film nicht... ich und die kameraführung vor allem so grauenhaft! man hat das gefühl man sitzt im auto und alles rauscht in einem megatempo an einem vorbei-mir ist schlecht geworden... die story ist n bisschen schleppend... und die witze gewöhnungsbedürftig,vor allem die zwischen bad und george,vielleihct hab cih ja nciht richtig hingehört,aber hat einer die verstanden?
was aber nett war-Julia spielt sich slebst dun die gastrolle von bruce-erfrischend!:)
also der letzte teil des filmes ist der beste,mit dem anfang hapert es ziemlich...
liebe grüsse josepha



Name: jdgffg
Email: jhfb@idhgl.net
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Superlative der Langeweile und verschenkten Möglichkeiten! Soderbergh war mal! Der Film ist nicht nur todlangweilig, sondern wird ab der "J.Roberts - B.Willis"-Episode auch noch oberpeinliches Affentheater. Die äußerst raren Versuche einer ironischen Selbstreflektion auf der Meta-Ebene sind kläglich (Tipp: Spiderman 2 ansehen, Raimi beherrscht sowas!). Die Story ist nur scheinbar komplex, weil man wegen des zwingenden Wegdriftens aus Langeweile den Faden verlieren muss. Stümperhaft und ärgerlich!



Name: fmarshi
Email: fmarshi@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich kann die Negativ-Bewertungen hier in keinster Weise nachvollziehen.
Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Von den schauspielerischen Leistungen über die Story über die Musik paßte einfach wirklich alles. Dazu ist der Film einfach urkomisch. Absolut empfehlenswert. Wer ihn noch nicht gesehen hat: schnellstens reingehn!



Name: Kaba
Email: ydwk@ywk.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Sicherlich kein Fight Club und auch nicht die genialste Diebesgeschichte seit es Filme gibt - ABER extrem unterhaltsam!
Mal ehrlich, wer von einem Film mit so einem Darstelleraufgebot etwas anderes erwartet als lockere (dafür aber immer sehr gute) Unterhaltung für einen Kinoabend, dem ist nicht mehr zu helfen.
Dass es dabei nicht gerade die raffinierteste Story geben wird, wenn man doch so viele Stars in Szene zu setzen hat ist doch klar!
Und gerade das wurde absolut meisterhaft gemacht, erstaunlicherweise kam wirklich keiner der Großen zu kurz und auch der Einfall mit Julia Roberts und der Cameo von Bruce Willis haben zumindest in dem Kinosaal in dem ich gesessen bin alle Zuschauer begeistert.
Coole Dialoge, viele nette Details und gute Einfälle zusammen mit passender Atmosphäre - es muss nicht immer der Hammer-tiefpsychlogoisch-gesellschaftskritische Schinken sein!
Man kann sich auch anders sehr gut unterhalten fühlen.



Name: Borno
Email: DerBorno@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

es ist sicherlich nicht einfach, gegen eine so geballte Anti-Front antreten zu wollen, ich werde es dennoch versuchen.

Sicherlich hätte die Mehrheit der oben vertretenen Seher mit ähnlichen Kommentaren reagiert, hätten sie "Pulp Fiction" oder gar "Reservoir Dogs" zum ersten Mal gesehen, ohne dass vorher ein endloser Hype darum gemacht worden wäre.

Ich will in keinster Weise die genannten Filme schlecht machen, nur behaupte ich einmal ganz polemisch, vielleicht ist eine gewisse Prise Gespür für (pop-/film-/stil-)kulturelle Anspielungen nötig, um in diesem Film die doch vorhandene Tiefe zu entdecken, die viele hier vermissen.

Die Story an sich ist sicherlich platt, aber doch wohl ein mehr als deutlicher McGuffin: wen interessiert schon, was sie jetzt wirklich mit diesem komischen Ei machen, was sie so lieblos in einem Rucksack transportieren? Es geht um den Weg. Und der ist voll mit Anspielungen, Zitaten, Variationen schon inszenierter Stücke. Roger Ebert schreibt, Soderbergh geht mit dem Film um wie ein Jazzmusiker mit seinem Stück: viele kreative Variationen eines im Grunde sicherlich immergleichen Themas, aber es kommt nicht auf das Thema an, sondern die Art der Variation.
Man denke nur an die einführende Montage des französischen Meisterdiebes, oder die grandiose Rückblende des Einbruchs in dem holländischen Haus. Das alles sind subtile Mittel, die oberflächlich betrachtet vielleicht langweilig wirken mögen. Z.B. der Tanz durch die Laserlichter: wahrscheinlich schon mehr als Dutzendmal da gewesen, aber die Eleganz der Montage! Und der Song dazu!

Die Erzählweise Soderberghs ist nur eine konsequente Weiterentwicklung von Out of Sight und Ocean's Eleven.
Auch die Kameraführung ist einzig und allein - wie auch sonst die Mehrheit des visuellen Stils - eine Hommage an das europäische Kino der 60er und 70er Jahre.
Plus die Musik. David Holmes ist genial.

Über die Geschichte mit Julia Roberts als Julia Roberts kann man zwiegespalten sein, ich fand's witzig.

Fazit: Ein Film, dessen Macher angekündigt hatten, er diene einzig und allein der (anspruchsvollen? naja, kulturell-suffissanten) Unterhaltung. Dementsprechend kein Film zum Nachdenken.

Borno


PS: @Cobra: die "Fehler" der O11 gehören zum Plan (!)

PPS: Wer einen Soderbergh-Film zum Nachdenken will, dem seien "Sex Love and Videotape", "The Limey" und vor allem "Solaris" empfohlen



Name: Homer
Email: thehomer@gmx.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Wenn man sich breitkloppen lässt ins Kino zu gehen, in die Fortsetzung eines Films, den man schon ziemlich schlecht fand ... ist man erstmal selbst Schuld, das Geld zum Fenster hinaus geworfen zu haben.
Tatsächlich ist O12 nicht besser als sein Vorgänger. Aber wohl auch nicht viel schlechter (sprich langweiliger).
Was habe ich zum Beispiel davon, allein von den "schönen Bildern" unterhalten zu sein, wenn weder Story noch Darsteller (Leistung) was Ähnliches abliefern? Da reichen mir auch Postkarten von schönen Gegenden. Was die Handlung betrifft: sehr sprunghaft aufgebaut, auf intelligent getrimmt, aber ist es jetzt Angeberei von mir, wenn ich zugebe, dass ich den Schluss des Films schon nach der ersten Ei-Erwähnung voraussagte - Glückstreffer oder einfach nur zu vorhersehbar? Der Weg bis da hin: künstlich beatmet, damit der Film nicht frühzeitig dahinstirbt. Und zu den Schauspielern: sehr viele Topacts, wie im Vorgänger, und ebenfalls wieder nur sehr wenig Klasse; besonders erschreckend, wo man doch weiß, die können mehr.
Nichtsdestotrotz bin ich nicht eingeschlafen wie beim ersten Teil. Dafür sorgten etwa ab Mitte des Films meine Sitznachbarinnen, die das Versenden von SMS und Spielereien an ihren Handys, begleitet von albernen Kichereinlagen, dem "Filmvergnügen" vorzogen - keinen hat's wirklich gestört. Der Nachspann war mit Abstand das Erfreulichste.
Gab's was Gutes? Ja, zwei ziemlich nette Ideen / Gags in zwei Stunden gediegener schöner Bilder. Zu wenig. Nach O11, O12 bleibt nur zu hoffen, dass es keine weiteren Oceans mehr geben wird. 13? 14? Falls doch, dann garantiert ohne mich als Zuschauer.

Homer



Name: Frank
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Tja, das wäre was, die clevere Handlung von "Oceans Eleven" und das köstliche spontane Agrieren der Darsteller von "Oceans Twelve". Wenn auch "Twelve" etwas zu sehr konstruiert ist und der Auftritt der Roberts als Roberts so’n bißchen in die Hose ging, habe ich mich doch amüsiert.



Name: Sände
Email: blabla@gmx.ch
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Also im grossen und ganzen fand ich den film gut, hab aber schon bessere gesehen!!! Die Handlung ist wie scho im ersten Teil ziemlich komplex!!! Aber oecan´s eleven war um einiges besser!!! lg



Name: Angelina
Email: ---------------
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Na ja, ich fand ihn recht gut. Er verliert an Unterhaltung. Ich hab den ersten Teil noch nicht gesehen. Ich glaube man muss den ersten gesehen sonst wird man im zweiten ein bisschen durcheinander geschmissen.
Angie



Name: Konni
Email: dada
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Echt guter Film mit super Starbesetzung!!!



Name: Peter Produzent
Email: usw@aon.at
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Viel besser als Teil 1. Das Ende ist nicht nur überraschend sondern auch gnadenlos komisch.
Ich verstehe echt nicht, warum so viele meinen, er hätte keine Handlung. Sie ist sogar um einiges komplexer als die eines gewöhnlichen "Heist".



Name: cateye
Email: xxx
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Gibt es irgendetwas Neues oder Originelles in diesem Film????

Zugegeben die Szene mit V. Cassel, in der er den Laser Strahlen ausweicht ist irgendwie coll; aber aus Verlockende Falle geklaut!!!!



Name: thommy
Email: =)@web.de
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

leuts schaut euch den ersten teil mal an bevor ihr fortsetzungen kritisiert



Dein Kommentar zu diesem Film:
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Bewertung: von 10 Augen