Napoleon Dynamite

komödie, usa 2004
original
naopleon dynamite
regie
jared hess
drehbuch
jared und jerusha hess
cast

jon heder,
jon gries,
efren ramirez,
haylie duff, u.a.

spielzeit
86 min.
kinostart
18.05.2006
homepage
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bewertung

(5/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Er ist eine gern genommene Kinofigur: Der Außenseiter, eine Person die abseits einer Gruppe steht oder ihr nicht angehört, weil er nicht dem Geschmack der Masse entspricht. Wörter wie "Nerd", "Freak" oder "Geek" haben sich mittlerweile als gebräuchliche Begriffe für genau diese Menschen eingebürgert. Filmisch wurde das Thema in Filmen wie "American Splendor" oder "Ghost World" äußerst beachtlich verarbeitet. Besonders beliebt im Kino ist die Rolle des Außenseiters in der Schule. Zahlreiche Tennie/Highschool-Filme zeugen davon. Jarred Hess' Low-Budget-Film "Napoleon Dynamite" will sich nun in diese Riege einreihen.

Napoleon Dynamite (Jon Heder) sieht aus wie der junge Atze Schröder. Wuschiger Lockenkopf , eine überdimensionale Brille und ein immer leicht debil geöffneter Mund. Er ist, das wird von der ersten Einstellung an klar, ein Außenseiter. Auf der Highschool gehänselt, zu Hause vernachlässigt, lebt er sein Leben im Schatten der Anderen. Wenn er seinem Alltag entfliehen will, dann kritzelt er Fantasiewesen in sein Notizbuch, z.B. sein Lieblingstier, den Linger ("A mixture of a lion and a tiger"). Natürlich leidet er auch darunter, dass er kein Mädchen abbekommen kann. Als ein neuer mexikanischer Schüler, Pedro (Efren Ramirez), sein einziger Freund wird und noch dazu beschließt als Schulsprecher zu kandidieren, will Napoleon ihm helfen. Die beiden Außenseiter rücken somit allmählich in den Mittelpunkt des Schulgeschehens und für Napoleon könnte der große Traum, endlich eine Freundin abzukriegen, wahr werden.

"Napoleon Dynamite" spielte in den USA über 50 Millionen Dollar ein. Dort ist der Film bei der MTV-Generation schon längst Kult. Napoleon scheint auf seine ganz eigene, sehr bizarre Art und Weise genau diese jungen Menschen zu berühren. Dabei ist die Person Napoleon rein äußerlich fast zur comichaften Figur degradiert. Seine körperlichen Schwächen, die man wirklich nur mit ganz viel Anstand nicht als Behinderung bezeichnen kann, und seine psychischen Ticks sind fast schon maßlos überzeichnet.
Aber wieso schlägt dieses Phänomen, wie Dynamit beim Publikum ein? Vielleicht weil dieser Typ da auf der Leinwand die Personifizierung des gesellschaftlichen Individualisten darstellt. So spiegelt sich vielleicht in Napoleon die versteckte, weil heute in wirtschaftlich harten Zeiten nicht angebrachte, wahre Haltung einer ganzen Generation wider: Die Hoffnung, sich selbst treu bleiben und trotzdem ankommen zu können.

Der äußerst abstruse Blick von Hess auf seine Charaktere ist oft erfrischend, und einige wenige pointierte Gags sind durchaus gelungen. Das Erstaunliche ist, dass Napoleons Alltag relativ ereignislos gezeigt wird. Es sind dann eher die Nebenfiguren, die sich durch Hess' mit skurrilen Verwicklungen und vielen kleinen bösartigen Stolpersteinen gespicktes Drehbuch lavieren müssen. Was übrig bleibt, sind die zuckerbunten Panoramaeinstellungen des amerikanischen mittleren Westens. Weite, unbebaute Agrarflächen, mit nichts weiter als weitschweifender Leere. Zwischendurch einige verwaiste Häuser. Da, irgendwo in dieser Einöde spielt sich das Leben von Napoleon und seinen Freunden ab. Und wahrscheinlich ist Napoleon der einzige, der schon längst weiß, dass sie da nie herauskommen werden.

Der größte Fehler des Films ist jedoch, dass er bedeutungsschwer die Moralkeule schwingt. Er zeigt explizit, was mit Leuten wie Napoleon passiert. Wo sie bleiben, wenn es gut für sie läuft und auch wo sie bleiben, wenn es schlecht läuft. Was wollen uns die letzten Bilder sagen? Müssen die Freaks immer unter sich bleiben? Ja, wollen sie das sogar? Sicherlich nicht. Menschen wie Napoleon und seine Freunde stehen durch ihre Werte- und Lebenshaltung meistens für eine Alternative und heben sich somit ab von der Haltung der großen Masse. Doch Hess straft diese Menschen mit einem bitterbösen und unverständlichen Zynismus ab. Der Film hätte eine kleine und durchaus gelungene Außenseiter-Komödie werden können, stattdessen wird er durch seine abwegige Haltung leider fast schon unverschämt belanglos.

P. Wellinski

 


Name: Pieter
Email: pieter@aol.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Schlechte Kritik. Der Film ist absoluter Kult. Herrlich witzig, satirisch, zynisch. Toll.



Name: bang
Email: lala@blabla.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

"...fast schon maßlos überzeichnet..." . Wieso dieses fast dort steht frage ich mich . Denke auch dass die Kritik nicht gut ist . Dieses Phänomen schlägt ein weil es lustig ist weil sich die jugendlichen in den usa (und bald auch in deutschland) vor diesem film einen reinkiffen und sich dann totlachen . Und selbst wenn man nicht stoned ist, ist das ganze so überdreht dass man einfach lachen muss. Hier wurde kein Portrait eines Außenseiters verfilmt sondern eine wirklich komplett schräge Komödie



Name: pso-blecky
Email: istdoch@egal.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Irgendwie falsch angesetzte Kritik, wobei ich aber auch keinen besseren Vorschlag habe, wie man so einen Film am besten bewerten sollte.
fakt ist: mir und allen freunden mit denen ich den film bis dato gesehen habe hat der film extrem viel spaß gemacht, gerade weil er einfach überdreht ist und man nie weiss was einen erwartet.
und auf sowas wie eine "moralkeule" achtet man doch dann wahrlich nicht mehr...



Name: Harmonica
Email: napoleon@watergate.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Echt mal ne miese Kritik, es ist nicht richtig den Film wegen der letzten Einstellungen zu bewerten. Immerhin ist es wahrscheinlicher, dass die Freaks unter sich bleiben weil sie von den "angesehen" Kids (Heather) einfach nicht akzeptiert werden .. auch siehe dem Tanzball wo sie außenstehend das Treiben beobachten (müssen) - ein herzensguter Film mit sehr eigenem Humor. Nicht für jedermann geeignet, auch eben weil es um Außenseiter geht. Vielleicht gerade deswegen nicht.



Name: Souljacker
Email:
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Toll, da freut man sich Monate auf diesen Film und dann läuft der nur in Berlin...so ein Mist!!!



Name: @souljacker
Email: nice@guy.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

du weisst schon dass die englische dvd, die seit jahren erhältlich ist, ne deutsche tonspur hat?
gibts auch für sehr wenig geld bei den gängigen versandhändlern...



Name: Sepp
Email: kleiner_iltis@hotmail.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Oh nein! Nicht dieser Film! Ich hatte das "Vergnügen", dass ich dieses Machwerk vor einem halben Jahr bei einer Testvorführung sehen musste.
Der Film ist einfach nur schlecht. Wirklich schlecht. Sehr langweilig, ohne einen einzigen Höhepunkt, mit maximal nur einer komischen Szene ("Nimm meine Hand. Nein, die andere. Nein, meine andere.") und einer völlig stumpfsinnigen Handlung.
Dass der Film in den USA trotzdem so erfolgreich ist, lasse ich mal bewusst unkomentiert. Vielleicht fällt dem einen oder anderen ja bei der Kombination MTV und Intelligenz selbst was auf...

Jedenfalls rate ich jedem von diesem Mistfilm ab. Ich kann mich zwar auch teilweise über äußerst niveaulose, platte Komödien amüsieren, aber der Film ist echt zuviel.



Name: klausi
Email: klausi@schweren_hejel.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ein wirklich gelungenes kleinod dieser film. nicht zu laut aber verdammt witzig (und auch ein bisschen böse). wer da zuviel hinein interpretieren muss, verdirbt sich den film selbst (aber das ist bei filmkritikern wohl berufskrankheit). ich würde mir den film trotz dieser kritik anschauen, wenn ich ihn nicht schon gesehen hätte, weil mich das ehrlich gesagt gar nicht interessiert, ob es der aussenseiter zu was bringen kann oder nicht. dieser film ist so bizarr, da kann ich auf ein happy end verzichten.



Name: nellson
Email: nellson@freenet.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ja, Filmszene.de beweist es mal wieder: Mit Ihren viel zu verkopten, angestrengten pseudo-intelektuellen Filmkritiken rauschen die Redakteure ein ums andere mal am Film vorbei und vergessen vor lauterselbstverliebtheit die essenzen eines Filmes zu bewerten. So auch hier. es ist immmer das selbe Spiel bei dieser Seite, ehrlich.

Wer unbedingt bei solch einer stillen Komödie eine schwingende Moralkeule hineininterpretieren muss, hat vergessen worum es hier eigentlich geht."Napoleon Dynamite" macht sich gewiss lustig über seine Figuren, ganz klar. Aber dies tut er mit Konsequenz bei allen Charakteren und bietet sich somit als Reflektion auf die abertausenden College-Highschool Komödien der letzten dreissig Jahre an. Das Fazit von Welinski darf man so auch nicht stehen lassen, denn immerhin heiratet Kip (Napoleons Bruder und mindestens so ein Nerd wie der Lockenkopf selbst) eine junge Dame von ausserhalb und zerbröselt somit die Aussage das Aussenseiter unter sich bleiben/wollen.

Napoleopn Dynamite ist ein spezieller Film mit einem speziellen Humor der nicht allen zusagen wird. Wer sich darauf einlässt und ein Faible für skurille Figuren hat, wird sich hier köstlich amüsieren. Helge Schneider Fans und ähnliche seien hiermit angesprochen.

Das einzige was dem Film eigentlich wirklich fehlt, ist eine stringente Erzählung, eine Narrative die Sinn macht. Aber mal ehrlich: Wem ist das aufgefallen? Zu sehr scheinen die hervorragend agierenden Schauspieler den Zuschauer, mit Ihren obskuren Verhaltensweisen (Onkel Rico!!!), vom Geschehen abzulenken. Ach was red ich noch: es ist einfach ein quirliges Vergnügen dem Napolen Dynamite Mikrokosmos zu beobachten ...

Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.



Name: nellson
Email: nellson@freenet.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Wer in meinem Text oben Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ... bin schnelltipper. denke aber es ist klar was ich sagen wollte. Cheers



Name: Jasper
Email: yukuza@netcologne.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Die Kritik ist nicht schlecht! Im Gegenteil, ich würde den Film sogar ziemlich identisch ansetzen.
Der Film ist allgemein viel zu überschätzt. Sobald das Wort "Kult" in Bezug auf einen Film auftritt, lassen sich leider viel zu viele Zuschauer beeinflussen. Zugegeben, der Film hat einige witzige Szenen, z.B. die Fahrrad-Rampe am Anfang, die Szene mit der Schrotflinte und der Kuh oder aber auch die Tanz-Szene am Ende. Nur leider ist hier auch schon die Problematik anzusiedeln: Sicherlich amüsiert sich der Zuschauer in einigen Szenen, der Fehler hierbei ist jedoch das sich der Film ganz langsam und unbemerkt als sehr eindeutige Parodie an geistig minderbemittelten Menschen entpuppt. Jetzt kann man so argumentieren, dass es sich schließlich um eine Komödie handelt die einen gewissen Anteil an Witz beeinhalten muss. Nur leider erfährt der Zuschauer keine ausgleichende Poente. Was hier geboten wird ist die schlichte Aneinanderreihung abwertender, schon fast dreister Parodie. Wer sich auf diese Kosten köstlich amüsieren möchte: BITTE! Nur wundere ich mich nicht, dass der Film in den USA so erfolgreich war.



Name: tarantino
Email: t@t.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Wo steht eigentlich geschrieben das Napoleon geistig minderbemittelt ist?



Name: David
Email: davidcaleb@web.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Mein Verdacht ist das dieser Film nicht aufgenommen wurde sondern nur gesehen wurde.
Natürlich kann der Film nicht Höhepunkte gleich "Pearl Habor" oder "Scary Movie 1 ? 2 ? 3 ? 4 ?" haben. Darauf ist er ja schließlich auch nicht ausgerichtet. Er zeigt eine öde Landschaft,mit Menschen die irgendwo zwischen den 80 und heute stehen. Alle haben keinen Geschmack, alle sind im Grunde genommen Sinnfreie Deppen.
Nun gut das mag einige jetzt an "Pearl Habor" erinnern, doch dieser Streifen will nicht den Massengeschmack abdecken mit Happyend... Vielmehr zeigt er auf dass Menschen ungeachtet ihrer Perönlichkeit doch nur Menschen sind. Deutlicher: Es fehlt das herausstechende Ideal.
Somit löset der Film auf eine subtile Art Gefühl für Realität aus. Ohne eine Fallstudie zu bemühen.
Ich denke der Autor der Kritik hat versucht den Film nach Schema B zu bewerten ohne bemerken das der Film von vornherein kein leuchtender Held(-film) sein will.ER ist ein FREAK. Und will das allen zeigen.
Also falls sie das nächstemal ins Kino gehen denklen sie daran:
Nicht alle Filme stammen vom selben Affen ab!



Name: Holger
Email: holger@sf-netzwerk.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich glaube, man kann den Film nur lieben oder hassen. Deswegen kann ichs Sepps Kritik gut nachvollziehen. Mir gehts aber wie all den anderen hier: ich fand den Film einfach nur geil und zum Totlachen.

Die Kritik von Wellinski ist mir da ein wenig zu kopflastig und dramatisch. Besonders der Satz "Doch Hess straft diese Menschen mit einem bitterbösen und unverständlichen Zynismus ab." irritiert mich.




Name: Alf28
Email: boehseronkelstuttgart@tiscali.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Der absolute Scheiß,dennoch gesehen sollte man ihn haben!"grins"Erinnerte mich an die Patrick Damsey Filme oder Lisa der helle Wahnsinn aus den frühen 90ern,in denen die Figuren es auch immer schwer hatten aus ihren Schatten zu treten und die "Nerds" auch unter sich blieben,aber es am schluß dann doch auf eine art schafften die Schulprolls zu übertrumpfen!



Name: Tobias
Email: qvc-fans@h-page.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Habe den Film in den USA gesehen fand ihn einfach nur schlecht.



Name: alex
Email: a@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

ich fand den film ebenfalls richtig komisch, eben durch die situationskomik. ungewollt lustig ist immer noch am lustigsten!



Name: Benkinobi
Email: -
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Der Film ist einer der lustigsten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.Die Situationskomik in dem Film ist zum schreien komisch.Gerade dadurch,dass er so "alltäglich" ist finde ich ihn gerade so besonders toll.
Ich gebe gerne zu,dass man für diese Art von Filmen empfänglich sein muss.Bestimmt gibt es einige,die ihn flach finden.Aber wenn ich ehrlich bin tun mir die Leute leid,die sich bei jedem Fim den Kopf zerbrechen müssen.Dadurch kann man viele Filme einfach nicht genießen.
Mein Lieblingsregisseur ist David Lynch und ich liebe das US-Kino der 70er.Aber dennoch habe ich auch großen Spaß an sowas hier.daher mein Tip:Einfach mal nicht so viel nachdenken und Spaß haben!



Name: rye1215
Email: nein
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Selten so eine schlechte Kritik gelesen!
Der Film regt m.E. überhaupt nicht zum Nachdenken an, weder über die Haltung einer Generation noch über moralische Fragen noch sonst irgendwas!
Was den Film in den USA zum Kulthit gemacht hat, ist wie er in selten dagewesener Detailverliebtheit die Skurrilität seiner Figuren darstellt, z.B. wie Onkel Rico im Restaurant seinen Bizeps betrachtet usw...
Natürlich ist der Film ein sogenannter Slacker-Movie, also einer, der von Außenseitern handelt. Er fällt aber keinerlei moralischen Urteile über diese Leute, sondern stellt diese liebevoll und gleichzeitig urkomisch dar. Mein Tipp: im Originalton ansehen!



Name: b
Email: b@h.zz
Bewertung:      (1 von 10 Augen)

Unlustig, belanglos, uninteressant.



Name: Johannes Kienast
Email: pi@daumen.de
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Oh Mann!

Erstmal muss man diesen Film auf Englisch gucken,da in Deutsch leider nur halb so viel des Witzes und leider auch des Inhalts rüberkommt.
Schade eigentlich,aber beim Aussuchen der Synchronstimmen hat sich der deutsche Vertrieb nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert.

Aber nun zu der Kritik...
Wie können Sie es "wagen" zu behaupten Hess wedele mit der 'Moralkeule'?
"Er zeigt explizit, was mit Leuten wie Napoleon passiert."
Wie bitte? Ich bin fassungslos. Man kann einen Film wirklich allzu ernst nehmen bzw. in ihn etwas hineininterpretieren,was er gar nicht aussagen will.
Der Film will zu keiner Zeit etwas moralisieren oder gar auf gesellschaftlich unterdrückte Randgruppen aufmerksam machen,sondern uns vielmehr diese wunderbar erarbeiteten (riesiges Lob an Josh Heder) skurrilen Figuren ans Herz legen.In jedem von uns steckt doch ein kleiner Napoleon oder ein Onkel Rico.
Ich habe diesen Film nun etliche Male gesehen,jedoch entdecke ich jedesmal etwas neues,was diesen Film zu einer Einzigatigkeit macht.
Er ist Kunst.Denn wirklich laut lachen tut man bei diesem Film nie,da Hess immer vor der eigentlichen Pointe abbricht.Es muss ja auch nicht immer alles bis aufs Detail erklärt werden.

Tschüß




Name: ishothornby
Email: benfolds@gmx.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Die Kritik schießt am Film vorbei, wobei ich die Wertung von 5 Punkten objektiv gesehen für durchaus gerechtfertigt halte, da der Film schon ein Extrem setzt und nicht jedermanns Sache sein dürfte.

Ich für meinen Teil halte ihn für den lustigsten Film, den ich seit langem gesehen habe und befinde ihn unübersetzbar. Also, erstmal die deutsche Tonspur aus der DVD kratzen.

Sollte die schlechten Kritiken hier also auf der deutschen Tonspur basieren...



Name: EQuiLibRiuM
Email: vali.schmid@web.de
Bewertung:      (1 von 10 Augen)

Ich liebe sinnlose Filme.
Ich liebe lustige Filme.
Ich liebe sinnlose Filme, die so total durchgedreht sind, dass sie lustig werden.

Aber diesen Film hier HASSE ICH EINFACH NUR!
Man weiss nicht was einen erwartet... Ja, weil der Film total sinnlos ist! Wenn wenigstens die Handlung auch nur einen kleinen Funken Intelligenz enthalten würde, schön wär's, aber der Film hat keinen einzigen richtigen Witz, keine Handlung, keinen Sinn und ich finde ihn einfach nur richtig schlecht!

Kann ja auch sein, dass der Film auf Englisch besser ist, aber daran glaube ich auch nicht so wirklich -.-

Naja meine Empfehlung: Lieber sowas schauen wie Tenacious D: Kings of Rock oder A Night At The Roxbury, die Filme sind auch Kult und witzig und sinnlos und stumpf und was auch sonst noch,
aber die Handlung tut das wozu sie da ist und ist wenigstens vorhanden, ganz anders als bei diesem *schauder*, ich will es ja kaum "Film" nennen.

PS: "Napoleon Dynamite" hat für mich bei Filmen jetzt die gleiche Postition wie Tokio Hotel bei Musik!



Name: Phil
Email:
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Na du bist ja n Held, "EQuiLibRiuM".
Merkst du eigentlich selbst wie unfassbar stupide und vorallem widersprüchlich dein Kommentar ist?

"Ich liebe sinnlose Filme [...] aber diesen Film hier HASSE ICH EINFACH NUR! [...] Ja, weil der Film total sinnlos ist! [...] aber der Film hat keinen Sinn und ich finde ihn einfach nur richtig schlecht!"

Na herzlichen Glückwunsch für das grandiose Eigentor der Extraklasse!
Du bist Deutschland -.-
Film nun auch noch mit Musik zu vergleichen, sagt ähnlich viel darüber aus, in welchem Tiefschlaf sich dein Verstand bei diesem Kommentar wohl befand. Dein tolles "Tenacious D: Kings of Rock" ist auch nicht wirklich "sinnlos", sondern einfach nur banales Popcorn-Kino. Ungefähr genau das Gegenteil von Napoleon Dynamite, denn egal welche Meinung man zu dem Film hat, ist eines wohl ganz sicher: mit Popcorn-Kino hat das gar nichts gemein (was in meinen Augen schonmal ein großes Plus ist).
Napoleon Dynamite ist sicherlich ein merkwürdiger und seltsamer Film. Doch für das, was er sein will, nämlich einfach nur Komödie, macht er seinen Job wirklich gut. Es ist immer wieder schön zu sehen, wieviel verschiedenen Humor es auf der Welt gibt, und das es so ein schräger und skurriler Humor es auf die Leinwand gebracht hat und auch noch erfolgreich damit war, ist auch schön zu sehn. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber dennoch irgendwie sehenswert.



Name:
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

ganz großer kleiner film!!! wie schon gesagt, die situationskomik ist der absolute knaller, die charaktere und das ganze arrangement... einfach herrlich!



Name: Less
Email: moreless@gmx.de
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen, aber ich habe selten so eine kopflose Kritik gelesen!
Napoleon Dynamite besticht durch seine liebevolle Montage und die skurrilen Figuren, ohne das Regisseur und Co-Autor Jared Hess wirklich mit dem Finger auf sie zeigt! Warum sollte er das auch? Schaut man in seine Vita sieht man, dass er selbst aus Preston, Idaho stammt!
Der Film zündete auch bei mir, wie bei so vielen, erst beim zweiten und beim dritten Mal. Keine plumpen Witze, kein Klamauk, keine Pointen. Höchstens ein paar verstreute Slapstick-Einlagen.
Der Reiz in diesem Film liegt versteckt in den Leistungen der Darsteller! Jedes Mal entdeckt man etwas neues!
Das Gefühl, vor Lachen in die Fernbedienung beissen zu müssen, wenn man etwas nach dem 10ten mal Schauen erst entdeckt oder versteht! Wie lange Onkel Rico braucht, um aus seinem Wagen zu steigen, nachdem ihm Napoleon eine Orange vor die Windschutzscheibe donnert und sein Gesichtsausdruck dabei...!
Eine versteckte Komödie in Form eines Einöde-Portaits.
Sicher nicht jedermanns Geschmack -aber wer trifft den schon?

Das große Finale in der Schul-Aula zeigt: wir sind alle irgendwie ein wenig 'nerd'...



Name: Lulu
Email: lulu@web.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Dieser Film ist KULT! Ich habe mich schon lange nicht mehr so bei einem Film amüsiert!!! Die schlechten Kritiken auf diesen Film offenbaren das Niveau dieser Seite. Filme wie 2012 oder Illuminati werden über den Klee gelobt, aber dieser Film bekommt einen milden Verriss. Tss, die Deutschen haben wirklich keinen Humor. Die haben anscheinend nichts besseres verdient als Keinohrhasen und Zweiohrküken.



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Bewertung: von 10 Augen