Matrix Revolutions

scifi-action, usa 2003
original
the matrix revolutions
regie
the wachowski brothers
drehbuch
the wachowski brothers
cast:

keanu reeves,
laurence fishburne,
carrie-anne moss,
hugo weaving,
jada pinkett-smith, u.a.

spielzeit
128 min.
kinostart
05.11.2003
homepage
www.thematrix.com
bewertung

(6/10 augen)








 

 




 

Ein guter Rezensent sollte sich nicht wiederholen, aber wie bei "Matrix Reloaded" ist auch beim Abschluss der Trilogie zunächst ein kurzer Exkurs zum Thema "Erwartungshaltung" angebracht. Denn wie schon beim zweiten Teil im Mai ist auch jetzt die Einstellung des Zuschauers beim Betreten des Kinos entscheidendes Kriterium für seinen Gemütszustand beim Verlassen desselben. Rekapitulieren wir: Nach der genialisch-bombastischen Kino-Revolution, die der erste "Matrix"-Teil 1999 darstellte, etablierte sich um den ersten Film des neuen Jahrtausends ein eigener Kult, dem die Fortsetzung naturgemäß nicht beikommen konnte. Eine unerwartete Revolution lässt sich nicht wiederholen, schon allein deshalb, weil man diesmal vorher Bescheid wusste. Die übertriebene Erwartung an "Reloaded" war also im Prinzip die Schuld des Publikums selbst, dessen etwas gespaltene Reaktion auf den Film denn auch zumindest half, die Perspektiven für den abschließenden dritten Teil gesund zu schrumpfen. Bei "Revolutions" nun wendet sich das Blatt: Die Matrix-Schöpfer Andy & Larry Wachowski muteten ihren Zuschauern am Ende von Teil Zwei eine Flut von neuen Informationen zu, die das Tor zu waghalsigsten Spekulationen über den Ausgang der Geschichte weit aufstieß, und so befinden sich die beiden Kreativköpfe nun in der Bringschuld, auch ein entsprechend angemessenes Ende zu liefern. Um es kurz und schmerzlos zu machen: Es gelingt ihnen nicht. Noch schlimmer: Angesichts des Abschlusses der "Matrix"-Saga muss die Frage gestattet sein, ob den Wachowskis überhaupt klar war, was sie mit dem Ende von "Reloaded" eigentlich angerichtet hatten. Fakt ist: Für einen wahren "Matrix"-Fan kann "Revolutions" nichts anderes als eine bittere Enttäuschung sein.

Wir erinnern uns: Nachdem Neo am Ende von "Reloaded" durch den Architekten über seine Bestimmung als die bereits sechste Inkarnation eines "Systemfehlers" informiert worden ist, kehrt er mit Trinity und Morpheus in die Realität zurück, wo es ihm unerklärlicherweise gelingt, einige herannahende Wächter mit reiner Willenskraft aufzuhalten, bevor er ins Koma fällt. Diese Szene war der größte Stein des Anstoßes für die wilden Spekulationen, die fortan in allerlei Diskussionsforen zu sprießen begannen: Ist Neo nur ein Programm? Gibt es eine Matrix in der Matrix? Sieht die Realität doch ganz anders aus? Sind Morpheus und die anderen gar nicht wirklich ‚frei', sondern immer noch von den Maschinen gefangen? Waghalsige Theorien, die ein kolossal komplexes Tech-Epos hinter der Geschichte der "Matrix" vermuten ließen - und die zu Anfang von "Revolutions" in beeindruckender Geschwindigkeit in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Hier befindet sich Neo - zumindest mental - in einer Art Zwischenwelt, zu der nur der durchtriebene Merowinger aus "Reloaded" den Zugang kontrolliert. Erste aufkommende Fragen, warum das virtuelle Ich des in der Realität komatösen Neo ausgerechnet hier aufwacht, sollte man am besten gar nicht erst stellen, ist diese Episode ohnehin nur ein einziges Ärgernis. Nachdem der vermeintliche Erretter dann von Trinity und Morpheus aus seinem "Gefängnis" befreit wurde, geht es endlich an die eigentliche Handlung, die sich grob in drei Stränge teilt: Die sich anbahnende und schließlich auch stattfindende Schlacht um Zion mit der sich fleißig vorbohrenden Maschinen-Armee, der verzweifelte Versuch von Morpheus und Niobe, mit ihrem Schiff nach Zion zurückzukehren und zu retten, was noch zu retten ist, und die gleichzeitige Reise von Neo und Trinity in die Höhle des Löwen, die Maschinenstadt auf der Erdoberfläche, wo Neo endgültig seiner Bestimmung folgen will, für die der sich nach wie vor wie ein Virus verbreitende Agent Smith eine entscheidende Rolle spielt.

Was sich hier bereits andeutet kann auch gleich bestätigt werden: Wer mit einer vielschichtigen Auflösung gerechnet hat, wie sie "Reloaded" in Aussicht stellte, wird sich alsbald fragen, ob das hier alles ein schlechter Witz sein soll. Ein schlechter Witz, der sich allerdings auch über die komplette Spielzeit des Films hinzieht. Schon sehr früh beantworten die Wachowskis die vermeintlich alles entscheidende Frage "Warum kann Neo in der Realität die Maschinen aufhalten?" mit einem achselzuckenden "Warum nicht, schließlich ist er ‚der Eine'!" und müssen sich damit den Verdacht gefallen lassen, dass ihnen ihr Publikum schlussendlich um Lichtjahre voraus war, was das Potential ihres kreativen Universums betrifft. All die Indizien in "Reloaded", die verschachtelte künstliche Welten und ein über allen stehendes Ordnungssystem andeuteten, scheinen nicht viel mehr als dumme Zufälle gewesen zu sein, deren Relevanz den Machern offensichtlich komplett entgangen ist. Anders ist jedenfalls kaum zu erklären, warum die Wachowskis ihrem Publikum den Mund derart wässrig machen, um ihnen dann schließlich nicht einen einzigen Schluck anzubieten.

Ganz abgesehen von dieser für den Fan maßlosen Enttäuschung erweist sich "Revolutions" aber auch in beinahe jeder anderen Hinsicht als der schwächste Film der Trilogie. Wer schon bei "Reloaded" das etwas schleppende Tempo der ersten Stunde monierte, wird bei "Revolutions" nicht viel glücklicher werden, denn auch hier wird erstmal exzessiv viel geredet - allerdings mit dem Unterschied, dass diesmal so gut wie keine wertvolle neue Information dabei herum kommt. Das wiederum schärft nur die Aufmerksamkeit für die Dialoge selbst, und das ist definitiv keine gute Sache: Es mag ein bisschen an der deutschen Synchronisation liegen, aber an manchen Stellen weist "Revolutions" Dialogzeilen auf, die in ihrer klischeehaften Abgegriffenheit schon fast wehtun. Traurige Höhe- bzw. Tiefpunkte sind hierbei das martialische Gelaber, dass Zion vor und während des großen Maschinenangriffs erfüllt, so wie die schon in den beiden ersten Teilen sehr hölzernen Gefühlsgeständnisse zwischen Neo und Trinity. Für die Zukunft sei es den Wachowskis empfohlen, für die emotionalen Momente in ihren Skripts eventuell einen Ghostwriter zu engagieren.

Zur Ehrenrettung des schweigsamen Drehbuch- und Regie-Duos muss allerdings angemerkt werden, dass "Matrix Revolutions" zumindest für gut vierzig Minuten der Film ist, den man tatsächlich von ihnen erwartet hat - nämlich während Neos Ankunft in der Maschinenstadt und der Schlacht um Zion. In der Kombination gelingt diesen beiden Sequenzen die nicht ganz unerhebliche Leistung, die beeindruckendste visuelle Präsentation eines apokalyptischen Endkampfs abzuliefern, die das Science-Fiction-Genre vielleicht jemals hinbekommen hat. Wenn sich die Scharen von Wächtern wie gigantische Insektenschwärme durch Zion bewegen, zweifelt man zuerst die offizielle Anzahl von "nur" 250.000 Maschinen an (es könnten auch doppelt so viele sein, sicher weiß das nur die CGI-Abteilung), und lässt sich anschließend gerne in seinen Kinosessel pressen von einer nahezu in Perfektion ausgeführten Action-Sequenz gigantischen Ausmaßes. Zumindest hier werden die Wachowskis wohl allen Erwartungen gerecht, die an diese Schlacht um Zion im Voraus gestellt wurden.

Was dem Endergebnis allerdings auch nur geringfügig hilft. Sicher, es sieht alles nach wie vor großartig aus, auch die (diesmal stark reduzierten) Kampfszenen überzeugen wie jeher. Nur: Das ist nur die halbe Miete, und die andere Hälfte wird nicht gezahlt. Mit "Revolutions" reduzieren die Wachowskis ihre Kino-Revolution eigenhändig aufs rein stilistische, und werden so nicht umhin kommen, ihr Publikum unbefriedigt bis verärgert zurückzulassen. "Matrix Revolutions" ist ein ordentlich gemachter Film, über den es - aus dem gesamten Kontext gelöst - nicht wirklich viel zu meckern gibt. Drum auch "noch" sechs Augen als Wertung. Als Abschluss einer Trilogie, die sich aufmachte das Kino unserer Zeit zu prägen wie einst weiland George Lucas, und die das bisher auch geschafft hat, ist dies jedoch schlicht und einfach unakzeptabel. Wenn sich am Ende das gesamte Epos mehr oder weniger auf die allseits bekannte mathematische Erkenntnis reduziert, dass sich ein Plus und ein Minus gegenseitig auflösen, wird man es als begeisterter "Matrix"-Anhänger kaum verhindern können, zunächst ungläubig den Kopf zu schütteln angesichts dieses unfassbar simplen Endes, um sich anschließend ganz mächtig verschaukelt vorzukommen. Sicher ist das eine Frage der Erwartungshaltung. Aber diesmal ist es ganz sicher nicht die Schuld des Publikums.

Was bleibt ist ein weiterer Film, der - retrospektiv betrachtet - nie hätte fortgesetzt werden sollen. Der Rezensent schüttelt selbst unglaubwürdig den Kopf ob der Tatsache, dass er diese Worte wirklich aufschreibt, aber wenn jemand ernsthaft fragt, ob es sich lohnt, den letzten Teil von "Matrix" zu gucken, so muss die ehrliche Antwort lauten: Nein, nicht wirklich. Es tut weh, aber es ist so.


P.S.: Zwei kurze Anmerkungen -
1. "Matrix Revolutions" wird zumindest in der Hinsicht in die Geschichte eingehen, als dass er der erste Film ist, der auf der ganzen Welt nicht nur am selben Tag, sondern zur exakt selben Stunde anläuft: Am 5. November ist in Los Angeles die erste Vorführung um 6 Uhr morgens Ortszeit, hier in Mitteleuropa ist es dann 15 Uhr, und in Japan startet der Film in der letzten Stunde vor Mitternacht. Soweit ist die Paranoia der Filmindustrie vor Raubkopien bereits gediehen.

2. Gloria Foster, in Teil Eins und Zwei Darstellerin des Orakel, verstarb während den Dreharbeiten. Ihre Rolle übernimmt in "Revolutions" Mary Alice. Für das interne Matrix-Universum zauberten die Wachowskis eine halbwegs brauchbare Erklärung für diesen Wechsel aus dem Ärmel, bedenklich ist indes die Tatsache, dass sich weder im Abspann von "Reloaded" noch von "Revolutions" eine Widmung für die verstorbene Gloria Foster findet, wie es eigentlich allgemein gebräuchlich ist.

F.-M. Helmke

 


Name: Horst
Email: horst@horst
Bewertung: -

genau das was ich erwartet habe. Nach nem total langweiligem 'Reloaded' wirds noch schlechter.

Naja fuer die SFX kann man ihn sich aber bestimmt antun.



Name: Tico
Email: tico@moviegod.de
Bewertung: -

Tja, George Lucas hat wenigstens EINE echt gute Trilogie hinbekommen,
die Wachowskis mit "The Matrix" nur EINEN Film.

mal sehen ob ich mich ins Kino schleppe, des Trauerspiels Beginn mit Teil II hatte für mich wenigstens Humorwert.



Name: th
Email: th@on
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

schade. ich kam mir recht verarscht vor. wenn selbst der durchschnittliche kinogänger sich eine bessere storyline ausdenken kann als die regisseure, dann lief in jedem falle etwas schief.

die zwischenebene maschinenwelt<-->matrix ist ebenso sinnlos wie unnütz. der "kampf" gegen merovingian peinlich. die apokalyptischen kampfesreden peinlich (okay, im tempel von reloaded wars noch um einiges schlimmer). die mängelliste kann man beliebig erweitern, doch es hilft nichts gegen die frustration. uns wurde ein "überraschendes" ende versprochen. richtig, das hab ich auch erhalten: ich war überrascht, so eine simple, einfach gestrickte handlung aufgetischt zu erhalten.

5 sterne gibts:
- weil matrix draufsteht
- weil agent smith halt agent smith ist
- weil die zion kampfszenenen & 01-reise gut gemacht sind
- weil die neo vs smith kampfszenen doch noch unterhaltend waren
- weil persephone ausser brüste zeigen nichts tun musste (okay, ist eigentlich ein minuspunkt, aber...)

extrem schade, aber liess sich aus den revolutions trailern eigentlich schon erahnen...



Name: Etienne
Email: etienne@giga4u.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

War heute auch in der Presse Preview und kann mich dem Review zu nahezun 100% anschließen. Bevor ich noch mal alles wiederhole sei gesagt, dass der Film dennoch für 2h pure Unterhaltung sorgt, alleine deshalb, weil man bis zum auf den Knalleffekt wartet, der dann leider wie beschrieben ausbleibt. Wäre es nicht so traurig, würde ich darüber lachen, dass ausgerechnet Revolutions am wenigsten eine Revolution war.



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung: -

Ich kommentiere jetzt mal im Vetrauen auf die Richtigkeit und meiner Übereinstimmung mit der Rezension.
Unglaublich. Da überlegt man sich Monate lang, wie brilliant die Geschichte ausgearbeitet ist, wie die Geschichte wohl aufgelöst wird und freut sich unendlich auf den 5.11. und dann so etwas. Nicht, dass man eine Enttäuschung nicht eingeplant hätte, aber Matrix Revolutions ist dann für mich die bitterste Luftblase der Filmgeschichte...



Name: Lyon
Email: Lyonqweb.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Haben wir den selben fim gesehen, seit ihr blind oder was?
Der film war doch echt sehr gut,was habt ihr erwartet das george lucas diesen film macht und das jedis mit lichtschwerten rumhopsen!!
Die story ist gut gemacht.Das Ende der Trilogie sei hier nicht explizit verraten, aber es ist relativ simpel gehalten und ziemlich genau so wie ich es erwartet habe. Der Titel impliziert es ja bereits. Doch es stellt sich die brennende Frage wie es weitergeht mit der Matrix. [SPOILER gekürzt] . Aber das wird wohl Stoff für die phantasiereichen Fans sein - oder in zukünftigen Matrix-Spinoffs wie eben Comics oder Videospielen erleuchtet werden



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung: -

@Lyon: Hier ist die Antwort auf deine Fragen. Die Marketingmaschinerie läuft bereits seit Jahren: http://www.thematrixonline.com/



Name: Kampfkeule
Email: Keule@clan-dedication.de
Bewertung: -

Verdammt...
Reloaded hat mir im Grunde sehr gut gefallen, aber auch nur, weil ich die story-revolution erst für revolutions erwartet hatte... so konnte ich die nonstop action im zweiten Teil genießen, im festen glauben, dass Teil 3 storytechnísch schon alles ins lot bringen wird. Aber wenn ich das hier lese... klingt echt verdammt übel.
Naja ich werd dann mal meine Erwatungen noch nen Gang zurückschrauben und mir selbst ein Bild vom Film machen.
Hoffentlich werde ich nicht all zu arg enttäuscht.

mfg
Keule




Name: Sir Wiliam Blake
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Matrix zum dritten, oder auch: Es darf wieder geblutet werden.

Es ist 13.00 und ich bin gerade zurück von meinem dritten Ausflug in die Matrix. Ich muss zuerst anmerken, dass ich ein grosser Fan des ersten Films bin. Die ganzen Anspielungen auf die Griechische Mytholgie oder auf die Bibel, sowie die Idee, dass unsere gesamte Existenz auf einer Festplatte zuhause ist – der Film sprühte vor Originalität.

Dann kam „Reloaded“. Lange erwartet, mit grosser Vorfreude ins Kino marschiert und dann...
Für mich war es da eigentlich zuende. Ich weigerte mich, Reloaded in die Matrix-Schublade zu legen. Was wollten die Wachowski’s da erreichen: Platte Dialoge, überlange Actioneinlagen und am Ende dieser Architekt, ein Typ der daherkommt wie ein Physikstudent im dritten Semester der auf LSD ist. Man muss zwar gerechterweise anbringen, dass gerade in diesem Gespräch Fragen aufgeworfen wurden, die durchaus zu interessieren wussten:

- Ist Neo wirklich nur eine Maschine?
- Ist die reale Welt einfach eine andere Matrix?
- Wer ist Agent Smith wirklich?
- Wer ist der Architekt?

Was mich jedoch am meisten gestört hatte, war diese Blutleere. Es ist Euch sicherlich auch aufgefallen, dass praktisch im ganzen Film kein Tropfen Blut fliesst. (jedenfalls nicht sichtbar) Nicht dass ich blutgeil wäre, aber wenn jemand mit dem Schwert getroffen wird, tut das weh und es blutet wie verrückt. Schlägereien im Stille der „One Vs. 100 Smiths“ sind anstrengend und der gute Neo muss einiges Einstecken, von den 100 Anderen nicht zu sprechen. Ist etwas davon zu sehen, zu hören, zu fühlen? Nein! Es ist so, als wollten sie sich gar nicht weh tun. Achtet das nächste mal darauf wenn Ihr Euch Reloaded anschaut, die sind alle so richtig lieb zueinander. Zum Vergleich: Schaut Euch Matrix den ersten an!

Jetzt aber genug zu Reloaded, kommen wir zu Revolutions.

[komplette Inhaltsangabe des Films wegen extensiven Spoilern gelöscht]

Zusammenfassend muss man zwei verschiedene Urteile abgeben:

Als Endes einer Trilogie namens Matrix:
Nicht befriedigend. Die meisten Antworten, welche man erwartet hat, bleiben aus, alles was in Reloaded angedeutet wurde, wird hier nicht fortgeführt. Das Ende ist viel zu simple gestrickt und kann fast als Beleidigung für den Kinobesucher angesehen werden. Schade! Die Wachowskis hättens echt besser gekonnt.

Als alleinstehender Science-Fiction Action Film:
Geniale Unterhaltung auf hohem Niveau. Die Kämpfe tun wieder weh, sind nicht zu lang, sondern wissen zu begeistern. Die Schlacht um Zion sucht seinesgleichen und lässt einem keine Ruhepause. Ok, der Endkampf ist vielleicht ein wenig übertrieben, hat aber einige geniale Einstellungen, welche noch lange hängenbleiben.



Name: Virus
Email: HuebnerMirko@web.de
Bewertung: -

Wenn die Storie letztendlich so ended, wie keiner damit gerechnet hat, wie ich es bei fast allen Rezensionen gelesen habe, dann kann man eigentlich nur von einem Erfolg sprechen. Da ist es doch letztendlich, was die Fans wollen, dass der Film nämlich auf eine Art endet, die einem nicht in den Kopf gekommen wäre.
So ist z.B. die Matrix-In-Matrix-Theorie eine sehr naheliegende, und viele hoffen einfach nur, dass die nicht eintrifft. Und gottseidank trifft sie ja auch nicht ein.

Letztendlich, liebe Fans, geht es etwa nur darum, wie der Film endet, oder ist Euch wichtig, dass ihr unterhalten werdet?
Ich will eigentlich Unterhaltung pur, und die werde ich mit Sicherheit bekommen.
Ich meine, die Spannung darauf, wie der Film endet, ist eh nur beim ersten Sehen da, beim 2. Mal kennt man ja eh das Ende, weshalb die Faszination die Handlung betreffen beim 2. Mal eh nicht mehr da ist.

Weshalb schauen sich denn die Fans den Film zig mal an? Weil sie genau wissen, dass sie dabei unterhalten werden.
Was nützt die genialste Story, wenn der Rest am Film scheiße ist.
Wie gesagt, die Story faszieniert eigentlich nur beim ersten Mal.
Bei den weiteren Malen lässt man sich mehr die Aktion und den Effekten auf sich einwirken. So ist es zumindest bei mir.
Und daher kann ich mir auch nur "Matrix" so oft anschauen.



Name: Jim
Email: keine@web.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Hallo,
um eine Frage vorweg zu nehmen, habe den Film als Pressevorführung gesehen. Kann dem Autor des Artikels nur beipflichten.
Erst wurde ein Mythos aufgebaut, der sich auf "philosophische Fragen" stützt. Dann am Ende (dem dritten Teil) entpuppt sich alles nur als heiße Luft. Offene Fragen bleiben offen. Es wird unkonkretes Zeug geredet. Neo und Agent Smith waren zwei Teile einer mathematischen Gleichung. Also eigentlich sind sie eine Person. Der eine spielt die gute Hälfte, der andere die böse Hälfte. Das ist so einfallslos, dass ich es hier schon verraten kann.
Ansonsten bietet der Film Action. Wer sich den Streifen der Action halber reinziehen will, wird beglückt aus dem Kino gehen. Wer Philosophie erwartet, sollte nicht so viel erwarten ...



Name: dedalus
Email: dontemail@me.com
Bewertung: -

Zu den Contra-Rezensionen:

Warum bedeutet simpel automatisch schlecht?
Was hättet ihr geschrieben, wenn der Film durchweg einen "Philosophie-Level" der Marke Architekt-Dialog am Ende von Teil 2 gehabt hätte?
Hättet ihr dann etwa nicht bemängelt, dass sich die Wachowsky-Brüder unter dem Deckmantel sogenannter intellektueller Reflexionen über die Wirklichkeit aus der Schlinge zu ziehen (ergo: die Trilogie abschließen) versucht hätten?
Vielleicht sollten sich einige von euch fragen, ob ihr REVOLUTIONS überhaupt gut finden WOLLTET oder ob ihr jetzt nur frustriert seid, dass sich eure Spekulationen in keinster Weise bewahrheitet haben...



Name: ELDORADO
Email: VR@comic.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)


Genau so ist es: MATRIX REVOLUTIONS ist ein hervorragender Unterhaltungs-/Action-/Science-Fiction- Film von visueller und handwerklicher Brillanz.

Und als solcher gibt es aber auch gar nix zu meckern, abgesehen von den teilweise wirklich peinlich platten und vor Pathos triefenden Dialogen, die mit viel Nachsicht zumindest noch als zum "Coolness-Faktor" der Serie passend akzeptiert werden könen.

Die Schlacht um Zion ist mit das Beste was ich in dieser Richtung bisher gesehen habe. Vor allem die Realisierung der mit Menschen besetzten Kampfroboter hat mich begeistert, obwohl ich den Verdacht habe, dass die Brüder da beim Anime-Klassiker "NEON GENESIS EVANGELION" sehr genau hingeschaut haben.

Wer die "Matrix"-Filme allerdings auch als philosophische Spielwiese betrachtet - und gerade das macht sie ja für viele erst so richtig interessant - der MUSS nach "Matrix Revolutions" einfach enttäuscht und ernüchtert sein, denn der vorher eingeführte komplexe Überbau des Ganzen implodiert hier fast zu einem Nichts.
Die Frage ist dann eben, inwieweit einen das nun stört oder nicht.
Vielleicht sind viele "Normalzuschauer" ja auch ganz froh, dass sie das Kino nicht mit einem großen Fragezeichen im Gesicht verlassen müssen sondern für sich feststellen können "Jo, das hab ich kapiert !"



Name: Architekt
Email: andi.ibk@gmx.at
Bewertung: -

Also, ich kann dedalus nur beipflichten! Wieso soll ein simples Ende schlecht sein? Es ist ja sogar genial! In all den Matrix Foren wird spekuliert, dass sich die Wände biegen, fast schon wie bei Neo in der Matrix! An ein simples Ende hat niemand gedacht, dass heißt wiederum, dass die W-Brothers uns alle überrascht habn!



Name: HaMi
Email: freak-im_kaefig@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Erklärt mir eins am letzten Teil: Die letzten fünf Minuten, in denen sich das Orakel mit dem Architeckten unterhalten... dann bin ich zufrieden



Name: JungeJunge
Email: lolo@gmx.de
Bewertung: -

Das Problem ist die Erwartung - Oder die Rache der Hirnis
Um es gleich vorwegzunehmen: Der Film ist grandios und ein würdiger Abschluss der Trilogie. Lasst euch nichts anderes einreden. Am Anfang wird das Erzähltempo glücklicherweise ein wenig zurückgenommen, um dann als die Weichen für die Handlung gestellt sind, in jeder Hinsicht ein Feuerwerk zu entfachen. Die Schlacht um Zion, wie F. M. Helmke eingesteht, ist die spannendste, beeindruckendste, dunkelste Scifi-apokalypse, die das Kino je gesehen hat. Die Fortführung der Handlungsstränge aus dem zweiten Teil gelingt bruchlos und die Auflösung im Superbrawl zwischen Smith und Neo war ebenfalls schon im zweiten Teil angelegt. Warum dann der Verriss?

Obwohl Helmke das Argument nicht gelten lassen will. Das Problem sind die falschen Vorstellungen einiger Zuschauer und die daraus resultierende Erwartung an den Film. Matrix ist eben nie angetreten, alles hundertprozentig logisch erklären zu wollen. Daher ist auch die künstliche Enttäuschung über Neos übersinnliche bzw. neue sinnliche Wahrnehmung für mich wenig nachvollziehbar. Das Aufhalten der Wächterdrohnen am Ende des zweiten Teils hat zu abenteuerlichen Spekulationen Anlass gegeben. Aber näher betrachtet waren diese Spekulationen alle unsinnig und passten nicht ins Matrixuniversum. Die Eminemtheorie hat Reeves selbst in einem Interview kurz nach dem Kinostart des 2. Teils ausdrücklich dementiert, um keine falschen Vermutungen zu schüren. Trotzdem waren in den Foren mal wieder viele klüger und es wurden sich fröhlich abenteuerliche, amateurhaft-grausame Visionen zurechtgebastelt, die mit den beiden Teilen wenig zu tun hatten. Dass Helmke diese Ergüsse gegenüber dem Film um "Lichtjahre voraus" sieht, "was das Potential ihres kreativen Universums betrifft" lässt vermuten, dass auch er diesen Hirnis auf den Leim ging. Ich hatte mich schon gefragt, was diese Freestyle-Interpreten machen, wenn ihnen nach dem Ende des dritten Teils unwiderruflich klar wird, dass nichts von ihren Theorien zutrifft. Jetzt weiß ich es! Sie zelebrieren maßlose Enttäuschung und schreiben schlechte Kritiken.



Name: Jacob
Email: JacobKeepSmile@aol.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich wundere mich wirklich, dass euch ein paar Stellen nicht aufgestoßen sind. Natürlich, der Film war stellenweise holprig, aber ich denke, dass doch was an der "alles sind nur Maschinen" - Theorie dran ist.
Habt ihr denn genau die Stelle in der U Bahnstation verstanden? Es wird von Programmen geredet, die diese Leute für den Merowinger schreiben oder so. Sie reisen von (wo?) in die Matrix, um ihr Kind beim Orakel unterzubringen und, soweit ich mich nicht verhört habe, reden davon, dass sie selber Programme sind, oder so ähnlich. Es gibt da in dieser Sequenz die Stelle, wo der Vater anfängt zu weinen. In dem Moment, als ihm die Tränen in die Augen steigen, verschwimmt der Augenbereich leicht, ALS OB DIE DARSTELLUNG VON EINEM WEINENDEN AUGE GELADEN WERDEN MÜSSTE!
Weiter: Am Ende unterhalten sich die Orakeloma und der Architektenopa. Wer sagt denn, dass dies nicht wirklich Sprachrohre der alles von außen dirgierenden Menschen sind?
Sie oder er sagt was wie: "Da bist du aber ein ziemliches Risiko (oder so ähnlich) eingegangen." Und dann: "Du kommst mir schon fast wie ein Mensch vor."
Das kann doch DIE Lösung sein.. oder? Der blitzende und blendende, vollkommen deplazierte Sonnenuntergang ist vielleicht auch nur eine Spielerei der menschlichen Programmierer des Programmes. Die "begabten" Kinder des Orakels eine Spielerei.
Mr. Smith wurde den Programmierern zu bunt, da haben sie den vermeintlichen Messias "Puff!" mit ihm machen lassen.
Es wird des weiteren auch immer von einer Erkenntnis geredet, die erst Neo ereilt, dann Mr. Smith, als er das Orakel übernimmt. Diese Erkenntnis ist die, das alles nur ein Spiel ist.
Und was einer vorhin auch gesagt hat: Wieso sollte sonst Mr. Smith (der im übrigen der beste Charakter der ganzen Story ist) sonst in die pseudoreale Welt über Bane einsteigen können?
Ich finde an der Theorie ist viel wahres, und wenn man den Film aus diesem Blickwinkel betrachtet, dann ist er doch gleich viel interessanter.
Und wenn man dies alles trotzdem nicht wahrhaben will: Die Szenen der Verteidigung von Zion (besonders diese von Menschen gesteuerten Roboter) sind doch der Megahammer, oder?



Name: Jacob
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

(Noch eine Einfügung zu dem Zitat: "Du kommst mir schon fast wie ein Mensch vor.")
Das kann man doch als einen kleinen Scherz unter den Programmieren auffassen, oder?

Ich bitte um Reaktionen auf meine These!!!



Name: Pavel Leonidov
Email: Pavel.Leonidov@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ich habe den Film heute im Kino gesehen.
Es erstaunt mich, wie einige Leute zu behaupten neigen, die Fans würden von den Nachfolgeteilen zu viel erwarten. Ich sehe dies ganz und gar nicht so. Die simplen Szenen wie das Ende scheinen nicht nur simpel, es ist aus kreativer Sicht eindeutig ein Rückschritt. Um ein Beispiel zu nennen: "Zwischenwelt" beim Trainman als Erklärung für das rätselhafte Ende von Reloaded, da hatten die Wachowskys wirklich schon bessere Ideen.
Das Schlimmste ist, den Wachowskys sind keineswegs die Ideen ausgegangen. Die Kreativität von Reloaded und Revolutions wurde einerseits absichtlich herabgesetzt, um sich an den "Marktgesetzen", viel Action und weniger Hirn, zu halten, andererseits aus Kostengründen, sie haben den Film in 270 Tagen gedreht.



Name: Judith
Email: judeth@firemail.de
Bewertung: -

Kann mich nur anschließen, eine Offenbarung war das echt nicht für mich (komme gerade aus dem Kino). Sicher war es als reiner "Ruck-Zuck-ist-die-Fresse-dick"-Film prima, aber mit der Matrix hatte das für mich nur noch marginär zu tun. Und dann immer dieses Gelaber, das vom schlimmsten Herz-Schmerz-Doktor-Roman nicht mehr übertroffen werden kann... uff, echt harte Kost. Sehr hübsch fand ich allerdings, daß Neo in Bernds (das Brot) Fußstapfen treten konnte als er in der Zwischenwelt war. Und hätte er dann gesagt: "Mein Leben ist die Hölle", dann wäre das wirklich mal etwas grandios geistreiches gewesen.

Was bleibt noch zu sagen? Bei mir hat sich ein eigentümliches Gefühl der unendlichen Erschöpftheit nach dem Film entwickelt und wenn mich jemand fragt, ob man sich dann anschauen kann/soll/muß, kann ich nur desinteressiert mit den Achseln zucken. Macht doch was ihr wollt. Ich werde diesen Teil (hoffentlich) so schnell wie jeden anderen x-beliebigen Action-Film vergessen. Könnte mir vorstellen, daß es vielen so geht. Ist halt keine Matrix-Qualität ;o) Dazu gehört mehr als in der Gegend rumballern und dekorative Sonnenbrillen.

Kommt mir auch so vor, als wären die beiden letzten Teile erst "später" geplant worden. Und dann heißt es natürlich wie beim vielzitierten Mr. Lucas: "Das war schon immer geplant, ich hatte die Story und die Auflösung schon immer im Kopf." Hm. Alles klar. Genauso wirkt es auch. Vielleicht sollten wir froh sein, daß in den Köpfen, die das alles schon so doll gespeichert haben, keine Matrix-Fehlsteuerung passiert und uns so erspart bleibt, mitten im Film alte Einkaufszettel der Schreiber anschauen zu müssen, weil ihnen das beim Schreiben grad so in den Sinn kam. (SCNR, aber der Film hat mich dermaßen ermüdet...)



Name: Thomas
Email: henkiteng@gmx.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Es ist jetzt 1 Uhr und ich bin gerade von der 22 Uhr Vorstellung nach Hause gekommen. Ich muss sagen, dass ich mich unheimlich auf den dritten Teil gefreut habe und von dem ersten Teil, aber auch vom zweiten Teil begeistert war. Wie schon meine Vorredner sagten: für das Standard-Publikum ist M3 sicherlich unterhaltsam, aber für echte Fans und Bewunderer der Grundidee ist er nur enttäuschend. Ich will hier nicht sagen, dass ein simpler Schluss ein schlechtes Filmende sein muss, aber nach dem was M1 und M2 vorgelegt haben, hätte ich schon etwas mehr Raffinesse von den Brüdern erwartet. Es wird überhaupt nichts beantwortet und leider war es auch nicht mehr wirklich Matrix: zu viele Szenen in der realen Welt, zu viel Humor (teils unpassend) und gekünzelte Liebesszenen (Trinity stecken 4 Stangen im Körper und sie redet erstmal fleißig 5 min das sie Neo liebt und kurz nach dem Kuss nippelt sie ab.) Das was Matrix ausmachte: die geniale Grundidee und die (teilweise) Losgelöstheit von Naturgesetzen und die damit verbundenen Kampfszenen fehlen hier völlig. Ich habe leider den Eindruck, dass die Brüder in Teil 2 einfach drauf losgelaufen sind und im dritten Teil nicht mehr wussten wie sie da nun rauskommen.

Fazit: eine der geilsten Geschichten hat ein unwürdiges Ende bekommen. Ich kann nur auf einen 4ten Teil hoffen :-)



Name: FdM
Email: FdM@FdM.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Also ich komme gerade aus der Matrixnacht, soll heissen Teil 1-3 am Stück, und ich kann nur sagen: Naja.
Wie schon einige andere gesagt haben: Wenn man einfach einen Actionfim will dann ist M3 zu empfehlen, wenn man aber einen Film mit philosophischen Hintergedanken und so weiter erwartet wird man derbe enttäuscht.
Es ist zuviel unlogisch, verwirrend und nicht erklärt um ein wirklich schlüssiges Ende abzugeben.
Tja, hätten die W Brüder nach Matrix 1 aufgehört hätten sie einen Kult geschaffen. Nach Teil 2 und 3 ist es leider nur eine weitere Actionfilm Trilogie.



Name: Lord-ArthuZ
Email: lord-arthuz@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich komme auch gerade von der Filmnacht wieder. ich bin auch etwas enttäuscht, da ich mir durch den 2. teil ein viel besseres Ende vorgestellt habe...Trinity musste draufgehen und auch Neo...
Najut, das passt zur Geschichte. Doch ich dachte Neo wäre noch viel besser im 3.Teil, so ung. wie Son Goku in Dragonball zu DragonballZ besser geworden ist (Die Dragonball Fans werden mich verstehen). Ich dachte, er löse die Matrix auf, aber nein, so weit ich es verstehen konnte, wurde einfach wieder eine neue Matrix erschaffen, so wie es der Architekt im 2. teil meinte. Letztendlich war er einfach nur eine Anomalie, wie schon mehrere vor ihm. Das enttäuscht. Der 3. Teil gibt auch wenige Antworten. Fragen kommen da wieder zuhauf wieder auf:
Was ist diese Zwischenenbene?
Warum konnte das Orakel am Ende überrascht werden?
Warum musste Neo sterben, oder eher gesagt, sich töten lassen? es hätte doch viel besser ausgesehen, hätte er gegen Smith gesiegt und sich dann mit ihm aufgelöst. Aber nein Smith musste ja gewinnen. Was mich aber auch verwirrt: Das kleine Indermädchen aus der Zwischenwelt meint am Ende zum Orakel: ...habe ich für Neo gemacht...und es wird der strahlende Himmel in der Matrix gezeigt. Ist dieses Mädchen auch ein Architekt?
Jetzt mal die Sache von einer anderen Seite betrachtet: Diese Trilogie ist ein Meisterwerk in der Hinsicht, dass sie zu Denken und philosophieren anregt. Es gibt viele Gemeinsamkeiten mit dem normalen Leben (Unsere Realität). Es bringt die Sache mit dem Karma auch dem, der dieses Wort noch nie gehört hat, näher. Oder es wird gesagt, dass die Zukunft nicht direkt vorhersehbar ist, sondern diese von der Entscheidung (Endszene im Krater: Neo:"Ich mache es, weil ich mich so entschieden habe)beeinflusst wird. Im 2.teil meint der Merowinger: "...es ist alles ein Spiel..." Und da hat er aus meiner Sicht auch Recht. Das Leben ist ganz simpel gesagt ein Spiel, in dem jeder von uns seine Erfahrungen und Entscheidungen machen kann. Zudem finde ich die ganzen Anspielungen auf die Griechischen Mythologie und die Bibel auch erstaunlich und faszinierend!
Und was ich noch sagen möchte: Was beschweren wir uns eigentlich über das simple Ende? Wie hättet ihr euch denn dies konkret vorgestellt? Ist das Ende nicht immer so simpel? Gut kämpft gegen Böse! Und eigentlich gehört doch beides zu Ein und Demselben, wie wir wissen.
Vielleicht versuche ich das Alles hier gutzureden, weil ich selbst den letzten Teil (auf den ersten Blick) nicht pralle oder eher enttäuschend fand, aber ich glaúbe dennoch bleibe ich dabei: Diese Filme sind besonders vom Philosophischen seeehr tiefgehend und spiegeln aus meiner Sicht unsere Realität wieder (ich meine damit nicht, dass wir selbst in einer Matrix leben, sondern die Sache mit Gut und Böse, dass sie zusammengehören, dass die Zukunft von der Entscheidung abhängt und dass gilt: Ursache=Wirkung!)
Deshalb von mir 7 Augen.



Name: Gil
Email: mce_gil@aon.at
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Tja, bin gestern nicht enttäuscht worden, sondern einfach nur extrem verwirrt. Gibt's irgendwo ein Matrix-Komplettlösungsbuch?
Ich denke die Gebrüder haben sich etwas übernommen und denken, wenn es kompliziert genug aussieht, wird es schon ein Erfolg werden.
Oder ist das alles nur dazu, damit man sich den Film 6mal im Kino ansehen muss?



Name: Der gerippte Ripper
Email: ripper@gmx.at
Bewertung: -

Sehe ich es richtig dass die Grundüberlegung die wir bereits im ersten Teil haben komplett in die andere Richtung driftet? Im ersten war ich fasziniert von der Idee dass wir hier alle nur in einer Matrix herumlaufen und dass ein Auserwählter den eigentlichen Code dahniter sieht.
Am Ende ist es so unübersichtlich und verwirrend geworden dass sicherlich einige Fans die W-Brüder gerne auf offener Straße wiedersehen möchten ;-)
Und es wurden mehr Fragen aufgeworfen als tatsächlich beantwortet...



Name: n4g4
Email: n4g4@gmx.de
Bewertung: -

Also wenn ich all die Kommentare/Meinungen/Kritiken im Netz lese, dann wird ganz klar, dass Matrix und die Produzenten genau ihr Ziel erreicht haben. Viele sehen sich den/die Film/e an, viele reden darueber.
Ein anderes Ziel steht hinter der ganzen Sache nicht.. Keine "geheime, esotherische, weltbewegende..." Botschaft, sondern schlicht und ergreifend eine nette Idee die Leute zu unterhalten und Geld dabei zu machen (wobei die Idee mit dem Geld wohl doch an erster Stelle steht).
Zur eigentlichen Thematik der Matrix-Triologie fällt mir nicht viel ein. Gut-Böse, Cowboy-Indianer, David-Goliath... seit eh und je die selbe Ideologie, die dem Mensch so schön vorhält, dass man in Gut und Böse trennen soll/muss... also fatal. Reinste Diskriminierung wie sie der Mensch in der Realitaet produziert.
Dass "Revolutions" so endet bestätigt meine Meinung.
Teil 1 umschreibt sehr komplex und vielschichtig den Eintritt Neos in eine Welt, in der Gut und Boese existiert... nichts anderes, allerdings schön verpackt.
Teil 2 erweitert einige (von Fans hochgezüchtete) Theorien, begibt sich aber sehr rasch durch dümmliche Dialoge und plakative Darstellung genau wieder auf den Kernpunkt... wir (gute) muessen die Maschinen (boese) stoppen.
Teil 3 zeigt dann endgültig die "Wahrheit" ... und die ist so platt, dass den Zuschauern langsam klar wird, welche Botschaft die Matrix-Reihe bringt.

"Du musst dich entscheiden.. dich für eine Seite stark machen"
Irgendwie erinnert mich das alles an George W. Bush...
"Wer nicht unser Freund ist... ist unser Feind"

greetZ

n4g4



Name: Strunzow
Email: G_Strunzow@gmx.de
Bewertung: -

Ein wirklich erstklassiger Film. Doch. Ehrlich.

Er reiht sich nahtlos ein in die Reihe hervorragender Fortsetzungswerke wie

Eis am Stil 6
Rambo 4
Rocky 6
Police Academy 7 oder mein absoluter Favorit
Highlander 2

Man erkennt viele alte Ideen wieder, wie zum Beispiel die Laderoboter aus Alien. Toll auch, wie der Keanu da nur durch ausstrecken der Hand ganze Schwadrone von "Wächtern" in der wirklichen Welt zur Explosion bringt. Na gut die Story ist absolut abstrus, aber das war sie im 2. Teil auch schon.

Nein wirklich, unbedingt empfehlenswert. Wenn er für 3,95 € im Bundle mit den ersten beiden Teilen bei Lidl oder Plus als DVD rumliegt.

Und da wundern sich die "Rechteverwurster", daß die Leute nix mehr kaufen. Ein Film wird auch durch noch so häufige Aneinanderreihung der zugegebenermassen im ersten Teil revolutionären Tricktechnik noch nicht sehenswert.

Und diese Dialoge...."Ich habe 10 Minuten gebraucht, mir die Stiefel zuzumachen." Das hat Format, das hat Klasse. Sowas gabs in irgendnem Enterprise Film auch schonmal "Das Schiff wird zentral gesteuert !" "Sie meinen also, das Schiff wird von einer Zentrale aus gesteuert ?" "Genau"

Hol' schonmal den Wagen, Harry.



Name: Lumberjack
Email: MisterZweig@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Habe mir alle drei hintereinader angesehen und muß sagen, dass mich Revolutions positiv überrascht hat!
Die Story ist zwar relativ dünn, aber sollte man sie doch zumindest im Zusammenhang mit Reloaded sehen und daher gleicht sich das aus.
Nachdem ich aus dem Kino kam verspührte ich einige Verwirrung, doch je länger ich über den Film nachdenke, desto besser gefällt er mir.
Das Ende ist das einzig mögliche Ende es war vorher klar das dies passieren würde.
Negativ ist die Degradierung von Morpheus, im ersten Teil ist der Hero
Zitat"Er ist wie ein Vater", im zweiten ist er nur noch der Mann neben Neo und im dritten ist er der Beifahrer von Niobe.
Die Schlacht um Zion schrannt knapp am Tricktechnischen Overkill vorbei, macht aber Laune und ist optisch eine Augenweide!!!
Und das Frage offen bleiben würden, war doch klar, oder?
Ich muß aber zugeben, dass ich nach dem ersten Teil mir von den Fortsetzungen mehr erhofft hatte, aber wer hatte das nicht.



Name: Nils Westerboer
Email: entersand@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Schon der erste Teil hat nach der ersten Hälfte auf seinen "philosophischen" Hintergrund gesch... und das Actionkino neu erfunden. Die Trilogie wiederholt dieses Prozedere nur nochmal im Ganzen. Ich muss sagen, dass ich noch nie derart beängsigend apokalyptische Bilder gesehen habe - wobei mir gerade dadurch der 10sekündige Blick über die Wolken den Atem verschlug.

P.S. Strunzow: es wäre toll, wenn Du Dich noch öfters hier bemühen würdest. Selten so gelacht!



Name: Elessar
Email: Blub@blub.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Habe den Film eben gesehen. Obwohl meine Erwartungshaltung nach den ersten Rezessionen sehr gering war, hat mich der Film absolut enttäuscht. So ein geniales Potential wurde noch nie in der Filmgeschichte dermaßen vergeudet.

Man hätte es wirklich bei einem Film belassen sollen...
Der Versuch nach dem genialen ersten Teil, die unbeantworteten Fragen über die bis dahin nur bruchstückhafte Matrix-Welt zu beantworten, ist in einem Fiasko geendet. Ich kann getrost sagen: ich hätte das besser hinbekommen - ich glaube das denkt sich jeder Zuschauer der den Kinosaal nach den zwei Stunden verlässt.

Naja, nicht alle Forsetzungen sind schlecht, Matrix reiht sich aber nach StarWars als 2. prominentes Beispiel der letzten Jahre definitiv in diese Kategorie ein. Punkt.

Wer was anderes behauptet hat ein sehr einfaches Gemüt und hat Teil2 nicht ansatzweise verstanden.



Name: garner
Email: rev@olution.de
Bewertung: -

Ich werde jetzt nichts zum Action- und SFX-Gehalt posten, ist bereits alles gesagt. Aber im Gegensatz zu vielen anderen obigen Meinungen, habe ich eine Auflösung des Ganzen gesehen. Mal abgesehen, dass in dem letzten Teil nun die religiöse Seite (Glaube, Gut gegen Böse usw.) des Menschendaseins beleuchtet wird (im zweiten Teil war es eher derphilosophische Aspekt), kann man doch am Ende beim Gespräch zwischen Orkakel und Architekt erkennen, dass alles ein Spiel zwischen den beiden war. Wahrscheinlich versuchen die Maschinen, nachdem dei Matrix mehrmals neu gestartet werden musste., die menschen besser zu verstehen und stellen zwei programme ab, die entgegengesetzt arbeiten, um Emotionen in den Menschen zu schüren. Das Orakel hat diesmal sehr viel gewagt, Smith ist ein ergebnis ihres Einsatzes. Der Architekt hat Neo manipuliert, so dass er am Ende den Krieg beendet, Smith wird infiziert und gelöscht. Die Matrix neu aufgebaut, kann man am Ende deutlich sehen, und man ist einen Schritt weiter, wohlwissend, dass das Spiel nun von vorne beginnt, eventuell mit neuen Aspekten die getestet werden sollen.



Name: Lord-ArthuZ
Email: lord-arthuz@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Aus meiner Sicht hast du vollkommen Recht garner! Ich war auch erst sehr enttäuscht. Aber so wie die ersten beiden Teile hauptsächlich aus Action bestehen, so wird man (wie heute im Interview von Fishburne gesagt wurde)im 3.Teil regelrecht gezwungen über die ganze Philosophie und Mythologie nachzudenken! Und das gefällt vielen Fans nicht. Ich gebe zu, es ist hart, aber man muss nunmal sich die ganzen (komplexen) Zusammenhänge selber erklären. Aber das wiederum dacht diese Trilogie so einzigartig! Ich stimme Fishburne zu, indem er sagt, dass der 3.Teil komplizierteste Film aller Zeiten ist. Ich kenne kein anderen Film oder Trilogie, die von der philosophischen Komplexität an die Matrix Trilogie herankommt!



Name: Ersy
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

M.Revolutions ist besser als Reloaded aber schlechter als der erste Teil.
Vor dem Film wurde viel verssprochen, aber der Film hält nur wenig ein. Die S.-Effects sind gut, aber von der Story habe ich mehr erwartet.



Name: Sunspecter
Email: Sunspecter@t-online.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Selten war die Enttäuschung nach einem Kinofilm größer als nach MR. Es ist keine Wut, kein Hass, sondern einfach nur überwältigende Enttäuschung. Aber etwas "positives" hat die Sache..alle Theorien sind mit diesem Film für Null und Nichtig erklärt worden. DAS hat sich bestimmt niemand so vorgestellt.
Ansonsten kann ich zu der wiedermal grandiosen Kritik von Herrn Helmke nur folgendes hinzufügen: Ich persönlich fand die Actionsequenzen eher ermüdend als faszinierend. Und nicht anstrengend ermüdend, sondern eher eine Art "Gääähn!" -Ermüdung. Von einer Revolution (wie beim 1er) kann aus technischer Sicht gar nicht die Rede sein. Aber das empfand ich bei Reloaded schon so. Die Dialoge waren ebenfalls eine Riesenenttäuschung, mein Lieblingszitat(Trinity zu Neo in einer "herzerwärmenden" Sequenz): "Ich habe 10 Minuten gebraucht, um mir meine Schuhe zu binden." Sowas kann nicht mal die schlechteste Synchro der Welt verbocken...
Aus diesem Film hätte, rückblickend, niemals eine Trilogie werden dürfen. Obwohl die Ansätze allemal gegeben waren. Sogar KINGS (oder Cinemas Erklärung hätte den dritten Teil retten können. Dass es dazu nicht gekommen ist, kann ich mir bloß mit einem Sündenbock erklären: Joel Silver. Vermutlich wurde ihm die Kritik des kommerziellen Publikums nach dem Reloaded Ende zu laut und er hat sich darauf besinnt, ein extrem simpliziertes Ende einzubauen. Ansonsten kann ich mir diesen krassen Unterschied, zwischen dem 1er bzw. 2er und Revolutions, nicht erklären. Bitter, bitter...
Dennoch bot der Film (auch ohne revolutionäre Technik, aber mit abgedroschenen Dialogen) zumindest teilweise solide Unterhaltung. Aber als ein Ende der Trilogie allemal nicht würdig...



Name: nobsy
Email: maruti@gmx.de
Bewertung: -

Enttäuschender kann ein Film kaum sein. Das Ende von Revolutions ist ein echter Witz. Nicht nur das der Endk(r)ampf Neo/Smith eher aus einem Supermannfilm stammen könnte, danach scheint ihm auch noch die Sonne aus dem Hintern, ah sorry, hinter der Brille hervor. Die krönende Schlussnummer, hey die Sonne scheint und alles wird gut ist noch die absulute dreistigkeit.

Für mich ist dieser Teil der schlechteste Film des Jahres. Ich hoffe er gewinnt eine goldene Himbeere!!!!!

Es lebe Kill Bill.

Eins kann man noch sagen: Es gibt nur einen Matrix-Film.... Schade...



Name: Noxy
Email: Noxy2210@web.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Ich kann nur sagen, das ich schwer enttäuscht von dem dritten Film war... Er bestand eigentlich nur aus sinnlosem rumgeballer, und das bringts einfach net so wirklich. Die Special Effects waren zum Großteil gut, aber von Story keine Spur. Ich lobe mir trotzdem den ersten und zweiten. Und hoffe jetzt nur noch das kein vierter Film folgt...



Name: Thomas
Email: henkiteng@gmx.de
Bewertung: -

Wie ich oben schon gesagt habe: die Brüder sind im 2ten Teil losgelaufen und wussten nun nicht mehr wie sie da rauskommen. Ich glaube langsam nicht mehr daran, dass die Brüder ÜBERHAUPT noch eine wirkliche Idee haben wie alles miteinander zusammenhängt. Ich behaupte einfach mal, dass es nur noch darum ging die Leute weiter zu verwirren um irgendwie aus der Sache wieder rauszukommen und den Film irgendwie enden zu lassen. Nicht, dass man mich nun falsch versteht: ich habe nach dem 2ten Teil auch mit philosophiert und bin bestimmt keiner, der überhaupt nichts gecheckt hat... aber der dritte Teil ist nur noch Schein-Philosophie "alles was ein Anfang hat, hat auch ein Ende" ...



Name: darkvoyager
Email: sadf@erds.de
Bewertung: -

hab mir jetzt mal die ganzen comments durchgelesen und muss sagen das darunter einiges an mist ist. Selten hört man mal eine objektive meinung was eeigentlich schade ist. Zur rezession: Ich stimme mit mir nicht überein,da matrix in meinen augen genauso ausgegangen ist wie es von vornerein geplant war. Wenn etwas revolutionär beginnt, wird der anfang das ende sein. In dem sinne sollten einige von euch das nächste mal im kino genauer zuhören. Die theorien stehen nämlich noch fast alle offen. Der mögliche reboot der matrix am schluss, die weissagung des orakel, der angebliche tod neos ! Was wäre passiert wenn die matrix macher eure ideen übernommen hätten und so das ende gestaltet hätten, das heißt das man aus dem kino geht und weiß das der film fertig ist. Doch allein die idee hinter matrix erlaubt kein abgeschlossenes ende , denn sonst hätte der film seine wirkung verloren. Deshalb gilt in meinen augen. Wer den film normal anschaut wird das von den regisseuren vorhergesehene schwarz-weiss bild sehen und nichts anderes. Doch es ist wie bei guter literatur, guckt euch jede sehne an und achtet auf bestimmte dialoge und es erscheint eine andere perspektive. Eine, in der eure theorien immer noch stimmen könnten, wer weiß.



Name: Mentro
Email: mentro.kosum@firemail.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)


Okay Leute, über die Erwartungen wegen der offenen Enden des 2ten Teils, die nicht alle schulbuchgemäss geschlossen wurden, kann man enttäuscht sein, oder annehmen die Brüder hätten sich an der Materie etwas übernommen, aber daher kann man die Trilogie nicht kritisieren. Denn sie ist, wie sie ist, und nicht wie man sie gerne gehabt hätte nachdem man 2/3 gesehen hat! Sicherlich wäre auch mir ein abgehobeneres Ende eingefallen, aber ich mache keine Film, und daher sollte ich nicht auf die spucken, die es können. Ich sehe mir den Einbruch der Sentinels in Zion an,und will laut schreien, wenn ich mir das vorstelle. Der totale Hitech-Overkill. Sowas krasses habe ich noch nicht gesehen. Allein dafür müsste man schon niederknien und 10 Punkte rausrücken. Wer mit der Story jetzt immer noch Probleme hat, obwohl sie ziemlich simple abgeschlossen wurde, der muss sich eben auf seinen Glauben verlassen, oder einfach mal aufhören Filme deshalb zu kritisieren, weil sie nicht ihre eigene Erklärung haarklein auf dem Silbertablett servieren.



Name: Görlitzer
Email: D.Goerlitzer@t-online
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Ich habe in meinem ganzen Leben noch kein schlechteren Film gesehen. Von 100 Leuten haben 99 die ganze Handlung verstanden. Anmerkung: 1 Person im Kino war voll unter Drogen. Geht nicht rein... der Film ist der letzte Dreck



Name: Will
Email: ichselbst_will@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Gerade deshalb, weil das Ende mehr Fragen aufwirft, als bestehende beantwortet, finde ich den Film interessant und durchaus empfehlenswert. Die Anfangsszenen rund im die Matrix im Zusammenhang mit dem Merowinger und dem Club Hel waren spannend und unterhaltsham, obwohl man eingestehen musst, das die Rolle des Merowingers reichlich zu kurz kam und nicht weiter ausgeführt wurde. Der Mittelteil rund um den Krieg in Zion ist actiongeladen, spannend und eine Abwechslung, zu den Teilen 1 & 2 wo Zion nie wirklicher Kriegschauplatz war. Neben dem Handlungsstrang ''Krieg Zions'' läuft paralell die Story von Neo auf dem Weg zur Quelle, das bietet ebenfalls Abwechslung und kann, obwohl Trinitys lange Rede kurz vor ihrem Tod oder Neo's Erblindung und seine fast nicht vorhandenen Schmerzen kaum nachvollziehbar scheinen, als positiv angesehen werden. Das Ende ist dann für meinen Geschmack zu kitschig unf typsisch ausgefallen, wobei der ''wunderbare Sonnenaufgang'' meine Meinung noch einmal unterstreicht. Alles in allem, rate ich aber allen, sich den Film ein zweites Mal im Kino anzusehen, denn nach einem wiederholten Sehen, versteht man relativ mehr und findet ihn gar nicht mehr so schlecht... ;-)



Name: ozan1000
Email: ozan1000@hotmail.com
Bewertung: -

also ich finde da gibt es rein gar nix zu verstehen, zu diskutieren oder zu interpretieren...deswegen finde ich den abschluss der triologie auch sehr enttäuschend..SPOILER:fast alle fragen werden mit einem simplen"das ist einfach so weil du der auserwählte bist" beantwortet" SPOILER ENDE für einen actionfilm unterhaltsam aber als abschluss der matrix triologie eine katastrophe



Name: Dave
Email: a@b.com
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Wie kann man über dieses Machwerk philosophieren.

Endlos langweilige Orakelszenen mit den plattesten und einfallslosesten Dialogen der Filmgeschichte.
Gefolgt vom Abschnitt in der Klischee beladenen Endzeitwelt Zion.
Die menschgesteuerten Roboter mit ihren Knarren , einfach nur albern.

Matrix ( das Original ) ist ein supergestylter Actionfilm mit einem interessanten Twist; Maschinen gaukeln den Menschen ihre Welt nur vor.

Was danach kam war zweimal ödes abkassieren.
Wobei man Reloaded noch einige positive Aspekte abgewinnen konnte , sofern man bei den langweiligen Zion Szenen nicht eingeschlafen ist.
Wie man bei Revolutions durch zwei Stunden Einfallslosigkeit gequält wird grenzt schon an Körperverletzung.

Die Einführung von Zion in die Story hat aus einem coolen Actionfilm einen drittklassigen Science Fiction gemacht den keiner sehen wollte.
Das ist das Problem mit Reloa/volutions.
Wenn überhaupt , dann hätte die Story in der Matrix weiterspielen sollen.
Und wer sagt das wäre unlogisch , den möchte ich daran erinnern das die Basis der Story Menschen sind die den Maschinen zur Energieversorgung dienen.
Ausreichend für einen Actionfilm , aber wer auf so einer schwachen Grundlage anfängt zu philisophieren und nach einem tieferen Sinn zu suchen macht sich lächerlich.

Wer sich den Film im Kino antun will dem kann ich empfehlen einen Gameboy mitzunehmen , oder ein Kissen.

Zwei Augen weil Neo und Trinity in ihren Outfits immer noch cool aussehen und weil Agent Smith wieder "Mister Anderson" gesagt hat.



Name: Michi
Email: newdeal74@sms.at
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

kann mir jemand das ende erklären?
ist das jetz die matrix wo die sonne aufgegangen ist oder ist das die echte welt.
ist der architekt auch ein programm?
wieso kann smith auch in die wirkliche welt in form eines menschen???



Name: Oliver
Email: hab keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Vielleicht habt ihr noch keinen Schulabschluss oder ihr habt ihn gekauft. Übrigens genauso wie die Filmkritiker in der FAZ!

Die Matrix-Trilogie besteht aus zwei Teilen. Teil eins (M1) und Teil Zwei (M2+M3). So und nur so darf man das sehen.
Okay hier spielt Geld ne große Rolle, aber die Brüder haben ganze Arbeit geleistet. Die verschwinden wieder und das wussten sie, deshalb hatten sie auch die Möglichkeit das Ende so zu gestallten wie es sein musste, ob das dem Puplikum nun gefällt oder nicht!

Als ich im Radio gehört habe, M3 würde im Dialog der letzen Szene Zwischen Orakel und dem Architekten eine Fortsetzung ansetzen, weil das Orakel sagt man werde neo wiedersehen, bin ich fast umgefallen, weil uich nicht glauben konnte, das die Presse es nicht kapiert haben sollte.

Okay, ihr solltet euch mit Philosophien und Worten wie "Gnosis", "logos" und "Trinity" auseinandersetzen. In M1 werden grundzüge verschiedener philosophischer Fragen aufgestellt. So etwa die Frage nach der Welt oder auch bekannt als die Frage nach der Schöpfung. Die Vorläufige Antwort ist dass die Matrix Kontrolle sei. In M2 wird eine neue Frage aufgeworfen, nämlich was ist Macht oder was ist Bestimmung. ( Neo kommt zum Orakel um zu erfahren wie er sich entschieden hat nicht um sich zu entscheiden )
es stellt sich heraus, das die Welt die Hölle ist. Krieg in ewiger Wiederholung.
In M3 wird jetzt die Erlösungshandlung Neos für die Menschen aus dem christlichen Glauben importiert. Lest, falls ihr wisst wa ne Bibel ist, eines der Evangelien, ist nicht viel, und den Römerbrief, ist auch nicht viel, aber schwer, dann werdet ihr erstens verstehen, wo wir unser Grundgesetz herhaben und zweitens werdet ihr M3 und die Letzte Szene kapieren.

Denn wenn Noe in der Logos, die von Gohst in Schuß gebracht wurde, von Trinity zu einem Gott kommt, der sein Ursprung ist und dort für das Ende des Krieges zwischen Gott und en Menschen kämpft und das Böse schließlich besiegt indem er es selbst wird und damit die Möglichkeit wahrnicht das Böse mit sich zu zerstören, da er ja jetzt das Böse selbst ist, dann muss man echt an unserer Kultur vorbeigeogen sein ohne auch nur eine Funken mitbekommen zu haben.

Aber der Effect hat sich fortgesetz der sich bei M1 und M2 achon abgezeichnet hat. Wer den Film nicht kapiert findet ihn Scheiße!
Selber denken und andere verstehen könnte einen selbst weiterbringen!

Ich denke nicht dass hier alle Arschlöcher sind, sonst hätte ich mir den Kram gespart! Lebt wohl!



Name: qwe
Email: qwe
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Es ist nicht so, dass alle Fragen mit "weil Neo halt der Auserwählte" beantwortet werden können. Für den Durschnittlichen Kinogänger vielleicht schon, aber der fragt sich auch nicht viel und das was er sich fragt kann so beantwortet werden und dabei kriegt er noch tolle Bilder zu sehen, wenn das nichts ist ?
Hier einige Anregungen:
Wieso gibt es in der Matrix Programme (also Maschinen), die den Menschen helfen? Es ist doch so, das die Revolution unter den Programmen und Maschinen stattfindet. Wie genau die Gesellschaftliche Struktur der Maschinen (haben die eine Demokratie ?) aussieht wird nicht gezeigt. Wichtig ist nur, dass es Programme gibt, die einen freien Willen besitzen und welche die keinen freien Willen haben, wie Agent Smith (Er wird stinksauer als Neo sagt, "... weil ich mich so entschieden habe"). Man könnte denken Smith habe durchaus seinen freien Willen bewiesen als sich dazu entschloß vom System unabhängig zu sein (Er läßt im 2 Teil Neo seinen Kopfhörer zukommen), ich glaube aber er wurde vom Orakel oder vom Architekten neu programmiert um die Revolution zu erzwingen. Das ganze wurde vom den beiden inziniert damit der Frieden eintrifft, dehalb sagt der Architekt zum Orakel "... du hast viel Riskiert", es hätte ja auch alles schief gehen können...
Ich könnte noch Stunden lang weiter schreiben und gebe dem Film deshalb 10 Punkte. Meine Theorien können von mir aus alle Falsch sein, und jeder sollte seine eigenen basteln. Wenn man jedoch nur die Antwort "... weil er der Auserwählte ist" parat hat, dann so finde ich, spiegelt das die eigene lahme und nihilistische Weltansicht wieder und das tut mir leid.



Name: ozan1000
Email: ozan1000@hotmail.com
Bewertung: -

ich finde es sehr belustigend(und ein bischen traurig) wie sogenannte matrix fanboys(oliver und konsorten)meinen sie haben die weisheit mit löffeln gegessen und müssten andere belehren.. am ende muss man auch noch froh sein dass der gute Oliver uns nicht"alle für arschlöcher" hält und uns an seinem unbegrenzten wissen über die matrix teilhaben lässt: weisst du was oliver, ich verzichte gerne! ich meine da nimmt sich der oliver soviel zeit um 21 zeilen mit seinem kommentar vollzuschreiben, und trotzdem kommt nix dabei raus..tz tz tz



Name: Thomas
Email: henkiteng@gmx.de
Bewertung: -

@ ozan1000 : recht hast Du!



Name: McLaine
Email: www.chaosgroup-center.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

So wie ich hörte, gibt es definitiv keinen vierten Teil von Matrix.

Alles in allem wirft der Film mehr Fragen auf, als er hätte erklären sollen.
Aber das ist halt die Idee von Matrix: Mach dir selbst ein Bild!

Die Actionszenen sind teilweise echt bombastisch. Da sitzt man mit aufgerissenen Augen im Kinosessel und kriegt das volle Brett ins Gesicht. Großes Lob. Wie will man zukünftig sowas noch toppen ?! Die Messlatte, was SciFi Action angeht, wurde auf jeden Fall ein ganzes Stück angehoben.
Auch der Anblick der Maschinenstadt war eine Augenweide.


Meine Kritikpunkte (Achtung SPOILER) =

-Nerowinger zu schnell abgespeist
-Zu wenig Zeitlupen Matrix Kung-Fu-Kampfszenen. (Ok, Trinity´s sterbender Schwan war zum Glück dabei)
-Wie Niobe das Schiff durch die Gänge "scheuert" ist wirklich nur noch übertrieben. Das hat ausgesehen, als ob man ein Auto, daß auf dem Dach liegt, mit nem Sattelschlepper über die Autobahn zieht.
-Der Endkampf zwischen Neo und Smith wirkt wie eine Dragonball Z Folge.
-Warum andere Schauspielerin für die Rolle des "Orakels" (war das Storytechnisch doch so notwendig?)
-Trinity Sterbeszene wirkt zu künstlich. Dreimal durchbohrt und die hustet/stöhnt nichtmal.
-Morpheus zu sehr im Hintergrund.
-Orakel Schützer "Seraf" zu sehr im Vordergrund

Alles in allem ist der Film eine gute, aber keine würdige Fortsetzung.

Gruß
MC LAINE



Name: McLaine
Email: www.chaosgroup-center.de
Bewertung: -

Sorry, was vergessen:

Entweder hab ich die Musik von Revolutions nicht mitbekommen, oder sie war einfach zu schwach?!
Jedenfalls vermisse ich in Teil 3 solche Stücke, wie sie in Teil 1 und 2 zu hören sind. Man denke an Teil 1, als Neo und Trin Morpheus befreien wollten und sich mit den Beamten anlegen oder Neo´s Auftritt in Teil 2, wo er im Chateu gegen Nerowringers Schergen fightet.



Name: Der Nichtswisser
Email: nein
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Nachdem mich beim Lesen der Kommentare zeitweise das Gefühl beschlich, der Film könnte doch einen tieferen Sinn bergen, muß ich noch etwas loswerden:

Matrix Revolution besitzt haufenweise Stellen, die man interpretieren kann... das Problem ist nur, daß es keinen eigenen Ansatz liefert!

Im ersten und zweiten Teil führen die Macher uns Zuschauer in eine faszinierenden Welt, in der Technik und Philosophie gekonnt verwoben sind. Im dritten Teil gehen plötzlich alle Lichter aus und man steht alleine im Dunkeln.

Ich bilde mir ein, inteligent genug zu sein, einen Film zu verstehen, doch Matrix Revolution habe ich nicht verstanden. Klar, im Nachhinein kann ich etliches hinein interpretieren, aber es bleibt am Ende doch nur meine eigene Sache und ich kann schlecht behaupten, so hätten sich das die W. Brüder gedacht. Den Film kann man nicht verstehen, es sei denn als einen gewöhnlichen Sci-Fi-Action-Streifen ohne tieferen Sinn. Nach den beiden ersten Teilen also eine herbe Enttäuschung :-(

Jeder weiterführende Gedanke dazu wäre Zeitverschwendung.

Soweit,
Andreas



Name: Wulfman
Email: ?????????
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ich muss dem Nichtswisser ganz klar recht geben. Die vor allem in Reloaded aufgeworfenen Fragen werden garnicht beachtet. Bei diesem Film gibt es nichts zu verstehen. Das aufgebauschte philosophische Gerüst wird durch Erklärungen nach dem Motto "er kann alles, weil er der Eine ist" als unsinnig und lächerlich entlarvt. Es sollte eine inhaltliche Tiefe vortäuschen. Als Fortsetzung ist Revolutions also ein absoluter Witz.
Die fünf Punkte bekommt der Film weil er losgelöst von den anderen beiden Teilen ein guter Science-Fiction-Film mit einer tollen Action-Sequenz von technischer Perfektion ist.
Alles in allem ist es Zeitverschwendung eine Interpretation des Films zu versuchen.



Name: Dude
Email: asdf
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den film klasse. Gutes unterhaltungskino, mit phylosophie dahinter, wo man auch selbst nach dem film noch kurz nachdenkt.
Leider kann er halt nicht an Teil 1 rankommen. Weil Teil1 einfach die große überraschung beinhaltete: die menschen leben in einer künstlich erschaffenen welt udn sind von den maschinen versklavt. da kam der gedanke neu auf und es traff den kinozuschauer wie ein ziegelstein der vom dach auf den kopf fällt. als ich damals aus dem film raus ging da musste ich noch stunden lang drüber nachdenken udn war vollkommen gefesselt. (das sogenannte Fight-Club-Feeling :) )

Sowas hatte halt teil 2 nicht mehr, wobei die disskussionen schon sehr stark waren, nach dem Cliffhänger den teil2 bot, aber das war eben ein anderes gefühl, mehr ein "verwirrt-sein" als ein "überwältigt-sein" wie bei teil1(wo natürlich auch die revolutionären effekte damals mitspielten).

Teil 3 muss ich sagen, hab ich angeschaut und ich dacht mir zuerst.. Wow nicht mal schlecht, weil ich erwartete nicht mehr viel von dem film als ich die kritik hier gelesen habe, aber ich muss sagen er hat mich dann doch überrascht. die special effekts sind natürlich erste sahne .. und die story fand ich dann doch auch überraschend gut, was aber eigentlich dann erst danach kam, als ich diesen forenbeitrag gelesen habe, der wirklcih ein vollkommen neues licht auf den film wirft, bzw alles das so ein bisschen fragwürdig ist, aufklärt:


http://www.matrixmania.com/showthread.php?s=fc3459cebd2b627f5a2fafae3290c610&threadid=7547&perpage=25&pagenumber=2


Ein bisschen schade fand ich bei Matrix 3 auch, dass es zuwenig In-der-Matrix-Szenen gab. die hatten halt dieses besondere flair in teil1&2, und dort haben auch die figuren diese besonders coolen manöver und mooves drauf, was schon sehr beeindruckend aussieht und einfach zu den matrix titeln dazu gehört. es war einfach ein bisschen zuviel in zion und der realen welt... trotzdem, alles in allem guter film, der aber nicht mehr den effekt von matrix 1 hat.



Name: DerGraf
Email: philipp.graf@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film sehr gut!
Ich denke, dass die meisten den Film einfach nicht verstehen wollen/können, und darum manchmal etwas komische Rückmeldungen geben...
Aleine die Idee für so eine Storry hätte mindestens 7 Augen Verdient... Und wenn dann die Specials zu allem auchnoch extrem gut gemacht sind, reicht es zumindest von mir für 9 Augen! :D
Greetz DerGraf
PS: Für jeden Action-Fan ein Muss! ;-)



Name: Dragi
Email: dragonheart@god-news.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo Orakel,

schöne Theorie, aber leider kann diese aus verschiedenen Gründen nicht stimmen.

Tipp:

Seht die reale Welt nicht als reale Welt und die Matrix nicht als das Mittel um Menschen (!) zu versklaven, bzw. etwas vorzugaukeln.



Name: Henry
Email: Henry@gmx.net
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Mir gehts eigentlich darum im Kino unterhalten zu werden. Aber dieser Film war einfach nur scheiße. Bin kein Matrix Fanatiker, dennoch fand ich Teil 1 gut und 2 sogar auch. Aber der hier ist Müll. Total langweilig. Blödes Rumgequatsche und nur beschissene Bilder. Haben wir alles in anderen Filmen schon besser gesehen.

Das eine Auge geben ich auf den Abspann. Die grüne Schrift auf schwarzem Hintergrund hat mir am Besten gefallen und der Soundtrack im Abspann .



Name: funkyminister
Email: funkyminister@hotmail.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

tja...habe den film nun auch gesehen und wie schon des öfteren erwähnt wird dieser film dem mainstreampublikum bestimmt gefallen. für leute mit nur ein bisschen anspruch ist er jedoch nicht empfehlenswert. wenn ich mir teil 1 anschaue hat teil 3 nicht mehr viel damit zu tun. langsam hab ich auch das gefühl, dass alle die den film so hochloben entweder noch keine 16 sind (war ich auch mal und in der zeit gefiel mir rambo halt auch) oder verstehen einfach nichts von filmen. es ist nun mal die wahrheit dass es sich bei diesem film lediglich um eine geldmachmaschine handelt. und denkt immer daran selbstverleumdung ist keine lösung....



Name: Der _picknicker
Email: sdfas@dfsdfs.fr
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Tach.

Ich finde den Film Super . Mit dem Film meine ich alle 3 Teile zusammen.
Derjenige der diesen Film blöd findet oder die Story nich blickt der soll Bad Boys oder Terminator gucken.



Name: buddha
Email: buddha2000@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

In meinen Augen ist Revolution ein sehr passendes Ende für die Matrix Triologie(die ich auch für eine Zusammenhängendes, von vorherein mit Fortsetzung, ob jetzt eine oder zwei ist eine andere Sache, geplantes Filmwerk halte).
Zur Action ist wenig zu sagen, die Schlacht um Zion hat mir fast den Atem geraubt, und ich meine, dass die Szenen in der Matrix auch nicht zu kurz gekommen sind, außerdem hatten wir diese ja schon in den beiden Filmen vorher zu genüge. ( Ein Glück, dass es noch geldgierige Produzenten a la Joel Silver gibt, dessen Einfluss in diesem Film endlich mal positiven Charakter bekommt).
Doch denke ich, dass der wirliche Streitpunkt die Story von Matrix Revolution ist. Und gerade weil die Meinungen der Kritiker und User in diesem Forum so extrem auseinander gehen, gebe ich den Film 10 Punkte. Überlegen wir mal, wann ein Film die Menschen derart zu Denken angeregt hat, wann wurde ein Film das letztemal so auseinander genommen, neu zusammengesetzt, neu interpretiert und neu beurteilt. In einer Zeit, in der Dummheit als Tugend gilt, ist dies für mich die größte Leistung der Wachowski Brüder. Viele sagen jetzt, wie Herr Helmke, dass das alles nur Zufall sei. Doch glaube ich nicht daran, es gibt einfach zu viele Details, die nicht darauf hinweisen. Und falls es doch der Fall sein sollte, was solls. Wieviel ist durch Zufall entstanden, ob es nun in der Naturwissenschaft oder Literatur ist. Denken wir nur mal an die "Ulysses" von James Joyce. Man findet soviele Interpretationansätzt, dass sich ganze Bibliotheken nur mit der Sekundär Literatur befassen. Dabei behauptete er selbst, dass vieles nicht gewollt war. Ich will die Wachowski Brüder nicht mit Joyce vergleichen, soweit würde ich niemals gehen, doch denke ich, dass man den Brüdern unrecht tut, wenn man alles nur schlecht redet.Sie haben in großen und ganzen ein Meisterwerk abgeliefert, dafür stehen die polarisierten Ansichten, vielleicht müssen sie ja erst sterben, um wirklich anerkannt zu werden, wie die meisten großen Künstler der Vergangenheit, was keine Aufruf an Matrixfans sein soll. Nun denn, der Film hat Schwächen, das muss ich zugeben, doch sehe ich diese nicht im Einflussbereich der beiden Brüder..super Film, meine Meinung!!!



Name: H4HN
Email: sebastian.hahn@t-online.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich fasse mich kurz.

3. Teil: für sich brilliant, anime touch, coole sequenzen und kamerafahrten.

FRAGEN:
Ist es soo simpel oder hab ich es nicht geschnallt.

a)
Also, es gibt keine Matrix in der Matrix. Neo kann die Wächter in der realen Welt aufhalten, weil er eben der Auserwählte ist und er das zu können hat? Ungeachtet jeglicher physikalischer Gesetze?

b)
Agent Smith starb weil Neo starb? +/- = 0 ???
Hat nur gekämpft um besiegt zu werden?

c)
Oracel ist die Königin, hat im Smith Programm weitergelebt? Sie liegt ja letztendlich im Wasser und sprach mit Smiths Stimme.
Sie ist die Gute gegenspielerin zum Architekten?

d)
Warum lässt der architekt alle aus der Matrix die wollen? Neo ist "tot" und Smith ist tot. Die Matrix reseted, er kann machen was er will.

e)
Ist das kleine Inder-Mädchen das neue Orakel?

Bin ich blöd oder warum bin ich aus dem Film gegangen und habe nichts verstanden? als ich die Lösungen hier gesehen habe kann ich nur sagen, das ich vielleicht zu "schlau um die Ecke dachte" und mir was zusammen reimte.
Hatte nach dem 3. Teil die idee mit der Matrix in der Matrix ohne je ein matrix forum betreten zu haben. Dachte, geil alles ist erklärt, gute story nettes Ende.
Und dann lese ich das es die Matrix in der Matrix nicht gibt.
HÖ! Dann macht nichts ein sinn, ausser man erklärt es mit stupiden Lösungen.

Naja, hoffe einer gibt mir die Antworten, kann nicht mehr schlafen :D

WO GENAU WIRD ERSICHTLICH DAS ES DIESE 2. MATRIX NICHT GIBT???


MFG
Sebastian



Name: olly
Email: victor.johnson@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Seid ihr alle blind?
Auf den ersten BLICK habt ihr ja Recht, aber ob ihrs glaubt oder nicht, wer lange genug drüber nachdenkt, findet die Antworten auf all die Fragen in Reloaded und Revolutions. Ich will nicht zu viel verraten, aber er ist offensichtlich, wenn man die AUGEN aufmacht.
Was denkt ihr:
Warum kann Neo die Wächter zerstören oder in der "Maschinenstadt" die anderen Maschinen?
Welche Bedeutung hat Neo (=der Neue) denn eigentlich?
Und (jetzt kommts): warum kann Neo SEHEN, obwohl er (ganz offensichtlich!) blind ist? Noch deutlicher gehts nicht.

Man könnte ja fast meinen ihr wollt nur sehen, was ihr sehen wollt bzw. die einfachste Möglichkeit. Womit wir wieder beim ersten Teil der Trilogie wären.

Schauts euch nochmal an und vor allem eines: denkt drüber nach!



Name: björn
Email: asd
Bewertung: -

dann klär uns doch gerade auf, olly!
würd mich über die antworten freuen.



Name: SilentScream
Email: mr.rdb@gmx.de
Bewertung: -

Also wenn ich mir hier so einiges durchlese... ohjeohje.
ES IST NUR EIN FILM!! Und leider ein ziemlich Schlechter.



Name: Predator
Email: webmaster@jksoft-online.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Diejenigen die Revolutions nur als reine Ballerei ansehen haben keine Ahnung. Tut mir leid ihr habt wirklich nix begriffen!



Name: Florian
Email: Florischmidt@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

lol

Das ist es doch was die Wachovski Brüder wollten.Man soll am besten noch Tage lang nach dem man den Film gesehen hat sich darüber Gedanken machen und drüber reden.Matrix ist der beste Film/die beste Triologie die ich je gesehen habe.Auch ich habe Anfangs nichts alles verstanden ,doch Tag für Tag habe ich es immer mehr verstanden.Und ich glaube ,das ich noch nicht mal alles weiß,obwohl die meistebn Antworten einfach auf der Hand liegen.Und das ist nur eins was mich an dieser Triologie erstaunt.Das andere ist die Planung bis ins geringste Detail... alles ergibt einen Sinn wenn man darüber nachdenkt.Deswegen auch ein perfektes Zitat zum Abschluss:

„Genialität zeichnet sich dadurch aus, dass sie schwer als solche zu erkennen ist.“



Name: Gregor
Email: jaja@web.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Nach der Rezension hier auf filmszene.de hatte ich ja schon relativ niedrige Ansprüche an den Film. Aber selbst die sind noch unterboten worden. Was ist nur aus dem Maßstäbe setzenden Teil 1 geworden!?
Die Dialoge waren Übelkeit erregend. Die Musik ist unerträglich pathetisch. Die Story sehr bemüht. Das Rumgeballere im Dock eine einzige Gewaltorgie und völlig entfremdet von der Ästhetik des ersten Teils. Das Frauenbild eine rückwärtsgewandte Katastrophe. Einzig das Handwerk hat überzeugt. Technisch ist der Film sicher sehr gut, aber das ist auch schon alles. Teil 1 werde ich sicher noch oft schauen, die Sequels versuche ich lieber zu vergessen...



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Nach den ganzen schlimmen Kritiken bin ich mit erheblich reduzierten Erwartungen ins Kino gegangen. "Matrix Revolutions" ist eigentlich ein guter Kinofilm. Die Schlacht um Zion und die einzelnen "Abenteuer" der Hauptdarsteller waren ebenso spannend und bombastisch wie in den Vorgänger-Teilen. Das Ende war nun gar nicht mal so miserabel und Keanu Reeves durfte dann für einige Sekunden dann doch mal seine hölzerne Rolle verlassen und Gefühle zeigen, wenn auch halb vermummt.

Was den Film zu einer Enttäuschung machte, ist die Tatsache, dass die Macher von Matrix neue Wege des Marketing und Merchandising gegangen sind. Hierunter hat der der Film bzw. der Zuschauer stark zu leiden. Mich haben nach "Matrix Revolutions" und besonders nach "Matrix Reloaded" viele Fragen beschäftigt. Bedauerlicherweise hätte ich mir das Computerspiel zum Film kaufen und durchspielen müssen um elementare Informationen zur Geschichte zu erfahren. Vorher hätte ich mir Animatrix auf DVD kaufen sollen und jetzt nach dem "Abschluss" der Trilogie werde ich auf das Online-Game warten müssen, um erfahren zu können, wie es weitergeht bzw. wie das Ende tatsächlich aussieht. Das kann nicht die Zukunft des Kino-Entertainments sein.

Dazu gehört auch die neue Masche der Hollywood-Produzenten, Kinofilme in mehrere Teile zu splitten, damit sich die Kassen doppelt füllen. Teil 2 und 3 hätten komprimiert in einen Film mit etwas Überlange ins Kino kommen. Auch das kann es für die Zukunft nicht sein.

Letztendlich ist aber die Storyline das größte Manko. Keine andere Kritik als die obige von Herrn Helmke hätte es passender beschreiben können. Man kann den Brüdern Wachowski nicht absprechen, sie hätten sich keine Mühe gegeben. Auch muss man bedenken, dass wir es hier mit einem Sci-fi-Film zu tun haben, der utopischer nicht hätte sein können und hier gewisse Ungereimtheiten ganz natürlich sind. Dennoch bleiben zu viele Fragen offen, zu viele Rätsel ungelöst und so muss man sich entweder damit abfinden, dass nun doch nicht alles so