Match Point

drama, gb 2005
original
match point
regie
woody allen
drehbuch
woody allen
cast

jonathan rhys-meyers,
scarlett johansson,
emily mortimer,
matthew goode,
brian cox, u.a.

spielzeit
124 min.
kinostart
29.12.2005
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bewertung


(8/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Soviel im Leben hängt vom Glück ab, man frage da nur einen Tennisspieler. Bleibt der Ball an der Netzkante hängen, gibt es zwei Möglichkeiten: Hat man Glück springt er doch noch über das Netz und man macht den Punkt. Hat man Pech, fällt er ins eigene Feld zurück und man verliert den Punkt. Glückliche Umstände stehen auch am Anfang der Geschichte von "Match Point": Der Ex-Tennisprofi Chris (Jonathan Rhys-Myers) macht bei seiner Arbeit als Tennislehrer die Bekanntschaft von Peter Hewett (Matthew Goode), dessen reiche und einflussreiche Familie dem eigentlich recht mittellosen Chris das Tor zu einem neuen Leben öffnet. Peters Schwester Chloe (Emily Mortimer) wirft ein Auge auf den neuen Freund ihres Bruders, und in kurzer Zeit protegiert Vater Hewett (Brian Cox) Chris in seinem Firmen-Imperium und beschafft ihm dort eine Top-Position. Das neugefundene Leben unter den Schönen und Reichen könnte so unkompliziert sein, wäre da nicht Nola (Scarlett Johansson), die Verlobte von Peter. Vom ersten Treffen an ist Chris von der sexy Amerikanerin wie besessen, und als sich beide später in eine Affäre miteinander stürzen, gerät Chris' Leben erneut aus den Fugen...

Drei Thesen zu "Match Point":
1. Woody Allen macht jetzt wirklich Schluss mit lustig.
2. Woody Allen macht wieder gute Filme.
3. Woody Allen landet nach langer Zeit mal wieder einen Hit.

Zu These 1, "Schluss mit lustig":
Dass es in den letzten Woody Allen-Filmen ("Anything Else", "Die Suche nach dem Jade-Skorpion", "Schmalspurganoven") recht wenig zu lachen gab, hatte ja mehr mit der Qualität von Allens zunehmend faderen Komödien zu tun, als mit irgendetwas anderem. Aber so gewollt wenig witzig wie in "Match Point" war Allen schon lang nicht mehr. Ernste Filme hat er ja seit den späten Siebzigern öfters gedreht, in den letzten Jahren versuchte er aber doch mehr schlecht als recht, seine Tradition in der intelligenten Komödie fortzusetzen. Von daher kommt die extreme Ernsthaftigkeit, ja Tragik von "Match Point" doch etwas überraschend.
Zu lachen gibt's hier eigentlich nix, und die wenigen Schmunzler sind auch eher der bitter-sarkastischen Art zuzurechnen. Allen hat ein quasi-klassisches Drama gedreht, in dem mehr als ein Literaturklassiker anklingt, kein Wunder bei Themen wie sozialem Aufstieg aus ärmlichen Verhältnissen durch Heirat und verbotener, verborgener Liebe. Da muss man an "Wuthering Heights" ebenso denken wie an "Große Erwartungen" oder "Washington Square", oder auch an die von Allen selbst eingebauten Referenzen. Wenn etwa Chris ganz am Anfang Dostojewskis "Schuld und Sühne" liest, kann man schon eine Idee bekommen, was einen hier erwartet. Was sich auch in anderen kreativen Entscheidungen Allens niederschlägt, etwa dem Einsetzen alter italienischer Opernarien als eine Art griechischer Chor, die dass zunehmend dramatische Geschehen begleiten und kommentieren und die sich andeutende Tragik vorausdeuten.
Gänzlich unerwartet ist dieser Stimmungswechsel allerdings nicht. Allen machen ernste Stoffe sowieso mehr Spaß: "Wenn ich die Chance habe, etwas Ernstes zu machen, habe ich daran mehr Spaß. Das heißt nicht, dass ich darin so gut bin wie in Komödien, aber genieße es mehr". Sein letzter Film "Melinda und Melinda" untersuchte bereits die dünne Linie zwischen Komödie und Tragödie, während "Match Point" sich als Ausgangsposition der Frage widmet, wie sehr Glück das eigene Schicksal bestimmt. Und der nächste Verwandte in Allen-Kanon scheint "Verbrechen und andere Kleinigkeiten" (1989) zu sein, minus der komischen Einlagen. "Match Point" zeigt unbarmherzig, wie ein Mann mit seinem Gewissen ringt, mit ungewissem Ausgang. Diese Entscheidungen führen den Film im Schlussdrittel so unerwartet wie elegant in Thriller-Territorium, wo "Match Point" dann mehr mit "Der talentierte Mr. Ripley" zu tun hat als mit dem Großteil von Allens bisherigem Schaffen. Was eine sehr gute Nachricht ist und direkt überleitet

Zu These 2, "ein guter Film",
denn man merkt "Match Point" an, das dies Allens kreatives Comeback ist. Das rufen zwar irgendwelche Leute bei jedem neuen Werk des Königs von New York, diesmal stimmt es aber. Besonders der Ortswechsel scheint Allens Muse gut getan zu haben, wie auch der letzte wirklich gute Film von ihm, seine launige Jazz-Hommage "Sweet and Lowdown" (1999) bereits von dem Verlassen des Big Apples profitierte. Denn während seine Komödien in der New Yorker Gesellschaft immer formelhafter wurden, ist der doppelte Umzug nach London und zur Dramatik auch doppelt gelungen. Denn dies ist einer der wenigen Filme Allens, den man wirklich als packend beschreiben kann.
Die heimliche Liebschaft zwischen Chris und Nola sowie dessen Doppelleben sorgen für dramatisches Potenzial, das den Film größtenteils wirklich spannend macht. Zudem verzichtet Allen auf unnötigen Tand, einzig eine überflüssige Szene kurz vor Schluss - wohl auch als Bergman-Hommage gedacht - stört, weil sie unnötig deutlich ausspricht, was dem Zuschauer schon längst klar ist.
Wie immer kann Allen auch Klasseschauspieler um sich scharen, ohne dabei in die All-Star-Revuen zu verfallen, die einigen seiner letzten Filme den kreativen Atem abdrückte. Besonders die jungen Hauptdarsteller sind hervorragend, was man von Scarlett Johansson ("Lost in Translation", "Die Insel") eigentlich auch erwartet, von Jonathan Rhys-Myers ("Kick it like Beckham", "Vanity Fair") vielleicht nicht zwangsläufig. Der muss den Film tragen, schlägt sich aber im Charakterfach beachtlich und verleiht seinen glatten Milchbubizügen ständig Tiefe. Und so ist man sich bei seiner Figur auch nie sicher, kann sich nicht sicher sein, muss sich ständig aufs Neue mit ihr auseinandersetzen: Wie viel meint Chris ernst, wie viel ist pure Berechnung? Johansson hat weniger zu tun, bringt in das Porträt der glücklosen Nola aber Klasse und Energie. Emily Mortimer und Matthew Goode leisten ebenso gute Unterstützung wie Altmeister Brian Cox als Chris' Schwiegerpapa Alec. Dass letzterer, der eigentlich auf zwielichtige Bösewichter festgelegt ist ("Die Bourne-Verschwörung", "Ring") zur Abwechslung mal einen ‚Guten' gibt, erfreut ebenfalls.
Schauspielleistungen also tadellos, Film spannend: Gibt's da eigentlich was zu meckern? Nur eines hält den Film davon ab, sich in eine Reihe mit Allens Klassikern stellen zu können: Denn egal wie klassisch die Themen sind, egal wie stilvoll das Ganze umgesetzt oder wie gut Dialoge und Figuren beobachtet sind, die Geschichte selbst ist im Grunde fast banal und man hat sie halt auch schon dutzende Male gesehen. Selbst die intelligente Pointe, die die Anfangsfrage nach dem Glück wieder aufgreift, kann dies nicht verhehlen. Der Film ist einfallsreicher und frischer als Allens letzte Werke, aber nicht genug für ein Meisterstück. Trotzdem bleibt's dabei: "Match Point" ist nach vielen Enttäuschungen noch mal ein großer Wurf des fast 70-Jährigen.

Zu These 3, "mal wieder ein Hit"
Sicher prognostizieren kann man natürlich nichts, aber selten sah es für einen Allen-Film in der letzten Dekade besser aus: Frenetische Begeisterung bei der Filmpremiere in Cannes mit einigen der besten Reviews seit langer Zeit, dazu ein willkommener Bruch mit der immer formelhafteren Ware der letzten Jahre und eine Besetzungsliste, die auch ein jüngeres Publikum anlocken könnte. Dabei kann man Allen mit der Besetzung von Hollywoods momentanem "it-girl" Scarlett Johansson tatsächlich mal eine kommerzielle Absicht unterstellen. Ist ja auch keine schlechte Idee, statt der eigenen altbekannnten, faltigen Visage ein paar sexy Jungdarsteller in den Mittelpunkt zu rücken, nachdem es Allen-Filme in den letzten Jahren immer schwerer hatten, einen Starttermin und gute Publicity zu bekommen.
Wenn jedenfalls die Reaktion unserer französischer Nachbarn ein Wegweiser ist, ist die Rechnung voll aufgegangen. Wann konnte man einen Woody Allen-Film zuletzt einen Blockbuster im Wortsinne nennen, einen Film, der lange Schlangen vor dem Kino verursacht? Eben. Aber ausverkaufte Kinosäle und ungewöhnlich lange Publikumsschlangen scheinen den hohen Erwartungen recht zu geben. Die Eigenwerbung der Presseabteilung, die erklärt, der Film sehe schon jetzt aus wie Allens erfolgreichster seit "Der Stadtneurotiker", kann man dreist finden. Aber unwahr scheint sie nicht zu sein.

Diese dritte These muss freilich noch von der Öffentlichkeit bestätigt werden. Aber zumindest die ersten beiden kann man eigentlich kaum anzweifeln. Die englische Luft scheint Allens lange brach liegende Muse wiederbelebt zu haben, so dass man tatsächlich jetzt schon gespannt sein kann, was Allen (wiederum mit Johansson) als nächstes macht. Der beste Woody Allen-Film seit langem, soviel kann man auf dem Spielbogen verzeichnen. Und damit also Punkt, Satz und Sieg für Woody Allen.

S. Staake

 


Name: Frank Chargé
Email: frankcharg@aol.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Vorzüglich übrigens auch die Auswahl der Filmmusik. Wenn man bisher nicht zu schätzen wusste, welche athmosphärische Dichte die dramatischen Melodien und Arien zu erzeugen vermögen, in diesem Film werden sie erneut 'bebildert' und packen den Zuschauer.



Name: martin
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Da kann man ja gespannt sein. Nachdem die bisher beste Komödie Woody Allens (und eine der besten überhaupt) "Im Bann des Jadeskorpions" hier so negativ kritisiert wurde, ist zu hoffen, dass der neue wirklich einer der besseren Allens ist.



Name: MK
Email: kein@kein.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Echt ein guter Film - hat definitiv seinen Längen, aber dem subtilem Humor und den genialen Ideen kann man sich nicht entziehen.

9/10



Name: Doc.Plus
Email: -@ö.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

10 Augen rasseln für diesen Film!! Die Thematik, wie nah Glück und Pech beieinander liegen und wie sich dies auf das Schicksal und den Lebenslauf einer Person auswirkt, wurde wahnsinnig toll umgesetzt.

Vor allem das Ende ist großartig, weil ich dies nicht erwartet hätte, aber vor allem dies zeigt auch, wie schmal der Grat zwischen Glück und Pech ist.

Ganz großes Lob geht auch an die 4 jungen Darsteller, wobei mir persönlich Jonathan Rhys-Myers sehr gut gefallen hat, da man das Hinterlistige in seinem Gesicht sehen konnte, aber man gleichzeitig Sympathie für ihn entwickeln konnte.

Gaaanz großartiger Film mit tollen Schauspielern und, wie ich finde, keinen langatmigen bzw. unnötigen Szenen. 10/10



Name: Maximus
Email: backi1312@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Kann Doc.Plus nur zustimmen. Ein großartiger und vor allem von der ersten bis zur letzen Minute fesselnder Film.
Zum einem wird die Glück/Pech-Thmeatik sehr schön verarbeitet und lässt Fragen aufkommen, ob unser gesamtes Leben im Endeffekt nicht nur aus Glück und eben Pech besteht.
Zum anderen musste ich trotz des durchaus ernsten Themas sehr viel lachen und schmunzeln. Der Film ist mit schwarzem und subtilem Humor gespickt, einfach wunderbar.



Name: McJ
Email: McJ@McJ.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Ein netter Film über die British Upper Class, das Glück im Leben und den Aufstieg eines Underdogs. Gute Story, schöne Ausstattungen, gut abgefilmt... aber, hey, nicht wirklich aussergewöhnlich gutes Kino.

Wenn man es nicht wüsste, man würde nicht merken, dass dieser Film von Woody Allen ist (jedenfalls, wenn man den Allen der 70er/frühen 80er Jahre vor Augen hat). Das kann man als Vorteil sehen, oder nicht. Aber es fehlt 'Match Point' einfach das Besondere, die eigene Handschrift eines Regisseurs. So bleibt das Ergebnis eine nette Erzählung über Aufstieg und Niedergang eines Aufsteigers, schön in Szene gesetzt, mal ein wenig bissig, mal ein wenig lustig, mal ein wenig Krimi.
Aber für ein Drama ist es einfach zu wenig dramatisch, für eine Gesellschafts-Farce zu wenig überzogen, für eine psychologisches Porträit dann letztlich doch zu flach.
Rhys-Meyers ist allerdings erstaunlich charaktervoll in seiner Rolle, die anderen Schauspieler aber eher solide. Das Drehbuch, von Allen selbst, hätte vielleicht etwas mehr Mut vertragen, mal eine interessante Volte zu schlagen, die Dialoge zu schärfen.

Insgesamt kein schlechter Film, aber nicht herausragend.



Name: Sonja
Email: Bostoner@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der beste Film seit langem nach diesem kärglichen Kinojahr. Ein Meisterstück!! Bin ansonsten kein großer Allen-Fan. Dieser Film hat alles, was man erwarten kann: Spannung, Sex, Cleverness mit einer Prise Ironie und Humor. Der Hauptdarsteller Jonathan Rhys-Meyers spielte glänzend, für mich oskarreif!




Name: markus
Email: m_ehm@gmx.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Also...mein Fazit dieses Filmes: Scheisse!
Warum dieses banale Wort? Weil es genau das Nivaeu des Filmes wiedergibt.

Unnötige Wiederholungen in den Dialogen und eine Spannungskurve, die dem Herzschlags eines Toten gleicht prägen diesen Film.
Allen wagt es sogar diesem Film, den ich kaum einen Genre zuzuordenen wage, durch lächerliche Augenblicke den gesamten Film ins lächerliche zu ziehen.

Vll verstehe ich den 'Humor' oder was auch immer von W. Allen nicht...aber dieser Film war desaströs!



Name: martin
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Ich finde auch, Woody Allen sollte lieber bei Komödien bleiben. Nicht schlecht, aber definitiv viel zu lang und als Thriller nur mittelmäßig. Kann man sehen, in Zeiten wo nichts Besseres kommt, muss man aber nicht.



Name: AB
Email: ayne382alf251@excite.com
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ganz netter Film, etwas zu lang aber trotzdem gut anzuschauen.
Für das Ende gibts einen Zusatzpunkt in der B-Wertung.



Name: Rooster
Email: downwardspiral@hotmail.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Gestern abend im kino gesehen und muss sagen da hab ich nach dieser kritik aber um einiges mehr erwartet. die story is weder neu noch besonders spannend erzählt. die wenigen twists kann man voraussehen und reissen einen somit auch nicht gerade vom hocker. und das schlimmste ist das der film sich irgendwie nicht entscheiden kann ob er nun drama oder thriller sein will. von der viel zu langen laufzeit soll erst gar nicht geredet werden. auch die charaktere sind nicht besonders spannend ausgearbeitet und verhalten sich auch bis zum ende hin nach dem muster das ihnen von anfang an aufgelegt wurde.
und der teilweise bittere ernst den woody allen an den tag legt? na ja da sind mir seine witzigen klassiker wie der "stadtneurotiker" aber um einiges lieber!
unterm strich kann man sich das geld für einen kinobesuch auf jeden fall sparen und wer doch unbedingt den neuen woody allen film sehen will ist hiermit gewarnt



Name: Stephan
Email: slachawitz@hotmail.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

das ist ein sehr sehr schwacher film von woody allen:
1. das selbe thema - ein ungesühnter mord - war bereits inhalt seines films "verbrechen und andere kleinigkeiten" - dort aber wesentlich glaubwürdiger - und mit humor
2. hauptkritik: der bruch in der mitte des films:
niemand nimmt dem hauptdarsteller diese 2 morde ab. ist auch psychologisch völlig unglaubwürdig, einen unbeteiligten zu ermorden, nur damit's aussieht wie ein raubmord im drogenmilieu.
3. bei dem so gut geplanten mord wird die schrotflinte aus schwiegervaters scheune genommen ??
4 null humor
5 das treiben der bourgoisie beobachtet man gerne - wo bleibt hier die distanz, etwa eines claude chabrol ?



Name: kinomax
Email: test@net.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ganz interessanter Film, allerdings auch mit etwas bedrückender Wirkung (war grad mit meinen Freunden drin und hinterher in der Kneipe sprach kaum einer ein Wort). Die Story ist für mein dafürhalten etwas zu sehr bei "Der talentierte Mr Ripley" geklaut, aber hat schon einige saftige ÜBerraschungen auf Lager. Einige Dialoge sind wirklich sehr gut geschrieben und geschauspielert, auch wenn nie die seelische Autentizität von "Eyes Wide Shut" erreicht wird - mir dem der Film ebenfalls Gemeinsamkeiten hat. Sehr ansehbar, gut geschauspielert und wirklich - das Ende des Films fliegt wie ein Tennisball, der an einer Netzkannte abgeprallt ist durch die Luft, und man weiß bis zum Ende nicht wirklich, wie es ausgehen wird. Hat sich schon gelohnt, wenn's auch wie gesagt am Ende etwas bedrückend, und manchmal auch unlogisch und an den Haaren herbeigezogen wirkt,



Name: David
Email: dve@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der beste film aller zeiten!



Name: Thomas
Email: bitte@keinsp.am
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ganz hervorragender Film. Es ist wahr, dass die Geschichte im Grunde ganz banal ist und man sie wohl schon x-mal gesehen hat - aber hier wird so gut und psychologisch so realistisch gespielt, dass man sich binnen kurzem als Zuschauer unversehens "in den Film hineinbegibt" und sich identifiziert (so ging es mir). Dies statt irgendwelcher "ästhetischer" Anmerkungen: ich konnte die Distanz irgendwann nicht mehr halten, und gegen Ende des Filmes, als sich die Angelegenheit zum (****** kein Spoiler ******) entwickelt, hielt ich's nicht mehr aus und musste den Kinosaal für einige Minuten verlassen. Ich hasse solche Filme. Dies beiseite gelassen, ist der hier blendend.



Name: marina
Email: sunny@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

so ein toller film hab ich schon lange nicht mehr gesehn. mit so viel tiefsinn regt er meiner ansicht nach sehr zum denken an. in verschiedenster weise... ob es nun das fremdgehen an sich ist, oder ob das geld einen zu hohen stellenwert hat oder die feigheit der männer oder die unzufriedenheit des menschen an sich.. er kann nie genug bekomme... oder einfach das risiko und das spiel mit der gefahr...also wer diesen film sagen wir mal übelst ausgedrückt "scheiße" findet, der hat ihn nich verstanden und dessen herz kann sich nich so weit öffnen und seine seele begreift den wahren sinn nicht. super film.... (20 augen würd er von mir bekomme :-))



Name: theresa
Email: theresa-engelmann@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ein toller film, wobei Scarlett Johansson mal wieder beweist was für eine klasse sie besitzt



Name: Mike
Email: mikey637as@yahoo.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Wieso stand in Nolas Tagebuch nichts von ihrer Schwangerschaft? Immerhin wurde Chris "fast auf jeder Seite" erwähnt und die Polizeibeamten wussten auch über sein Pläne, seine Frau zuverlassen genau bescheid. Sehr unwahrscheinlich, dass die Schwangerschaft da unerwähnt bleiben soll. Und wenn sie davon gewusst hätten, wäre die Indizienlast so erschlagend gewesen, dass sie weiter ermitteln hätten müssen (nämlich die Gewehre von Chloes Eltern überprüfen)

An sich hat der Film mir sehr gut gefallen, aber wegen dieses schweren Logikfehlers gibt es nur 7 Punkte



Name: sandy
Email: no@spam.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film war gar nichts. Keine Komödie, kein Krimi, kein Drama... es war einfach mal wieder ein Woody Allen, den man sich so was von hätte sparen können.
Die stetig betrunken oder bekifft wirkende Synchronstimme von Scarlett Johansson misst sich in ihrer Grausamkeit mit dem unauslässlichen Schlürfen, mit dem die Protagonisten ihre Drinks genießen und das ist einfach nur nervig.
Die Opernlalla, die sich ständig in den Vordergrund schleicht ist auch extrem zermürbend und der grauenhafte Hauptdarsteller Rhys-Meyers, von dem man Besseres gewohnt ist, will wohl zerrissen und gequält daher kommen, wirkt aber einfach nur wie "Kevin - Allein unter den Bekloppten".
Dass Scarlett Johanssen als Nola erst die kühne, berechnende Blondine mimt, die sich mit Kalkül einem reichen High-Societlyer hingibt, um schließlich völlig debil und hysterisch im Bild rumeiert, ist so unglaubwürdig wie die viel zu schwach gezeichnete Emily Mortimer, die so viel mehr kann und auch willens war, dies zu tun, als als naive Babyfanatikern rumzustressen.
Wer Woody Allen Fan ist wird sich hier gut aufgehoben fühlen. Diejenigen, die dachten "Ach komm, das soll ja mal ein ganz anderer Woody-Allen sein, lass´ ihn uns ausprobieren" sollten besser die Finger davon lassen.



Name: Lennart
Email: keine@keine.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Gefällt mir sehr gut ! Nettes Ende !



Name: slf
Email: no@email
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Ich war enttäuscht - einer der besten Filme soll dies gewesen sein?? Da habe ich doch schon wesentlich bessere gesehen.

Handlung ist banal, in vielen Teilen vorhersehbar und zum Teil doch sehr unglaubwürdig... und zu lang.

Gut waren allerdings viele Bildkompositionen und gelungene architektonische Darstellungen / Umgebungen.
Das reisst den Film dann aber doch nicht raus, ebensowenig wie die Idee mit dem Tennisball und dem Ring...

Ich kann den Film nicht weiterempfehlen.




Name: wolfgang
Email: wolfgang@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Herausragend!
Eigentlich nur noch mit Ripley zu vergleichen.



Name: Julia
Email: motzard@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein sehr schöner Film, ein wenig langatmig ohne Pause, aber die Thematik wurde in ihrer Tragik, die weniger in dem Film tragisch dargestellt als in uns als tragisch empfunden, und trotzdem, genau durch diese untragische Darstellung, auch ihrer Alltäglichkeit sehr sehr gut dargestellt wird. Die krasse Gegenüberstellung zwischen Glück und Unglück schockiert und regt gleichzeitig dazu an, sich mit seiner eigenen Situation auseinanderzusetzen, wie glücklich bin ich, wieviel davon habe ich tatsächlich nur meinem Glück zu verdanken. Wer eine große Story erwartet, wird enttäuscht sein, aber dank Allens großartiger Auseinandersetzung wird diese sowieso in den Hintergrund gedrängt - hier geht es in erster Linie nicht um Liebe und Geld -

Keine typische Hollywoodproduktion, die auf große Gefühle, Spannung und Effekte baut, sondern ein tiefsinniges und anspruchsvolles Werk. Nichts für den "Unterhaltungs"-Kinogänger!



Name: IGIT
Email: igit.igit@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Bei den ganzen positiven Kommentaren und Bewertungen versteh ich nicht wo mein Problem liegt.
Die Geschichte ist unglaubwürdig und langweilig. Die Dialoge sowie der Schauplatz wirken, zumindest für mich als Student des Mtitelstandes, abgehoben und fad.
Das ganze wirkt auf mich weder neu noch sonderlich gut umgesetzt.



Name: Leopold
Email: Bond23@gmx.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Ein Film bleibt ein Film.
Es wurde bewußt auf Efekte im Ablauf des Geschehens wert gelegt, das Verhalten,die Einstellung ( emotionale Reaktionsmuster )
der Personen verändert sich im Ablauf des Films zur Unglaubwürdigkeit.
Auch die Darstellung der Elternteile die sich dem Ungleichgewicht
der Partnerwahl ihrer Kinder mit völliger Gelassenheit begegnen
ist genauso unreal, wie die Möglichkeit sich in solch Soziokulturelle Kreise vorzutasten.



Name: op
Email: leider@keine.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film hebt sich deutlich ab, von den wirklich nutzlosen Zeug das auf Zelluloid gebannt wurde.
Nur wenige Filme vermögen so zu wirken, dass die Meinungen zwischen gefallen und nicht gefallen, sich die Waage halten.
Ein solcher Film ist immer gut. Daumen hoch!
Die Leute die hier eine negative Kritik geschrieben haben, von denen wüsste ich gerne welche Filme denen gefallen. Bestimmt keine die Match Point auch nur annähernd das Wasser reichen können.



Name: merle
Email: /
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

langweilig, schlechte musik 8bin kein opernfan)



Name: merle
Email: /
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

oh.. hab die wertung vergessen...



Name: Helmut
Email: h.schwenke@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

War schwer beeindruckt! Nicht leicht zu sagen warum.



Name: Paula Gleixner
Email: paula.gl@hotmail.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich hab ihn erst gestern zu Weihnachten bekommen! (Hab ihn davor schon im Kino gesehen!) Ich bin beeindruckt! Ich habe viele Kritiken über Woody Allen gehört! Aber ich finde den Film super! Ich bin kein Opernfan trotzdem.... Ich kann ihn nur empfehlen



Name: paula
Email: paula.gl@hotmail.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich finde vorallem die 2 paralellen Szenen sehr gut:

Die eine ganz am anfang als der Tennisball immer übers netz kommt und einmal genau an die kante vom netz trifft und hochfliegt.

Die zweite Szene als Chris den Schmuck, den er geklaut hat, in die Themse wirft und der Ring -GENAUSO WIE DER TENNISBALL- genau auf der Kante vom Geländer auftrifft in die luft fliegt.

Die zwei szenen finde ich sehr gut kombiniert!

Der Film ist klasse und ich kann die Kritiken nicht verstehn...
Ich hab ihn auf DVD und freu mich schon ihn bald wieder anschauen zu können =D



Name: Stefan
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Mich hat der Film von Anfang an gefesselt, wobei ich noch nicht mal genau sagen kann wieso. Das Spiel von Jonathan Rhys-Meyers und
Scarlett Johansson gefällt mir besonders gut. Die Zwiespältigkeit von Meyers, einmal als "everybody's darling" und als hinterlistiger Schwindler gelingt perfekt, selbst nach den beiden Morden empfindet man noch so etwas wie Sympathie für ihn. Einziges Manko: Manche Szenen im Film waren vorhersehbar. Andere haben dafür umso mehr überrascht!!! Klasse Film!



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Bewertung: von 10 Augen