Jagdfieber

animationskomödie, usa 2006
original
open season
regie
roger allers & jill culton
drehbuch
steve becich, ron j. friedman
mit den stimmen von (original)

martin lawrence,
ashton kutcher,
debra messing,
gary sinise, u.a.

spielzeit
86 min.
kinostart
09.11.2006
homepage
www.jagdfieber-derfilm.de
bewertung

(6/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Die Truppe rund um die Jungs und Mädels der Pixar Animation Studios ist das Maß aller Dinge, wenn es um Animationsfilme geht. Der Erfolg gibt ihnen Recht, und deshalb kann man als Zuschauer immer wieder mit gewisser Spannung erwarten, was sich die Konkurrenz aus dem Ärmel zieht, um den Pixar-Erfolg wenigstens etwas zu relativieren. Wer die Hoffnung auf die neu gegründeten Sony Pictures Animation Studios und deren erstes Projekt "Jagdfieber" gesetzt hat, wird aber leider enttäuscht werden.

Dem Grizzly-Bären Boog (im Original gesprochen von Martin Lawrence) geht es gut. Er wohnt zwar nicht in der freien Natur, aber seine Halterin Beth (Debra Messing) gibt ihm jede Freiheit die er will. Er hat genug zu Essen, schläft in der Garage in einem gemütlichen Körbchen und auch sonst ist alles prima. Bis er eines Tages die Bekanntschaft des redseligen und unheimlich nervenden Hirschs Elliot (Ashton Kutcher) macht. Nach einer durchgemachten Nacht werden die beiden Tiere von der Polizei erwischt. Beth muss sich von ihrem Lieblingsbären verabschieden und ihn in die Wildnis zurückbringen. Nur mit Elliot an seiner Seite muss sich der zivilisierte Boog nun in seinem natürlichen Lebensraum durchschlagen. Hauptproblem dabei: Die Jagdsaison hat gerade begonnen.

Na klar, es sind wieder einmal Tiere. Nach "Findet Nemo", "Ab durch die Hecke", "Ice Age", "Madagaskar" und "Tierisch wild" dürfen sie auch hier für den Stoff eines weiteren Animationsfilms herhalten. Geht es denn noch unkreativer? Natürlich sind alle Lebewesen unheimlich liebevoll animiert und auch die üblichen Gags sind sowohl für die kleinen als auch für die großen Kinder geeignet. Aber das war es eigentlich auch schon. Umso ärgerlicher für den, der sich zufälligerweise auch noch vorher den Trailer von "Jagdfieber" angesehen hat, in dem die besten Szenen schon schamlos verbraten worden sind. Aber das ist ja eigentlich auch schon eine alte Leier.
Für "Jagdfieber" stand der gleichnamige Cartoon von Steve Moore Pate. Regie führten Roger Allers ("König der Löwen") und Jill Culton (Drehbuch zu "Monster AG"). Eigentlich ein erfolgversprechendes Duo, und trotzdem ist hier so einiges schief gegangen. Man möchte den Machern ja nichts Böses nachsagen, aber man bekommt als Zuschauer das Gefühl nicht los, das Team von "Jagdfieber" hätte "Shrek" zweimal zu oft angesehen. Das Prinzip "Großer genervter Riese und aufdringlicher Kompagnon" wurde teilweise fast eins zu eins übernommen. Und ansonsten läuft irgendwie alles seinen gewohnten Gang. Keine großen Überraschungen, weder vom animationstechnischen Standpunkt aus, noch vom inhaltlichen. Selbst die beim Zeichentrick wichtige Synchronsprecherebene bleibt ziemlich farblos. Kutcher und Lawrence bemühen sich zwar, kommen aber über Eddie Murphy- und Mike Myers-Parodien nicht hinaus. In der deutschen Fassung probieren übrigens Jürgen Vogel ("Der freie Wille") und Thomas Heinze ("Der Wixxer") ihr Glück.

Zieht man andere Filme mit tierischen Protagonisten zum Vergleich heran, muss sich "Jagdfieber" herausragenden Produktionen wie "Ice Age" und "Findet Nemo" klar geschlagen geben. Es schleicht sich ohnehin so langsam das Gefühl ein, dass Tiere als Animationsfilm-Protagonisten sich so langsam selber überlebt haben. Die Entwickler müssen sich Gedanken machen, ob sie sich nicht manchmal mehr Zeit für das Drehbuch lassen sollten und nicht alles nur in die technische Umsetzung investieren. Denn die Umgebung mag noch so schön, bunt oder realistisch sein, wenn die Geschichte nicht stimmt und die Figuren keine Seele haben, ist der Film gescheitert.
Auch wenn es um diese Erkenntnis geht, hat Pixar die Nase weit vorn.

P. Wellinski

 


Name: FirleFranz
Email: sebrob@freenet.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Das klingt ja wieder nach einem sehr originellen Film. Mittlerweile scheint es im Animationsgenre wirklich keine Ueberrschungen mehr zu geben. Rein technisch hat man ja vermutlich eh schon alles gesehen. Ich wuerde auch lieber wieder eher realistisch angelegte Trickfilme mit menschl. Charakteren a la Incredibles sehen.

Merkwuerdig dabei ist nur, dass trotzdem fast alle durchschnittlichen Produktionen (wie auch Cars) aus diesem Sektor zu Kassenschlagern werden.

Ich denke, wenn nix neues kommt wird man (und hoffentlich auch die Kids) sich in spaetestens einem halben Jahr daran satt gesehen haben.



Name: blackbox
Email: habeich@uch
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

na ja, kein außergewöhnlicher film, ABER sooo schlecht nun auch wieder nicht. will mir deshalb Wellinski's kritik nicht anschließen. finde ihn auf dem gleichen level wie Cars.
fazit: für einen gemütlichen kinonachmittag mit familie bzw. kids, genau richtig knappe 8 punkte.




Name: Klecksmann
Email: klecksmann@nervmich.net
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Muss mich leider der Rezension anschließen und noch eins draufsetzen. Auf mich hat der Film einen chaotischen (will meinen, alle scheinbar erfolgsversprechenden Features der bisherigen Animationsfilme wurden auf Zwang untergebracht) und unausgegorenen Eindruck gemacht. Es wird recht schnell klar, daß der Film irgendwie lustlos umgesetzt wurde.
Nur die letzte 1/4 Stunde holt einen aus dem Loch wieder raus.

Gruß Klecksmann



Name: quendoline
Email: -
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

naja. das kann man sich eigentlich sparen.

die geschichte ist nichts neues. bis auf die beiden hauptfiguren sind die übrigen charaktere recht lieblos animiert und haben keine seele. überdies ist die geschichte sehr langatmig und lustig fand ich an den dialogen auch nix.

alles wirkt sehr chaotisch, unruhig und viel zu erzwungen. schade eigentlich, mit einer besseren story hätte man sicher ne angenehme unterhaltung draus machen können ...



Name: Storm
Email: NJSM
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

omg... schon wieder ein Animationsfilm, die spriesen ja wie Pilze aus dem Boden. Aber der hier ist wirklich hochgradig Langweilig, möglich das kleine Kinder ihn mögen werden. Aber den Kinosbesuch kann man sich echt sparen ! Die Gags scheinen mir irgendwie erzwungen worden zu sein und irgendwie is auch alles schonmal dagewesen. Ich hab es nicht gepackt den Film mir in einem Stück anzuschauen, so ermüdend fand ich ihn !



Name: Dorian
Email: dorian.gray@chello.at
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Handlung von dem Film:

BOOG ist ein 450 Kg schwerer Grizzlybär. Er lebt bei BETH, die ist Wildhüterin und fürchtet sich schon wenn die Jagdsaison in einigen Tagen beginnt, dann da darf jeder jedes Tier abknallen. BETH hat BOOG schon seit seiner Kindheit bei sich. Er lebt in der Garage, hat einen Teddybär als Rucksack, schläft in einem Hundebettchen, und wird gefüttert.

BOOG bekommt eines Tages Kontakt mit einem Jäger, der ELLIOT einen Hirsch gefangen hat, und den rettet er vom Kühler des Pick Ups. ELLIOT flieht, SHAW, der übrigens im amerikanischen Original von Gary Sinise gesprochen wird, will aber alle Tiere fangen, und töten, und ja ELLIOT auch. Ja jetzt ist das Problem das ELLIOT zu BOOG will, ihn überredet in die Natur zu gehen. Und es kommt anders, denn in der Stadt landen beide, verwüsten einen Laden, und Stadtpolizist der ein Indianer ist, GORDY kann wieder alles regeln.

Jetzt hassen alle BOOG, und ja BETH gibt nach und fliegt ihn aber die Wasserfälle damit ihn niemand erwischt und er in der Natur bleibe kann, er ist zu gefährlich in der Stadt. Aber leider kommt alles anders, BOOG vermisst Zucker und Schokoriegel, will zu seiner Garage und ist sauer weil es hier im Wald keine Toilette gibt.

Meinung und Infos:

Wie wäre es wenn man in der Natur lebt wie Grizzly Addams und für 108 Minuten vor einer großen Zuseherzahl um einen Bären kämpft? Sicher super, man würde in der Zeitung stehen, jeder würde einen kennen, nur ist das in einer Großstadt schwierig, denn wo parkt man so einen großen Grizzlybären? Nun meine Holde will keinen Bären, ich schon und es gibt schon wieder Streit zwischen uns. Ja Frauen sind nicht Bärenlieblinge, die wollen keinen, wahrscheinlich weil sie schon einen haben ja egal.

Warum der Film in den USA nur 84 Millionen US $ einspielte lässt sich vielleicht durch die Flut von Zeichentrick und Animationsfilmen erklären die andauernd ins Kino kommen. Jedes Monat ein neuer, und das ist glaube ich den Zusehern zuviel.

Nun die Figuren sind ja nett gemacht. Der Bär hat ne Tonne, sieht aus wie ein Bayerischer Bierbaron, und hat Schuhgröße 3 oder so, ganz kleine Füße, schrecklich wirklich, und die Frau die mit spielt, also die Hauptdarstellerin ist ja auch ganz nett, sie hat im Film einen guten Charakter, liebt Bären und ist auch so naturverliebt. Ja so ne richtige erwachsene Pfadfinderin.

Ashton Kutcher und Martin Lawrence spielen ja die Hauptrolle, und witzig, die haben sich während der Dreharbeiten nicht gesehen. Eigentlich basiert der Film auf einem US Comic „In the Bleachers“. Nun ich kenne den Comic nicht aber ich bin sicher dass sich der Film sicher nicht an einem Comic haltet.

Ich glaube das die Produktionsfirma Sony Pictures einfach zuviel Geld hat, denn die haben viele Filme in Petto die noch kommen, und ich finde es reicht bald langsam. Es sind zu viele. Denn der Film ist nicht so spannend wie erwartet, der Hirsch Elliot hat eigentlich die ganze Zeit nur genervt, und war lange nicht so lustig wie das Faultier in „Ice Age“ und auch das fiel mir auf, der Film so ähnlich wie der 1. Teil.

Nun ich finde das die Story nicht unbedingt originell war und ja es fehlte Spannung und Anspruch, eigentlich war der Film so ein lauer Aufguss von irgendwas. Ja der eine oder andere Lacher fällt einem schon auf, aber das ist nicht gerade viel, kann man abzählen, ich war ehrlich gesagt enttäuscht. Also wem der Film von der Spannung her gefällt, also der Film „Himmel und Huhn“, dem wird der Film auch gefallen, denn der ist genauso langweilig wie der Hühnerfilm. Übrigens bei JAGFIEBER waren die frühen Storybords die Inspiration für die nächsten vier Jahre Arbeit von mehr als 200 Künstlern und Zeichnern, die 1.223 Einstellungen bearbeiteten und mehr als 2.100 Meter Filmmaterial verwendeten, um mehr als 34.000 Storybord-Zeichnungen zu produzieren.

Also der Chef für Computer-generiertes Haare der heißt Chris Yeff oder so hat für die Tiere die Haare animiert und ja, jetzt festhalten, Elliot hat ungefähr 3.500.000. Boog hat 1.600.000, und Beth hat 150.000 Haare. Alles zusammen reden wir über mehrere Milliarden Haare.“

Ach ja in 2 D ist der Film gedreht, war wahrscheinlich ein Versuch. So und ja jetzt zu den Witzen, die sind etwas langweilig, da fragen sich z.B. Biber was sie zum Pausenbrot haben, und jeder antwortet das er ein Stück Holz hat, das soll lustig sein? Ja so ist der Film gemeint. Nun sicher macht das ganze Spaß, tierische Charaktere zu sehen ist immer witzig, aber hier in dem Film sind die Witze langweilig und abgedroschen und für 4,5 Jährige gemacht, und das ganze erinnert mich an Wickie.

Übrigens von der Technischen Seite her ist der Film wirklich sehr gut gemacht, man glaubt in einem 3 D Film zu sein, die Gegend ist schön, die Geschichte nett, die Dialoge sollen altklug wirken sind aber meiner Meinung nach nur langweilig.

Darum nur 70 von 100



Name: henrik dächer
Email: henrik-deacher@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Das war ein So was sowasvon dooooooooooofer Film SCHEIß FILM

EINE SCHANDE DER NATUR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Name: Casino Hille
Email: jamesbond-fan@web.de
Bewertung:            (4 von 10 Augen)

Es dauert ewig bis mal Action in die Sache kommt.Tut mir leid aber einmal gucken und dann wieder vergessen.Ein typischer Trickfilm



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Bewertung: von 10 Augen