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Letters from Iwo Jima
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Name: Domino Email: iwo@jima.com Bewertung: ein höchst beeindruckender Film |
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Name: kino rolf Email: -.- Bewertung: Tja, ich würde den Film gerne sehen nur er läuft hier in der Umgebung in 4 Kinos (!!!) nicht. Auf Anfrage wurde gesagt, der Film starte nur mit sehr wenigen Kopien und deshalb sei es nicht möglich ihn zu zeigen. Hervorragend... ^^ |
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Name: Thunder-Child Email: nö Bewertung: Hab Glück, er läuft bei uns tatsächlich in einem kleinen Kino ^^ Werd ihn mir Morgen Abend anschauen, bin voll gespannt! |
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Name: Thunder-Child Email: nö Bewertung: Nachdem ich den Film nun gesehen habe hier ein kurzes Statement: Von der ersten Minute an wird man völlig von diesem Film gefangen genommen. Dass er nur mit Untertiteln läuft stört bereits nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr. Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet, jedoch scheinen hier und da einige Szenen zu fehlen, so ist einer der Soldaten plötzlich verschwunden, um irgendwann später als "an Durchfall verstorben" erwähnt zu werden. Der verdacht wächst, dass der Film für die Kinostart stark gekürzt wurde, war doch immerhin einmal von einem 5-Stunden Epos die Rede. Allerdings kann es auch möglich sein, das hier von "Letters" und "Fathers" als einem Werk gesprochen wurde. Jedenfalls sollte man beim DVD-Release abwarten, ob nicht doch noch ein "DirectorsCut" erscheint ;) Der Film wirkt die ganze Zeit über recht bedrückend, als Zuschauer kennt man das Ende schon (wahrscheinlich wussten es auch die Soldaten) und so zeigt der Film relativ wenige Kämpfe, sondern zeigt das Leben der Soldaten in den Höhlen und die für uns westliche Zuschauer reichlich sinnlosen Selbstmorde der Japaner trotz der Rückzugsbefehle(wer Last Samurai kennt wird das eher nachvollziehen können). Als die Verzweifelten dann über Funk auch noch ein Lied über sich selber, vorgetragen von japanischen Schulkindern hören müssen dürfte dann auch dem hartgesottenen Kinobesucher eine Träne über die Wange laufen. Ein Film, über den man noch lange nachdenken sollte. Wer die Möglichkeit hat, ihn sich anzusehen, der sollte das auch tun. 8 von 10, weil wie bereits beschrieben der Film manchmal etwas "zusammengekürzt" wirkt. |
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Name: Gustav Email: zweisam-durchs-leben@web.de Bewertung: Ich habe "Letters from Iwo Jima" ebenfalls gesehen und möchte meine persönliche Rezension abgeben. "Letters..." funktioniert vor allem deshalb, weil der Film aus japanischer, also aus nicht-amerikanischer Perspektive die Schlacht um die Insel Iwo Jima erzählt. Das ist für einen Hollywoodfilm gänzlich ungewöhnlich, das ist sehr mutig und sehr respektabel. In amerikanischen Kriegsfilmen dienen sonst die Nichtamerikaner - die Vietkongs ("Platoon") oder die deutschen Soldaten ("Save Private Ryan") - meist als lediglich graue Statisten, als Pappkameraden ohne Geschichte und ohne Gesicht, wie auch die Native americans in den meisten Hollywoodwestern. Aber auch die Amerikaner bleiben in diesem Film nicht gesichtslos, insofern möchte ich die Szene in der die Japaner und der verwundete Amerikaner aufeinandertreffen positiver bewerten als obiger Rez. Clint Eastwood umgeht aber anders als zB Kevin Kostner in "Der mit dem Wolf tanzt", die Falle des Ethnokitsches. Natürlich kommt auch "Letters..." nicht ohne Simplifizierung aus und natürlich geschieht die Annäherung an die Japaner und die Identifikation mit ihnen über eher "symphatische" Figuren, wie Kuribayashi und Saigo. Aber Kuribayashi ist eben nicht nur der liebenswerte intellektuelle Stratege, der den Krieg hinterfragt, sondern auch derjenige, der seiner Heimat bis in den Tod treu bleibt - und damit wegen seines Patriotismus durchaus eine fragwürdige Filmgestalt, die nicht nur als positive Identitfikationsfigur funktioniert. So zog mich Kuribayashi ebenso an, wie er mich abstieß. Er ist damit aber auch der interessantere Charakter als Saigo, der mit seiner Gutmütigkeit ein bisschen zu simpel geraten ist. Damit bin ich auch bei den Simplifizierungen. Neben "Saigo" liegen sie vor allem in der Kriegsgeschichte. Man fragt sich zB wo denn auf einmal (in so kurzer Zeit) das Tunnelsystem herkommt, das anzulegen Kuribayashi befiehlt. Man fragt sich wo die anderen zigtausend japanischen Soldaten sind. Man fragt sich auch, wie wieviel Tage von den 40(?) Kriegstagen auf Iwo Jima der Film eigentlich zeigt. Starb der historische Kuribayashi, der ja als Vorlage diente, während der Kämpfe oder an deren Ende? Ist letztere Simplifizierung der Filmdramaturgie geschuldet, oder war die Unklarheit von Eastwood gewollt, wofür der offene Schluss sprechen könnte. Aber wie dem auch sei, durch diese Simplifizierungen ist "Letters" dann leider doch ein typischer Kriegsfilm aus Hollywood geworden, auch wenn es ein Kriegsfilm aus der Sicht der damaligen Feinde und ein Film über sie ist. Meinen insgesamt positiven Eindruck schmälert das etwas. |
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Name: ZedsDead Email: obimaia_at_gmx.net Bewertung: Eine wirklich sehr, sehr gute Rezension, der eigentlich nichts hinzuzufügen ist. Meinen Glückwunsch zu so viel Kompetenz! Die Revolution des Films besteht m.A. nach in der Wiederentdeckung alter, filmischer Tugenden: - wenig Farbe - perspektivischer Fokus ist der Mensch, nicht der Soldat - Vermeidung extensiver Gewalt - Vermeidung von Schlachtszenen/SpecialFX - Vermeidung humorvoller und damit gewalt- /kriegsverherrlcihender Dialoge Ein echter Anti-Kriegs-Film mit den bereits in der Rezension erwähnten Schwachpunkten, die man als Gefangener der dichten Atmosphäre aber verzeihen kann. |
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Name: christopher Email: christ.stark@gmx.de Bewertung: Total langweiliger Film. Im Vergleicht mit Stalingrad, welcher den Krieg von einer authentischen Seite zeigt, ist dieser Film vollkommen unglaubwürdig. Klar: Krieg ist fett Kumpel sein und als Held gefeiert werden. Lächerlich fast schon die Darstellung der Japaner. Sowas von undifferenziert. Pah! US-Amerikaner können eben keine Kriegsfilme machen, da sie keinen Abstand zu dieser Thematik haben. |
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