Die Frau auf der Brücke

dramödie, fra 1999
original
la fille sur le pont
regie
patrice leconte
drehbuch
serge frydman
cast:

vanessa paradis,
daniel auteuil,
demetre georgalas,
frederic pfluger, u.a.

spielzeit
90 min.
kinostart
4.5.2000
homepage

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bewertung

(7/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Dass ein Suizidversuch nicht unbedingt die schlechteste Ausgangssituation für eine Liebesgeschichte sein muss, weiß seit „Titanic“ grob geschätzt die Hälfte der Menschheit. In Patrice Lecontes neuem Film „Die Frau auf der Brücke“ verläuft die weitere Handlung allerdings weitaus unkonventioneller als in James Camerons Monumentalromanze. 

Der zu Beginn als Lebensretter der jungen Adèle tätig werdende Gabor ist nämlich von Beruf Messerwerfer und rekrutiert seine Assistentinnen/Zielscheiben vornehmlich aus den Reihen potentieller Selbstmordkandidaten. Nach anfänglichen Bedenken willigt Adèle ebenfalls ein, und obwohl keiner ihrer gemeinsamen Auftritte ganz ohne Heftpflaster auskommt, werden sie vom Publikum stürmisch gefeiert. Auch sonst läuft es gut für das ungleiche Paar, denn sie scheinen eine absolute Glückssträhne erwischt zu haben: Ob Casinobesuche oder Tombolas, den beiden gelingt einfach alles. Adèle will sich mit dem Erreichten jedoch nicht zufriedengeben. Das lebenshungrige Mädchen ist immer noch auf der Suche nach „dem Richtigen“ und ‚testet‘ zu diesem Zweck so ziemlich jeden Mann, der sie nur mal kurz nett anlächelt und bereit ist, mir ihr auf der nächsten Toilette zu verschwinden. Gabor ist von diesem Verhalten zwar nicht gerade begeistert, toleriert es aber zähneknirschend, bis Adèle sich auf einer Kreuzfahrt den frischvermählten Griechen Takis schnappt und mit ihm im Rettungsboot durchbrennt...

„Die Frau auf der Brücke“ wirkt so, als habe Drehbuchautor Serge Frydman beim Schreiben bereits an die beiden Hauptdarsteller gedacht, denn die Immer-Noch-Kindfrau Vanessa Paradis und der grantelnde Daniel Auteuil harmonieren sehr gut miteinander und liefern sich einige höchst amüsante Wortgefechte. Allerdings offenbaren gerade die Dialoge auch die eine oder andere Schwäche des Films, denn selbst, wenn sich hier so manch schöne Metapher für die Liebe findet (wie beispielsweise der zerrissene Geldschein, der nur mit beiden Hälften etwas wert ist), klingen einige philosophisch angehauchte Ausführungen zum Thema „ Das Glück an und für sich“ etwas zu sehr nach bemüht tiefgründigen Kalendersprüchen. 

Weiterhin hätte man dem Publikum vielleicht doch etwas mehr Hintergrundwissen über die Figuren gönnen sollen. Vieles wird nur kurz angerissen, was in dieser Form zwar beabsichtigt wirkt, einer wirklich tiefgehenden emotionalen Beteiligung des Zuschauers aber eher im Wege steht. So wird Adèles Motivation für den Selbstmordversuch zwar in der ersten Szene des Films ausführlich besprochen, aber wenig später fragt man sich bereits, wo die melancholische Seite dieses naiv-fröhlichen Mädchens plötzlich geblieben ist.

Dass „Die Frau auf der Brücke“ trotzdem sehenswert ist, liegt neben dem lakonisch-skurrilen Humor vor allem an der vielseitigen und einfallsreichen Inszenierung und der wundervollen Schwarzweißfotografie, die selbst aus häufig gesehenen Motiven - wie den südeuropäischen Schauplätzen des Films - neuartige visuelle Höhepunkte zaubern kann. Auch sonst gibt es erfrischende Einfälle zu bewundern, wie z. B. den Dialog der beiden Hauptfiguren, bei dem sich Adèle in Griechenland und Gabor in der Türkei befindet. Wir reden hier wohlgemerkt nicht von schnöder Telekommunikation, sondern vielmehr von Telepathie, ohne dass ein derartiger Begriff jemals fallen würde. Der ganze Film wirkt so, als könne er zu jeder beliebigen Zeit spielen, was ihm eine beinahe märchenhafte Aura verleiht. 


„Die Liebenden von Pont-Neuf“ ist zwar mit Sicherheit der bessere (weil packendere) Film zum Stichwort ‚französische Liebesgeschichte mit Brücke‘, aber dafür kommt „Die Frau auf der Brücke“ größtenteils so luftig-leicht daher wie eine Frühlingsbrise, die durch Vanessa Paradis‘ Zahnlücke pfeift. Außerdem sind Regenbögen in Schwarzweißfilmen ein noch viel seltenerer Anblick als in der Realität.

A. Berger

 


 

Name: Berni
Email: bernadette_millet@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Wir haben diesen Film im Französischunterricht gesehen und besprochen und ich kann nur sagen: So etwas Großartiges habe ich noch nie gesehnen. Beide Schauspieler haben eine wahnsinnige Ausstrahlung, die Handlung ist einfach genial und die Musik traumhaft schön. Sie hat mich sehr tief berührt. Ich würde sagen, es ist der beste Film, den ich je gesehen habe.



Name: Elke
Email: elkenet@sms.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe diesen Film ebenfalls im Französischunterricht gesehen. Ich war sofort verliebt in diesen Film. Einfach toll!! Teils witzig und ironisch und auf der anderen Seite wunderbar melancholisch. Dazu die rauchige Stimme der Marianne Faithfull.



Name: Jexe
Email: ich@dudu.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein typisch französischer Film - wortkarg, melancholisch dafür umso gestenreicher und genial geschnitten mit guter Musik. Hollywoodfilme sollten durch solche Meisterwerke substituiert werden...



Name: Lara
Email: LaBoe@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Atemberaubend!!!!!
Hätte den Film gerne auf Video.
Wer kann mir helfen?



Name: Serge
Email: serge.pereira@vo.lu
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einfach super klasse, ich suche den film auch auf deutsch oder deutsche untertiteln auf video??? kann jemanden mir helfen?

danke
serge



Name: Eiskalter Engel
Email: A.Bi-c@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe den Film in einer schlaflosen Nacht gesehen und mich sofort in ihn Film verliebt. Ich habe noch nie einen schöneren Film gesehen und noch dazu einen so geistreichen.



Name: phil
Email: phil99@sol.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich war auf Städtebesuch in Wien und ging nach Zufallsprinzip in das nächste Kino.
Dieser Film hat all das, was ich mir unter Kino vorstelle. Im Vergleich, süss und sauer wie ein hervorragender Salat. Heiter, melancholisch, spannend, Traum Regie, Traum Kameraführung, Traum Besetzung! Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für mich noch eine Steigerung geben könnte ...tausend Augen.



Name: Stephan
Email: stephan.mey@bmw.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Dieser Film ist ein Kunstwerk!
Gefühle, Spannung und Liebe werden mit traumhaften Bildern durch sehr gute Schauspieler in Szene gesetzt.




Name: andreas Niemand
Email: andreas.niemand@gmx.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Es gibt nichts erotischeres als absolutes vertrauen



Name: Alexander Gottwald
Email: alex.gott@freenet.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Dieser Film ist ein Highlight des französischen Films der letzten Jahre. Paradis und Auteuil gelingt es, eine sehr erotische Stimmung zu erzeugen, ohne sich auch nur ein einziges Mal zu küssen. Ein brillantes Meisterwerk von Patrice Leconte.



Name: Bumtschak
Email: m,kondziak@gmx.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

der fild ist maximal groß. hab ihr eben im fernsehen geehen. ein echter knüller



Name: tanja
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

gestern per zufall im fernsehen drübergestolpert - und habe trotz später stunde nicht abschalten können. was für ein wunderschöner, unkitschiger film. bin verliebt!



Name: Henrik
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich habe ihn nun zum zweiten Mal per Zufall im Fernsehen geschaut, und mich sehr darüber gefreut, ihn noch einmal geniessen zu dürfen.



Name: Evangeline
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Bewertung:   

Ich bin Französich aber ich bin in Deutschland fPur dise Jahr und ich habe dise Film in Französich unterricht studiert , und ich suche wer singt das Lied für die Szcene mit die Messer ?



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Bewertung: von 10 Augen