Daredevil

comic-action, usa 2003
original
daredevil
regie
mark steven johnson
drehbuch
brian helgeland, m.s. johnson
cast:

ben affleck,
jennifer garner,
michael clarke duncan,
colin farrell, u.a.

spielzeit
98 min.
kinostart
20.03.2003
homepage
http://www.daredevilmovie.com
bewertung

(8/10 augen)








 

 






Ein paar wissenswerte Hintergründe und Daredevil-Trivia haben wir >>> hier für euch zusammengestellt.

 

2003 erwarten uns eine Menge Comic-Verfilmungen, und die Superhelden aus dem Hause Marvel sind dabei an vorderster Front vertreten. Nachdem sich zuletzt die "X-Men" als Erfolg und "Spider-Man" gar als alle Erwartungen sprengender Blockbuster erwiesen, stehen im Sommer die Fortsetzung der Mutantensaga und der mit großer Spannung erwartete "Hulk" unter der Regie von Ang Lee an. Den Anfang macht jedoch "Daredevil", die vom finanziellen und marketingtechnischen Aufwand her bescheidenste der drei Produktionen. Allerdings besteht für das Publikum absolut kein Grund den "Mann ohne Furcht" außen vor zu lassen, denn es bekommt hier einen sehr feinen Genre-Film geboten, der alles liefert was man von solch einem Werk erwarten und erhoffen darf.

Wir verfolgen dabei das Schicksal von Matt Murdock (Ben Affleck), der im berüchtigten New Yorker Stadtteil "Hell's Kitchen" aufwächst und dabei mit ansehen muss, wie sein Vater von Gangstern ermordet wird (auch bekannt als "Batman-Trauma"). Der junge Matt bekommt jedoch unversehens die Chance, etwas gegen diese Art Verbrechen zu unternehmen: Als er bei einem Unfall in Kontakt mit einem Behälter voll radioaktivem Material gerät, verliert er dabei zwar sein Augenlicht, alle seine anderen Sinne sind jedoch plötzlich enorm geschärft. Murdock hört besser als jeder andere Mensch, entwickelt eine ungeahnte Körperkontrolle und -akrobatik und seine verbesserten Sinnesorgane lassen ihn sogar ganz eigene Bildeindrücke im Kopf formen, die sein Handicap praktisch vergessen lassen. Tagsüber arbeitet Matt fortan als Anwalt für die Schwachen und wenn diese vor Gericht unterliegen, verhilft er Ihnen des Nachts als kostümierter "Daredevil" zu Gerechtigkeit. Als schließlich die schöne Kämpferin Elektra (Jenifer Garner) in sein Leben tritt, glaubt Murdock sogar den richtigen Partner gefunden zu haben. Doch diese Beziehung wird bedroht durch den mächtigen Gangsterboss Kingpin (Michael Clarke Duncan) und seinen brutalen Auftragskiller Bullseye (Colin Farrell), die Daredevil und Elektra ganz oben auf ihrer Abschussliste haben.

Wer in dem sich ebenfalls durch die Straßenschluchten New Yorks schwingenden Daredevil einen neuen Spider-Man erwartet liegt eher daneben und dürfte das Kino auch ziemlich enttäuscht verlassen. Von der leichten Atmosphäre des Netzschwingers ist hier nichts zu spüren und die hier gezeigte Version der Metropole kommt eine ganze Nummer düsterer und brutaler daher. In Comickreisen wird Daredevil daher immer wieder der Stempel einer Batman-Kopie verliehen, doch auch dieser Vergleich hinkt. Denn mit dem abgefahrenen Gothic-Stil von Gotham City hat das Arbeiterviertel Hell's Kitchen auch nicht wirklich etwas gemein, und Daredevil nennt auch kein Batmobil oder gar -höhle sein eigen, sondern quält sich nach dem nächtlichen Einsatz völlig erschöpft und reichlich ramponiert im kleinen Appartement aus dem Kostüm - übrigens eine der besten Szenen des Films. Ebenfalls eher in der Realität verankert und ohne wirkliche "Superkräfte" ausgestattet kommen auch die Schurken daher, bei Bullseye hat man sogar auf das aus den Comics bekannte Kostüm verzichtet (was diesen allerdings ziemlich frustriert). Selbst der "Heldenstatus" der Hauptfigur bleibt lange Zeit äußerst fragwürdig, denn ein Superheld der die Bösen tatsächlich auch tötet (oder zumindest sterben lässt) ist eine eher seltene Spezies. Und so muss sich der Sinn und Vergeltung suchende "Mann ohne Furcht" auch gelegentlich selbst erst davon überzeugen, dass er hier nicht doch der "Bad Guy" ist.

Neben einem passablen Ben Affleck in der Titelrolle (der sich mit der Darstellung dieser Figur einen Kindheitswunsch erfüllte) sind die eigentlichen Knaller des Films jedoch ganz klar die atemberaubende und extrem temperamentvolle Jennifer Garner als Elektra und der wahrlich furchteinflößende und alles andere in den Hintergrund drängende Michael Clarke Duncan als Kingpin. Dieser ist in der Vorlage zwar eigentlich kein Schwarzer, doch fällt es schwer sich in dieser Rolle jemand Anderen vorzustellen als den massigen Hünen Duncan.
Über Colin Farrells hypernervösen Killer Bullseye und dessen ständig zuckende Gesichtsmuskel darf man aber durchaus geteilter Meinung sein, zumindest bringt er aber auch einige komische Elemente in den Film. Eindeutig gelungen sind dagegen die Versuche, Daredevils einzigartige Sinneseindrücke auch optisch für den Zuschauer sichtbar zu machen, was dann auch wieder zu einer wunderschön romantischen Regenszene führt (vielleicht jetzt eine neue Pflichtübung für Superhelden-Filme?).

Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass das, was hier so alles passiert, natürlich irgendwo einen ziemlichen "Cheesy-Touch" hat, und wer nach Logiklöchern in der Handlung sucht wird hier auch ganz sicher fündig. Den Massenzuspruch eines "Spider-Man" - der ja sogar Damen ins Kino lockte, die sich sonst doch eher eine hübsche RomCom anschauen - wird "Daredevil" nicht erreichen. Trotzdem muss die Wertung für den Film sehr positiv ausfallen, denn die Macher liefern hier ein Werk ab, das seinem selbst gestellten Anspruch in allen Punkten gerecht wird: Eine kurzweilige, knackige Comic-Verfilmung, die dabei sowohl dem Geist als auch der Handlung der Vorlage so werkgetreu folgt wie kaum eine bisher. Mit aller Konsequenz selbst bezüglich der Liebesgeschichte, also lasst die Freundin lieber Zuhause, Fanboys!

V. Robrahn

 


Name: Dalusia
Email: hoeks@gmx.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ohne erwartungen ins Kino, begeistert wieder raus. Besser als Spiderman und schoen duester wie die ersten Batman filme.

:D was will man mehr?



Name: Simon
Email: simonsayz@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Vielleicht jetzt schon der Popcornfilm des Jahres.

Eigentlich gibts dem obengesagten wenig hinzuzufügen (ich machs aber trotzdem!). Außer, das hier vor allem die Kleinigkeiten zu gefallen wissen: Wenn Murdock durch seine Schlafstätte dem Begriff "Wasserbett" eine völlig neue Bedeutung gibt ist das ein wunderbarer und sehr logischer Einfall der Filmcrew (gibt's nämlich im Comic nicht). Und wenn der durch Collin Farrell zum Iren umgedeutete Bullseye mit einer Gröhlhymne der irischstämmigen House of Pain eingeführt wird, dann ist das ein köstliches Detail, das zeigt: hier wird fein gearbeitet. Apropos Farrell: Seine...sagen wir mal eigenwillige Vorstellung hat mir gut gefallen. Sehr spassig, auch wenn er manchmal ein bißchen arg überzogen spielt ("I never miss" - Groll, Zisch). In Ordnung geht auch Affleck als Daredevil: Wer keine emotionalen Tiefen darstellen kann, nimmt sich halt Charaktere ohne all zu große Erwartungen in diesem Bereich. Und mit DEM Nussknackerkinn ist Affleck einfach die geborene Comicfigur.
Kleinere Mängel: Wie schon bei Spiderman wirken das durch die Stadt springen und schwingen etwas überzogen, außerdem ist wie bei Spidey und auch den X-Men das Ende ein bisschen zu offensichtlich in Richtung Sequel gedreht. Dies ist zwar auch eine Charakteristik der Comicvorlagen, aber nicht zwangsläufig etwas, was man unbedingt übernehmen sollte.
Ansonsten: Alles ganz fein. Und cheesy- aber in a good fun sort of way.



Name: cYmoOn
Email: cYmoOn@gmx.net
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Ein wahrlich beschissener Film. Die effekte sind ganz nett und die Tatsache, dass alles etwas düsterer ist kommt auch gut. Aber warum muß dieser Film so viele lücken in der Story haben? Warum werden die Personen nur anhand Klischees Kritisiert? Warum ist der Film platt?
Erwartet hatte ich nicht viel. Ein Film wie X-Men oder eine schlechte Kopie von Batman hätten mich zufrieden gestellt. Aber das....
Somit werde ich weiterhin auf den nächsten Batman warten.



Name: Spidey
Email: spiiidey@yahoo.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Bin ohne große Erwartungen ins Kino gegangen, auch wenn ich den "Mann ohne Furcht" schon als Kind im Comic kennengelernt hatte...
Selbst wohlwollend ist das dennoch die schlechteste Comic-Verfilmung seit langem ...
Im Vergleich zu Spiderman oder gar den X-Men ein absolutes B- oder C-Movie.
Die Gründe: die schauspielerischen Leistungen können kaum bewertet werden, da die armen Mimen ja nichts für die peinlichen und platten Texte können, die sie lernen mussten. Der Film war noch vorhersehbarer als der Golf-Krieg und dementsprechend langweilig. Besonders genervt hat Matt Murdocks Freund "Foggy" der ein wenig Humor in das filmische Machwerk bringen sollte - Betonung auf "sollte"!
Außerdem skurril und lächerlich: eine Kampfszene zwischen Elektra und dem BLINDEN (!) Matt Murdock, in der Öffentlichkeit, auf einem Spielplatz vor johlenden Kindern... - selbst in der Batman-Serie der 60er hab ich so etwas noch nicht gesehen.
Hatte ich erwähnt, dass der Film mit dem schwerverletzten Daredevil (hieß übrigens früher wegen dem "DD" auf der Brust in Deutschland "Der Dämon") beginnt, der davon überzeugt ist zu sterben?! Nun ja, am Ende seiner kleinen Retrospektive stirbt er aber dann doch nicht, sondern macht noch mal locker "Bullseye" fertig (da gibt es übrigens auch eine herrlich grottige Szene, bei der Fledermäuse (!!) aus einer Kirchenorgel geflogen kommen ...), springt in Matrix-Manier über eine ganze Straße und verprügelt am Ende noch den (jetzt schwarzen) Kingpin. Und das als Superheld ohne Superkräfte, Respekt!
Apropos "schwarzer Kingpin" ...: Quote?! Weibgstens ein schwarzer Protagonist muss dabei sein? Von der Statur passte Michael Clarke Duncan hervorragend zur Rolle des Verbrecherkönigs - aber trotz dicker Zigarre sieht er doch eher aus wie ein gutmütiges Riesenbaby; er spielte nicht umsonst eben diese Rolle in "The Green Mile".

Ach, lustigerweise kann Daredevil in diesem Filmchen seine hypersensiblen Sinne nicht kontrollieren und muss zum Entspannen in eine spezielle, abgeschottete Wanne. Sonst hört der arme Kerl nämlich die ganze Nacht sämtliche Gasausscheidungen seiner New Yorker Mitbürger ...
Dass man das Spitzhörnchen in diesem Film cooler aussehen lassen wollte, so wie das in fast allen Comic-Verfilmungen die Regel ist, kann ich verstehen, dass er allerings zu einer Art "Punisher" mutierte ist mir nicht begreiflich.
So lässt er einen vor Gericht freigesprochenen Vergewaltiger von einer U-Bahn überfahren, hätte ihn jedoch locker retten können. Diese "dunkle Seite" des "Helden" ist mir gänzlich neu und machte ihn mir auch prompt unsympathisch.
Noch etwas zur Story: welche Story?! Junge erlangt Supersinne, wird Anwalt und maskierter (böser) Rächer, verliebt sich und wird dann zum guten Rächer?!
Etwas positives zum Schluss: für Spezialeffekte wurde Geld ausgegeben und mit X-Men II kommt 2003 sicher auch noch eine gute Comic-Verfilmung ins Kino!



Name: seeker
Email: istdochegal@weissnicht.utopia
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Filmkritik ist immer so eine Sache, der Eine fands atemberaubend der Andere einfach nur langweilig.

Ich habe schon alle Filme die nen comic als Vorlage hatten gesehen und ich muss sagen "Für dieses Budget war es eine bittere Entäuschung.
90% ging für die Animation- und Action -Szenen drauf, schade den für die Story gabs nur lauwarmes Geschwafel ohne wirklichen Hintergrund.
Mat Murdock hat zwei Gesichter wir werden keines wirklich gut kennelernen. Ach noch was!!!!!!!!!!!!!!
Wo ist übrigens der Held? Antwort: niergens. Michael Duncan oder Colin Farrel haben dem Ben glatt die Schau gestohlen und wie.

Fazit: Wer einen Spiderman erwartet wird entäuscht, alle ist düster und ohne grosse Story (die selbst da noch grössere Lücken als ein Schweizerkäse aufweist). Unterhaltsam ist er.
TIP: ANGUCKEN UND WIEDER VERGESSEN!!!! MIETE DOCH LIEBER DIE DVD, DAS IST BILLIGER!!

cu seeker



Name: GebtDaredevildenOscar
Email: griechischer-wein@gmx.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

krasser film durch und durch...
nur der tod elektras (oder nicht...?) nervt irgendwie.



Name: EvilElch
Email: EvilElch@gmx.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Bitte, ihr könnt dem Film doch keine acht Augen geben!

Im direkten Vergleich stehen wohl X-Men und Spider-Man, beides Comicverfilmungen, beide ebnfalls bewertet mit acht Augen.

In diesem Vergleich schneidet Daredevil meiner Meinung nach schlechter ab und verdient höchstens sechs Augen, eher weniger.

Zurück zu Daredevil, die Story hat soviele Lücken, dass man selbst als Fan von Comicverfilmungen nicht mehr darüber hinwegsehen kann.

Mein Urteil daher, sechs Augen.



Name: tbander
Email: tbander
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

So stelle ich mir einen unterhaltsamen Kinoabend vor...man muss nicht viel nachdenken und kommt voll auf seine kosten...Dank Bullseye und Daredevil...Elektra geht da leider verloren.Ansonsten ein guter und abwechslungreiferer Antiheldenfilm als GuteLaune- Spiderman.



Name: bianca
Email: firecandy@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

mal wieda so ein film, der ein auge mehr wegen eine wirklich genialen sache bekommt und das wäre in diesem fall die musik, aber auch sonst. ich kenn den comic nicht, ich war etwas skeptisch und auch mit x-man kann der gute dardevil nicht mithalten, aber dennoch war es ein wirklich guter film.



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

06.09.03

NOTE 2


Ach ich mag sie einfach, die Comic-Verfilmungen! Nach den "X-Men" und "Spider-Man" und noch vor dem großen grünen Brummbär (auch als "Hulk" bekannt *g*) trifft es nun einen - ja man kann sagen - "Helden zweiter Klasse": Matthew Murdock alias Daredevil! Der blinde Anwalt mit dem Radarblick stand als Comicfigur immer im Schatten seiner Marvel-Kollegen, weshalb es auch nicht verwundert daß mir der Name "Kingpin" mehr sagte als "Daredevil"... hihi... nun gut man lernt als Superhelden-Comic-Unwissender natürlich gerne dazu! :)

Nach allem was man so liest trifft die Verfilmung von "Daredevil" bis auf einige künstlerische Freiheiten das Comic-Original ziemlich gut, dabei wirkt der Film ein bißchen wie eine Mischung aus Batman (düstere Atmosphäre/Settings) und Spider-Man (wie sich der Held durch New Yorks Straßenschluchten schwingt) - ziemlich gut gelungen wie ich finde!

Über Ben Affleck als Schauspieler wird viel gerotzt was ich echt nicht nachvollziehen kann! Ich halte ihn für einen guten Darsteller und auch als "Daredevil" finde ich ihn durchaus überzeugend - er paßt doch sehr gut ins rote S/M-verdächtige Lack-und-Leder-Kostüm des Superhelden! :D

Jennifer Garner als Elektra ist okay, ebenso Colin Farrell als leicht durchgeknallter Auftragskiller Bullseye, aber die beste Vorstellung liefert eindeutig Michael Clarke Duncan, der trotz eher weniger Auftritte im Film als Kingpin absolut überzeugt - meiner Meinung nach die Idealbesetzung! ^^

Wenn wir schon bei den einzelnen Charakteren sind komme ich gleich mal zu einem Negativ-Punkt an "Daredevil":
Leider kommen die einzelnen Figuren (Bullseye, Kingpin, ja sogar Elektra) viel zu kurz in dem Film, werden als Charaktere meiner Ansicht nach nicht genügend aufgebaut! Man könnte sagen daß die ganze Handlung etwas zu schnell voranschreitet, ich habe den Eindruck man hätte aus "Daredevil" locker einen 3-Stunden-Schinken machen können - vom Material her hätte es gepasst! ;)

Übrigens hat Regisseur Johnson ganze 3 Schnittfassungen erstellt bis er in den USA endlich die begehrte Altersfreigabe "ab 13" erhielt, damit erklärt sich auch der Eindruck der bei mir ab und an entstand, nämlich daß "Daredevil" ein bißchen zusammengeschnippelt wirkt! Auf DVD wird es 100%ig eine Menge "deleted scenes" zu sehen geben (u.a. eine komplette Nebenhandlung!), noch besser wäre selbstverständlich ein "Director's Cut" - man wird sehen! :)

Tja was gibt es sonst noch zu sagen!?
Ach ja, die Darstellung der Sinneswahrnehmungen von Daredevil (also sein Radarblick) ist ziemlich cool geworden, die Actionszenen/Kämpfe im Film wissen zwar auch zu gefallen, sind aber imho einen Tick zu schnell geschnitten... die MTV-Generation läßt grüßen! :P

Erwähnenswert für Kenner:
Haltet im Film Ausschau nach Stan Lee und Kultregisseur Kevin Smith - beide zeigen sich in kurzen Cameo-Auftritten! ^_^

Fazit:
"Daredevil" ist eine kurzweilige, gelungene Comic-Verfilmung die zwar (wie die Vorlage?) nicht an "Spider-Man" heran reicht, aber für Fans des Genres trotzdem ein Muß darstellt - und übrigens erwachsener wirkt als Spidey!
"Der Mann ohne Furcht" ist der etwas andere Superheld und für einen netten Kinoabend allemal empfehlenswert!
Einziger wirklicher Kritikpunkt meiner Ansicht nach: Ein bisserl mehr Tiefgang und Zeit für die einzelnen Figuren wären wünschenwert gewesen um einen größeren Bezug zu den Charakteren aufbauen zu können... na ja sei's drum...

Nodda
Thommy

---SPOILER---
P.S. Daß Elektra in dem Film sofort wieder sterben muß find ich blöd und unpassend - und IST sie überhaupt tot? Matt sah wie ihr Herz stehenblieb, oder? Doch woher kam später der Anhänger/Glücksbringer in Blindenschrift? Der kann doch nur von Elektra kommen, nicht wahr? Das versteh ich irgendwie net wirklich... *grübel*
---SPOILER ENDE---

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"Daredevil ist absolut einzigartig: Mit Fehlern behaftet und haßerfüllt - selbst seine große Liebe wünscht ihm den Tod!"
(Avi Arad, Produzent)



Name: Schnickschnack
Email: ---
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Mit großem Abstand die schlechteste Comicverfilmung!



Name: horst
Email: horst
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Fand ihn ganz gut. Coole Action...besonders Bullseye der alte treffer-koenig.

Weiss nicht aber gerade, dass Electa stirbt hat mir gefallen...finde es sterben immer fiel zu wenige von den guten :D.

Die Sinneseindruecke sind sehr gelungen in Szene gesetzt.



Name: anonymer feigling
Email: n@ix.da
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

"Daredevil ist absolut einzigartig: Mit Fehlern behaftet und haßerfüllt - selbst seine große Liebe wünscht ihm den Tod!"
(Avi Arad, Produzent)

Nicht nur seine große Liebe, auch der Zuschauer. Dass ihm Bullseye die Schau stieht wurde eh schon erwähnt. Die unbeschreibliche Kampfszene auf dem Kinderspielplatz auch(Drei Engel für Charlie lassen grüßen). Und der abgedroschenen und stellenweise trotzdem widersinnige "Handlung" bedarfs es ebenfalls keiner näheren Erläuterung.

Was mir noch sauer aufstieß war, wie der Kingpin verheizt wurde. Das Merkmal des Kingpin ist eben, dass er immun ist. Vor ihm haben bereits ganze Kohorten von Superhelden resigniert. Jetzt werden ihm die Kniescheiben gebrochen und er wird verhaftet, einfach deswegen, weil das Marketing meinte, dass alles andere schlecht beim Massenpublikum ankommen würde.

Mir tut es um die Zeit leid, die ich für Dare Devil verwendet habe. Der Film ist ein weiterer Grund, Filme mit Ben Affleck zu meiden, und die Filmkritik ist eine glatte Irreführung.



Name: PoiSoN
Email: alice_cooper@web.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Gleich zu Beginn: Der Film ist MIST! Angefangen bei der Story, die ja wohl mal Oberlangweilig ist, da bringts auch nix 5 Minuten vor Ende einzusteigen und dann noch mal von vorne zu Beginnen, es wirkt einfach nur peinlich. Dann wie unser "Held" zum "Superhelden" wird : *Abkürzung nehm*(über Chemiefabrik-Gelände, angeblich in der Nähe der Schule!!!),Papa, was machst du da? *Wegrenn*, *Augen in Arsch machen*->"SUPA-DUPA-HELD" werden. Den einen Punkt gibs für J.Garner. Doch das schlimmste ist, dass das KACK-Ende nach einem Sequel schreit! - Da kann man nur sagen(besser schreien) : BITTE NICHT!!!



Name: Unbekannt
Email: unbekannt
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Also ich weiss beim besten Willen nichts an dem Film auszusetzen.

Er hat alles, was man für einen gut unterhaltenden Kinoabend so braucht. Tolle Charaktere, ne hinnehmbare Strory, gute Action, ein bisschen Humor. Mehr brauch ich nicht.

Wie gesagt, meine Meinung... mir hat er gut gefallen. Aus.



Name: Frank Baumgarten
Email: frank_baumgarten@web.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Daredevil ist unter Spider-Man, Batman X-Men & Co. mein persönlicher Favorit: Er ist kein Held, er ist selbstgerecht und selbstzerstörerisch, und das Wissen darüber zermürbt ihn von innen. Darum versagt er sich seine eigene Zufriedenheit und gönnt sich nichts. Diese Figur ist greifbar, bleibt nachvollziehbar, und ist nicht so abgehoben wie seine Kollegen, aber immer noch Larger-Than-Life.
Warum mir der Film so gut gefällt? Er ist genauso düster, bietet die richtige Action und zeigt in recht gut nuancierten Sequenzen den Charakter und die Motivationen der Titelfigur – das ist mehr als in den meisten Hollywood-Produktionen zu sehen ist. Wer mehr erwartet hat, ist einfach selber schuld.
Am schlimmsten ist leider der Soundtrack mit den drögen Charthits, der Score hingegen ist großartig!



Name: bebe
Email: night14angel@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

trop bien ce film



Name: Nath
Email: def@aol.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Diese Film ist wirklich gut.Ich fand es wunderbarer, aber es ist nicht der bessere heldenfilm !



Name: Kevin
Email: handy496256573@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einer der besten Heldenfilme die ich jemals gesehen habe!



Name: Furious Anger
Email:
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Die meisten zählen ihn zu den schlechteren Comicverfilmungen,ich finde er gehört absolut zu den besten.
Nicht so ein Kinderfilmchen wie Spiderman,der sich ja leider hauptsächlich mit den sozialen Problemchen von Heulsuse Peter Parker beschäftigt.wenn ich sowas sehen möchte guck ich mir irgendwelche Gesellschaftsdramen oder ähnliches an,aber garantiert keine Comicverfilmung!

Dare Devil ist absolut düster und zum Glück nur mit wenig überflüssigem Humor versehen.Wer die ersten beiden Batman Filme und The Punisher gut fand wird auch Dare Devil mögen,die jenigen die Spiderman,Superman oder die völlig überflüssigen Batman 3 & 4 gut fand wird von Dare Devil enttäuscht sein!



Name: lappn
Email: myvision@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Im gegensatz zu spiderman schafft es dieser film einen gewissen Kult-Faktor zu erreichen!

Ben Affleck kommt als DareDevil einfach nur cool! Vor allem die Szene wo es richtig losgeht und die Mucke von Evanesence eingespielt wird! Coole Sache! Und das der Film mal nich Klischeehaft ein HappyEnd hat find ich auch geil!



Name: Frank
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Unbedingt den Director’s Cut anschauen!!

Für die Kinofassung sind komplette Handlungsstränge herausgenommen worden, die viel mehr über die Figuren aussagen und deren Beziehungen zueinander viel deutlicher Beschreiben – die zusätzlichen 30 Minuten sind nur in kleinen Teilen der Action zu Gute gekommen. Andere Handlungen sind komplett anders und geben so den Figuren eine gänzlich andere Motivation.

Daredevil ist ein sehr gutes Beispiel, wie die Produzenten und/oder Filmverleihe einen guten Film verstümmeln können.

Deutlich besser als die Kinofassung!!



Name: browneye
Email: brauneye@toggo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

echt ein sehr guter film. ;-DDDDD



Name: matt
Email: keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

schaut euch den Directors Cut an...der ist 30 minuten länger.



Name: LeFreak
Email: notofthisearth@uboot.com
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

echt mau. leider. hätte sooooo gut werden können. vielleicht is die lange version ja tatsächlich besser.
so war das echt nur mässige unterhaltung ohne irgendeinen bleibenden eindruck.



Name: Bad Rabbit
Email: nee
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Eine der besten Comicverfilmungen für mich! Matt ist kein richtiger Held, sondern eher Racheengel, wodurch man ihn nicht wirklich "den Guten" nennen kann. Ich hab gehört, es gibt einen Extendet Cut mit 20 Minuten mehr Handlung in den USA....und schon bei uns? Wer weiß was?



Name: arnolds
Email: -.-
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

fand den film nicht so besonders...irgendwie lahm...die kampfszenen sind ganz gut...aber die handlung ist schlecht umgesetzt und der schluss ist voll fürn ....



Name: Lebeau
Email: kuschelwuschel10@yahoo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Zuerst mal gibt es ja 3 Versionen des Films.

Die FSK 12 Kinofassung, FSK 16 DVD und natürlich den 2 Stunden langen Directors Cut.

Der DC ist das Maß aller Dinge. Für mich eine der besten Comic-Verfilmungen überhaupt. Dort gibt es auch keine Logiklöcher (da ja ALLES im Film). Eine tolle Comicverfilmung mit spektakulärer Action und auch nachdenklichen Szenen. Btw. Helden mit Handicaps rulen!

Make mine Marvel!

Ps: Freu mich schon jetzt auf X-Men 3 und Ghost Rider.




Name: dArE dEviL
Email: muahahha@muh.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ich habe den film grad gesehen und ich finde ihn ganz gut !



Name: samc288
Email: samc288@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

dieser film ist mein absoluter lieblingsfilm...
ben affleck überzeugt absolut in der hauptrolle...



Name: nicole
Email: maravegie23@yahoo.gr
Bewertung:   

Als ich den Film sah dachte ich schlimmer geht es nicht..Ich habe mich wohl geirrt..Es gibt "ELEKTRA".



Dein Kommentar zu diesem Film:
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Bewertung: von 10 Augen