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Tödliche Entscheidung
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Name: Etienne Email: etienne@giga.de Bewertung: Kann die Kritik größtenteils unterschreiben. Nur in einem Punkt stimme ich nicht zu: Ich finde durchaus, dass Ethan Hawke ein super Performance abliefert. Gerade die Szenen zwischen Hank und Andy, sind m.E. die besten im Film. Natürlich stiehlt P.S.H. allen die Show, was aber auch an seinem "kaputten" Charakter liegt. Ich finde Hawke hat den etwas debilen, ständig überforderten Hank sehr gut gespielt. Den Wechsel der Zeiten und Perspektiven habe ich zwar als nicht störend empfunden, so richtig geholfen hat es der Dramatik aber auch nicht. Verglichen mit den Vorbildern, wie diverse Tarantino Streifen oder Memento, muss ich sagen, dass Lumet hier vielleicht mit einer linearen Erzählweise besser beraten wäre. Es war mir irgendwie zu "gewollt" und wirkte teilweise, als ob man nur machte, damit der Film mit seinen knapp 2h nicht zu langatmig rüberkommt. Hier unterscheidete sich dann auch "Before the devil knows you're dead" von den genannten Filmen. Die schauspielerische Leistung und die Erzählweise von Lumet, können über die doch vorhandenen Plot-Holes nicht wegtäuschen. So dreht sich zu Beginn alles um die beiden Brüder, während sie am Ende nur dienen um den völlig uninteressanten Racheakt des Vaters zu rechtfertigen. Hier hätte man Albert Finneys Rolle und das Verhältnis zu seiner Frau mehr rausarbeiten müssen. So fehlt mir zu dem Ende (neben der Glaubwürdigkeit) auch die emotionale Nähe zu Finney's Charakter. Ich fand das Ende fast schon enttäuschend und es hielt mir noch einmal vor Augen, wie die Cohen's es bei "No country for old men" richtig gemacht haben. Trotz allem, ist der Film sehr sehenswert, denn die schauspielerischen Leistungen aller Protagonisten ist superb und die Story ist bis zum Ende hin zumindest unterhaltsam. Gelangweilt habe ich mich nicht, aber vom Hocker gerissen wurde ich auch nicht. Hier wäre defintiv mehr drin gewesen. 7/10 |
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Name: martin Email: - Bewertung: Der Film hat seine Längen, die Handlung kommt recht scheppend voran, richtig Spannung kommt auch nicht auf, zumal der eine Höhepunkt vorweg genommen wird. Deshalb empfehle ich ihn nicht. Aber die Geschichte ist sehr raffiniert und originell gestrickt. Daher trotzdem 7 Punkte. |
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Name: zelig Email: egal@egal.de Bewertung: eine tödliche entscheidung war’s zum glück nicht, sich diesen film anzuschauen – aber auch nicht unbedingt die richtige. der film beginnt zwar mit einem höhepunkt – dem von phillip seymour hoffman – aber danach schleppt sich das ganze dann doch ziemlich hin. man wartet immer, daß bei einer der 4327 rückblenden mal ein aspekt aufleuchtet, der einen überraschenden baustein liefert. das allerdings (nahezu) vergeblich. vielleicht hätte sidney lumet vorm zusammenkleben die filmschnippsel noch mal neu durchmischen müssen – in der vorgelegten form bringen diese rückblenden nix. so richtig nahe kommen einem die figuren und die familiensituation nicht. mich hat das jedenfalls emotional gesehen alles ziemlich kalt gelassen. klar kann man sich das anschauen und es gibt auch ein paar starke einzelszenen – aber das große, allgemein ausgelobte, gelungene alterswerk war das nicht für mich. da empfehle ich in sachen phillip seymour hoffmann lieber „the savages (die geschwister savage)“ und bezüglich sidney lumet den hervorragenden „network“. |
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Name: achim Email: Bewertung: tut mir leid, da habe ich mir mehr von versprochen... |
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Name: Bommel Email: bommel@usa.com Bewertung: Mir hat der Film sehr gefallen und blieb noch einige Tage im Kopf hängen. Alle Darsteller spielen in dieser Tragödie überzeugend. Hoffman sticht mit seiner Leistung hervor, was aber auch daran liegt, dass er der eigentlich Mittelpunkt des Films ist. Noch interessanter wird der Film auch durch diese bizarren Neben- und "Hinterhofschauplätze". Vertieft in diese Atmosphäre wirkt später eine klare Totale von New Yorks Straßenverkehr plötzlich ganz ungewohnt. Das Herumspringen in den Zeitebenen empfand ich als okay, ist aber letztendlich unnötig. Mir hätte eine klassische Erzählung von A nach B besser gefallen, aber mit diesem Mittel wollte man wohl den Fokus weg von der eigentlichen Tat zu den beiden Brüdern lenken. Teilweise fehlen mir hier und da ein paar Szenen, in welchen man die Charaktere noch einen Tick besser kennenlernt. Warum sich die Beiden so entwickelt haben, bleibt eher verschlossen und warum sie sich in so einer Ausweglosigkeit sehen, ist auch nicht hundertprozentig nachvollziehbar. Die wenigen Hinweise auf die Familiengeschichte geben noch keinen Grund für so ein Drama - vor allem zum Ende hin. |
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