A.I. - Künstliche Intelligenz

scifi-drama, usa 2001
original
a.i. - artificial intelligence
regie
steven spielberg
drehbuch
steven spielberg
cast:

haley joel osment,
jude law,
william hurt,
frances o'connor, u.a.

spielzeit
146 min.
kinostart
13.09.2001
homepage
http://www.ai-derfilm.de
bewertung

(7/10 augen)




 

 

 

 


 

 

 

Manche Menschen sterben einfach viel zu früh. Einer davon ist mit Sicherheit Stanley Kubrick, dessen Tod um so bedauerlicher war, weil das Kino-Genie aufgrund seiner Eigenart, oft Jahrzehnte lang an einzelnen Konzepten zu feilen, wohl mehr als ein cineastisches Meisterwerk mit ins Grab genommen hat. Wenigstens

Die Module spielen verrückt: Monica (Frances
O'Connor) aktiviert Davids Computerliebe.
eines seiner unvollendeten Projekte sollte jedoch vor diesem Schicksal gerettet werden, und so nahm sich der nicht weniger legendäre, wenn auch wesentlich kommerzieller eingestellte Kino-Großmeister Steven Spielberg Kubricks Vermächtnis an und verwirklichte mit "A.I." dessen Beitrag zum Thema künstliche Intelligenz. Das vielleicht ambitionierteste Projekt in der Karriere des erfolgreichsten Regisseurs aller Zeiten, an dem er aber leider schlussendlich und aus eigener Schuld gescheitert ist.

Wir befinden uns weit in der Zukunft, die Polkappen sind geschmolzen und große Küstenregionen auf der ganzen Welt überschwemmt. Die Menschheit hat jedoch im Landesinneren überlebt, vor allem dank der Ausbeutung humanoider Roboter, sogenannter "Mechas", die inzwischen in allen Lebensbereichen als Menschersatz benutzt werden. Höhepunkt dieser Schöpfung: der kleine David (Haley Joel Osment, das Schauspiel-Wunderkind aus "The Sixth Sense"), darauf programmiert, wahre Liebe für seine "Mutter" Monica zu empfinden, deren eigener Sohn wegen einer unheilbaren Krankheit eingefroren ist. David tut alles, um möglichst menschlich und lebensecht zu sein: Er geht wie ein normales Kind ins Bett, obwohl er nicht

David (Haley Joel Osment) und Joe
(Jude Law) suchen die gute Fee.
schläft, und beschädigt einige seiner Schaltkreise bei dem Versuch, Spinat zu essen. Aber es hilft nichts. Aufgrund seiner maschinellen "Instinkte" fällt David in Ungnade und wird wie ein ungeliebtes Haustier im Wald ausgesetzt. Begleitet von seinem Mecha-Teddy und Gigolo Joe (Briten-Beau Jude Law), einem "Love-Mecha" (sprich: Sex-Maschine), begibt sich David nun in einer surrealen Zukunftswelt auf die Suche nach der guten Fee mit den himmelblauen Haaren, jenem Zauberwesen, dass den Holzjungen aus Davids Bettlektüre "Pinocchio" in einen richtigen Menschen verwandelt hat. Denn wenn er ein echter kleiner Junge ist, glaubt David, dann wird ihn seine Mami auch endlich wirklich lieben.

"Wenn wir einen Roboter programmieren, uns zu lieben, haben wir dann nicht die moralische Verpflichtung, ihn ebenso zurück zu lieben?" Diese eigentliche Kernfrage des ganzen Films wird in der Eröffnungsszene Davids Erschaffer gestellt, und es ist zu vermuten, dass es Kubrick ursprünglich genau darum ging: Kann man solch eine Maschine lieben, oder sollte man es sogar? Haben wir eine Verantwortung gegenüber einer Maschine, der wir zu lieben beibringen, und die ergo eine entsprechende Gegenreaktion erwartet? Sind die Gefühle, die eine liebende Maschine in uns auslösen kann, als ebenso wertvoll, echt und richtig zu bewerten wie jene, die ein anderer Mensch hervor ruft?
Wir sind in der Lage, starke Gefühle für leblose Gegenstände zu entwickeln. Das weiß ein jeder noch aus der Kindheit, wo das liebste Kuscheltier auch der beste Freund war, und das bestätigt sich auch noch im

Apokalytische Gladiatoren-Variante:
Der "Flesh Fair".
ausgewachsenen Alter, wenn man manch einen Artgenossen bei der liebevollen Autowäsche beobachtet. Doch es ist eben diese Leblosigkeit, die uns letztendlich relativ problemlos ein Kuscheltier vergessen und ein Auto verkaufen lässt. Doch könnten wir das auch, wenn uns das Kuscheltier selbst Emotionen entgegen bringt?
In einigen seiner kraftvollsten Szenen berührt "A.I." eben diese Thematik, so z.B. auf dem bizarren "Flesh Fair", einer barbarischen Arena-Show, in der Menschen die ihnen verhassten Mechas zerstückeln. Doch die erschütternden und echt wirkenden Gefühlsäußerungen Davids lassen das frenetische Publikum weich werden. Ebenso verwirrt und gleichzeitig fasziniert reagiert Davids "Mutter" zunächst auf seine uneingeschränkte Zuneigung, kann in dem kleinen Jungen aber nie etwas anderes als ein Spielzeug sehen.
Diese Konflikte und Reaktionen sind es, die "A.I." für die ersten gut zwei Drittel zu einem der interessantesten, komplexesten, und vielleicht auch besten Filme der letzten Zeit machen. In einer beeindruckenden Beiläufigkeit entwirft Spielberg währenddessen ein Alltagsbild dieser Zukunftswelt, dass sich der Zuschauer fast umgehend "zuhause" fühlt. Eingestreut werden hierein allerdings immer wieder bizarre und verstörende Bilder, wie z.B. eine Gruppe von entsorgten Mechas, die sich auf einer Müllkippe aus Ersatzteilen selbst wieder zusammensetzen. Ganz leise wird hier die Frage aufgeworfen, wer letztlich eigentlich den längeren Atem hat: Mensch oder Maschine?

Lange Zeit kann Spielberg die Faszination auf hohem Level halten, während er gleichzeitig zahlreiche tiefgreifende moralische Fragen aufwirft. Doch gegen Ende fällt der Regisseur in die selbst geschaufelte

Ersatzfamilie: David mit
Teddy und Gigolo Joe.
Grube: Vollkommen fasziniert von Davids Suche nach der guten Fee übersieht er deren tatsächliche Bedeutung, verpasst zahlreiche Gelegenheiten für ein pointiertes Ende und erliegt in einer sicher diskutablen, letztlich aber überflüssigen Schlussviertelstunde der aufgesetzten Rührseligkeit seiner eigenen Geschichte. Das erscheint um so tragischer, als dass es Spielberg zwar den ganzen Film über gelingt, den sprechenden Teddy Davids von jedweder Niedlichkeit frei zu halten, er dann aber quasi selbst auf die traurigen Augen seines Stars hereinfällt. Dass er hier lediglich eine Maschine beobachtet, die ihre Programmierung zu erfüllen versucht, hat er am Schluss längst vergessen und somit das Ziel seines Films verfehlt. Denn nicht David ist das interessante, das eigentlich bedeutsame Subjekt, sondern die Menschen, die sich mit ihm auseinander setzen.
Gefangen genommen von seiner eigenen Manipulation relativiert Spielberg so einen Film zu unangebrachter Gefühlsduselei, der über weite Strecken in der Reichhaltigkeit seiner Ideen und der Kraft seiner Bilder über das meiste herausragt, was der Vater von E.T. und Indiana Jones bisher geschaffen hat. Angesichts der genialen ersten Hälfte ist es um so bedauerlicher, dass Spielberg das Kubricksche Element von "A.I." zusehends aus den Augen verloren hat und schließlich einen Film abliefert, bei dem man sich wünscht, er hätte eine gute halbe Stunde früher geendet.

F.-M. Helmke

 


Name: Bernd
Email: life177@yahoo.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ziemlich enttäuschend dieser Film. Die absolute Überkitschschlußhalbestunde macht im Grunde genommen viel von der vorherigen Atmosphäre zunichte. Außerdem hat sich mir nicht so ganz erschlossen, warum Monica eigentlich im Endeffekt die 7 Worte vorliesst. Das wirkte irgendwie unmotiviert. Das war nur eine Sache die ich nicht so ganz logisch fand.

Das große Plus des Filmes sind die Darsteller. Frances O'Connor und Haley Joel Osment spielen ihre Rollen hervorragend. Auch einige Szenen des Filmes, wie zum Beispiel der Mecha-Schrottplatz oder die Gladitor-Arena waren hervorragend inszeniert.



Name: Hardy
Email: jeanluc@rz.tu-ilmenau.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ernstgemeinter Ratschlag: Sobald ihr das Gefühl habt, der Film sei zu Ende (diese Stelle werdet ihr erkennen) - sofort Jacke packen und aus dem Saal stürmen. Bis dahin haben wir es nämlich noch mit einem durchaus gelungenen, schattenartigen Kubrick-Film zu tun. Einem Film, dem ich ebenfalls mit 7 Augen gewürdigt hätte. Alles, was daraufhin folgt, ist ein so dermaßen unglaublicher Schrott, daß mir selbst das kitschig-schwache Ende von 'Mission to Mars' als äußerst solide erscheint.
Es ist kaum zu glauben, was uns Spielberg da am Ende serviert. Mir ist das wirklich unerklärlich. Da wäre mir jede 'Eduscho' oder 'Jakobs Krönung'-Werbung lieber gewesen!



Name: EvilElch
Email: EvilElch@gmx.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ich kann mich den Anderen hier nur anschließen, Joel Osment und in meinen Augen auch Jude Law spielen hervorragend.
A.I. wirkt zu Anfang einfach nur vielversprechend und man merkt das jemand wie S. Kubrick hinter dem Projekt (oder zumindest der Idee) gestanden haben muß, leider wird viel zu schnell klar das der Einfluß Spielbergs Oberhand gewinnen wird (spätestens als die Mechas von diesen futuristischen Motorrädern Marke "Running Man" gejagt werden).

Zum Ende fehlen mir wirklich die Worte, etwas so Schlechtes an einem vielversprechenden Film hab auch ich seit "Mission to Mars" nicht mehr gesehen. Ohne diese Sheiße (tschuldigung, aber irgendwer musses ja mal aussprechen) hätte es sicher mehr als 5 Augen von mir gegeben.



Name: Vince27NRW
Email: VinceA25@aol.com
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

"Der kleine David möchte aus dem Smorland abgeholt werden!";-)

Enttäuschend! Spielberg hätte soviel aus dieser Vorlage machen können, doch er wendet den guten Anfang des Films urplötzlich in eine bizarre,düstere Mischung, die an "The Crow" oder "Running Man" erinnert. Das wurde nach einiger Zeit wieder erträglicher, da dann "Jude Law" in dem Film auftrat als "Gigolo Joe", der die Story wieder etwas in Schwung brachte. - Seine Rolle überzeugte(!) am meisten in dem ganzen Film. "David", bzw. Osment wirkte eher blass in seiner Rolle, da er nur wenig "menschliches" von sich gegeben hat, außer seiner immer wieder geäußerten Sehnsucht, die Fee und seine Mutter zu finden. (Nervig!!!)
Schade das die beeindruckenden Special-Effect-Szenen (z.B. das teilversunkene Manhattan) bei der hanebüchenden Story gleich mit untergehen.
Das zuckersüße Ende des Films hat dem ganzen dann die Krone aufgesetzt: Auf biegen und brechen ist hier ein Ende angekleistert worden, was überhaupt nicht zum Rest des Films passen will.
Spätestens in den letzten 40 Minuten des Films hofft man, die "blaue Fee" befreit einen von diesem Schrott...



Name: Scream
Email: paco.langjahr@gmx.net
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Ich muss mich den meisten Leuten hier anschließen, denn der Film hätte wirklich extrem gut werden können. Würde Kubrick noch leben. Am Anfang hat sich Spielberg noch für Kubricks Idee interessiert, später kam ihm wohl in den Sinn: "Oh ich wollte ja einen Kassenschlager drehen!". Ab und zu erinnert er sich dann zwar noch an Kubrick (Beispiel: Szene im Labor, hier erinnert Musik und alles andere an den alten Meister), doch sein Hauptaugenmerk richtet er auf die Suche nach der blauen Fee. Am Schluss hätte mich eine Durchsage wie "Kotztüten finden Sie unter den Sitzen" nicht verwundert, ein derartiger Kitsch wurde uns schon lange nicht mehr vorgesetzt.

Fazit: Schade, man hätte statt Spielberg mal einen fähigen Regisseur ranlassen sollen.



Name: Sabrina
Email: sabrina.engl@weltbild.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Leider kann auch ich dem Film nicht mehr zugestehen. War ich zunächst wirklich begeistert, musste ich am Ende doch feststellen: Die letzte halbe Stunde ist vollkommen unsinnig und überflüssig, wie ein Kropf. Ein Film, der das Potenzial hat zum Nachdenken anzuregen, versandet in einer fürchterlichen Schmonzette. Und bis man das Kino verlässt, hat man so ziemlich alles vergessen, worum es Kubrik vermutlich eigentlich gegangen war. Ich nehme an, der arme Mann dreht sich im Grabe um. Wirklich weiterempfehlen kann ich den Film nur mit Vorbehalt und der Anmerkung: Leute, spart euch das Ende!



Name: kloetengemse
Email: Kloetengemse@hotmail.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Schade,
dass sich spielberg, zum schluss in ein märchen verfing. Es wäre doch viel interessanter gewesen wenn er die ganze geschichte konsequent durchgezogen hätte und man gesehen hätte wie die menschen mit so einer vollkommenen technik umgehen würden. Aber! "der kleine" war hervorragend.



Name: Andy
Email: Tearsnight@freenet.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also ich kann den film nur weiterempfehlen! Nur für Horrorund Action Entuiasten ist der Film nichts! Leider kann ich mich nicht den Meinungen meiner Vorgänger anschließen, das das Ende scheiße sein! ganz im Gegenteil, ich fande das Ende ganz gut! Bis auf eine kleinigkeit: Er hört ziehmlich abruppt auf, man denkt der Film geht noch ein bisschen, dabei ist er schon zu Ende (leider)! Das Ende hätte Spielberg ein wenig verfeinern können! Aber ich finde den film dennoch einsame Spitze und werde ihn mir auch garantiert kaufen, sobald er im Laden erhältlich ist!



Name: Michael Schönenbröcher
Email: nc-spauscbi@netcologne.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich habe mir den Film auf DVD geholt und mir auch die Extras angeschaut - und siehe da, mit ein paar Informationen mehr wird "A.I." um einiges besser! Auch im Kino müsste man ihn sich eigentlich zwei Mal anschauen, um hinter die Vordergründe zu blicken, aus denen die meisten negativen Kritiken resultieren. Vorweg: Wer auf Action und Horror steht, sollte sich "A.I." ersparen - obwohl beides enthalten ist. Wer sich mit guter SF und verstörenden Denkansätzen beschäftigen will, ist hier besser aufgehoben. Und im Grunde ist der Film ab dem 2. Drittel ein Märchen; nicht nur an Pinocchio angelehnt, sondern eine moderne Fassung davon! Wer ihn aus diesem Blickwinkel sieht, erhält viel leichter Zugang dazu! Ja, der Film hat einige Längen (die hatte "2001" im Übrigen auch), und manchmal hat man den Eindruck, "das hätte man besser machen können", aber unter dem Strich bleibt ein in meinen Augen von den meisten Kritikern verkannter Geniestreich übrig, der die Ansichten zwei völlig gegensätzlicher Filmemacher (Kubrick und Spielberg) in sich vereinigt.
Ich schrieb bereits, dass man als "Erstseher" des Films einige Infos aus den DVD-Extras gut gebrauchen könnte. Die Wichtigste sei hier erwähnt, auch wenn es um das Ende des Films geht: Die "Flüssigkristall-Wesen", die nach 2000 Jahren auftauchen, sind keine Aliens! Es sind die Nachkommen der Roboter, die seit dem Aussterben des Menschen die Erde beherrschen! Und voilá, schon bekommt das Ende eine viel logischere Bedeutung fernab der E.T.-Thematik. Und außerdem: Das Ende IST kein Happy-End, auch wenn die Rührseligkeit der Mutter-Robotkind-Beziehung dies im ersten Moment suggeriert! Es regt - wie der ganze Film - mit seinem offenen Ende nur zum Nachdenken an. Ich werde mir "A.I." auf alle Fälle noch zwei, drei Mal anschauen, und ich schätze, er wird jedes Mal besser...



Name: fandango
Email: www.süsserskater@giga.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film war ja nicht so schlecht aber gegen Ende wurde er etwas langweilig. siehätten den Film nicht so in die länge ziehen sollen.Einen Extrapunkt bekomt der Film für den knudeligen Bären "Teddy".



Name: linda
Email: lindamor@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

-Nicht von dieser Welt! --



Name: Alex :-)
Email: -------------------------
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Einsame und äußerst bizarre Alptraumversion. Nicht für jedermann!



Name: Simon
Email: Simonsayz@gmx.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Stanley Kubrick rotiert im Grabe...

...denn was hier angeblich sein Vermächtnis ist, bleibt rätselhaft. Nichts von diesem verlogenen, verkitschten Möchtegernmärchen fühlt sich irgendwie wahr oder relevant an, und nichts von dem was es auf die Leinwand geschafft hat hätte den guten Stanley auch nur im entferntesten interessiert. Sorry, Herr Helmke, aber der Ansicht, dass die ersten Zweidrittel des Films vieles aus Spielbergs Schaffen überragen halte ich selbst als Nicht-Spielbergfan für weit hergeholt. Stattdessen ist dieser Film Spielbergs bisher schlimmster Kinderfilm, dagegen nimmt sich selbst der mit bescheideneren Ansprüchen konzipierte "Hook" wie ein Meisterwerk aus. Fragen über Fragen stellen sich: Warum sehen die komischen Motorradjäger aus wie aus "Tron" oder "Running Man" entlaufen? Warum trägt der böse Sklavenhalter Cowboyoutfit? Warum müssen die wie immer vorzüglichen Haley Joel Osment und Jude Law in diesem Unsinn mitspielen? Und wann dreht Herr Spielberg endlich mal wieder einen guten Film?
Wobei die Schlusshalbestunde neue Massstäbe setzt in Sachen "Wie massakriere ich einen ohnehin schon lahmen Film?" Seine Tendenz, Filme noch kurz vor Schluss in Kitsch und Rührseligkeit zu ersäufen machte bereits den ansonsten gelungenen "Soldat James Ryan" kaputt, hier ist nichts mehr zu retten und das Ende ist noch fünfmal schlechter...

Ein Debakel. Rundum.



Name: Gecko
Email: Vergessen
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Steven Spielberg sollte wirklich beim Suspense- und/oder Popcorn-Kino bleiben, denn dafür schätze ich ihn. Was denke ich doch gerne zurück an Filme wie "Der weiße Hai", "Indiana Jones", "Duell", "1941" oder "Jurassic Park". Filme, die meine Kindheit intensivst geprägt haben und damit sozusagen die Initialzündung meiner Leidenschaft fürs Kino waren. Doch dann, Mitter der Neunziger, wollte Mr.Spielberg, der ewige Peter Pan unter den Regisseuren, unbedingt erwachsen werden. Seine Filme sollten einen eher ernsthaften Hintergrund haben, eine schwere Thematik. Doch leider hat Mr.Spielberg für ersthafte Themen einfach kein Gespür und versucht mangelnde Subtilität und die daraus resultierenden, primitiven Handlungsstränge dadurch zu kompensieren, dass er ohne Rücksicht auf Verluste so dermaßen auf die Tränendrüse drückt, dass selbst die Nerven des tolerantesten Zuschauers auf eine harte Probe gestellt werden. Ausgerechnet er, der Meister der plakativen Emotionalisierung wie ihn ein Kritiker einst treffenderweise nannte, versuchte sich an einem Projekt Kubricks. Und wie bei "Schindlers Líste" und vor allem "Der Soldat James Ryan" muss das Ganze im nachhinein als wenig geglückt bezeichnet werden. Aus dem ungeheuren Potenzial, dass der zweifelsohne interessante Stoff besitzt, hätte ein Regisseur vom Kaliber eines Kubrick ein Meisterwerk gemacht. Zumal Kubricks kühler, analytischer Stil viel eher zur bedrückenden Thematik gepasst hätte als Spielbergs kindlich-naiver. Ein "kalkulierter Tränenzieher" wie ihn so mancher Zuschauer im Nachhinein betitelte, ist "A.I." sicher nicht geworden, aber eben auch nicht der erwartete Geniestreich. Sicher, es gibt durchaus einige einige eindrucksvolle Szenen wie zum Beispiel die Mecha-Schalcht in der Arena, das Spinat-Wettessen, die Sequenzen, die sich im postapokalyptischen New York abspielen. Doch durch Spielbergs ständig eingestreuten Kitsch wird diese Dinge wieder relativiert.
Spielberg schafft es einfach nicht, die Kritik an technischem Fortschritt und der Angst des Menschen vor seiner eigenen Schöpfung plastisch darzustellen. Bildästhetisch durchaus ansprechend, darstellerisch wie inszenatorsich nahezu makellos, stößt einem vor allem der Schluss sauer auf. Dieser krampfhafte Versuch David doch noch ein Happy-End finden zu lassen, stört ungemein. "A.I." ist ein modernes Märchen und kann nur als solches verstanden werden. Überall finden sich versteckte Anspielungen auf zum Beispiel den "Zauberer von Oz" und auch der philosophische Aspekt ist höchstinteressant: was passiert, wenn der Mensch künstliches Leben so perfekt erschafft, dass es ihm in nahezu jeder Hinsicht ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen ist? Dieses wird besonders in den Szenen in der Arena deutlich: der Mensch bekommt Angst vor seiner eigenen Schöpfung und will sie vernichten. Aber hätten wir Menschen nicht auch eine gewisse Verantwortung gegenüber diesen Wesen, die wir selbst erschaffen haben?
Nur leider schafft Spielberg nicht eben diese Kritik plastisch und intensiv genug darzustellen und rüberzubringen. "A.I." ist sicher Spielbergs facettenreichster, philosophischter Film und sicher auch um Länger besser als die obligatorische Blockbusterware, die sonst so aus Hollywood auf heimische Kino-Leinwände schwappt, nur leider hätte man mit Kitsch und Pathos (vor allem am mehr als misslungenen Ende) deutlich sparsamer umgehen müssen. Trotz einiger faszinierender Momente, wurde nicht gerade das Maximum aus Davids Odysee herausgeholt. Oft bedarf es eben nur eines blutigen Schwertes um eine Schlacht zu zeigen.




Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Schade, hätte noch besser sein können, aber allein Haley Joel Osment rettet den film schon! ^_^

Ganz nett, kann man durchaus gucken...



Name: bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Ich denke nicht, dass man die Langweiligkeit dieses Filmes jemals übertreffen kann. Ich versteh auch den Sinn sehr vieler Passagen und "Personen" des Films nicht.

Schade, ich hätte sehr gern die "Stanley Kubrick-Version" gesehen...



Name: mario
Email: marioheugl@aon.at
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Was hätte wohl Kubrick daraus gemacht?
Jedenfalls wissen wir(spätestens) jetzt das Spielberg keine Filme ohne Kitsch oder Pathos machen kann.



Name: Maik
Email: mykey76@gmx.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

....und sowas von dem großen Steven Spielberg!!!!!! Peinlich!



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein Meisterwerk der Filmgeschichte! So etwas schaue ich mir gerne an!



Name: Kai
Email: kai@nightinmotion.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Besteht dieses einstmals von Dichtern&Denkern bevölkerte Land eigentlich nur noch aus Bauern?? Jenen, die dieses grandiose Ende als "Schlecht" oder "kitschig" bezeichnen, sollte das Betrachten anspruchsvoller Filme generell untersagt werden! Ich nenne Euch Stümpern mal ein paar andere Titel, an denen Iht Euren Proletengeschmack ja auch mal auslassen könnr:

-Heat (Al Pacino/ R.De Niro)
-Gefährliche Brandung
-Terminator 2+3
-Es war einmal in Amerika
-Spiel mir das Lied vom Tod
-Carlito´s Way (Al Pacino)
-Blade Runner

usw...

Viel Spaß beim ablästern, Ihr Cineasten!



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Toller Film! Er tut weh aber er ist ein tolles Drama!!!!



Name: Leila Schmidt
Email: vergessen
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich finde den Film total gelungen ,denn er ist so spannend, dass man ihn aufjedenfall zu ende schauen muss.Es ist klasse zu sehen, das es Mecha Kinder sind und wer weiß ob es in dieser Welt auch irgendwann mal welche geben wird!!!



Name: thomas
Email: falzz@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

selten hat mich ein film so nachhaltig berührt wie dieser.diese zerbrechlichkeit und zugleich ewig währende beständigkeit von gefühlen müssen uns im film von maschinen gezeigt werden ,um uns daran zu erinnern,dass auch wir menschen im besitz derselben sind....



Name: bloppus
Email: redpill@geekmail.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Meine Güte - hätte ja alles vielleicht schön sein können, aber gegen Ende wird es wirklich unerträglich - eine kitsch - pathos - gähn - Szene jagt die andere, man kann garnicht hinsehen bei soviel schwerwiegendem blahblah das irgendwer tragisch oder erbaulich gefunden haben muß.
Es scheint so als ob Spielberg sich gerne als kleinen Jungen sieht und sich deshalb mit dem Kinderrobotter so stark idenzifiziert, daß es kein Zuschauer mehr nachempfinden kann. Alles wird so lange ausgewalzt bis es zu Tode gequatscht ist und nach der funundzwandsigsten aufwendig inszenierten aber viel zu breit ausgewalzten Metapher und der x-ten pseudobedeutungsschwangeren Begegnung, die in Wirklichkeit garnichts aussagt, sitzt man hochgelangweilt im Kinosessel und möchte einfach nur nach Hause.
Was wollte irgendwer uns irgendwie damit sagen, was man nicht viel konzentrierter, erbaulicher und interessanter in 10 Sätzen zusammenfassen kann?
???



Name: ezhik
Email: nospam@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Klar, der Film hat einen sehr niveauvollen Anspruch und ist somit nichts für ein action- und /oder komödiantisch liebendes Publikum. Leider wird er genau seinem Niveau absolut nicht gerecht!
Abgesehen von einigen netten Trickeffekten ist dies mit Verlaub der letzte Schrott.

Was hätte man nicht alles aus den aufgeworfenen Fragestellungen bzgl. des zusammenlebend künstlicher und natürlicher Lebendsformen machen können.

Setzen 6, Hr. Spielberg.

Vielleicht hilft es ja den Film nochmals komplett neu zu scheiden. Aber dafür müßte wahrscheinlich erst Kubrik wieder auferstehen. :-(



Name: w0lf
Email: mastrewulf@hotmail.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

einsam, fade, langweilig.



Name: ezhik
Email: mag@kein.spam.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Klar, der Film hat einen sehr niveauvollen Anspruch und ist somit nichts für ein action- und /oder komödiantisch liebendes Publikum. Leider wird er genau seinem Niveau absolut nicht gerecht!
Abgesehen von einigen netten Trickeffekten ist dies mit Verlaub der letzte Schrott.

Was hätte man nicht alles aus den aufgeworfenen Fragestellungen bzgl. des zusammenlebend künstlicher und natürlicher Lebendsformen machen können.

Setzen 6, Hr. Spielberg.

Vielleicht hilft es ja den Film nochmals komplett neu zu schneiden. Aber dafür müßte wahrscheinlich erst Kubrik wieder auferstehen. :-(



Name: siwun
Email: siwun@gmx.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Mein Fazit: man sollte Kubrick und Spielberg nicht mischen!
Mir hat nur das 3. Drittel richtig gut gefallen, ich bin Fan von Spielbergfilmen wie Hook und ET. Den Kubrick-Fans geht es genau anders herum wie mir scheint. Ich persönlich wollte nach der ersten halben Stunde schon ausschalten! Hätte ich nicht gewusst das es ein Spielberg Film ist, hätte ich spätestens nach der ersten Werbepause nicht wieder zurück geschaltet!



Name: Mario alias Jedigate
Email: mariopenzold@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Fantastisch, ein Gesamt-Meisterwerk mit tollen Effekten und fesselnder Story..., spannend, gefühlvoll, anspruchsvoll,
gute bis sehr gute Effekte, regt zum Nachdenken an...
= Ein Film mit Niveau. Smile



Name: anonymous
Email: asd@sd.com
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Mann mann...das uns Steven Spielberg so ein Ende zeigt, kann ich ja echt nicht verstehen!
Der Film ist ganz gut bis etwa in die Hälfte. Aber das Ende..zzz..das ist wirklich der kitschigste Müll, den ich je gesehen habe. Soll das nun ein Kindermärchen oder ein ernstzunehmender Film mit philosophischen Hintergedanken sein???

Das war so peinlich kitschig...ich hätte beinahe weggezappt. Mir kam es so vor, als ob Spielberg nicht gewusst hatte, wie er das ganze zu ende bringen sollte und dann somit aus seiner Verzweiflung diesen Müll dazugedichtet hat. Ein Robotter der 2000 Jahre lang eine Plastikfigur anstarrt und danach von Aliens (die aus einer durchsichtigen Gummimasse zu bestehen schienen) herzlich aufgenommen wird und nochmal einen Tag mit seiner Möchtegern Mutter verbringen kann (wessen Seele man auf unerklärliche Weise zurückgeholt hat).

WAS SOLL DAS?! Also wenn ihr, die den Film so gut finden, dahiner einen Sinn erkennen, dann wäre ich froh wenn ihr mir das erklären würded.



Name: Mickey mouse
Email: not available
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ser gute Filem. war krass anzuschaun. hab auch bisschen geweint und so. ich will teddy auch haben. der film handelt von einer wahren begebenheit!!! das weis keiner...



Name: SP
Email: jomueller@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

--- SPOILER ----



Vorneweg: Die Wesen am Ende des Filmes sind KEINE Aliens! Es sind die "Nachfarhren" der ersten Mecha-Generationen, sozusagen die aktuellsten Modelle. Jetzt wird die Bedeutung des Filmendes ersichtlich: Die Menschen haben sich durch Klimakatastrophe selbst vernichtet, ihre Rasse überlebt in einem selbst geschaffenen Abbild, den Humanoiden Robotern, das ist - neben der Architektur (NY) - die einzige Referenz auf die Menschheit in 2000 Jahren. Man kann davon ausgehen, dass das Wissen der Menschheit in den Humanoiden Robotern überlebt hat, und sich sogar selbständig) weiterentwickelt.

Hierbei spielt die Frage inwiefern der Mensch nun in unserem Universum einzigartig ist, eine zentrale Rolle. Zumindest die Menschheit hat die Initialzündung für Künstliche Intelligenz gegeben.

David, der nach 2000 Jahren wieder "gefunden" wird, ist für die Humanoiden Roboter-Wesen neuester Generation ein Relikt aus vergangenen Tagen, der die Menschen noch selbst kannte und insofern diesen am nächsten Stand, vielleicht sogar der menschlichste der Rotbotern ist. => in diesem Kontext hat sich Davids Traum, ein "Mensch" zu sein auf tragische Weise auf höhrere Ebene erfüllt.


--- SPOILER ENDE -----

gelungener Film, jedoch kein Meisterwerk, da viel zu viel Gefühlsduselei. Kubrick wäre da mit viel mehr erzählerischer Distanz (Stichwort: 2001) herangegangen, hätte er den Film gemacht.



Name: Kiffing
Email: kiffing@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, war ich einfach nur begeistert. Man konnte sich in den Roboterjungen und seiner Tragik hervorragend hineinfühlen und mit ihm die Odyssee begehen. Man muß sich nur auf ihn einlassen, um ein emotionales Erlebnis erster Güte zu erleben. Insofern kann ich auch die Kritik wegen "Kitsch" und "Schwulst" usw. nicht nachempfinden.
Es ist eine reichhaltige und intensive Story mit ernstem Hintergrund.
Der Film ist ein Unikum und absolut nicht austauschbar.
Auch das hier stark bemäkelte Ende war stark, da es die Vergänglichkeit des Menschen in einem emotionalen, tieftraurigen und melancholischen Sinne zeigt.
Ich gebe aber zu, daß dieser Film nicht jedermanns/frau Geschmack ist.



Name: ally
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

da hätte ich auch pinocio gucken können. das ende ist ja echt blöd, dass er dann zum menschen wird und stirbt. tragisch:)



Name: nelly
Email: dual_sys@yahoo.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist einfach genial futuristisch, erschreckend ud nachdenklich stimmend zugleich. ein absolutes Meisterwerk (mal abgesehen von der Gefühlsduselei).

Wenn man eine Maschine so programmiert, dass sie einen liebt, muss man ihr dann nicht auch Liebe entgegenbringen?

peace up



Name: kris
Email: ??
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Kubrik hat den Film aber nun mal nicht gemacht ! Immerhin hätte er genug Zeit gehabt - er hatte seit Jahren die Filmrechte. Warscheinlich wußte er aber, daß das ein Spielberg -Ding ist.
Weil hier ein Knabe mit großen Augen Mittelpunkt der Geschichte ist. Sowas macht Spielberg. Siehe E.T., Reich der Sonne, Hook etc. Und nur er konnte uns die Story so nahebringen - uns vergessen lassen, daß das Kind ein Roboter ist. Ist er es überhaupt - wenn er menschlich empfindet - ist er dann nicht ein Mensch ?? Und was eigentlich ist das - Menschsein ?? Darum geht es doch. Da gehört die Sentimentalität eben dazu.
Daß er das arme Kind dann am Ende selbst so lieb gewonnen hatte, daß er es nicht bis zum Ende der Zeit am Meeresgrund auf seine Menschwerdung warten lassen wollte - ich verzeih es ihm. Hätte ich auch nicht ertragen.
Für das konstruierte Happy End gibts Punktabzug - aber nur einen. Ansonsten hat mich ein Film lange nicht so bewegt. Großes, intelligentes Kino.



Name: benicio
Email: beniciocaliente@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ist wirklich schade, das die meisten das ende für ein happy end halten... denn es stellt genau das gegenteil dar!

alles was von der menschheit übrigbleibt, ist ein roboterjunge mit seinem spielzeugteddy, aus dessen errinnerungsfragmenten eine illusorische realität rekonstruirt worden ist. die auch nur solange erhalten bleibt wie david funktioniert... denn dann wird diese auch auf immer und ewig erloschen sein.
was ihr als gefühlsdusselei aufgefasst habt ist schlicht und einfach ein trugschluss, denn die einzigen gefühle die aufkommen (glück davids - weil wiedervereint mit mutter)sind künstlich vorprogrammiert und somit nicht authentisch, ebensowenig wie die illusion um ihn.
wir werden von maschinen, robotern überlebt die dem david seinen grössten wunsch erfüllen um ihn glücklich zu machen, das vereint sein mit seiner mutter... nicht begreifend das sie david ebenso hätten ausschalten können, da er ja nichts weiter als eine maschine ist.
hier kann man sich fragen: ab wann sind gefühle denn echt?... kann ein roboterkind gefühle empfinden?... wenn ja... heisst das wir sind auch nicht mehr als ein zellhaufen?... usw.

pinocchio ist nur der aufhänger für etwas das viel komplexer ist:
während pinocchio tatsächlich von der fee zum echten kind gemacht worden ist, wird dem david ledeglich etwas vorgegaukelt. das an sich ist schon traurig genug.

für mich überhaupt nicht die spur eines happy ends... hier wird das leben in frage gestellt!
ok, das solls gewesen sein... wollte nur mal die richtung angedeutet haben..wie dieser film zu verstehen ist.

grüsse



Name: BuZZes
Email: Hansenwurst@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

@benicio
danke ^^



Name: NaMu
Email: sagicheuchdochnicht
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

An alle Leute die den Schluß kitschig finden:
Ihr habt ein gestörtes Verhältnis zu euren Gefühlen! An eurer Stelle würde ich schleunigst einen Arzt aufsuchen!

Die Prädestiniertheit seine Träume zu leben, die Prägung durch die Mutter und ihre Sterblichkeit, sowie die (potentielle) Unsterblichkeit des Mecha-Kindes führen notwendig zu dem Schluss, den A.I. eben hat.
Das das Kind seine Mutter nochmal sehen kann, ist ein Gedanke, der auf der Theorie basiert, dass alles was wir sagen und tun für immer in den Strukturen der Raumzeit erhalten bleibt.
Das es sich selbst ausschaltet: Ebenso notwendiger Schlußpunkt der Geschichte und Metapher dafür, dass ein freier Wille über sich selbst und sein eigenes Ende bestimmen kann.


Also ihr Tölpel - hört auf, Filme zu kritisieren die ´ne Nummer zu groß für euch sind. Es ist einfach erbärmlich.
Ihr könnt ja solange an Filmen üben die eurem Niveau entsprechen.
Hier einige Vorschläge:
The Fast and the Furious,
He-Man,
sämtliche Dolph Lundgren Filme und Steven Segal Filme.
Leider fallen mir keine anderen Beispiele mehr ein, da mich so ´ne Scheiße absolut nicht interessiert. Ich entschuldige mich für diese Wortwahl, aber ich muß mich ja dem Gesprächsniveau einiger Möchtegernkritiker anpassen.



Name: NaMu
Email: sagicheuchdochnicht
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist absolut sehenswert und Pflicht für jeden Menschen!



Name: NoName
Email: NoEmail@no.mail
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ich verstehe nicht, wie man einem solchen grandiosen film, der technisch keinerlei schwächen aufzeigt lediglich 7 augen vergeben kann!??!??!
wofür die drei augen abzug? dafür dass man das ende nicht verstanden hat?
wenn ich mir mit ansehen muss mit welchen weiteren filmchen dieses meisterstück eingereiht wird, wird mir ganz anders.

und noch was:
mir gehen diese ganzen möchtegern-kritiker aufn sack die nichts weiter drauf haben als diese alte "spielberg-ist-voll-mainstream-kitschig" leier nachzuplappern.
Vergesst nicht: Kubrick himself war es gewesen der spielberg für dieses projekt angeheuert hat. er wird wissen warum.



Name: Frank
Email: -
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Deutlicher kann man den Unterschied nicht sehen – der Mittelteil stammt sehr deutlich noch von Kubrick, während Einleitung und besonders der Schluss von Spielberg kommen. Schade, dass wir leider nicht mehr erfahren können, was Kubrick aus der Idee des Schlussteils gemacht hätte. Spielberg ist ein hervorragender Erzähler (vielleicht wurde er deswegen von Kubrick angeheuert) – aber leider auch nicht mehr. Er hat keine Visionen mehr, zitiert sich häufig nur noch selbst. Dagegen ist eigentlich nichts auszusetzen, aber das bringt das Kino nicht weiter.
Anerkennung verdient der Film für die tadellose Fotographie und für Haley Joel Osment, ansonsten: nichts Neues.



Name: hohl
Email: nicht hohl
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Als da die beiden Roboter in der Arena verurteilt worden hätten sollen hätte ich persöhnlich den Stein auf die Robots geworfen, und mich dünkt es auch allgemein in diesem Film, dass man mit den Robots etwas zu sanft handelt.



Name: Tom
Email: me@home.com
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Selten so einen Quatsch gesehen. Vermutlich soll der Film irgendeine tiefgreifende Aussage transportieren, aber ich habe keine Lust, ihn mir nochmal anzutun, um sie zu ergründen.
Spielberg zielt absolut vordergründig auf die Tränendrüse des Zuschauers und schießt sich dabei selbst ins Knie. E.T. durch einen Roboter zu ersetzen reicht eben doch nicht.
Neenee, Mr. Spielberg: Sechs, setzen...



Name: derdiedas
Email: wildschwein
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Disen Film habe ich in der zweiten Schublade rechts eher unten von meiner DVDsammlung!d.h. der Film ist gut und ist ein Drama!Ich kaufe noch ein zweiten DVD dieses Flms und gib ihn Mutti die kann mehr damit anfangen,weil sie Mitleid mit dem Roboter hat, ich nicht!!!!!!!!!!!



Name: Hannes
Email: post@host.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich respektiere alle Zuschauer, die in das Ende des Filmes etwas sinnvolles, philosophisches oder bemerkenswertes interpretieren können. Allerdings stammt dann diese Sichtweise von dem jeweiligen Interpreten und wurde meiner Meinung nach nicht vom Filmende an sich vermittelt. Jemand, der Antworten will und keine Lust, Zeit oder Nerven hat sich selbst welche zu geben, sucht im Film und vor allem in seinem Ende vergebens. Und das ist enttäuschend.
Ein Film sollte schon zum Nachdenken anregen, aber gar keinen Anhaltspunkt oder Denkansatz zu vermitteln erweist sich letzten Endes als ziemlich deprimierend.

Kurz gesagt: Der Film ermöglicht wunderbare Interpretationsansätze einer Geschichte, die gar nicht vermittelt wurde.



Name: robert
Email: robertgratzer@sms.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

das ist echt ein guter film steven ist echt der besste filmemacher den es gibt



Name: phil
Email: @@@@
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

also wirklich. der film ist echt lächerlich. vorallem ist wie bei fast jedem steven spielberg-film das ende einfach nur grottenschlecht. aber zurück zur handlung. worum geht es in diesem film eigentlich? darum dass das roboterkind einen einzigen weiteren tag mit seiner "menschlichen mutter" verbringen darf? einfach nur lächerlich. ich hatte vorallem auf grund des recht gut erstellten anfangs viel mehr erwartet, aber ich wurde maßlos enttäuscht. so einen miserablen verlauf eines films habe ich schon lange nicht mehr erlebt. zum glück habe ich keinen einzigen cent für diesen film bezahlt; ins kino wäre ich wegen diesem schrott auf keinen fall.

ich bewundere menschen die in diesen film sinnvolle und philosophische anhänge und folgen sehen.

fazit: miserabel und lächerlich



Name: Cathleen
Email: -?-?-?-?
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ein Film mit suuupersüßen und witzigen Anfang, in der Mitte ist nur blöder Klamauk und Jude Law war auch nicht der Bringer und das Ende war auch schlecht gemacht!
3P für den supergeilen Anfang!



Name: Pyte
Email: eddiedean@freenet.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Wirklich nicht einfach, diesen Film in irgendwelche Worte zu fassen. Die "Familien"-Story in der ersten 3/4 Stunde: Erstklassig! Und wohl am dichtesten an Kubrick dran. Danach fliesen mehr und mehr die Spielbergschen Spielereien ein, aber: Es wird nicht zuckersüß, wie von benicio weiter oben schon treffend aufgezeigt. Es SCHEINT nur zuckersüß zu werden, aber genau darin liegt die Stärke des Films. Alles nur Illusion, so wie die vorgegaukelten Gefühle des Herrn Spielbergs an den Zuschauer. Und diese Herangehensweise find ich einfach nur geil. Missverständlich, ja, aber das wärs auch geworden, wenn Kubrick den Film gedreht hätte.
Wenn ich etwas an AI zu bemängeln hätte, dann eher die Sequenzen in Rouge City. Die hätte man wirklich etwas heftiger inszenieren müssen, um nicht die Glaubwürdigkeit der geschilderten Zukunft aufs Spiel zu setzen.

Aber sonst: Einfach nur klasse! Intelligent, sehr gut gespielt und mit tollen Effekten.



Name: DD
Email: -
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film gehört wohl zu den schwächern die Spielberg bisher gemacht hat. Der funke will irgenwie nicht überspringen und das Ende ist einfach Viel zu lang.



Name: Naru
Email: Narulein@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich liebe diesen film. nachdem ich ihn das erste mal gesehen hatte, habe ich 4 stunden(!) geflennt weil ich alles an dem film so traurig und schlimm fand



Name: Vevi
Email: milkflip@gmx.at
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

ich hab ihn mir im kino angschaut, und ich muss sagen ich habe noch nie einen so langweiligen film im kino gesehen (abgesehen von diesem britney spears film). er hätt eine gute handlung aber er ist eben langweilig gemacht.



Name: Daniel
Email: hal200046539@yahoo.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Um es auf den Punkt zu bringen: A.I. ist der vielschichtigste und anspruchsvollste Science-fiction-Film seit langem. Tatsache ist auch, dass Kubrick ohnehin vorhatte, Steven Spielberg, mit dem er lange befreundet war, das Projekt zu übertragen, weil es thematisch eher "spielbergs sanfterer, gefühlvollerer Art entsprach". Bis dahin fertigte Kubrick mehr als tausend Zeichnungen an und arbeitete bereits seit Mitte der achtziger Jahre an dem Projekt, dessen Verwirklichung sich jedoch immer wieder verzögerte, da die Technik noch nicht so weit entwickelt war, die Geschichte adäquat umzusetzen.
Die Kernfrage des Films ist, ob Menschen einem Roboterkind Liebe entgegen bringen können. Während der 140 Minuten Laufzeit des Filmes macht David eine erstaunliche Verwandlung durch: Aus dem zu Anfang noch roboterhaften Wesen, wird tatsächlich ein "Junge", der sich mit geradezu erschreckender Natürlichkeit bewegt und in der Lage ist, Emotionen auch im Zuschauer wachzurufen. Spätestens dann zeigt sich, dass sämtliche schlechte Kritiken fehlgeleitet und haltlos geworden sind, und die Rezensenten anscheinend weder den Sinn der Story noch deren philosophische Ansätze verstanden hat. Denn Kubricks Konzept ist aufgegangen: Wir empfinden mehr Mitleid für eine Maschine als für einen Menschen. Das frostige Ende ist trotz aller Emotionen nicht hoffnungsvoll. David hat sein Ziel erreicht: Monica sagt David leise ins Ohr die schönsten Worte, die eine Mutter ihrem Kind nur sagen kann: "Ich hab dich lieb! Ich hab dich immer lieb gehabt" Das ist so anrührend und doch gleichzeitig schmerzhaft, denn für die Menschen gibt es schließlich keine Zukunft. Das zeigt der Film auf unerbittliche Art und dennoch so schön, dass man sich wünscht, der Film werde niemals Enden. Passenderweise heißt die Melodie des Hauptthemas "For always" - Für immer. In dieser immer trostloseren Welt, die unaufhaltsam ihrem selbstzerstörerischen Ende entgegesteuert, ist es beruhigend einen Film zu sehen, der nichts beschönigt, aber den Zuschauer mit dem Gedanken zurücklässt, dass das Ende der Menschheit nur ein einziger langer Traum ist, aus dem es kein Erwachen gibt. Die Faszination dieses seltsam anmutenden Meisterwerks resultiert schließlich aus einer einzigartigen Symbiose zweier Welten, die eigentlich weit auseinander liegen - der des Stanley Kubrick und der des Steven Spielberg, der mit diesem Film Stanley Kubrick die letzte Ehre erwiesen hat. Nicht umsonst heißt es im Vorspann posthum: Eine Amblin/Stanley Kubrick Produktion - wunderbar!



Name: BeBe
Email: /
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film hat mich so mitgenommen, dass ich am Ende echt nen Heulkrampf gekriegt habe. Die Darsteller sind wirklich wie gemacht für die Rollen, obwohl einen der kleine Junge etwas Angst machen kann *gg*.
Ganze 10 Digital Eyes, weil er so Dramatisch schön gespielt ist, dass das sogar meine Gefühle weckt.
Einfach nur super!



Name: FilmKenner
Email: borisbecker01@arcor.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

IHR über mir seid doch alle d.... !!
Dieser Film ist sowas von Brilliant und Fasettenreich, wie selten gesehen!! Die Werte die vermittelt werden, die Vielschichtigkeit und letzendlich die FANTASTISCHE Geschichte an sich !!
NUR SCHÖN UND GENIAL!!! !!!
IHR die diesen Film nicht versteht, soltet nicht über etwas urteilen nur weil es euren Verstand übersteigt !!! Laien !!!
IHR seid auch sicher DIE die sagen : Matrix 1 war cool, der rest war Scheisse ! nicht wahr!?
Fühlt Ihr euch angesprochen?! Ich denke ja.

Sorry, aber ich ärger mich nunmal über d...., oberflächige Menschen.



Name: Bodotinblack.
Email: bodotinblack@yahoo.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Spielberg macht (gekonnt)Popcorn-Kino - wer also in einen Spielberg-Film geht, wird nichts anderes erwarten dürfen als eben Popcorn-Kino.

Selbst "Die Farbe Lila" war trotz oder gerade wegen der Schwere der Thematik entsprechend umgesetzt. Ich denke, nur Schindlers Liste macht ist über weite Teile eine Ausnahme - bis zum rührseligen Ende. Aber genau solche Emotionen, die zum weinen reizen, machen auch Kino aus. Es bewegt, häufig genug auf sehr simple Art. Aber genau das sollte man zu lassen.

Und das gilt eben auch für A.I. - ein Film, der eine Botschaft hat; vielleicht sogar nur eine Frage stellt und im Film letzten Endes auch offen läßt. Sondern uns selbst grübeln läßt. Lassen will.

Die SchauspielerInnen wirken durchaus glaubwürdig. Die Story ist interessant. Und die Bilder durchaus beeindruckend. Für mich ein stimmiger Film, in den man nicht zu viel hinein interpretieren darf. Nur weil in diesem Zusammenhang mal der Name Kubrick gefallen ist...



Name: jasme
Email: f
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

ich fand den film sehr gut und bewegend, bis der knabe auf dem meeresgrund die blaue fee sieht und aliens kommen und so weiter.
das hat irgendwie die ganze geschichte verhunzt. am schluss vom film dachte, ich nur noch :ein trauriger film!



Name: alien
Email: im@universum
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

das im film sind keine aliens...



Name: arnolds
Email: 3dd
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

hab den film nur teils gesehen...aber das was ich gesehen habe war sehr rührend!



Name: chantal
Email: papichulo@mkn.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

hallO,
ich habe diesen film nie gesehen,aber nach den
Kritiken möchte ich ihn glaub ich auch nicht sehen!!!
tja leider haben ich mich entschlossen ,darüber ein referat zu halten,ich hoffe es war nicht ein zu großer fehler .ich hätte ihn mir mal lieber erstmal selber angucken sollen,anstatt auf andere zu hören!!!!

ja c´est la vieEEe !!! -.-



Name: tik tik
Email: mib@mib.com
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

der erste und bis jetzt letzte film bei dem ich im kino eine rauchen gegangen bin!! fand den so langweilig und kitschig das es schlimmer nicht mehr ging...!



Name: The ultimative Truth
Email: artint@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Noch nie zuvor hat es bei mir ein Film geschafft mich in eine komplett andere Welt einzusaugen. Dieser Film bietet eine perfekte Symbiose aus Technik, Timing und Schauspielerei etc.. Wirklich alles und jede Sekunde nehmen einen gefangen. Alle liefern eine reife Leistung: Steven S., Haley J.O. Janusz K., John W. u.a. . Er besitzt ein unbeschreibliche Atmosphäre, die in der Filmwelt einzigartig ist. Dieser Film ist definitiv nix für Michael Bay und Rambo-Seher. Ich bin nicht bös drum das dieser Film immer noch ein geheimtip ist. Somit ein Film für die etwas kleinere und anspruchsvollere Spielberg Gemeinde, die bereit, ist sich komplett auf diesen Film einzulassen.

Dieser Film ist schwer fass- sondern nur fühlbar und bestaunenswert und das ist auch gut so!!!

10 Digital Eyes und damit SCHLUSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Name: Oliver Goltz
Email: olivergoltz@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich betrachte den Film, trotz einiger ethisch-moralischer und existenzieller Perspektiven und Metaphern, die sicherlich und auch berechtigt, diverse Fragen aufwerfen, eigentlich weitgehend als ein traurig-melancholisch-sentimentales SF- Märchen.Aus primär dieser Sichtweise heraus, gefällt mir der Streifen eigentlich recht gut.In erster Linie deswegen, weil der sogenannte "Kitsch", der hier penetrant oft und gebetsmühlenartig kritisiert wird(vermutlich vorrangig von "beinharten" männlichen Wesen; von denen sich einige wirklich mal Gedanken über ihren- ich nenne es mal "Gefühlsatheismus", machen sollten) es immer wieder geschafft hat, meine Emotionen in Wallung zu versetzen.



Name: Cihan66
Email: cihanmese@hotmail.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

also ich finde den film super !
hab den film mehrmals angeschaut und ich war immer sehr begeistert
einfach zum weinen der film.. :)



Name: Svenja
Email: svenja.quecke@web.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Hallo!
Also erstmal soll gesagt sein: Weder Spielberg noch Kubrick sind schlechte Regisseure, es kommt einfach darauf an, welche Art von Film euch persönlich besser gefällt. Die Mischung dieser beiden Regie-Arten, denke ich, ist wohl eher der Auslöse dafür, dass der Film so umstritten (im Sinne von: Manche mögen ihn, manche nicht) ist. Daher finde ich es sehr schade, dass diejenigen, die den Film brilliant fanden auf die weniger begeisterten Kritiker schimpfen. Warum? Die Meinungen teilen sich doch! Lasst die Kritiker meckern und die, die den Film lieben, schwärmen. So lange ihr der Meinung seid, der Film sei gut oder schlecht, ist es doch prima!

Nun zum Film:
Zuerst war ich schlichtweg begeistert. Der Roboterjunge David kommt in diese Familie und man ist richtig gespannt, zu welchen wunderbaren Konfliktszenen das führen kann, die man als Regisseur unaufhörlich hätte ausschöpfen können. Genre: Drama
Dann plötzlich bumm. Der nächste Teil. Und wie ich finde - eigentlich ein zweiter Film. Fleischfest, Kampf, Krieg... Genre: Action / Horror
Erst Familienidyll und dann Roboterkämpfe... das passt einfach nicht unter einen Hut. Ich will nicht sagen, dass die Idee nichts taugt, ich halte es nur für unglücklich, diese Ideen (vier an der Zahl und so paradox wie nur möglich...) alle in einen Film zu packen.
Dann der dritte Teil mit der Fee, mit dem ich überhaupt nichts anfangen konnte (im Sinne von: Das hätten sie sich auch spar'n können! o.O) Genre: Märchen
Und der vierte Teil mit den Aliens. Genre: Sci-Fi
Die Idee ist zu gut, um nur das Ende zu sein. Daher passt sie im wahrsten Sinne nicht ins Bild.

Fazit: Vier brilliante Ideen aus ganz verschiedenen Genres (was vermutlich auch der Grund für die Meinungsverschiedenheiten ist), die sich gegenseitig erdrücken und so ihre Wirkung verlieren. Schade! Im Ernst. Das einzige, was mir dazu einfällt, ist: Schade!

Svenja (15)



Name: supo jany
Email: jany@gmy.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

bester film!!!



Name: benny
Email: benediktbandura@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

es ist ein film bei dem mir die tränen liefen
ich kann es nicht erklären aber es so traurig
undso fiktiv das ich nur weinen konnte ich
habe mir ihn noch ein zweitesmal angesehn
aber so habe ich mich noch nicht gesehn


toller film ende



Name: ich
Email: ich@nicht.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ENDE der Fahnenstange



Name: DOSBOX
Email: dos@box.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Also-ich bin kein Profikritiker, aber man sollte auch diesen Film nicht zu ernst nehmen. Wie kläglich so ein Versuch aussieht, die Zukunft vorherzusagen, sieht man daran, dass in dem Film die Twin-Towers von New York noch in Jahrtausenden stehen. Wie wir alle wissen, stehen sie heute-im Jahr 2006-schon lange nicht mehr-soviel dazu. Ich hoffe, dass die menschlichen Erfinder von Robotern dafür sorgen werden, dass Roboter pflegeleichte Maschinen bleiben, die keine derartigen "Identitätskriesen" wegen einer experimelen Programmierung, die "Emotionen" simuliert, durchleiden müssen. Rührselig mag der Film sein, aber er scheint ganz gut gemacht. Da die Handlung um die "Pinocchio" Problematik kreist, ist das Thema auch nicht ganz neu und wird hier typisch amerikanisch mit der allgemeinen Sinnsuche und der suche nach Gott, bzw. einer allgemeinen Suche nach Transzendenz verbunden. Es ist also eine sehr amerikanische Sicht der Dinge, die wir Mitteleuropäer nicht unbedingt nachvollziehen können.



Name: Schlumpf
Email: rg@infotax.org
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Wer mit dem Ende des Films Schwierigkeiten hat, möge sich vorstellen, wie wir Heutigen wohl mit einem im Eis konservierten und wiederbelebten Neandertaler umgingen - einem Wesen, das uns all jene Fragen beantworten könnte, an denen die Wissenschaft sich heute vergeblich die Zähne ausbeißt: was ist damals passiert, warum seid ihr ausgestorben?

Das Wesen auf den Seziertisch legen? Seinem Wissen um die verschwundene Welt mit dem Skalpell zu Leibe rücken? Oder ihm eine künstliche Umgebung erschaffen, in der es seine natürlichen Verhaltensmuster zeigt? Beschwernisse von ihm nehmen, die ihn sein Leben lang quälten? Ihm alles geben, wonach er sehnsüchtig verlangt, um im Gegenzug jene Informationen zu erhalten, welche die Archäologie allein niemals zu liefern imstande wäre?

Ich kann in diesem Ende beim besten Willen keine Gefühlsduselei erkennen und vergebe 10 Punkte für den glaubwürdigsten aller Zukunftsfilme, den ich je gesehen habe.



Name: benni
Email: ...
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ih fand (finde) den Film toll. Mir persölich haben gerade die "schnellen Schnitte" zwischen den einzelnen Sequenzen (Familie, Fleischfest, Manhattan) ganz gut gefallen.
Zu den Kritikern, die das Ende und überhaupt alles so scheiße fanden .... mag ja sein, dass das Eure Meinung ist, will sie ja auch nicht nehmen .... aber wie b**d seid Ihr eigentlich, dass Ihr nicht rafft, dass das keine Aliens sind!? Versucht Ihr auch Clockwork Orange ganz zu verstehen?.

Naja .... danke fürs Zuhören.


PS: ALTA! TRIPLE X IST SCH****! :-P



Name: Einer unter tausenden
Email: fabse23@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist eines der größten filmischen Meisterwerke der Menschheit! Ich kann einfach ncihts anderes dazu sagen, am Ende ist er doch unbeschreiblich.
Ich muss zugeben, dass ich weinen musste, vor allem im letzten Teil des Films, der hier auf so schändliche Weise kritisiert wird. Doch jeder hat seine eigene Meinung, aber ich habe bisher nur bei einem anderen Film mitgeweint, und das war "Der 200-Jahre Mann" (ähnliche Thematik wie AI). Also ich bin nicht zu nah am Wasser gebaut, falls ihr das denkt.
Es kann ja sein, dass das Ende schnulzig scheint, aber es gbit so viele andere "schnulzige" Werke, die zur Weltliteatur gehören, dass ich den "Schnulz" eher als Pluspunkt ansehe.
Und letztendlich (so meine Meinung) fügt sich das so dramatische Ende ja diekt in die Story ein, denn der Regisseur hat es geschafft, einen künstlich geschaffenen Menschen so wirklich rüberzubringen, dass man um ihn trauert. Man weis das es ein Roboter ist, aber trotzdem zeigt man Gefühle für ihn (natürlich nur, wenn man den Film wirklich versteht).
Allgemein bin ich der Meinung, dass dieser Film (wenn man ihn versteht) eine höhere Klasse darstellt. In ihm geht es nicht um Gewalt sondern um philosophische Fragen, um das Nachdenken.
Leider gibt es von diesen Filmen nur wenige (zu wenige). Die meisten wollen nur Action und sinnloses Metzel um damit ihr Hirn zu verblöden, und das passiert dabei unweigerlich.
Wie gesagt, jeder der behauptet, dass dieser Film schlecht oder schnulzig ist hat ihn einfach nicht verstanden. Die Tatsache, dass er von vielen nicht verstanden wird ist allein schon erschreckend.
Aber wenn wir "aus dem Fenster schauen" dann sehen wir, dass wir gerade jetzt, zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg sind, uns selbst zu vernichten. Der Unterschied zum Film ist aber, dass wir nicht in der Lage sind, unser Wissen und unsere Existens auf Maschinen zu übertragen.
Es ist einfach der falsche Weg.
Aber vielleicht sind wir einfach noch nicht bereit für diesen Weg. Die Dinosaurier sind auch ausgestorben, vielleicht sind wir nicht dafür bestimmt ein gleiches Schicksal abzuwenden.
Vielleicht sind wir auch nur unvollständige Androiden der Natur auf dem Weg zum Schrottplatz - wer weis?



Name: xy
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Meiner Meinung nach ging es Kubrick darum, dass aller Fortschritt der Menschheit nichts nützt, wenn sie nicht den Wert emotionaler Intelligenz erkennt und umsetzt.
Seine Kritik galt denjenigen Fortschrittsjägern, die zwar Werte und Ideale definieren und programmieren können, aber selbst nicht danach handeln. Der Grund, warum David die Eiszeit "überlebt", ist sein authentisches emotional intelligentes Handeln, das den "echten" Menschen zwar zu definieren möglich ist - nicht aber zu leben. Denn, wenn Gerechtigkeit einen emotionalen Wert darstellt, müsste jeder, der Liebe erwartet auch bereit sein Liebe zurückzugeben - egal wem oder WAS. Gerechtigkeit zu leben, wenn Ungerechtigkeit nicht gemaßregelt wird, übersteigt aber die durchschnittliche soziale Kompetenz und genau dies wird den Menschen sich selbst vernichten lassen.
Da dieses Thema aber nur bei einer kleinen Zielgruppe auf Interesse stößt, war die Umsetzung durch Spielberg der Weg einen ethischen Gedanken massenkompatibel werden zu lassen.



Name: Davide T.
Email: terrasi@hotmail.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Man sieht, dass die Meinungen über diesen Film weit auseinander gehen. Das mag daran liegen, dass der Regieseur es leider nicht schaffte, den Film für jedes Puplikum ansprechend zu gestallten. Zum Beispiel hätte es für JEDEN Zusachauer beim ersten gucken verständlich werden müssen, dass es sich bei den Kreaturen zum Schluss nicht um Aliens handelte. Der Film wirft einfach zu viele ungeklärte Fragen auf, sodass es dem Zuschauers überlassen ist die Aussagen zu interpretieren, und da ist es klar, dass es Meinungsverschiedenheiten oder schlichtes Desinterresse gibt. es liegt aber wohl zweifelos auf der Hand, dass dort eine Problematik behandelt wird, die unbedingt mal in einem Hollywood-Film vorgeknüpft werden musste, schließlich ist das ein Thema, dass uns in ferner Zukunft vielleicht alle mal beschäftigen wird. Es gibt leider nicht viele Filme von dieser Sorte, was vielleicht auch der Grund ist, warum es hier so viele bombastisch hohe Bewertungen für diesen Film gibt...
Von mir gab es Punktabzug, weil mir der gewagte Blick in die Zukunft etwas unrealistisch erschien. Da währe zum Beispiel Manhatten, dass Jahrtausende Lang Hochwasser und Eiszeiten ausgesetzt war und dessen höchste Gebäude noch immer stolz aus den Schneemassen ragen.

Besonders der 11.September 2001 hat ja wohl bewiesen, dass nicht nur der durch die Menschheit verursachte Klimawandel, sondern auch der Mensch selbst die größten Gefahren für das leben auf der Erde sind!



Name: Sabrina
Email: *-*
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ich kann mich nur anschließen ...
der anfang ist echt hervorragend,
aber das ende - echt scheiße!



Name: Sabrina
Email: *-*
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

sry die bewertung vergessn +gg+



Name: Eda
Email: Eda_th@hotmail.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

nja..der film war echt schöönn..aba eigentlich fast nur traurig...(mir sind n paar tränen gekommn' xcD^^)..aba nja..
im ganzen war der film ok..aba man hat ihn zu viel in die länge gezogen..das hätte kurzer sein solln..von mia gibts aba 8 punkte xc)



Name: Johannes
Email: sram_x0@web.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

er beginnt toll, entwickelt sich toll und wirft einige moralische Fragen auf, die einen wirklich zum Denken anregen. Aber wie schon einige vor mir geschrieben haben: Der Film hätte wesentlich eher enden solle. Das Ende raubt einem jegliche positive Erinnerung an den Film, weil es in absolutem Kitsch und einer Unglaubwürdigkeit verfällt, die nicht angebracht ist.



Name: Matrixianer
Email: Bundler@gmx.de
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Zugegeben - beim ersten dachte ich "Was soll das??" ... Aber beim zweiten mal erkannte ich die Genialität des Films und vor allem des Endes.

Es ist KEIN Happy-End! Nicht mal annähernd! Übrigens, die Wesen am Ende sind keine Aliens - es sind "Nachkommen" der Roboter!



Name: necronomicon
Email: irrelevant
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Eine der interessantesten zukunftsvisionen die ich gesehen habe mit einem erstklassigen Jude Law...matrixianer ,wie kommst du darauf,dass diese wesen roboternachkommen sind? Wird das im film irgendwo erwähnt? Sie könnten doch auch genausogut von einem anderen Planeten kommen....auf jeden Fall sind sie gut designt,der Film im ganzen ist sehr rührend und auch das ende ist ergreifend



Name: ich
Email: ich@hier.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Aus einigen Kommentaren ist ganz klar herauszulesen, daß der Film entweder nicht wirklich bewußt angesehen (mit eingeschaltetem Gehirn/Gefühl...sofern vorhanden) wurde, oder daß er (...mangels Gehirn/Empathie ?) nicht verstanden wurde.

Ich fand die Idee des Films und die Fragen, die er aufwirft, großartig, denn er zeigt, wie wenig der Mensch die Verantwortung für sein Tun übernimmt und daß letztendlich diese Maschine "menschlicher" sein kann, als ein Mensch.
Der Mensch hat also verstanden, wie er eigentlich "sein" sollte, sonst könnte er einen liebenden Roboter nicht bauen, schafft es aber dennoch nicht, sich selbst zu retten.

Also für mich war eigentlich auch gleich klar, daß das am Ende hochentwickelte Roboter und keine Aliens sind. Spätestens, als sie sich darüber unterhalten haben, daß David noch echte Menschen gekannt haben muß, konnte man, wenn man den Film wirklich angesehen und nicht nur "konsumiert" hat, bemerken, daß dies wohl die Nachfahren der Roboter waren, die sich als Archäologen um die Aufarbeitung der eigenen Geschichte kümmerten.

David in seiner (roboter-)kindlichen Reinheit ist für mich eine Metapher für den "echten Menschen" in uns allen, der, wie wir alle, in einer perversen Umgebung (weiter-)leben muß und trotz allen Strebens nach Vollkommenheit sein Ziel, ein "echter" Mensch zu werden, nie erreicht (...er erreicht es faktisch, da die "flüssigen" Roboter ihn als Quasi-Mensch sehen).

Welches andere Ende, als dieses Tieftraurige wäre diesem Film denn angemessen gewesen ?

Für mich einer der grandiosesten Filme der letzten Jahre, der auf meiner persönlichen Alltime-Top10-Liste ganz weit oben steht und ein bis zweimal pro Jahr in meinem DVD-Player landet, wenn ich in der richtigen Stimmung für den Film bin.



Name: Matrixianer
Email: Bundler@gmx.de
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

@ necronomicon
Dies wird in den Specials auf der DVD erwähnt



Name: Miri
Email: alija.miri@hotmail.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Also, ganz ehrlich: Wer diesen Film nicht gut findet, hat meiner Meinung nach überhaupt keine Gefühle. Der Film ist zu meinem Lieblingsfilm aller Zeiten geworden. Ich glaube auch, nur wer Kinder hat kann in diesem Fim erst richtig mitfühlen. Ich habe am Schluß bestimmt noch 5 min geheult. Tja, so sind Frauen eben.



Name: H-Man
Email: captainsurak@yahoo.de
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Perfekt finde ich diesen Film nicht, daher der eine Punkt Abzug. Das beschränkt sich allerdings auf den Anfang, bei dem ich das Gefühl hatte, ohne große Vorbereitungen direkt auf den Kern gestoßen zu werden. Das ist natürlich Geschmackssache. Ansonsten finde ich diesen Film durchaus sehr gelungen, was auch daran liegt, dass er aus der Perspektive von David erzählt. Daher ist es logisch und sinnvoll, dass die "echten" Menschen drumherum nicht der Faden der Geschichte sein können, und auch nicht ihr Umgang mit der Technologie. David ist das Zentrum dieses Films. Und aus Sicht eines Kindes ist die visualisierte Märchenwelt ja ein statthaftes Mittel, um auszudrücken, was er denkt, der David. Die blaue Fee ist natürlich eine für David, der an sie glaubt wie andere an Gott glauben, eine zentrale Person in seinem "Leben". --- Und der Film hat _kein_ Happy-End. Ich frage mich, wie man das missverstehen kann. --- Ich habe nicht ganz fünf Minuten geheult am Schluss, aber dennoch bin ich auf seltsame Art berührt von dem Ende, in dem David nun eine Ewigkeit neben seiner Mutter verbringen wird, wer weiß. --- Ach ja: noch ein Missverständnis habe ich in den obigen Kommentaren entdeckt: _nein_, es ist _kein_ Kubrick-Film, sondern ein Spielberg-Film! Und von einem Spielberg-Film erwarte ich nicht, dass er aussieht und sich anfühlt wie ein Kubrick-Film. --- Weiterhin möchte ich bemerken, dass die, hier in der Besprechung zu kurz kommende Musik mich aufgrund ihrer leicht hervortretenden Schnulzigkeit nicht ganz überzeugt, dennoch passt sie insgesamt wunderbar zum Film, ist zurückhaltend melodisch, passend melancholisch kühl, und auch nur an wenigen Stellen wirklich schnulzig. Interessant ist der Blecheinsatz, den man gar nicht recht bemerken will, weil er so verdeckt ist. Wunderbar sind die Hörner, die oft so wirken, als seien sie mehrere hundert Meter weit in den Bergen, und das Piano, das manchmal wie ein Bach wirkt, der von da oben, ganz weit da oben, herabplätschert; und wir sind hier und begleiten David, den Herr Spielberg so sanft und sehr liebevoll, wie ein Vater, an seinen Fäden führt, hin zur lieben, immerwährend lächelnden blauen Fee; vielleicht wird er doch ein richtiger Junge. Eines Tages. Wir müssen ihn nur zurück lieben. Ihn und sein Schicksal.



Name: RedShark
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ehrlich gesagt hab ich ein richtig schlechtes Gewissen das ich net erkannt habe das es am Ende keine Aliens, sondern Maschinen sind. Aber wenn man logisch drüber nachdenkt, klar. Dann passt es. Aber wenn man möchte kann man auch Aliens darin sehen. Beides ist schön, das mit den Maschinen würde aber besser zur Ponite passen.

Achja, zum eigentlichen Film: Eins der genialsten Werke das ich je gesehen habe. Die Gefühle und Emotionen die der Film auslöst sind enorm, ich hab geheult wien Schlosshund. Die Umsetzung der Bilder finde ich ebenso klasse wie Kameraführung und Vertonung. Für mich hätte es vor allem in den Stadtszenen aber gern etwas gewaltiger sein können. Aber ingesamt hat man hier ein realistisches Bild der Zukunft gezeichnet.

Gibt 10 Augen. Nix anderes hat dieses Werk verdient. Wenn man den Schluß dermassen kritisiert hat man den Film übrigens meiner Meinung nach nicht verstanden und sollte ihn nochmal ansehen ;)



Name: niklas
Email:
Bewertung:   

Ich hab nochmal ne frage. und zwar wozu diente die szene, als david (etwa in der mitte des films) bevor der lange endpart begann im labor auf andere modelle seines typs stößt und ihm (so ich mich zu erinnern glaube) klar wird, das er nur programmiert ist?? (ist schon lange her, das ich den film gesehen habe......) danach fällt er ins wasser. oder springt er?



Name: Necronomicon
Email: irrelevant
Bewertung:   

ich würde sagen,in dieser Szene wird David schmerzlich bewusst,dass er keinesfalls einzigartig,sondern nur ein Massenprodukt ist,ihm wird endgültig klar,dass er nur eine reproduzierbare Maschine ist,nur das Abbild eines echten Menschen. Deswegen stürzt er sich ins Wasser,da er in seiner Existenz keinen weiteren Sinn sieht. Hoffe sie können sich mit dieser Auslegung anfreunden...oder hat jemand noch eine andere Idee?



Name: Orthodonthothopter
Email: orthodonthothopter@yahoo.de
Bewertung:            (4 von 10 Augen)

Ich bin einfach mit den falschen Erwartungen an diesen Film herangegangen, denn ich hatte deutlich mehr Dynamik erwartet. Vermutlich stand ich auch noch zu sehr unter dem Eindruck von "Minority Report". Jedenfalls war ich auf leichte Unterhaltung eingestellt und konnte mit sperrigem Filmgedankengut nicht viel anfangen.

Sicher, nachdem ich nun die Erklärungen gelesen habe (eigentlich traurig, dass ein Film erklärt werden muss, um verstanden zu werden ... aber wahrscheinlich bin ich "Prolet" mit derart anspruchsvollem Stoff lediglich völlig überfordert ... ;-) ), bekommt das Ende einen völlig anderen Drive. Allein durch Musik, Kameraführung und Bildsprache bleibt es - ungeachtet der Handlung - für meinen Geschmack zu schnulzig (blödes Wort, aber mir fällt nichts Treffenderes ein). Wer das mag, der ist mit "A. I." bestens bedient. Meinen Geschmack hat der Film jedenfalls weit verfehlt.

Allerdings möchte ich nicht nur meckern. Es gibt ja durchaus auch Positives - ansonsten hätte ich den Film nicht wenigstens mit 4 Augen bedacht. So haben mich Optik und Ausstattung sehr beeindruckt - ebenso wie die Leistung von Jude Law. Verschiedene Szenen waren durchaus gelungen, beispielsweise die Sequenz, in der David entdeckt, dass er bereits in Serie gefertigt wird. Leider waren solche Gänsehautszenen für meinen Geschmack etwas zu spärlich vorhanden - da hätte etwas mehr gekubrickt werden müssen.



Name: Jay
Email: laurelius12@yahoo.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Also ich muss sagen das dieser Film(auch wenn einige hier meinen sich gegenseitig mit abwertenden Coments und teilwitzigen Niedermach-sprüchen über diesen Film,Spielberg,das Ende des Filmes..etc übertrumpfen zu müssen)einsame Spitze!!So eine geniale Story,gespielt von ausdrucksvollen Schauspielern(besonders h.j.osment brilliert absolut!!Glanzleistung!)und spektakulär herzerwärmend und auch zerreisssend habe ich so noch nie geshehen!
Der Schluss ist zwar etwas komplett anderes und verwirrt anfangs etwas ,aber letzlich zeigt er diverse Interpretationsmöglichkeiten auf..und wenn man genau aufpasst wird einem klar das Spielberg wohl die Unsterblichkeit der Liebe im Schluss bewusst machen wollte (generell ist dieser Film voll mit Methaphern)...Aber wie gesagt wenn man gut aufpasst ..und nicht gleich eimerweise Schleim über etwas vergiest was man nicht mal im Ansatz versucht hat bzu verstehen(dies gilt einigen "Kritikern hier"..(aber nun gut..freie Meinungsäusserung...)Ich kann JEDEM diesen Film nur wärmstens empfehlen..er hat mich wie kein anderer Si-fi nicht nur im Geist sondern auch im Herzen bewegt!!!



Name: Mario
Email: mario.klisse@freenet.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Dieser Film ist mit Abstand einer der besten Filme der jüngeren Geschichte. Was viele als Kitsch bezeichnen ist in Wirklichkeit ein Meisterwerk. Wohin geht nur unsere Gesellschaft, die sich nur noch auf Action und Horror beschränkt und dabei die wirklich bedeutenden Filme mit wichtigen Themen verhöhnt?
Meiner Meinung nach ist der Film philosophisch, emotional und banal als einer der wichtigsten Filme der jüngeren Geschichte zu bezeichnen und könnte sich sogar mit einer modernen Odyssee im Weltraum messen.
Was mich traurig macht ist, dass viele Menschen den Sinn einfach nicht mehr verstehen und dazu beitragen, dass nur noch schlechte Filme gedreht werden, weil es den Wünschen des Puplikums entspricht.

Fazit: Der Film ist nicht kitschig sondern emotional wichtig und hat einen großen philosophischen Wert. Er ist jedem zu empfehlen, der sich nicht scheut anspruchsvolle Filme zu gucken!!!



Name: Marc
Email: marc-san@gmx.net
Bewertung:          (3 von 10 Augen)

Der Film ist im großen und ganzen sehr gut gemacht worden.
Nur das Ende ist wirklich nicht,das was ich mir vorgestellt habe.

Die Erwartung ist eigentlich eine Art Happy end,nur dieses Ende
ist eher traurig,da 2000 Jahre vegangen sind und diese Ausser-
irdischen ihn gefunden haben,aber sie konnten ihn nur Abschalten.
Dieses ende regt aber zum Nachdenken an,zumindest die vorstellung
wie alles Enden wird.



Name: meTTen
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

146 Minuten die mir auf unerklärliche Weise fehlen.

146 Minuten in denen mir eine Geschichte erzählt wurde die seinesgleichen sucht.

Ich habe den Film im Kino ignoriert. Habe mir nicht die DVD ausgeliehen. Ich hab mir den Streifen mit Werbepausen gegeben und selbst die haben meine Stimmung nicht getrübt.

Ich weiß nicht ob es daran liegt das ich vor kurzem Vater wurde oder ich einfach so bin, aber zum ende des Filmes hatte ich wirklich Pipi in den Augen.

Wenn ein Film das schaft, dann hat er bestimmt nichts falsch gemacht.

Ganz großes Kino, Ohne Action, Mord und Totschlag oder große Namen.

Ich werde den Film nie wieder sehen, weil er dadurch nur schlechter werden könnte.



Name: wolfmanstag
Email: wolfmanstag@yahoo.de
Bewertung:              (5 von 10 Augen)

ich hätte mir doch sehr gerne die kubricksche ausführung gewünscht. schade, dass es dazu nicht gekommen ist. spielberg war hier leider überfordert.
was hätten wohl ridley scott oder david lynch aus dem stoff gemacht???



Name: Helena
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)


Der Film hat eine Bottschaft und diese hat mich sehr gerührt. Wenn "Maschienen" wie David die Zukunft sind, dann sind sie auch keine leblosen Gegenstände mehr, die man einfach so auf den Müll verfrachten kann. Ich fand es dermaßen grausam wo die kaputten Mechas vor johlendem Publikum zerstört wurden. Jahrelang haben sie dem Menschen gedient und standen ihnen immer treu zur Seite, waren ihnen aber am Ende nichts wert. Das sagt doch viel über den menschlichen Charackter, der viel trügerischer und grausamer sein kann als jedem anderen Wesen auf der Welt.

Was für andere Kitsch ist, ist für mich ein modernes Märchen. Ganz ehrlich, wenn David für immer Wasser eingefroren gewesen wäre, dann hätte es mich enttäuscht. Das ist nun mal kein Happy End! Ich fand das Ende schön (traurig) und auch realistisch. Wer weiß schon wie die Zukunft aussieht? Und das die Maschienen uns überleben werden ist ja wohl klar...



Name: Josh
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Dieser Film ist mehr als Unterhaltung. Es ist ein Film der Denkanstöße gibt, wichtige Anstöße, die wir brauchen um unsere sich rasant ändernde technologisierte Welt verarbeiten zu können.

Die gesamte Filmstruktur findet einen Faden, die dem Film Authentizität und Logik verschafft, die doch bei Science Fiction Filmen so schwer herzustellen ist.
Die Kritik einiger Vorredner kann ich mir nur mit Ihrer Konzentration auf andere Details, die mit dem Film nichts zu tun habe, erklären ( ihnen war es zB.wichtiger hier über Kubrick und Spielberg zu reden).

Zum Schluß eine Frage von mir:
Ist künstliche Intelligenz lebenswerter als natürliche Intelligenz?
Computer funktionieren glaube ich ganz einfach nach dem Prinzip 0 und 1. Sie werden programmiert auf 0(ja) oder 1(nein). Diese Logik wird im gesamten Arbeitsprozeß beibehalten. Würden diese Computer, diese Mechas, rein algorythmisch ihren eigene Lebensgrundlage zerstören, so wie wir Menschen es tun? Gäbe es bei den Mechas diese vielen Schwächen der natürlichen Intelligenz? Der Mensch ist mächtig und potenziell sehr kreativ in der Veränderung seiner Umgebung, kann aber seine eigene Vernunft nicht weiterentwickeln. Zu viele natürliche Instinkte halten ihn davon ab. Wäre dann nicht die künstliche Intelligenz lebenswerter, weil sie algorythmischer und viel logischer funktioniert? Im Film wird am Ende der positive Moment einer solchen künstlichen Intelligenz durch die Nachfahren der Mechas ausgedrückt, die David nicht als Informationsträger ausbeuten.




Name: Lena
Email: -
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Also ich habe den Film gestern Nacht gesehen und finde ihn unglaublich. Er ist toll gemacht und am Ende kam ich aus dem heulen nicht mehr raus...wenn man mit diesem kleinen Jungen nicht mitfühlen kann dann sollte man vielleicht besser einen Arzt aufsuchen...wer am Ende nicht kapiert das das KEINE Aliens sind(so ein Quatsch) der ist es sowieso nicht wert sich solch einen Film anzusehen. Und wenn man den ganzen Film nicht versteht sollte man vielleicht auch keine Kritik dazu abgeben denn das ist einfach nur peinlich.



Name: denise&julia
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

der film ist echt total supii!!!wir sind voll begeistert:)
der junge, der den david spielt hat echt talent!!(und schöne blaue augen)
wir sind einfach hin und weg^^
großes kompliment an die mitwirkenden(regie, schauspieler...)

denise&julia



Name: Lupo
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Interessant finde ich, dass so viele, die diesen Film bezüglich seiner Logik usw. kritisieren, glühende Anhänger von Werken wie "Herr der Ringe" sind ... Dass Herren das Ende zum Kotzen finden liegt wohl daran, dass bei ihnen die Tränendrüsen verstopft sind. Wer sich über die Suche nach der blauen Fee aufregt, hat sollte Pinocchio lesen, um die entsprechenden Parallelen zu verstehen.



Name: CarlaSimps
Email: nospam
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Jahre später, aber besser als nie, jedenfalls was diesen Film betrifft.
Wie einige andere war ich der Meinung, dass der Film mit der Eiszeit zu Ende ist und ich dachte, - so ein Ende von Spielberg? Erstaunlich! - Als es weiter ging, war ich zunächst entäuscht, auch weil ich nicht erkannt habe, das es sich nicht um Aliens sondern um die weiterentwickelten Mechas handelt (für diese Unklarheit gab es dann auch den Punkt Abzug), nachdem ich das jedoch begriffen hatte, fand ich den Schluss unerlässlich.
Abgesehen vom Offensichtlichen, das hier schon zur Genüge gewürdigt wurde, finde ich es genial, wie der Kreis sich schließt.
David von Menschen erschaffen aus der Sehnsucht nach Liebe, erschafft sich am Ende den Menschen, aus genau dem gleichen Grund. Besonders weh tut mir hier der Gedanke, dass nur Mechas die so programmiert sind zu wirklich bedingungsloser Liebe fähig sind.
Doch Liebe alleine genügt nicht, ob chemische Reaktion im menschlichen Gehirn oder Programmierung. Liebe alleine genügt nicht.
Im Übrigen glaube ich nicht, dass Kubrick mit seiner distanzierten Erzählweise in der Lage gewesen wäre den Konflikt um die stärkste aller menschlichen Emotionen wirklich deutlich zu machen, wen sonst als Spielberg hätte er mit ins Boot nehmen können?
Ich bin auch kein Fan von Schlusssequenzen a'la Schindlers Liste, doch das sehe ich hier nicht.
Ich werde mir ihn wieder ansehen und bin sicher, dass ich noch so einige Metaphern entdecken werde. Ich freu mich drauf!



Name: Simone
Email: ulrich.voss.biederitz@freenet.de
Bewertung:   

Der Film hat mich zutiefst traurig gemacht. Geht es wirklich so sehr darum, ob es sich um einen echten oder um einen Roboterjungen handelt ? Was ist denn mit den vielen Kindern, die sich von ihren Eltern ungeliebt fühlen, ob zurecht oder unrecht? Lieben alle Eltern Ihre Kinder ? So wie sie sind ? Nehmen Sie Ihre Kinder so an wie sie sind oder sie sich selbst ? Wieviele Kinder auf dieser Welt laufen einen Marathon so wie der kleine Roboterjunge, um Aufmerksamkeit zu erhaschen oder von Mama und Papa unbedingt geliebt zu werden ? Wie oft suchen Kinder die Schuld bei sich selbst, wenn bei den Erwachsenen irgendetwas nicht stimmt ( Scheidung und vieles mehr). Welches Kind, das sich ungeliebt fühlt oder aus anderen Gründen unter den Eltern leidet, wünscht sich nicht einen Zauberer oder gute Fee , die die Eltern so zaubert, wie man sie haben möchte. Was ist denn daran zuckersüß, eine Fee, die es auch im Film nicht gab, 2000 Jahre anzubetteln, aus dem zutiefst sehnlichsten Wunsch, endlich von Mama oder Papa geliebt zuwerden, um dann die Mutter für nur einen einzigen Tag zurückzugewinnen, wenn man genau weiß, das sie am Ende stirbt und man selbst vielleicht mit?! Oder ist das vielleicht wirklich zuckersüß - verglichen mit der Realität- denn welche, um nur ein Beispiel von vielen zu erwähnen, alkoholisierte Mutter oder Vater würden sich nur einen Tag so verhalten, wie ihre kinder es sich wünschten. Welche Eltern geben zu, dass sie selbst Probleme haben und legen sich auf die Couch, um Ihr eigenes Leben und das Ihrer Kinder zu verbessern? Selbst wenn man den Film nicht als Gleichnis betrachtet und es um einen realen Roboterjungen ginge, wie gehen wir denn mit uns Menschen um, mit unseren Kindern, mit Tieren, wieviele überzüchtete kranke hochneurotische Menschen / Tiere werden nach wie vor gekauft? Da sich Menschen manchmal selbst zu Spielbällen gemacht haben und auch vor Roboterkindern bestimmt nicht zurückschrecken, weil leider echte kinder schon längst in manchen Fällen den Erwachsenen ausgeliefert sind und nach belieben vielleicht auch ausrangiert werden. Was mußte der Roboterjunge alles durchmachen? Ein wirklicher Mensch könnte das doch gar nicht ertragen, sich vorzustellen, wie es wäre, gesagt zu bekommen, du bist nur ein mecha, oder Mädchen oder schwarz, schwach, ein junge, dumm oder ähnliches? Der Roboterjunge, der, wenn er erfaßt, dass er ein Mecha ist und keine Eltern hat. Wieviele Kinder haben keine Eltern, in welchem Sinne auch immer, und die glücklichen, die liebevolle Eltern haben, können sich Gott sei dank wahrscheinlich nicht vorstellen, welch unbeschreiblich trauriges und einsames Gefühl es ist, ohne Eltern zu sein. Was hat man dem kleinen Roboterjungen alles zugemutet, allein die grauenvollen Bilder aus der Erwachsenenwelt, die an ihn herangetragen worden sind, z.B die Zerstörung der anderen Mechas. Gibt es nicht Kinder (echte), die Zeuge von Mord und Totschlag im wirklichen Leben sind ? Wieviele Eltern sorgen nicht dafür, dass Ihre Kinder von solcher Gewalt ferngehalten werden, angefangen mit völlig unangemessenen Fernsehfilmen sogar schon für die kleinsten?
Und gerade diese Mad-Max ähnlichen Gladiator-Szenen aus diesem Film sind gute Beispiele für die allzu menschlichen und unmenschlichen Seiten unserer Vergangenheit und Zukunft. Wenn ich könnte, würde ich diese für mich abstoßenden Szenen wie gerade beschrieben wegzaubern und vielmehr liebevollere Menschen jedweder kreatur gegenüber und eingenommen sich selbst und mich selbst herzaubern.



Name: Liebig Laura
Email: www.lauraliebig@web.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Dieser Film hat mich echt BEHRÜRT! A.I. künstliche intelligenz ist war und bleibt ür mich der beste film aller zeiten.Teddy mag ich am aller liebsten den bau ich deshalb nach eure laura



Name: Julia
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

dieser film ist soooooooooooooo toll der kleine robiter hat 2000 jahre gewartet um die blaue fee zu finden und dann fasst er sie an und sie zerspringt aaaaaaaaa der film ist toll



Name: kristina
Email: sweetygirl143@hotmail.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Als ich den Fim sah hab ich geweint ,der war soo traurig ..
als die 2000 jahre vergangen da war der amre junge alleine ...
ohh.. mein gott mann konnte so gesagt in die zukunft gucken wie man frührerer zeit leben sollte .. ich will den flim noch mal gucken !
!!!



Name: pitty 27.03.2008
Email: keine
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Film lebt ausschließlich von seinem Soundtrack!
Die surrealistische Stimmung, ebenso wie auch die emotionale
presentation wird stilsicher und durch profisountrack erzeugt.

PS.
Schaut euch den Streifen doch mal ohne Ton nur mit UT an.
Fast kein Surealismus und auch keine Gefühle mehr.......



Name: Zue
Email:
Bewertung:              (5 von 10 Augen)

Der Film hat seine Stärken und ist durchaus sehenswert, aber eine Viertelstunde weniger wäre mehr gewesen.

Am Ende des Films im Labor erkennt David, dass es keine blaue Fee für ihn geben wird und vor allem dass er nicht einigartig ist, (er einer von vielen). Er kann also seine kindliche Vorstellung vom Erlangen der Liebe der Mutter und somit seine Programmierung nicht erfüllen. Für mich ist eine der logischen Folgen nun Davids Selbstmord (angedeutet durch den Sturz vom Dach). Alles was danach kommt ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Mal davon abgesehen, dass David in der kindlichen Vorstellung, die Liebe der Mutter nur durch Menschwerden zu erlangen und dann problemlos nach Hause zurückkehren zu können, gefangen ist. Da dies jedoch nicht geschehen kann, kann der Film auch ziemals zu ein Happyend kommen und somit ist auch Davids Menschlichewerden (ohne die Hilfe der Fee) völlig sinnlos, z.B. als er Jo mit seinem Traum konfrontiert oder den zweiten David zertrümmert (auch übertrieben dargestellt).

David wünscht sich im gesammten Film an einen Ort (nach Hause zur Mama) an den er gar nicht erwünscht ist. Seine Mutter würde ihn nie akzeptieren oder lieben so wie er sich das wünscht, diese Tatsache erkennt er jedoch nicht.

Viele Scenen im Film drücken nur unnötig auf die Tränendrüse und andere gute Elemente kommen viel zu kürz (durch Martins Rückkehr, konnte sich keine David-Mutter Beziehung entwickeln entwickeln, damit sie dramatisch kaputt gehen kann, so ist nur David der liebt ohne je Gegenliebe erfahren zu haben) oder aber der Film besteht aus viel zu dramatische Szenen, wie das Aussetzen.

Jedoch die einzige wirkliche Kritik liegt im zusammhangslosen Vorspann, am völlig fehlplatzierten Ende und am übertriebenen Drücken auf die Tränendrüse, ansonsten ein durchaus guter Film.



Name: Ich bin
Email: ich_bin_stille@arcor.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich schreibe meine Bewertung heute, am 15. August 2008. Vor sieben Jahren war der Film im Kino - und hat mich wie kein anderer mitgenommen. Wall-E, der bald in die Kinos kommt, kommt aber nah dran.

Was der Film angesprochen hat, ist der verzweifelte Versuch, endlich gemocht zu werden. Ich habe mich gefragt, wie oft ich fühlte, von meinen Eltern nicht gemocht zu werden und mir wurde klar, daß das sehr oft der Fall war. Eben weil sie von ihren eigenen Problemen überfordert waren.

Man braucht nicht ins Kino zu gehen, um diese Gefühle zu haben, die man im Film erlebt. Man muß nur die Augen auf etwas anderes als das Bekannte richten. Schauen, wieviele Menschen subtil nicht gemocht werden.

Den meisten ist nicht klar, daß sie sexuell mißbraucht wurden. Nicht auf die Art "Onkel Peter hat mir seinen Pipi in meinen AA gesteckt" sondern durch Nichtbeachtung. Wieviele Eltern haben ihren Kinden schon gesagt, daß sie sie mögen, aber die Kinder haben gemerkt, daß das nicht so war?!



Name: derbayer
Email: derbayer@mail.ru
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Also ich habe mir den Film Heute (27.08.2008) das zweite mal angesehen, das erste mal war vor ca. 6 oder 7 Jahren und ich konnte mich bevor ich den Film ein zweites mal gesehen habe nur waage an Einzelheiten erinnern. Als der Film kurz vor dem Ende war standen mir echt die Tränen in den Augen, das ist schon ein dickes ding, ich bin ja schon 25 :), aber da sieht man mal was so ein Film in einem hervorrufen kann. Große Klasse! Dieser Film hat mich echt Nachdenklich gemacht.



Name: anonym
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich finde den Film einfach genial. Es ist schade, dass es tatsächlich Leute gibt, die zu faul und scheinbar geistig nicht weit genug entwickelt sind, diesen Film nicht zu verstehen. Ein Film muss nicht immer alle Antworten Geben. Man kann sie sich selbst geben, indem man sich ein wenig auf den Film einlässt. Ich hab ihn mit etwa 14 Jahren gesehen UND VERSTANDEN! Dazu braucht man nicht lange. Viele Antworten kann man sich schon während des Films beantworten. Man muss es nur wollen. Mich hat dieser Film sehr berührt. Besonders der Schluss.

Dies ist ein Film mit wirklichem geistigen Tiefgang. Solche Filme sollte es meiner Meinung nach viel öfter oder am bessten nur noch geben. Eine absolut Geniale Meisterleistun von Steven Spielberg. Der Film beweist, dass es noch mehr gibt, als Komödien, Action- oder anderen unterhaltunsfilmen. Für mich gehört er zweifellos zu den wirklichen Perlen aller Filme. Und von denen gibt es leider viel zu wenig. :(



Name: Manou
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Bewertung:                (6 von 10 Augen)

Teilweise ziemlich traurig, sich durch die Kommentare zu lesen. Wem der Film nicht gefällt, ist wahlweise dumm, geistig nicht entwickelt oder es fehlt ihm an Empathie. Soso. Leute, das ist fürchterlicher Meinungsfaschismus, das muss nun wirklich nicht sein. Das Ende ist nun wirklich sehr gewöhnungsbedürftigt, sicherlich lässt sich einiges interpretieren. Es ändert aber nichts daran. Dass Kritiker des Films, die sich - wie ich das sehen konnte - durchaus gut und nachvollziehbar artikulierten und sich im gleichem Atemzug als Kubrickfans geben (ist das etwa kein Regisseur, der Filme mit Tiefgang bot?), derart niedergemacht werden, finde ich erschreckend. Ich kenne viele andere Filme, aus denen sich weit auseinander gehende Interpretationen erstellen lassen, doch hier würde niemand auf die Idee kommen, die andere Seite als zurückgeblieben zu bezeichnen.
Der Film ist grundsolide, man merkt die positiven Einflüsse des Meisters. Spielberg macht das, womit er seit Jahrzehnten Erfolg hat. Mit gleichen Stärken - und eben auch den Schwächen. Dazu gehört eindeutig die Neigung zu sehr emotionalisierten Szenen. Das Fehlen erzählerischer Distanz wurde hier irgendwo schon angeprangert. Das trifft es meines Erachtens.



Name: Anonyme
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich fand den Film sowas von genial^^...
Hä? Wie der Film hat euch nicht gefallen? Voll krass...
Der Film ist so geil sowas geiles hab ich noch nie gesehn...
Der Schluss ist abba echt traurig des is total berührend...
Ich finde den Film sehr überlegt und gut gespielt.



Name: Larsi
Email:
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Der Film ist gut... ihr habt nur keine Ahnung!



Name: avronaut
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Eindeutig Spielbergs bester Film und das liegt wohl daran, dass er sich wohl bemüht hat das Erbe Kubrick zu würdigen.



Name: Maximilian
Email: maximilianwolt@yahoo.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

der Film par super wer darüber lästert oder so hat keine Gefühle ich bin zwar 12 jahre alt hab ihn gesehen... Das war sehr traurig das er am Ende herausfindet das seine Mutter tot ist die er so gerne wiederhaben wollte... Ich habe nach den Film ncoh 10 min geweint weil die aliens sagten das die Mutter nr einen tag lebt.
also wer über den Film lästert hat kein herz keine gefühle und ist auch kein richtiger Mensch



Name: AshenCold
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Wenn man sich das hier so durchließt...
Man, man, man...
Naja, ich find es durchaus peinlich, wenn ich manches hier lese von wegen " zu viel Gefühlsduselei" und "kitschiges scheiss Ende"...
Das Ende ist perfekt gelößt!
Der Film ist extrem schön und er zeigt doch nur wie ungerecht Menschen sind. Allein die Schauspielerische Leistung von Haley Joel Osment ist grandios, aber das ist nur Nebensache.
Der Film hat mich berührt und zum nachdenken gebracht, wer hier behauptet er wäre zu kitschig, sieht es nur nicht ein, dass er den Film nicht verkraftet, weil er vielleicht zu... direkt ist.
Ich gebe 9 von 10, weil es an der Perfektheit grenzt, nur wurde ich etwas müde als dieser Callboy- Roboter (?) und David zum "Ende der Welt" wollten, das hat sich vielleicht ein bisschen in die Länge gezogen...
aber ansonsten: TOP FILM!



Name: slow
Email: slow_movement@yahoo.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Die "Kitschende"-Kritiker haben offenbar nicht einmal verstanden, dass die Maschine David nicht nur, wie einige der anderen Mechas, fühlend erlebte uns bewusst litt, sondern sogar liebte und sich dabei emotional weiterentwickelte. Dass das der nächste, große Schritt in der Roboterkonstruktion war, hat Dr. Hobby bereits in den ersten Filmminuten als Exposition auseinandergesetzt! Auch Joe entwickelte sich bereits in diese Richtung, völlig klar wurde es nach mehreren Anspielungen, bei der genialen und zutiefst berührenden Stelle, als er mit seinem bevorstehenden Tod auch sein Dasein reflektierte: "Ich bin - ich war." Genau wie wir. Die Menschen, insbesondere der Erfinder und die Eltern, waren letztlich egoistisch, unfähig für echtes Mitgefühl und dem damit verknüpften Verantwortungsbewusstsein. Erst die Nachfahren der Mechas waren hochentwickelt in ihrem Mitgefühl und Verantzwortungsbewusstsein. Sie erkannten, wie sehr der Roboterjunge gelitten hatte und missbraucht worden war, und wollten ihm sein Schicksal so gut es ging erleichtern. Sie projizierten die Fee, so wie er sie sich in seiner kindlichen Phantasie wünschte. So sprach sie als erste mit ihm, um ihm die schrecklichen Wahrheiten möglichst schonend beizubringen. Erst dann sprach ja der Mecha-Wissenschaftler mit ihm, auch äußerst behutsam und rücksichtsvoll.

Wer diese Zusammnhänge nicht verstanden hat, hat auch die Kernaussage übersehen, dass *jedesd* fühlen, bewusste Kind unbedingt Mutterliebe braucht. Wahrscheinlich ist aber gerade diese Erkenntnis für viele schmerzlich und muss deshalb abgelehnt werden. bei Kubrick hätten einige Szene sicherlich anders ausgesehen, aber auch mit dem kommerziellen Spielberg am Ruder übertrifft dieser Film das allermeiste im Kino, daher zehn Augen.



Name: Mario
Email: Weiß@keiner-gibtesnicht.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Gibt es noch Leben auf diesem Planeten? So wie die meisten hier ihre Kritik zu so einem Gelungen Film preis geben, glaube ich kaum! Wenn euch solche "Dramen" nicht zusagen warum schaut ihr euch erst solche Filme an? Die Emotionalität in diesen Film wurde einfach Brillant umgesetzt("2000 Jahre vergingen..."), was auch zum teil mit an den Hauptdarstellern liegt!!!

Wer auf Dramatik und Emotionalität streht, sollte sich den Film auf keinen Fall entgehen lassen!

Gruss

Mario




Name:
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

starker film. Macht einen nachdenklich über die Gefahren die Technik birgt. Ein Schaf wurde geklont, Roboter bauen Autos, wann werden wir von unseren eigenen Kreationen zerstört und überlebt? Faszinierend traurige Thematik, die etwas Intelligenz und tiefgründiges Denken verlangt.



Name: Enti
Email: möp?
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Alsoo, der Film hat viele gute Ansätze über die es sich Nachzudenken lohnt. Es wurden ja hier schon genug genannt.

Gute Filme sprechen Emotionen an, denn Bilder tun genau dies. Wir sehen eine glückliche Familie in einem Werbespot bei McDonalds sitzen, wie sie lachen und Spaß haben - da braucht man keine Worte um den Sinn intuitiv zu verstehen. Schnöde Worte ala "Kommt zu McDonalds, hier schmeckt das Essen der ganzen Familie" haben einfach nicht den Gleichen Effekt.
Angewandt auf den Film: Wir verstehen worum es geht. Kämpfe für deinen Traum und er wird erfüllt. Der kleine David gibt nicht auf und möchte unter allen Umständen von seiner "Mutter" geliebt werden - dafür ist er bereit alles zu tun. Er hält durch, gibt nicht auf trotz Rückschlägen und zum Schluss wird sein sehnlichster Wunsch erfüllt.

Um hier mal auf einige andere Kommentare einzugehen:
Klar kann man hier noch ne Menge reininterpretieren oder sich darüber beschweren, dass bestimmte Thematiken nicht klar genug herausgearbeitet worden sind. Ihr hättet den Film gerne anders gehabt - okay. Versucht den Film doch mal so zu beurteilen, wie er ist, nicht wie er hätte sein sollen (hier werden mir viele nicht folgen können, sry, das ist schlecht ausgedrückt aber vllt wissen ja einige was ich meine). Nehmt ihn als Märchen. Ihr mögt keine Märchen? Schon gar nicht Futuristisch? Dann sagt, dass er nicht nach eurem Geschmack war aber sagt nicht, dass er schlecht war.


Mich hat der Film jedenfalls gefesselt, was ich gut finde ist, dass sich sein sehnlichster Traum, den er seit er ausgesetzt hat träumt, erfüllt hat. Er wurde zum richtigen Jungen. Ich find das ist echt genial gemacht. Eben sitzt er noch in seinem Amphibienschiff und fleht die Fee an, dass er ein richtiges Kind wird - und in der nächsten Szene wird ein "2000 years later" eingeblendet.. Da geht einem doch ein Licht auf...

Ist euch übrigens aufgefallen, wie "subtil" (so subtil ist das gar nicht) der Mensch als böse und die Maschine als gut dargestellt wird? Gerade am Anfang?



Name: Weiblich :D
Email: boomboompow@gmx.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Verdammt! Man merkt, das ihr zu viel erwartet! Es ist eben keine dieser Horrorfilme wo am ende der Roboter alles um sich herum tötet! Hätten die meisten, die diesen Film kritisieren sich mal in die lage des Jungen versetzt, hättet ihr auch gemerkt, wieviel Gefühl in diesem Film liegt, wenn man soger schon Roboter zum weinen bringen kann?
Der Junge hat bis ans Ende das Gesicht seiner Geliebten Mutter behalten, er hätte es aus Wut einfach löschen können, nein, er hat es behalten, er hat geweint als er sie sah und auch dann, als er wusste, sie würde sterben.
Ich finde, Spielberg hat es gut umgesetzt, gut zur Stellung gebracht was der Film versuchte zu sagen: Auch Maschienen werden irgendwann lieben können, sie werden leben und empfinden.
Bei den Szenen, wo David im Käfig saß und mit anderen Maschienen dem Tod engegenschaute, hat man da nicht gesehen, wie ängstlich die Maschienen waren? Jeder, der sich da hinein versetzt hätte, hätte auch mit ihnen gelitten, ihre Angst nachempfunden.

Und was habt ihr gegens Ende? War David denn nicht darauf programiert, Liebe zu empfinden? Und hat man nicht am Ende gesehen, wieviel Liebe er letztendlich für seine Mutter empfunden hatte?

Kurz: Ich fand den Film gut gelungen. Ich liebe die Szene, wo er vor dem Kuchen sitzt und sagt, sein Wunsch habe sich erfüllt, hat euch das denn nicht auch die Tränen über die Wangen kullern lassen, zumindest einen Klos im Hals verspüren lassen?

Jedem ist seine Meinung natürlich frei gestellt, aber ich finde es unfair gleich so zu Kritisieren, nur weil der Film nciht grad den üblichen Roboter-im-Film klisches entsprungen ist!



Name: Lisa;)
Email: lapalapa@web.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

ich hab den film auch überhaupt nicht schlecht gefunden.... und die szene mit dem kuchen war auch eine der schönsten! es ist so viel liebe im film und die schauspieler haben das wirklich gut umgesetzt.
ich finde den film traurig aber schön!!



Name: Jen
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)



Gestern nach fast 10 Jahren habe ich den Film mal wieder gesehen.
Es ist kaum zu glauben, dass das Ende hier als rührselig abgestempelt wird...
Das zeugt nur von der mangelnden Fähigkeit der Film-consumer heute hinter die Fassaden zu blicken, zu hinterfragen und zwischen den Zeilen zu lesen.
Denn dann würde man erkennen, dass dieser Film eine Message beinhaltet, die größer ist, als man es sich erahnt hatte.
Und zu guter Letzt - DAS ENDE ist komplett KUBRICKS!!!
Das hat Spielberg selbst in einem Interview gesagt!
Das komplette Ende war vorgegeben!
Also nichts von wegen Spielberg-Kitsch.
Das Ende ist eher deprimierend und frustrierend.
es erschafft eine helle Illusion, von etwas, das soviel dunkler ist - die Gefühlswelt des Menschen...
David wird von den (mit menschlichkeit "gefüllten") Robotern am Ende als Mensch akzeptiert und erhält seine "Erlösung".
ein geringer Trost für die (natürlich nicht reellen) Leiden, die er "empfunden" hat...
Alle Kritiker hier haben die aussage des Filmes nicht verastanden!
Punkt!!!



Name: Nemo
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Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Mankönnte einen langen Essay zur Interpretation dieses grossartigen ilms schreiben, aber ich möchte hier einen Kernpunkt herausstellen, der sich wie ein roter Faden durch den Film zieht ... wenn man ihn von hinten aufrollt:


Der Film gibt - und zwar gerade gipfelnd in seinem von unreflektierten Kitikern als kitschig verunglimpften Ende - eine zutiefst tragische Antwort auf die Frage nach Sinn und Horizont aller fühlenenden und denkenden Existenz.

Dieses Ende geht über ein triviales und von etlichen hier gewünschtes früheres und profaneres Ende weit hinaus ! Denn in der metaphorisch konstruierten Schlussphase des Films werden wir an das Ende allen Lebens und Liebens geführt: an das unausweichliche Verlöschen von allem, das auch das in seiner Sinnsuche zum Ziel gekommene Leben schliesslich ereilt - um von den Myriaden Leben zu schweigen, die ihr innerstes Ziel nicht erreichen.

In dieser Perspektive können wir in dem naiven Roboterkind David einen Heros sehen, der die Tragik des bewussten Seins ganz und bis zur Neige durchläuft - und diese Neige ist der einzige glückliche Tag seiner Existenz ! Paradoxerweise - und hier liegt eine besondere Genialität der scheinbar gekünstelten Konstruktion der Ensequenz des Films - ist an diesem Tag er das völlig bewusste Wesen - nur er weiss, dass Monica nie mehr einen anderen Tag erleben wird. Sie erlebt diesen auch für sie glücklichen Tag gleichsam irreal entrückt wie in einem Traum -

Und letztlich ist das ganze Leben im besten Fall (!) wie ein einziger glücklicher Tag, der im Vergehen und Vergessen endet.

Denn ganz generell gilt: alles, was gefühlt und erfahren wurde, alle Kämpfe mit ihren Siegen und Niederlagen, mit ihrer Wut und ihrer Trauer, alle Hoffnungen und Ängste schlafen einmal ein ... und sind verloren "wie Tränen im Regen" (Zitat aus dem "Blade Runner")

Gerade durch die zugleich kindlich naive und übermenschlich konsequente Verfolgung seiner Queste bis zum Ende und dem Erleben der Erfüllung seiner Suche kommt er zur unausweichlichen Grenze aller Existenz überhaupt: der Vergänglichkeit. Und an diesem Punkt übersteigt er - frei und bewusst im selbstgewählten Ende an der Seite der Toten - diese Existenz.

Wohin ? Darauf haben wir keine Antwort, denn wir alle wissen nicht, wo der "Ort liegt, an dem die Träume geboren werden" oder besser, wir wissen nicht, ob dieser Ort nicht nur hier ist, im Leben, das wir kennen und von dem wir wissen, dass es enden wird.





Name: Sophia
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Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ich finde den Film wirklich toll.
Auch die Schauspieler/innen können super in ihre Rollen schlüpfen.



Name: Michael
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Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Wirklich ein Klasse Film und ein Meisterwerk von Steven Spielberg!

Fast alle Hollywood Filme gähnen mich mit Ihrer Geschichte an, blödsinniger Handlung oder ZU abgehoben (ARTE mässig!) das man nix mehr versteht... und ich war sehr froh mal positiv überrascht zu werden. Das Ende hat mir wirklich einen ganz ganz großen Kloß in den Hals gesetzt. OHNE DIESES ENDE wäre der Film nur Mittelmaß.

Das falsche ist den Film mit einem reinen SciFi Film zu vergleichen oder Action- davon gibt es doch mehr als genug! Ich finde ihn echt aussergewöhnlich gut!

Endlich mal was gutes aus Hollywood nur schade das viele die Auffassung nicht teilen. Es läuft viel zu viel Schrott im Kino/TV das verstehe ich nicht.

Wie gesagt bei vielen Filmen BIN ICH FROH DAS ENDLICH AUS IST hier war ich es nicht! Klasse! 10 Sterne!



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