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Interview mit "Kung Fu Panda" - Sprecher Jack Black

black 0Filmszene: Jack, da ja die „Kung Fu Panda“- Reihe vor allem in Asien so eine große und bekannte Marke geworden ist – warst Du auch in China um dort Promotion für den Film zu machen?

Jack Black: Ja, da war ich und das sogar zweimal. China ist in der Tat ein wichtiges Territorium, der Film spielt dort mehr Geld an den Kassen ein als in den USA und auch mein Bekanntheitsgrad dort hat sich durch den Panda stark vergrößert. Ich war natürlich nicht an der Mandarin-Sprachfassung beteiligt, aber selbstverständlich beruht die komplett auf meiner Performance. Meine DNA befindet sich daher also auf jeden Fall auch in der chinesischen Version. Nein, es war schon sehr cool, aber auch fast ein wenig seltsam, dass man mir in China mit so einer großen Aufmerksamkeit begegnet ist.

Ist Dir eigentlich bewusst, was der Name deiner Figur „Po“ auf Deutsch bedeutet?

Ja klar, das bedeutet Hintern, der „Popo“. Aber ich glaube, dass hat dem Erfolg der Filme hier nicht geschadet und es gab da keinen Gedanken nur für Deutschland einen anderen Namen zu nehmen. Er ist ja aber auch ein wirklich süßer Popo.

Was hast Du ansonsten für eine Beziehung zu Deutschland?

black 1Ich war mittlerweile recht oft hier, vor allem aber mit meiner Band „Tenacious D“. Aus irgendeinem Grund mag das Rock-Publikum hier uns ganz besonders gern und ist so enthusiastisch wie nirgendwo sonst auf der Welt. Doch, Deutschland war bisher sehr, sehr nett zu „Tenacious D“ und dafür bin ich dankbar – und habe deshalb auch schon ein paar Worte auf Deutsch gelernt.

Abgesehen von der „Kung Fu Panda“-Reihe hast Du bisher selten Fortsetzungen gedreht, nicht einmal zu Deinem großen Erfolg „School of Rock“. War die nicht mal geplant?

Ja, das ist so ein Beispiel für ein Projekt, das irgendwie im Sand verlaufen ist, weil wir da nie auf einen Nenner gekommen sind was die Story angeht. Ich glaube ja, dass „School of Rock“ der beste Film ist den ich in meiner Karriere gemacht habe. So gesehen vielleicht auch ganz gut, dass es wohl keine Fortsetzung geben wird, die dann vielleicht nicht so gut wird wie das Original. So wird das zumindest nicht beschädigt.

Beim „Panda“ sind es nun aber sogar drei Teile geworden und man hört, dass es dabei wohl auch bleiben soll. Denkst Du auch, dass die Geschichte ihren natürlichen Endpunkt erreicht hat oder kann man sich ein Aufhören angesichts des großen finanziellen Potentials dieser Marke eigentlich gar nicht erlauben?

black 2Na ja, jetzt haben wir eine Trilogie und für einen Vierteiler gibt es ja nicht mal einen Namen oder wie nennt man das dann „Quadrology“? Klingt nicht gut, oder? Nein, wenn wir weiter machen, müssen wir mindestens noch drei oder am besten gleich drei mal drei Filme machen. Aber im Ernst, wenn dieser Film viel Geld einspielt – und danach sieht es ja aus – dann kann das Ganze natürlich unendlich weitergehen. Aber das dann vielleicht ohne mich. Meine Vorhersage lautet: Der nächste Film heißt ganz einfach „Kung Fu Pandas“. Oder die Panda-Familie bekommt ihren eigenen Film, wie gerade die „Minions“. Aber hey, wir wissen alle, dass deren eigener Film dann nicht mehr so stark wie ihre Auftritte als Nebenfiguren.

Hast Du Deinen deutschen Sprecher Hape Kerkeling schon mal getroffen?

Ja, hab ich, ein guter Typ. Wir sind auch dank ihm in guten Händen hier in Deutschland. Und es ist wichtig, dass man in den verschiedenen Regionen die richtigen Leute findet. Und dass ihr Herrn Kerkeling sonst nicht mehr öffentlich zu sehen bekommt, liegt natürlich an uns. Wir halten ihn gefangen und eingekerkert, nur für die Arbeit an „Kung Fu Panda“ darf er noch nach draußen – tut mir leid für das deutsche Publikum.

Was sind denn deine aktuellen Zukunftspläne?

Ich muss auch dringend mein Karma verbessern und arbeite daher verbissen und sehr konzentriert am „Kung Fu Panda“-Musical. (fängt an zu singen:) „Where can I find my Kung Fu, somebody stole my Chiiiiiii?” Das wird doch wohl an den Broadway zu verkaufen sein, oder etwa nicht?

Volker Robrahn

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