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Wicker Man - Ritual des Bösen

Wicker Man - Ritual des Bösen
mystery-thriller , usa 2006
original
wicker man
regie
neil labute
drehbuch
neil labute
cast
nicholas cage,
ellen burstyn,
kate beahan,
leelee sobieski, u.a.
spielzeit
101 Minuten
kinostart
2. November 2006
homepage
http://www.wickerman-derfilm.de
bewertung

3 von 10 Augen

Police Officer Edward Malus (Nicholas Cage) geht es nicht besonders gut. Seitdem er hilflos mit ansehen musste, wie eine junge Frau und ihre Tochter bei einem Verkehrsunfall verbrannten, macht er sich Vorwürfe und versucht die Erinnerung daran mit Beruhigungsmitteln zu verdrängen. Daher macht er sich sofort auf den Weg, als seine Hilfe gebraucht wird. Willow (Kate Beahan), die ihn vor Jahren ohne Begründung verlassen hatte, meldet sich plötzlich wieder und bittet ihn auf die Insel Summersisle zu kommen. Willows Tochter ist verschwunden und sie hat angeblich niemanden, dem sie sich sonst anvertrauen könnte. Schon sehr schnell erkennt Edward, dass er von den anderen Bewohnern dieses merkwürdigen Eilands keine Unterstützung erwarten kann. Dort hat sich eine archaische Kultur bewahrt, die weitgehend frei von moderner Technik existiert und in der die Frauen, allen voran Schwester Summersisle (Ellen Burstyn) eine eindeutige Führungsrolle einnehmen, während die wenigen Männer offensichtlich nur zum Verrichten einfachster Arbeiten benötigt werden. Über die verschwundene Rowan will niemand etwas wissen, es wird sogar behauptet, dass es dieses Mädchen nie gegeben hätte. Je näher auf der Insel das heidnische Fest vom "Tag des Todes und der Wiedergeburt" rückt, umso mehr verstrickt sich der aufrechte Edward in ein Geflecht aus falschen Fährten und Täuschungsmanövern.

Obwohl der "Wicker Man" lediglich ein Remake des gleichnamigen englischen Gruselfilms von 1973 ist, dürfte dieser außerhalb der britischen Insel unbekannt genug sein, um den allermeisten Zuschauern die Spannung zu erhalten, was denn nun auf dieser Insel tatsächlich vorgeht. Jedenfalls bleibt das zu hoffen, ist die finale Wendung und Offenbarung doch eindeutig das Element des Films, welches am Besten funktioniert und nach wie vor zu verblüffen weiß. Und es war eine kluge Entscheidung, dieses Ende dann auch werkgetreu für die Neufassung zu übernehmen, funktioniert doch ansonsten leider nicht allzu viel bei diesem angeblichen "Wunschprojekt" von Nicholas Cage, der sich als großer Fan des Originals ausgibt.
Um den echten "Wicker Man" hat sich nämlich, nach einem eher verhaltenen ersten Kinodurchlauf, ein kleiner Kult entwickelt, der das Werk im Lauf der Jahre zu einem festen Platz in zahlreichen Bestenlisten zum Thema "Sternstunden der britischen Filmkultur" verholfen hat. Dabei handelte es sich um einen zumindest recht unkonventionellen Film mit einer originellen Geschichte, der zudem durch die Präsenz eines gut aufgelegten Christopher Lee in der Rolle des (damals also noch männlichen Anführers) Lord Summersisle geadelt wurde. Allerdings war schon der alte "Wicker Man" ein (zumindest aus heutiger Sicht) manchmal etwas unfreiwillig komisch wirkender Cocktail aus gewollt provokanten heidnischen Spielereien, gemixt mit der deftigen Freizügigkeit der ausklingenden "Flower Power"-Jahre. Darin wirkte der ermittelnde Polizist dann entsprechend spießig und bieder und taugte nicht als Sympathieträger.
Nicht so bei dem armen Nicholas Cage, der hier nun einen absoluten Gutmenschen verkörpert, der aber auch wirklich nur das Beste und jedem Vertrauen schenken will. So etwas kann er ja auch ganz gut, doch obwohl Cage hier entsprechend oft zwischen seinen Standards "traurig-leidender" und "treusorgender Dackelblick" wechselt, wirkt er dabei leider meist genauso lustlos und uninspiriert wie die gesamte Riege des Films. Das Drehbuch verpasst ihm dazu noch sowohl eine traurige Vorgeschichte als auch eine persönliche Verbindung zu einer der Inselbewohnerinnen und begibt sich damit dann komplett auf den Irrweg, diese Geschichte würde doch viel besser funktionieren, wenn man auf der Seite der Hauptfigur mitleidet. Falsch, sie funktionierte damals viel eher, weil man sich als Betrachter an den bösen Spielchen, welche mit dem karikaturhaft gezeichneten Ermittler getrieben wurden, durchaus erfreuen konnte. Ganz abgesehen davon, dass die Logik bei der uns hier präsentierten Beziehungsentwicklung zwischen Edward und Willow doch auch arg auf der Strecke bleibt.

Womit wir bei Punkt Zwei der Kategorie "unerfreuliche Änderungen" angelangt wären. Denn von der oben beschriebenen, provokativen heidnischen und sexuellen Freizügigkeit ist leider auch so gut wie gar nichts übrig geblieben, stattdessen bietet man uns nun lediglich ein Matriarchat und eine technologisch rückständige Kultur der Marke "Amish light". Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Grenzen, was gezeigt werden darf und was nicht, mehr als drei Jahrzehnte später wieder ein ganzes Stück zurück bewegt haben, auch wenn man natürlich nicht vergessen darf, dass es sich hier eben um ein Hollywoodprodukt und nicht um eines aus dem alten Europa handelt.
Tja, und wenn man eine Vorlage nahezu all ihrer interessanten und gewagten Bestandteile beraubt, dann kommt halt am Ende nur ein ziemlich fade dahin plätscherndes Filmchen heraus, das keine größeren Eindrücke hinterlassen wird. Trotzdem sei jedem, der sich auf den neuen "Wicker Man" einlässt, empfohlen, dann zumindest auch bis zum netten Ende durchzuhalten, um sich damit wenigstens ein kleines Bisschen zu belohnen.

Volker Robrahn

1

scheiß film !

2

Nicolas, wat haste dir dabei gedacht! Umständlich ohne echte Spannungein pseudo-psycho-Gelaber, ziemlicher Quatsch.

1

Also ich bewerte ja nur selten Filme wirklich schwach, aber bei der Wicker-Man wird nun doch ein Anfang gemacht:

Der Wicker-Man handelt von einer Horde dämlich, rumquatschender Hardcore-Emanzen, die sich zu einer Sekte zusammentun und sage und schreibe noch an alte keltische Opferrituale glauben, wenn mal eine Ernte schlecht ausfällt.

Ich weiss nicht, was Nicolas Cage geritten hat, diesen OBerschwachsinn auch noch mit seinem Namen zu beflecken.

Für alle Emanzen, die schonmal Männer als Menschen zweiter Klasse begutachten wollen, lohnt sich der Blick allemal. Die werden wohl wild lächeln in die dämlichen Händchen klatschen.

Für alle, die ihr Hirn noch im Schädel haben, sollten besser die Augen zumachen.
Übrigens ist der Film als Horrorfilm FSK 16 eingestuft; das ist wirklich der OBerwitz, es passiert ja über eine Stunde fast überhaupt nichts, ausser dass man sich dieses ständige blöde "Schwestergequatsche" antun muss. Eine FSK 6 mit Aushändigung des grossen Jagdscheines wäre hier wohl besser gewesen.

1

OMG!!! Wie schlecht kann ein Film bitte sein? Ich habe noch nie eine Bewertung für nen Film abgegeben, aber diesmal muss es sein. Ich kann wirklich nur warnen vor dem Film ... ABSOLUT UNLOGISCH, SCHEISS ENDE, dumme Story von nem Typen auf Wunderpilzen + Horrorflash!

unlogisch: er macht als Polizist auf eine Sekteninsel am Arsch der Welt. Nimmt dabei 1 Scheiß Magazin für seine Knarre mit (in den USA hat jeder Spinner 10 Waffen - für den Fall des 3ten Weltkrieges^^)... kann sich nicht denken, dass er keinen Handyempfang hat (Hallo schon mal was von Satelitentelefon gehört?). Dort werden auf der Insel seit 150 Jahren laut der Story 1 Mann getötet (mit Vorliebe Polizisten = Ritter) und es gibt keine Ermittlungen. HALLO? GEHTS NOCH? Die US-Polizei versteht bei ihren Kollegen alles nur keinen Spaß... In einer Szene öfnet er eine nicht abgeschlossene Türe erstmal vorsichtshalber mit einem 1mm*1mm breiten Dietrich (großes Eisenschloss^^) findet Hinweise auf Ritualmorde und benachrichtigt niemanden. Hmmmm .... JA ... klar? Exhumiert ALLEINE NACHTS BEI VOLLMOND ein Grab auf den Friedhof, steigt anschließend in eine Gruft und sie lassen ihn, als späteres wichtiges Hauptritualopfer, fast sterben. Nur glück, dass der dsa überlebt. ETC ETC ETC ETC

GROTTENSCHLECHT. Sry Niclas ich mag dich und deine Filme, aber das war unter aller Sau. Auch wenn deine Schauspielleistung sehr gut war ... der Film ist nur was für Crackjunkies und IQ von 70.

1

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Wenn ich anhand des DVD Covers meiner Videothek hätte herausbekommen können, das es sich um seltendämliche 'Ermittlungen' auf einer Insel geleitet von kranken Weibern handelt, hätte ich den Film auch nie ausgeliegen.

An dem Film stimmt einfach überhaupt nichts. Ich kaufe zu keinem Zeitpunkt Herrn Cage die Rolle des Polizisten ab. Die sind in den meisten Fällen nicht Tablettensüchtig, fuchteln nicht desorientiert mit einer Polizeimarke umher, richten nicht die Knarre (auch noch ohne die Funktionstüchtigkeit zu prüfen) auf irgendwelche Radfahrer und laufen nicht wahngesteuert nachts in einer unbekannten Gegend ohne Konzept herum und schwimmen in irgendwelchen Kellerbrünnen umher. Die Hauptfigur, die noch dazu nie eins und eins zusammenzählen kann, trägt deswegen nicht den für die selbstgewählte Handlung notwendiegen Realismus. Filme, in denen ein Mann alleine am Arsch der Weld irgendetwas reissen will ist alles, nur kein Polizist. Und bei einer Kindesentführung schaltet sich meines Wissens nach auch in den USA eine ganze Behörde ein, nicht nur ein Mann.
Auf weitere zahlreiche Unzulänglichkeiten möchte ich garnicht weiter eingehen. Wenn man akzeptieren kann, dass der Film dann eben von vorne bis hinten unlogisch ist, so stellt sich die Frage nach dem Unterhaltungswert.
Der leidet allerdings sehr, wenn ich mich alle zwei Minuten leise flüstern höre: das würde kein Mensch so machen.

Wenn ich die Schauspieler in Ihren Rollen beobachte und versuche die Dialoge nachzuvollziehen, dann merke ich sofort, dass die Aussagen nicht zueinander Passen. So würden Menschen unter diesen Umständen nicht miteinander kommunizieren. Oft ist auch die Synchronisation schlecht.
Als ich mir nach einem Drittel des Filmes das Ende selbst denken konnte (warum sollten sie das Mädchen auch verbrennen, wo diese doch die einzigen selbstständig handlungsfähige Nachwüchse sind und selbst das erschlagen einer Biene (weibliches Insekt) bestöhnt wird.). Mir war klar das er dahingelockt wurde und das auf so dusselige Art und Weise.

Fazit: Ich hätte den Film genauso gut hier beenden können. Leute lasst die Finger von diesem Film! Er hat nichts 'cooles' keine Spannung.
Hast du jedoch einen IQ unter 70 und musst meistens gefüttert werden, dann ist es dein Ding!

Wenn im Film plötzlich Luis de Funes aufgetaucht wäre und Hinter der Oberemanze Fan Thomas gesteckt hätte, dann würde ich ein paar Berwertungspunkte mehr abgeben.

1

GROTTENSCHLECHT----
Ich habe mir ja schon so einigen unlogischen Mist gesehen, aber der Film setzt allem die Krone auf. Welcher Polizist würde so handeln. HALLO ? Ich hätte ja noch zum Schluß verstanden, wenn die US-Marines die ganze Insel mit Napalm zugebombt hätten (dann wär mal für 5 min Spannung drin gewesen) aber so? Was ist nur mit Herrn Cage los, hat er es echt so nötig mit dem Drehbuch seine Brötschen zu verdienen ? Wegen dem Film habe ich mich 2 Tage aufgeregt ... sooo schlecht.

10

affengeiler schocker. die tiefe hat mich schwer beeindruckt.

8

Der film Fesselt einen von anfang bis ende was einen zu schaffen macht ist das die leute nicht auf den punkt kommen.Die monokultur ind diesem film ist sehr gut.Leider ist der schluss dürftig was den film widerum gut macht.Wie zb die matrix wenn man da raus geht denkt man ist es wirklich so.und bei diesem film denkt man auch hinterher warum.

1

Ich schreibe NIE irgenwas in ein Forum ein, aber dieser Film ist wirklich das schlechteste was ich gesehen habe. Ich möchte hier keine Kommentare wiederholen, aber dieser Film ist SOOO unlogisch schlecht,das geht gar nicht mehr. Gebt irgend jmd. Geld und Cage und man kann eigentlich nichts falsch machen, aber ...ähm... nein, ernsthaft wie kann man das versauen , ich meinr....Haaalloo??? Ich verstehe es nicht wie...Vorallem so viele Fehler. Es wurde auch nicht geklärt weshalb die Männer so willenlos gehorchen. Nagut, dazu kann man sicher irgend einen dummen Grund ausdenken, aber dir Tatsache, dass diese Mädchen in der Schule, extrem Männerfeindlich und konservativ streng erzogen werden, steht im direkten wiederspruch zum Ende, inder die jungen Fraun der Kolonie, die die Opfer suchen perfekte Verführerinen sind die jeden Mann angeln können und die eine sagt "cool", ...wtf??? Dieser Film regt mich so auf, dass ich m...AAahhh!!!! Wieso haben die den nicht geopfert, als er ohnmächtig wurde. Und die Szenen mit der lächlnden Frau, die nackt mit Bienen überzogen war, was sollte das und wie könnte es im entferntesten dazu beitragen, dass ...ja, was eigentlich. weshalb das ganze THeater, damit Cage genug Zeit hat seine Leute zu erreichen, oder dass er in irgendeinen.. ICh hab keine Lust mehr...ich kann das einfach nicht. Dieser Film kommt auf Platz 2. meiner Hass Liste, direkt zwischen dem Düsseldorfer Theater und BOrat. (DAs 1. Dauerte 3Stunden).
Und wenn man was verbrennen sollte dan das Drehbuch. Falls ihr einen guten Film sehn wollt und als BEweis das ich keinen schlechten Geschmack habe, sondern der Film echt schlecht ist; Shawshank Redemption - Wunderschön.ENDE: DANKE fürs Lesen.

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