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Watchmen - Die Wächter

Watchmen - Die Wächter
comic-action , usa 2009
original
watchmen
regie
zack snyder
drehbuch
david hayter
cast
billy crudup,
jackie earle haley,
malin akerman,
matthew goode,
patrick wilson, u.a.
spielzeit
162 Minuten
kinostart
5. März 2009
homepage
http://www.watchmen-derfilm.de
bewertung

8 von 10 Augen

Sagen wir es mal so: Die Geschichte der Verfilmungen von Comics des Autoren Alan Moore ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Da die ersten Adaptionen "From Hell" und "Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" zwar brauchbare Unterhaltung boten, dabei aber nicht annähernd die Vielschichtigkeit und Komplexität ihrer jeweiligen Vorlage berücksichtigten, hatte der Comic-Guru schnell jegliche Lust verloren sich mit diesen und weiteren Verfilmungen überhaupt noch irgendwie zu beschäftigen und lässt seitdem seinen Namen sogar aus den Credits streichen. Aber dann wurde es besser und es kam mit "V wie Vendetta" ein feiner und intelligenter Film heraus, der angenehm überraschte. Und wenn das geklappt hat, dann könnte man sich ja doch auch vielleicht an die "Watchmen" wagen, Moores weithin als unverfilmbar geltendes Opus Magnum und so Respekt einflößend, das bis dahin noch jeder Drehbuchansatz verworfen und jeder interessierte Regisseur vergrault wurde. Dann geschah noch etwas, nämlich die genauso konsequente wie ungewöhnliche Comicadaption "300", die zu einem der überraschendsten Blockbuster der letzten Jahre geriet und mit Regisseur Zack Snyder plötzlich den richtigen Mann für das unmögliche Unterfangen auf dem Silbertablett servierte. So ist es nun also soweit, die "Watchmen" kommen tatsächlich ins Kino. "Werktreue" wurde dabei versprochen und Werktreue bekommen wir.

Ein Komödiant ist gestorben. Genauer gesagt, ein Mann namens "Comedian", der früher einmal als kostümierter Held in einer Gruppe Gleichgesinnter aktiv war und zuletzt im Auftrag der amerikanischen Regierung agierte. An der Spitze dieser Regierung des Jahres 1985 steht Richard Nixon, der dank eines Übermenschen in seinen Reihen den Vietnamkrieg siegreich beenden konnte und seitdem regelmäßig wiedergewählt wird. Von den selbstherrlichen, selbsternannten Gesetzeshütern und maskierten Helden hatte das Volk aber irgendwann die Nase voll uns seit einem entsprechenden Erlass im Jahre 1977 sind diese Geschichte. Der Mann namens "Night Owl" und die Frau namens "Silk Spectre" haben ihre bürgerliche Identität niemals bekannt gegeben und trauern den alten Zeiten nach. "Ozymandias", seines Zeichens klügster Mensch der Welt, hingegen hat seine Identität gelüftet und vermarktet geschickt seine eigene Person. Und das mächtigste Wesen des Planeten überhaupt, der durch einen Unfall mutierte Dr. Manhattan, sorgt mit seiner bloßen Präsenz dafür, dass die USA im kalten Krieg gegen die Sowjetunion einen entscheidenden Abschreckungs-Vorteil besitzen. So ist auch der psychisch labile "Rorschach" der Einzige, der sich näher mit dem Tod des "Comedian" beschäftigt und bald eine Verschwörung wittert. Es scheint, als habe es irgendjemand bewusst auf die ehemaligen "Masken" abgesehen. Doch in Wahrheit steckt noch etwas viel Größeres hinter den Mordanschlägen.…

Mindestens genauso bedeutend wie die Handlung der "Watchmen" ist der Entwurf einer alternativen Realität, eine Vision der Gesellschaft und politischen Machtverhältnisse wie sie sich hätten entwickeln können, wenn es denn so etwas wie "Superhelden" tatsächlich gegeben hätte. Die Akribie und Detailverliebtheit, mit der Alan Moore vor rund 25 Jahren so eine Welt entwarf, machen einen großen Teil der Faszination aus, welche die "Watchmen" laut zahllosen Umfragen zum besten Superhelden-Comic aller Zeiten werden ließen, obwohl oder gerade weil die Geschichte und Figuren ein für sich stehendes Einzelwerk sind und nicht Teil einer über Dekaden fortgeschriebenen Franchise.
Fortsetzung ausgeschlossen heißt es hier ungewöhnlicherweise, und genauso ungewohnt kommt die Erzählstruktur daher, die dem Leser bzw. Zuschauer erst langsam und keineswegs chronologisch vermittelt, wo er sich befindet und wie es dazu kam. Wie bei einer Zwiebel enthüllt und erschließt sich einem dabei Schicht um Schicht, bis sich alles irgendwann zum großen Gesamtbild zusammenfügt. Diese dramaturgische Vorgehensweise der Vorlage macht es natürlich dem Publikum nicht einfach, aber es war für Regisseur Zack Snyder absolut selbstverständlich, auch bei seiner Filmversion genauso vorzugehen. Und so werden uns also die zwölf Kapitel der Vorlage Szene für Szene in der exakt gleichen Reihenfolge präsentiert, und es fehlt wirklich kaum etwas.
Das ist erfreulich, hat aber seinen Preis in einer gerade noch konsumierbaren Laufzeit von 162 Minuten. Wer "300" kennt durfte es so erwarten, doch war dort die Geschichte natürlich wesentlich kompakter und weniger komplex. Der Konsum von "Watchmen" ist dagegen fast schon harte Arbeit und die Möglichkeit des Nachlesens und Zurückblätterns im Film nicht gegeben - man sollte also besser konsequent aufpassen. Aber immerhin: Dass man in Hollywood überhaupt auf diese Art an eine Comicadaption herangeht, anstatt nur den Titel und ein paar Elemente zu übernehmen, das wäre vor nicht allzu langer Zeit noch völlig undenkbar gewesen. Jetzt aber ist eine klare Linie zu erkennen, von Peter Jackson über Sam Raimi bis zu Zack Snyder. Die Fanboys haben das Zepter übernommen, huldigen ihren Vorlagen und machen das, was sie für richtig halten. Und das wiederum ist zum überwiegenden Teil auch sehr gut so.

Was also macht Zack Snyder bei seinen "Watchmen"? Er liefert zuallererst einmal einen visuell ansprechenden, zeitweise sogar wunderschönen Film ab. Auch wer vorher mit dem Thema noch nicht vertraut war und daher nicht nach Wiedererkennungswerten sucht, dürfte von dem Feuerwerk an Bildern und makellosen Effekten beeindruckt sein. Meisterhaft gleich die Collage zu Beginn, welche die wesentlichen Punkte der Vorgeschichte der maskierten Helden abhandelt und zweifelsohne die Auszeichnung als "bester Vorspann" abräumen würde, so es die denn geben würde. Alles, von dem man bei Kenntnis der Vorlage befürchten könnte, dass es im Film vielleicht lächerlich aussehen könnte, überzeugt mühelos, sei es die Darstellung des blauhäutigen (und die meiste Zeit nackten) Überwesens Dr. Manhattan oder auch der Einsatz des Kampfschiffes "Eule".
Es sieht dabei nicht nur alles sehr gut aus, es wird auch wirklich jede kleine Nebenfigur exakt so präsentiert wie sie vor mehr als 20 Jahren mal von Dave Gibbons gezeichnet wurde. Und was nicht passt wird mittels Make-Up und Computerverfremdung eben passend gemacht, wie bei der Transformation eines Jackie Earle Haley zum maskenlosen Rorschach zu erkennen ist. Sämtliche Darsteller sind nicht allzu bekannt, aber talentiert und gut - auch das sicher eine richtige Wahl und Entscheidung. Lediglich der von Matthew Goode dargestellte Ozymandias wirkt bei seinen ersten Auftritten eher wie ein affektierter eitler Fatzke und nicht wie einer der mächtigsten und klügsten Männer der Welt, entwickelt sich aber im weiteren Verlauf. Vor einer "weichgespülten" Version braucht ebenfalls niemand Angst zu haben, denn vor einer recht expliziten Sexszene wird genauso wenig zurück geschreckt wie vor der einen oder anderen fast als "Splatter" zu bezeichnenden Gewalt-Eskalation.

Alles perfekt also im "Watchmen"-Kinoland? Mission erfüllt und allen bewiesen, dass es geht? Im Grunde ja, und das nun folgende "Aber" mag bei einigen auf Unverständnis stoßen und keine Anerkennung als ernsthafter Kritikpunkt finden. Wir können nun endgültig bescheiden, dass Zack Snyder genau der richtige Mann ist, wenn man ein erfolgreiches Remake ("Dawn of the Dead") produzieren oder eine Comicvorlage möglichst werkgetreu und mit einem Auge für visuelle Details umgesetzt sehen möchte. Es dürfen dabei auch gerne etwas komplexere und "heilige" Werke eingereicht werden, deren Adaptionspotential nicht von vornherein offensichtlich ist, der Zack, der macht das schon und man darf ziemlich sicher sein, etwas Ordentliches und Ansprechendes geliefert zu bekommen.
Selten aber nutzt dieser Regisseur die Möglichkeiten seines Mediums, um selbst etwas hinzuzufügen. Gut, die im Comic nur zitierten Songs können jetzt angespielt werden, aber dieser Mehrwert war ja ziemlich naheliegend. Doch sonst wird man auf der Suche nach einer eigenen Vision hier nicht fündig. Zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung waren die "Watchmen" etwas Revolutionäres, nicht zuletzt im zeitlichen Kontext der Handlung, welche damals die ganz gegenwärtige Angst vor einer atomaren Apokalypse repräsentierte. Und der düstere Abgesang auf das Superhelden-Genre mit den hiesigen, höchst ambivalenten Protagonisten war derart einschneidend, dass danach eigentlich gar nichts mehr hätte kommen dürfen (was natürlich nicht der Fall war). Dieser Film aber wird keinen vergleichbaren Eindruck hinterlassen, schon allein weil der Kalte Krieg vorbei und die hier beschworenen Schreckensszenarien nicht mehr aktuell sind. Er ist einfach nur die Illustration der Vorlage in bewegten Bildern. Hübsch anzusehen und kompetent gemacht, aber auch nicht mehr.

Doch halt. Nachdem man also spätestens in der Mitte des Films zu diesem Urteil gelangt und trotzdem weiterhin das ansprechende Geschehen auf der Leinwand genießen kann, überrascht der Film die Kenner der Vorlage am Ende mit einer nicht gerade marginalen Änderung in der Ausführung des großen Plans, der hinter allem steckt. Und nachdem die Schockstarre ob dieser so unerwartet auftretenden kreativen Eigenmächtigkeit überwunden ist, kann man durchaus zu der folgenden Erkenntnis gelangen: Diese Änderung ist gut, sie macht Sinn, sie ist - darf man das überhaupt sagen? - eigentlich sogar besser als das, was sich der ja weithin als Genie verehrte alte Grantler Alan Moore damals ausgedacht hatte. Ein Aha-Erlebnis, das auch bei der finalen Bewertung nicht ganz ignoriert werden kann. Warten wir also vielleicht lieber doch noch etwas mit unserem endgültigen Urteil über diesen Regisseur. "Watchmen" ist ein sehr guter, starker Film - aber kein Meisterwerk.

Volker Robrahn

Fassen wir mal zusammen was einem in dieser Kritik gesagt wird. Die oft geselschaftlich verschmähten Fanboys, die angeblich zu viel Druck auf die Studois ausüben, die angeblich die seriöse Filmkritik vernichten, dennen man immer nur den Slogan "Get a life" an den Kopf schmiß, sind jetzt auf einmal cool, weil sie die Studios zum umdenken gebracht haben und ihres gleichen zu Regiesseuren wurden. Zweitens ist es doch nicht gut, sich punktgenau an eine Vorlage zu halten, weil da irgend etwas undefinierbares fehlt (was immer das auch sein mag). Manchmal frage ich mich ob Internetfilmkritiker überhaupt noch in der Lage sind Franchise movies lieben zu können. Herje ihr wart doch auch mal jung und hattet ein "Krieg der Sterne-Erlebnis" oder ein "Terminator-Erlebnis" oder ein "Matrix-Erlebnis". Habt ihr dieses Gefühl den alle vergessen?

Endlich schaft es Alan Moores Meisterwerk in den Kinosaal.

Als Kenner der Comicvorlage war ich stehts etwas skeptisch
ob eine Verfilmung hier wirklich gelingen kann,
aber Herr Robrahn hat mir hier jede Angst genommen.

Allen denen die Vorlage nicht bekannt ist,
sei der Gesamtband (erhältich für unter 25 €)
wärmstens empfohlen.

mfg

Julian F.

aha.. das Comic wird also als revolutionär und überaus genial beschrieben und der Film dazu als nahezu perfekte, visuell atemberaubende Umsetzung dieses Stoffes mit - zumindest aus Sicht des Autors - noch besserem Ende beschrieben... und nur weil Doc Snyder dem aus dem Medium Film hier, wie auch immer er das hätte tun sollen, nicht mehr rausgeholt hat, gibt es nur 8 von 10 Punkten.. wie bitte?

8

@freeminder:
Das "Erlebnis" hat man doch aber nur bei einem originären, völlig neuen Stoff der einem mehr oder weniger unvorbereitet trifft und begeistert.So war es sicher bei Krieg der Sterne, Matrix oder Terminator. Wer diesen Effekt bereits beim "Watchmen"-Comic genießen durfte, wird das gleiche Erlebnis nun bei der Verfilmung aber kaum noch einmal haben.

Und außerdem waren wir in der Jugend eben leichter zu beeindrucken
:-)

8

Guter Film, ansehen.

@ELDORADO
Das "Erlebnis" hat man eben nicht nur bei originären Stoffen. Die jetzige Generation von heranwachsenden Cineasten hatte es ja mit The dark Knight. Ich finde auch nicht das es etwas damit zu tun hat, das man sich früher leichter beeundrucken ließ. Ich finde früher wa man einfach empfänlicher für die Magie. Wenn man es als normal empfindet das "Gefühl" kaum noch zu haben ist das traurig

Also ich verstehe die Wertung so:
Der Film ist eine gute Adaption, aber nicht mehr. hat nicht die Wirkung und Bedeutung des Comics. (= 7 Augen)

Durch die gelungene eigenständige Schlußänderung gibts aber noch einen Punkt oben drauf. Macht dann 8 augen.

Also so machts jedenfalls Sinn für mich.

na da bin ich froh das er 8 von 10 augen erreicht, es hätte auch ein flop dabei rauskommen können, ein effekt regen ohne wirklich den sinn zu transportieren. ich hab den film noch nicht gesehn, erhoffe mir aber einen gelungen film eindruck.

die comicserie (12 bände) kann ich nur empfehlen, ein wirklich größes stück der comic geschichte (obwohl das mit dem kalten krieg und nuklearer apokalipse auf dem lesen von 1985 sicher schwerer lastete, was glaube ich sehr wichtig war für die gesamte atmosphäre).

3

Die Geschichte um die Watchmen braucht anfangs erstmal ewig um überhaupt mal in die Gänge zu kommen - und wenn man grade denkt JETZT passiert was, eiert der Film weiter vor sich hin. Nach und nach werden durch etliche Zeitsprünge eine Vielzahl von Charakteren zusammengeführt - nur leider gibt es keinen wirklichen roten Faden. Die Story ist unglaublich flach und letztendlich auch total unsinnig. Die Special Effects in Kombination mit einer nahezu poetischen Erzählweise schaffen zwar eine einzigartige Atmosphäre - umso trauriger, dass man sich beim Verlassen des Kinos um seine Zeit betrogen fühlt. Ein Koloss, der sich anfangs groß und einzigartig anfühlt, jedoch auf keiner Ebene letztendlich richtig zufriedenstellen kann. Größtenteils belanglos und einfach nicht spannend.

10

Ich fand den Film absolut umwerfend, als jemand der den Comic nur in ansetzen kennengelernt hatte. Wahnsinnige Detailtiefe, unvorhersehbahre Story (als Watchmen neuling), tabubrüche die überraschen. Endlich lässt sich ein Film mal wieder Zeit eine Geschichte in vielen Details zu erzählen. Spannend ist auch dass es sich um richtige Charactäre handelt und nicht nur um "Standard" Superhelden. 2 3/4 Stunden zurücklehnen genießen. Ich werde den Film bestimmt nicht das letzte mal im Kino gesehen haben ;)

9

Kann mir gut vorstellen, dass der Film nicht jederman gefällt. (Die Reaktionen im Kino nach dem Film untermalen diese Theorie).

Ich persönlich fand ihn in vielerlei Hinsicht sehr mutig.
Mir hat er sehr gut gefallen.

Die FSK 16 is definitv zu wenig, er is wesentlich brutaler als die meisten FSK 18 Aktionstreifen.

4

Man das war ja wohl gar nichts .
Kann nicht verstehen wie man diesen film so hoch loben kann.
Ich kann nur sagen das geld fürs kino sollte man sich lieber sparen,
für einen dvd abend gerade noch akzeptabel mehr aber auch nicht .
Über geschmack mag man sich ja streiten können aber irgendwo ist doch mal schluß mit lustig.

9

Tolle Comic Verfilmung. Snyder hat es geschafft diesen als unverfilmbaren Stoff brilliant auf die Leinwand zu bringen.

Manche Kommentare hier sind schon ziemlich arg peinlich. Ich denke die Leute wie "belze" haben eine Fortsrtzung zu Fantastic 4 erwartet, jedoch genau das ist Watchmen nicht, eine 08/15 Superhelden Film. Nein er bietet vielschichtige Charaktere und eine mächtige Story, für einige hier anscheinend zu viel auf einma... aber kein Problem, Wolverine kommt bald.

10

Gestern Abend, 20:15, KinoSaal 8, 500 Sitzplätze, Watchmen in der Preview. Das schlimme: Der Saal war nicht mal zur Hälfte gefüllt. Das war mein erster Eindruck des Abends, auf den ich mich freue seitdem ich zum ersten Mal den Trailer vor über einem Jahr gesehen hatte. Setidem habe ich das Comic 2 mal gelesen und auch die MotionComic Serie geschaut. Man kann also sagen, dass ich mich gut auf dem Gebiet auskenne.

Nun denn zum Film: Ich saß in meinem Sessel, war gebannt vn den Bildern und der Geshcichte, von den CHarakteren und den Actionsequenzen. 162 Minuten, sie kamen mir vor wie eine halbe Stunde. Es gab Szenenapplaus und ein ums anderes Mal hatte ich Gänsehaut. Super Bilder und es ist unfassbar wie manche Sequenzen 1 zu 1 aus den Comics übernommen wurden, sie jetzt lebendig auf der Leinwand zu sehen.

Ich weiß natürlich nicht wie der Film auf Comicunkundige wirkt, ich fand ihn grandios und war/bin begeistert!

8

Jep, tatsächlich die besagte werkgetreue Umsetzung - mit allen positiven und negativen Auswirkungen. Tatsächlich hat der Film nicht die Möglichkeiten des neuen Mediums ausgenutzt und leider bemerkt man auch den teilweise uninspirierten oder gar unpassenden Einsatz des Soundtracks. Vom Gummimasken-Nixon ganz zu schweigen. :)

Mir persönlich hat das Ganze aber recht gut gefallen, allerdings hätte ich mir einige Änderungen im Bereich der Dialoge und einfach mehr Action gewünscht. Die Änderung am Schluß war sogar sehr zufriedenstellend und absolut nachvollziehbar und auch der Anfang gab einen großartigen Überblick über die Ausgangssituation. Insgesamt gibts aber "nur" den Comic in Filmform.

Daß das auch Probleme mit sich bringt, bemerkt man mindestens am recht hölzernen Spiel einiger Figuren und an der insgesamt doch sehr hohen Dialoglast. Manches mal fragt man sich, ob der Pathos oder Gefühlsdusel jetzt wirklich so flach vorgetragen werden musste. Auch das Rezitieren von Rorschachs Tagebuchs trifft manchmal einfach daneben. Ansonsten ist der Rezension nichts hinzuzufügen.

Für Fans der Vorlage gewiß eine Genugtuung, für alle anderen mindestens die Erkenntnis, daß Superhelden viel mehr sein können als die Summe ihrer Spandexklamotten.

9

Danke Mr.Snyder!!!
An alle die die Vorlage nicht kennen und sich nach dem Kinogang fragen:"was war das denn!?"
Es handelt sich hierbei um eine berechtigte und ganz normale Reaktion, denn ihr seit gerade von etwas großem überrollt worden...
Von der Medienkampagne getäuscht habt ihr geglaubt in einer Comic-Verfilmung zu sitzen und wurdet wahrscheinlich bitter enttäuscht.
Der Grund dafür ist ganz einfach: "The Watchmen" ist kein Comic, zumindest kein gewöhnliches, vielmehr ist es ein sozialkritischer Roman mit hübschen Bildern. Gleiches gilt auch für die Leinwandadaption.
Wer viel Action und den Kampf Gut gegen Böse erwartet sitzt im falschen Film, denn "Watchmen" ist ein Arthaus Film, der sich unter einem Mainstreamkostüm versteckt...Hirnabschalten und passives Berieselnlassen ist da einfach nicht drin, auch wenn der Film im (gegensatz zur Vorlage) auf Grund seines Schauwertes für Nichtdenker wenigstens optische Unterhaltung bietet.
Abzüge gebe ich nur, weil der Film um mindestens 30 minuten zu kurz ist:Die drohende Eskalation des Kalten Krieges, die Gründe für Ozymandias Handeln und Silk SpecterII´s tragische Geschichte bleiben ein wenig auf der Strecke. Ebenso kann der Zuseher die ganze Tragweite der Katastrophe am Schluss nur schwer nachvollziehen, da Nebencharaktere wie der Psychiater, der immer darauf bedacht ist zu helfen, zu Kurz kommen und zu guter letzt fehlt ein wenig die Sympathie für den Comedian, der, wie Ozymandias so schön feststellt " von Anfang an recht hat"
ich bin mir aber sicher, dass die dreieinhalb stündige Director´s Cut diese Mängel ausbessern wird und man "Watchmen" dann mit Fug und Recht als Meisterwerk bezeichnen kann.

10

Die bisher schönste und stimmungsvollste Action-Held(en)-Verfilmung.
Der Film ist absolut sehenswert und hat meiner Meinung nach das Prädikat "wertvoll" verdient.

Hat das Potential in die Reihe der Youngtimer wie Pulp Fiction, Big Lebowski etc. aufgenommen zu werden.

Kino wie es sein sollte. Unterhaltend, abendfüllend, gut.
Popcorn, Cola, Freund(in) und den Film einfach nur genießen.

8

Ja, aber will man denn einen Roman einfach als Film sehen? Der Herr der Ringe hat den Balanceakt aus Werktreue und filmischem Handwerk sehr gut gemeistert. Muß also Watchmen etwa Bild für Bild, Seite für Seite noch ins Kino gebracht werden? Ein Medientransfer funktioniert nie reibungslos; was im Comic Sinn macht, langweilt unter Umständen als Film.

Ich fände ein 3,5 Stunden Buch zum zugucken jedenfalls ist verschwendete Zeit. Darum ist die Kritik insofern berechtigt, daß der Filmemacher nicht mehr rausgeholt hat und das Marketing den Film nicht als düsteres Drama/Thriller verkauft hat.
Immerhin gibt die Reduzierung der Hintergrundgeschichten auf ein noch beachtliches Maß genug Informationen, so daß der Zuschauer weiß, daß jede Figur eine komplexe Persönlichkeit birgt und insbesondere der Comedian ein äußerst empfindsames Wesen sein kann. Selbst der anfangs etwas blasse Ozymandias wurde mir schlagartig sympathischer, als er die großen Konzernbosse mal eben so rausgeschmissen hatte. Daher ist die Auswahl der Szenen durchaus gelungen.

Ich glaube jedenfalls, daß Watchmen als Film einfach nicht so gut funktionieren kann, allerdings ist doch äußerst wenig wirklich wichtiges der Geschichte auf der Strecke geblieben und der Geist der Watchmen ist sogar sehr gut eingefangen worden. Das "Meisterwerk" jedenfalls bleibt für mich auf Papier ge(ver?)bannt.

8

Als jemand, der den Comic "Watchmen" absolut liebt und den Stoff im Prinzip immer für unverfilmbar gehalten hat, hat mich der Film doch positiv überrascht. Die Macher haben nicht nur visuell (was aber durchaus zu erwarten war), sondern auch erzählerisch größtenteils überzeugt.

Bei jeder komplexen Story dauert es etwas bis der Film Fahrt aufnimmt, da nicht nur einige Charaktere, sondern insbesonders das ungewöhnliche bzw. bizarre Szenario (Superhelden in einer fiktiven Ärä der 80iger)inklusiver einer nicht unerheblichen Vorgeschichte vorgestellt werden müssen. Wie bei jedem Film, der nie den Anspruch erhebt, in der Realität zu spielen, muss der Zuschauer bei Watchmen erst recht die Fähigkeit mitbringen, sich auf die Story auch einzulassen. Wer da z.B. bei Star Trek schon Probleme hat, sollte den Kinobesuch besser meiden.

Allerdings erschließt sich aufgrund der besagten, aber für das Medium "Kino" wohl notwendigen Änderungen nicht das ganze Außmaß der brilliant angelegten Verschwörung, was ein Downgrade gegenüber dem Comic ist, wo man anschließend auch wirklich verblüfft ist, wie genial der Drahtzieher tatsächlich ist. Um diese notwenige Tiefe zu erreichen, fehlen dem schon recht langen Film immer noch 30-40 Minuten. Hoffe da auch sehr auf den Directors-Cut.

Das Grundrauschen und Kommentare der Kinobesucher lässt vermuten, dass viele einen ganz anderen Film erwartet hatten und mit Watchmen leider nicht allzu viel anfangen konnten. Wer leichtes Popcorn-Superhelden Kino wie Iron-Spiderman oder schlimmstenfalls Fantastic Four erwartet, wird von dem Anspruch, Erzähltechnik mit diversen Zeitsprüngen und der Tiefe der Figuren ermüdet, überfordert und bedauerlicherweise auch nicht wirklich unterhalten. Im Fantasie-Bereich sind "Die Chroniken von Narnia" auch nicht mit "Der Herr der Ringe" zu vergleichen.

Ich kann jedem nur den Comic empfehlen, insbesonders sogar denen, die diesen zuvor nicht kannten und die der Film angesprochen hat.

9

Die Frage, ob Snyder seiner mächtigen Vorlage auch nur in Ansätzen gerecht werden kann, war durchaus gerechtfertigt, zu komplex, verschlungen und umfangreich war diese, von Alan Moore angeblich absichtlich so konzipiert, um einer möglichen Verfilmung zu entgehen. Das Ergebnis ist indes wirklich hervorragend gelungen, sofern man bereit ist, sich auf diesen filmischen Brocken einzulassen. Genial ist schon der von Dylan untermalte Vorspann, der den gesamten wichtigen Hintergrund meisterhaft beleuchtet. Großartig die Charaktere, allen voran Jackie Earlie Haley als Rohrschach, dessen unglaublich finstere Geschichte in all seiner brutalen Konsequenz gezeigt wird, was für einen Hollywood-Film, der Watchmen letztlich immernoch ist, angenehm radikal wirkt. Ebenso gut ist Matthew Goode, der Ozymandias mit bedrohlicher Eleganz verkörpert. Ingesamt schafft es Snyder tatsächlich, der verstiegenen Vorlage gerecht zu werden, er übernimmt sie, Bild für Bild, Dialog für Dialog, fast kongenial. Diese Herangehensweise ist legitim und der wohl einzig richtige Ansatz, dennoch schafft Snyder es auf diese Weise nicht, dem Stoff und vor allem den Charakteren etwas hinzuzufügen. Der kluge Schachzug am Ende ist als einzige "Neuerung" jedoch sehr positiv hervorzuheben.
Watchmen ist dennoch das bösartigste und radikalste, was Hollywood in diesem Genre jemals vorbrachte, sozusagen des Dark Knight's fieser Bruder im Geiste, es war schon eine Freude, die irritieren Reaktionen des Publikums ob der Dialoglastigkeit und der Brutalität zu beobachten. Alles in allem: Mission geglückt, großartiger Film, mit letztlich eher marginalen Schwächen.

1

Kann die positiven bercihte gar nicht nachvollziehen! Der film ist der absolute müll....

9

Ich bin mit mehreren Leuten ins Kino gegangen..
Ich habe das Comic bislang einige male gelesen(alle anderen nicht) und darum war mir eins schon voher klar..Entweder geh ich fluchend aus dem Kino weil sie aus der genialen Geschichte eine platte Popcorn Story gemacht haben, oder aber die anderen weil sie nichts, aber auch überhaupt nichts schnallen.

Und was soll ich sagen, ich war begeistert. Schade für die anderen. Aber bald kommt ja der neue Harry Potter Film ;-)

die 3 stunden vergingen wie im flug, und ich denke besser hätte watchmen als film nicht sein können. wem der film gefallen hat, und sich dafür interessiert empfehle ich das comic zu lesen, da der lesegenuß im vergleich zum film um ein vielfaches höher ist.

1

das war der schlechteste film den ich seit jahren gesehen hab... 2stunden rückblenden ohne action und in den pausen blaue männerschwänze... 20min action -.- so etwas grottiges hab ich in meinem leben noch nicht gesehen...

7

Doch recht zäh am Anfang. Für Fans vielleicht weniger, aber ich
war doch erst einmal verwirrt.
Warum die Watchmen diese Kräfte haben bzw. welche blieb bis auf eine
Ausnahme im dunkeln.

Aber sonst ein empfehlenswerter Film für Comicfans und Freunde des
Besonderen.

Die Watchmen haben bis auf Dr. Manhatten, dessen Entstehung aber im Comic sowie im Film erläutert wird, ja gar keine Superkräfte, wie man sie aus diversen anderen Comics sowie deren Verfilmungen kennt.

9

Ein sehr....spezieller Film.

Ich (Leser des Comics) bin hellauf begeistert von der Verfilmung,kann aber auch nachvollziehen,wenn ein Nichtleser diesen Film als langweilig empfand. Dieser Film spaltet die Gemüter!

Für mich als Fan jedoch sehr gut!

9/10

Comic nicht gekannt, Positiv überrascht. Was völlig anderes und im vergleich dazu ist der dunkle Ritter mit Perwoll gewaschen.

Interessante, teils skurile Charactere.
Schicke Bilder, nette Einfälle und eine wohl dosierte Action (nicht so einschläfernd wie z.b. in den Matrix Fortsetzungen oder 300)

Eine verwinkelte, spannende Geschichte mit einem "Aha"Effekt am Ende.

Geniales Ende.

Alles in allem also ein lohnender Kinobesuch. Endlich mal wieder ;)

5

Also, ein Film der das "Comic"-Gefühl ziemlich gut rüberbringt ohne Zweifel - aber will ich das wirklich im Kino sehen?
Die abgesägten Arme und den ganzen Blutspritzkram?
Sicher ist es interessant zu sehen, wie sehr ein Film nach Comic aussehen kann, wie man die typischen Comic-Gesichter und Gesten in Gesten von Realschauspielern übersetzen kann - etc. aber macht das auch einen spannenden Film?
Wohl kaum - es wirkt eher wie eine in die läne gezogene Fingerübung.
Die Figur des Dr. Manhattan ist allerdings recht interessant gelungen, das muß man dem Comicautor lassen, eine ganz spezielle Kombination aus Göttlichkeit und Menschlichkeit.
Allerdings ist die Geschichte an mehreren Stellen auch verdammt unlogisch, und der Film hat einige Stellen, an denen zwar die Freezeframes wie der Comic aussehen mögen, es aber auf der Timing-Ebene einfach falsch zugeht, so daß die beabsichtigten Effekte der Bilder sich nicht einstellen - am extremsten fand ich da die Konfrontation von Dr.Manhattan mit seiner krebskraniken Ex-Frau in einem Fernsehinterview z.B. - kam ja wohl mal so garnicht rüber!
Aber Fans von "300" werden hier allemal zufrieden gestellt, denn alle kucken ja dauernd genau wie aus dem Comicheft.

:P

9

Klasse Film. Keine Sekunde langweilig.

3

Leider war der Film viel zu lang, hält sich quasi den ganzen Film mit der Einführung von Charakteren auf, welche dann doch unzureichend ist.
Bei dem Umfang der Comics auch nicht leicht einen Film zu machen. Unverfilmbar trifft es von daher vielleicht ganz gut

2

Wenn man die Kommentare hier durchliest, dann gibts wirklich 2 große Seiten. Die Fans des Comics, hellauf begeistert, alle Anderen tun sich natürlich extrem schwer mit diesem Ding.

Ich hab ein paar von den Comics gelesen, bin großen Fan von Comicverfilmungen, aber was hier fabriziert wurde, ist einfach nicht greifbar.

Gerne wird von den Insidern, aller Mainstream in den Dreck gezogen. Da soll dann plötzlich die Tiefe fehlen. Wo war sie denn bei Watchmen? Wo ist sie überhaupt auch nur beim Comic?

Ein Pseudo-Gesellschaftskritischer Streifen, der mal wieder alles besser wissen will, und schlussendlich enttäuscht, da er weder Fragen aufwirft, noch Antworten gibt.

Ich bin enttäuscht, und die 2 Augen gibts auch nur, weil der Film den Comic detailgetreu wiedergibt.

Wahrscheinlich bin ich zu sehr Nichtsdenker.

9

Eins vorweg: Ich hatte vor diesem Film noch nie etwas von den "Watchmen" gehört. Aber auch ohne Vorwissen hatte ich keine allzu großen Probleme, der Geschichte zu folgen. Und der Einspann ist wirklich klasse gemacht (den würde ich allerdings gerne nochmal sehen, denn beim ersten Schauen habe ich sicherlich einige Sachen übersehen).

Die Spiellänge von 162 Minuten merkt man dem Film überhaupt nicht an, ich fand die Geschichte ausgesprochen spannend und kurzweilig. (Anders als z.B. "Dark Knight", bei dem ich mich doch arg gelangweilt habe.) Besonders faszinierend natürlich die Figur des Rorschach! Klasse gemacht, auch wenn ich die Comic-Vorlage nicht kenne. Die Sexszenen fand ich übrigens - nicht nur für einen Comic-Film - ziemlich explizit. Hab so etwas schon lange nicht mehr im Kino gesehen... ;-)

Ein kleiner Minuspunkt war in meinen Augen der Soundtrack: Für meinen Geschmack zwar ganz nett, aber einfach zu bekannte Lieder, die m.E. nicht zur Atmosphäre des Films passten.

Nochmals würde ich mir den Film zwar nicht ansehen wollen, aber ich bin doch ziemlich begeistert aus dem Kino gekommen. Und das Buch bzw. der Comic ist schon bei Amazon bestellt.

2

Will nicht viele worte verlieren aber 1985 Taxen mit elektrischen Fenstern...mehr brauch ich zu diesem grauenvollem film der mir die wunderschönen Momente mit den Watchman die ich bei lesen des Comics hat völlig genommen!
Absolut zähes verwirrendes und vor allem langatmiges Gewirr das nie aber auch nie stimmig wirkt!

9

Gottseidank, er ist echt hübsch geworden - das sage ich als langjähriger Alan Moore-Fanboy!
Die ersten zwei Drittel waren sogar völlig mit dem Comic auf Augenhöhe, schade dass sie das Ende verwässert haben. Im Comic war das Ende ein übler Tritt in die Magengrube, so schockierend wie der elfte September quasi, allerdings 16 Jahre davor geschrieben. Genau deshalb haben die Produzenten Snyder übrigens auch überrredet, das Ende "cleaner" zu machen... um diese Gefühle bei den Amis nicht wachzurütteln.
Was dem Film leider ein wenig Bisskraft nimmt. Mit gut umgesetzter 1:1-Umsetzung des Comic-Schlussknalls (und das geht!, siehe "Cloverfield") hätte die verstörende Message des Originals wesentlich besser gesessen. Kann man aber verzeihen, weil für eine Hollywood-Produktion dafür ausgesprochen viele andere krasse Sachen dringelassen wurden.
Im Comic hat man übrigens nicht im Traum vermutet WER hinter der Verschwörung steckt...

Egal am Ende, echt guter Kinobesuch, hat ne Menge Spaß gemacht (sogar den Nicht-Comic-Kennern und Mädels die dabei waren!). Von so einer Qualität darf mir Hollywood gerne mehr vorsetzen!

@"Watchman": Ich unterstelle Dir dass Du "Watchmen" nie gelesen hast, denn sonst würdest Du niemals die mehr als ahnungslose Frage "Wo ist die Tiefe überhaupt auch nur beim Comic?" stellen. Schlag das Ding auf und lies die erstbesten 10 Seiten und Du wirst merken dass das hier mit üblichen Comics nicht das geringste zu tun hat.

9

@Zorn: das ist ein 1985 in dem ein Dr Manhattan existiert und der Menscheit zu wesentlich schnellerem technischen Fortschritt verholfen hat, Du Schlauberger! Im Comic gab es auch tabaklose Zigaretten und Elektroautos....

8

Ich hab mal mit sechs oder sieben jahren einen Superman-Comic gelesen... Und vor einigen Jahren hab ich auch mal nen Spawn-comic gelesen und das wars, also ich muss nicht das Original-Comic gelesen haben um zu erkennen das Watchman ein BOMBEN Film war. Im vergleich dazu sehen andere Comic-adaptionen wie Spiderman, Superman, X-Men -und ja auch Batman- einfach nur blass aus. Im vergleich dazu viel Intelligenter inszeniert, gute, wohldosiertere Effekte und ein toller Soundtrack (Nena mit 99 Luftballons und Jimi Hendrix, wow was für ein Mix) und vorallem Helden mit denen ich mich mal identifizieren konnte. Einfach Toll!
Tut mir leid aber an diesem Film scheiden sich einfach die Geister Leute.
Leider, 8 Punkte nur deshalb weil ich glaub da wär noch viel mehr drin gewesen und weil mir der "Witz" zukurz gekommen ist.

6

Tolles Intro, aber der Film flacht gegen Ende leider zunehmend ab. Rorschachs Schlüsselerlebnis, wie er gemäss seiner Erzählung zu dem wurde was er ist, hätte m.E. original nach Vorlage beibehalten werden sollen. Ebenfalls fehlen mir witzige Momente, die im Buch umso intensiver waren, weil nachher gleich wieder ein Schlag in die Magengrube folgte ("hört hört, er hat jetzt Freunde - muss sein Deodorant gewechselt haben"). Rorschachs Flüsterstimme in der deutschen Synchro passt für mich nicht zu meiner Vorstellung davon, wie sie sein sollte. Für den Darsteller von Veidt (Ozymandias) hätte ich mir lieber einen "Strahlemann" wie Simon Baker gewünscht, hätte im Kontrast zu seinem Plan bzw. seiner Tat einfach intensiver gewirkt.

8

Optisch sehr beeindruckend. Recht komplexe Handlung mit vielen Abzweigungen. Hätte man ruhig straffen können.

9

Alles in allem ein sehr gelungener Film und genau das was ich erwartet habe. Ich kann die Leute, die sich hier beschweren verstehen, denn sie wollten ein Fantastic Four (am besten noch gepaart mit Crank -.-) und waren völlig überfordert von der Komplexizität der Geschichte. Zumal man bei der Dichte der Story auf jeden einzelnen Satz achten muss. Allein der O.S.T. mit Liedern wie 99 luftballons usw. (im gegen dazu ist der Watchmen: Original Motion Picture Score von Tyler Bates sehr gelungen) wollten iwie gar nicht in diesen Film passen. Auch die sehr ausführlichen Liebesszenen brachten die Geschichte leider kein Stück weiter (auch wenn sehr ansehnlich).
Also: Für Leute die von den Standard-Comics a la Spiderman und Fantastic 4 so gar nichts halten und eher auf tiefgründige Storys a la V wie Vendetta stehen, genau der richtige Film!

9

Wow.. einfach ein gigantisch großer, opulenter film. absolut sehenswert!

9

Ein Film, der mich auch als Nichtkenner des Comics gefesselt hat.
Ein sehr erfrischendes Erlebinis mal einen Film mit subtilen und düsteren Szenerie zu sehen, leider aufgrund der "Komplexität" und des (teilweisen) Wortepos nicht für jedermann geeignet.

Manche Leute erwarteten wohl eher 2 Stunden Action und Visual Effects am Stück á la Transformers,Fantastic Four & Co.

Von mir bekommt der Film nen Punkt Abzug aufgrund seiner Langatmigkeit ;P

Fazit: Komplexer Film, für den "normalen" Kinogänger nur bedingt geeignet

1

find den film totaler müll-

lang nciht mehr son schiss gesehen-. es fehlt einfach der rote faden- keine richitge story- Lohnt sich nciht zu gucken!!!!

5

Also alle die den Film gut finden verstehen dessen tiefsinnige Handlung und alle anderen haben keine Ahnung und sind nur oberflächlich?
So liest man es hier häufig heraus...allerdings muss ich sagen, dass mir als Nicht-Kenner des Comics dieser Film aus 2 Gründen nicht richtig gefallen konnte:
1. Der Anfang (oder soll ich sagen die ersten 70% des Films) waren äußerst langatmig. Es war schon langweilig teilweise. Dazu blieben mir da noch einige Dinge offen.
2. Die "Story" und das Ende hatten doch einige Aussetzer und Ungereimtheiten, über die man nicht so einfach hinweg sehen konnte.

Dennoch war er auch nicht so schlecht, wie er hier von einigen gemacht wird. Er hatte durchaus Witz und einige gute Szenen.
Insgesammt also 5/10.

2

Wie um alles in der Welt kommen all die positiven Rezensionen derer zustande, die den Comic angeblich gelesen haben wollen? Dieser Film hat die grandios aufgebaute Erzählung der Watchmen verstümmelt, den Charme ins lächerliche gezogen und die Charaktere zu flachen Abziehbildern ihrer selbst verfremdet. Zum ersten mal verstehe ich, warum eingefleischte "Herr der Ringe" Fans damals gegen die Verfilmung wetterten, während ich als Neuling in Mittelerde sehr angetan war. Watchmen war unverfilmbar, Watchmen bleibt unverfilmbar! Der Transfer in ein anderes Medium hat gänzlich versagt. Snyder beweist nach 300 erneut, dass er allerhöchstens replizieren kann, aber jegliches Talent für kreative Inszenierung entbehrt. Was hätte ein kreativer Kopf wie Terry Gilliam oder auch Darren Aronofsky für einen hervorragenden Film aus der Vorlage destillieren können, doch stattdessen bekam ein ideenloser Blender den Zuschlag. Änderungen am Comic stören mich ja nicht einmal, aber wieso werden diese dann nicht konsequent durchgeführt und zu einer filmtauglichen, aber dafür Sinn- und Intentions-nahen Länge gestrafft? Stattdessen kürzt Snyder hier und da, ordnet neu, verändert den Schluss, erwähnt mal diesen, mal jenen im Comic ausführlich erläuterten Hintergrund und schafft es so einen konfusen, belanglosen und dümmlich wirkenden Schatten der Vorlage zu erschaffen. So hart das nun klingen mag, aber Watchmen steht bei den Moore-Verfilmungen nicht ein bisschen über der Liga der außergewöhnlichen Gentlemen! Versagen auf ganzer Linie! Man mag meinen Kommentar nun als vorprogrammierte Reaktion eines Hardcore Comic-Geeks abtun, doch obwohl meine Einschätzung sicherlich enorm subjektiv ist, MUSS ich als Kenner der Vorlagen einfach das Versagen des Regisseurs beim Transfer des Comics diagnostizieren. In wie weit der Film auf rein handwerklicher, spannungstechnischer Ebene oder im Bezug auf seinen Unterhaltungswert ohne Vorkenntnisse funktioniert, kann ich dabei wirklich nicht angemessen beurteilen. Mein Tipp kann nur sein: Lasst den Film links liegen, besorgt euch einen US-iTunes Account und guckt euch den animierten Comic kostenlos an, wenn ihr denn eine Verfilmung wünscht. Am Allerbesten aber lest die Graphic Novel und zerstört euch anschließend nicht euren Eindruck durch diesen Mist.

7

Guter Film,super Effekte nur 1 Stunde zu lang!Gelungene Popcornunterhaltung!

1

160 geballte scheisse!
Leider kann ich keine 0 Augen vergeben.

8

WoW, im Gegensatz zum völlig überbewerteten und irgendwie öden "The Dark Knight" ein optisches, inhaltliches und atmosphärisches Meisterwerk !

160? Ist das deine Körpergröße fonz?

Film ist gut und absolut 9 Punkte wert.

5

(Spoiler voraus) Nachdem Filmszene.de schon Monate vor dem Filmstart immer wieder darauf verwiesen hatte, dass Watchmen ja so unheimlich komplex sei, war ich natürlich sehr gespannt. Ohne die Comic-Vorlage zu kennen, will ich gleich dazusagen. Zugegeben, der Film bietet teilweise wirklich einige so nur selten gesehene Ideen (insbesondere in der Handlung um Dr. Manhattan), aber die zentrale Geschichte fand ich absolut uninteressant - insbesondere den Showdown in der ziemlich sinnfreien Eisstation (was ist bitteschön der Zweck dieser ultrageheimen Anlage? Ist doch schon alles in die Luft geflogen. Rückzugspunkt für jemand, der gar nicht verdächtigt wird?) Als Grundaussage habe ich entnommen, dass globaler Friede eigentlich nur durch eine noch größere äußere Bedrohung möglich sei, und dass selbst ein solcher Frieden viel zu langweilig sei ("Hippie-Kommune"), als dass man ihn erstrebenswert finden könnte. Ehrlich zu sich selbst sei nur, wer sich wie ein geisteskranker Gewalt-Junkie aufführt (=Comedian). Vermutlich gibt's Leute, die das auch so sehen - ich gehöre allerdings nicht dazu.

2

Sex, brutale Gewalt und pseudophilosphisches Gequatsche ... aha man(n) muss nur der Menschheit einen gemeinsamen externen Feind bieten und schon ergeben sich alle in Frieden und Liebe ... Langweilig, schlecht gespielt, Schwachsinnig und damit völlig überbewertet

Comicvorlage hin und her, Lebenszeit und Geldverschwendung!!!

1

nun gut, dies ist ein immer noch freies land -
jeder schwachsinn kann im kino gezeigt werden. schön.

leider habe ich aber etwas davon sehen dürfen/müssen/können.
grenzdebil...

4

Im Kino schoss gegen mir gegen Ende doch ein Zitat von Mao-Tse-Tung durch den Kopf:

Bestrafe einen, erziehe hundert.

Und selten habe ich so einen geheuchelten Blödsinn gesehen.

3 Sterne für die doch recht guten Schauspieler (sowie einen für die doch recht akktraktive Figur der Silk Spectre, was zumindest mich 5 Minuten vorm Eindösen bewahrt hat) und den Charackter
des Dr. Manhatten, welcher wirklich mal ein recht ungewöhnlicher Superheld war.
Was ansonsten bleibt ist die Vision die auch schon faschistoide und totalitäre Regime an den Tag legen.
Nämlich ihre Version einer utopischen Gesellschaft.
Und nein, die Comicvorlage kenne ich nicht. Sollte man auch nicht, wenn man nur einen Film sehen wollte oder?

Ansonsten hats mein Vorredner auf den Punkt gebracht: grenzdebil

4

Boah da konnte ich mal gar nix mit anfangen. irgendwie war der film teilweise dermaßen seltsam, dass ich den eindrucke hatte der film versucht sich selbst als dümmlich und sinnfrei darzustellen. (Spoiler) was zum teufel sollten diese in die lächerlichkeit gezogenen uninteressanten sex-szenen? was sollte diese total billig animierte uhr auf dem mars? was sollte dieser nervige dr. manhattan gummipenis? soll das etwa witzig sein? wirklich sehr konsequent im anbetracht des anspruches des films auf intelligenz und komplexität.
ich hatte absolut keinen spass, war gelangweilt und konnte teilweise einfach den sinn hinter gewissen dingen nicht wirklich nachvollziehen.

10

Das nenne ich ein Meisterwerk!
Ich habe gedacht dass mit Kubrick die moderate Kunst des Filmemachens ausgestorben sei, dieser Film hat mich eines besseren belehrt.
Unglaublich wie geil das Ding war!

9

Ich kenne den dem Film zugrundeliegenden Comic "The Watchmen" nicht und hatte auch keine richtige Vorstellung, worum es in dem Film eigentlich gehen sollte. Als ich den Film sah, war ich absolut begeistert von seiner Optik und vor allem von der Intelligenz und Komplexität der vielfältigen und teilweise besonders im wirklich guten Vorspann ausufernden Geschichte. Auch das Ende, die sehr guten Darsteller und der interessante Soundtrack gefallen mir sehr. Ich habe seit X-Men, Spiderman und teilweise auch den aktuellen Batman-Filmen keine Comic-Verfilmung über Superhelden mehr gesehen, in der die einzelnen Charaktere so ausführlich geschildert wurden wie in Watchmen. Allein schon diese tollen Charaktere, besonders Rohrschacht, Dr. Manhattan, Nigt Owl und Ozymandias/Veidt, lohnen meiner Meinung nach den Kinobesuch. Alle Darsteller spielten großartig und wirkten auf mich niemals hölzern. Die Charaktere sind auch nicht einfach gestrickt oder primitiv sondern wirken sehr glaubhaft und lebendig. Die Geschichte war vom Anfang bis zum Ende spannend und fesselte mich über die ganze Länge des Films. Ich hätte mir allerdings den Vorspann noch etwas ausführlicher gewünscht, da viele der Szenen doch sehr kurz waren und ich als Neueinsteiger z.B. in einigen Fällen nicht nachvollziehen konnte, weshalb einige der handelnden und im Vorspann gezeigten Personen, z.B. die zwei Frauen (wohl ehemalige Superheldinnen), ermordet wurden oder weshalb man nichts mehr mit den einstigen Superhelden zu tun haben wollte. Hier hätte mir eine ausführlichere Darstellung und erläuterung sehr zugesagt. Ansonsten konnte ich die Handlung gut verfolgen und auch nachvollziehen. Der Schluß ist allerdings wirklich krass und regt stark zum Nachdenken an.
Der Film ist eine ausgesprochen gelungene Comicverfilmung, auf den man sich allerdings einlassen muß und auf dessen Handlung und vor allem dessen Dialoge man sich stark konzentrieren muß, wenn man dem Geschehen auf der Leinwand wirklich folgen will und den ganzen Inhalt richtig erfassen will. Als reiner Unterhaltungsfilm für Comicfans, die vor allem auf Actionszenen aus sind, ist er ebenfalls nur wenig geeignet. Auch sind einige Sex- und Gewaltszenen wirklich krass und besonders für empfindliche Filmbesucher nicht unbedingt geeignet.

Alles in Allem meiner Meinung nach eine sehr gelungene Comicverfilmung. Vielleicht lese ich auch irgendwann einmal das Comicbuch.

3

Nach der besonders positiven Kritik hier, habe ich mich an der Kinokasse für den Film entschieden. War leider rausgeschmissenes Geld und verplemperte Zeit. Auch wenn der Film handwerklich gut gemacht ist, konnte er mich nicht überzeugen.
Die Geschichte ist abstrus, bedient Klischees, vereinfacht die Zusammenhänge und ist höchst konstruiert.
Und was soll dieses Gerede von der Komplexität und Intelligenz, ich konnte nichts dergleichen feststellen. Ein simples Konstrukt wird hier abgespielt mit bekannten Antworten.
Dazu kommt, dass der Film über weite Strecken sehr langatmig ist, für das Erzählen dieser Geschichte braucht man keine 160 Minuten. Um nun den Zuschauer wachzuhalten wird exzessive Gewalt eingeflochten, teilweise auch menschenverachtende Sequenzen.
Die amerikanische Gesellschaft und nicht nur diese täte gut daran, sich mit der Realität auseinanderzusetzen und dabei behutsam vorzugehen anstatt solcherlei Visionen mit den dazugehörigen "Lösungen" zu entwerfen.

6

Habe den Film gestern abend im Original gesehen, ohne die Comicvorlage zu kennen. Vielleicht wäre ich weniger enttäuscht gewesen, wenn ich sie kennen würde (werde das nachholen), vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall aber hinterläßt der Film "Watchmen" bei mir denselben schalen Nachgeschmack wie Matrix 2 und 3: Handwerklich in jeder Hinsicht perfekt und über weite Strecken ebenso anspruchsvoll wie unterhaltsam. Am Ende jedoch verzettelt sich dieser Film hoffnungslos und versinkt in Sinnlosigkeit.

AB HIER SPOILER

Da wird während des gesamten Films die Brutalität der menschlichen Natur nicht nur postuliert sondern auch in ungewöhnlich expliziter Form veranschaulicht – aber niemandem fällt auf, daß Ozymandias' Absicht, durch eine unbegrenzte Energiequelle (und somit durch Auflösung der ökonomischen Ursachen für Kriege) den Weltfrieden herbeizuführen, angesichts der Natur des Menschen schlicht absurd ist.

Damit nicht genug: Ozymandias hat tatsächlich den Weltfrieden im Sinn, aber nicht wie alle glauben. Sondern vielmehr schiebt er Dr. Manhattan den Mord an ein paar Millionen Menschen in die Schuhe, und prompt herrschen Friede, Freude, Eierkuchen weltweit, da USA und UDSSR ja nun einen gemeinsamen Feind haben. Der arme schwerstens gestörte Rohrschach (der ironischerweise als einziger durchblickt) kriegt gleich noch seinen death wish erfüllt, weil er mit dieser ebenso platten wie unsinnigen Lüge nicht leben will.

Was für ein sinnfrei zusammengeschusterter Unfug. Als Kommentar auf den humanistischen Machbarkeitswahn, der das Schlechte tut, weil er das Gute will, und sich so selbst ad absurdum führt, funktioniert das ja noch. Sinnig, konsistent oder gar befriedigend ist es aber leider kein bißchen.

ENDE SPOILER

Nachdem ich während 3/4 des Films bestens unterhalten, teils gebannt auf die Leinwand gestarrt hatte, ohne von der Laufzeit auch nur das Mindeste zu merken, war ich von der letzten Etappe am Südpol schwer enttäuscht. Die handwerkliche Makellosigkeit des Films, seine atmosphärische Dichte, sein durchaus nicht zu leugnender Tiefgang und Anspruch beim Be- und Ausleuchten der menschlichen Natur (die mich im übrigen weniger interessiert; IMO besteht die Menschheit mehrheitlich aus gestörten Armleuchtern, dafür brauche ich keine 3 Stunden Film) und beim Herumwuchten der philosophischen Fragestellungen, die dadurch aufgeworfen werden – all das wird zunichte gemacht durch die platte, in sich kein bißchen stringente, lahme Auflösung.

Noch ein Wort zur Comicvorlage: Wie gesagt kenne ich sie nicht. Muß ich aber auch nicht, denn grundsätzlich bin ich der Meinung, daß ein Film eigenständig und ohne Kenntnis einer möglichen Vorlage funktionieren muß. Deswegen habe ich auch als Kenner der schon zitierten "Herr der Ringe"-Romantrilogie kein Problem mit den Abweichungen und "Eigenmächtigkeiten" der Verfilmungen. Es ist nicht alles "wie im Buch", aber es funktioniert für sich selbst. "Watchmen" ist demgegenüber leider ein weiterer schwerer Fall von "Morbus Wachowski": Überwältigend pompös, nach allen Regeln der Kunst und mit gewaltigem Tamtam servierter, lauwarmer Blümchenkaffee. Schade.

Den Comic zu "Watchmen" werde ich mir besorgen, und ich hoffe, daß er mir im Nachhinein erschließen wird, was der Film eigentlich von mir wollte. Aber nicht deswegen will ich den Comic lesen, sondern aus Neugier auf den Comic selbst.

Ich bin ganz froh, diesen opulenten, kraftvollen und spannenden Film im Kino auf der großen Leinwand gesehen zu haben, aber nochmal sehen (oder mir gar die DVD kaufen) muß ich, glaube ich, nicht.

3

Visuell sehr ansprechend, gute Sets und klasse Effekte. Message kam gut rüber. Aber mich hat die Brutalität irgendwann angeekelt! Mir hat es echt den Spaß am Film verdorben, weil man irgendwann wußte, dass er Arm nicht dranbleibt oder das Hackmesser im Kopf landet. Mich hat das echt genervt! Es ist traurig, wenn im Kino gelacht wird, wenn Körperteile abgehackt werden oder Knochen gebrochen werden....

9

Finde den Film überaus gelungen, auch wenn das Comic nicht mal ansatzweise erreicht wird. Was mir aber eher sauer aufstösst, sind die Vergleiche mit dem neuen Batman...denn dieser ist ebenfalls mehr als gelungen und als Batman-Verfilmung genial. Manche Kommentare haben ihn scheinbar nicht verstanden noch jemals ein Batman-Comic gelesen.

6

Die Schauspieler wirken viel zu blas, bis auf Rorschach hat mich keiner wirklich überzeugt.
Weil die technische Umsetzung aber realtiv gut gelungen ist, 6 Punkte

3

Ich fand den Film schlecht. Nach der Anfangskampfszene erstreckt er sich in Erzählungen und Rückblenden bezogen auf die Personen. Doch weder hat sich bei mir ein großartiger Spannungsbogen aufgebaut noch konnte ich mich wirklich mit den Charakteren identifizieren. Es ist so als ob alles im luftleeren Raum hängt.

Was soll das z.B. mit diesem Dr.Manhatten sein? Durch einen Unfall sowogl physisch als auch philosophisch erhaben über Zeit und Raum, dann mal völlig teilnahmelos bezogen auf Menschenleben(vietnamesische Frau, mal plötzlich wieder die Betroffenheit und Schuldgefühle als Schwachpunkt, dann fällt ihm plötzlich wieder ein wie viel beim Entstehen von Menschen zusammenspielt usw. Also wenn das eine Charakterentwicklung sein soll, dann ist sie ein Witz, bezogen auf das was er eigentlich von Anfang an darstellen soll und worin er sich von anderen Menschen abhebt.

Mir fällt dazu nur pseudo ein. Wie ein hässliches Kunstwerk, was hässliche oder abstrakte Kunst hinterfragt und alleine aus dem Grund schön und tief sein soll. Wie sehr es jetzt an der Umsetzung oder Vorlage liegt sei mal dahin gestellt.

9

Dieser ruhige, clevere und faszinierende Film war auch für einen Nichtkenner des Comics wie mich leicht verständlich. Die wenigen Ungereimtheiten bzw. Fragen wurden beim zweiten Anschauen des Films geklärt. Der spärliche Einsatz von Action, Gewalt und Sex war richtig dosiert. Einziges Manko: Dr. Manhattan wirkte für mich wie ein gelangweiltes CGI-Modell. Manchmal Öffnen und Schliessen sich seine Lippen ohne erkennbaren Grund und seine Bewegungen führen zu nichts. Ich fand es gerade noch eträglich, weil es seinen "entrückten" Status unterstrichen hat. Deshalb ein Punkt Abzug.

Das ist wirklich der größte Müll, den ich seit langem gesehen habe. Eine langweilige Story, komplett wirr erzählt und völlig belanglos. Ich trauere immer noch jedem Cent hinterher, den ich im Kino für diesen Dreck bezahlt habe. Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Get a life!

1

Der Film ist einfach nur schlecht gemacht. Hab nach 10 Minuten abgeschaltet.

3

Sehr entäuschent - nicht das was ich erwartet hab.
Vielleicht muss man den öfter sehen um dahinter zu steigen was er einem sagen will.

8

ein superheldenfilm der besten sorte. eigenes flair, schräge charaktere und eine inszenierung mit netten schauwerten. 2 punkte abzug, weil nicht alle darsteller überzeugen konnten.

1

Mein Mann und ich mussten uns immer wieder ungläubig anschauen. Der Film war total anders, wie wir ihn erwartet hatten. Ich fand ihn dadurch auch sehr wirr und eine Messages oder Pointe habe ich nicht entdecken können. Eigentlich mag ich Superhelden-Filme, aber von diesem war ich sehr enttäuscht. Da freu ich mich nochmal auf Hankock :-))!

1

Nach gefühlten 10 Stunden Film frage ich mich, was an diesem bitte "komplex" sein sollte. Die Kerngeschichte ist in wenigen Worten erzählt. Die hirnfreie Geschichte wurde einfach nur so langweilig und unspannend erzählt, dass man am Ende nicht mehr wusste, ob man den Film noch sieht oder schon lange pennt und träumt. Nicht mal die pseudo-tiefgängigen Monologe des Herrn Manhatten reißen einen vom Hocker. Einen Punkt für den ganzen Sex, der zwar überhaupt nicht in den Film passt, aber nett anzusehen war.

Was man von dem Film auch hält. Er ist auf jeden Fall wirklich wuchtig und schwer. Ich glaube ich habe 3 Stunden lang mit offenem Mund zugeschaut und nicht gewusst ob ich den größten Scheiss oder einen genialen Film sehe.

8

Fand den Film ganz gut, weil es halt keine 0815-Heldengeschichte ist.

Übrigens, kann mir jemand den Titel der Musik verraten, die gegen Ende beginnt (als sich die 2 von Ozi "verabschieden")

10

Einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit sehen durfte und mit Sicherheit die beste Comic-Verfilmung (ohne die Geschichte vorher gekannt zu haben). Eine vollkommen heterogene Superhelden-Truppe, bestehend aus vielschichtigen und interessanten Charakteren, die in eine komplexe sowie daueraktuelle Rahmenhandlung (Zerstörungswahn der Menschheit, zurückzuführen auf ökonomische und machtpolitische Ursachen) eingebunden ist. Eine Menge interessanter Ideen und Anregungen zum Nachdenken verleihen dem Film enormen Tiefgang. Weitgehend überzeugende und authentische Dialoge runden das aus meiner Sicht begeisternde Bild ab.
Mein persönlicher Favorit in diesem Film lautet übrigens: Rorschach!

10

Mit Avatar ist Watchmen Film des Jahres 2009.

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