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Walking Tall

Walking Tall
action , usa 2004
original
walking tall
regie
kevin bray
drehbuch
david levien, brian koppelman
cast
dwayne johnson,
johnny knoxville,
ashley scott,
neal mcdonough, u.a.
spielzeit
85 Minuten
kinostart
15. Juli 2004
homepage
bewertung

4 von 10 Augen

 

Der Ex-Soldat Chris Vaughn (The Rock) kehrt nach acht Jahren in seine kleine Heimatstadt im US-Staat Washington zurück und muss feststellen, dass sich dort in seiner Abwesenheit viel geändert hat: das Sägewerk ist geschlossen und die Haupteinnahmequelle ist ein Casino, das Vaughns ehemaligem Jugendfeind Jay Hamilton (Neal McDonough) gehört. Ebenfalls nicht unbedingt begeistern kann ihn die Tatsache, dass Deni (Ashley Scott), seine Freundin aus Kindertagen, dort als Stripperin arbeitet. Kurzum, in der Stadt liegt einiges im Argen, was vom korrupten Sheriff geflissentlich ignoriert wird. Nachdem er Falschspiel im Casino aufdeckt, wird Chris von Hamiltons Schlägern brutal misshandelt. Als dann aber das Personal des Casinos auch noch seinem Neffen Drogen verkauft, hat er endgültig genug. Mit Jugendfreund Ray ("Jackass"-Anführer Johnny Knoxville) als Unterstützung und einer großen Holzlatte in der Hand nimmt Chris das Gesetz in die eigene Hand.

Die Ereignisse von "Walking Tall" - sowohl der Erstverfilmung von 1973 mit dem grandiosen deutschen Verleihtitel "Der Große, der aus dem Dunkeln kam" und der 2004er Version, eher langweilig und beliebig "Auf eigene Faust" unterbetitelt - beruhen auf einer tatsächlichen Begebenheit, die sich Anfang der 1970er in Tennessee abspielte, wo sich ein couragierter Ex-Marine und Ex-Profiwrestler (aha: Die Verbindung zu The Rock wird offensichtlich) namens Buford Pusser (noch so ein grandioser Name, der sogar echt ist!) zum Sheriff wählen ließ und mit dem Gesindel in seiner Kleinstadt aufräumte. Langweilig und beliebig ist leider auch der Name, den der Held in der Neuversion hat (Chris Vaughn klingt wie ein Nashville-Schlager-Countrysänger), wenngleich verständlich. Hat Dwayne Johnson als The Rock sich doch über Jahre einen coolen Namen gemacht und wollte den wohl nicht diskreditiert sehen. Da müssen sich "Reservoir Dogs"-ähnliche Szenen beim Pitch abgespielt haben ("I like the script, but I don't know about that Buford thing. Oh and Mr. Pusser, that's a little too close to Mr. Pussy!"). Sei es drum, gewidmet ist der Film trotzdem dem verstorbenen Herrn Pusser, ob dieser an der geglätteten Neuverfilmung mit überzeichneter Cartoon-Action Gefallen gefunden hätte, kann nur gemutmaßt und ein wenig bezweifelt werden. Aus der Erstverfilmung hauptsächlich geblieben ist denn vor allem Pussers gewählte Waffe: ein großes Stück Holz, mit dem er seine Gegner zu klump schlug. Nun darf The Rock damit "Swing it like Hacksaw Jim Duggan" spielen. Ho-ooo!

"Auf eigene Faust" ist kurzweilig - und kurz. Ohne Abspann kommt der Film auf kaum mehr als eineinviertel Stunden Laufzeit. Die gute Nachricht: dadurch wird es zu keinem Moment langweilig. Die Schlechte: es ist kein Wunder, dass bei aller Kürzung auf das Nötigste leider auch einiges unter den Tisch fiel, was besser drin geblieben wäre. Traurig: Da wird für einen Actionfilm sogar ein halbwegs tragfähiges dramaturgisches Gerüst zurechtgezimmert, von dem dann aber kein Gebrauch gemacht wird, weil man ja doch schnell zur nächsten Actionszene springen muss. Etliche Sequenzen hätten viel gewonnen, wenn man sie nur ein oder zwei Minuten länger hätte laufen lassen. Und so haben schon aufgrund der Laufzeit und der schnell, beizeiten konfus geschnittenen Form die Figuren wenig bis null Charaktertiefe und die Konflikte sind allesamt nur angerissen.
Was bei einem Actionfilm ja auch in Ordnung gehen würde, wenn die Action diese Mängel aufwiegt. Das gelingt "Auf eigene Faust" jedoch nur sehr bedingt. Dass die old school-Action hier von der Machart her stark an eine Episode des "A-Team" erinnert, ist dabei noch nicht mal das große Problem, schon eher, dass auch das Level der Gewaltdarstellung nur knapp über dem eines Abenteuers von Hannibal Smith & Co. liegt. Um in den USA die Teenager in die Kinos zu bekommen (die, auch von Rocks Parallelkarriere als Wrestlingstar kommend, natürlich die Zielgruppe Nummer Eins sind), wurde peinlichst darauf geachtet, die PG-13 Jugendfreigabe nicht zu gefährden, was dem Film nicht unbedingt zuträglich ist. Das hat nichts mit Gewaltgeilheit zu tun, aber einen Selbstjustiz-Reißer kann man nun mal nicht als Jugendkino verfilmen, ohne sich doch ein wenig lächerlich zu machen. Das Original kannte da wenig Skrupel und war im typischen 1970er-Exploitationstil überbrutal. In der verwässerten 2004er Version werden dagegen im Laufe des Films über ein halbes Dutzend Leute aus nächster Nähe in die Brust geschossen, ohne dass dabei das winzigste Tröpfchen Blut fließt. Sehr seltsam. Und wie die Kamera bei der Folterszene von Vaughn um die ach so grauslichen Gräueltaten herumfilmt, um sich ja nicht bei irgendetwas Anstößigem erwischen zu lassen, das wirkt einfach unbeholfen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Action selbst bestenfalls solide und wenig spektakulär daherkommt und der recht lahme Mann-gegen-Mann Showdown am Ende ein definitiver Anti-Klimax ist.

Punkten kann "Auf eigene Faust" dagegen mit dem Herrn Fels in der Hauptrolle. Der Mann hat alles, was man zum nächsten Actionsuperstar braucht: Gutes Aussehen, den richtigen Körperbau, Charisma en masse und - jawoll - richtig akzeptable Schauspielkünste. Es fehlt ihm nur der richtige Film. "Auf eigene Faust" ist das leider wieder nicht geworden. Und so bleibt nach dem "Scorpion King" und "Welcome to the Jungle" erneut zu konstatieren, dass The Rock stets das jeweils Beste an seinen Filmen ist. Jetzt wird's aber dann langsam mal Zeit, dass auch bei den Filmen selbst mal ein richtiger Kracher dabei ist, sonst kann er sich die prognostizierte Karriere als legitimer Arnie-Nachfolger so langsam von der kantigen Backe schmieren. Und wird statt dem nächsten Arnold doch nur der nächste Hulk Hogan.
Kompliment übrigens auch an einen anderen, der sich bisher ebenfalls nicht unbedingt als wirklicher Schauspieler einen Namen gemacht hat. Vergessen wir mal den kläglichen Nervauftritt in "Men in Black II", denn auch Johnny Knoxville mausert sich langsam aber sicher vom MTV-Volldepp zum annehmbaren Darsteller, dem bei halbwegs intelligenter Rollenwahl eine durchaus respektable Filmkarriere bevorstehen könnte.

Mit den Darstellern lag man also richtig, mit der Wahl des Stoffes und der Umsetzung leider nicht. Einen 1970er-Exploitationfilm im rustikalen Hauruckstil blutleer für ein jugendliches Publikum 2004 neu zu erfinden - das konnte auch kaum gut gehen. Sympathisch mag dieser kleine Actionfilm schon sein, aber er ist dabei leider alles andere als zwingend. Actionfans der alten Schule (sprich: Schwarzenegger, Stallone, Van Damme und Seagal) werden hier ihren Spaß haben, der Rest bleibt dem Kinosaal wohl besser fern. Und zwar auf eigene Faust.

Simon Staake

10

Der Film Ist Richtig Geil aber nen tick zu kurtz aber sonst richtig geil der film gut gedret alles top The Rock ist ja auch im ring top ne

10

Der film ist richtig geil spannend cool fiel ekschenn ist auch vorhanden viel muskeln sind auch da einfach nur geil.blos ein wenig zu kurz also wenn du das liest the rock dann wünsche ich mir das dein nächster film länger wirt ok danke schön für diesen geilen film

5

der film wa ganz geil
nur zu wenig blood

wenn er noch n bissel härter und länger und blutiger wäre

dann sag ich der film s gut

ohne dem is er mittelmäßig
also mann muss ihn mal gesehn ham

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