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Vollidiot

Vollidiot
komödie , deutschland 2007
original
regie
tobi baumann
drehbuch
christian zübert, tommy jaud
cast
oliver pocher,
oliver fleischer,
tanja wenzel,
anke engelke,
ellenie salvo gonzalez, u.a.
spielzeit
102 Minuten
kinostart
12. April 2007
homepage
http://www.vollidiot.senator.de
bewertung

7 von 10 Augen

 

Eigentlich hatte Tommy Jaud nach seinen Engagements bei der "Wochenshow" und "Ladykracher" nichts anderes im Sinn als etwas zu schreiben, was garantiert nicht zu verfilmen war. Aus einer Kurzgeschichte wurde ein Roman, der als "Vollidiot" die Bestseller-Listen erklomm und mehr als 800.000 Leser fand. Hätte Jaud seinen Roman zwei Jahre später geschrieben, wäre ihm dank des "Parfums" klar gewesen, dass das Wort "unverfilmbar" keinen Wert besitzt. So klingelten schon bald ein paar begeisterte Produzenten bei ihm und beauftragten ihn mit einer Drehbuch-Fassung seines Werkes. Da diese nicht so recht voran kam, wurde ihm Christian Zübert ("Lammbock", "Der Schatz der weißen Falken") als Co-Autor zur Seite gestellt, der bei der Ausarbeitung einer kinoreifen Dramaturgie behilflich sein sollte. Für den Regie-Stuhl meldete "Wixxer"-Regisseur Tobi Baumann, vielfacher ehemaliger Jaud-Kollege, Interesse an, so dass eigentlich nur noch eine Frage im Raum stand: Wer übernimmt die Rolle der Hauptfigur Simon Peters? Die Entscheidung zugunsten des TV-Clowns Oliver Pocher darf diskutiert werden.

Simon Peters, von seinen Freunden auch "Simon... Peters" genannt, steht vor seinem dreißigsten Geburtstag und erlebt momentan einen "zwischenmenschlichen 11. September". Vor gut einem Jahr wurde er nach vermeintlichen Vaterschaftsfreuden von seiner Freundin verlassen (Tommy Jaud mit Gast-Auftritt als "der Andere"), sein Job in einem Mobilfunk-Geschäft kotzt ihn dank jener Kunden, die nach Klingelton-Wiederherstellung und "diesem Internet" fragen, mächtig an und die Partnersuche läuft mehr als bescheiden: Aus einem Verkupplungs-Urlaub auf den Kanaren kehrt er als Einziger "ungevögelt" zurück. Auch die weibliche Empfehlung seiner Putzfrau entpuppt sich lediglich als immerzu plappernder Quälgeist und die Stewardess, die offenbar auf seine Art von Humor steht ("Wie viele Bonus-Meilen bekommt man eigentlich, wenn man eine Stewardess vögelt?"), vergrault er daheim durch seine Porno-Sammlung. Doch dann, eines Nachts, beim Gurken-Rennen mit seinem Kumpel Flik (Oliver Fleischer), findet Simon beim Blick durch die Scheibe der "All American Coffee Company"-Filiale seine Traumfrau. Und während der End-Zwanziger bereits die Hochzeit plant, weiß Marcia (Ellenie Salvo González), die Auserwählte, noch gar nichts von ihrem Glück.

Nein, Scherze über den Zusammenhang von Filmtitel und Hauptdarsteller wird es an dieser Stelle nicht geben. Über Pocher ist aber natürlich trotzdem zu reden. Nach diversen mal mehr und mal weniger unterhaltsamen Moderatoren-Auftritten bei VIVA und ProSieben ist der aufmerksamkeitsgeile, selbst ernannte B-Promi, dessen sicherlich vorhandener Humor sich leider allzu oft hinter Beleidigungen, Albernheiten und pubertärem Geschwätz verborgen hält, nun also in seiner ersten Kino-Hauptrolle zu sehen. Pocher? Hauptdarsteller? Geht das gut? Dass wir es hier nicht mit dem neuen Talent schlechthin zu tun haben, offenbart sich bereits nach wenigen Minuten. Seine Kommentare aus dem Off klingen wie abgelesen, das im Bild Gesprochene wirkt auswendig gelernt, ähnlich wie ein Gedicht-Vortrag im Deutsch-Unterricht, und wenn es später darum geht, Niedergeschlagenheit zu spielen, kommt Pocher endgültig an seine Grenzen. Pocher? Niedergeschlagen? Nein, das geht nicht.
Sobald man sich jedoch an diese Macken gewöhnt hat, entpuppt sich Pocher als alles andere als eine Fehlbesetzung. Mit zunehmender Dauer wirkt sein Spiel authentischer, Gäbe es die Roman-Vorlage nicht, müsste man fast meinen, dem 29-Jährigen wurde diese Rolle auf den Leib geschrieben. So sehr decken sich wesentliche Charakter-Eigenschaften von Simon und Olli: überheblich, großmäulig, sexistisch, mitunter nervend und im Erscheinungsbild mehr als unglücklich. Es besteht kein Zweifel daran, dass sich Oliver Pocher praktisch selbst spielt. Und wenn es dann zu den Vengaboys aufs Parkett geht, ist Pocher endgültig in seinem Element.

Ebenso wie es ein paar Minuten bedarf, sich an Pocher zu gewöhnen, muss auch der Film selbst einige Anlauf-Schwierigkeiten überwinden. Viele Gags treffen daher zunächst nicht ins Schwarze. Ist diese ein wenig holprige erste Phase jedoch überstanden, wird der Zuschauer anschließend mit einer ordentlichen Treffer-Quote belohnt. Der Humor ergibt sich hierbei aus netten visuellen Ideen wie einem durch die Wohnung rauschenden ICE, Wort-Witzen und natürlich dem Charakter von Simon Peters, der mit nur zu gut bekannten Problemen zu kämpfen hat, sich dabei permanent zum Affen macht und immer ein wenig überzeichnet wirkt, wobei der Balanceakt zwischen Realismus und Absurdem gut gelingt. Auch eine etwas gezwungen wirkende, aber recht gelungene Parodie (in diesem Fall auf "24"; dumm gelaufen: "Neues vom Wixxer" war schneller) darf natürlich nicht fehlen. Zu guter Letzt sind es die Kleinigkeiten, die "Vollidiot" sympathisch machen, wie der Single-Sessel von IKEA für die Single-Wohnung oder die "Hand im Gesicht" vorm ersten Date.

Überwiegend gelungene Gags, ein Regisseur, der einen deutschen Film ausnahmsweise schon rein äußerlich über TV-Niveau hebt, ein stimmungsvoller Soundtrack, Anke Engelke als herrliche Filialleiterin "Die Eule" sowie ein letztendlich passend gewählter Hauptdarsteller lassen den Rezensenten trotz diverser Film-Schnitzer nur zu einem Urteil kommen: Der "Vollidiot" macht Spaß. Aber wie immer bei Roman-Verfilmungen gilt auch hier: So manch einer wird sich das alles sicher ganz anders vorgestellt haben.

René Loch

Das Buch war geil, bin auf die Verfilmung ziemlich gespannt ...

Premierenfeier war das einzig Gute bei der Premiere ;)

7

Da schließ ich mich völlig der Rezension an, ich war positiv überrascht von der Umsetzung und von Pocher, hab tatsächlich viel gelacht! Herrlisch für Kölsche ist auch der Höhner-Sänger als Taxifahrer ;)

2

Habe den Film in der Preview gesehen und bin völlig enttäuscht. Pocher ist leider kein Schauspieler, seine Pausenclowneinlagen taugen nicht für einen langen Kinofilm. Das ist alles dermaßen unwitzig, dass ich zwischendrin überlegt hatte, einfach rauszugehen. Ich bin geblieben... habe dies aber wirklich bereut. 2, 3 Gags im ganzen Film sind zu wenig.

Mein Tipp: Erspart Euch den Celluloidmüll lieber.

PS: Über die Rezension kann ich mich nur wundern. Schon der Totalmüll "Die Aufschneider" wurde hier lächerlicherweise in den Himmel gelobt.

Jop der Film bekommmt 7 Augen und Neues vom Wixxer 3, dass ich nicht lache!

2

pocher funktioniert als klassenclown prima, aber hm, ich hasse klassenclowns... der film ist das geld nicht wert.

2

Eines ist klar nach diesem Film: In Herrn Pocher schlummern keine verborgenen Talente. Das ist schade für ihn, aber hoffentlich gut für das Publikum, denn somit bleibt es wohl bei wenigen Ausflügen auf die Leinwand. Der Film ist an sich ziemlich Witz frei, was ja bei den meisten deutschen Komödien nicht neuen ist, aber auch nicht weh tut, wenn man sich das Ganze mit Pressekarten ansehen darf.
Pocher spielt Pocher, auch wenn er einen anderen Rollennamen trägt, dabei zeigt er ,dass er er kein Schauspieler ist und auch nie sein wird.
Die Pointen kündigen sich immer Minuten vorher an, und bewegen sich meistens auf dem üblichen pubertären Niveau.
Wer ein „Olli-Fan“ ist, kann sich diesen Film gerne ansehen, und wird vermutlich auch seinen Spaß dabei haben. Allen anderen sollten „Vollidiot“ lieber meiden.

2

Die Filmszene Bewertungen werden immer schlechter! Mister Bean wurde schlechter bewertet als dieser Scheißfilm! 300 bekommt 9 Augen (viel zu viel!), Wo ist Fred 7 Augen (auch zu viel!) und und und....

Hab jetzt keine Lust die ganzen Fehlbewertungen aufzulisten, aber auf die Filmszene-Bewertungen ist genauso viel Verlass wie auf die Bewertungen von der Cinema.

2

Habe mich nach der Preview auf einen schönen Veriss auf Filmszene.de gefreut, bin jedoch erschrocken, wie man diesem Schund noch etwas abgewinnen konnte. Klar passt Pocher perfekt in die Rolle, der Film ist nämlich ebenso schlecht wie seine Schauspielerei. Auch als "Olli-Fan" sollte man sich das nicht antun..

1

Das Mr. Bean 3 und Der Film 7 Augen bekommt ist wirklich unverständlich. Oliver Pocher ist ein totaler Unsympath, und im Film schafft er es noch das zu verstärken.

1

Ein Stern für die Bezeichnung von dieser Schmeissfliege, und die 7 Augen von Filmszene sind vermutlich nach einer durchsoffenen Nacht vergeben worden!

5

"Vollidiot" bekommt von filmszene.de genausoviele Augen wie die beiden "Wixxer"-Filme zusammen.
Das reicht eigentlich schon, um zu wissen, was man von dieser Seite zu halten hat.

Wobei der Film durchaus unterhalten kann, wenn bei Beginn des Films das Gehirn ausschaltet.
Meine Eltern nannten sowas früher "netter Quatsch". Passt wohl auf diesen Film.

2

Super Filmszene! Weiter so! Eure Kritiken werden immer dämlicher. Eins muss man euch aber lassen, die Argumente lesen sich überzeugend. Aus Scheiße Gold zu machen kann nicht jeder!

Zum Film:
Oliver Pocher ist ein untalentierter "Vollidiot". Von daher zu wörtlich besetzt. Anke Engelke geht einem ständig auf den Keks und der gesamte Film ist einfach zu schlecht um mehr über ihn zu schreiben. Zum Glück nur in der Sneak gesehen! 2 Augen für den Trashfaktor.

7

Kann das sein, dass hier die letzten Kommentare von derselben Person verfasst wurden??? Erst ne Weile 2 Augen, dann ein paarmal 1 und immer wieder die gleichen Vergleiche? Also sorry, aber das kann man etwas unauffälliger machen.

7

Also ich versteh einige Leute hier echt nich

Also mir hat er sogar sehr gut gefallen und ich hab selten so herzhaft gelacht. Bin zwar nicht mit sehr großen Erwartungen reingegangen aber ich wurde positiv überrascht.

1

"Einfach nur schlecht" - dieser Gedanke kam mir im Kino.
Ich bin reingegangen, weil ich filmszene.net vertraut habe - bis jetzt!

Wie viele hat euch Oli Pocher beim Interview dafür zugesteckt? :D
Schämt euch!

1

ich kann pocher nicht leiden...

7

Endlich mal wieder eine witzige Komödie aus deutschen Landen. Gibt's ja selten genug. Nur die letzten 20 Minuten ließ der Film etwas nach. Aber insgesamt macht er Spaß (wenn man nicht nur auf intellektuell Hintergründiges steht).

3

Selten in letzter Zeit einen solchen Schmuh gesehen. Was man während der Vorstellung zu sich nehmen muss um dann noch 7 Sterne zu vergeben soll mir mal bitte einer erklären...!?

8

Lustiger Film.

Habe es nicht bereut, ins Kino gegangen zu sein

2

das war nix, nicht wirklich lustig noch sonst irgendentwas, ach doch langweilig...

7

ich bereue es auch nicht

2

..ein Bekannter von mir hat das Buch gelesen und gesagt :" Das ist der Knülller. Hab mich soo schlapp gelacht. Blah blah..Film muss irre gut werden." Ich mir gedacht-okay gehn wir rein : für einen schönen bunten Popcorn-Kino Abend, ohne Anspruch aber mit bunten Farben wirds schon reichen...
Und .na ja..selbst diese recht laue Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt, das Ganze fühlt sich an wie ein endlos in die Länge gezogener Sketch von "Sechserpack"oder wie diese semi komischen deutschen Billomaten-Comedys heißen. Nur..es war noch unlustiger.Pocher spielt so künstlich, so staksig dass man schon anfangen könnte sich fremd zu schämen ..vor allem wo er im Kinoheftchen noch rumtönt :"Ich habe mir einen Kinofilm zu keiner Zeit nicht zu getraut. Ich wusste dass ich allen Anforderungen gercht werden kann. Und so war es dann auch!"
Ach ja?! Ich habe nicht ein Mal gelacht, der restlichen Kinosaal circa 3 Mal.Ständig hat man während des Films das Gefühl dass einer Szene eine gute Grundidee zur Grunde liegt, die dann aber völlig unverständlich fast nicht genutzt im spröden Boden versickert : z.B Ikea als zur Tor zur Hölle, Telekom Mitarbeiter unter sich etc.
Vielleicht ist sind diese besagten Szenen ja im Buch witzig, im Film war leider gar nichts..witzig.

8

Ich hab Tränen gelacht... Manchmal waren die Gags ziemlich dröge, aber im Großen und Ganzen erfreulich, dass mal neben dem anderen Schmuh (7 Zwerge, Wixxer, ...) auch mal was echt witziges aus deutsche Hause kommen kann. Meine Empfehlung für einen netten Abend!

1

Naja naja, Buch ist klasse, Film schlecht umgesetz, Pocher ein "dummer Schwuchtel" (auf seinem Niveau)...

1

Buch sehr gut...aber so ein schlechten film hab ich noch nie gesehen..wollte mein Geld zurück verlangen..

5

Das Buch ist so ziemlich das Witzigste was ich jemals gelesen habe - der Film ist.... naja.... so ziemlich das Mittelmässigste Made in Germany was ich ich dieses Jahr im Kino gesehen habe.

Zuallerst - Oli Pocher ist tatsächlich die Idealbesetzung für die Rolle des Simon Peters - wer hätte das gedacht? Leider kann dies eben nicht über die vielen Fehler des Films hinwegtäuschen:

Warum in aller Welt wurden die wirklich witzigen Szenen (Urlaub, Fitnesstudio etc) und somit ganze Kapitel auf Sekundengrösse gekürzt bzw ganz weggelassen? Warum hat man nicht versucht das Buch chronologischer und somit nachvollziehbarer zu verfilmen? Warum hat man so viele Chancen verpatzt? Und warum hat man Ange Engelke die Rolle der Eule gegeben? Das war ja wohl die Fehlbesetzung des Jahres....

Trotz aller negativer Kritik ist Vollidiot immer noch witzig genug um gut zu unterhalten - bei einer derartigen Gagdichte wie im Buch konnte es ja auch eine Verfilmung kein Totalausfall werden. Viele Szenen sind schon sehr komisch umgesetzt wurden und die meisten Darsteller wurden sehr passend besetzt.

Am Ende bleibt ein halbwegs unterhaltsamer Film und die Erkenntnis das die Verfilmung eines der lustigsten Romane der letzten Jahre zwar nicht völlig in den Sand gesetzt wurde aber doch eher enttäuschend geraten ist.

Bleibt zu hoffen das man sich bei der Verfilmung von Tommy Jauds Zweitbuch "Resturlaub" mehr Mühe gibt und man mehr Wert auf ein gutes Drehbuch legt.

1

Gähn-was für ein lahmer Käse, wieso eigentlich kommt zu 90% nur Murks aus Deutschland?

Und wieso muss hier immer alles so witzisch gagala sein, ohne dabei einen Funken echten Humor zu transportieren?

Dann doch lieber Popcorn aus Hollywood.

5

Vielleicht fallen ja einige Kritiken so drastisch aus, weil Oli Pocher wohl zu jener berühmten Gattung "love it or hate it" gehört. Dem Film sollte man, auch wenn man Oli Pocher nicht mag, eine Chance geben.

Die Besetzung ist vom Typ her ideal, Oli Pocher passt von seinen TV-Autritten sehr gut zur Romanfigur. Die größte schwäche des Films ist aber, dass er es noch nicht einmal schafft, sich selber darzustellen. Simons Off-Kommentar ist das grausamste was mir seit langer Zeit untergekommen ist, da kann der gute Text nicht mehr viel retten. Wo wir schon beim Dialog wären. Überwiegend gut geschrieben kam ich oft genug zum lachen.
Positiv hervor zu heben ist zudem das stimmige Bühnenbild und die Kameraführung.

Mit einer anderen Besetzung hätte man wohl einen charismatischeren Film schaffen können.

mein mann und ich haben uns den film gestern angeschaut ....wir haben uns köstlich amysiert ....wobei wir feststellen mussten... das man schon bei den dialogen aufpassen muss... ansonsten verpasst man den einen oder anderen spruch ;)
hmm also wir haben schon weitaus schlechtere filme gesehen

1

Superschwacher Film, der seinem Titel in allen Belangen voll gerecht wird.

3

buch top film flop

sollte das irgendwie nen remake von dem klassiker "Herr Lehmann" sein? zwischenzeitlich, als ich meine verschlafenen augen mal wieder geöffnet habe kam mir so der gedanke...

Pocher mach lieber weiter deine stand-up-comedy!!! BITTE!!!

1

Warum gibt es keine 0?

Selten so einen Mist gesehn!

3

Leider gelang die Umsetzung des Romans in diesem Film meines Erachtens nur sehr unzureichend. Deshalb würde ich jedem empfehlen, nur das Buch zu lesen und den Film gänzlich zu ignorieren.

Zumal ich Oliver Pocher keineswegs als Idealbesetzung für die Rolle des Simon Peters sehe. Denn die Romanfigur Peters habe ich als sehr sarkastischen Menschenfeind erlebt - und genau deshalb auch als lustig empfunden. Pocher hingegen reduziert die Figur mehr auf das Niveau eines Pausenclowns, wodurch er aber mehr nervig wirkt.

Außerdem wurden leider viele sehr lustige Episoden des Buches (z.B. wie Flik den Damen im "All you can fuck"-Bordell den Orgasmus vortäuscht, den Fitnessclub für Schwule oder der Urlaub) nur verkürzt oder gar nicht dargestellt.

Schade, so nur ein nicht empfehlenswerter Film.

PS: Der Nachfolgeroman "Millionär" toppt in meinen Augen "Vollidiot" um einiges. Daher unbedingt mal reinblättern.

richtig! lest das buch!!

9

...ich bin kein Fan von Pocher, aber dammit, er hat sein Ding hier ECHT gut gemacht. Eine deutsche Komödie mit--- man glaubt es kaum - SUBVERSIVEN Einsprengseln! Irre. Ich musste oft lachen weil ich so eine Art von Humor aus dem Lager nie erwartet hätte.
Mal fix das Buch holen....

2

VOLLIDIOTISCHER FILM.... sollte eine Komödie sein,habe glaube ich grade 1 x geschmunzelt... finde Pocher Cool & Witzig aber nicht als Schauspieler...das kann er vergessen, vergedeutet eure Zeit nicht mit diesen Müll (nicht mal als Neugier) ist es einfach nicht wert.

3

Wenn man das Buch gelesen oder gar das Hörbuch von einem genialen Sprecher Christoph Maria Herbst gehört hat, wird man von dem Film enttäuscht sein.
Die Gags plätschern dahin, die Stimmung und Aussagen des Buchs kommen nicht rüber.
Pocher ist - auch wenn ich von seiner Leistung an der Seite von Harald Schmidt überrascht bin - (noch) kein besonders guter Schauspieler.
Wer einen netten harmlosen Abend verleben möchte, schaue sich diesen Film halt an - für Kurzweil ist allenthalben gesorgt.

Oli Pocher war die absolute Fehlbesetzung für den Film! Dafür aber ein ganz großer Oliver Fleischer, welcher den Pocher völlig an die Wand gespielt hat! Tolle Leistung.

Im großen und ganzen war ich vom Film eher enttäuscht. Es fehlte so vieles. Beim lesen des Buches hab ich die halbe Nachbarschaft mit meinem Lachen beschallt, das war leider, leider im Film absolut nicht der Fall. Ganz zum Schluss hab ich mich über Anke Engelke weggeschmissen, als sie besoffen auf der Party, in den Nachthimmel "Ich bin die Königin von Dingeee-lingeee-liiing" gebrüllt hat. Das wars dann leider auch. Ich kann für die nächste Verfilmung nur hoffen, dass die Rolle des Pitschi gut besetzt wird und all die großen Lacher im Buch, richtig genial im Film umgesetzt werden können.

7

Der Film überrascht positiv.
Er unterhält, ist kurzweilig und nicht vorhersehbar (in jedem anderen Film hätte die schöne Kaffee-Verkäuferin normalerweise auch einen schönen Charakter - in der Realität und in diesem Film ist das nicht der Fall).
Ein guter und frischer Vertreter des deutschen Films.

Grauenvoll unlustig,

1

Grauenvoll unlustig, schauspielerisch unterirdisch.

Im direkten Vergleich zu

6

Im direkten Vergleich zu 'Resturlaub' ist 'Vollidiot' geradezu ein cineastisches Highlight !

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