kleine Werbepause
Anzeige

Transformers: Ära des Untergangs

Transformers: Ära des Untergangs
scifi-action , usa 2014
original
transformers: age of extinction
regie
michael bay
drehbuch
ehren kruger
cast
mark wahlberg,
stanley tucci,
nicola peltz,
jack reynor,
kelsey grammar, u.a.
spielzeit
164 Minuten
kinostart
17. Juli 2014
homepage
http://www.transformers-film.de
bewertung

5 von 10 Augen

trans 4 1Klugerweise hatten wir nach der letzten „Transformers“-Runde dann doch nicht darauf wetten wollen, dass es nun aber bestimmt wirklich langsam gut und eine weitere Steigerung in Sachen Action und Zerstörung eigentlich gar nicht mehr möglich sei. Obwohl – so richtig verloren hätten wir nur den ersten Teil der Wette, denn natürlich geht es munter weiter mit einer neuen Schlachtplatte des dafür (und im Grunde ja für nichts anderes) bekannten Michael Bay. Was das Spektakel an sich betrifft, so wird zwar erneut eine Menge geboten und die Laufzeit auch wieder auf mehr als zweieinhalb Stunden gedehnt, doch was die Inszenierung und Art der Action angeht wird im Grunde nichts geboten was man nicht doch schon sehr ähnlich hier und da und eben auch schon in der „Transformer“-Reihe gesehen hätte. Auch der 3D-Effekt ist ja nun nichts Neues mehr und so müssen wir durch die 164 Minuten dann also einfach nur durch.
 

trans 4 2Neu ist halt die Besetzung, nach drei Einsätzen ist nun nicht mehr Shia La Boeuf der beste Freund der außerirdischen Formwandler sondern Mark Wahlberg nimmt sich als eher erfolgloser und abgebrannter Tüftler Cade Yeager der Franchise und der Figuren rund um Optimus Prime an. Der hat als Mann in mittleren Jahren dann natürlich keinen Megan Fox-Verschnitt als Freundin an seiner Seite, dafür aber eine 17jährige, ähem, „scharfe“ Tochter (Nicola Peltz), die hier ganz ähnlich in Szene gesetzt wird wie weiland Frau Fuchs. Das überschaubare Konfliktpotential entsteht dann dadurch, dass dieser beinahe erwachsene Teenager tatsächlich bereits Interesse am anderen Geschlecht, konkret am nur unwesentlich älteren Shane (Jack Reynor) hat, was dem strengen und steifen Papa aber mal so gar nicht gefällt. Dieses disharmonische Trio gerät nun hinein in den Kampf unserer freundlichen Autobots gegen eine geheime Spezialeinheit der CIA, die ohne wirkliches Wissen der Regierung danach trachtet, nach der quasi Zerstörung von Chicago im letzten Teil sämtliche Maschinenwesen auszulöschen, sowohl die fiesen Deceptions als auch die der Menschheit freundlich gesonnenen Autobots. Dafür bedient man sich aber dann doch wieder der Hilfe einer weiteren Gruppe von Außerirdischen, die ihre Transformer-Kollegen gerne von der Erde zurück in die Heimat holen möchte.

 

trans 4 3Mehr muss man im Prinzip nicht wissen, Gut und Böse sind klar definiert und lediglich Stanley Tucci als arroganter Unternehmensboss, dessen Firma sich der Entwicklung eigener, „verbeserter“ Transformers widmet, durchlebt im Verlauf eine Art Wandlung vom Gegner zum Verbündeten und ist zudem für einen Großteil des Humors dieser Episode zuständig. Der besteht allerdings vorwiegend aus eher vorhersehbaren trockenen Onelinern mittlerer Güte. Was aber doch allemal besser und erträglicher ist, als das klamottige erste Drittel des letzten Teils und daher noch als „okay“ durchgeht. Cade Yeagers Bockigkeit bei der Akzeptanz des Freundes seiner Tochter wirkt dagegen doch sehr aufgesetzt und konstruiert, schien den Autoren aber anscheinend nötig um eine Art Wettkampf zwischen den beiden Testoteron gesteuerten Männern um die Gunst und Anerkennung des Weibchens stattfinden zu lassen, der sich aber natürlich auch irgendwann in Wohlgefallen auflöst.

Soviel zu dem was man sich diesmal an „Handlung“ gegönnt hat, der Rest ist rennen, schießen, kämpfen. Und es ist ein langer und gewaltiger Rest, denn die gesamte zweite Hälfte von „Ära des Untergangs“ bietet erneut ein einziges Action-Gewitter und wenn man sich naiverweise bereits kurz vorm großen Finale wähnt, steht mit Sicherheit doch nur ein weiterer Schauplatzwechsel an. Ein Wesentlicher ist dabei diesmal Hongkong, wo es dann als Innovation auch noch die „Dinobots“ zu sehen gibt, die zwar im Grunde genauso albern aussehen wie sie heißen, deren Bewegungen in der technischen Umsetzung aber dann doch zu beeindrucken wissen. Wie die gewaltigen Apparate und Maschinen hier in Szene gesetzt werden und deren Verwandlungen reibungslos fließend vonstatten gehen, das sieht schon oft bemerkenswert echt aus und nötigt Respekt ab, ob nun vor der Leistung der Trickspezialisten dieses speziellen Werkes oder halt vor den Möglichkeiten des aktuell Machbaren allgemein.

trans 4 4Aber die Variationsmöglichkeiten bei der Inszenierung von guten und bösen Transformern sind nunmal begrenzt, die Art der Kämpfe wiederholt sich irgendwann, und ließe man dabei die Stadtkulissen im Hintergrund weg, könnte man wohl ein lustiges Ratespiel daraus basteln, in welchem „Transformers-Film“ wir uns gerade befinden. Wem solche Ideen nicht kommen, der benötigt halt gutes Sitzfleisch und ordentlich Ausdauer für diesen Film, sofern er nicht zu den beinharten Fans der Serie gehört, die von den ausufernden Keilereien gar nicht genug bekommen können, egal wie lang und redundant diese irgendwann ausfallen (ein auch unter „Hobbit“-Fans ja nicht ganz unbekanntes Syndrom). Vor allem aufgrund des mittlerweile gewaltigen Erfolges dieser Art Filme in Märkten wie China und Russland ist Episode 5 bereits eine ausgemachte Sache. Michael Bay wird dafür dann seinen Regiestab tatsächlich abgeben, doch dass sich deshalb all zuviel ändern wird, ist wohl trotzdem eher nicht zu erwarten. Wer es mag, der bekommt auch diesmal jedenfalls wieder genau das was er erwartet.

Volker Robrahn

Dieser Film bekommt dieselbe

Dieser Film bekommt dieselbe Wertung wie ein Wolf of Wall Street... Krass... Der arme Scorsese...

Mich wundert das Herr Bay

Mich wundert das Herr Bay nach Pacific Rim tatsächlich sich noch traut einen weitern Transformers Film zu produzieren. Ich denke Herr del Toro hat gezeigt das es weitaus "besser" geht als in dieser Reihe. Aber wenn der schnöde Mammon lockt...

Interessant ist auch das in der Rezension der Einfluß der Chinesen nicht erwähnt wird. Denn um die Begrenzung von ausländischen Filmen in China zu umgehen, durfte die Partei Einfluß auf Besetzung und Drehbuch nehmen. Ich finde das Einzige was interessant an dem Thema ist.

http://blog.zeit.de/china/2014/07/16/pekings-einfluss-auf-hollywood-zahl...

Viel Bumm um nichts... Wer

3

Viel Bumm um nichts...
Wer viel Action erwartet, der bekommt sie auch in mäßig zusammengeschnittenen Szenen geliefert. Die Story, sofern man hier von einer Story überhaupt sprechen mag, ist so dünn wie ein homöopathisches Mittel. Die Actiondichte nimmt, wie in den anderen Teilen zum Ende leider so stark zu, dass man den aneinandergereihten Sequenzen kaum noch zu folgen vermag.
Okay, für's Auge wird hier viel geboten - allerdings nicht viel mehr als man schon in den letzten 3 Folgen zu sehen bekam, nur jetzt mit mehr Hochglanz und in teurem 3D.

(P.S.: Spoiler: Wenn der Film extra für China geschnitten werden würde, müsste man das letzte Drittel komplett herausschneiden :-)

Besser als erwartet Finde

5

Besser als erwartet

Finde nicht das Mark so eine Fehlbesetzung ist, er kommt hier sogar besser weg als wenn er einen auf krassen Actionhelden macht. Ihm fehlt einfach ein bisschen die Coolness anderer Stars.
Der Cast ist sogar besser als bei den Teilen zuvor. Das Problem des Films ist einfach seine vollkommen übertriebene Überlänge. Lockdown ist cool, man hätte "achtung spoiler" Galvatron/megatron nur als cliffhänger benutzen sollen oder die lockdown geschichte kürzen.

Wäre er nicht so extrem lang und ausladend, was manche Action Sequenzen betrifft würde es zu 6 sterne reichen.
Sonst sind es halt einfach extrem coole Actionsequenzen, nicht mehr und nicht weniger.

So schlecht! Hätten mich

1

So schlecht! Hätten mich nicht die 12 Euro gereut ich wäre in den ersten 10 Minuten raus. Dass ein, meiner Meinung nach, ernstzunehmender Schauspieler wie Wahlberg sich dafür verschleudert...
Dumpfe Dialoge, B-Schauspieler und eine Story die so viele Lücken und Fragen aufwirft, oh mein Gott...

1. Der Cast ist tatsächlich

3

1. Der Cast ist tatsächlich besser. Shia war in der ganzen Serie als Looser angelegt, der blöden Slapstick abliefern musste. Man erinnere sich nur an seine "Eltern". Und nicht nur er. Das ist endlich mal weg und liess hoffen.
2. Wahlberg und "Story" machen sich in der ersten Stunde recht gut, auch wenn man sich die ein oder andere Frage stellen muss. Aber ist ja erst die erste Stunde.
3. Tja, und das ist der Punkt: Nach der ersten Stunde verkackt der Film völlig, gnadenlos und ohne Chance auf Besserung. Ich bin sogar Wiederholungstäter bei Teil 3, für mich der Beste. Aber das hier ist fast wie ohne Drehbuch. Dem Zuschauer werden ein paar lose Brocken hingeworfen, warum die ganze Chose überhaupt stattfindet, Zusammenhang muss man sich selbst basteln. Ja, Effekte sind wieder mal groß. Hat man jetzt aber dreimal gesehen, beim Vierten ist man nunmal durch damit. Wahlberg ist solide, aber er kann halt das miserable Skript nicht retten - Menschen sind hier nur Nebenfiguren.
Bay hat hier den Reboot (durch den komplett neuen Cast) verschenkt. Den "düstereren" Ansatz durch Verzicht auf Ballermann-Humor und eben den "Auslöschungsgedanken" wirft er weg, indem er ungefähr 5min Plot zusammen bekommt und wieder mal (wie in Teil 2) völlig infantile Bots in den Film packt, die auschließlich dummes Zeug von sich geben. Bumblebee fand ich schon immer recht überflüssig, sobald er kein Auto mehr ist, aber hier ist er echt nur mehr peinlich.
Schade. Neben der Trilogie wird sicher kein weiterer Transformers im Schrank stehen. Am Besten gar keine Zeit mit verschwenden.

Kommentar hinzufügen

Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
 
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
1 + 8 =
Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.