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The Scorpion King (Die Mumie 3)

The Scorpion King (Die Mumie 3)
abenteuer-komödie , usa 2002
original
the scorpion king
regie
chuck russell
drehbuch
jonathan hales
cast
dwayne johnson,
kelly hu,
michael clarke duncan,
ralf moeller,
steven brand, u.a.
spielzeit
95 Minuten
kinostart
25. April 2002
homepage
http://www.the-scorpion-king.com/
bewertung

6 von 10 Augen

 

Man durfte wohl eher Schlimmes erwarten. Wurde doch die dort eigentlich überflüssige Figur des "Scorpion King" nur mit einem Ziel im letztjährigen Blockbuster "Die Mumie kehrt zurück" untergebracht: Um aus diesem Charakter eine neue Franchise zu entwickeln und den bisher nur als Wrestler bekannten Dwayne "The Rock" Johnson nun auch als Filmstar zu etablieren. Ein von vornherein durchgeplantes und kalkuliertes Produkt also, noch dazu ohne den Wortwitz der

Doppelte Klinge hält besser: Dwayne
"The Rock" Johnson, bereit zum Metzgern.

"Mumie"-Helden und mit einem sehr unerfahrenen Hauptdarsteller. Doch diese verständliche Skepsis erweist sich nun erfreulicherweise als ziemlich unbegründet, denn mit dem "Scorpion King" steht uns ein nettes, harmloses "Haudrauf"-Abenteuer ins Haus, das durchaus zu gefallen weiß.

Dabei erwecken die ersten 15 Minuten zunächst einen anderen Eindruck: Bierernst und leidlich brutal wird uns dort die Mission des Söldners Mathayus (Dwayne Johnson) präsentiert, der mit seinem Bruder und einem Haufen wilder Gesellen ins Lager des grausamen Eroberers Memnon (Steven Brand) eindringt. Sein Ziel: Im Auftrag der letzten noch freien Stämme die Geheimwaffe des Tyrannen zu töten: Einen Zauberer, der mit seinen Visionen und Fähigkeiten dafür sorgt, dass die Armee Memnons nahezu unbesiegbar ist.

Harte Kämpfe für harte Männer: Johnson
und Michael Clarke Duncan langen zu.

 

Der Zauberer entpuppt sich jedoch als die wunderschöne Cassandra (Kelly Hu), Mathayus wird verraten, sein Bruder getötet und die Söldnertruppe besiegt. Dieser ganze Auftakt lässt den Zuschauer zunächst befürchten, dass ihm hier ein in seiner grimmigen Ernsthaftigkeit völlig überzogenes (und dabei eher unfreiwillig albernes) Schwert- und Stahlspektakel á la "Conan der Barbar" vorgesetzt werden soll, in dem echte Männer ein hartes Regiment führen. Doch dankenswerterweise ändert sich der Ton des Films mit der Flucht von Mathayus aus seiner Gefangenschaft. Zwar schwört er dem bösen Memnon pflichtgemäß Rache, schart dafür jedoch einen Haufen eher lustiger Gesellen um sich und beginnt trick- und actionreich damit, seinen Vergeltungsplan umzusetzen. Dabei erweisen sich die "Helfer" in Form eines jungen Diebes, einer nervigen Quasselstrippe und eines exzentrischen Wissenschaftlers zwar oft als eher hinderlich, tragen aber letztendlich natürlich doch zum Gelingen der Mission bei. Verstärkt wird die bunte Truppe dann sogar noch durch den ursprünglichen Feind: Die Zauberin Cassandra befindet sich nämlich höchst

Nee, wat romantisch! Johnson
und Schmückwerk Kelly Hu in trauter Zweisamkeit.

unfreiwillig in der Gesellschaft Memnons und schließt sich nur zu gern dessen Feinden an. Woraufhin der nicht sehr amüsierte Bösewicht seinen besten Mann Thorak (Ralph Moeller) los schickt um die treulose Gefährtin zurückzuholen. Als Cassandra (Nomen ist hier auch ausdrücklich Omen) dann jedoch ein schreckliches Ende für die letzten freien Rebellen voraussieht, entschließt sie sich zu Memnon zurückzukehren um dieses zu verhindern. Daraufhin macht sich jedoch unser Held flugs auf den Weg um die Schöne zurückzuholen - hat sich der harte Kämpfer doch bis über beide Ohren in selbige verguckt.

"Kick Some Ass - Kiss the Girl - Kick some more Ass". So beschreibt "The Rock" selbst im Filmszene-Interview die Handlung und den Anspruch von "The Scorpion King". Und zumindest diesem wird der Film auch voll und ganz gerecht. Ausreichend temporeiche und rasant inszenierte Action- und Verfolgungsszenen und ein paar lockere Sprüche auch in den aussichtslosesten Situationen - das ist es wohl, was man unter ordentlichem "Popcornkino" versteht, und da lässt sich der Film auch wirklich nicht lumpen. Nun sind die meisten Witzchen zwar eher

Brennend heißer Wüstensand ...
den gibt's sogar in Kalifornien.

oberflächlich und offensichtlich, aber was soll's - lachen muss man letztendlich doch das eine oder andere Mal und Spaß macht das Ganze halt schon. Im Vergleich zu den beiden "Mumie"-Vorgängern hat man hier das Feuerwerk an Special Effects aber gleich um mehrere Stufen zurückgefahren und setzt eher auf das Gerangel "von Mann zu Mann", denn das zur Verfügung stehende Budget war auch entsprechend geringer. An Schauwerten im Bezug auf farbenprächtige Kostüme und Kulissen wurde allerdings nicht gespart, da gehört der "Scorpion King" zur oberen Kategorie (Okay, es handelt sich statt um marokkanischen Sand um kalifornischen, aber ehrlich, wer merkt das schon?).

Und was ist nun mit der Hollywoodkarriere von "The Rock"? Nun, Mr. Dwayne Johnson mag zwar noch nicht der wandlungsfähigste oder talentierteste Schauspieler sein, charismatisch und sympathisch kommt er aber allemal rüber und sein "Typ" birgt einfach ein gewisses Starpotential. Da der "Scorpion King" zudem einen sehr erfolgreichen Start an den amerikanischen Kinokassen hingelegt hat, muss man wohl einräumen, dass der "Plan" der Produzenten aufgegangen ist. Und angesichts des fertigen Endproduktes ist das auch nicht weiter schlimm.

Volker Robrahn

10

das Movie *the scorpion* ist wirklich eine sehr schöne Fantasiestory mit einem ganz tollen Schauspieler... the Rock.
Ich habe in den USA *last standing man* mehrmals angesehen, weil die story auch sehr schön war.
The Rock ist ein sehr gutaussehender talentierter Mann, der auch Schauspieltalent besitzt.
Er braucht keinen grossen Rummel, so wie die meisten grossen Stars. Er fällt auch so auf und ich höre viel Neid heraus von einigen hier.
Egal...the rock bleibt und ist eine besondere Person und ein richtiger Mann.
Für Frauen nur zum Verlieben...er hat das gewisse ETWAS...

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