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The Mothman Prophecies

The Mothman Prophecies
mystery-thriller , usa 2001
original
the mothman prophecies
regie
mark pellington
drehbuch
richard hatem
cast
richard gere,
laura linney,
will patton, u.a.
spielzeit
119 Minuten
kinostart
25. April 2002
homepage
bewertung

8 von 10 Augen

Nein, nein, keine Sorge! Bei den "Prophezeiungen des Mottenmannes" handelt es sich nicht etwa um den versehentlich ins Kino geratenen neuesten Ableger der japanischen Godzilla-Serie. Sondern vielmehr um einen neuen, leicht übersinnlich angehauchten Thriller mit Richard Gere. Und der erweist sich sogar als ziemlich gelungen.

Gere spielt den Topjournalisten John Klein, der seine Frau nach einem Autounfall verliert, bei dem er selbst nur leicht verletzt wird. Kurz bevor Mary stirbt, will sie von John noch wissen ob er "ES" auch gesehen habe. Dieses merkwürdige Wesen mit den stechend roten Augen, das auf sie beide zukam. Aber John hat nichts gesehen und er ist ein Mensch, der weit davon entfernt ist an übersinnliche Phänomene zu glauben. Doch selbst zwei Jahre später hat John den Tod seiner Frau noch nicht wirklich überwunden. Auf dem Weg zu einem Interview mit einem prominenten Politiker verschlägt es ihn in die Kleinstadt Point Pleasant, ohne dass er später weiß wie er eigentlich genau dorthin gekommen ist. Und noch merkwürdiger: Die Strecke von Washington nach Point Pleasant hätte er eigentlich niemals in nur einer Nacht zurücklegen können. Als er von der Kleinstadtpolizistin Connie (Laura Linney) erfährt, dass sich im Ort seit einiger Zeit die Berichte über merkwürdige Ereignisse und eine unheimliche Kreatur mit roten Augen häufen, beschließt er vorläufig vor Ort zu bleiben. Und es scheint, als hätte das unbekannte Wesen John als Ansprechpartner gewählt um ihn vor einer drohenden Gefahr zu warnen. Doch die Hinweise des "Mothman" lassen vieles im Dunkeln.

Dieser "Mothman" gilt als alte Legende, die immer dann an einem Ort erscheint, wenn dort eine große Katastrophe bevorsteht. Auch die Ereignisse in Point Pleasant sollen auf einer wahren Begebenheit beruhen, doch ist das für die Qualität des Films eigentlich nicht weiter von Belang. Denn ob nun "wahr" oder nicht, der Stoff bietet auf jeden Fall genug Raum für eine schön gruselige und unheimliche Geschichte. Und da es den "Mothman Prophecies" gelingt, eine stimmige Atmosphäre zu inszenieren und zudem noch bis zum Ende die Spannung zu halten, hat sich die Umsetzung für die Leinwand auf jeden Fall gelohnt.
Mehrmals glaubt der Betrachter die Hinweise richtig zu deuten und zu wissen, worauf das Ganze letztendlich hinausläuft. Mehrmals zerplatzt jedoch die angebotene Erklärung und lässt einen kurzzeitig ratlos zurück. Da zudem nie ganz klar ist, ob Johns Erlebnisse wirklich real sind oder er doch nur langsam den Verstand verliert, kann man das hier ausgelegte Puzzlespiel wirklich als gelungen bezeichnen. Und auch die letztendlich präsentierte Auflösung enttäuscht keineswegs - wie es leider oft bei solcher Art Thrillern der Fall ist, die das zu Beginn aufgebaute Spannungslevel nicht halten können.

Und apropos "solcher Art Thriller": Fast gleichzeitig startet Kevin Costners neuer Film "Dragonfly", in dem ebenfalls ein Mann den Tod seiner Frau nicht akzeptieren kann und übersinnlichen Signalen hinterherläuft. Im Vergleich mit diesem zähen und zum Ende mystisch abgehobenen Werk gewinnt der Gere-Film erst recht an Qualität, denn hier fügen sich engagierte Darsteller und gut konstruierte Story zu einem überdurchschnittlichen Streifen zusammen. Und auch wenn der darin betriebene Aufwand (und die Art der gegebenen "Warnhinweise") vielleicht nicht den glaubhaft effektivsten Weg darstellen, eine Katastrophe zu verhindern, bleibt das Fazit: "The Mothman Prophecies" lohnt sich.

Volker Robrahn

10

Einer der besten, die ich je gesehen habe.

8

Ansich ein guter Film, abgesehen davon, das er leider am Ende nachlässt und das man eine völlig falsche Besetzung gewählt hat, der Gere soll ma bei seinen Schnulzen bleiben und solche Filme richtigen Männern überlassen;)

9

Ein exzellenter gruselfilm,der auch am Ende viele Fragen offen lässt..."wach auf,Nummer 37! "

9

Spitzenklasse, vom Anfang bis zum Ende; und das Beste: endlich mal ein Richard-Gere-Film bei dem ich nicht den Drang habe mich zu übergeben.

10

Der Film war Genial, spannend bis zum Schluss. Richard Gere spielt super. Ob es den Mothman wirklich gibt.....

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