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The Hole

The Hole
psycho-horror , großbritannien 2001
original
the hole
regie
nick hamm
drehbuch
ben court, caroline ip
cast
thora birch,
embeth davidtz,
desmond harrington,
daniel brocklebank, u.a.
spielzeit
102 Minuten
kinostart
20. September 2001
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

 Ein vollkommen verwahrlostes, blutüberströmtes Mädchen taumelt aus einem Waldstück heraus, kämpft sich die Einfahrt eines viktorianischen Internatsgebäudes hoch, stolpert durch die leeren Flure der Schule, greift wie in Trance nach einem Münzfernsprecher im Foyer, wählt den Notruf, holt ein paar Mal tief Luft und stößt dann einen der schaurigsten Schreie der Filmgeschichte aus. Die Eröffnungssequenz des britischen Horrorthrillers "The Hole" ist dermaßen gekonnt und sinister inszeniert, dass sich die Nackenhaare der meisten Zuschauer wohl unverzüglich in eine aufrechte Position begeben werden und auch die Ausgangsidee des Films klingt recht vielversprechend: Weil sie einem Schulausflug ins verregnete Wales entgehen wollen, lassen sich vier Zöglinge eines britischen Eliteinternats von einem Mitschüler in einem längst vergessenen Luftschutzbunker einschließen, um dort ein ganzes Wochenende lang die Party ihres Lebens zu feiern. Als nach den vereinbarten drei Tagen die Bunkertür aber nicht geöffnet wird, beginnt für die vier Mädchen und Jungen ein Alptraum. Erst vierzehn Tage später taucht die traumatisierte und amnetische Liz (Thora Birch aus "American Beauty") als einzige Überlebende der Gruppe wieder auf. Mit Hilfe der einfühlsamen Polizeipsychologin Dr. Philippa Horwood (Embeth Davidth, "Schindlers Liste") beginnt das 16-jährige Mädchen die Ereignisse der vergangen zwei Wochen zu rekonstruieren. Doch schon bald kommen Dr. Horwood Zweifel an Lizs Geschichte ...

Vier gehen rein, drei kommen nicht wieder raus ...

Obwohl die überwiegend junge Besetzung es vielleicht vermuten lässt, handelt es sich bei "The Hole" nicht etwa um eine britische Antwort auf die amerikanischen Teenie-Slasher, sondern um einen extrem bedrückenden Psychoschocker. Dass der Film trotz seiner sehr dunklen und intensiven Atmosphäre nur bedingt funktioniert, liegt nicht etwa an den Darstellern, die keinen Grund zur Beanstandung geben, sondern an einem Drehbuch, das seine Wendungen viel zu früh preisgibt und das Potential der Geschichte nicht wirklich ausnutzt. Der Plot ist schlichtweg überkonstruiert, die Auflösung schon nach der Hälfte des Films absehbar und die Darstellung der Charaktere und ihrer Motivationen verliert sich besonders gegen Ende hin allzu oft in Plattitüden. Im Gegensatz zu klaustrophobischen Meisterwerken wie "Cube" und "Das Experiment" vernachlässigt "The Hole" auch die psychologischen Aspekte der Isolationssituation und beschränkt sich stattdessen darauf, den physischen Verfall der Protagonisten und ihres Gefängnisses in oftmals ekelhaften, aber nichtsdestotrotz sehr effektiven Bildern zu schildern.

Embeth Davidtz spielt die
Psychologin Dr. Horwood

Sieht man erst einmal über diese offensichtlichen Schwachpunkte hinweg, dann vermag "The Hole" vor allem in atmosphärischer Hinsicht durchaus zu überzeugen. Das unheimlich ausgeleuchtete Setting sorgt für ein permanentes Gefühl der Bedrohung und auch der Verzicht auf jegliche selbstironischen oder humoristischen Ansätze trägt entschieden dazu bei, dass der Film fernab des üblichen Genremülls liegt und sein Publikum lieber auf einen unangenehmen Horrortrip schickt, als sich im billigem "comic relief" zu üben. Dabei verdankt der Film viel der bedrohlichen Musik des Ex-"Pop Will Eat Itself"-Mitglieds Clint Mansell, sowie Denis Crossans ("Ich weiß was du letzten Sommer getan hast") suggestiver Kameraarbeit.

"The Hole" ist ein kleiner, fieser Horrorfilm, der fast gänzlich ohne Schockeffekte auskommt und dafür mit einer bedrohlichen Spannung aufwartet, der allerdings auch unter erheblichen erzählerischen Mängeln leidet. Letztendlich wird es wohl von der jeweiligen Einstellung des einzelnen Zuschauers abhängen, ob er/sie sich von der dunklen Atmosphäre des Films in den Bann ziehen lässt oder die unplausible Story als bloßen Blödsinn abtun wird. Zur entspannenden Feierabendunterhaltung eignet sich der Streifen aufgrund seiner bedrückenden Stimmung aber auf keinen Fall.

Jan Kucharzewski

10

Also ich war 10 wie ich mir den Film das erste mal angeschaut habe und ich hatte echt angst, trotzdem schaute ich ihn mir dann nochmals 4 mal an weil ich ihn echt geil gefunden habe!!!

Also fetten respekt und ein WoW an die Schauspieler!!!

mgggggglg

10

also ich fand den Film eigentlich zuerst richtig gruselig aber wo ich das mehrere male gesehen habe finde ich es nicht mehr so gruselig aber am sonsten finde ich den blonden typen richtig geil und die mädels richtig gut!und der film idt cool!

10

hammer gibt nichts geileres!!!!!!!!

10

dieser film is total PSYCHO aber der totale wahnsinn......ich liebe ihn :-)
nur ich suche ein lied aus dem film wie verzweifelt und ich weiß nich von wem es is oder wie es heißt und hoffe mir kann das einer sagen????!!!!
es is das lied aus der szene wo die 4 im bunker sind und grad die drogen-party feiern und die 2 mädels oben auf dem gitter tanzen.....
BITTE BITTE BITTE sagt mir wie das lied heißt...ICH BRAUCHE ES ;-)

10

Es ist mein absoluter Lieblingsfilm. Ich finde er ist super gemacht mit sehr guter Besetzung...Nervenkitzel PUR! Zum weiter empfehlen!!!

4

Nach der Hälfte der Zeit hat der Film seine Spannung verloren. Man weiß halbwegs, worauf das Ganze hinausläuft und fragt sich eigentlich nur, ob jetzt nicht doch noch irgendeine Wendung kommt, die die Story wieder aufwertet - kommt aber nicht. Schade.

10

total hammer der film. klar, wenn die wendung erst am schluss gewesen wär, wär der film vllt. noch besser geworden, aber so ist er auch total super. :) ich liebe, liebe, liebe ihn ♥

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