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The Guardian - Jede Sekunde zählt

The Guardian - Jede Sekunde zählt
action-drama , usa 2006
original
the guardian
regie
andrew davis
drehbuch
ron i. brinkerhoff
cast
kevin costner,
ashton kutcher,
sela ward,
melissa sagemiller, u.a.
spielzeit
134 Minuten
kinostart
19. Oktober 2006
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

Ben Randall (Kevin Costner) ist eine Legende als Rettungsschwimmer für die amerikanische Küstenwache, doch das Schicksal spielt ihm schwer mit: Weil er fast nur für seinen Job lebt, ist die Ehe mit seiner Frau Helen (Sela Ward) in die Brüche gegangen, und am Tag, als sie aus dem gemeinsamen Haus auszieht, verliert Ben bei einem tödlichen Unfall während eines Einsatzes seine gesamte Hubschrauber-Crew, darunter sein bester Freund. Um dieses Erlebnis verarbeiten zu können, versetzt ihn sein Vorgesetzter temporär in das Elite-Ausbildungscamp der Küstenwache, wo er junge Talente zu echten Rettungsschwimmern formen soll. Am meisten Arbeit macht ihm dabei der arrogante Maulheld Jake Fischer (Ashton Kutcher), der das Zeug dazu hat, in Bens Fußstapfen zu treten, aber noch lernen muss, was in diesem Beruf wirklich zählt.

Damit ist nicht "jede Sekunde" gemeint, wie der wenig einfallsreiche deutsche Verleihtitel behauptet, und sonderlich einfallsreich ist auch nicht die Geschichte des Films, denn die Konstellation "Alter Hase lehrt jungem Heißsporn seine Berufung (und das Leben)" hat es wahrlich schon oft genug gegeben. Auf dem Papier gibt es also zunächst nicht viel, was "The Guardian" interessant macht. Man kann wohl berechtigterweise vermuten, dass das fertige Skript für den ersten Film, der sich mit den heldenhaften Lebensrettern der Küstenwache beschäftigt, eine ganze Weile unverkauft bei Autor Ron L. Brinkerhoff herumlag, bis sich die amerikanische Öffentlichkeit (und damit auch die Filmindustrie) endlich für diese Truppe interessierte: Durch ihre Einsätze während der durch Hurrikan "Katrina" ausgelösten Katastrophe rückten die Rettungsschwimmer erstmals ins öffentliche Rampenlicht, und wurden dadurch auch endlich zu einem vermarktbaren Filmthema. Auch wenn das irgendwie zynisch ist: Es dürfte kein Zufall sein, dass dieser Film knapp ein Jahr nach dem Hurrikan in die Kinos kommt. Wie würde der Kaiser sagen: So ist's Business.

Dem Film selbst kann man das natürlich nicht vorhalten, denn der macht seine Sache erstaunlich gut, nicht nur was den an sich unoriginellen Grundplot betrifft. Regisseur Andrew Davis, der mit "Auf der Flucht" (1993) immerhin für eines der besten Action-Dramen überhaupt verantwortlich war, eröffnet seinen neuen Film mit zwei dicht aufeinander folgenden Action-Sequenzen zu stürmischer See, wobei gerade der für Ben so traumatisierende Crash dank der virtuosen Inszenierung nachhaltig Wirkung hinterlässt und das Publikum erfolgreich in den Film hinein zieht. Das ist gut gelöst, aber auch nötig, denn für die folgenden 90 Minuten spielt sich die "Action" fast ausschließlich in den Schwimmbädern des Ausbildungscamps ab und "The Guardian" entwickelt sich zu einem reinen Charakterdrama zwischen Lehrer und Zögling, das nicht selten an den Klassiker "Ein Offizier und Gentleman" erinnert.
Hier lebt der Film vor allem von seinem (schwer vermarktbaren, aber deshalb nicht weniger interessanten) Sujet, denn die Rettungsschwimmer der Küstenwache sind in der Tat speziell: Sie sind der einzige Zweig des US-Militärs, der nicht für Kampfeinsätze, sondern ausschließlich für Rettungsmissionen ausgebildet wird (in einer prägnanten Szene in einer Bar wird Jake genau deswegen von einem Navy-Soldaten verspottet). Sie sind übrigens auch die einzige Spezialeinheit dieser Art, für die Männer und Frauen in Frage kommen. Aus diesem Aspekt macht der Film leider nichts; zwar tauchen in Bens Rekruten-Klasse einige weibliche Gesichter auf, doch nur eine von ihnen bekommt überhaupt eine Sprechrolle, und unter den wenigen, die am Ende die knallharte Ausbildung überstehen, ist keine einzige Frau mehr. Es ist eben eine Männergeschichte, die hier erzählt wird, in der sich sowohl Ben als auch Jake mit den Folgen auseinandersetzen müssen, die ihr Beruf auf ihr Privatleben hat, und in der Frauen daher doch wieder nur als außenstehende Figuren von Relevanz sind.

Doch trotz altbackener Geschichte und Rollenbildern funktioniert "The Guardian" über weite Strecken erstaunlich gut, und das vor allem aus zwei Gründen: Erstens der ernsthaften Thematisierung der Frage, was diese Leute antreibt, die nach dem Motto "Damit andere leben mögen" zu unbeachteten Helden und Lebensrettern werden (und das ganz ohne bombastischen Soundtrack und amerikanische Fahnen im Wind), und zweitens Kevin Costner. Der alte Recke trägt und beherrscht diesen Film von der ersten Minute an, und darum ist es auch kein Wunder, dass "The Guardian" im etwas durchhängenden Mittelteil an Fahrt verliert, als der Fokus von Ben weggeht und Ashton Kutcher als Jake im Zentrum der Handlung steht. Der Comedy-Star versucht sich hier nach "Butterfly Effekt" zum zweiten Mal an einer dramatischen Rolle, und kann wieder nicht überzeugen. Er legt gerade zu Anfang soviel Arroganz und Egomanie in seine Rolle, dass man in Jake nicht mehr als einen oberflächlichen Schnösel vermutet (vielleicht zu viel vom echten Kutcher?), was sich im folgenden Verlauf zum echten Problem entwickelt. Denn als schließlich Jakes Hintergrundgeschichte und seine eigene Motivation, ein Rettungsschwimmer zu werden, ans Licht kommen, erhält die Figur eine tragische Tiefe, die Kutcher zuvor leider nicht einen Moment andeuten konnte, und die er auch danach weitgehend schuldig bleibt.

So ist es vornehmlich Costner überlassen, den Zuschauer bei der Stange zu halten, was ihm mit seiner vielschichtigen Figur und seinem erstaunlich gereiften Schauspiel (das schon in "The Upside of Anger" beeindruckte) auch in den Szenen gelingt, in denen er eigentlich nur zweite Geige für Kutcher spielt. Glaubwürdig und überzeugend transportiert Costner so die einfache und heldenhafte Geisteshaltung, welche die Rettungsschwimmer auszeichnet, und kann sich dabei auf ein ordentliches Drehbuch verlassen, das klug genug ist, auf allzu großspuriges Heldenvokabular zu verzichten (oder es anschließend ironisch zu brechen).
Einen ebenfalls durchweg starken Job macht Andrew Davis, der das ruhigere Charakterdrama, das den Großteil des Films ausmacht, ebenso versiert umzusetzen weiß wie die Action-Sequenzen zu Anfang und Ende. Er kann zwar auch nicht vermeiden, dass "The Guardian" insgesamt etwas zu aufgeblasen wirkt und mehr inhaltliche Straffung vertragen hätte, sorgt aber immerhin dafür, dass dieser Umstand nicht zu zwischenzeitlicher Langeweile führt (wie bei einem anderen, weitaus größeren See-Abenteuer dieses Kinojahres).

Etwas ärgerlich ist dagegen das Ende des Films: Nachdem man zwei Stunden ein unprätentiöses und glaubwürdiges Drama verfolgt hat, das ehrlich auch die ambivalenten Auswirkungen solch einer Berufung aufgezeigt und viele nahe liegende Klischees umschifft hat, macht die letzte Szene so einiges kaputt. Der Film ist eigentlich schon vorbei, hat seine Geschichte zu Ende erzählt, die Moral geliefert und ein schönes Schlussbild gefunden, da wird die Leinwand nach der vermeintlichen Abblende nochmal hell, und es folgt ein oberflächliches Happy End, das bei näherer Hinterfragung die Aussagen des halben Films über den Haufen wirft.
Das riecht mächtig angeklebt und unehrlich, weshalb man diese letzten 30 Sekunden am Besten sofort wieder vergessen sollte. Denn abgesehen davon hat man einen runden, gut umgesetzten Film gesehen, der ohne viel Brimborium eine stille und deshalb umso bessere Geschichte über leises Heldentum erzählt hat.

Frank-Michael Helmke

10

Geiler Film ich hab ihn mir schon 15 Mal angesehen und er wird nie langweilig! NUr was mich ein bisschen stutzig macht ist das Ende!Ich würde mich sehr über einen zweiten Teil freuen, im ersten hätte man das Ende vllt. anders machen soll z.B. Das beide zusammen arbeiten und dan irgend etwas passiert und nicht so wie es jetzt ist! Ach ist ja auch egal es war der beste und geilste Film den ich je gesehen habe!!!!!!!!!!!

10

Ich habe mir die DVD gekauft und hab ihn mindestens 25-mal gesehen, und finde, dass der Film einfach Hammer-Affen-geil ist. Never let go von Bryan Adams ist zur Zeit mein absolutes Lieblingslied. Möchte aber wissen welches Lied läuft, wenn Ben Randall alleine im Becken ist und den Rekord von Jake zuschlagen versucht. Weiß dass jemand???
PS: Kevin und Ashton sollten öfters zusammen einen Film drehen, ist
gute Kombi

10

Finde den Film natrlich große Klasse und die Helicopter sind einfach nur geil ,geil ,geil!!!
Würde gerne noch so einen Film über die US-Marines sehen.

bei eins hat die kritik unrecht: Der Soundtrack ist bombastisch!!!
klasse Film, grosses Kino!

10

Der film ist der absolute hammer!!! Besser gehts gar nicht, wer den nicht gesehen hat, hat echt was verpasst!!

Wer kann mir sagen wo ich das Lied vom Abspann kaufen kann. Hab mir die DVD gekauft, nirgendwo gibt es dieses Lied "Never Let go" von Bryan Adams zu kaufen! Vielleicht weiss es ja jemand!

Danke!

ich suche den titel der läuft wo die die übung im wasser machen

7

Im großen und ganzen ist der Film O.K. Endlich mal wieder ein halbwegs ordentlicher Film mit Kevin Costner. Doch das Ende fand ich dann sehr übertrieben und hat den Film etwas geschadet in der Gesamtbeurteilung.

1

der vorhersehbarste Film, den ich je gesehen hab - einfach nur öde langweilig.
1 Auge nur für Costner

10

Habe mir auch die DVD gekauft und ich bin der Meinung,das es ein absolut schöner Film ist, den man immer wieder anschauen kann. Der Soundtrack ist auch absolute Klasse. Das Lied, was hier einige suchen, könnte das Lied von Snow Patrol sein: "Run" oder "Run me in the dirt (throwdown)". Und Kevin Costner sieht mal wieder Klasse aus, trotz seines Alters. Da können sich einige eine Scheibe abschneiden.

1

dieser film ist so cras ich könnte in mir 1000 mal reinziehen.Danke das sie in überhaubt erfunden haben.

wie heißt das lied was am anfang kommt wo die am trainieren sind wo auch der eine kotzt weiß das einer???

@ tamer
Das lied heißt ClubFoot von Kasabian
Und noch ein anderes lied das auch einfach nur geil ist
"Ain´t no easy way" von Black Rebel Motorcycle Club

Der Film ist sau gut.
Gruß an alle

4

Ein langes Werbevideo für die US Coast Guard, mehr nicht. Langweilig und einfallslos ohne Ende, Kutcher unerträglich, die Geschichte schon hundertmal gesehen, das Ende und das Ende danach bescheuert hoch 100. Es lief gestern halt nix anderes im Fernsehen...

7

danke sascha du bist echt der beste das lied ist voll geil

10

Ich will einfach nur Rettungsschwimmer werden

10

Ich find Propaganda geil. Die Coast Guard hat 10 solcher Filme verdient!

Die DVD lohnt sich, weil es dort ein alternatives Ende gibt. Was da passiert kann man sich fast denken ;-)

Geil geil geil geil geil!

10

Alle die den Film scheiße finden haben doch keine Ahnung. Es geht nicht darum ob sie ein Werbefilm oder ob das ein zusammen gemixter Cocktail ist. Diese Leute riskieren ihr Leben für andere Menschen? Und das ende ist Emotional ³ . Der FIlm ist sau geil und zu 10000% empfehlenswert!

Einfach nur megageil

10

Geiler Film, der mich auch zum nachdenken brachte!!!!!! Kann ihn nur weiterempfehlen!!!!!!!! Es muss ja nicht immer diese unrealistische actionsreiche Geschichte sein!!! Man denkt auch nie an Rettungsschwimmer und so... jetzt mache ich's!!!

10

Absolut der beste Film!
Hat mich auch echt zum nachdenken gebracht,ich muss sagen der Film drückt vieles aus.
Kann man sich immer wieder mal anschauen.
Daumen hoch für Kevin Costner und Ashton Kutcher!

Genialer film! :)

Der Film ist einfach nur

10

Der Film ist einfach nur genial. Klar das Ende ist tragisch aber dafür unerwartet, ich finde jeder sollte diesen Film sehen und ich bin der Meinung Ashton Kutscher war gut auch wenn ich finde das er Comedy besser spielt. Costner war in diesem Film super.

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